Posts by TYR

    Hallo Bischti,

    zu weiteren Flak-Stellungen habe ich keine Informationen. Im Band 5 der Spurensuche-Reihe "Die Kämpfe um Weißenberg und Bautzen im April 1945" ist aber eine Karte in welcher südlich von Auritz die 4./schwere FlakAbt. 658 verzeichnet ist. Es dürfte sich um die von dir erwähnte Stellung handeln. Direkt auf dem Drohmerg kann ich mir nicht vorstellen da es dort ja sehr unwegsam ist. Zumindest wenn man den "Gipfel" erstürmen will. Ausserdem liegt er schon etwas abseits des äußeren Verteidigungsringes. Aber möglich ist alles.

    Hallo Mathias,

    es sind in dem von mir benutzten Werk über die Kasernen Bautzens Bilder abgedruckt. Wenn du die Suchmaschinen im Netz fütterst bekommst du auch viele interessante Bilder aus der alten Zeit. Es sind dies zumeist Postkarten und recht gut erhalten.

    Ich hoffe ich konnte euch helfen.

    Viele Grüße.

    TYR

    Hallo Michael,

    ich kann dir etwas vom Artillerieregiment der 14. ID schreiben. Es ist nicht viel, vielleicht hilft es trotzdem.

    Die Gefechtsstände des AR 14:

    17.1. Mittwoch : Przystan

    18.1. Przystan

    19.1. Dylewo

    20.1. Kadzidlo

    21.1. Kadzidlo

    22.1. Jartzgarka


    Aus dem Tagebuch des Leutnants Kurt Hofmann. 5. Battr. AR 14

    17.1. Russ. Brückenkopf 5 km südlich Scharfenwiese, Leutn. Marutzky bei Fliegerangriff verwundet.

    23.1. Feuerstellung in Nahverteidigung, Gegenstoß, Stellungswechsel, 22.00 Uhr Überschreiten der Reichsgrenze nach Ostpreußen bei Friedrichshöf, Lt. Schröder(4.Bttr.)gefallen.


    Das wars dazu. Ich habe damals Kontakt mit Herrn Werner gehabt, welcher den Nachlass der 14.ID verwaltet hat. Da ich nur Informationen zum AR der 14.ID gesucht habe, und dieser nette Mann schon über 90 Jahre alt war, sind die Informationen etwas spärlich, bzw. nur auf einen kleinen Raum zu projizieren.

    Die Orte Przystan und Jazgarka findest du kurz über Ostroleka.

    Weiter viel Erfolg bei deinem Projekt und viele Grüße.

    TYR

    Hallo,

    in der Chronik der 81.ID von Haupt steht, dass dieser am 12. März die Truppe nur bis zur Linie Denissowo - Mischowo zurückziehen durfte. Ende April stand man annähernd im Raum Beresno-See. Es ist also kein so riesiger Geländeverlust. Und in bezug zu Ludsen auch nicht weniger Kilometer weit entfernt. Die angegebenen und im Anhang verzeichneten Orte habe ich auf aktuellen Karten noch nicht gefunden. Aber bei der Schwere der Gefechte vielleicht kein Wunder.

    Viele Grüße.

    Björn

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    • 181.jpg

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    Hallo,

    das Pi-Btl.181 gehörte zur 81. ID und stand zu dem Zeitpunkt wie Thilo schon geschrieben hatte im Raum Pustoschka. In der Chronik von Haupt werden für den genannten Zeitraum schwere Kämpfe um die Höhe 169,8 nordwestlich von Pyshowo genannt. Dort stand allerdings die zweite Kompanie des Pio-Bataillons. Den gesuchten Ort habe ich auf den aktuellen Karten noch nicht finden können.

    Viele Grüße.

    Björn

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    • 169,8.jpg

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    Hallo Hurvinek,

    es gab eine Kraftfahr-Park-Ersatz-Kompanie 4 in Bautzen. Ausser dem anhängenden Ausschnitt liegt mir auch nichts dazu vor, von der Größe der Kasernen und den darin befindlichen Werkstätten, bzw. Garagen tippe ich mal auf die ehemalige Husarenkaserne (Friedrich-August-Kaserne) oder die Infanteriekaserne (könig-Albert-Kaserne). Von der Größe der Objekte kämen die anderen allerdings auch in Frage. Es sind dies halt nur meine Vermutungen. Hast du eventuell Bilder oä. Damit könnte man die Suche eingrenzen.

    Viele Grüße.

    TYR


    http://www.lexikon-der-wehrmac…parkAbtErs/Gliederung.htm

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    Hallo Anderl,

    das war von Ort zu Ort anders. Meist wurde nach Häusern, wenn möglich unbeschädigt gesucht. Schulen, Kirchen (Sologubowka) oder ein Haus Im Kurpark von Staraja Russa waren möglich. Auch in Zelten wurde meines Wissens operiert. Je nach Situation. Einen Friedhof direkt am Fluß anzulegen ist eher mit Vorsicht zu genießen. Es sei denn dieser liegt mehrere Meter unter dem ausgesuchten Gelände. Und da dein Angehöriger im Lazarett verstorben ist wurde er wohl auf dem dazu angelegten Friedhof beigesetzt.

