Posts by rommel_gaj

    Hallo allerseits,


    mein neues Buch über den Gefangenenaustausch in Jugoslawien ist vor Kurzem eschienen:


    Parleying with the Devil: Prisoner Exchange in Yugoslavia, 1941‒1945


    Gaj Trifković


    Vorwort von Klaus Schmider

    Herausgeber: University Press of Kentucky/Andarta Books
    Sprache: Englisch

    Länge: 447 Seiten

    Jahr: 2020



    Der Zweite Weltkrieg im ehemaligen Jugoslawien war zugleich ein Befreiungskrieg, ein Revolutionskrieg und ein Bürgerkrieg. Die gegenseitige Bekämpfung einer Vielzahl der Fraktionen verschiedenster politischer, ideologischer, ethnischer und religiöser Färbung hat die Art und Weise in welcher der Krieg geführt wurde, eindeutig gestaltet. Das Ergebnis des Krieges ist bekannt: eine enorme Opferzahl (ca. 1.1 Million, fast 10 Prozent der Vorkriegsbevölkerung) und die Bestätigung der Stereotypen über diese Region, als das Land wo Krieg immer ein „totaler Krieg“ war, wo das Kriegsrecht schon immer ein totes Recht war, und wo die Zivilisten das eigentliche Hauptziel der Kriegshandlungen sind. Die Nachkriegsliteratur, die sowohl im sozialistischen Jugoslawien als auch in Deutschland und Österreich erschienen worden ist, scheint dieses Bild zu bestätigen. Die beiden Seiten beschuldigten sich gegenseitig für zahlreiche Völkerrechtsverletzungen, insbesondere im Bezug auf die Behandlung der Gefangenen. Tatsächlich war das Schicksal dieser Leute furchtbar. In diesem, sonst wie in anderen Guerillakriegen, wurden die gefangene Gegner routinemäßig niedergemacht: Nach Ansicht beider Parteien stand der Feind außerhalb des Schutzes des Völkerrechts. Hunderte von Gefangenen konnten jedoch noch während des Krieges die Gefangenschaft lebendig verlassen, dank dem Gebrauch des Gefangenenaustausches. Als es sich erwiesen hat, dass die beiden Seiten bei den Austauschen überall im Lande im guten Glauben handelten, war sogar eine neutrale Zone südlich von Zagreb errichtet worden, wo die letzten Gefangenen im April 1945 ausgetauscht wurden. Die Kontakte, die in dieser Weise zwischen den beiden Gegnern hergestellt wurden, gingen weit über die bloße Rettung des Lebens ihrer Soldaten hinaus. Mache Aspekte dieser Gespräche mussten über vierzig Jahre warten, bevor sie von der Historiografie behandelt werden durften.


    "Deftly detailing the motives and actions of Tito's Partisan movement and the German occupiers within the larger context of the war, Trifković provides a masterful analysis of a neglected and complex topic. A trailblazing work that modifies our traditional understanding of the brutal war waged within Yugoslavia's borders." – Jeff Rutherford, author of Combat and Genocide on the Eastern Front: The German Infantry's War, 1941-1944


    "Trifković's Parleying with the Devil is a unique and monumental contribution to the literature on prisoners of war in the Second World War. It is exhaustively researched from sources in multiple languages, offering the only comprehensive treatment of the topic. This should be the standard work on the subject for the foreseeable future." – Derek R. Mallett, author of Hitler's Generals in America: Nazi POWs and Allied Military Intelligence


    www.kentuckypress.com/9781949668087/parleying-with-the-devil/



    Mehr hierzu kann man erfahren in einem Podcast auf „Warscholar“ Webseite von Cris Alvarez (auf Englisch):


    http://warscholar.org/wwii-mil…-gaj-trifkovic-interview/



    Mit freundlichen Grüßen,

    Gaius


    Trifkovic cover 3.jpg

    Hi,


    Festungs-Bataillon 909 wurde in den letzten April-Tagen 1945. aufgelöst, die Offiziere wurden zur Auffüllung von Divisionen verwendet. Übrigens, der besagte Oberleutnant ist wahrscheinlich den schweren Kämpfen gegen die 6. Proletarischen Division der 1. Jugoslawischen Armee im Raum Čazma-Milaševac zum Opfer gefallen; allein am 4. Mai hatte die Division 50 Tote, 74 Verwundete, und 32 Vermisste zu beklagen.


