Posts by Jahrgang39

    Werter Micha,


    mir liegt es fern, Deine Kompetenz in Sachen "Programmhinweise" herabzuwürdigen!

    Diskussion bedeutet aber auch, eine andere Meinung nicht unbedingt negativ bewerten zu müssen.


    ZDF und ARD - samt ihrem Anhang an weiteren Sendern - sind nun einmal keine privaten Institutionen. Und wenn beide Sender mit politischen Vertretern in den Gremien besetzt sind, dann sind das eben öffentlich-rechtliche Anstalten, die Teil staatlicher Organisationsformen sind. Ob es dann Sender in staatlichen Organisationsformen oder Staatsfernsehanstalten sind, das ist sicher zweitrangig. Vertreter von ARD und ZDF hätten es gerne, wenn

    der Durchschnittsdeutsche es nicht wüsste, dass sie öffentlich-rechtlicher Art sind.


    Beste Grüße aus dem Süden unserer Republik

    Bert

    Werter Micha,


    es geht nicht darum, dass einmal wiederholt wird. Gegenwärtig ist es so, dass unsere Staatsfernsehanstalten sich nicht scheuen, 4 x, ja sogar 5 x in kurzen Zeitabständen die gleichen Filmchen und Reportagen usw. zu bringen. Gegenwärtig geht es immer wieder um den verblichenen Honecker. Allmählich wird das einfach zu viel.


    Ich verzichte auf Programmhinweise, das überlasse ich den "Spezialisten" dieses Forums. Ich nenne aber meinen Lieblingssender: das ist der NDR - und zwar die Sendungen

    ab 20 Uhr 15. Ab 22 Uhr verzichte ich auf das Fernsehen, da ich ein Frühaufsteher bin!


    Early to bed and early to rise makes a man healthy, wealthy, and wise

    A saying of Benjamin Franklin in Poor Richard's Almanack.




    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    die D-DAY-SAGA wird zum wiederholten Male unters Volk gebracht.

    Und so mutiert ARD-Alpha zum Wiederholung-Event-Sender. Mit vielen Wiederholungen versucht man das "zuschauende Volk" mürbe zu machen und Gebührenerhöhungen

    durchzusetzen.


    Gruß

    Bert

    Tag allerseits,


    die Interpretation dieses Bildes ist wohl ein ganz spezielles Thema. Man kann den "gewollten Sinn" dieses Bildes auch so definieren: "Wenn sich sogar Frauen bereit erklären, die Panzerfaust im Ernstfall zu

    bedienen, dann heißt das, wir halten durch bis zum Endsieg....!"


    Der Bombenhagel in den letzten Monaten des Krieges, die Niederlagen an allen Fronten, die massiv auftretende Nahrungsmittelknappheit, das waren Dinge, die überlagerten alles. Der Wert solcher

    propagandistischer Bilder ging damals gegen Null. Die Masse der Zivilbevölkerung und die Soldaten an der Front hatten den Glauben an einen Endsieg längst verloren. Es ging nur noch um

    das bloße Überleben.


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Arnd,


    so in etwa könnte man zu diesem Bild argumentieren:


    Die Ha/BV 141 war ohne Zweifel einer der seltsamsten Entwürfe der Luftfahrtgeschichte. Dabei hatten diese Flugzeuge recht annehmbare Flugeigenschaften, die auch Ernst Udet, den Chef des Technischen Amtes, sehr beeindruckten. Dr.-Ing. Vogt hatte die ungewöhnliche Lösung gewählt, um damit eine Forderung des RLM von 1937 weitestgehend zu erfüllen. Verlangt war ein einmotoriges taktisches Aufklärungsflugzeug, in dem die Besatzung von drei Mann beste Rundumsicht und Verteidigungsmöglichkeit haben sollte. In gleicher Richtung arbeiteten auch Arado (Ar 198) und Focke-Wulf (Fw 189). Das Flugzeug sollte außerdem für Verbindungs-, Bomben-, Erdkampf- und Vernebelungsaufgaben eingesetzt werden können. Vogt entschied sich dafür, die Besatzung in einer, bereits vom zweiten Flugzeug an stark verglasten Kabine unterzubringen, die, getrennt von Hauptrumpf und Motorträger, rechts auf dem Flügel sitzen sollte. Zur Überraschung Aller waren diese Maschinen trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit dem Hydrauliksystem leicht zu fliegen, so dass das RLM eine Nullserie von fünf A-0 Flugzeugen bestellte. Eine geplante Serienfertigung kam nicht zustande, weil sich die Luftwaffe inzwischen für die Fw 189 entschieden hatte. Dennoch wurde einer Weiterentwicklung zugestimmt, welche zu der völlig neu konstruierten Ausführung B mit dem gegenüber dem vorher verwendeten Motor BMW 132 wesentlich stärkeren BMW 801 führte. Auch deren verbesserten Leistungen brachten kein Umdenken beim RLM, so dass nach fünf Versuchsflugzeugen dieser nun vollkommen unsymmetrischen Ausführung und weiteren 13 Nullserienmaschinen B-0 der Bau eingestellt wurde. Das Prinzip fand sich aber bei verschiedenen späteren Projekten von Blohm und Voss immer wieder.

