Posts by AviaB.33

    Moien,

    ja, das könnten "Gobbi Maledetti" der" verdammte Buckelige" so nannten die Flieger der RA die Savoia-Marchetti S.79 sein. Wegen des Buckels über den Flugzeugführersitzen, dieser war mit einem 12,7 MG nach vorne und eines nach hinten versehen (die Buckelhaube konnte geöffnet werden! Die Männer im Vorgrund sind Angehörigeder RA. Allerdings flog nur die rumänische Luftwaffe mit der zweimotorigen Version der SM 79 Einsätze in Rußland. Man konnte allerdings die SM 84 und auch die SM 81 (die hatte ein starres Fahrgestell) aus Ferne gesehen mit der SM 79 verwechseln. Ich glaube auf dem Foto eher die SM 81 erkennen zu können.

    h.

    Moien,

    Ziellinien an der Bf 110, erkennbar gehen sie auf den Metallrahmen des Fensters, könnte es sein, das sie weiter nach oben auf das Glas und somit in den Blickbereich des FF ragen?

    h.

    Moien,

    mal eine andere Anmerkung: Wurden damals schon solche Kotletten getragen? Ich kenne das nur vom Beginn der 60er an? Irgendwie habe ich das Gefühl, das Foto ist eine Nachkriegsaufnahme.?

    h.

    Moien,

    den Hilfs-ZS schließe ich aus, die hatten nämlich noch zusätzlich die sogenannte "grüne Gehirnbremse" ein grünes Band über der Schulterklappe. Ich denke, der Betreffende war gelernter Zollbeamter.

    h.

    Moien,

    das Bild zeigt ihn im Rang eines ZS (Zollsekretär), vergleichbar in etwa einem Feldwebel. ZGD-Beamte wurden u.a. zur Partisanenbekämpfung etc. eingesetzt, bzw. als hastig zusammen gewürfelte Zollbataillone. Für Böhmen und Mähren waren das das Bataillon Mähren I-V, Ersatzbataillon Ritscha, sowie die Bat. Kostitz und Hodonin. Die Zöllner wurden wie normale Infanterieeinheiten eingesetzt, waren auch mit MG und Panzerfaust ausgerüstet. Teilweise wurde eigene Tarnbekleidung getragen. Ich kann mich noch erinnern, das so um 1972 auf unserem HZA noch Vermißtenbilder von damals am schwarzen Brett aushingen. Wenn er in der BRD wieder beim Zoll war, könnte man möglicherweise etwas über die entsprechende OFD (Nürnberg oder München) erfahren. Denn dann wurden die Kriegsjahre und die Zeit der Kriegsgefangenschaft für die Dienstjahre bzw. für das Beförderungsdienstalter angerechnet. Da es diese Verwaltungsstruktur aber nicht mehr gibt, ist die heutige GZD Generalzolldirektion dafür zuständig. In Regensburg gibt es aber meines Wissen ein HZA, ich würde dort mal anfragen. Allerdings wissen die heutigen jungen Kollegen mit der Geschichte des ZGS nix anzufangen!

    h.

    Moien,

    wenn genau hinsieht erkennt man vor dem FF ein eingebautes Instrument, ich denke einen Wendehorizont erkennen zu können. (rechts vom FF aus gesehen. Was die Anordnung der Besatzung im 1. Weltkrieg angeht, war es zu Beginn so das der FF hinten saß, der Beobachter vorn. Der FF war nur einen besserer "Kutscher".

    h.

    Moien,

    der Reichswetterdienst hatte eie dunkelglrüne Waffenfarbe mit blaugrauer Nebenfarbe. Die niedrigste Amtsbezeichnung war Wetterdienstgehilfe, das Rangabzeichen waren Schulterschnüre in dunkelgrau mit einem silbernen Stern.Der höchste nannte sich Präsident des Reichsamtes für Wetterdienst, bzw. der deutschen Seewarte. Die Bezeihnung ist vergleichbar mit einem Generalmajor. Im mittleren Dienst entsprach ein Wetterdienstobersekretär einem Oberleutnant, das gleiche war einem Wetterdienstinspektor. Der Grund für die gleiche Amtsbezeichnung bzw. Stellung lag darin, das der Obersekretär (auch beim ZGS) allgemeinen Offiziersrang hatte!


    Die Vorgängerorganisation war der Meteologische Dienst der Luftwaffe mit goldgelber Nebenfarbe. So ab Mitte 1940 wurde diese Wehrmachtsbeamte in den Reichswetterdienst überführt. 1944 wurde das ganze (die Uniformeffekten) dann wieder "Rückabgewickelt" (hatten wohl Langeweile, Ironie aus!) Das von "Krahnberg" genannte Buch ist absolut zu empfehlen!!!!

    h.

    Moien,

    möglicherweise Reste eines "Zerschellers"? mit Teilbezünderung? wenn denn eine Fliegerbombe.

    h.

