Posts by Onkel Horst

    Moin,


    der Beitrag von Jörg gibt doch noch Veranlassung zu einer knappen grundsätzlichen Anmerkung:


    Für mich gehört Seidler zu den Zeitgenossen, die nach ihren Publikationen nie den notwendigen kritischen Abstand zur NS-Zeit fanden. Wer mit mehreren rechtsextremen Verlagen zusammenarbeitet, in rechten Organisationen, Burschenschaften und ähnlichen Strukturen unterwegs ist, ist fragwürdig. Ein verliehenes Bundesverdienstkreuz (und dieses an einen Mitarbeiter des Bundes?!) sagt gar nichts, ebenso wie eine in der früheren Zeit nicht beanstandete Beamtenkarriere. Die deutsche Nachkriegsgeschichte ist voll von Fehlentscheidungen.


    Wir in unserem Forum legen alle großen Wert darauf, jeden Verdacht auszuräumen, rechtsextremen Personen oder Strukturen Raum zu geben. Diese Sicht werden alle teilen,


    Allen ein entspanntes Wochenende von der Kieler Förde.


    Bestem Grüße


    Horst

    Moin,


    und herzlich willkommen im Forum. Schön wäre es, wenn Du uns Deinen Vornamen verraten würdest, dann könnten wir Dich sympathischer ansprechen. Ich finde auch Deinen Text recht knapp, es wäre hilfreich, wenn Du mehr Hintergrund zu Deiner Frage darstellen könntest.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    es gibt Urlaubstage, die nicht nur der Erholung sondern auch dem Erinnern dienen. So heute der Besuch des Militärhistorischen Museums in Dresden, eine Darstellung der Militärhistorie vom Mittelalter bis in die Zeit der deutschen Wiedervereinigung. Absolut sehenswert, hier werden die Kriegsfolgen gezeigt, ihre Brutalitäten und Opfer, aber auch die politische Verantwortlichen. Auch die Geschichte der Bundeswehr, auch die der NVA, kann erlebt werden.


    Vorher aber der Besuch des Stasi-Gefängnisses in Berlin-Hohenschönhausen. Ein Knast einer Diktatur, "Häftlingen" werden Zähne ausgeschlagen, heute würden wir dieses einen Terrorakt nennen.


    Aber nicht nur dieses alles Brutale erlebten wir, auch viel Kunst und Schönes in anderen Museen.


    Ich denke viel nach und grüße Euch


    Horst

    Moin,


    ich erlaube mir hier einzugreifen. Wenn der Beitrag von R. E. Hardt nicht revisionistisch ist, dann frage ich mich, was Revisionismus, also Geschichtsfälschung, ist. Und erlaubt mir, hier verfüge ich über berufliche Erfahrung. In diesem Forum wird Geschichte nicht definiert sondern exakt beschrieben. Nachträgliche Versuche, sie umzuschreiben sind schlicht revisionistisch. Es gibt mehrere rechtsextreme Foren, Reichsbürger pp., wo dieses alles erfolgen kann. Dieses militärhistorische Forum hat mit diesen nichts, aber auch gar nichts, zu tun. Einfach falsch adressiert und nicht Auf Wiedersehen.


    Gruß


    Horst

    Moin,


    seit Anfang der vergangenen Woche findet die Einbettung von ca. 1.400 Soldaten auf dem Friedhof in Duchwschtschina statt. Die Arbeit des Volksbundes ist nicht hoch genug einzuschätzen. Ich weiß auch und freue mich darüber, dass viele Forumsmitglieder dessen Arbeit aktiv unterstützen.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    es wäre für uns alle hilfreich, wenn Du darstellen würdest, warum Du diese Frage stellst, was ist der Hintergrund? Auch würden wir Dich gerne mit Deinem Vornamen ansprechen, ist einfach sympathischer.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin OB,


    es versetzt mir schon einen kleinen Schrecken, dass Du Deine Kritik ausgerechnet zum 80. Jahrestag der Massenerschießungen in Kiew/Babij Jar anbringst. Dieses Forum befaßt sich mit der Geschichte der Wehrmacht und ihre Mitwirkung an dem Geschehen ist historisch gesichert. Wie ein Erinnern daran zu einer "Politisierung und Emotionalisieren" beitragen kann, das verstehst wohl nur Du. Und ein Satz, der auf den Besuch der Gedenkstätte durch unser Staatsoberhaupt aufmerksam macht, ist ganz sicher kein politischer Beitrag, sondern ein Fakt.


