Posts by Ferdi

    Hallo Freunde.
    Auch ich wurde als Angehöriger der 10.Lw. Felddiv. 19. Jg. Rgt. in Jövi im Februar 1944 "abgewickelt" und kam zur 170. Inf.Div. Gren.Rgt. 401.
    Die relativ hohe Zahl der Reste der 9. Lw. Felddiv. ist erklärlich. Bei diesen
    handelt es sich zum grossen Teil und die Überlebenden, die in den Trosseinheiten der Division (Stäbe, Bäcker- Metzgerkompagn. Waffen- und Funkmeistereien u.a.) tätig waren und keinen so hohen Blutzoll zahlten.
    Von den eigentlichen Grabenkämpfern haben sicherlich nicht mehr so viele überlebt.
    Herzliche Grüße Veteran Ferdi

    Hallo Mirko
    Ich lese bei dieser Sauklaue:
    18. Februar 48 Pneum
    8. Juni 48 Kauftick
    bei Entlassung 20.Zahlungen
    7.9.48 Antrag auf Invalidenrente
    am 22.8.49 15.000 Frc Nachzahlung erhalten"


    Landsmannschaftlichen Gruß Ferdi

    Hallo ILP
    In der sogenannten Wotanlinie (zwischen Narwa und Peipussee) war in dem grossen Sumpfgelände südlich Narwa ein sehr grosses Feldeisenbahnnetz (Schmalspurbahn), die von dem Hinterland bei Jeövie, wo große Depots errichtet waren in die vordersten Stellungen führten. Wir lagen z.B. von Mai bis Anfang Juli 1944 in diesem Sumpfgebiet und konnten nur durch diese Schmalspurbahn versorgt werden. Sie führte Kilometerweit auf einem Gleisbett aus Faschienen (breite Reisigbündel nebeneinander). Immer wenn die kleine Diesellok mit kleinen Plattenwagen darüberfuhr senkte sich das Geleise eta 50 cm unter Wasser und nach Passieren bogen sich die Faschien wieder gerade. Die rückwärigen Bahnhöfe hatten deutsche Städtenamen wie Stuttgard, München usw.
    Es dürfte also im rückwärtigen Gebiet von Narwa, vielleicht Wesenberg, eine entsprechende Feldeisenbetriebseinheit gegeben haben. Dies schliesse ich auch daraus, dass Ende Mai, Anfang Juni in unserem rechten Abschnitt, wo die Bahn durch einen Wald fuhr, der Russe an dieser Stelle eingebrochen und die Bahn in einer ziemlichen Breite gesprengt hatte. Sie wurde an den folgenden 3 Tagen von Eisenbahnpionieren repariert. Während dieser 3-4 Tage erhielten wir keine Verpflegung und hungerten. Später transportierte man zu uns auf einer Insel "Notverpflegung" für 8 Tage.
    Herzlichen Gruss Ferdi

    Hallo Josef.
    In "Geschichte der Heeresgruppe G" v. D.R.Bettinger ist Seite 211 aufgeführt:
    18. Oktober 1944
    AOK 19
    "Im Einsatzbereich des LXXXIX AK ....Ostwärts von Frémifontaine bereinigten die Deutschen den gegnerischen Einbruch vom Vortage und riegelten die Einbruchsstelle an der Straysse Grandvillers-Bruyères ab.Alliierte Truppen drangen in Btl.Stärke mit Panzerunterstützung von Nordwesten her auf Bruyères vor und erreichten den Nordteil des Ortes.
    Von Westen her drangen alliierte Truppen mit Panzerunterstützung ebenfalls gegen Bruyères vor und in den Ort hinein. Aus Champ-le-Duc heraus angreifend, drängten alliierte Verbände die deutschen Verteidiger nach Osten in das Waldgelände 1 Km ostwärts des Ortes zurück. Ein weiterer Angriff in Kp. -Stärke gegen das Höhengelände nördlich von Jussarupt und gegen den Ort selbst scheiterte am Widerstand der deutschen Truppen.
    Um Kräfte für die Bereinigung der Lage bei Bruyèrtes zu gewinnen, setzte das LXIV AK das ihm unterstellte Kosaken-Rgt. 2 Btl. mit 1350 Mann, im Nordabschnitt der 198. ID im Raum Chamodray-Réhaupal ein. Mit Rücksicht auf die schwachen deutschen Verbände sah das AOK 19 aber von einer Rückeroberung von Bruyères ab."
    So viel zum Fall von Bruyères am 18. Okt. 1944.
    Herzlichen Gruss Ferdi

