Posts by Onkel Horst

    Lieber Karl,


    warum nicht deutlicher. Viele Beiträge der privaten Sender sind Boulevard, oft an Schlichtheit nicht zu überbieten. Sie sind vom Niveau her der Zeitung mit den vier Buchstaben, beginnend mit dem B, zuzuordnen. Allerdings boomen die Streamingdienste und ja, das sind ersthafte Konkurrenten für die öffentlich-rechtlichen Sender. Die Sucht dieser Gesellschaft für Unterhaltung und das Nichtinteresse für Geschichte ist deutlich spürbar. Wir hier in diesem Forum, das von so vielen mißverstanden wird, sind anders davor. Wir müssen nachdenken. Und jetzt mache ich einen großen Sprung zu dem Satz "Wer nicht mit der Zeit geht, geht nur der Zeit" (Schiller).


    Fröhlichen Abend und beste Grüße


    Horst

    Moin,


    ..."nicht die Fehler wett, ..., das ist eine sehr freundliche Umschreibung dieses justiziellen und auch parlamentarischen Versagens im Nachkriegsdeutschland. Man stellte sich gegenseitig Persilscheine aus, manipulierte Lebensläufe, zog sich gegenseitig aus dem Sumpf der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ermöglichte so ungezählte Karrieren in der Bundesrepublik. Ich arbeite auch deswegen hier im Forum mit, damit das ungeheure Geschehen und alles damit Verbundene nicht vergessen werden darf.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    mich hat heute ein Beitrag im Zeit Magazin Nr. 29 vom 15. 7. 2021 (Beilage zur Die Zeit) "Muß man einen Hundertjährigen vor Gericht stellen?" gefesselt. Zwei Ermittler und zwei Anwälte sprechen über ihren langen Kampf, die letzten NS-Täter vor Gericht zu bringen. Die Interviews werfen auch ein Licht auf die Arbeit der Zentralen Ermittlungsstelle in Ludwigsburg. Beleuchtet wird auch die Arbeit des früheren Abteilungsleiters für Strafrecht im Bundesjustizministeriums, Eduard Dreher, der dafür sorgte, dass Beihilfe zum Mord in einigen Fällen nach 15 Jahren verjährt. Mich hat das alles nicht überrascht, dennoch sehr spannend zu lesen.


    Beste Grüße


    Horst

    Hallo Urenkelin,


    Du hast einen bemerkenswerten, sehr persönlichen Beitrag eingestellt. Die Verdrängung von Kriegserlebnissen ist, besonders in den ersten Nachkriegsjahren, mehr Regel als Ausnahme gewesen. Bedeutet doch die Beschäftigung damit die Konfrontation mit unendlichem Leid, massenhaftem Tod und vielfach auch mit Kriegsverbrechen. Das war auch in meiner Familie nicht anders. In meinem Leben mußten viele Jahre vergehen, ehe mich mit den Kriegserlebnissen in meiner persönlichen Umgebung auseinandersetzte. Höhepunkt "der Suche" war dann eine Reise nach Rußland.


    Ich kann Dich nur bestärken, Deine Recherchen konsequent fortzusetzen, am Ende hast Du dann einen Beitrag gegen das Vergessen - und damit geht es hier im Forum - geleistet. Wenn Du Hilfe und Unterstützung brauchst, wirst Du hier sachkundige Mitforisten finden, ggf. auch über PN.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    der sh Kampfmittelräumdienst mußte heute in einem Wohngebiet in Bad Oldesloe vier Blindgänger, jeweils zwei amerikanische und britische Fliegerbomben entschärfen. Die Zünder der britischen Bomben mußten vor Ort gesprengt werden, alles lief sehr gut ab. Einmal mehr ziehe ich den Hut vor den Experten, die ständig ihr Leben aufs Spiel setzen.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    heute, 19.30 h, bei NDR 3, SH-Magazin, ein interessanter Filmbeitrag über Wilhelm Petersen, einem glühenden Verehrer und Propagandist der Nazis. Heute eher bekannt als Zeichner des Meckis, dem lustigen Igel , aus der Hör zu und anderen Blättern.


    Beste Grüße


    Horst

    Hallo zarizyn,


    herzlich willkommen im Forum. Hast Du auch einen Vornamen, so dass wir Dich damit ansprechen können? Und bitte vergiß auch nicht den abschließenden Gruß.


