Posts by hennesmeiser

    Hallo Zusammen,

    Hallo Waltraud,

    Namenskürzel könnten schon sein. Aber wären die nicht nach jedem eintrag zu sehen? Das "Thi" ist nur nach einem maschinenschriftlichem Eintrag da. Der handschriftliche Eintrag darüber hat kein Kürzel. Der maschinenschriftliche Abschnitt darüber auch nicht. Die Einträge vom 20.3.42 scheinen vom selben Schreiber zu stammen. Das Kürzel ist nur einmal zu sehen ... mitten drin und nicht am Ende. Beim letzten Eintrag (Dokument1) fehlt es.


    Sepp: "Aufn" schließe ich aus. Dafür ist es zu deutlich geschrieben.

    Hallo Andreas,

    willkommen hier beim FDW. Ich bin nicht allzu gut im Lesen der alten Handschrift und übe noch. Ich kann das gefragte Wort auch nicht zuordnen. Manchmal ergeben sich die Bedeutungen einzelner schwerlesbarer Worte aus dem Zusammenhang. Ich beschreibe einfach mal was ich sehe ... dann hoffen wir, daß Jemand dieses Wort deuten kann.

    Screenshot 2021-05-08 214151.jpg


    Ich vergleiche die Buchstaben des Wortes zuerst mit Vorlagen und anschließend mit dem Rest der Handschrift (Ähnlichkeit mit der ersten Hälfte des "W"(ien) im ersten Dokument). Bis auf den ersten Buchstaben bin ich mir recht sicher, daß dort ?chu. steht. Der erste Buchstabe könnte ein großes "J" oder ein undeutliches großes "T"sein. Der Punkt nach dem Wort läßt eine Abkürzung vermuten. Ferner wurde häufig ein "J" auch als "I" verwendet. Damit wäre ich bei "Jchu." "Ichu." oder "Tchu."

    Ich kenne keine dieser Abkürzungen.

    Mir ist aber aufgefallen, daß diese Abkürzung an mehreren Stellen in den Dokumenten auftaucht (siehe Anhang, rot markiert). Vielleicht kann jemand aus dem bereit transliterierten Kontext auf die Bedeutung schließen.

    Viel Erfolg!

    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die eingestellten Dokumente und die Beteiligung Aller.

    Den Text der Dokumente kann man auch etwas anders interpretieren. Die Wortwahl "vor dem Feind gefallen oder verstorben" würde ich wörtlich nehmen wollen. D.h. tatsächlich auf dem Schlachtfeld verstorben (> vor dem Feind). Diejenigen verstorbene Soldaten (Wehrmachtsangehörige), die es nicht zum Verbandplatz schafften wären demnach auf einem Kriegerfriedhof bestattet worden. Kurz gesagt:


    Vor dem Feind verstorbene (nur Soldaten): Kriegerfriedhof

    Rest (auch Nichtsoldaten): Ehrenfriedhof


    Ich habe vor Kurzem gelesen, daß die Leichnahme nach Möglichkeit Regimentweise bestattet werden sollten. Das würde gegen meine These sprechen, weil die im Lazarett verstorbenen nach dem o.g. Dokument auf Ehrenfriedhöfe hätten verbracht werden müssen und somit die Regimentverbund gestört wäre.


    Unter dem Aspekt würde ich davon ausgehen, daß zur Moralstärkung nach Möglichkeit regimentweise auf Kriegerfriedhöfen bestattet wurde. Die ausdrückliche Bezeichnung "Krieger" stellte m.E. auch eine Moralstärkung durch Wertschätzung dar, weil die aktiv Kämpfenden hervorgehoben wurden.

    Sicherlich kann auch berücksichtigt werden, ob es logistisch überhaupt möglich war das alles so umzusetzen. Es liegt in der Natur des Krieges, daß recht viele Menschen in sehr kurzer Zeit sterben. Z.b. beim Rückzug hat man mehr Tote und weniger Zeit für diese Dinge, daß sicher auch von den Vorschriften abgewichen wurde.

    Hallo Zusammen,

    ich bin auf der Suche nach Informationen bzgl. des PiErsBtl 19 bzw. des PzPiErsBtl 19. Konkret geht es mir um Aufenthaltsorte und Daten im Jahr 1941.

    Leider bringen mich die Einträge im LDW nicht weiter. Aus den vorliegenden Informationen würde ich mutmaßen, daß sich das Bataillon 1941 permanent am Friedensstandort in Holzminden aufhielt und Ausbildungsaufgaben nachkam. Liege ich damit richtig?

    Ich bin für jede Hilfe Dankbar!

