Posts by weers

    Hallo Polo,


    hier mal die Belegung der Ursprungsnummer:


    FPN 14558
    (Mobilmachung-1.1.1940) Stab III u. 9.-12. Kompanie Infanterie-Regiment 248,
    (1.8.1943-23.3.1944) 3.2.1944 Stab III u. 9.-12. Kompanie Grenadier-Regiment 248,
    (24.3.1944-6.11.1944) 3.7.1944 Stab u. 1.-4. Kompanie Divisions-Füsilier-Bataillon 88,
    (7.11.1944-Kriegsende) 16.4.1945 gestrichen.


    http://www.lexikon-der-wehrmac…nadieregimenter/GR248.htm


    Die Einheit gehörte zur 48. ID
    http://www.lexikon-der-wehrmac…nteriedivisionen/48ID.htm


    Innerhalb der Division wurden mehrfach die Bataillone wechselnd unterstellt. Dazu passt auch die letzte Feldpostnummer:


    FPN 09574
    (Mobilmachung-1.1.1940) Stab II u. 5.-8. Kompanie Infanterie-Regiment 246,
    (1.8.1943-23.3.1944) 3.2.1944 Stab II u. 5.-8. Kompanie Grenadier-Regiment 246,
    (7.11.1944-Kriegsende) 16.4.1945 gestrichen.


    Auch dieses Regiment gehörte zur 48. ID


    Gruß,
    Arnold


    PS: Einen Alfred Maul aus dem Bereich Nürnberg habe ich nicht in der Gräbersuche gefunden...

    Hallo Peter,


    gedacht hatte ich es auch, aber der Wolfgang hätte es sicher geschrieben, wenn es eine "Medaille" gewesen wäre. ;)


    Beste Grüße,
    Arnold

    Quote

    Original von RS-wolfi
    nach elsingen glaub ich eingezogen


    Hallo Wolfgang, herzlich Willkommen bei uns - aber welches "Elsingen" könnte das sein?


    Oder ist es ein Tippfehler ;)


    Gruß,
    Arnold


    PS: Was ist "medaike"?

    Hallo Markus,


    frage einmal hier nach:



    Traditionsgemeinschaft 72. und Teile 342. Infanterie-Division
    Vorsitzender: Gerhard Tharang
    Kurfürstenstr. 28
    54295 Trier
    Tel. (0651) 75933, Fax 4361407


    Aber bitte etwas diskret, die Herren werden nicht jünger - und es ist sehr unangenehm, eine Witwe nach ihrem Mann zu befragen. Und bitte gib uns ein Feedback darüber, ob der Verband noch existent ist.


    Gruß,
    Arnold

    Ja Detlef,


    so ist das wohl. Schau auf die Mitgliederliste des Forums. Auf den ersten Seiten der "Hierachie" findest Du Menschen, die auch auf der Suche sind, die aber für sich selber keine befriedigenden Antworten finden können - die aber andererseits durchaus in der Lage sind, anderen einen Ratschlag zu geben oder zu einer Schicksalsklärung beitragen können.


    Auch ich gehöre zu dieser Sorte Mensch, einer der nicht fassen kann, was dort geschah - obwohl die Fakten eine klare Sprache reden. Und das lässt einen nicht los...


    Gruß,
    Arnold

    Hallo Detlef (schön dass Du einen richtigen Namen hast ;) )


    Das Regiment gehörte zur 383. Infanteriedivision, die südlich von Bobruisk in die HKL "eingebaut" war, als die Katastrophe Bagration über die Heeresgruppe Mitte herein brach.


    Eine Chronik der Division ist mir nicht bekannt. Woher soll sie denn auch kommen, wo es kaum Überlebende gab, die noch etwas hätten sagen können.


    Ich habe eine Karte angefügt, aus welcher der Frontbereich der Division abzulesen ist. Wichtig ist dabei, dass es kaum Übergänge über die Beresina gab und dass fast alle Einheiten der Heeresgruppe danach strebten, auf das scheinbar rettende westliche Ufer der Beresina zu gelangen.


    Aber Brücken gab es kaum und so zog man sich dem russischen Druck nachgebend, bis nach Bobruisk zurück. Und dort stauten sich diverse deutsche Divisionen. Die Rote Armee brauchte bloß in diesen Kessel hinein schießen und jeder Schuss war ein Volltreffer.


    Immerhin ist Shlobin eine geographische Orientierung, denn in diesem Bereich war die Division zu Beginn der russischen Offensive eingesetzt. Das heißt aber nicht, dass Dein Großvater dort in Gefangenschaft geriet oder sein Leben verlor. Es kann auf dem Weg nach Bobruisk geschehen sein, in Bobruisk oder auch bei dem Versuch der versprengten Einheiten, aus dem Kessel von Bobruisk auszubrechen.


    Der Boden dort ist mit Blut getränkt. Soldaten beider Seiten liegen in Granattrichtern, in Vorgärten, in Getreidefeldern, in moorigen Senken und sie werden auch heute noch bei Kellerbaustellen gefunden. Mehr als 300000 deutsche Soldaten fanden in jenen Junitagen den Tod, oder gerieten in Gefangenschaft, was vielleicht sogar schlimmer war.


    Mit den Divisionen gingen auch die Unterlagen verloren. Kriegstagebücher, Karten und Vermisstenlisten. Sie liegen in irgendeinem Loch - oder kamen zur Auswertung an die Rote Armee.


    Das genaue Schicksal eines einzelnen deutschen Soldaten in diesen Tagen festzustellen, ist somit fast hoffnungslos. Es sei denn, er geriet in Gefangenschaft und schaffte es vielleicht lebend bis ins Gefangenenlager. Denn dort wurde eine Akte über ihn angelegt - und mit etwas Glück kann man die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs heute bekommen.


    Gruß,
    Arnold


    Edit: Zu viele Rechtschreibfehler...

    Moin zusammen,


    Knaecke liegt nicht so ganz daneben. Ich zitiere einmal die Gründe für die Befreiung von der Wehrpflicht gemäß des Gesetzes zur Wiedereinführung der Wehrpflivcht von 1935:



    Das vollständige Gesetz hat unser Freund JürgenP dankenswerter Weise hier zusammengestellt:
    http://frauenundwehrmacht.site…der-wehrpflicht-1935.html


    Gruß,
    Arnold

    Jo,


    das geht, aber nicht ganz:


    FPN 28228


    (Mobilmachung-1.1.1940) Stab I Grenzwacht-Abschnitt 22,
    (2.1.1940-27.4.1940) gestrichen,
    (28.4.1940-14.9.1940) RAD-Abteilung 7/70,
    (6.4.1944-9.11.1944) 27.7.1944 gestrichen.



    Gruß,
    Arnold