Posts by flugschüler

    Hallo,

    aus einer Akte des BLHA:

    Der Abteilungsführer der RAD-Abtl. 6/96 Bartschendorf Oberstfeldmeister Fischer teilte heute fernmündlich mit, dass die Baracken des Bartschendorfer Lagers, dessen Verlegung nach Friesack in Aussicht genommen war, auf Anordnung der Gauleitung des RAD jetzt abgebrochen werden und die Abteilung bis auf weiteres nach dem Osten des Reiches verlegt wird....

    (Interne Mitteilung an den Bürgermeister von Friesack vom 4.April 1941)

    Hallo,

    bei Balke "Kampfgeschwader 100" ist auch nur eine folgende kurze Textpassage zu finden.

    Nach Rückkehr von einen Feindflug am 20.7. stürzte eine DO 217 K3 (Werk Nr 4713) der 9. Staffel, mit der Besatzung Ofw. Wilhelm Schneckener, ab. Bis auf den Bordfunker Fw. Werner Hetsch, der verletzt wurde, fand die Besatzung den Tod. (Seite 308)

    Im Anhang auf Seite 415 findet man:

    20.7.44 9/100 Toulouse Absturz

    FF Ofw. Wilhelm Schneckener tödl. verunglückt

    Bo Ltn. Heinrich Wackerbeck tödl. verunglückt

    Bf Fw. Werner Hetsch verletzt

    Bm Ofw. Karlheinz Schrickel tödl. verunglückt


    Gruß Uwe

    Hallo,

    vielen Dank Thilo!

    Ich hatte angenommen das eventuell Karl-Heinz Graudenz später in russische Kriegsgefangenschaft geraten ist, das scheint aber nicht so gewesen zu sein. Der Grund meiner Annahme, woher kennt ein Jounalist der Konsomolskaja Prawda diesen Namen bzw. auch seine Tätigkeit. Jetzt gehe ich davon aus, das bei der Besetzung Peenemündes erheblicher Aktenbestand in die Hände der Roten Armee gelangt ist, u.a. auch zu diesen Vorgang. Das wird wohl seine Quelle gewesen sein.

    Leider aber auch nur Spekulation.

    Gruß Uwe

    Hallo,

    den Fall "Dewjatajew" verfolge ich schon seit dem Jahre 1985. Damals erschien in einer Wochenzeitung der DDR (Wochenpost) ein recht ausführlicher Artikel mit dem Titel: Flucht mit dem Flugzeug. Hier mal ein Ausschnitt aus diesen Beitrag : Der 8. Februar 1945 zeigte sich auch noch am Mittag naßkalt und wolkenverhangen. Karl-Heinz Graudenz, Flieger-As der Nazi-Luftwaffe, war gerade aus dem Offizierskasino vom Essen gekommen und ordnete in seinem Arbeitszimmer Flugunterlagen, als das Telefon läutete.

    "Wer ist denn bei Ihnen wie ein Wilder gestartet?" vernahm er die wütende Stimme des Leiters der Flugabwehr. "Bei mir - niemand"

    "Ich habe doch mit dem Feldstecher gesehen, das die "Gustav Anton" gestartet ist....

    Das waren die Ansatzpunkte um einige Jahre später nach Kauf des Buches " Kampfgeschwader 53 "Legion Condor" von Heinz Kiehl dort weiter zu machen. Bei Kiehl steht auf Seite 289 : Vom letzten Einsatz mit V1 bis schließlichzur Auflösung des Geschwaders noch die Erinnnerung des Kommodore Oberstleutnant Pockrendt: " Auffüllung der übrigen Frontgruppen durch IV. Gruppe und Umrustung auf V1 -Einsatz . Unterstellung Ausbildungskommando Graudenz in Karlshagen-Peenemünde.

    Das war eine wichtige Erkenntnis, es gab einen Offizier mit Namen Graudenz und das noch in Karlshagen, aber leider steht nicht mehr dazu.

    Die Maschine müßte ja dann die Kennung A1+GA gehabt haben, war meine Schlußfolgerung.

    Als Autor des Artikel in der Wochenpost wird Wassili Peskow genannt und er gekürzt aus der "Komsomolskaja Prawda" ist.

