Posts by Onkel Horst

    Liebe Freunde,


    danke für diese Kommentare. Sie bestätigen, was wir alle wissen: dieses Forum dient letzlich ausschließlich dem Zweck, das Grauen des von den Nazis begonnenen Weltkrieges in Erinnerung zu rufen. Wer glaubt, hier würde die Wehrmacht glorifiziert, der irrt sich heftig. Wir sind alle gut davor.


    Beste Grüße


    Horst,

    Moin Thomas,


    danke für Deine Arbeit, Fleiß und Verständnis. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass unser Forum bitter notwendig ist, um die Erinnerungen an die grausamen

    Zeiten der Kriege wachzuhalten. Viele unserer Zeitgenossen werden uns hier nicht verstehen oder uns mißverstehen, damit müssen wir leben. Sind so Gedanken, die mir gerade durch den Kopf gehen.


    Beste Grüße auch an Alle


    Horst

    Moin,


    wir wissen nicht, aus welchem Grunde, wenn überhaupt, Hermann Sinz die "wehrkraftzersetzenden " Äußerungen tat. Auch in den nazivernebelten Köpfen vieler Wehrmachtsangehörigen mag es Menschen gegeben haben, die die Realität nicht aus den Augen verloren. Und für entsprechende Äußerungen bezahlten sie mit ihrem Leben. Eine Form von Widerstand? Ich weiß es nicht.


    Wirbelwind, vielen Dank, dass Du an das Schicksal von Kaleu Kusch erinnerst. Hier an der Küste ist dieses nicht vergessen.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    uneingeschränkt teile ich die sehr deutliche Meinung von Karl. Die Frage nach dem Verbleib der "Überreste" eines Massenmörders ist selbst unter militärhistorischen Gesichtspunkten nicht relevant. Wir sollten es lassen.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin Tschtz,


    Deine Beiträge kommen mir wie ein Hilferuf vor. Dir geht es schlecht, das kommt rüber. Wende Dich an eine Schuldnerberatung oder eine psychsoziale Beratungsstelle. Wenn Du mir - per PN - Deine Kontaktdaten nennst - also mit Wohnort - , dann helfe ich Dir. In diesem Forum ist es nur möglich, militärhistorische Fakten zu klären. Du schaffst es.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    ja, ich sah den Dokumentarfilm auf Arte. Aus heutiger Sicht stellt sich die Frage, ob die Allierten die Dimension der Massentötungen im industriellen Maßstab verstanden haben. Ich weiß es nicht. Und der Beitrag "Clauberg und die Frauen vom Block 10" ebenso entsetzlich, gerade für Kieler.


    Beste Grüße


    Horst

    Guten Morgen,


    das Desinteresse der jüngeren Generation an den Katastrophen der Nazizeit kennen wir alle. Und hier sehe ich doch die entscheidende Aufgabe unseres Forums: immer wieder aufzuzeigen, was in Kriegen passiert, wie sind die Strukturen, die Hintergründe, welche Mechanismen wirken. Und das gelingt doch hier sehr gut. Ja, es ist eine gute Idee, mit den Jüngeren der Familie einen Spaziergang über militärische Friedhöfe zu machen. Dabei werden gewiß Fragen und Diskussionen entstehen.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    keine Zweifel können darüber herrschen, dass Rommel im "Milieu der Wehrmacht" ein geachteter Militärführer war. Persönlich und militärfachlich scheinbar anständig. Nur: er war Teil eines Mechanismus, der Millionen von Toten erzeugte, der Konzentrations- und Vernichtungslager schützte, das darf nie vergessen werden. Glorifizierungen sind da völlig unangebracht. Thomas ist völlig richtig davor, danke Dir.


