Posts by flugschüler

    Hallo,

    aus Camo 500 FB 12476 Akte 29 Seite 70

    Auf Rückflug von Woroschilowsk nach Jessentuki verunglückt Chef d. Genst.:

    Maschine fliegt in dichten Nebel gegen einen Hochspannungsmast kurz vor Flugplatz Jessentuki und stürzt ab. Flugzeugführer sofort tot. Chef d. Genst wird mit schweren Schädelbrüchen bewußtlos sofort ins Krankenhaus eingeliefert und verstirbt am 21.12.42 früh. Beisetzung erfolgt unter militärischen Ehren am 22.12.42 vorm. auf Soldatenfriedhof Jessentuki.

    Meine Fragen:

    1. ) wer war der Flugzeugführer ?

    2.) zu welcher Einheit gehörte die Maschine und Typ ?

    Die Akte ist vom 1. Flakkorps und der Chef des Generalstabs war zu dieser Zeit Oberst i.G Stelzer. Wahrscheinliche Einheit: Verbindungsfliegerstaffel 69, da sie derzeit das 1. Flakkorps bediente. Als Unglücksmaschine käme eventuel ein Storch in Frage.

    Viele Grüße Uwe

    Hallo

    und Danke an alle die ein wenig Licht in das Dunkel zu diesen doch interessanten Vorgang gebracht haben.

    a.) zum Flugzeug

    b.) Umgang mit der Akte (Camo 500 FB 12480 Akte 160)

    Viele Grüße aus Oranienburg Uwe

    Hallo und Danke,

    Ich vermute aber, das die Maschine während des Russlandfeldzuges verloren ging und zwar 1942. Wann wurde diese Ju gebaut ? 088 1187 könnte die Werknummer sein, gabs denn eine solche Nummernfolge ?

    Gruß Uwe

    Hallo,

    auf Seite 68 bei Camo 500 FB 12480 Akte 160 steht ein Eintrag : Ju 88 0881187 T5+RK . Irgendetwas in Russisch steht noch dahinter, weiß aber nicht was. Meine Frage ist : wer Flog diese Maschine und wann trat der Verlust ein ?

    Viele Grüße Uwe

    Hallo

    und Danke für die ergänzenen Mitteilungen. Oberst Kubitza Pionierführer der 4. Armee soll am 1.11.1942 zum Generalmajor befördert worden sein, das geistert im Netz umher. Ob wahr oder nicht, keine Ahnung. Vor Jahren (Juni 2010) war Kubitza schon einmal hier im Forum vertreten, dort wurde eine Traueranzeige der Familie und Radiowerk Horny eingestellt. In dieser wurde er "Oberst und Dipl.Ing" tituliert.

    Gruß Uwe

    Hallo,

    aus Camo 500 12454 Akte 394 Seite 60

    Kurierflugzeug Lötzen-Smolensk bei Olita abgestürzt. 9 Tote: Kurieroffiziere des OKH Hptm. Jung und Oblt. v. Buttler

    4 Fluggäste: Oberst Kubitza, Rittmeister Graf Dönhoff, 1 Oberfeldwebel und 1 Gefreiter, beide von der Luftwaffe

    3 Mann der Besatzung

    Der Heckschütze der Besatzung schwerverwundet

    Desweiteren Post für Heeresgruppe Mitte: 7 Säcke und 35 Pakete

    Namen der Besatzung, Flugzeugtyp und Einheit würden mich interessieren.

    Gruß Uwe

    Hallo,

    ich habe ein Schreiben des ehemaligen Häftlings Karl Ries an den Hauptausschuss Opfer des Faschismus vom 30.6.1947 in meiner Sammlung gefunden (Kopie aus einen Archiv mit der Signatur Rep 35H KZ Sachsenhausen 8/4).

    Auf einen Aufruf des o.g. Ausschusses über Dr. Helmut Wolf SS-Sturmbannführer antwortete Karl Ries:

    mir ist der Dr. Wolf als früherer als früherer Häftling bzw. als Lagerhandwerker für die SS-Siedlung Oranienburg gut bekannt.

    1.) Dr Wolf war eine Zeitlang Kommandant der SS-Standarte und stand im Range eines Hauptsturmführers.

    2.) Soweit mir bekannt, war Dr. Wolf niemals SS-Arzt, sondern bereitete eine 2. Doktorarbeit vor, u.zw. in Leipzig. Wie die Dissertation lautete, weiss ich nicht.

    3.) In dem Hause von Dr. Wolf habe ich durch Vermittlung der Schwiegereltern von Dr. Wolf illegal Besuch aus dem Rheinland empfangen. Die Besprechung fand im Heizungskeller in diesen Haus statt. Die Frau Wolf erhielt Kenntnis von diesem illegalen Besuch und teilte dies ihrem Manne mit. Dr. Wolf veranlasste, dass seine Schwiegereltern das Haus verlassen mussten. Dr. Wolf hat mich aber nicht zur Meldung gebracht und machte mir persönlich keine Vorwürfe. Im Bezug und im Umgang mit Häftlingen war er stets sehr korrekt und anständig. Das er s. Zt. als Kommandant der SS- Standarte abgelösst wurde , ist nur darauf zurückzuführen, dass er als zu weich galt. Frau Wolf, die in Düsseldorf wohnt, hat mir des öfteren geschrieben, und mich gebeten, ihr ein Zeugnis über ihren Mann auszustellen, eine Antwort meinerseits ist nicht erfolgt, da ich es ablehnen muss, als OdF für einen Sturmbannführer ein Zeugnis auszustellen.


    In wie weit die die ersten beiden Punkte der Realität entsprechen müßte man noch überprüfen. Werden und wurden Doktorarbeiten bei den Universitäten registriert und archiviert ??

    Ein frohes und gesundes neues Jahr wünscht Uwe

    Hallo,

    kennt den jemand ein Ratensleben im Restreich (31.3.45), ich nicht. Es liegt doch sehr nahe das es sich um einen Schreibfehler handelt. Der Bahnhof Radensleben ist jedenfalls sehr geeignet um einen Zug zu verstecken. Er befindet sich im Wald (Waldrand) zwischen Radensleben und Altfriesack.

    Einen Guten Rutsch, Gruß Uwe

    Hallo,

    Frank schreibt: Karl Thier wurde lt. Moore in Straßburg geboren- wobei unklar bleibt, welches Straßburg gemeint ist.

    Nach lesen des auch von Frank im Beitrag 32 eingestellte Schreibens neige ich dazu das das Straßburg in der Uckermark gemeint ist. Warum kümmert sich sonst die 44.SS-Standarte um Karl Thier?

    Einen Ausflug nach dem BAB-Lichterfelde werde ich fürs nächste Jahr einplanen.

    Gruß Uwe

    Hallo,

    nach lesen der Beiträge von Frank und die im Axis History Forums bin ich der Meinung, das Marianne und Karl ein Paar waren. Irgend etwas muß Karl angestellt haben, was seiner Frau und letztendlich seinen Vorgesetzten mißviel. Konsequenz; er wurde in die Wüste geschickt.

    Nun gut ein Beweis ist das alles nicht, eine Heiratsurkunde würde Klarheit bringen.

    Sten, Marianne Thier war nicht Besitzerin des Hauses sondern Mieterin.

    Gruß Uwe