    Beste Grüße


    Horst

    Hallo Arnd,


    zu Deinem Beitrag #42. Ich kann da leider nicht helfen. Karrieren in der NS-Zeit gehörten in meinen jüngeren Berufsjahren zu den Tabuthemen. Vieles schimmerte durch, manches war offensichtlich und einiges klar. Spekulationen sind hier nicht unser Ding. Eines aber ist klar, es gab neben den bekannten beamtenrechtlichen Regelungen der Nazizeit jede Menge willkürlicher und durch persönliche Beziehungen geprägte Personalentscheidungen. Im Kontext zu Nachkriegskarrieren ein hochinteressantes Thema, nur eben nicht hier.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    so spannend und wichtig das Thema der Auslandseinsätze der deutschen Streitkräfte auch ist, geraten wir damit wohl ungewollt in einen Konflikt mit den Regeln des Forums. Es geht letztlich um aktuelle Politik. Ein separater Thread ist grundsätzlich strukturell richtig, löst aber nicht den Grundkonflikt. Wir müssen nachdenken.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    "Die Zeit" berichtet in ihrer Ausgabe vom 1. 7. 21 über die fatale Lage in Afghanistan nach Abzug auch der Bundeswehr. Es wird ein Markt in Masar erwähnt, auf dem man kaufen kann, was die Deutschen nicht mitnehmen, Schiffscontainer voller Kopierer, Klimaanlagen, Duschköpfe. Ein Tischkicker steht herum. Ein Händler dort hat den Deutschen verkauft, was sie so brauchten, Treibstoff, Holz. Jetzt hat er ihnen abgekauft, was sie loswerden wollten, und verkauft es gewinnbringend weiter. Mit den Deutschen, so der Händler, habe er am liebsten Geschäfte gemacht. "Die Amerikaner haben ihr Geld einfach rausgehauen. Die Deutschen haben verhandelt."


    Im übrigen befaßt sich der Artikel mit der Frage: Was bleibt nach dem längsten und verlustreichsten Auslandseinsatz der Bundeswehr? War es das wert? Es antworten Bundeswehrsoldaten und Afghanen.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    ich hatte mir eigentlich vorgenommen, mich zu dem Prozess gegen den für mich verdrehten Kriegswaffensammler aus meinem Heimatort nicht mehr zu äußern. Als ich heute früh die Kieler Nachrichten (3. 7., S.1 und 13) ins Haus holte schlug mir der Aufmacher mit dem Text "Tödliche Schüsse: Helfer ist verwandt mit Panzersammler " entgegen. Hintergrund ist die Bluttat eines Zahnarztes aus dem benachbarten Kreis Rendsburg-Eckernförde, der vor sechs Wochen drei Menschen aus seiner Umgebung erschoß. Die Tatwaffe, eine Uzi, hat ein Helfer des mutmaßlichen Täters später zerlegt und in Einzelteilen in die Kieler Förde und den Nord-Ostsee-Kanal geworfen, sie konnten geborgen werden. Nach den KN stellte sich jetzt heraus, dass der Helfer mit dem 84-jährigen angeklagten Kriegswaffensammler verwandt ist. Nach dem Zeitungsbericht wird jetzt geprüft, ob der Helfer womöglich mithilfe seines Onkels aus Heikendorf dem mutmaßlichen Täter zu einer Tatwaffe verholfen hat. Die Kieler Staatsanwaltschaft gab an, dass die Ermittlungen zur Herkunft der Waffe noch andauern.


    Alles natürlich journalistische Spekulation, aber ich wollte sie den hier im Forum an dem Prozess Interessierten nicht vorenthalten.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    die Sicht Werners auf den 80. Jahrestag des Überfalls auf die damalige Sowjetunion und die Folgen für deutsche Kriegsgefangene relativiert die Verantwortung des nationalsozialistischen Deutschland für Massenmorde. Hierfür sollte in diesem Forum kein Raum sein und ist es auch nicht. Die Worte des Bundespräsidenten beschreiben exakt das, was damals passierte und das ist auch unsere gemeinsame Linie: aufzuarbeiten was wann, wo und wie war. Alles mit dem Ziel, durch Aufklärung einen Beitrag zu leisten, dass sich diese Verbrechen nie wiederholen dürfen. Ich bin dem Bundespräsidenten für seine Worte dankbar


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    Deine schlaumeierlichen Beiträge amüsieren mich. Du wirst in jeder Organisation und jedem Forum Zeitgenossen finden, die nörgelnd immer wieder gegen die Wand laufen. Und Du gehörst dazu, offensichtlich bereitet es Dir Freude - und das ist doch schon was.


    Beste Grüße von


    Horst, der sich nur dann ärgert, wenn es ihm Spaß macht

    Guten Morgen,


    am 22. Juni 1941 griff das nationalsozialistische Deutschland die Sowjetunion an, damit begann ein Vernichtungskrieg mit Millionen Toten. Die eingestellten Bilder erinnern an die Kriegsverbrechen die hoffentlich nie vergessen werden. Niemals darf sich so etwas wiederholen, niemals.


    Mit nachdenklichen Grüßen


    Horst

    Moin,


    für mein Gefühl ist mit dem letzten Beitrag von Andreas auch ein hilfreiches "Schlusswort" in dieser in Teilen besserwisserisch und polemisch geführten Diskussion gefunden. Die geäußerte Kritik führt uns kein Stück weiter.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    bei Pilotens gibt es den uralten Streit, ob die Ansage gilt, keinen Alkohol 13 Stunden vor dem Abflug oder 13 Schritte davor. Kommt von einem langjährigen Freund, der viele Jahre Luftschiffer war, einer mit viel Humor.


    Beste Grüße von der saharanahen Kieler Förde.


    Horst