    Quelle: http://www.luftarchiv.de/index…euge/blohm-voss/bv141.htm


    Wenn Du so in etwa mit den eingebrachten Bildern verfährst, dann wird daraus ein wirkliches Thema. Und nur das ist der Sinn eines Forums.#


    Grüße

    Bert

    Werter Micha,


    da haste was überlesen.

    Der Themengeber fragte u.a.


    Habe die wirklich gedacht den Krieg zu gewinnen?


    Das ist der Originaltext. Anstelle von Habe muss es Haben heißen.

    Meine Ausführungen solltest Du also nicht als "allgemeine Plattheiten" abwerten. Du siehst das also tatsächlich falsch!


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    das Bild stammt wohl aus dem Jahr 1945. In den letzten Kriegsmonaten war Schluss mit Siegesgefühlen.

    Dass man Frauen fotografierte, die an der Panzerfaust abgebildet wurden, das war ein reiner Propagandatrick. Es kamen sicher nirgends an der West- und Ostfront Frauen in Zivilklamotten zum

    Kriegseinsatz mit der Panzerfaust.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    warum kam es nicht zum Unternehmen Felix?


    Auch dem "Führer" war damals klar, dass er ohne zusätzliche Marinestreitkräfte, dies nicht realisieren konnte. Die Möglichkeiten der Kriegsmarine reichten dazu nicht völlig aus. Deshalb wäre es notwendig gewesen,

    dass italienische Kriegsschiffe sich von der Seeseite her bei dem Angriff auf Gibraltar beteiligen sollten. Und Franco hätte wenigstens die Zusage geben müssen, dass deutsche Truppen gleichzeitig von Spanien

    aus Gibraltar angreifen dürfen, doch beide Herren lehnten "dankend" ab.


    Gruß

    Bert

    Tag allerseits,


    zum Thema ein interessanter Beitrag:


    https://www.welt.de/geschichte…Gibraltar-zu-erobern.html


    Die Planung begann wohl im Juni 1940 durch Generaloberst Jodl mit ersten Überlegungen.


    Im Oktober 1940 erhielt Hubert Lanz, Kommandeur der 1. Gebirgsdivision, den Auftrag, eine Truppe für den Angriff auf Gibraltar zusammenzustellen. 500 Offiziere und 16.000 Mann, ausgerüstet mit modernstem Material, wurden im französischen Jura zusammengezogen, um die Eroberung des Felsens unter ähnlichen geografischen Bedingungen zu trainieren. Als Termin wurde Anfang Februar 1941 ins Auge gefasst. Das Unternehmen erhielt den Decknamen „Felix“. Zugleich sollten deutsche Truppen in den französischen Gebieten Nordafrikas landen, um die englische Flotte aus dem Mittelmeer zu vertreiben und damit die Südflanke gegen den geplanten Angriff auf die Sowjetunion zu sichern.


    Aber bereits im Februar 1941 wurde das Unternehmen FELIX zu den Akten gelegt.

    Hitler war damals wohl stinksauer, weil der Duce und Franco nicht dazu zu bewegen waren, bei dieser Aktion militärisch mitzumachen.


    Frano ließ sich zwar im damaligen Bürgerkrieg aktiv von Deutschland unterstützen, das Mitwirken Spaniens an Hitlers Eroberungsplänen beschränkte sich aber lediglich auf die Blaue Division.

    Nach einem Treffen Hitlers mit Franco im besetzten Frankreich, das völlig ergebnislos verlief, sagte er danach zu seinen engsten Mitarbeitern: Eher lasse ich mir 5 Zähne ziehen, als nochmals eine derartige

    Erörterung mit Franco zu führen..."


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    jedenfalls handelt es sich um einen Hund der Rasse "Deutscher Schäferhund". Wenn das Verhältnis zwischen Herrchen und Hund stimmt, dann lässt auch ein DSH eine solche Kostümierung über

    sich ergehen. Meine DSH würde sich solche Scherze nicht gefallen lassen. Es ist so wie bei uns Menschen - Hunde reagieren ganz unterschiedlich auf bestimmte Vorfälle.


    Typisch für die ersten Kriegsjahre waren "solche lustigen Bilder". Vor allem bei Weihnachtsfeiern kamen bei den Soldaten gewisse Blödeleien auf, die aber auch geduldet wurden.