    Aber um das Rätselraten ein wenig aufzulockern: Um welchen Ort handelt es sich? Vielleicht kommen wir dann ja weiter. Hier gibt es Experten, die auch etliches dazu beisteuern können. Allerdings nur, wenn du mal ein paar Karten auf den Tisch legst.

    Viele Grüße.

    Björn

    Hallo Anderl,

    es war im Winter schon möglich, dass durch den hartgefrorenen Boden keine Bestattungen stattfinden konnten. Aber zwischengelagert und verschwunden? Eher unwahrscheinlich.

    Der Volksbund kann oft keine Soldaten finden, bzw. ausbetten. Das hat viele Gründe.

    Keine Sondierungsgenehmigung der Grundstücksbesitzer, der Behörden usw. Zum Teil wurden Friedhöfe nach dem Krieg überbaut und sind somit nicht mehr umzubetten. Desweiteren hat die russische Natur auch so ihre Tücken. Viele Friedhöfe sind mittlerweile durch Sumpf, Wald usw. unzugänglich, oder sind selbst "untergegangen". Grabplünderer spielten, bzw. spielen auch eine große Rolle. Wo keine EM zu finden ist kann auch kein Name den sterblichen Überresten zugeordnet werden. Manche Angaben von damals sind auch sehr ungenau, die Bilder zeigen meist nur Einzelgräber und eine räumliche Einordnung ist somit unmöglich.

    Friedhöfe lagen nicht immer beim Lazarett wie zB. in Porchow. In Tossno liegt der Friedhof dies-, das Lazarett jenseits der Hauptstraße Petersburg - Nowgorod. Außerdem wurden in Tossno auch Soldaten an der Kirche beigesetzt. Auf den Lazarettfriedhöfen wurden die Verstorbenen und die auf dem Wege zum Lazarett verstorbenen Soldaten beigesetzt. Die Gefallenen wurden da eher auf Friedhöfen beerdigt in deren Nähe sie gekämpft hatten. Zum Beispiel Nordostecke Kessel Demjansk. Kirillowschtschina und Chilkowo sind zwei Orte die direkt an der HKL lagen. Erster Friedhof konnte nicht komplett geborgen werden, und zweiter konnte anhand fehlender Orientierung im Gelände garnicht erst gefunden werden. Dieser Ort existiert nicht mehr, ausser einer Scheune. Somit sind diese Soldaten ebenfalls noch nicht geborgen worden.

    Aber ehe wir hier weiterrätseln. Udo sprach es schon an. Russland ist groß. Was hast du für Informationen? Vielleicht hat ja doch einer eine Lösung parat.

    Viele Grüße.

    Björn

    Hallo Claus,

    deine Vermutung ist naheliegend. Die Totenkopf stand im Rahmen des IV. SS-Panzer-Korps bei Warschau. Und da war richtig was los, wie man im Vopersal lesen kann. Zum Regiment "Eicke" im Raum Rozopole steht folgendes:

    "Ein frühmorgens angesetzter Gegenstoß von Teilen des I. und II./"Eicke" mit Unterstützung von 6 Tigern auf Michalow-Grabina "scheitert an Geländeschwierigkeiten und starker Pakfront"(SS-Stubaf. Pitschellis). SS-Uscha. Zährl vermerkt dazu: "...Der Angriff muß eingestellt werden. Der Widerstand ist zu stark. Von meinem Zug bringe ich noch 10 Mann zurück, die anderen 10 sind durch Verwundung oder Tod ausgefallen. Auch vier "Tiger" sind beschädigt..."

    Im Anhang sind noch zwei Kartenausschnitte vom 10. und 11. Oktober `44.

    Viele Grüße.

    Björn

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    • 10.jpg

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    Hallo Zither,

    im Anhang ein Ausschnitt aus der Lagekarte zum 10.08.1944 aus der Gegend östlich von Warschau. Die Totenkopf-Division war dort im Rahmen des IV. SS-Panzer-Korps eingesetzt.

    Zum Lazarett hier ein Link und dann mal ein wenig stöbern:

    https://www.hildesheimer-gesch…enanstalten-und-kliniken/

    Anfang März ist weitgefächert. Die Division befindet sich zu diesem Zeitpunkt im Raum Stuhlweißenburg. Siehe Anhang.

    Das Kriegsende erlebte die Division in der Nähe von Linz. In der Nähe, und zwar in Pregarten, wurde die Division von den Amerikanern an die Sowjets ausgeliefert.

    Viel Spaß beim weiterinformieren und suchen.

    Viele Grüße.

    Björn

    edit: Zur Literatur. Für dich wäre der Band von Wolfgang Vopersal "Soldaten, Kämpfer. Kameraden Vb" interessant. Dort sind die Kämpfe im Oktober bis zum Schluß gut beschrieben. Auch Karten sind vorhanden. In der Bibliothek über die Fernleihe zu bekommen. Viel Spaß!

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