    Quellen: TNA/DEFE3/572/229, Southeastern snippets. Dates April/26.4.1945.; Zbornik/XI/1/686-7, 6. Prol.Div., KTB 4.5.1945.


    MfG,


    Gaius


    P.S. Weitere Einheiten, die zur gleichen Zeit ebenfalls aufgelöst wurden, waren:


    - V. u. XXII./Fest.Inf.Reg. 999,

    - III/Gren.Reg 440,

    - Fest.Inf.Btl. 910 u. 1473;

    - LS.Btl. 322;

    - Sich.Btl. 1024;

    - Stab Fest.Inf.Brig. 1017.

    Hallo,


    möchte nur darauf hinweisen, dass die Stadt Ruma in der Provinz Syrmien zwar heute zur Republik Serbien gehört, damals aber ein Teil des Unabhängigen Staates Kroatien war (wichtig für das Unterstellungsverhältnis der Division).


    MfG,


    Gaius

    Hi,


    Abgabe der Gefangenen an die Sowjets - freiwillige oder gezwungene- erfolgte mit Sicherheit während der Kämpfe in Serbien im September-Oktober 1944, und wahrscheinlich auch bei weiteren gemeinsamen Operationen (z.B. Brückenkopf Kraljevo im Oktober-November 1944, oder Syrmien, Dezember 1944). In ihrer Beziehung mit den Partisanen verstanden sich die Sowjets als "der ältere Bruder" wem der Vorrang bei Auswahl der Beute, sowohl "menschlichen", als auch materiellen, gebührte. Konkret hieß das, dass die Rote Armee alle so dringend gebrauchten Kfz restlos beschlagnahmte, und würde auch oft die von den Partisanen gemachten Gefangenen abschleppen, was zu wiederholten Streitigkeiten führte.


    [Quelle: Gaj Trifković, "‘Damned Good Amateurs’: Yugoslav Partisans in the Belgrade Operation 1944", The Journal of Slavic Military Studies, 29:2 (2016), S. 276-77; K.W. Böhme, Die deutschen Kriegsgefangenen in Jugoslawien 1941—1949 (München:1962), Bd. I/1, S. 90].


    Im Bezug auf Fall Eins (28. Jäg.-Div.) würde ich Rüdiger zustimmen; eine andere Möglichkeit wäre, dass er von den Sowjets als mutmaßlicher Kriegsverbrecher an Jugoslawien ausgeliefert wurde. Ob es solche Fälle tatsächlich gegeben hat, ist mir nicht bekannt; es ist allerdings Fakt, dass Jugoslawien die von den UdSSR gesuchten Personen auslieferte (z.b. Ewald von Kleist), was eigentlich eine mögliche Lösung für den Fall Zwei (237. Inf.-Div.) sein könnte.

    Mit freundlichen Grüßen,


    Gaius

    Hi Graugans,


    im März/April 1945. zählte Marine-Festungs-Pionier-Bataillon 313 insgesamt 1.020 Mann und 18 MGs. Von seinen vier Kompanien, zwei (wahrscheinlich 3. und 4.) waren in Triest, und die übrigen zwei in Rijeka und Istrien (1., bzw. 2.) stationiert.


    Obwohl in den mir zur Verfügung stehenden Quellen nicht ausdrücklich erwähnt, das Bataillon wurde wahrscheinlich mit dem Rest des LXXXXVII Armee-Korps, bzw. Triester Garnison in den ersten Mai-Tagen 1945. gefangen genommen. Laut Tessin waren seine Teile auch bei der Schlacht um Knin eingesetzt (November - Dezember 1944), aber dafür fehlt ein unzweideutiger Beweis.


    Im Kalteneggers Buch wird das Bataillon, soweit ich sagen kann, nicht erwähnt.


    Quellen:


    - Uroš Kostić, Oslobođenje Istre, Slovenačkog primorja, i Trsta 1945.: ofanziva 4. jugoslovenske armije (Belgrad: VII, 1978), S. 245-247;
    - Nikola Anić, "Neka operativno-strategijska razmatranja njemačke odbrane na jadranskom vojištu 1944/45. godine" in: Jugoslovenska mornarica u završnim operacijama za oslobođenje Jugoslavije: učesnici govore (=Za pobedu i slobodu VI) (Belgrad: VINC, 1985), S. 297;
    - Georg Tessin, Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945 (Osnabrück: Biblio-Verlag, 1974), Bd. IX, S. 121.


