Posts by cabron

    Hallo!


    Ich räume gerade etwas "virtuell" auf und nutze die Gelegenheit, um hier ein paar Anpassungen vorzunehmen, also...

    Hallo Vlad...
    ...Ich schicke Dir noch einen Link für die kompletten Ia-Anlagen in diesen Tagen, allerdings sind das alles nur handschriftliche Zettel mit kurzen Meldungen, in denen sich auch nichts finden läßt, mir ist zumindest nichts aufgefallen...

    1. Vlad war seit fast einem Jahr nicht mehr "on", hat die PN daher nicht gelesen und somit auch nichts heruntergeladen. Ich habe den Link deaktiviert, die PN gelöscht und damit zugleich auch meine letzte PN "Altlast" beseitigt.


    2. Die "Panzerkorps-Probleme" hänge ich jetzt doch einfach unverändert hier an (Stand Juni 2017), zur Entstehung usw. siehe hier...

    Hab ich gelacht

    ...und dort im Thread auch noch weiter oben für weitere Erklärungen.


    Eigentlich ist es ganz einfach: Eine Sammlung skurriler Ereignisse aus (hauptsächlich) den Unterlagen der 1.Pz.Div., 6.Pz.Div., 36.ID(mot) und des Korps von Juni 1941 bis teilweise in den Januar 1942 hinein, zumeist aber nur bis Dezember 1941 - alles selbsterklärend, nach wie vor etwas sperrig zu lesen, aus sich heraus nicht verständlich und mittlerweile stark hinter meine Privatversion zurückgefallen, aber nicht zu ändern. Im Kern ist es eine Art Materialsammlung und ich belasse es jetzt bis mindestens zur Fußball-WM 2022 in Katar dabei ;)


    Wie auch immer - vielleicht mal ganz nützlich für irgendjemanden, möglicherweise knacke ich in ein paar Jahren doch noch die 1000 Fußnoten, aber im Prinzip hat es sich bei mir "ausgeforscht".


    MfG

    Hallo,


    ich kann da nur mit wenig Ahnung "aus der Lameng" antworten, aber zum einen schadet das im Internet ja nicht, zum anderen steckt bei einem FEB auch nicht viel dahinter.
    Also - so wie ich das sehr vereinfacht verstanden habe, muß man sich ein FEB als eine Art "Puffer" oder "Zwischenstufe" vorstellen. Die Leute machen die Grundausbildung und werden dann an die Front gekarrt. Je nach Situation geht es dann direkt zur Einheit oder man bringt ihnen im FEB vorher noch etwas bei. Einen Standardsatz habe ich im Hinterkopf (sinngemäß): "Der Ersatz ist bei geringem Ausbildungsstand feldverwendungsfähig".
    Irgendwo habe ich auch mal etwas über den (parallelen) Einsatz von FEB als Sicherungsbataillon im Divisionsbereich gelesen.


    Fazit: Einfach so ein "Zwischendings" würde ich sagen.


    MfG

    Hallo Vlad,
    im Anhang die Tagesmeldungen usw. vom 17.2.-19.2. aus T315-24, leider finden sich nicht viele Informationen. Auch an den Folgetagen ist keine Rede mehr von feindlichen Panzern.
    Ich schicke Dir noch einen Link für die kompletten Ia-Anlagen in diesen Tagen, allerdings sind das alles nur handschriftliche Zettel mit kurzen Meldungen, in denen sich auch nichts finden läßt, mir ist zumindest nichts aufgefallen.
    MfG

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    Hallo,
    ich werde das nachsehen, wird aber vielleicht etwas dauern, denn hier wird es endlich warm und Frühling, da ist der russische Winter ein schlechtes Thema (und mit dem Februar 42 kenne ich mich auch nicht aus)...
    Etwas Geduld bitte, allerspätestens zur Fußball-WM, ich werde es nicht vergessen.
    MfG

    Hallo !


    Das ist wirklich sehr bedauerlich und ein großer Verlust. Unwillkürlich kam mir das recht bekannte Motiv mit Bismarck "Der Lotse geht von Bord" in den Sinn:
    https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/gr102138


    Den Namen "natu02" verknüpfe ich eng mit der ArGe Erstgrabanlagen, die ich für eines der besten Projekte hier im FdW halte (leider konnte ich in diesem Bereich nie etwas beitragen).


    Es ist, wie es ist: "take care" natu02 :)


    Viele Grüße vom "unfreundlichen assi" (you know what I mean ;) )

    Hallo !

    ...die Zahlenmenge klingt im ersten Augenblick so nichtssagend wie die Menge der Brathendl und Mass Bier in der Wiesn-Statistik...