    Hunde bei der Bundeswehr:

    https://www.swr.de/natuerlich/…100810/169mzof/index.html


    Gruß

    Bert

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    Tag allerseits,


    Die Kasseler Liste deckt weite Gebiete und einen großen Zeitrahmen ab. Die frühesten Einträge stammen aus dem „Index Librorum Prohibitorum“, den die katholische Kirche erstmals 1559 veröffentlichte und der in der Datenbank in seiner endgültigen Fassung von 1948 enthalten ist. Es ist nur ein Beispiel für Zensur, die nicht nur von staatlichen Institutionen ausgeht. Ebenso haben zivile und religiöse Institutionen ihre eigene Geschichte, systematisch das Recht auf freie Meinungsäußerung zu verletzen. Die katholische Laienorganisation Opus Dei, die auch in der Kasseler Liste erwähnt wird, ist ein weiteres Beispiel dafür, dass strenge und zwingende Leseanweisungen den Mitgliedern einen gestuften Index bieten. Andererseits haben Schulbezirke und Schulbibliotheken in den Vereinigten Staaten von Amerika auch Aufzeichnungen darüber, dass sie Bücher systematisch aus ihren Sammlungen verbannen.


    Dazu

    http://www.kasselerliste.com/the-list/


    Es wäre eigentlich dringend erforderlich, dass die Katholische Kirche sich mit ihrem wahrlich mittelalterlichen Index einmal intensiv beschäftigt. Viele damaligen Festlegungen passen nicht mehr in die heutige Zeit!



    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Thomas,


    als Threadgeber für das Thema Polizeiuniformen müsste man schon über grundlegende Kenntnisse verfügen und die habe ich eigentlich nicht, auch wenn ich in den 50er-Jahren eine grüne Keilhose im Winter

    trug, die einst Teil einer Uniform der Bayer. Lapo bis 1935 war.


    Meine Wissen bezieht sich eher auf Uniformen der Polizeien Bayerns nach 1945 und das wäre nur ein kleiner Teil dieses Themas.


    Eben fand ich eine zum Thema passende Fundstelle


    https://hanssteinmueller.de.tl/Bayern%2C-1920_35.htm


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    vielleicht gelingt es uns, dieses Thema wieder zu beleben.


    Interessant ist auch die Gliederung der Laufbahnstrukturen der Bayer. Landespolizei bis 1935, die vor allem bei den Polizeioffizieren "militärisch geprägt" war:


    Die Landespolizeibeamten gliederten sich nach dem Landespolizeibeamtengesetz vom 26. August 1922 in Polizeioffiziere, Polizeisekretäre und Polizeiwachtmeister.

    • Polizeioffiziere: Polizei-Leutnant, Polizei-Oberleutnant, Polizei-Hauptmann, Polizei-Major, Polizei-Oberstleutnant, Polizei-Oberst. – Polizei-Assistenzarzt/Polizei-Veterinär, Polizei-Oberarzt/Polizei-Oberveterinär, Polizei-Medizinalrat/Polizei-Veterinärrat, Polizei-Medizinalrat I. Klasse/Polizei-Veterinärrat I. Klasse, Polizei-Obermedizinalrat.
    • Polizeisekretäre: Polizei-Sekretär, Polizei-Obersekretär
    • Polizeiwachtmeister: Polizei-Hilfswachtmeister, Polizei-Unterwachtmeister, Polizei-Rottmeister, Polizei-Wachtmeister, Polizei-Oberwachtmeister, Polizei-Hauptwachtmeister.

    Quelle: Wikipedia


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Michael,


    wenn man zu den Spendern des Volksbundes zählt, dann kennt man sie ja, die ständigen Briefe dieser Organisation, die man jedes Jahr zu Dutzenden erhält. Es geht immer wieder um das gleiche Problem: Spenden....Wenigstens gibt es sie heute noch, die rund 300.000 Deutsche, die Mitglied beim Volksbund sind bzw. diesen mit immerwährenden Spenden "bedienen".


    Man erkennt in der Tat den Charakter eines Staates daran, wie er mit seinen gefallenen Soldaten umgeht! De Gaulle sprach mit seinem Satz nicht sein eigenes Land an, sondern sein Nachbarland, in

    dem wir wohnen!


    Grüße


    Bert

    Tag allerseits,


    dass es in anderen Ländern nicht darum geht, Kriegsgräber in erster Linie mit Spenden der Bevölkerung zu finanzieren, zeigt das Beispiel USA:


    Die American Battle Monuments Commission ist eine kleine unabhängige Behörde der Exekutive der US-Bundesregierung. Die Verwaltung hat ihren Hauptsitz in Arlington.

    Jahresbudget: 75,1 Millionen USD (2017)


    Was sagte General De Gaulle zu diesem Thema:


    " Man erkennt den Charakter eines Volkes auch daran, wie es nach einem verlorenen Kriege mit seinen Soldaten umgeht.


    Grüße

    Bert