    Hallo Thilo,

    auf dem Bild lese ich:


    Lieber Hermann!

    von einem langweiligen Sonntag-

    nachmittag sende ich Dir viele

    liebe Grüße

    Deine liebe Freundin Miltri

    Unbekannte Grüße erlaubt sich

    zu senden Ella ?üheling


    links: Brief folgt...


    Vielleicht kann jemand die Fragezeichen in Zeile 2&3 entziffern, um Rückschlüsse auf deas Lager ziehen zu können.


    Georg: Vielleicht ist es hilfreich auch die Vorderseite der Karte zu posten.

    Hallo Zusammen,

    Ehrlich gesagt dachte ich, daß ich eine recht einfache Frage gestellt hatte. Weit gefehlt! Ich dachte eigentlich, daß bei der Wehrmacht einfach Alles irgendwie reglementiert und vorgegeben war.

    Auf den einzelnen Karteikarten werden alle drei Bezeichnungen für die Grablagen eines Friedhofes verwendet.

    Du meinst mehrere Karteien, die sich auf den selben Friedhof beziehen oder "eines" als Synonym für Friedhof im Allgemeinen?
    Leider kann ich, begründet in meiner völligen Unkenntnis, zu diesem Thema nichts beitragen.

    Hallo Zusammen,

    ich verfolge diesen Thread mit großem Interesse - Ein "tolles" Thema.

    Leider kann ich hinsichtlich der Zeitzeugenberichte nicht viel Eigenes beitragen. Aber, je nach Perspektive, sind die Berichte hier alle sehr ähnlich. Heute nennt man das Resultat solcher Ereignisse Posttraumatische Belastungsstörung - PTBS. Ich habe beruflich häufiger damit zu tun. Nicht nur bei der hochakuten Krisenbewältigung und Nachsorgemaßnahmen, sondern auch prophylaktisch. Wenn man das Thema Angst und Panik in solch extremen Ausnahmesituationen beleuchtet, sollte man sich zu allgemeinen Verständnis auch mit den Ursachen der PTBS befassen. Hier möchte ich ein wenig Licht ins Dunkel bringen und versuche mal in Kurzform die Hintergründe ein Wenig zu beleuchten.


    Hier sind viele sehr ähnliche Situationen beschrieben. Z.B. mehr Angst im Luftschutzkeller als im Schützengraben, größere Angst bei Artilleriebeschuß, größere Angst bei Tieffliegern, heute sind es IED´s, usw. Das ist nicht ungewöhnlich! Salopp gesagt ist die Psyche des Menschen zum Handeln ausgelegt. Wenn mann nun in eine Situation kommt, in der man Handlungsunfähig ist, hat unsere Psyche ein Problem. Das geht, je nach Belastung und persönlicher Konstitution, soweit, daß man in der Situation paralysiert ist. Auch das ist hier beschrieben. Zurück zu den Grundlagen... Ein Soldat ist dazu ausgebildet, gedrillt tätig zu werden. Wird er angegriffen, so schießt er zurück. Nur was macht man bei einem Bombenangriff..., bei Artilleriebeschuß..., etc.? Die Soldaten können nichts machen. Bsp. Trommelfeuer: Bewegt er sich kann er sterben. Bleibt er kann er sterben. Mit dem Gewehr schießen ... wohin? Die Granaten sieht man nicht kommen, und die Geschütze stehen zu weit weg. Gegnerische Infanterie ist nicht zu sehen ... also ist man zum Nichtstun verdammt und ist Handlungsunfähig. Genau hieraus entstehen akute und auch chronische Probleme. Sei es das "Rufen nach der Mama", Suizide, depressive Erkrankungen in voller Bandbreite, Alkoholismus etc.


    Guido, ich weiß nicht was Du beruflich machst oder in wie weit Du für solch eine Situation, wie von Dir geschildert, ausgebildet bist oder solche Situationen "gewohnt" bist. Es liest sich, als wäre das nicht der Fall. Ich möchte mutmaßen, daß Du nicht sicher warst wie Du in dieser Situation handeln solltest. Notruf - ok - und dann? Man hat die seltsamsten Ideen und Gedanken (nachher betrachtet). Alles ist wie Zeitlupe und die Situation will und will nicht enden. Auch das ist eine Form von Handlungseinschränkungen. Unter diesem Aspekt würde ich Dein Erlebnis, auch im Vergleich zu Kriegserlebnissen, auf keinen Fall als "lachhaft" bezeichnen ... die menschliche Psyche unterscheidet da nicht! Du scheinst damit "recht gut" zurecht zu kommen. Auch wenn Du nach 10 Jahren immer noch Benzin riechst. Das ist eine völlig normale Reaktion auf ein völlig unnormales Ereignis! Es zeigt Dir, daß Du ein Mensch bist.


