Posts by AviaB.33

    Moien Karl,

    die .45 Goverment hat nicht nur die Handballensicherung. Nach der US-Dienstvorschrift wird sie gepannt und gesichert geführt. Erst durch das Eindrücken der zusätzlichen Handballensicherung ist eine Schußabgabe erst möglich. Das Kaliber .45 ACP selbst hat eine hohe Eigenpräzision und natürlich Mannstoppwirkung.Die Colt Goverment wurde auch bis 1939 als zivile Waffe in Deutschland verkauft! Genau wie der S&W Revolver im Kaliber .357 Magnum! Munition für beide Kaliber wurde von Geco usw. hergestellt. Übrigens, der Dicke hatte einen .357 Magnum Revolver, entweder S&W oder Colt als persönliche Dienstwaffe!

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    Moien,

    müßten folgende Rassen sein: (Beispiel)


    s. g. Polen oder Russenpferde Leicht

    Haflinger, Trakener, u.a.mittel

    Holsteiner, Hannoveraner mittel-schwer

    Kaltblüter wie Belgier usw. schwerste


    Erinnere mich an den Hof meines Großvaters, der hatte ex-Militärpferde, darunter Polen bzw. Russenpferde die hatten gelernt, sich auf Befehl bzw. Druck mit den Schenkeln hinzulegen. Russische Kavallerie benutze ihre Pferde so als Deckung bzw. als Auflage zum Gewehrschießen über den Sattel (Auskunft meines Großvaters)

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    Moien,

    das ist so nicht ganz richtig, es wurde auch mit scharfer Munition aller Art geübt, siehe Luftwaffenübungsplatz Ahrbrück oder Bad Orb, dort gab es sogar einen Betonbeobachtungsbunker für das Auswerten der Abwürfe. Ansonsten benötigte man ja keine Feuerwerker vor Ort um blindgegangene Munition zu entschärfen.

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    Moien,

    die von Uwe genannten Gründe führten übrigens 1943 zur Gründung der GFP der Luftwaffe um weiterhin durch Gefangennahme von allierten Fliegern den Informationsflug für die eigende Feindbeurteilung zu erhalten.

    Insbesondere von staatlicher Seite wie Gestapo etc. wurde mit System vorgegangen wie der Einsatz des sogenannten Jagdkommandos Würzburg zeigt!

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    Moien,

    läuft im BA unter der von mir genannten Einheit. Trägt Hess da Fliegerpelzstiefel? Anschließender Mitflug?

    Die beim Nahnachtjagdschwarm der Luftflotte 4 benutzten He 111 hatten vier 20mm MG FF, wenn ich das richtig erkenne, war auch das im A-Stand eingebaute MG FF starr eingebaut (oder konnte verriegelt werden). Der vom mir genannte Ofw. ist Engelbert Heiner, KG 27 bzw. bei diesem Schwarm. Später bis zum OLtn. befördert, am 17. März 45 bei Gelnhausen von einer Mosquito abgeschossen, Besatzung bis auf BMF gefallen. 11 oder 12 Abschüsse.

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    Moien Rene,

    Einspruch: Starr eingebaute MG gab es sehr wohl bei der He 111, einmal das "Schreck-MG" in Hecksteiß und dann vier MG 17 und vier MG FF/M starr unter dem Bugbereich bzw. in der Bola nach vorne schießend. Eingesetzt an der Ostfront als Behelfsnachtjäger und zur Eisenbahnjagd. Dann sind mir noch eine He 111 Besatzung bekannt, die mindestens fünf der riesigen viermotorigen TB abeschossen hat, und zwar bei Nacht. Komme im Moment nicht auf denNamen, der FF war ein Ofw. und RK-Träger, 1945 beim NJG 6 in Franken gefallen. (Artikel in Luftwaffe im Focus)

    Die Bildserie zeigt das Beladen einer He 111 beim KG 26 und zwar mit einer SC 1800 "Satan" so heißt es in der Bildserie.Das KG 26 war mit führend bei der Erprobung von Taktiken gegen Schiffe. Das einzelne MG 81 wurde als "Illing" bezeichnet, der alte deutsche Buchstabe für ein I war das J siehe auch für das Kaliber 8x57JS (7,92x57 Mauser) So neu war der starre Einbau von MG in deutschen Bomber nun auch nicht, siehe die beiden MG 17 in den Ju 52 Behelfsbombern bei der Legion Condor!!! Dazu noch in den frühen Do 17, das eine obere nach vorne schießende MG 15 konnte verriegelt werden so das der FF damit schießen konnte. Der Spruch das es bei der Luftwaffe nichts gab was es nicht gab, hat immer noch seine Berechtigung.

    h.