    Herzliche Grüße Uwe

    Hallo,

    aus BLHA Rep 6B Ruppin 1661

    Erschießung der beiden Wehrmachtsangehörigen Obergefreiter Werner Kaiser, geb. am 12.12.1920 in Gelsenkirchen-Buer, 3.Nachr. Ers. Abtl.6, Erk. Nr. 941 und Gefreiter Werner Stahl, geb. am 30.10.1919 in Remscheid, Inf. Panz.-Jäger Ers. Komp, Erk. Marke 69 Nr. 5523 und der Funker Hans Päpke (als Frau verkleidet) geb. am15.7.1927 in Bln-Schöneberg Nachr. Ers. Abtl.3 Potsdam. Päpke wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam in Wildberg eingeliefert.

    Die Leichen der beiden Erschossenen wurden in das Spritzenhaus geschafft und dort aufgebahrt.

    Der Ort ist Wildberg/Ruppin und Zeitraum ab Mitte April 1945

    Auf dem Friedhof Wildberg liegen 3 Wehrmachtsangehörige, die o.g. sind nicht darunter.

    Gruß Uwe

    Hallo,

    in der neuesten Jet & Prop ist folgendes zu lesen: Der erste für die deutsche Luftwaffe bestellte C-130J Super Hercules wird gerade bei Lockheed Martin in Marietta-Dobbins ARB gebaut. Die Luftwaffe hat sechs Maschinen bestellt, drei C130J-30 und drei KC130J. Die erste Maschine soll Ende des Jahres geliefert werden, die letzte im Jahr 2023.

    Alle C130J werden nicht in Deutschland, sondern auf der Base Aerienne 105 Evreux/Fauville in Frankreich stationiert, wo sie gemeinsam mit den C130J der Armee de L'Air die neu aufgestellte "deutsch-französische C130J Super Hercules Staffel" bilden werden, die aus insgesamt 10 Maschinen bestehen wird.

    Heißt das jetzt auch gute Nacht Airbus???? Die obige Aufgabe konnte der A400M nicht übernehmen???? Mich mach das jedensfalls nachdenklich?

    Gruß Uwe

    Hallo,

    das von IR empfohlende Buch über die 22. Infanteriedivision ist gegenwärtig für mich nicht erreichbar. Habe aber alle mir zur Verfügung stehenden Bücher über die Fallschirm- bzw. Luftlandetruppe zu Gemüte gezogen, leider kein Treffer(ich habe die falschen Bücher). Dabei ist mir aber noch ein Buch aufgefallen, wo es womöglich noch Hinweise auf diesen Absturz geben könnte. Es ist "Die Deutsche Fallschirmtruppe 1942-1945 Band 1: Einsätze auf Kriegsschauplätzen im Süden" von Hans Martin Stimpel. Leider habe ich auch dieses Buch nicht.

    Roland hat in Beitrag 6 noch einige vermutliche Insassen der Maschine genannt, darunter 3 der Ln.Kompanie des JG 27. Das war die Ausgangslage um eventuell in den Büchern übers JG 27, etwas über das Ereignis zu erfahren. In Buch von Ring/Girbig werden in der Verlustliste 4 Tote unter dem 13.7.43 genannt. Zu den von Roland genannten kommt noch Funker Helmut Singewald hinzu. Zur Todesursache ist Absturz Tatoi vermerkt, Text dazu gibt es nicht.

    Im Buch "Messerschmitt Bf 109 im Einsatz bei Stab und I./Jagdgeschwader 27" von Prien, Rodeike und Stemmer sind auf Seite 528 die selben 4 Namen zufinden, nur die Funker sind dort Flieger und Kellermann heißt dort Kellerbach.

    Das mit den vielen Fluggästen ist merkwürdig, hatte die Maschine einen Lastensegler im Schlepp? Einfach ist jedenfalls anders!

    Gruß Uwe

    Hallo,

    auf einen Gedenkstein auf dem Bornstedter Friedhof (Potsdam)befindet sich folgende Inschrift: Zum Gedenken an Hans Georg von Taysen Oberstleutnant und Kommandeur einer Panzeraufklärungsabteilung 15.6.1909 (geb.) tötlich abgestürzt im Südosten 13.7.1943.

    Habe im Netz gefunden das der Absturzort Athen und die Einheit Aufklärungsabteilung 120 gewesen sein soll.