    Moien,

    die Wetterbeamten in fliegenden Dienst waren auch an MG 15 und MG 131 ausbildet. In den Fw 200 z. B. übten sie zusätzlich die Funktion der Seitenschützen aus. Es gab auch Wetterbeamte a.Kr. Die entsprechenden Frontflugspangen wurden auch zahlreich an diesen Personenkreis verliehen.

    h.

    Moien,

    Auster flog die RAF, bei der US-Army waren L-4 und L-5 im Einsatz. Die Verluste findet man (wenn man Glück hat) bei den Artillerie-Regimentern.

    h.

    Moien,

    die Wetterfrösche waren Luftwaffenbeamte mit eigenen Rangabzeichen und Waffenfarbe. Als Beispiel für eine Dienststelle Wetterbereichs-Zentrale Wiesbaden, war für die IV./NJG 6 in der Reichsverteidigung zuständig. Es gab unzählige Flugunfälle bei der Wettererkundung. Zumeist waren die Meteorologen beim jeweilig Stab angesiedelt.

    h,

    Moien,

    der Mosquitoverlust dürfte andere Ursachen haben, weder Flak noch Nachtjäger melden für diese Nacht einensolchen (zumindest nach meinen Unterlagen). Die Einheit flog in der No, 100 Group Intruder-Einsätze.

    Ich kenne eine Fotoserie einer bruchgelandeten P-47 an einem kleinen Hang, in der Ferne ist eine für Franken typische Kirche zu sehen. Die Fotos sind auch im Web verfügbar.

    Verluste NJG 6 in Mainfranken


    2. Januar 45

    12./NJG 6

    Angeltürn Ju 88G-6 2Z+PW Nr. 620 752

    Besatzung vier Mann +


    15. Januar 45

    Markbreit nach Bauchlandung in den Main gerutscht Ortsbeginn

    6./NJG 6 Ju 88G-6 2Z+AP Wnr. 620978

    Abschuß durch P-51

    Beobachter gefallen Rest teilweise verletzt



    19. Januar 45 Wetterkundungsflug Bodenberührung Hundsdorf bei Obertrubach neben einem Bauernhof

    12./NJG 6 Ju 88G.-6 2Z+IW

    Besatzung gefallen einschließlich RR Justus Klein, Gruppenemteorologe Stab IV./NJG 6








    6. Febr. 1945

    Markt Bibart

    12./NJG 6 Absturz wegen Instrumentenausfall, Besatzung FSA, in der Nähe muß ein Forsthaus sein


    15./16. Febr. 45 Stockheim-Rügland bei Ansbach neben einem Bauerhof

    Ju 88G-6 2Z+AF WNr. 620 886

    Abschuß durch Mosquito, bis auf den BMF Besatzung gefallen

    Moien,

    die von Johnen abgeschossene Lancaster könnte diejenige sein, welche im Zusammenhang mit dem Fliegermord in Sommerhausen steht. (49 Sqn., 5PoW, 2 + ). Das NJG 6 verlor noch weitere Maschinen im Rau Gerolzlhofen, von einem Bruch habe ich Bilder. Am 1. April 45 sind fünf P-47 über Deutschland verloren gegangen, alle von der 9th Airforce. Eine 10FG gab es allerdings nicht. Schreibfehler? Für den 6. April 45 finde ich nur Verluste der 50th FG, (zwei) und eine von der 358 FG. Die Mosquito vom 7. Januar 1945, wenn es eine ist, gehörte schon mal nicht zum Bomber Command RAF.

    h.

    Moien,

    der US-Bericht beschreibt das Standardverfahren von zwei Flights bei Tiefangriffen. Warum trotz Angriff aus der Überhöhung so viele deutsche Verluste? Hauptgrund dürfte die längere und gründlichere Ausbildung der US-Flieger im Vergleich zu dem deutschen Nachwuchs sein. Mein Vater sagte immer, der Nachwuchs konnte Starten, Landen und Geradeausfliegen und wurde eigentlich verheizt. Mir sind zahlreiche, ähnlich verlaufende Luftkämpfe zwischen deutschen und amerikanischen Jägern/Jagdbombern bekannt.

    h.

    Moien,

    die Angabe der Absturzstelle für Ltn. Gooding liegt bei Neunkirchen b. Leutershausen ca. 200 Meter von einem Sportgelände entfernt im Acker.

    Die Ltn. Brown und Shafer stürzten in ein Waldgebiet 1 km östlich von Schwanstetten in Richtung A-9 unter Anwendung der US-Angaben.

    h.

    Moien,

    der Fundort ist Luftline ca. 1km von meinem Haus entfernt. Aber 8,8cm große Panzergranate? Zwergenarmee? Der SWR hatte schon mal Journalisten mit höherem Bildungsstandard!

    h.