Posts by hennesmeiser

    Hallo zusammen,

    ich bin nur einige hundert Meter unterhalb der Hardthöhe (heutiges Verteidigungsministerium) aufgewachsen. Ich weiß, daß dort wärend des Krieges ein Kriegsgefangenenlager war. Hier waren überwiegend Russen untergebracht. Daher meine Frage. Ich kann E-Lager nicht mit einem Kriegsgefangenenlager übereinbringen. Leider befinden sich meine Bücher noch in den Umzugskartons. Ich habe irgendwo auch die Nummer des Lagers. Ich kannte auch mehrere Zeitzeugen, die während des Krieges und auch danach die Toten der Lager beerdigt hatten. Auf dem Neuen Friedhof in Duisdorf (bzw. Lessenich) steht auch ein Denkmal für die toten Inhaftierten.

    Hallo Benson,

    die Sache ist ganz einfach: An verschiedenen Stellen der Uniformen waren die Waffenfarben sichtbar. Man konnte also sofort erkennen, ob es sich um einen Infanteristen (weiß), Artilleristen (rot), Pionier (scharz) oder Fernmelder (gelb) handelte. Es gibt noch viele mehr. Unter Anderem waren die Schulterstücke mit dieser Waffenfarbe umrahmt (siehe Bild). Gemäß Deiner Beschreibung in Post #6 war er bei Infanterieeinheiten. Demzufolge wäre die Waffenfarbe weiß. Auf deinem Bild kann ich aber keine weiße Umrandung des Schulterstücks erkennen. Für mich sieht das am ehesten schwarz aus - Die Waffenfarbe der Pioniere.

    Grundsätzlich ist es auf schwrz/ weiß Bildern nur sehr, sehr selten eindeutig zu identifizieren. Meist nur mit einem Kontext. Mit nachkolorieren kenne ich mich nicht aus. Und ich glaube auch nicht, daß das Programm weiß von schwarz nicht unterscheiden kann. Aber irgendwo stimmt da etwas nicht.

    Vielleicht ist es sinnvoll, wenn Du mehr Informationen preigeben könntest. Weitere Bilder oder eine WASt-Auskunft wären sicher hilfreich. Dann können sich die hiesigen Spezialisten damit auseinandersetzen. Ich kann leider nur auf eine Unregelmäßigkeit aufmerksam machen.

    Hallo Benson,

    die Frage ist beantwortet und Eumex hat geschrieben worauf ich hinaus wollte. Ich bin kein Fachmann, gehe aber davon aus, daß ein Wechsel von Infanterie zu den Pionieren nicht üblich war. Sie hatte völlig unterschiedliche Aufgaben und somit auch unterschiedliche Ausbildungen.

    Hallo David,

    ich atte mich auch mal für das Thema bzw. die Gegend interessiert. Ich habe dieses Jahr ein Haus gekauft und aktuell lebe ich auf einer Baustelle. meine Bücher sind alle in Kartons verpackt. Also kann ich Dir ad hoc leider nicht helfen. wenn Du mir aber die beiden Bücher nennst, die Du im ersten Beitrag erwähntest, kann ich vielleicht sagen, ob ich andere habe und dann gezielt suchen. Dann muß ich nicht alles aus- und wieder einpacken.

    Beste Grüße aus Ahrweiler

    Christian

    Hallo Zusammen,

    ihr habt völlig recht! Die Bezeichnung "Stahlhelm mit Ohrenausschnitt" ist korrekt und hatte mit der Reduzierung von Windgeräuschen zu tun. So steht es auch im von mir eingefügten Link. Bei der Bezeichnung "Kavalleiriehelm" handelt es sich um eine Verwechslung meinerseits. Sorry.

    Hallo Anja,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum. Mir scheint es als wäre es ein Stahlhelm Modell 1940 zu sein. Gestanztes Lüftungsloch ohne Niet, gebördelter Rand. Ferner scheint es kein Kavalleriehelm zu sein weil die Ohrenausschnitte fehlen.

    Hier eine kleine Übersicht. Weitere Infos findest Du beim LDW.

    Viel Spaß weiterhin!