    Beste Grüße

    Horst

    Moin,


    die nationalsozialistischen Verbrechen mit angeblich heute nicht erkannten Tötungen zu vergleichen, halte ich für ein starkes Stück. Wenn der Herr Klös dieses Satz tatsächlich gesagt hat, dann halte ich das für dummes Zeug und falsch. Es wird immer wieder unerkannte Tötungsdelikte geben, aber "hell erleuchtete Friedhöfe", völlige und polemische Übertreibung. Mehr ist dazu nicht zu sagen.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    für mich sind die Akteure des Widerstandes vom 20. Juli 1944 vorbildliche Persönlichkeiten, egal welchen politischen Lagern sie zuzuordnen waren, gleich auch, welche Vorstellungen sie für die "Zeit danach" hatten. Sie handelten mutig in einer Zeit, in der die Mehrheit der Zivilgesellschaft den Nazis zujubelte oder sich wegduckte. Alle diese Widerständler stehen für Werte wie Menschenrechte und Freiheit. Die heute gelegentlich geäußerte Kritik an Einzelnen dieser Personen gerät für mich ins Kleinkarierte. Bewahren wir die Erinnerungen an ihren Mut .


    Beste Grüße


    Horst

    Hallo,


    ja, Karl, da waren wir. In mittelalterlichen Kleidern gestecktes Personal, Essen wie im Mittelalter, Bier mit Honig, Musik auch wie vor Jahrhunderten. Die Olde Hansa sehr schön, nur völlig überlaufen. Ich hatte in Estland wunderbare Tage. Es war ganz sicher nicht mein letzter Besuch. Freunde schwärmen vom Tallinner Weihnachtsmarkt.


    Aber nun sitze ich meinem Dachstudio hier an der Kieler Förde und der Alltag hat mich wieder.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin, besonders lieber Joseph,


    seit 10 Tagen bin ich auf einer Rundreise in Estland. Klar begleiten mich die Gedanken an das fürchterliche Geschehen hier. Soldatenfriedhöfe sind Zeugen. Es ist interessant, dass die Brutalitäten des früheren Sowjetregimes in der historischen Betrachtung heute eine wesentlich grössere Bedeutung haben als die der Nationalsozialisten. Esten erklären es damit, dass es hier nur wenige jüdische Familien gab...


    Die heutige Kultur der Esten zeigt eine unbändige Lust auf Freiheit, ich liebe dieses Land.


    Und lieber Joseph, lasse mich in der Nachbarschaft "Deiner" Hauptstadt dieses 75. Jahrestages gedenken.


    Beste Grüsse

    Horst

    Moin,


    es hat sich bis heute in der nachrichtendienstlichen Arbeit nichts geändert: Wer konspirativ unterwegs ist, bleibt unauffällig, zivil, hat einen Arbeitsnamen und eine "veränderte Legende", paßt also in seine Umgebung. Vergütungen/Entlohnungen für entsprechende Arbeit immer nur in bar. Ob dieses in der von deutscher Hausmeistermentalität bestimmten Bürokratie der Wehrmacht funktionierte, ich weiß es nicht.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin Yannik,


    ich kann Dir leider keine Informationen zum Herr Bock liefern. Mich interessiert diese Personalie, weil ich in Oldenburg/Holstein lange lebte, dort zur Schule ging und später auch im nahen Putlos meine

    Zeit als SaZ leistete. Der heutige Kreis Ostholstein und der benachbarte Kreis Plön stecken im übrigen - die NS-Zeit betreffend - voller Geheimnisse. KZ-ähnliche Verhältnisse in Eutin, riesige Kriegsgefangenenlager. Die wohl 7.000 Toten aus den KZ´s in der Neustädter Bucht sind bekannt. Solltest Du weitere Informationen erhalten, wäre ich daran sehr interessiert.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    es muss sich um eine Verwechselung/Fehler handeln. Putlos (heute noch BW-Standort nahe Oldenburg in Holstein) passt nicht in "die gezeigte Karte". Putlos war für mich in meiner SaZ 2 Zeit und späteren Wehrübungen ein relevanter - aber langweiliger Standort.


    Beste Grüsse


    Horst