Posts by Onkel Horst

    Moin Miro,


    wir haben uns hier im Forum immer wieder mit einzelnen Beiträgen auseinandersetzen müssen, die ich im Kontext zum Rechtsextremismus als revisionistische Äußerungen sah. Und dazu und nur knapp: Wer die von deutschen Rechtsextremisten immer wieder gelobten Zitate Viktor Suworows als Beleg nennt, begibt sich in gefährliches Fahrwasser. Mehr ist zu Deinem kruden Beitrag nicht zu sagen.


    Gruß


    Horst

    Lieber Thomas,


    auch von mir ganz herzlichen Dank für Dein jahrelanges und unermüdliches Engagement für unser Forum. Klare Kante, immer auf die Wahrheit zielend, das zeichnet Dich aus. Wichtig war Dir auch immer, Beiträge zu erkennen, die Militarismus und Kriegsverherrlichung zum Inhalt hatten, und zack, gelöscht waren sie. Nur so kann dieses militärhistorische Forum leben, da sind wir doch alle einer Meinung.


    Und irgendwann wird die Puste weniger, das verstehe ich sehr gut. Erhole Dich und bleibe bei uns. Stünde ich jetzt vor Dir, würde ich Dir einen dicken Blumenstrauß und eine Flasche Sekt überreichen.


    Beste Grüße von der Kieler Förde


    Horst

    Moin,


    zahlreiche Gedenksteine für Marineangehörige, oft auch den untergegangenen Schiffen zugeordnet, befinden sich auf dem heutigen Nordfriedhof in Kiel-Wik, früher ein Friedhof ausschließlich für Marineangehörige. Ich kenne aber keinen Stein dort, der der Abbildung nahe kommt. Ich bleibe am Ball und werde bei Gelegenheit Sachkundige hier in Kiel befragen. In Betracht ziehen sollte man aber auch, dass nicht jeder Gedenkstein den WK 2 überstanden hat.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    völlig klar ist, die Betriebskosten unseres Forums können nicht bei wenigen Aktiven hängen bleiben. Warum veröffentlichen wir hier nicht die Kontoverbindung des Forums? Und wem das Vertrauen in die ordnungsgemäße Verwendung der Spenden fehlt, der sollte schlicht und einfach nicht dabei sein. Wenn ich das Engagement vieler Foristen/Foristinnen sehe, ahne ich, da geht noch mehr, wenn der persönliche Kontostand es zuläßt.


    Bleibt fröhlich und gesund,

    beste Grüße von der verregneten Kieler Förde


    Horst

    Moin,


    eine sehr nette Reaktion, zeigt sie doch, wie sehr dieses Forum wertgeschätzt wird. Ich will jetzt auch einmal den Verantwortlichen dieses Forums herzlichen Dank sagen. Und zu Justus: wer hätte gedacht, dass unsere so wichtige Reise nach Newel, 2013, zu diesen Konsequenzen - gerade auch für Dich - führen würde. Alles passt.


    Ein frohes Fest


    wünscht Horst

    Moin,


    man stelle sich einen lauen Sommerabend am Sylter Morsumkliff vor: alle tragen leichte Sommerkleidung und dann kommt ein adipöser Typ in schweren Glitzerklamotten mit einem langen Dolch an der Seite daher. Aufgeblasen und nur lächerlich. Aber natürlich alles nur Banalitäten im Vergleich zu den Menschheitsverbrechen für die er verantwortlich war.


    Beste Grüße


    Horst

    Hallo,


    auch ich gehöre zu den Zeitgenossen, die auf eine filmische Darstellung der Vergasungsvorgänge sehr gut verzichten können. Die unvorstellbaren Verbrechen sind - oft auch detailliert - in zahlreichen Dokumentationen beschrieben. Beispielhaft nenne ich das Werk von Sara Berger "Experten der Vernichtung", in dem sie die Tötungsabläufe und deren Akteure in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka darstellt. Meine Phantasie reicht völlig aus, mir das grauenvolle Geschehen in den Gaskammern vorzustellen. Wichtiger scheint mir immer wieder die Frage zu sein: wer und was waren die deutschen Planer und Vollzugsgehilfen in den Vernichtungslagern. Aber auch hierzu liegen umfangreiche Berichte vor.