    Kennt jemand die Umstände des Absturzes? War es ein Frontflug oder, oder?

    Gruß Uwe

    Hallo,

    bei Rendsburg gab es keine Flugwachwachkommandos. Das Flugwachkommando für diesen Bereich hatte seinen Standort in Kiel und wurde von der Marine bedient und zwar von der 2./M 1. Um Rendsburg waren 3 Flugwachen installiert, Kiel18, Kiel 19 und Kiel 20. Die Strukturen im Flugmeldewesen könnte man etwa so beschreiben: eine Flugwache = bestehend aus einen Flugmeldetrupp (1 Führer und 10 Mannschaften), mehrere Flugmeldetrupps bildeten einen Zug. Das Flugwachkommando (Fluko) war die Kompanie und auch deren Sitz.

    Gruß Uwe

    Hallo,

    habe am Freitag ein gerahmtes Bild gefunden. Beim Ausrahmen kam dieser Text (siehe Anhang) zum Vorschein.

    Kann jemand den Todesort entziffern?

    Ich lese: Kurt Thal geb. 1.3.24, gef. 4.12.43 in Rußl.

    ???, 20 km westl. Newel

    Gruß Uwe

    Hallo,

    auf einen Grabstein in Thale vor Jahren entdeckt.

    Jagd-Flieger Feldwebel Kurt Schüler

    geb. 23.12.1913

    gest. 8.6.1940

    Ich hätte gerne gewusst zu welcher Einheit der o.g. Flieger gehörte, dazu habe Band 3 der Buchreihe "Die Jagdfliegerverbände der Deutschen Luftwaffe 1934 bis 1945" durchforstet, Ergebnis negativ. Im Band wird der Einsatz in Dänemark und Norwegen 9.4. bis 30.11.1940 und der Feldzug im Westen 10.5 bis 25.6.1940 behandelt. Mir fallen um zu einen Ergebnis zu kommen nur noch GQM-Meldungen der Schulen und anderen Verbände ein, die ich aber nicht habe.

    Gruß aus Oranienburg Uwe

    Hallo,

    hat jemand eine Ahnung in welcher Einheit der o.g. Luftwaffenangehörige gedient hat? Auf dem Grabstein in Meseberg (Kreis Oberhavel) ist er mit Geburtsdatum 10.8.1921 und Sterbedatum 28.4.1945 vermerkt.

    Das Geburtsjahr 1921 deutet ja eigentlich auf eine längere Luftwaffenzugehörigkeit hin.

    Gruß Uwe

    Hallo Wilfried,

    dann kommt ja nur Fluko Danzig in Frage. Flakabwehr ist so aber nicht richtig. Die Flak profitierte zwar von den Fluglageberichten der Flugmeldeeinrichtungen, war aber kein Teil dieser.

    Gruß Uwe

    Hallo Willi,

    ich versuche mal die Einheiten in der deine Mutter gedient hat, etwas allgemein verständlich zu machen. Die 12. Kompanie des Luftgau-Nachrichten Regimentes 1 bediente das Flugwachwachkommando (Fluko) Elbing. Ein Flugwachkommando bestand aus mehreren Flugwachen (Elbing konkret aus 19) diese hatten die Aufgabe alle Flugbewegungen dorthin zu melden. Eine Flugwache bestand aus bis zu 12 Personen, die im Schichtbetrieb den Luftraum (Auge /Ohr) beobachteten.

    Wann genau die Umgliederung der 12. Kompanie Luftgau-Nachrichten Regiment 1 zur 3. Kompanie Luftnachrichten Flugmelde Regiment 91 erfolgte, ist mir nicht bekannt. Ich vermute aber Mitte 1943 und da bediente die Kompanie schon die Flukos Danzig und Elbing.

    Weißt du, ab wann und wo (Elbing) deine Mutter gedient hat ? Für mich, ich habe das was zwischen den Zeilen steht so gedeutet, deine hat Mutter beim Fluko Elbing gedient hat. Flugwachen waren meist durch ältere Luftwaffenangehörige die auch in der Umgebung wohnten und schon im 1.Weltkrieg dienten, besetzt. Später, soweit sie noch eine Waffe tragen konnten wurden sie durch weibliches Personal ausgetauscht.

    Gruß Uwe