Posts by AviaB.33

    Moien,

    die ungarische Rüstungsindustrie stelle auch Halbzeuge für die deutsche Rüstung her, u.a. Hülsen für Infanteriewaffen, Panzerplatten für Kampfwagen u.a. Auf dem zweiten Foto rechts ist er Oberfähnrich.

    h.

    Moien,

    die Nord kämpfte im März 1945 im Raum Trier (Pellingen, Burg Heid, Lampaden, Schillingen usw.) Aus dem Ruwertal heraus versuchte die Truppe die Straße bei Pellingen zu unterbrechen und einen Ersatzvorstoß auf die von den US-Truppen eingenommene Stadt Trier zu unternehmen. Unter hohen Verlusten scheitere dieser Versuch. Danach wurden die Reste über die Hunsrückhöhenstraße nach Pfaffenheck, Waldesch, Rhens zurück geführt. Hier ebenfalls schwere Kämpfe mit schweren Verlusten. Die Reste gingen bei Rhens, bzw. Boppard über den Rhein.

    Bei Lampaden-Schillingen gingen alle Hetzer-Panzerjäger verloren, er gibt einen Filmbericht der US-Truppen, der unmittelbar nach Einnahme des Ortes die zerschossen Hetzer zeigt.

    h.

    Moien,

    das ist falsch! Die Stirling ist nahe des Guthofes auf dem Kockelsberg oberhalb von Trier abgestürzt. Im Bereich Pellingen ist es eine Wellington, welche in der gleichen Nacht (Angriff auf Karlsruhe) durch Wettereinfluß abgestürzt ist. Die 109 vom 1.Januar 45 hat wohl wegen Treibstoffmangels versucht, noch den Flugplatz Euren zu erreichen. Sein Rottenführer ist im Grenzgebiet Luxembourgs zu Deutschland abgestürzt und gefallen. Da besteht noch erheblicher Forschungbedarf. Was die von mir genannten Unterlagen anbetrifft, die kann ich raussuchen. Allerdings dauert es etwas, ich habe die Maler u.a. im Haus und alles ist verpackt!!

    h.

    Moien,

    ich habe die After Action Reports und auch den Bericht von Brunner über den Einsatz der Nord bei Pellingen. Da sind auch einige Zeichnungen drin, ob die allerdings maßstäblich sind kann ich nicht sagen. Aber erwas anderers, in einem ADIK Report der US-Army wird das Auffinden einer Bf 109G-14 vom JG 53 bei Pellingen erwähnt. Das ist einer der Teilnehmer von "Bodenplatte" auf den Flugplatz Metz-Frescaty. Der FF machte eine Bruchlandung, die Maschine blieb liegen. Ist bekannt wo bei Pellingen die Stelle der Notlandung ist?

    h.

    Moien,

    bei Pellingen in diesem Raum gibt es noch Reste der kaiserlichen Schanzen von 1792, sogenannte Kroaten- Verhaue und Artillerie-Stellungen. Vor etwa 20 Jahren wurden in einer dieser Stellungen eine

    Kanone der kaiserlichen Artillerie gefunden, geborgen und restauriert. Der Anmarschweg der Franzosen 1792 bzw. 1794 war genau der gleiche wie im März 1945 durch die US-Truppen.

    Man sollte die Tranchot-Karte von 1815 mal mit einer heutigen vergleichen.

    h.

    Moien,

    die einzige je einsatzbereite Feuerstellung für das Geschütz war bei Lampaden/Trier. Teils verbunkert, Nachschub kam mit der Bahn. Es waren nur wenige Schüsse am Tag, die gingen alle in die Stadt Luxembourg (das dortige Staatsarchiv hat wohl alle Einschlagstellen dokumentiert und auch Fotos davon in seinem Bestand.) Das Kommando Hecht sollte von Biblis aus die Einschläge aufklären (Ar 234),dazu ist es aber nicht gekommen.Die Kammern müssen händisch geladen worden sein, dafür gab es laut Berichten eine Treppenanlage neben dem Geschütz. Die Fläche im Bereich der Mündung mußte wohl nach jedem Schuß nachgetarnt werden da die Tarnung durch den Mündungsdruck jedesmal davonflog! Die US-Truppen erbeuteten die Stellung, dazu noch mindesten ein Reservegeschütz, noch verladen, im Trierer Hauptbahnhof. Es mußt also einen US-Bericht im Nationalarchiv in College Park existieren.

    h.

    Moien,

    Schmidt war Jahrgang 1908 als kein junger Spund mehr! Ein ZAss war schon etwas, denn danach kam nur noch der Zollsekretär und der Oberzollsekretär. Damals gab es keine Hauptsekretäre und Betriebsinspektoren.. Der OZS hatte schon allgemeinen Offiziersstatus. Die meisten aB auf einer GASt waren damals ZS, also so etwas wie "berät Gott in allen wichtigen Fragen".

    Dieses Ranggefüge blieb auch bei der Bundeszollverwaltung bestehen, erst Mitte der 60er wurden die Amtsbezeichnungen ZHS und ZBI eingeführt.

    h.

    Moien,

    Joséphine Baker 1905-1975, Revue-Star der Zwanziger war Leutnant im freiwilligen Frauenhilfcorps der Freifranzösischen Luftwaffe. Ausgezeichnet mit mehreren hohen frz. Orden, u.a. Chevaliére de la Legion d'honneur, Croix de guerre 1939-1945 palme de bronze.

    h.

    Moien,

    mit etwas Phantasie könnte die auf dem linken Foto erkennbare Uniform die des LSW (Luftschutz Warndienst) sein. Die hatten hellgrüne Kragenspiegel mit den Buchstaben LSW.

    1942 wurde dieser aufgelöst und in die Lufwaffe eingegliedert. Im gleichen Jahr wurde aus dem ortsfesten SHD der Luftschutzort I. Ordnung (Strassburg dürfte so ein Ort gewesen sein) die Luftschutzpolizei aufgestellt und durch Personalabgaben der TeNo verstärkt. Die Luftschutzpolizei war eine Technische Hilfspolizei und keine "richtige" Polizei.

    h.

    Moien,

    aus Erzählungen eines ehemaligen FF der Fliegerkompanie LN-Rgt. 2 weis ich das er mit seiner Ju 52 von diesem Fliegerhorst 1942 des öfteren Generale und andere Stabsoffiziere ins Reich und zurück geflogen hat.

    h.