    Am Anfang des Threads kamen auch die Kriegszitterer des ersten Weltkriegs zu Sprache. Hier gibt es einen wesentlichen Unterschied zum zweiten Weltkrieg: Die Dauer des Artilleriebeschusses. Wärend es im WK2 pausenlos vielleicht über Stunden andauerte, ging der Beschuß im WK1 über Tage und Wochen ... ohne Pause. Und wenn man aus dem Graben in einen Unterstand konnte, lag dieser meist auch in Feuerreichweite. Das Kriegszittern war im WK2 nicht so ausgeprägt weil die Soldaten dem Beschuß nicht so lange am Stück ausgesetzt waren.


    Eine Annekdote zum Schluß: Bei der Wehrmacht gab es Militärpfarrer. Eine Ihrer Aufgaben waren seelsorgerische tätigkeiten. Hier gab es jedoch keine konkreten Arbeitsstrukturen. Sie arbeiteten so, wie sie es gewohnt waren. So wie ein ziviler Pfarrer psychosozial tätig war/ ist. Im Zivilen Bereich (Rettungsdiente, Polizei, Feuerwehr,...) gibt es solche Hilfsangebote in der BRD erst seit 1998. Heute werden die Soldaten der Bundeswehr auf die Einsätze vorbereitet, im Einsatz betreut und die Einsätze werden nachbereitet. Die Soldaten, die ich kenne kommen alle verändert aus dem Einsatz nach Hause. Alle. Leider ist das eine sehr Junge Disziplin, die tatsächlich noch in den Kinderschuhen steckt.

    Hallo Viktor,

    Hallo Stefan,

    vielen Dank für Eure Hilfe ... das ging ja superschnell!


    Momentan geht es "nur" um die Lesehilfe. Ich habe die Datenerfassung weitgehend abgeschlossen. Nun prüfe ich nochmal alles und starte dann die Lokalisierung. Ich kann im Zusammenhang mehr Daten als Verortungsgrundlage nennen, als das bisher der Fall war.

    Wie ich bereits oben geschrieben habe, erfasse ich insgesamt rd. 570 Karten. Enthalten sind einige Karten für Manys Arbeit. Ich gehe, 1939 beginnend, chronologisch vor. Wenn ich keine Reihenfolge einhalte komme ich erstens durcheinander und zweitens sehe ich die Zusammenhänge nicht. Aus diesem Grunde möchte ich Euch bitten mit der Lokalisierung zu warten.

    Bei a0335 glaube ich schon, daß einer von Euch recht haben könnte. Aber Theoretisch müßte sich die Einheit zu diesem Zeitpunkt in der Ukraine aufgehalten haben - Also rd. 700km weiter südlich. Ich muß vor der Lokalisierung versuchen Fehler zu finden, um keine falschen Informationen zu schreiben. Ich habe bereits bei der Datenerfassung ca 50 Karten zurückgestellt weil mir ähnliche Probleme untergekommen sind.

    Ich werde, sobald ich entsprechend sortiert bin, die Anfragen nach der Lokalisierung mit allen Infos hier einstellen. Dann werde ich Ort für Ort vorgehen wollen. M.E. macht es keinen Sinn durch Parallelsuche nach unterschiedlichen Orten unnötig Chaos zu verursachen. Was haltet Ihr von dem Vorgehen? Für Tips bin ich dankbar!

    Hallo Zusammen,

    herzlichen Dank für die Hilfe!

    a1096 & b0270 passen auf den ersten Blick. Zu a0092 & c0169 kann ich aktuell noch nichts sagen ... die Lokalisierung mache ich später.


    a1311: könnte es vielleicht "Simentschnaja" heißen? ... bin mir unsicher.


    Folgend die vorerst letzten beiden (von ins gesamt 569) Karten, die ich nicht richtig lesen kann. Auch hier würde ich mich über Eure Hilfe freuen.


    In a0335 stellt sich zunächst die Frage, ob das markierte Wort zur Bezeichnung der Saneinheit- oder der Ortschaft gehört. Ich lese dort "Spass" und kann das gar nicht zuordnen. Djemansk ist der Ort, der vermutlich mit einem andren Stift geschrieben ist. Ich hab keine Ahnung!

    In a1103 komme ich mit den ersten drei Buchstaben nicht zurecht. Aus dem Bauch würde ich "Tasherskaja" lesen, finde dazu aber nichts.