    Ja, ich weiß. Das schiefe Bild von Durchschnittswerten. Wenn eine 90jährige Urgroßmutter ihre zwei neugeborenen (Zwillings-)Urenkel auf dem Arm hält, dann hat man drei Personen, die im Schnitt 30 Jahre alt sind, so ähnlich liegt das Problem auch oben.


    ...Geben die Unterlagen sonst nichts her zum Thema Ari-Einsatz und Feuerüberfällen. 15 Schuss lassen doch keine Artilleristen erschöpft zusammenbrechen?...


    Solche Unterlagen gibt es vereinzelt. Außerdem könnte man sich noch an der täglich ausgegebenen Menge orientieren, in diesem Bereich sind die Unterlagen der 1.Pz.Div. komplett und detailliert.
    Leider interessiert mich dieser Komplex nur mäßig und von daher bin ich zu faul, es noch genauer aufzudröseln.


    MfG


    PS: Im Anhang das beste (detaillierteste) Beispiel für die Munitionsausstattung bei einem Angriff, an das ich mich erinnern kann. Praktisch der letzte Angriff vor Leningrad am 16.9.41, bevor es dann zur Heeresgruppe Mitte ging. Man hatte 5 leichte Abteilungen, zwei schwere Abteilungen und eine Nebelwerfer-Abteilung zusammengezogen. Für das15minütigen "Vorbereitungsfeuer" waren für alle Abteilungen insgesamt 1750 Schuß vorgesehen, wenn ich das jetzt richtig zusammengezählt habe. Für den weiteren Angriff dann nochmal etwa 4000 Schuß.
    Der kleine Haken dabei ist, daß man zumindest in zwei Richtungen angegriffen hat, also nicht alles auf einen Abschnitt ging. Aber das jetzt genau darzustellen, wird dann doch ein wenig viel für mich...

    Hallo!


    Im Anhang eine Statistik des Divisions-Nachschubführers der 1.Pz.Div. im Hinblick auf die beförderten Mengen an Munition, Betriebsstoff usw.. Der Zeitraum umfaßt den Rußlandfeldzug bis zur Ablösung, also etwa 18 Monate von Mitte 1941 bis Ende 1942.
    Ganz grob gerundet wurden an 555 Tagen 25.000t Munition befördert, was eine Größenordnung von fast 50t pro Tag ergibt (eher 45t, aber auch die 555 Tage stimmen ja nicht wirklich).


    Spaßeshalber habe ich mir bei den Munitionsmengen dann angesehen, was dort gewichtsmäßig am meisten ausmacht und bin auf die "F.H. Gr. mit A.Z." gestoßen. Wenn ich das richtig verstehe, müßte das die "normale" Sprenggranate mit Aufschlagszünder für die leichte Feldhaubitze 18 sein (alles böhmische Dörfer für mich). Jedenfalls wurden davon insgesamt ca. 222.000 Stück verschossen, was mit 555 Tagen dann durchschnittlich zu der hübsch runden Zahl von genau 400 Stück pro Tag führt.
    Da fliegt schon eine Menge durch die Luft und das sind ja längst nicht alle Granattypen, die verschossen werden. Hier fehlt außerdem die schwere Feldhaubitze und von den Panzern gar nicht zu reden, dazu noch Pak und Nebelwerfer - insgesamt ist es also noch viel mehr. Ich wollte nur mal wissen, was die Standard-Artillerie ungefähr an der üblichen Munition verschossen hat.


    Irgendwo im FdW habe ich mal einen hintersinnigen und hierzu passenden Scherz gelesen, angeblich aus einer Episode der Lindenstraße:
    Die Familie sitzt am Frühstückstisch und der Enkel fragt den Großvater: "Opa, hast Du im Krieg eigentlich Menschen getötet?" Antwort: "Weiß nicht, ich war bei der Artillerie."


    Die Aussage hat schon etwas. Jedenfalls bekomme ich ganz langsam ein Gefühl für die Größenordnungen, was man alles verschossen hat.


    MfG


    (der zweite Anhang ist aus T315-26 Datei 82+263+783+922 bzw. Frame 76+257+777+916)

    Hallo !
    Wenn es schon ein wenig um die 269.ID geht, habe ich im Anhang ein paar Funksprüche in gereimter Form zwischen der 269.ID und dem XXXXI.AK angehängt. Der Zeitraum ist Ende August 1941, drei Funksprüche an die 269.ID, zwei Antworten von dort. Alles selbsterklärend und gut lesbar. Die Stimmung in den Stäben war damals offensichtlich etwas entspannter als ganz vorne... "Lustige Kameraden" hüben wie drüben, so halb kann man es schon verstehen, aber wirklich angemessen ist es natürlich nicht.
    MfG

    Hallo !