    Mit besten Grüßen,


    G.

    Hallo Gerard!


    Die Briefe von Oberwachtmeister Rohr haben die Zensoren bestimmt glücklich gemacht, da sie fast gar keine Informationen von militärischem Wert enthalten. Worauf konkret sich der Satz über die kroatischen Partisanen bezieht ist also schwer zu sagen. Vielleicht war das bloß eine Meinungsäußerung über den Krieg auf dem USK-Gebiet im Allgemeinen, vielleicht ein Hinweis auf besonders intensiven Operationen hinter der sog. Syrmischen Front im heutigen Ostkroatien. Divisionsstab z.b.V. Stephan und ihm unterstellte Polizei-Einheiten waren dabei täglich im Einsatz, manchmal mit schweren Verlusten. In der Nacht 10./11. Dezember 1944. (also etwa zehn Tage vor dem betreffenden Brief), hat die 12. Proletarische Stoß-Brigade der 12. Division NOVJ die Polizei-Besatzung (Troß/Pol.Frw.Rgt. 5) im Dorf Vrbica (etwa 24 Km W Vinkovci) angegriffen und zersprengt. Laut deutschen Angaben betrugen die Verluste 28 Tote, 11 Verwundete, und 7 Vermisste. Materialverluste waren sehr hoch, u. a. 118 Gewehre, 10 lMGs, 3 GrW, 200.000 Gewehrpatronen, 1.276 Wurfminen, 2.002 Handgranaten, 174 Landminen, alles geladen auf insgesamt 54 LKWs .


    Quellen:


    -Zbornik dokumenata NOR-a (Belgrad: AVII, 1949-1986), Bd. V, Tl. 36, S.272-6, 12. Division NOVJ an 6. Korps NOVJ (17.12.1944);
    - NARA/T311/195/157, HGF, TM 11.12.1944;
    - NARA /T314/850/1209, 1325, TM XXXIV. AK, bzw. Pol.Sich. Bereich Süd (11., bzw. 15.12.1944).


    MfG,


    Gaius

    Hallo, ich suche Informationen zur 7. Kompanie auf der Halbinsel Pelješac im heutigen Kroatien. Mein Opa Georg Stahl ist dort 1944 bei Lovište gefallen. Bin für jede Information dankbar.
    Claudia


    Hallo Claudia,


    anbei ein Auszug aus dem Kriegstagebuch des 750. Jäger-Regiments für August 1944. Der Überfall bei Lovište wurde von zwei Kompanien des 1. Bataillons der 1. Dalmatinischen Brigade (26. Division NOVJ) ausgeführt; insgesamt wurden dabei 2 MGs, 28 Gewehre, 3 MPs, und 23 Maultiere erbeutet.


    Quellen: BA-MA, RH 37/4835, KTB 750. JR, 16-17.8.1944; Mirko Novović, Stevan Petković, 1. dalmatinska proleterska NOU brigada (Belgrad: VII, 1986), S. 310.


    MfG,


    Gaius


    Hallo Kai,


    Findbücher und Inhaltsverzeichnis (Karteikasten) sind schon vorhanden, das letztere zumindest auch für das Gros der deutschen Dokumente. Kriegsgefangenen-Berichte sind vorwiegend auf Deutsch verfasst, aber ich habe auch solche Aufsätze gesehen, die von Volksdeutschen auf Serbisch geschrieben wurden.


    MfG,


    Gaius

    Hallo Kai,


    hier die Benutzungsordnung für ausländische Besucher (auf Englisch):


    http://www.vojniarhiv.mod.gov.…sadrzaja=103&active=tekst



    Ich verbrachte dort etwa zwei Arbeitswochen im Jahr 2013, und machte dabei interessante Erfahrungen. Zum Beispiel, es scheint so aus, dass man die alten, ziemlich restriktiven Regeln aus der Zeit der Sozialismus einfach übernommen hat; so kann der Benutzer nur mit denjenigen Fonds arbeiten, welche er in seinem ursprünglichen Vorstellungsbrief an das Archiv angeführt hat. Darüber hinaus kann man pro Tag nur eine beschränkte Anzahl einzelner Dokumente bestellen, wodurch das gelegentliche -und öfters lohnende- Durchstöbern ausgeschlossen ist. Wenn man Kopien ausfertigen lassen möchte, dann muss er einen gesonderten Antrag an das Ministerium richten (wieder über diplomatische Kanäle), was ziemlich lange dauern kann. Mittlerweile habe ich gehört, dass (gebührenpflichtiges) Fotografieren erlaubt ist.


