Posts by flugschüler

    Hallo,

    Ich stelle mal die Textpassage von Seite 309 über die 9.Staffel JG 3 ein

    ... Noch härter wurde die 9. Staffel getroffen, die mit Uffz. Hubert Hirt und den Gefr. Alfred Helmer zwei Gefallene auf die Verlustliste setzen mußte und zudem mit Fw. Willi Hommel noch einen Schwerverwundeteten zählte, der zwar noch mit dem Fallschirm hatte abspringen können, wobei sich dessen Verletzungen jedoch als so schwerwiegend erwiesen, dass ihnen Willi Hommel am 5. Juni 1944 im Lazarett erlag.

    Buch: Jochen Priem/Gerhard Stemmer "Messerschmitt Bf 109 im Einsatz bei der III./ Jagdgeschwader 3

    Gruß Uwe

    Hallo,

    in Oranienburg baute die SS am A.H.-Damm (jetzige Bernauerstraße) einige Holzhaüser. Dort wohnten dann folgende SS-Angehörige.

    Petersen, Heinrich

    Klapsch, Hugo

    Reich, Otto

    Braun, Georg

    Dr. med. Wolf, Helmut

    Wegener, Kurt

    Christoph, Fritz

    Grabow, Kurt

    Wedelburg, Otto

    Zollhöfer, Emil

    Dr. Hup, Josef

    Albrecht, Heinrich

    Lüttich, Bernhard

    Jansen, Eduard

    Kaltofen, Hansheinrich

    Kinne, Rudolf

    Schulz, Willy

    Swoboda, Steffan

    Dallinger, Max

    Zu Petersen und Reich habe ich im Netz ihren Werdegang bei der SS gefunden. Die Restlichen sind mir völlig unbekannt. Verbindungen zur SS-Totenkopf-Standarte "Brandenburg"oder KL-Lager Orbg. sind wahrscheinlich. Hat jemand Infos über diese Personen?

    Die Namen sind aus dem Oranienburger Adressbuch von 1937/38

    Hallo,

    laut Akte R3/423 (Bundesarchiv) erteite das RLM der oben genannten Firma für die Fertigungsstätte ein Barackenlager in der Größe von 56 Unterkunftsbaracken und 12 Wirtschaftsbaracken. Geplant waren sie vom Typ "RLM",

    also 12,5 mx 42,5m. Dort sollten 5570 Arbeitskräfte untergebracht werden. In der Akte steht unter geplanter Baubeginn: bereits begonnen.(23.9.44)

    Ist nach dem Kriege davon etwas übrig geblieben?

    Gruß Uwe

    Hallo,

    aus einer Akte des BLHA:

    Der Abteilungsführer der RAD-Abtl. 6/96 Bartschendorf Oberstfeldmeister Fischer teilte heute fernmündlich mit, dass die Baracken des Bartschendorfer Lagers, dessen Verlegung nach Friesack in Aussicht genommen war, auf Anordnung der Gauleitung des RAD jetzt abgebrochen werden und die Abteilung bis auf weiteres nach dem Osten des Reiches verlegt wird....

    (Interne Mitteilung an den Bürgermeister von Friesack vom 4.April 1941)

    Hallo,

    bei Balke "Kampfgeschwader 100" ist auch nur eine folgende kurze Textpassage zu finden.

    Nach Rückkehr von einen Feindflug am 20.7. stürzte eine DO 217 K3 (Werk Nr 4713) der 9. Staffel, mit der Besatzung Ofw. Wilhelm Schneckener, ab. Bis auf den Bordfunker Fw. Werner Hetsch, der verletzt wurde, fand die Besatzung den Tod. (Seite 308)

    Im Anhang auf Seite 415 findet man:

    20.7.44 9/100 Toulouse Absturz

    FF Ofw. Wilhelm Schneckener tödl. verunglückt

    Bo Ltn. Heinrich Wackerbeck tödl. verunglückt

    Bf Fw. Werner Hetsch verletzt

    Bm Ofw. Karlheinz Schrickel tödl. verunglückt


    Gruß Uwe

    Hallo,

    vielen Dank Thilo!

