Posts by hennesmeiser

    Hallo Zusammen,

    anbei noch einige Bilder mit dem "Turbinenrad" bzw. dem "666-Zeichen". Vielleicht kann jemand noch etwas sehen.

    Ich denke, daß es das PiBtl.666 ist.


    P.S.: Die roten Pfeile stammen nicht von mir.

    Hallo Zusammen,

    in puncto Essen aus dem Wald bin ich immer gern mit dabei. Aktuell ist es der Bärlauch, in Kürze Birkenblätter und im Sommer gern Früchte wie Brombeeren oder Erdbeeren. Pinienkerne, Klee oder Kresse sind auch immer lecker. Das Beste kommt wie immer zum Schluß: Waldpilze sind die Krönung.

    Hallo Templin,

    willkommen hier im Forum.

    Ich denke nicht, daß das sinnvoll ist eine Dokumentensammlung zu erstellen. Sicher wäre es besser, die jeweiligen Dokumente Themenbezogen in den Threads einzustellen. Sonst wäre das zu unsortiert und man würde es nicht wiederfinden.

    Ich habe hier bereits einiges gefunden was mir weiter hilft, später kommen bestimmt noch konkrete Fragen und Daten von meiner Seite.

    Magst Du Dein Thema/ Projekt/ Interesse mit uns Teilen? Eröffne doch ein Thema damit wir alle etwas davon haben und vielleicht ergeben sich auch neue Erkenntnisse für Dich

    Hallo Dieter,

    vielen Dank für Deine Ergänzungen. Im Großen und Ganzen hast Du Recht. Aber die Hauptaufgabe der Wehrmachtseinheiten, Pioniere wie Infanterie, war der Stellungsbau. Das ist das was ich unterm Strich herausgefunden habe. Und zwar aus zwei Gründen:

    • Für das Militär war es eine nahezu perfekte Übungssituation, wie sie auf keinem Truppenübungsplatz zu ermöglichen war. Alleine schon der Faktor Zeit und das viele vorhandene Material. Ferner waren es Realbidingungen.
    • Durch die Übungen, also die angelegten Stellungen (->weiche Befestigungen), wurde der Westwall zwischen den armierten Bauten ergänzt und somit "vervollständigt".

    Ferner wurden die Soldaten auch nach Bedarf eingesetzt. Ich las von Personalgestellungen an OT. Ich las ebenfall von Bustransporten, die Aufgabe der Reichpost waren. Wo gerade Not am Mann war wurde halt ausgeholfen.

    Nach dem Führerbefehl vom 28.5.1938 entschied das OKH, der HGr.2 die "Gesamtplanung des festungsmäßigen Ausbaues" zu übertragen. Anhand seiner Befehle ist ersichtlich, daß das Ziel (die Zeitstellung gem. Führerbefehl) nur zu erreichen ist, wenn die extrem starren Strukturen etwas flexibiliert werden (Sorry, ich kann es nicht besser formulieren). Er hatte faktisch nur gut 3 Monate Zeit weil im Juni erst alles anlief (Arbeiter OT: Juli unter 50000 - Okt. knapp 350000). Dei Wehrmachtseinheiten waren mehr oder weniger sofort verfügbar.


    Die "Hausmeister" hatte ich zeitlich anders zugeordnet. Im Großen und Ganzen geht aus der Literatur hervor, daß der Einsatzwert dieser Einheiten kaum zu berücksichtigen wäre. Es bedurfte offenbar zunächst einer Art militärischen Grundausbildung. Es gab Überlegungen unterschiedlicher Konzepte genau das in den Dienst mit einzubringen. Jedoch wurden die mir bekannten Konzepte nicht umgesetzt weil entweder die Arbeit am WW gelitten hätte oder die Ausbildung. Es wurden einige Dinge wie Exerzieren und Gewehrausbildung unternommen. Das war jedoch nicht sehr suffizient. Ich hatte den effektiven Beginn der militärischen Einweisungen, zu denen ich auch die Unterweisungen in armierten Objekten zähle, erst ab Winter 38/39 verstanden.


    Quellen:

    Bettinger & LDW

    Hallo Andreas,

    Die Wehrgeologen-Stellen gehören auch dazu.

    Gehörten alle zu denFestungspionieren.

    Sind die Wehrgeologenstellen auch interessant für Dich? Hat zwar nichts mit den Strukturen zu tun aber mit deren Arbeit.

    NARA T-84 R-246


    Vielleicht ist das auch hilfreich.

    Files

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    Hallo Sten,

    ich habe zwar keine Ahnung was es ist oder sein könnte, bin mir aber ziemlich sicher, daß es kein Ringstand ist. Ringstände sind mir im Allgemeinen mit eine runden Öffnung bekannt, die auch deutlich kleiner ist. Ich habe auch schon ringstandähnliche Bauten in 8-eckiger From gesehen, weiß jedoch nicht ob die Dinger als "Ringstand" bezeichnet werden.

    Zur Bestimmung wäre ein Kontext und eine Zeitstellung hilfreich.

    Hallo Zusammen,

    genau wie Du habe ich allen Quellen, außer der o.g., den 28.5.1938 gefunden. Somit erachte ich die Angabe des 27.5. als falsch.