    Ich habe mich damals für die originalen Polizei-Unterlagen nicht besonders interessiert, kann aber sagen, dass die Sammlung der kriegsgeschichtlichen Beiträge, der von deutschen Kriegsgefangenen verfasst wurden, recht beachtlich ist. Was die Polizei angeht, habe ich momentan nur ein Paar relevanter Signaturen:


    - Arhiva VII, k. 76—a, rg. br. 21/3—a (Aleks Sumaher [sic], Regiment "Nagel") [Schachtel 76-a, Faszikel 3-a, Dokument 21];
    - Arhiva VII, k. 76—a, rg. br. 22/3—a (Filip Safner, Regiment "Nagel");
    - Arhiva VII, k. 25—a, rg. br. 23-3 (Kristijan Stip, April 1945).


    Mit besten Grüßen,


    Gaius


    P.S.


    Seit 2006 heißt die Einrichtung einfach "Militärarchiv" (AVII ist demnach eine veraltete Bezeichnung).

    Hi rolli.m,


    Bernhard v.d. Chevallerie wurde bereits am 14. Oktober 1944 infolge einer Notlandung bei Kruševac, Serbien, von Chetniks gefangengenommen, und an die sowjetische 52. SD ausgeliefert.


    Quelle: NARA/T-314/849/666, Kommando FW Müller, Ferngespräche 15.101944 (1020h); TsAMO/956/1/142/5, 64. SK, KTB (14.10.1944).


    MfG,


    Gaius

    Quote

    Ist etwas über Kampfhandlungen bekannt. Der Grossonkel wurde am 8.11.1944 in Staro-Topolje verwundet, und zwar durch "Streifschuss an der rechten Schulter".


    Hallo Dirk,


    Angriff auf Staro Topolje am 8.11.1944 war der Kernstück einer großangelegten Aktion der 12. Slawonischen Stoß-Division der Volksbefreiungsarmee (vier Brigaden mit ca. 5000 Partisanen), mit dem Ziel, die etwa 7 Kilometer lange Eisenbahnstrecke zwischen Sapci und Andrijevci unbrauchbar zu machen. 12. Slawonische Brigade war beauftragt, das Dorf Staro Polje zu erstürmen, das laut jugoslawischen Angaben von etwa 600 Polizisten ("Gestapo-Leute") und einem NDH-Bataillon verteidigt wurde. Der Angriff begann um 22 Uhr und endete viereinhalb Stunden später mit einem Rückzug der Partisanen auf ihre Ausgangsstellungen. Der Hauptgrund für das letztendliche Scheitern des Angriffs lag an der völlig unerwarteten Präsenz eines Panzerzuges, der den jeglichen Zugang zu den deutschen Stellungen verwehrte.


    Die Gesamtverluste der Division betrugen 4 Tote, 66 Verwundete, und 7 Vermisste. Verluste der NDH-Einheiten beliefen sich auf 5 Tote, 7 Verwundete, und 1 Vermisster (Verluste der Polizei sind leider nicht erwähnt).


    Quellen:


    - Zbornik dokumenata i podataka NOR-a (Belgrad: VII, 1967), Bd. V, Teil 35, S. 79, 108-113 (Angriffsbefehl, bzw. Einsatzbericht 12. Division NOVJ, 7.. bzw. 10.11.1944), 695 (Tagesmeldung MINORS, 11.11.1944);
    - Zdravko B. Cvetković, Osječka udarna brigada (Belgrad: VIZ, 1981), S. 123.