    Hallo Petra.
    Mit Sicherheit weiss ich das nicht, denn wir im Saarland waren ja bis zur Rückgliederung 1957 von der Aufnahme von Vertriebenen und Flüchtlingen nicht betroffen. Ich gehe allerdings davon aus, dass das Lager Schalding schon nach dem zweiten Weltkrieg bestand, wo die vielen Flüchtlinge aus der Tschechei und Ungarn aufgenommen wurden.
    Herzliche Grüße Ferdi

    Hallo Petra.
    Ich bin in den Jahren 1957 bis 1959 einmal monatlich im Lager Schalding gewesen. Dort wurden die Flüchtlingen, Aussiedler aus Südosteuropa gesammelt, registriert und im Verteilungsverfahren auf die Länder der Bundesrepublik verteilt. Das Lager war ein Einrichtung des Bundes und unterstand damals dem Bundesinnenministerium. Die Registrierunterlagen müssten wahrscheinlich im Bundesarchiv aufbewahrt werden. Vielleich kann eine Anfrage ans Ministerium Dir weiter helfen. Viel Erfolg Ferdinand

    Hallo Grimberg


    Über den Krieg 1870/71 gibt es ein Buch "Der Krieg gegen Frankreich und die Einigung Deutschlands" von Th. Lindner. Berlin, Verlag von U.Usher & Co, 1895. Dort sind die Schlachten ausführlich geschildert. Im Anhang sind auch Karten über die Schlacht bei Colombey, Gravelotte und Metz und andere.
    Gruss Ferdi

    Hallo Ernst
    Ich lese: a 14.10.13 z. 10. Kp. Inf.Rgt. 121 eingetreten
    Unter der Ziffer 11
    9.10.15 Longwy-Clermont
    S.V.M. Sommain- Apremont
    2ß-9-16 -------
    EKII.Kl. siehe vordere Seite
    3-7-18 (Aufzählung der Zahlen)
    Verw.Abz. (Verwundeten Abzeichen)


    b) Ins Feld
    zur 3. Ers.Kp.Ers.Batll.I.R. 121 versetzt
    3-1-15 zur 1. " "
    26.4.15 zur 2. " "
    10.6.15 z. Res. San.Kp. 54 !21 versetzt


    Gruß Ferdi

    Hallo Freunde.
    Der Text auf dem 2, Bild mit dem Panzer. bzw, der Ort ist Jevi / Estland.
    Ich bin mir sicher, dass er bei dem Rgt. 399 der 170 Inf. Div. gewsesen ist.
    In Jevi war ein sehr grosses Barackenlager wo nach dem Rückzug von Leningrad/Oranienbaum die 10. Lw.Felddiv. aufgelöst und auf die Rgtr. der 170. Inf.Div. verteilt wurden. In Jevi war eine neu errichtete Ölschieferfabrick, die im Mai 1944 ihre Produkltion aufnehmen sollte. Die Arbeiter für den Bau dieser Fabrick waren in einem riesigen Barackenlager untergebracht, das bei unserem Eintreffen im Februar leer war. Auch ich wurde in Jevi von dem 19. Jg. Rgt. der 10. Lw.Felddivision in die Stabskompagnie des Rgt.401 der 170 Inf. Div.eingegliedert. Auch für den Angriff am 19.04.1944 bei Narwa wurden die Rgt. der 170 aus der Narwafront herausgezogen und in Jevi neu aufgefrischt und dann am 18.4 zu dem für den 19..,04. geplanten Grossangriff wieder an die Front südlich Weiwara gebracht.
    Nach der Urkunde über die Verleihung des Verwundetenabzeichens ist er am 19.4, also beii diesem Grossangriff verwundet worden. Einzelheiten zu diesem Angriff am 19.04. sind auch in dem hier im Forum vor längerer Zeit eingestellten Kriegstagebuch Armeeabteilung Narwa 1944 zu ersehen
    M.E. ist in dem Lazarett, wo ihm das Verwundetenabzeichen später verliehen wurde, der Schreibfehler 392 passiert.
    Herzliche Grüße Euer Veteran Ferdi