    ...Es handelt sich hier um ein Bühnenstück das in Gefangenschaft vom Bau - Btl.25 Aufgeführt wurde...


    Ich zerhacke jetzt leider ein wenig den Thread, aber:
    Ende 1948 führen deutsche Kriegsgefangene in russischer Gefangenschaft ein amerikanisches Stück von Arthur Miller ("Alle meine Söhne") auf, das noch keine zwei Jahre alt ist? (also kein weltbekannter Klassiker)
    Ist das nicht ungewöhnlich und wie kommt so etwas? Ich glaube, ich muß das Stück mal lesen.
    MfG

    Hallo !

    ...Bei Krasnowardeisk war auch mein Großonkel bei der 269.ID eingesetzt...


    Du solltest vielleicht eine kleine Liste machen, zu welchen Einheiten in welchem Zeitraum Du einen Bezug hast, dann fällt den Experten hier vielleicht jeweils konkret dafür etwas maßgeschneidertes ein.


    Viel Glück und Erfolg bei der Planung.


    MfG

    Hallo !


    Eine ganz unkomplizierte Lösung wäre, von den "Duderhofer Höhen" einen Blick über die Landschaft zu werfen:


    https://en.wikipedia.org/wiki/Duderhof_Heights


    Dort standen zB am 14.9.41 Hoepner (sogar sein Geburtstag) und Reinhardt und haben mal einen Blick riskiert (siehe ersten Anhang aus dem Ia-KTB der Pz.Gr.4 vom 14.9.41).


    Die beiden weiteren Anhänge schildern Angriffe bzw. den Ausblick von oben aus Sicht des AR.36 der 36.ID(mot).


    Auch in der Wochenschau war man ganz angetan (ab 13.20min):


    MfG

    Hallo!
    Ich habe ein Faible für Statistiken, von daher ein kurzer Einwurf.

    ..."Der Betriebsstoffverbrauchssatz je Panzerdivision muss mit rund 200 Kubikmetern berechnet werden. Dies entspricht dem Inhalt von 4 großen Betriebsstoffkolonnen."...


    Die Größenordnung von 200cbm stimmt sicherlich, bei Barbarossa ist bei der 1.Pz.Div. immer von 220cbm als Verbrauchssatz die Rede (gerechnet auf einen Tag und 100km) - da habe ich gerade keine Fundstelle zur Hand, aber der Unterschied ist ja nur marginal, das paßt also.


    ...Munitionsversorgung
    ...Die Div. bekamen rein rechnerisch 70 t, bei einem Bedarf der schnellen Div. von 300 t...


    Im Anhang ein paar Beispiele aus dem Quartier-KTB der 1.Pz.Div. von Mitte Dezember 1942, wieviele Tonnen man dort täglich verschossen hat. Leider findet sich eine solche Aufstellung erst für diesen Zeitraum in den Unterlagen und ich weiß nur, daß man in diesen Tagen noch einmal ziemlich offensiv geworden ist, bevor es dann nach Frankreich ging. Jedenfalls hat man in den aufgeführten fünf Tagen jeweils zwischen 50 und 100 Tonnen an Munition verschossen.
    Damit kann man ein gewisses Gefühl für die Größenordnung entwickeln, was dort alles in der Luft herumgeflogen ist.
    MfG

    Hallo !

    ...Man kann sich natürlich fragen: Was hat die Wehrmachtsuniform mit der Panzertaktik zu tun, weshalb dieser Link?


    ...Panzersoldaten betrachteten sich als Elite. Ihre schwarze Uniform mit traditionellem Totenkopf unterstrich dieses Denken und förderte dadurch die( Kampf -Moral.)...


    Das spiegelt sich auch in dem oben erwähnten Fragebogen der 1.Pz.Div. wider (bzw. in den Antworten) - siehe Anhang (sinngemäß: "stolze Tradition mit der schwarzen Uniform erkämpft, also beibehalten").
    MfG

    Hallo !
    Stimmige Zahlen wären einfach schöner, aber vielleicht ist damals mal irgendjemand in der Spalte verrutscht oder was auch immer.


    Im Anhang jedenfalls noch der oben erwähnte "Panzer-Erfahrungsbericht" der 7.Pz.Div. vom 4.11.41. Leider praktisch ausschließlich über technische Themen, aber aus Sicht einer Kompanie von einem Oberleutnant verfaßt und daher dicht dran und authentisch. Außerdem nur fünf Seiten und gut lesbar, von daher "nice to have".
    (Der "Kurskreisel" wird auch einmal erwähnt)


    MfG


    aus T315-407 (Datei 102ff.) [Frame 96ff.]