    MfG,


    Gaius

    Hallo Thomas,


    am 1. November 1944 fanden im Raum Prijepolje Kämpfe an beiden Ufern des Lim statt. Am linken Ufer gelang es den Deutschen (begleitet von etwa 1000 Chetniks) die 3. Sandzak-Brigade der 37. Sandzak-Division der Volksbefreiungsarmee zurückzudrängen und einen Brückenkopf zu bilden. Am rechten Ufer, hingegen, wurde der Angriff von 5. Sandzak-Brigade abgewiesen; General Schmidt-Richberg nach, erlitt dabei "Polizeiregiment...einen Rückschlag " (einem Partisanen-Bericht zufolge fielen dabei 54 Deutsche [wahrscheinlich übertrieben], 3 MGs, 1 Pistole, "und mehrere Gewehre" wurden erbeutet). Verluste der Partisanen betrugen a) bei 5. Brigade 2 Leichtverwundete b) bei 3. Brigade 2 Tote, 8 Verwundete.


    Laut Heeresgruppe E war der Feind hier stark, gut organisiert und ausgerüstet; die Stärke der an den Kämpfen teilnehmenden Partisanen-Einheiten betrug:


    a) 5. Brigade - 270 Mann, 14 MGs, 2 schwere und 2 leichte Granatwerfer; b) 3. Brigade - 550 Mann, 45 MGs, 3 schwere und einige leichte Granatwerfer, sowie 3 PIAT-Ladungswerfer.


    Quellen: NARA/T-311/184, HGE, Morgenmeldung 2.11.1944; ibid., HGE an OBSO (2.11.1944); Zbornik NOR-a/I/14/508-509, 525-526, Berichte der 5. und 3. Sandzak-Brigade (2-3.11.1944); Erich Schmidt-Richberg, Der Endkampf auf dem Balkan: Die Operationen der Heeresgruppe E von Griechenland bis zu den Alpen (Heidelberg: Kurt Vowinckel Verlag, 1955), p. 57.


    Mit besten Grüßen,


    Gaius



    Cedo Drulovic - 37. Sandzacka NOU divizija (Belgrad 1983) S. 195.JPG

    Hi Stefan,


    "sichere Quelle" war die Tarnbezeichnung für die Informationen, die aus entschlüsselten feindlichen Funksprüchen gewonnen wurden. Beispielsweise, auf dem Balkan war mit diesen Aufgaben der Kommandeur der Nachrichtenaufklärung 4 (KONA 4) beauftragt.


    MfG,


    G.


    KONA in's Abk.-Verz. aufgenommen; kkn

    Hi Foxkilo,


    es geht hier wahrscheinlich um eine Rotte Me-109 der Nahaufklärungsgruppe 12, die am 19.11. bzw. 20.11.1944 eine Mission über Taranto und Brindisi, bzw. Šibenik fliegen sollen hätte, hatte aber nicht aufgrund einer nicht erfolgten Lieferung des hochoktanigen Flugzeug-Treibstoffes C3.


    Quellen:

    -The National Archives of the UK, DEFE 3 (“Ultra” decrypts), folder 308, pp. 90, 207, Early nineteenth report (20.11.44), GAFSE orders one seven hours eighteenth (19.11.44).
    - http://www.ww2.dk/air/recon/nagr12.htm (s. Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen)
    - http://forum.12oclockhigh.net/showthread.php?t=24915


    MfG,Gaius

    Hallo Gaius,


    eine Frage, handelt es sich bei der von dir zitierten Quelle - Zbornik NOR-a, Bd. V, Tl. 39 (Belgrad: VII, 1976), S. 48, 6. Korps an 3. Armee (2.3.1945).


    um dieses Dokument: ZBORNIK DOKUMENATA I PODATAKA NARODNOOSLOBODILAČKOM RATU NARODA JUGOSLAVIJE TOM XI KNJIGA 3


    Hallo Freiburger,


    das zitierte Dokument kommt aus ZBORNIK DOKUMENATA I PODATAKA O NARODNOOSLOBODILAČKOM RATU NARODA JUGOSLAVIJE, TOM V, KNJIGA 39.


    Ich habe bei snaci.net noch ein PDF (53_50.pfd) entdeckt, welches Berichte vom Februar 1945 (DOGAĐAJI OPSTEG KARAKTERA) enthält:


    Voller Titel dieses Buches lautet "Hronologija Narodnooslobodilačkog rata 1941.-1945." (Belgrad, VIZ, 1964).


    MfG,


    G.