    Gruß


    Horst

    Moin,


    ein ganz schwieriges Thema, aber es ist wichtig sich darüber auszutauschen. Ich weiß nicht, mit wieviel Erwachsenen (der NS-Zeit) ich als junger Mann über die Frage diskutierte "was wusstest Du". Und es dauerte lange und brauchte oft mehr als ein Glas Wein, bis die Wahrheit eingeräumt wurde. Das Wissen über die Tötung der Juden war weit, ganz weit verbreitet. Wehrmachtsangehörige an der Ostfront erlebten diese Massaker immer wieder. Das ist wissenschaftlich natürlich eine wissenschaftlich irrelevante Behauptung, aber ein ganz fester Eindruck von mir. Und die Zivilbevölkerung um die Standorte der Konzentrationslager erlebten vieles auch hautnah. Das lokale Handwerk verdiente am Aufbau und Versorgung der Lager, die 24 Stunden lang lodernden Schornsteine der Verbrennungsöfen konnte man kilometerweit sehen. Der "Zug der elenden Menschen" in die Lager und vor der Kapitulation aus ihnen führte oft durch Städte, viele Menschen sahen dieses versteckt hinter den Fenstern. Ich bin heute fest davon überzeugt, dass alles dieses von der Nachkriegsgeneration massiv verdrängt wurde. Fast unglaublich für mich, dass ich in bestimmten Kreisen heute wieder Sichtweisen erlebe, die eindeutig revisionistisch sind.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    ich jedenfalls fände es gut, wenn wir uns auf den Kern des Berichtes konzentrieren würden: die Ungeheuerlichkeit der nationalsozialistischen Verbrechen in Auschwitz und vielen anderen Orten in Deutschland und weiteren europäischen Staaten. Das System der Konzentrations- und Vernichtungslager im deutschen "Herrschaftsbereich" war beispiellos. Auch ich besuchte eine Reihe von KZ-Gedenkstätten, einige mehrfach. Und immer wieder war damit die Frage verbunden, wie konnte das alles geschehen? Ich sag's mal banal: weil in jedem Menschen auch "das Böse" vorhanden ist. Nur einige schaffen es nicht, dieses zu besiegen. Es gibt umfangreiche Literatur und Dokumente zu den Biographien der Täter vor Ort, ganz sicher vielen von uns hier im Forum bekannt. Es waren Menschen aus unserer Nachbarschaft, nahe an uns, alles unbegreiflich. Danke lieber Freund, Justus, für Deinen Bericht.


    Beste Grüße


    Horst

    Hallo atlantis,


    was denn, bitte, ist an dieser Materie komplex? Es gab viele Tatbeteiligte unterschiedlicher Nationalitäten, aber immer unter Anleitung der NSDAP-Führerkanzlei in Berlin. Die Mörder kamen aus allen Berufen, sie erlagen einer Ideologie, die Andersdenkenden, Andersgläubigen und Andersaussehenden das Existenzrecht absprach, sie als Untermenschen sah. Etliche von ihnen konnten nach dem Kriegsende beachtenswerte Karrieren in der Politik erreichen. Die Literatur hierziu ist fast unendlich. Aber, atlantis, ich verstehe Dich schon.


    Herzliche Grüße


    Hors

    Liebe Freunde,


    danke für diese Kommentare. Sie bestätigen, was wir alle wissen: dieses Forum dient letzlich ausschließlich dem Zweck, das Grauen des von den Nazis begonnenen Weltkrieges in Erinnerung zu rufen. Wer glaubt, hier würde die Wehrmacht glorifiziert, der irrt sich heftig. Wir sind alle gut davor.


    Beste Grüße


    Horst,

    Moin Thomas,


    danke für Deine Arbeit, Fleiß und Verständnis. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass unser Forum bitter notwendig ist, um die Erinnerungen an die grausamen

    Zeiten der Kriege wachzuhalten. Viele unserer Zeitgenossen werden uns hier nicht verstehen oder uns mißverstehen, damit müssen wir leben. Sind so Gedanken, die mir gerade durch den Kopf gehen.


    Beste Grüße auch an Alle


    Horst

    Moin,


    wir wissen nicht, aus welchem Grunde, wenn überhaupt, Hermann Sinz die "wehrkraftzersetzenden " Äußerungen tat. Auch in den nazivernebelten Köpfen vieler Wehrmachtsangehörigen mag es Menschen gegeben haben, die die Realität nicht aus den Augen verloren. Und für entsprechende Äußerungen bezahlten sie mit ihrem Leben. Eine Form von Widerstand? Ich weiß es nicht.


    Wirbelwind, vielen Dank, dass Du an das Schicksal von Kaleu Kusch erinnerst. Hier an der Küste ist dieses nicht vergessen.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin,


    uneingeschränkt teile ich die sehr deutliche Meinung von Karl. Die Frage nach dem Verbleib der "Überreste" eines Massenmörders ist selbst unter militärhistorischen Gesichtspunkten nicht relevant. Wir sollten es lassen.


    Beste Grüße


    Horst

    Moin Tschtz,


    Deine Beiträge kommen mir wie ein Hilferuf vor. Dir geht es schlecht, das kommt rüber. Wende Dich an eine Schuldnerberatung oder eine psychsoziale Beratungsstelle. Wenn Du mir - per PN - Deine Kontaktdaten nennst - also mit Wohnort - , dann helfe ich Dir. In diesem Forum ist es nur möglich, militärhistorische Fakten zu klären. Du schaffst es.


    Beste Grüße


    Horst