    Hallo Maik und Karl,
    Ich habe die Ausführungen von Hagen und die Antworten mit grossen Interesse gelesen. Ich habe Hagen als Veteran über die Suche nach seinem Vorfahren, der in meiner Einheit war und 1944 gefallen ist, kenen und schätzen gelernt.Er hat die Homepage der 170. Inf. Div. gestaltet und ich habe ihm viele Einzelheiten über meine Erlebnisse als Soldat in den letzten Wochen in Ostpreussen und Pilau zur Ergänzung seiner Homepage gegeben.
    Letztlich hat Hagen diese Reise nach Ostpreussen auch für mich gemacht, denn er hat all die Stätten und Orte besucht, die ich ihm genau beschrieben habe. Er hat mir einen wunderbaren Reisebericht mit Bildern übermittelt, der mich sehr tief berührt hat. Er hat mir in meinen alten Tagen eine sehr grosse Freude bereitet, denn er ist auch für mich dort gewesen.
    Lasst also bitte, den liebenswerten und sehr hilfsbereiten Hagen wirken und verschont ihn bitte mit kleinlicher Kritik
    Herzlichst Euer Veteran Ferdi

    Hallo Ralf
    Recht herzlichen Dank für den interessanten Bericht. Die Berichte aus der Dokumentation der Vertreibung kenne ich teilweise, da ich in den 60er Jahren diese mehrbändige Dokumentation dienstlich zur Verfügung hatte.
    Herzliche Grüsse Ferdi

    Hallo Pawel.
    Ich habe Ihnen eine Antwort per Mail geschickt. Hier nochmals, denn doppelt genäht hält besser.
    Als ich in Kahlberg war (24.04.1945) gab es am Strand nur vereinzelt kleine Steege, über die die Leute die Boote erreichten. Damals gabe es ausser Sand und diesen Steegen sonst keine Objekte. Herzlichen Gruß Ferdi

    Hallo Wilhelm, Mischa und Uwe
    Recht herzlichen Dank für Eure Antworten .Nach den Angaben des Enkels handelt es sich um Ferdinand Schmitt, geb. am 21.11.1925 gefallen im August 1944 be iErgli Lettland . Er gehörte zur 6 Kpg. II. Btl. Inf.Rgt.94.
    Beim Volksbund ist Ferdinand Schmitt ab 01.10.1944 als vermisst in Lettland
    registriert.
    Woher der Enkel, der heute verreist ist, die Angaben hat, werde ich noch morgen erfahren und mich dann wieder melden.
    Nochmals vielen Dank und herzliche grüße Ferdi

    Hallo Freunde,
    Ich suche für einen Freund, dessen Opa Ferdinand Schmitt im Juli 1944 bei der sowj. Sommeroffensive im Raum Ergli- Walk vermisst wurde, nähere Einzelheiten und den Kämpfen in diesem Raum. Er gehörte zum Inf.Rgt. 94 der 32 Inf. Division.
    Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar
    Herzlichen Gruß Ferdi

    Hallo Andry
    Ich war als Soldat des Gren.Rgt. 401 der 170. Inf.Div. im Kessel von Heiligenbeil und bin mit den letzten Überlebenden am 28.03.1945 unterhalb der Burg Balga auf die Frische Nehrung übergesetzt worden. Ich habe alles in meinen Erinnerungen niedergeschrieben, die Du im Forum unter "Veteranen erinnern sich" "Ferdis Erinnerungen" nachlesen und verwerten kannst.
    Viele Grüsse Ferdi

    Hallo Michael
    Die Dokumentation der Vertreibung des Bundesministeriums für Vertriebene.....ist ein mehrbändiges umfangreiches Werk, mit mehreren Beiiheften, in denen Berichte von Beteiligten gesammelt und veröffentlicht sind. Diese Dokumentation ist m.W. bei allen Landesregierungen vorhanden.
    Gruß Ferdi