    Was den Führerbefehl für den beschleunigten Ausbau der Westbefestigungenangeht liegst Du völlig richtig:

    Den Wortlaut des Führerbefehls oder - erlasses konnte ich trotz intensiver Suche bisher nicht finden.

    Mir geht es genau so ... und auch allen Anderen, mit denen ich geschrieben bzw. gesprochen habe.


    Im Buch "Der Westwall" (Bd.1 Der Bau des Westwalls 1936-1945, Dieter Bettinger, Biblio Verlag Osnabrück, 1990, S. 99) schreibt Herr Bettinger:

    " [...] Hitlers Ausbaubefehl für die Westbefestigungen, dessen schriftliche Fassung bisher nicht aufgefunden werden konnte [...]"


    Ich gehe davon aus, daß der Befehl auch weiterhin verschollen bleibt. Es gibt jedoch Befehle, die sich auf den Führerbefehl beziehen und auch AH selbst hat in einer etwas späteren Rede davon gesprochen.


    Nicco, ich bedanke mich ganz herzlich für Deine Beteiligung!



    P.S.: Ich frage mich wie sich Autoren auf einen Befehl berufen können, der nicht prüfbar ist...

    PPS.: Herr Bettinger ist der einzige, der schreibt, daß der Befehl nicht auufinbar ist. Er ist auch der einzige, der sich weitestgehend auf bezugnehmende Befehle bezieht!

    Hallo Zusammen,

    nach einiger Zeit des Lesens und Suchens, kann ich einen Teil der Fragen beantworten und möchte Euch die Ergebnisse nicht vorenthalten. Bevor ich dies tue, weise ich darauf hin, daß es für meine Zwecke nicht erforderlich ist, sehr in die Tiefe zu gehen. Ich las von einigen Einheiten, daß sie aus Gründen der Geheimhaltung z.B. Tarnnamen erhielten. Ferner durften einige, teils wesentliche, Tätigkeiten des RAD nicht in den damaligen Dokumenten auftauchen. Ich habe diese "geheimen" Aufzeichnungen nicht gesucht weil es den Rahmen meines Projektes sprengen würde.

    Meine Ergebnisse:


    Wo waren die Pioniere einquartiert? Kurz gesagt: überall wo Platz war. Es konnten Gemeindesäle, Gaststädten, Tanzsäle, selten RAD-Lager, möglicherweise auch leerstehende Fabrik- oder Lagergebäude gewesen sein. Einmal las ich auch von einem feldmarschmäßigem Biwak.


    War das Btl. als gesamtes oder z.B. kompanieweise untergebracht? Vermutlich kompanieweise. Das hat mehrere Gründe: Quartierkapazitäten, kürzere Anfahrtswege zum Einsatzabschnitt und die kompanieweise Versorgung der Soldaten.


    Was waren die Tätigkeiten/ Aufgaben der Pioniere? Im Wesentlichen Feldstellungsbau. Zwischen den betonierten Bauwerken wurden Feldstellungen gebaut. Hier wurden die Pioniere sehr vielfältig eingesetzt. Vom Abstecken über die Anlage von Grabensystemen, Unterschlupfe, Schein- und Ausweichstellungen bis zur Übererdung und Tarnung der Anlagen.


    #3:

    Was genau könnte mit der Einweisung gemeint sein? Die Pioniere wiesen die Arbeiter des RAD im Stellungsbau ein, wie die Anlagen ausgeführt werden sollten. Nach meiner Auffassung könnte auch eine Art militärische Ausbildung gemeint sein. Aus den RAD-Einheiten entstanden die späteren Bau Bataillone, was zu diesem Zeitpunkt bereits geplant war.


    Die Quellenlage dieser Thematik ist sehr unübersichtlich. Im Wesentlichen stützen sich die Angaben auf:

    Der Westwall, Bd.1 Der Bau des Westwalls 1936-1945, Dieter Bettinger, Biblio Verlag Osnabrück, 1990

    Lexikon der Wehrmacht

    Hallo Svetlana,

    ich denke auch, daß es sich um eine Zündvorrichtung handeln könnte. Ich fand etwas über einen Sprengkörper mit Uhrwerkzünder, der als Höllenmaschine bezeichnet wurde.

    Wenn ich das richtig verstehe, dient das Uhrwerk nur dem Scharfmachen der Ladung. Die Zündung wird dann über Erschütterung ausgelöst.

    Hallo Thomas,

    danke für Deine Antwort. Den Thread kenne ich aber leider bringt er mich nicht weiter.

    Ich habe selbst schon gesucht und nur die Erkenntnis erhalten, daß eine Feldwebelprüfung bestanden werden mußte. Daß ein Lehrgang vorweg geht habe ich bislang nur für die Nachkriegszeit gelesen.

    Meine Frage ob es einen Lehrgang in der Vorkriegszeit gab stellt sich weil der friedensmäßige Alltag der Soldaten zum großen Teil aus Ausbildung bestand. Möglicherweise ist das ausreichend eine Prüfung abzulegen.

    Die restlichen Fragen beziehen sich auf die Dauer und den Ort/ Institution der fraglichen Ausbildung. Die Inhalte kann ich mir herleiten ... zumindest in dem Rahmen wie es für mein Projekt verwertbar ist.