    Hallo Zusammen,

    Ihr kennt doch Kleiderkammern: Passt! Passt immer

    Bei mir war das etwas anders. Ich wurde bei der Anprobe auf der Kleiderkammer bei jedem einzelnen Teil gefragt was zu tun ist, wenn ein Teil nicht mehr passen sollte. Die Antwort war stets "Dann kommst Du her und tauscht es um". Als letztes kamen die Kopfbedeckungen dran. Auch hier die Frage für den Fall der Fälle, auf die ich mit Umtausch antwortete. Der "Kleiderbulle" korrigierte: "Falsch! ... Dann gehst Du zum Friseur!"

    Hallo zusammen,

    leider kann ich bei der Auflösung nicht direkt helfen. Ich erkenne aber auf den Bildern 1&3 Grünspahn. Damit würde ich das Material auf Messing oder Bronze schätzen. Bronze ist teurer als MMessing und wird meist für Gleitlager genommen. Auf den Bildern kann ich nichts erkennen, daß auf entsprechende mechanische Belastungen hinweist. Ferner ist Bronze dunkler als Messing.

    Ich tippe auf Messing als Material, aus dem das Teil hergestellt ist.

    P.S.: Aufgrund der Oberflächengüte schließe ich einen Bodenfund aus.

    HAllo Zusammen,

    wenn Du den "zweiten" Kanister auch noch für das Befüllen mit Flüssigkeiten verwenden möchtest, dann solltest Du ihn im Inneren beschichten lassen.

    Ich bin nicht davon ausgegangen, daß die Kanister für Flüssigkeiten Verwendung finden sollen. Ich dachte an Dekozwecke. Zumindest der rechte Kanister, sieht so aus, als wäre der Verschluß derart vom Rost verkratert, daß die üblichen Gummidichtungen sicher nicht dichten werden. Hierfür müßte die "Schnute" und der Deckel entsprechend geglättet werden. Das bedarf Werkzeug, Fachkenntnis und Fertigkeiten, die der Durchschnittsheimwerker i.d.R. nicht hat.

    Beschichten lassen ist völlig richtig ... aber vorher, wie beschrieben, den Rost konvertieren und die Brösel entfernen. Hierzu empfehle ich die Befüllung mit Granitsplitt (Streugut für den Winter) und stunden- oder tagelanges "bewegen" des Kanisters. Eine Möglichkeit das Werkstück in Bewegung zu halten, ist die Montage auf einer Betonmischmaschine oder auf einem anderen (langsam drehenden) Motor. Zu beachten ist hierbei die regelmäßige Kontrolle des Ergebnisses und ein Umspannen des Kanisters damit der Splitt auch überall hinkommt. Mit dieser Methode habe ich bei diversen Oldtimertanks gute Erfahrungen gemacht.

    Hallo Rubikon,

    es kommt darauf an was Du mit den Dingern machen möchtest.

    Beim genannten Sandstrahlen, wie auch bei allen anderen Strahlverfahren, sind die Kanister anschließen metallisch blank. D.h. nicht nur der Rost ist weg sondern auch die Farbe und der Charme.

    Ich würde den Rost nur stoppen und nicht entfernen sondern erhalten. Bei Deinen Kanistern hast Du zwei völlig unterschiedliche Zustände und somit würde ich auch unterschiedliche Herangehensweisen empfehlen:

    Der rechte Kanister ist deutlich stärker korodiert. Ich würde hier eine recht dicke, poröse Rostschicht vermuten. Bröselt das wenn Du mit dem Finge darüber reibst? Falls ja, empfehle ich mit einer weichen Drahtbürste (Messing) den groben Rost zu entfernen. Mache es mit einer Handdrahtbürste. Mit einer Maschinenbürste wird die Oberfläche, ähnlich wie bei den Strahlverfahren, blank. Entferne nur den bröselnden Rost! Für die weitere Behandlung ist eine (nicht bröselnde) Rostschicht zwingend erforderlich. Die so hergestellte Oberfläche würde ich "Fertan" behandeln. Das ist ein Rostkonverter aus dem Oldtimerbereich. Es dringt in den Rost ein, stoppt ein Weiterrosten und bildet eine Schutzschicht, die weiteren Rost verhindert. Es stinkt wie Hölle und Hanschuhe, wie Schutzbrille sind obligat! Halte Dich genau an die Anwendungsanleitung. Anschließend kannst Du Klarlack verwenden ... wenn Du magst.

