Posts by rommel_gaj

    Hi,


    nur noch ein Stück Information, um die Darstellung dieses Ereignisses abzurunden. Überfall war von einer Kompanie des 3. Bataillons der 1. Krajina-Brigade (5. Krajina-Division) verübt, und zwar bei Drazevici, etwa 2,5 Km SO von Kiseljak. Partisanen berichten von drei deutschen Toten ("ein Major und zwei niedrigere Offiziere"), sowie von 6 angezündeten LKWs und 1 PKW.


    Milorad Goncin, Stevo Rauš, PRVA KRAJIŠKA UDARNA PROLETERSKA BRIGADA (Beograd, 1981), 150.


    MfG,


    G.

    16. Februar 1947 wird ausnahmslos als Datum der Vollstreckung des Todesurteils in der ex-jugoslawischen Historiografie erwähnt. Zum Beispiel in:


    Dr. Venceslav Glisic, Zlocin i kazna: sudjenje ratnim zlocincima u Jugoslaviji, In: A.H. Pape, Nikola Anic et al., Drugi svetski rat (Mladinska knjiga, Ljubljana, 1980), s. 399.


    mfg,


    Gaius

    In diesem Zeitraum befand sich um Sarajevo das XXI. Gebirgskorps mit 181. I.D., 369. I.D. und 964. Festungsbrigade.


    (Quelle: Nikola Anic, Sarajevska operacija: neprijatelj se povlaci, In: A.H. Pape, Nikola Anic et al., "Drugi svjetski rat" (Mladinska knjiga, Ljubljana, 1980), s.293.


    Hast du zufällig Photos/Briefe des Bruders deiner Großmutter aus Bosnien?


    mfg,


    Gaius

    Hi,


    Im Operationsbefehl für Unternehmen "Schwarz" vom 6.5.1943 (NAW, T315, Roll 1301, 000566) heißt es:


    "Komunisten und Cetniks sind, sofern sie nicht im Kampf vernichtet sind, als Gefangene (nicht Kriegsgefangene) zu behandeln;" [im Original unterstrichen]


    Kennt vielleicht jemand die zeitgenössiche deutsche Definition des "Gefangenen" im Gegensatz zu dem "Kriegsgefangenen"?


    Ich würde die Quellenangabe zur Antwort höchst schätzen, da ich sie für meine Diplomarbeit brauche.


    Danke im Voraus,


    Gaius

    Quote

    kann man das wahrscheinliche Einsatzgebiet in Montenegro eingrenzen


    Aus Schmider, s.505:


    "...sondern auch eine dauerhafte Wiederherstellung der Landverbindung zum von der 181. ID behaupteten tiefen Süden des Landes..."


    Ebenda,s.507:


    "...ein verstärktes Reigment der 181.ID von Süden (Niksic)..."


    (Juli 1944)


    mfg,


    Gaius

    Noch etwas- Yugoslavische Quellen sind einig, dass ein grossen Zahl der Deutschen Soldaten (es hängt won Quelle ab: von 100 bis 350), die in esrten Kämpfen in Serbien in Spätsommer 1941 gefangenommen worden sind, wurden von Partisanen einfach in Uzice hintergelassen, kurz bevor die 342. Inf.Div am 29. November in der Stadt einrückte.


    Ich möchte wissen, ob die primäre Deutsche Quellen die Auffindung von lebendigen Soldaten in Uzice erwähnen.


    Danke im Voraus,


    Gaius

    Quote

    Gefangenenerschießungen sind ein besonderes Problem bei Partisanen weil diese nicht wie eine reguläre Armee Hinterland haben und lager in die man die Gefangenen stecken konnte. Also wurden diese Erschossen.


    Das war keine Regel; Es gab zalreiche Erschiessungen, sicher, aber es gibt auch Dokumenten die zeigen,dass die Partisanen schon in 1941 ihre Deutsche Gefengene lieber tauschen wollten-leider nur in Englisch:


    http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?t=78201&start=15


    Von Sommer 1942 fast bis Ende des Krieges wurden rund 2,000 Deutschen ausgetauscht.Ab spät 1943 gab es sogar "neutrale Zonen", wie Pisarovina in Kroatien, wo sich beide Seiten verpflichtet haben, keine Truppen in der Umgebung zu halten, sodass die Austausche nicht gestört werden.


    Für briefe (und unvollständige) Geschichte von Kontakten zwischen Partisanen und Deutschen (Englisch):


    http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?t=78201&start=0


    Und Partisanen meistens hatten einer Art von "Hinterland" in Form von sog. "Befreite Territorien", z.B. "Bihacka Republika" in Westbosnien anfang 1943 (von Deutschen als "Titostaat" bezeichnet) oder Insel Vis und Umgebung in 1944. Am Insel Bisevo in der Nähe von Vis gab es ein regelrechter Kriegsgefangenenlager. Manche Deutschen, die in November 1942 in Westbosnien in den Händen der Partisanen fielen,waren in Herzegowina in März 1943 ausgetauscht...


    Arik-buka: Können Sie mir mehr von ihren Opa und seinen Erfahrungen in Jugoslawien sagen?


    mfg,


    Gaius