    Ich hatte angenommen das eventuell Karl-Heinz Graudenz später in russische Kriegsgefangenschaft geraten ist, das scheint aber nicht so gewesen zu sein. Der Grund meiner Annahme, woher kennt ein Jounalist der Konsomolskaja Prawda diesen Namen bzw. auch seine Tätigkeit. Jetzt gehe ich davon aus, das bei der Besetzung Peenemündes erheblicher Aktenbestand in die Hände der Roten Armee gelangt ist, u.a. auch zu diesen Vorgang. Das wird wohl seine Quelle gewesen sein.

    Leider aber auch nur Spekulation.

    Gruß Uwe

    Hallo,

    den Fall "Dewjatajew" verfolge ich schon seit dem Jahre 1985. Damals erschien in einer Wochenzeitung der DDR (Wochenpost) ein recht ausführlicher Artikel mit dem Titel: Flucht mit dem Flugzeug. Hier mal ein Ausschnitt aus diesen Beitrag : Der 8. Februar 1945 zeigte sich auch noch am Mittag naßkalt und wolkenverhangen. Karl-Heinz Graudenz, Flieger-As der Nazi-Luftwaffe, war gerade aus dem Offizierskasino vom Essen gekommen und ordnete in seinem Arbeitszimmer Flugunterlagen, als das Telefon läutete.

    "Wer ist denn bei Ihnen wie ein Wilder gestartet?" vernahm er die wütende Stimme des Leiters der Flugabwehr. "Bei mir - niemand"

    "Ich habe doch mit dem Feldstecher gesehen, das die "Gustav Anton" gestartet ist....

    Das waren die Ansatzpunkte um einige Jahre später nach Kauf des Buches " Kampfgeschwader 53 "Legion Condor" von Heinz Kiehl dort weiter zu machen. Bei Kiehl steht auf Seite 289 : Vom letzten Einsatz mit V1 bis schließlichzur Auflösung des Geschwaders noch die Erinnnerung des Kommodore Oberstleutnant Pockrendt: " Auffüllung der übrigen Frontgruppen durch IV. Gruppe und Umrustung auf V1 -Einsatz . Unterstellung Ausbildungskommando Graudenz in Karlshagen-Peenemünde.

    Das war eine wichtige Erkenntnis, es gab einen Offizier mit Namen Graudenz und das noch in Karlshagen, aber leider steht nicht mehr dazu.

    Die Maschine müßte ja dann die Kennung A1+GA gehabt haben, war meine Schlußfolgerung.

    Als Autor des Artikel in der Wochenpost wird Wassili Peskow genannt und er gekürzt aus der "Komsomolskaja Prawda" ist.

    Herzliche Grüße Uwe

    Hallo,

    aus BLHA Rep 6B Ruppin 1661

    Erschießung der beiden Wehrmachtsangehörigen Obergefreiter Werner Kaiser, geb. am 12.12.1920 in Gelsenkirchen-Buer, 3.Nachr. Ers. Abtl.6, Erk. Nr. 941 und Gefreiter Werner Stahl, geb. am 30.10.1919 in Remscheid, Inf. Panz.-Jäger Ers. Komp, Erk. Marke 69 Nr. 5523 und der Funker Hans Päpke (als Frau verkleidet) geb. am15.7.1927 in Bln-Schöneberg Nachr. Ers. Abtl.3 Potsdam. Päpke wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam in Wildberg eingeliefert.

    Die Leichen der beiden Erschossenen wurden in das Spritzenhaus geschafft und dort aufgebahrt.

    Der Ort ist Wildberg/Ruppin und Zeitraum ab Mitte April 1945

    Auf dem Friedhof Wildberg liegen 3 Wehrmachtsangehörige, die o.g. sind nicht darunter.