    Beste Grüße


    Horst

    Lieber Noah,


    danke für die schnelle Antwort, aber dann sind wir nicht mehr im Spiel. Du wirst Dir ein anderes Forum suchen müssen. Hier sind militärhistorisch Interessierte unterwegs, die keine Wertschätzungen über Erkennungsmarken, Klamotten und Essgeschirre vornehmen. Du wirst sicher woanders Hilfe finden.


    Beste Grüße und viel Erfolg.


    Horst

    Moin meine Hose,


    herzlich willkommen im Forum und viel Erfolg hier. Unter unseren Fachleuten hier wird es gewiß auch jemand geben, der Deine textile Frage beantworten kann. Wenn sich einer von unseren Leuten die Mühe macht, Deine Frage zu beantworten, wird er es um so lieber tun, wenn er die Hintergründe dazu kennt So ist das doch ein wenig "dünn". Schön wäre es auch, wenn Du uns Deinen Vornamen nennen würdest, dann könnten wir Dich sympathischer ansprechen, als mit .........


    Beste Grüße


    Horst

    ich erinnere daran, dass am 29./30. Sept. 1941 der Mord an 33.771 Juden in Kiew/Babyn Jar geschah. Neben SS-Einsatzgruppen, der Polizei und anderen Hilfswilligen unterstützte auch die Wehrmacht den Massenmord. Alles dieses darf nie vergessen werden. Dafür arbeiten wir hier in diesem Forum.

    Moin,


    wir müssen schon präzise bleiben: ich erinnerte, dass die Wehrmacht den Massenmord unterstützt hat. Jockel wies dankenswerterweise in seinem Beitrag # 34 auf die Zeitschrift osteuropa, Heft 1/2, 2021 hin. Dort wird nachgewiesen, dass die Wehrmacht eine bedeutende Rolle bei dem Zusammentreiben und den Festnahmen der Juden, also vorbereitenden Handlungen für den folgenden Massenmord, gehabt hat. Dieses ist auch durch weitere Quellen gesichert. Man kann daher ernsthaft nicht daran zweifeln, dass die Wehrmacht auch in Babyn Jar Verantwortung für die Verbrechen trägt. Welche Uniformen die Todesschützen trugen, ist unbedeutend, es waren jedenfalls überwiegend Deutsche.


    Gruß


    Horst

    Hallo,


    ich erinnere daran, dass am 29./30. Sept. 1941 der Mord an 33.771 Juden in Kiew/Babyn Jar geschah. Neben SS-Einsatzgruppen, der Polizei und anderen Hilfswilligen unterstützte auch die Wehrmacht den Massenmord. Alles dieses darf nie vergessen werden. Dafür arbeiten wir hier in diesem Forum.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    bei Räumungsarbeiten des Kampfmittelräumdienstes im Raum Hückelhoven/NRW wurde jetzt ein Wehrmachtssoldat gefunden, leider ohne Erkennungsmarke. Der Tote hatte allerdings einen Löffel mit eingraviertem Namen dabei, der Volksbund hofft damit die Identität klären zu können. Der Tote wurde in dieser Woche auf dem Soldatenfriedhof Hückelhoven beigesetzt.


    Gruß


    Horst

    Moin,


    wenn es eines Beweises bedarf, dass Kriege Tragödien mit unvorstellbar grausamen Schicksalen sind, liefert unsere Forum diese. Es ist unsere Aufgabe, die Geschichte des 2. WK darzustellen, wobei viele Einzelschicksale die persönlichen

    Katastrophen erkennen lassen. Darum arbeite ich hier mit.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    grundsätzlich beschreibt Stefan den Ablauf korrekt. Aber es gibt auch immer wieder Ausnahmen: sind Umbettungen zeitlich zwingend (weil z.B. eine Überbauung ansteht), erfolgen diese sehr zügig. Insgesamt werden die Umbettungen immer schwieriger. Zuverlässiges Personal fehlt und den aufnehmenden Friedhöfen fehlen bei der Vielzahl der Toten die Flächen. Aber das letztere ist ein anderes Thema. Der Volksbunds jedenfalls tut alles, um seinem Auftrag gerecht zu werden.


    Beste Grüße


    Horst