Posts by Gebirgsmarine

    Hallo, liebe helfende Forumsmitglieder!


    Ich suche eine Aufzeichnung von den täglich durchgeführten Anflügen der Luftwaffe auf bzw. nach Murmansk. Angriffe, Aufklärung, eben alles was sich so seinerzeit über Murmansk 1941-1945 zutrug.

    Ich weiß, dies ist sehr speziell. Aber manch einer hat schon Fleißarbeiten gemacht die irgendwo schlummern. In diesem Forum hat man schon die tollsten Tipps lesen können.

    Eben ein geballtes Wissen.

    Bin auch schon des öfteren, mittels Translate-Übersetzer, auf russische Seiten gegangen. Leider auch da nichts gefunden.

    Vielleicht gibt es in dieser Hinsicht auch gar nichts.

    Aber eine Frage an Euch ist es immer Wert. Die Hoffnung stirbt zuletzt heißt es so schön


    Vielen Dank im voraus, und bleibt gesund.

    Viele Grüße

    Gerhard.

    Guten Abend Bachmanity!


    Ein Vorname wäre schön für die Anrede.

    Mich würde der Titel des oben genannten Buches von dem Freund aus Österreich interessieren. Könnten Sie diesen Titel hier einstellen.

    Nebenbei bemerkt: Ich bin auch hinter allem her was die 2. GD betrifft, und an Literatur ist von dieser Division nicht allzuviel erschienen, deswegem mein Interesse.


    Vielen Dank im voraus und viele Grüße


    Gerhard

    Guten Tag Roland!


    Ich habe im Tagebuch nachgesehen.

    Es hat die Überschrift "Die letzten zehn Tage Mussolini"

    Es handelt sich um Untersturmführer Fritz Birzer (bei Moore Friedrich) Aber der Tagebuchschreiber mußte ja Wissen wie sein Rufnahme war.

    Er war, lt. Moore Untersturmführer,. Birzer selbst schrieb nicht von seinem Dienstgrad. Aber daß er bei Salo am Gardasee eine Flak-Alarm-Batterie aufgebaut hatte, die er dann aber wegen der Mussolinigeschichte abgeben mußte. Dadurch; daß ich jahrelang das Tagebuch nicht mehr in der Hand hatte; habe ich etwas nachgelesen und stellte fest, daß der Befehl nicht in München, sondern am Gardsee von seinem Flakkommandeur gegeben wurde. Auch steht im Tagebuch sinngemäß: "Sollte er flüchten wollen, ist ihm (Mussolini) mitzuteilen dies zu unterlassen. Ansonsten ist dies mit der Waffe zu unterbinden".


    Grüße

    Gerhard

    Hallo Peter!


    Nein, es ist kein Buch. Es sind auf Schreibmaschine in der Internierung, auf schlechtem Nachkriegspapier niedergeschriebenen Erinnerungen vmtl. aus seinem Nortizkalender.

    Der Schwager (Bankdirektor in München), eines Arbeitskollegen war der Bruder des Tagebuchschreibers. Beide sind schon verstorben. Kinder waren keine als Erben vorhanden. Bei der Wohnungsauflösung fand sich die ca. 32 Seiten starke Schrift nebst Fotos. Mein Kollege war ganz überrascht als er von meinem Forschungshobby hörte und erzählte mir was sie bei der Wohnungsauflösung fanden, und daß, bis auf die Fotos, ich das Pamphlet haben könne, sie würden es sowieso in die Tonne werfen. Was sie auch schon mit anderen Unterlagen gemacht hätten. Dies wäre das letzte Objekt was sie noch hatten. Da wir, bzw. unsere Ehefrauen, befreundet waren habe ich es bekommen.

    Von den Fotos durfte ich mir zwei Bild von Bild nachmachen lassen, welches den Tagebuchschreiben mit Mussolini zeigt.

    Soweit mir bekannt wurde von diesen Blättern noch nichts veröffentlicht. Wie sollte es auch wenn es bei denen wer weiß wie lange in der Wohnung lag.

    Mittlerweile dürfte ich die Dinge auch schon wieder ca. 15 Jahre bei mir liegen haben.


    Gruß

    Gerhard

    Hallo, hier etwas Interessantes!


    Ich hatte vor einigen Jahren das große Glück das persönliche Tagebuch des letzten "Leibwächters" von Mussolini vor der Mülltonne zu retten.

    Als der SS-Offizier seinen Auftrag in München erhielt, wurde ihm mündlich befohlen "Wenn er große Schwierigkeiten macht (Mussolini) ist er umzulegen"!

    Zeitweilig war er wirklich schwierig und wollte den "Bewacher" immer wieder abschütteln.

    Der Tagebuchschreiber berichtet auch detalliert wie und warum er Mussolini an die Partisanen auslieferte.


    Gruß

    Gerhard

    Hallo,


    ich wünsche Euch ebenfalls ein gutes Jahr 2020.


    Zum Thema erinnere ich mich während meiner Bundeswehrzeit an die Aussage eines ehemaligen Kriegsteilnehmers einer Gebirgsdivision. Beantwortet zwar die Frage von Karl nicht, passt aber dazu.