    Danke vorab für Eure Mühen.

    Quelle:

    Ancestry.com. Deutschland, im Kampf gefallene Soldaten, 1939-1948

    Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945 (-1948)

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    Hallo Zusammen,

    danke für die Antworten!

    Die von Viktor angegebene Akte ist in den beiden NARA-Rollen enthalten. Die Akte bezieht sich primär auf die Anlage von Friedhöfen, jedoch nicht auf die Bezeichnungen. Sorry - aber ich hab darin nichts passendes Gefunden. Was ich mir vielleicht bei dem Hinweis vorstellen könnte: Ggf. gibt es je nach dem wie ein Friedhof angelegt ist auch eine andere Bezeichnung.


    Thomas: Meine Zeitstellung ist 1939-1945

    Hallo Zusammen,

    im Rahmen meiner Recherchen bearbeite ich momentan recht viele Grabkarteikarten. Bei der Datenerfassung ist mir in Puncto Friedhöfe einiges aufgefallen, was mein Interesse geweckt hat.

    Ich habe vielfach von Friedhöfen gelesen, die unterschiedlich benannt sind. Ich las z.B. von

    • Kriegerfriedhöfen
    • Heldenfriedhöfen
    • Kriegsfriedhöfen

    Ich frage mich, ob die unterschiedlichen, stets wiederkehrenden Bezeichnungen in einer Art Kathegorisierung begründet sein könnten. Falls das so sein sollte, drängt sich die Frage nach der Belegung auf. Wer kam auf welchen Friedhof? Oder könnte es mit der Größe zu tun haben?

    In Zwischen habe ich die NARA-Rollen T-78 R880 und -881. Hier steht zwar vieles über die Anlage der Friedhöfen und den Umgang ("physisch" und verwalterisch) drin aber zu den Benennungen habe ich nichts gefunden.


    Herzlichen Dank vorab.

    Hallo Zusammen,

    Hallo Viktor,

    vielen Dank für deine Hilfe!


    In zwischen habe ich ca. 50% der Karten erfaßt ...Anbei die heutige Tageausbeute. Bis auf ein Wort kann ich nicht einmal schätzen. Bitte schaut nochmal nach den markierten Worten.

    Ferner habe ich eine Bitte: Vielleicht schafft es jemand die Worte in #60, Bild c0169 zu entziffern.

    Für Eure Mühen bin ich wie immer sehr dankbar!


    Quelle:

    Ancestry.com. Deutschland, im Kampf gefallene Soldaten, 1939-1948

    Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945 (-1948)

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    • b0270.jpg

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    • a0092.jpg

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    Hallo Zusammen,

    und wieder einmal möchte ich mich bei Euch für die Hilfe bedanken!

    Zwar verbessern sich stetig meine Kenntnisse die alten Handschriften zu lesen aber besonders mit den Ortsnamen tue ich mich noch schwer. Sie sind für mich nicht herleitbar. Deshalb bitte ich für die folgenden Passagen wieder um Eure Hilfe:


    a1002: ich lese Dsuarknu. Von den Buchstaben bin ich mir recht sicher aber daß Google überhaupt gar nichts findet ist ungewöhnlich. Lese ich richtig?

    a6982: Mudannowskaja?

    b0044: keine Ahnung

    c0169: Ekertakoff bei Stalingrow?

    c0217: scheinbar 2 Mal die gleiche Ortschaft


    Danke vorab.

    Quelle:

    Ancestry.com. Deutschland, im Kampf gefallene Soldaten, 1939-1948

    Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945 (-1948)

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    Hallo Unbekannter (ein Name wäre schön),

    Willkommen hier im Forum! Ich habe mir erlaubt den Text via Google-Übersetzer ins deutsche zu konvertieren:


    Hallo alle,

    Ich habe meinem Freund geholfen, seinen Vater zu finden. Kürzlich erhielt er die Militärkarten seines Vaters. Kann jemand bei der Übersetzung des beigefügten Fotos seiner militärischen Karteikarte helfen? Ich habe die persönlichen Daten meines Freundes gelöscht, die auf der Karteikarte aufgezeichnet wurden. Ich kann die Familie in Ostpreußen auf den Großvater meines Freundes zurückführen, der Johann Hirsch ist, wie auf der Karteikarte angegeben, aber ich hatte kein Glück, Herbert Hirsch oder andere spätere Familienmitglieder zu finden. Ich weiß nicht, ob sie von den Sowjets gesäubert wurden oder vielleicht zurückgeblieben sind. Sie waren offenbar Pächter. Der Vater meines Freundes war offenbar 1947 Sklavenarbeiter auf einem Bauernhof in Breddenberg, Niedersachsen. Er wurde angeblich im September 1949 freigelassen und verschwand dann während einer Reise nach Norden, um eine Schwester zu besuchen. Ich hoffe, es gibt noch etwas in der Akte, das uns helfen kann. Mein Freund ist fest entschlossen, dass sein Vater tot ist, aber er möchte wissen, wo und wann er gestorben ist und wo er beigesetzt ist. Ich freue mich über jede Hilfe.