    Hallo !

    ...Und wenn man nun die Panzerkompanie aus einen Pz. III Befehlswagen ohne Kanone, nur Attrappe, Turm nicht drehbar führen musste/durfte, dann musste man ganz schön Mut beweisen...


    Steiger zitiert die Zustandsmeldung (Verlustmeldung) der 20. Pz.Div. vom 22. 6. bis 26.7. mit Datum von 27.7. 1941 der 20. PD wie folgt:


    Offiziere: 147 = 35 % der Ausrückstärke!!!
    Unteroffiziere: 367 = 19 % der Ausrückstärke
    Mannschaften1.571 = 11 % der Ausrückstärke
    ...


    Das sind die Gesamtverluste der Division und der Großteil wird auf die Schützenregimenter entfallen. Für die Panzer hat es wenig Aussagekraft. Wir hatten das schon einmal hier...
    Personalverluste der Panzertruppe
    ...und mit der Zahl der Offiziersverluste stimmt irgendetwas nicht, wenn man es mit den Angaben vom 10.8.41 vergleicht (im Juli zu hoch) - siehe Anhang aus T313-231 (Datei 140) [Frame 7496139]
    MfG

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    Hallo !

    ...Ich wusste, Du bist ein Kenner in Sachen 1. Panzerdivision und hast wahrscheinlich alle Rollen...


    Naja - weil Du es bist, bin ich in das "Frankreich-Archiv" gestiegen. Ich war mir recht sicher, daß sich dieser Bericht finden läßt, weil ich es mal grob durchgeklickt hatte. Ansonsten habe ich zwar irgendwann mal weder Kosten noch Mühen gescheut, aber nicht mal für "meine Zeit" (Barbarossa) alle Rollen. Die "Buchführung" in den Anlagebänden zu den KTBs ist bei der 1.Pz.Div. (in meinem Zeitraum) leider vergleichsweise schlecht, es kam wenig heraus und ich war relativ enttäuscht. Früher oder später werde ich die letzten Lücken aber noch schließen.
    Aber jetzt: Weitermachen hier! Ich habe ein Auge drauf! ;)
    MfG

    Hallo !

    ...Das Betriebsstoff - und Nachschubproblem hatte die dt. Wehrmacht schon im Westfeldzug.
    Am 14. Juni 1940 meldete die 1. Panzerdivision:
    "Glücklicherweise kann das Fehlen jeglichen Nachschubs an Betriebsstoff durch Heranführung genügender Mengen aus dem Beutelager bei Donjeux überbrückt werden.
    (Bericht der Gef. Gruppe Krüger/ Steiger: "Panzertaktik")...


    Im Anhang zum Vergleich der Originalbericht. Soweit korrekt im Buch zitiert, allerdings waren die Umstände etwas unglücklich und man kam wegen eines brennenden Munitionszuges auf der Hauptvormarschstraße nicht hinterher (siehe auf der dritten Seite).
    Ich habe es aber nur grob überflogen und könnte nicht einmal annähernd auf der Karte zeigen, wo die überhaupt waren... Aber nichts ist besser als Originaldokumente.
    MfG

    Hallo !


    Panzer interessieren mich wirklich kaum, aber einen Vorschlag hätte ich noch:


    Es gibt einen Fragebogen "Erfahrungen im Ostfeldzug" (sinngemäß), der Ende 1941 von sehr weit oben kam. Die Antworten des Panzerregiments der 1.Pz.Div. finden sich in den NARA-Rollen (Beispiele siehe Anhang), sind leider doppelseitig bedruckt und äußerst schlecht zu lesen. In den Beispielen unten geht es mal kurz um diese Heeresdienstvorschrift für Panzer (untechnisch formuliert) und dann fällt auch einmal der Begriff "Breitkeil". Viel ist es nicht, aber das müßte es von jeder Pz.Div. geben (zumindest für die 7.Pz.Div. habe ich es irgendwann mal gesehen, aber weiß gerade nicht mehr, wo das war).


    Wäre doch nett, wenn man alle Antwortbögen der verschiedenen Divisionen hier zusammenbekäme  8)


    Wie gesagt: Mir ist es eigentlich "wurscht", denn wenn es mich interessieren würde, hätte ich die Antworten der 1.Pz.Div. schon längst mal sauber abgetippt.


    Interessierte und Experten bitte vor - theoretisch müßte das ein Klacks sein, sich ein bißchen zusammenzutun und viele Sachen zusammenzubekommen.


    Viel Erfolg dabei - ich werfe gelegentlich mal ein Auge darauf.


    MfG