    Moien,

    darüber gibt es Unmengen an Literatur einschl. der Prozeßakten. Die Bevölkerung ging aber nicht nur auf allierte Flieger los, sondern auch auf deutsche Flieger!! Daher dann auch das Einführen der gelben Armbinde mit entsprechender Aufschrift. Wenn dann noch Beuteausrüstung getragen wurde, konnte dies zu Verwicklungen führen.

    Eine Frage: Gab es solche Vorfälle auch russische Flieger betreffend?

    h.

    Moien,

    auf den Bildern ist ein großes Schild mit der von mir wörtlich wieder gegebenen Beschreibung angebracht, in der Größe für "Kurzsichtrige"!

    Dabei sind auf Foto eines kleinen Bootes mit einem MG 08 mit Wasserkühlung im Bugbereich. Die Fotos sind so typisch in der kleinen Form, das man einen Fadenzähler benötigt, um Einzelheiten erkennen zu können. Gilt auch für die Fotos einer Beisetzung. Die Hauptperson des Nachlasses war beim Reichswasserstraßenschutz, wechselte von der Gendarmerie über. Nach dem Krieg bei der WSP NRW.

    Für die Laien, die WSP wird auch in unseren Kreisen als "Entenpolizei" betitelt!

    h.

    Moien,

    Du meinst den Mündungsdruck? Dürfte wohl kein Problem gewesen sein. Bei der B-25 und B-26 ist ein .50BMG fest in der Kanzel eingebaut (ähnlich wie hier bei der 111) und die Waffe hat einen bedeutend höheren Mündungsdruck.

    h.

    Moien,

    mein alter Herr hatte eine norwegische Version der Colt Goverment im Kaliber .45ACP, die Norweger hatten die Lizenz für diese Waffe.

    Benutzt hat er sie wahrscheinlich nie, außer auf dem Schießstand, Nachschub an der Patrone war wohl auch kein Problem.

    Zur P-38, ich hatte so ein Ding 1970, war aus verschiedenen Teilen zusammen gebaut (keine P-1) (Dienstlich) irgendwann beim Schießen hatte der Schlitten einen glatten Riss in Höhe der Auszieherkralle, die leere Hüls flog raus und der Rest vom Verschluß einschl. Lauf dann beim Schießlehrer neben die Füße.

    Warum die Amis so scharf auf eine Luger sind, ist mir ein Rätsel! Aus meiner Sicht eine Waffe für eine reine Notwehrsituation, als Gefechtswaffe vollkommen unbrauchbar (aus den bekannten Gründen).

    h.

    Moien,

    die SC 1800 mit Trialen wurde bei Tiefangriffen auf große Einzelfahrer abgeworfen. Ein starres MG zur Niederhaltung der gegnerischen Schiffs-Flak macht schon Sinn. Die 111 flog oft Tiefangriffe, die später im A und C Stand eingebauten MG FF waren genau deshalb zum Bodenbeschuß eingebaut.

    h.

    Moien Nadine,

    wenn Dein Großonkel in Trier eingezogen wurde, kämen die Infanterie, Artillerie, Heeresversorgung, Grenztruppen, in Betracht.

    Kannst Du mir per private Nachricht die Geburtsdaten schicken, dann sehe ich mal in meinen Unterlagen nach.

    h.

    Moien,

    im Bildarchiv des BA wird unter 101I-407-0651-19 u.a. die Beladung einer He 111 vom Stab II/KG 26 mit einer 1800SC gezeigt. Aufnahmezeitpunkt November 1940. Interesierter Zuschauer ist übrigens Rudolf Hess. Im Bug der He 111 ist in Höhe des FF (Pedalhöhe) ein einzelnes MG mit Schußrichtung nach vorn eingebaut. Es ist schwer erkennbar, ob es sich um ein MG 17 oder sogar ein MG 81J handeln könnte. Frage: Wenn kam das MG 81J in den Truppendienst?

    h.

    Moien,

    Herr Aders meint mit "Medium" die "Halbstarken" der 2nd TAF, auf Deutsch, die zweimotorigen Bomber der britischen 2. Taktischen Luftflotte, welche i.d.R. die eigenen britischen Verbände unterstütze. Es gibt aber auch Einsätze außerhalb des britischen Bereichs, so griffen Mitchelll III der 2nd TAF (mit niederländischen Besatzungen) Ziele in der Schnee-Eifel an, mit einigen Verlusten.

    Für den 11.04.45 habe ich aber keine Verluste, die in den Kölner Raum passen.

    h.