    Ich war etwa 1967 zur Fortbildung im Chirurgischen Lazarett in Kempten. Unser Hörsaalleiter war im Hochkaukasus Stabsfeldwebel bei der "Hohen Sanität", wie er immer zu sagen pflegte. Wann er studierte kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall war er nun Sanitätsoffizier der Bundeswehr. Im Unterricht berichtete er, daß an Großkampftagen, der Not gehorchend, auch erfahrene Feldwebeldienstgrade dort oben die leichten Fälle operierten, da die Ärzte so mehr Zeit für die schweren Fälle hatten. Manch einem Verwundeten konnte so das Leben gerettet werden.


    Viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Uwe!


    Hier eine kleine Anekdote die nicht Deine Frage beantwortet, aber irgendwie doch zum Thema passt.

    Die Eltern meiner Frau hatten in Neuwiese (Kreis Labiau) Ostpreußen einen kleinen Bauernhof.

    Vermutlich wurde die amtliche Zählung vorher angekündigt.

    Immer wenn diese anstand sagte meine Schwiegermutter zu meiner Frau, die damals ein kleines Mädchen war: "wenn heute der alte Griesch kommt", so hieß der Gemeindediener der diese undankbare Arbeit ausführen mußte, "dann läufst Du bei der Hühnerzählung immer wieder durch die Hühnerschar. Auch wenn ich Dich schimpfe tust du es noch einige mal".

    Herr Griesch soll jedesmal einen Tobsuchtanfall bekommen haben wenn die Kleine kurz vor Ende der vermeintlich erfolgreichen Zählung erneut durch die Eierleger gerannt ist.

    Auf beiden Seiten wurde um jedes Huhn erbittert und mit allen Tricks gekämpft.


    Viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Linussohn,


    geben Sie in die Suchmaschine "Deutsches Wehrkundearchiv" ein und mach sie sich selbst ein Bild.

    Wie teuer und umständlich alles in Freiburg abläuft kann man ja immer mal wieder im Forum lesen.

    Gute Erfahrung habe ich auch, neben dem Wehrkundearchiv, im Institut für Zeitgeschichte in München gemacht.

    Allerdings kann ich nicht sagen ob das ifz in München Interesse an Fotoalben hat.


    Mit frdl. Gruß

    Gerhard

    Guten Tag!


    Es gibt im Zeitschriftenhandel eine Zeitschrift "Schwerterträger". Das zur Zeit aktuelle Heft behandelt Hermann Prieß. Hier wird der Vorfall Malmedy, leicht verständlich ziemlich gut behandelt. In diesem Zusammenhang auch, wie schon erwähnt, der Amerikaner der unverzüglich nach Deutschland zurück flog.


    Gruß

    Gerhard

    Hallo Manfred!


    Es wurde auch 1944/45 heftig am Jablunkapass gekämpft. Um die 30000 Soldaten sind dort gegen die Russen gefallen. Mehrere Soldatenfriedhöfe haben wir gesehen.

    Es waren damals andere Einheiten als 1939.

    Aber nach Deinem Buch dürfte es der Zeitraum 1939 gewesen sein.

    Ich war vor ca. 16 Jahren dort, um mir das Kampfgelände anzusehen. Es gibt dort ein riesiges Freilichtmuseum von ca. 40 - 50 km Länge. Ähnlich wie in Südtirol am Col di Lana und anderswo. Ausgesuchte ehemalige Stellungen werden immer wieder instandgesetzt. Auf einem Hügel standen sechs oder sieben T 34 und drohten in das Tal hinunter. Vom Auto aus sahen wir immer wieder im Gelände Flugzeuge, Flak und viele Kanonen stehen. Auch deutsches Gerät war zu sehen, aber ich kann mich nur an einen Panzer und einen kleinen Schützenpanzer erinnern. Das Gelände ist so weiträumig daß man unbedingt mit dem Auto fahren sollte. In einem großen Rundummuseum war das Gelände um den Pass als Model aufgebaut und mit Erläuterungen der Kämpfe versehen. Von dort aus konnte man aus etwa 20 m Höhe die echte Landschaft mit dem Model vergleichen.

    Ich hatte einmal in einem Landserheft von der Schlacht gelesen, und da ich in der Slowakei gerade Urlaub machte, war ein Tagesausflug ohne Ehefrauen mit meinem Sohn drin. Oma, Schwiegertochter und Enkelin machten dafür einen "Frauentag"

    Bedingung war, daß wir den Kleinen mitnehmen mußten, damit sie nicht zwei an diesem Tag zu versorgen hatten.

    Viermal mußte mein Sohn die Windeln wechseln.

    Es war ein langer Tag.


    Viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Cabron!


    Die 3. GD käme evtl. schon in Frage. Im Text ist keine Jahresangabe angegeben.
    Nach dem Eismeereinsatz verlegte die 3. GD zur Auffrischung und teilweiser Neuaufstellung nach Grafenwöhr.
    Von dort kam sie für kurze Zeit (Teile) in den beschrieben Frontabschnitt nach Norden, dann später, arg gerupft, nach dem Süden, wo
    die Division wieder vereint wurde. Der Kampf um Millerowo sei hier nur genannt.


    Schaun wir mal wie es weiter geht.


    Gruß
    Gerhard