    Gruß Uwe

    Hallo,

    in der neuesten Jet & Prop ist folgendes zu lesen: Der erste für die deutsche Luftwaffe bestellte C-130J Super Hercules wird gerade bei Lockheed Martin in Marietta-Dobbins ARB gebaut. Die Luftwaffe hat sechs Maschinen bestellt, drei C130J-30 und drei KC130J. Die erste Maschine soll Ende des Jahres geliefert werden, die letzte im Jahr 2023.

    Alle C130J werden nicht in Deutschland, sondern auf der Base Aerienne 105 Evreux/Fauville in Frankreich stationiert, wo sie gemeinsam mit den C130J der Armee de L'Air die neu aufgestellte "deutsch-französische C130J Super Hercules Staffel" bilden werden, die aus insgesamt 10 Maschinen bestehen wird.

    Heißt das jetzt auch gute Nacht Airbus???? Die obige Aufgabe konnte der A400M nicht übernehmen???? Mich mach das jedensfalls nachdenklich?

    Gruß Uwe

    Hallo,

    das von IR empfohlende Buch über die 22. Infanteriedivision ist gegenwärtig für mich nicht erreichbar. Habe aber alle mir zur Verfügung stehenden Bücher über die Fallschirm- bzw. Luftlandetruppe zu Gemüte gezogen, leider kein Treffer(ich habe die falschen Bücher). Dabei ist mir aber noch ein Buch aufgefallen, wo es womöglich noch Hinweise auf diesen Absturz geben könnte. Es ist "Die Deutsche Fallschirmtruppe 1942-1945 Band 1: Einsätze auf Kriegsschauplätzen im Süden" von Hans Martin Stimpel. Leider habe ich auch dieses Buch nicht.

    Roland hat in Beitrag 6 noch einige vermutliche Insassen der Maschine genannt, darunter 3 der Ln.Kompanie des JG 27. Das war die Ausgangslage um eventuell in den Büchern übers JG 27, etwas über das Ereignis zu erfahren. In Buch von Ring/Girbig werden in der Verlustliste 4 Tote unter dem 13.7.43 genannt. Zu den von Roland genannten kommt noch Funker Helmut Singewald hinzu. Zur Todesursache ist Absturz Tatoi vermerkt, Text dazu gibt es nicht.

    Im Buch "Messerschmitt Bf 109 im Einsatz bei Stab und I./Jagdgeschwader 27" von Prien, Rodeike und Stemmer sind auf Seite 528 die selben 4 Namen zufinden, nur die Funker sind dort Flieger und Kellermann heißt dort Kellerbach.

    Das mit den vielen Fluggästen ist merkwürdig, hatte die Maschine einen Lastensegler im Schlepp? Einfach ist jedenfalls anders!

    Gruß Uwe

    Hallo,

    auf einen Gedenkstein auf dem Bornstedter Friedhof (Potsdam)befindet sich folgende Inschrift: Zum Gedenken an Hans Georg von Taysen Oberstleutnant und Kommandeur einer Panzeraufklärungsabteilung 15.6.1909 (geb.) tötlich abgestürzt im Südosten 13.7.1943.

    Habe im Netz gefunden das der Absturzort Athen und die Einheit Aufklärungsabteilung 120 gewesen sein soll.

    Kennt jemand die Umstände des Absturzes? War es ein Frontflug oder, oder?

    Gruß Uwe

    Hallo,

    bei Rendsburg gab es keine Flugwachwachkommandos. Das Flugwachkommando für diesen Bereich hatte seinen Standort in Kiel und wurde von der Marine bedient und zwar von der 2./M 1. Um Rendsburg waren 3 Flugwachen installiert, Kiel18, Kiel 19 und Kiel 20. Die Strukturen im Flugmeldewesen könnte man etwa so beschreiben: eine Flugwache = bestehend aus einen Flugmeldetrupp (1 Führer und 10 Mannschaften), mehrere Flugmeldetrupps bildeten einen Zug. Das Flugwachkommando (Fluko) war die Kompanie und auch deren Sitz.

    Gruß Uwe