    Der Linke Kanister hat deutlich weniger Rost und dieser scheint auch nicht zu bröseln. Hier ist noch viel Lack vorhanden, den ich erhalten wollen würde. Also keine Drahtbürste! Nehme direkt Fertan. Die entstehenden schwarzen Flecken kannst Du mit klarem Wasser abwaschen. Wenn Du Dich an die Anwendungsanleitung hältst, sollte das auch kein Problem sein.

    In das Innere beider Kanister würde ich einen guten Schluck geben, Deckel zu und gut schütteln. Das Fertan muß überall hinkommen. Die Drahtbürste entfällt weil Du nicht dran kommst. Das Bröseln im Inneren ist egal ... ggf. mehrfach und großzügig anwenden.

    Hallo zusammen,

    Schwerter zu Pflugscharen - Zwar nicht der eigentliche Sinn des Slogans aber ich finde es passt ganz gut. Ich kann zu diesem schönen Thema vier Beiträge leisten:

    zweiholmige Leitern:

    ca. 3000 v.Chr.

    "Zweiholmige Sprossenleitern sind in der Kriegstechnik und im Festungsbau der Ägypter bekannt. Tragbarkeit und manövrierfähigkeit setzten die Grenzen für ihre Länge, nach der sich umgekehrt die Höhe der Festungsmauern richtet. Ein elfenbeinernes Modell eines Festungsturms aus einem Königsgrab in Mittelägypten zeigt eine jener Ur-Leitern, aus denen [...] im militärischen Bereich schließlich die verschiedenen Formen der Anstelleitern hervorgegangen sind." (Hornung, S.5)

    [...]

    ca. 2450 v.Chr.

    "Erste Fortschritte im Bau von Leitern. Ein ägyptischer Kriegstechniker versieht die Anstelleiter an einem Ende mit Achse und zwei Rädern, so daß sie länger gebaut und einfacher zur feindlichen Stadtmauer gerollt werden kann. In einem Grab in Sakkara ist der Angriff mit der neuen Riesenleiter sehr lebendig dargestellt."(Hornung, S.5)

    Ob die Räder der verbesserten Leiter auch genutzt wurden, um die Leiter an der Mauer hochzurollen, ergibt sich aus dem Text nicht. Ich halte das aber für warscheinlich.

    Steckleitern:

    ca.120 n.Chr.

    "Apollodor beschreibt auch die Urform der Steckleitern, die aus mehreren Teilstückenzusammensetzbare römische Leiter (scala romana) , die bei Ihm als Zugang zur Angriffsplattform eines zerlegbaren Belagerungsturms dient." (Hornung, S.9)

    Feuerschutzanstrich:

    ca. 360 v.Chr.

    "Holzwerk durch einen Anstrich mit Essig feuerfest zu machen, empfiehlt Aineias der Taktiker in seinem Werk über den Festungsbau." (Hornung, S.5)

    Quelle: Wolfgang Hornung, Kleine Feuerwehrgeschichte - Brandschutz und Löschgerätetechnik von der Antike bis zur Gegenwart, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1965,

    GPS:

    "Das Global Positioning System (GPS; deutsch Globales Positionsbestimmungssystem), offiziell NAVSTAR GPS, ist ein globales Navigationssatellitensystem zur Positionsbestimmung. Es wurde seit den 1970er-Jahren vom US-Verteidigungsministerium entwickelt und löste ab etwa 1985 das alte Satellitennavigationssystem NNSS (Transit) der US-Marine ab, ebenso die Vela-Satelliten zur Ortung von Kernwaffenexplosionen. GPS ist seit Mitte der 1990er-Jahre voll funktionsfähig[ und ermöglicht seit der Abschaltung der künstlichen Signalverschlechterung (Selective Availability) am 2. Mai 2000 auch zivilen Nutzern eine Genauigkeit von oft besser als 10 Metern." (Wikipedia)

    Hallo Günter,

    hast Du schon die Suchfunktion des Forums probiert? Ich habe es gerade gemacht und 133 Treffer angezeigt bekommen ... Da wird sicher für Dich brauchbares dabei sein.

    Wenn das nicht reichen sollte, ist es sicher hilfreich Deine Frage zu präzisieren. Das vereinfacht die Sache für die Antwortenden.