    Guten Abend zusammen,

    ganz herzlichen Dank an Alle,die sich hier so rege Beteiligen. Ein Schreibfehler war das Rätsel? Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen!

    Ich freue mich sehr über Eure Motivation und Hilfsbereitschaft. Um jedoch die dahinterstehende Arbeit geringer zu halten, schlage ich nochmal vor mit der Lokalisierung zu warten, bis die Datenerfassung abgeschlossen ist. Einige haben bereits festgestellt, daß das sinnvoll erscheint.


    Anbei nochmal einige meiner Leseschwierigkeiten:

    a8711: Könnte es "Uspanskaja" heißen?

    a0569: Keine Ahnung

    a0615: Das rote Wort könnte "Mayramdag" heißen. Schwarz: keine Ahnung

    a0323: Vielleicht "Schoneta"?

    a1191: Hier hat der Autor bereits rot markiert


    Dankeschön vorab!



    Quelle:

    Ancestry.com. Deutschland, im Kampf gefallene Soldaten, 1939-1948

    Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945 (-1948)

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    Hallo George,

    ich habe ein "richtiges" Buch. Das Cover sieht anders aus und ich finde keine Angaben bzgl. Auflage, Jahr, etc. Autor und Titel passen.

    Sollte also jemand schauen wollen, tut er das am besten im Kapitel "Das Ende Pillaus - Das Schiksal der >>Goya<<.

    Hallo Friederike,

    herzlichen Dank, Du hast mir wieder einmal sehr weitergeholfen.


    Hallo Gorodischtsche-Beteiligte:

    Ich freue mich über die rege Beteiligung um mir zu helfen, den Ort und ggf. auch weitere Orte zu lokalisieren. Momentan ist es jedoch so, daß ich die Daten zunächst nur erfasse und zu einem späteren Zeitpunkt auswerte. Bei der Datenerfassung ist mir schon aufgefallen, daß das gesuchte Gorodischtsche irgendwo im Bereich zwischen Ukraine und Kaukasus liegen sollte. Ähnliches ist mir bei anderen Orten ebenfalls aufgefallen. Zum aktuellen Zeitpunkt kann ich noch nicht sagen wo der Fehler liegt.

    Ich schlage vor, daß wir mit der genauen Lokalisierung der Orte warten. Ich kann, wenn ich alle Daten erfaßt habe, die Orte mit den anderen Karten abgleichen und die Region zumindest grob eingrenzen. Mir scheint dieses Vorgehen effizienter zu sein, schon deshalb weil es mehrere dieser Ortschaften gibt. Außerdem werde ich mich dann selbst in das Thema eingelesen haben und kann weitaus besser "mitraten", als das zur Zeit der Fall ist.

    Bitte versteht mich nicht falsch! Ich freue mich sehr über Eure Hilfe und Mühen. Ich glaube jedoch, daß ein strukturierteres Vorgehen suffizienter- und mit weniger Detektivarbeit verbunden ist. Aus diesem Grund möchte ich Euch bitten, mit der Lokalisierung noch etwas zu warten.


    P.S.: Sorgt Euch nicht um eventuell auftretende Langeweile ... Es ist genug für Alle da ;-)

    Hallo Zusammen,

    herzlichen Dank für die Mühen, die Ihr Euch macht. Besonders was die Lokalisierung der Orte angeht.

    many: Kompliment zu dem Thread mit den San-Einheiten. Hier konnte ich bzgl. der Ortslokalisierung schon manches Rätsel lösen ... auch als Google aufgegeben hatte.


    Und weiter gehts:

    in a5589 lese ich "Iwanowski", bin mir bzgl. des ersten Buchstaben nicht ganz sicher.

    in a1031 kann ich nur "...koje" am Ende des letzten Wortes lesen.

    in b0540 vermute ich Lesja (rot). Im blauen Kasten meine ich "...gubowka" zu erkennen.

    in b0933 und c0280 erkenne ich nichts sinnvolles.


    Weiterhin besten Dank für Eure Mühen.


    Quelle:

    Ancestry.com. Deutschland, im Kampf gefallene Soldaten, 1939-1948

    Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945 (-1948)

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