Posts by Jahrgang39

    Tag allerseits,


    die deutschen Panzerkonstrukteure hielten sich an die Gewichtsbeschränkungen, die durch die Brücken vorgeschrieben waren.

    Beim Transport mit der Bahn mussten sich die Konstrukteure außerdem an die Abmessungen der Bahnlinien (Tunnel, entgegenkommender Verkehr) hinsichtlich der Panzerbreite halten.

    In Deutschland waren das 3,15 m und so waren die Panzer der der damaligen Zeit nicht breiter als 2,92 m. Die englischen Eisenbahnen hatten eine engere Spurbreite, deshalb waren

    englischer Panzer etwas schmäler, denn sie mussten unter 2,76 m bleiben.


    Die technischen Probleme der Lenkung eines Panzers brachten es mit sich, dass jede Maßgabe hinsichtlich der Breite automatisch eine Beschränkung der Länge des Fahrzeugs nach sich zog.


    Quelle:

    Len Deighton, Blitzkrieg, S. 169


    Grüße

    Bert

    also ich finde ehrlich gesagt überhaupt nichts bemerkenswertes daran, dass

    das Bayerische Landesamt für Statistik 1947 eine Aufstellung über den

    Verbleib bayerischer Kriegsgefangener macht.

    Tag allerseits,


    es ist etwas sonderbar, dass man in Bayern damals derart tief in die statistischen Daten einstieg, um die "bayerischen Kriegsgefangenen" zu erfassen. In der Wehrmacht wurde nicht nach der Länderherkunft gegliedert.

    Es gab eben nur "deutsche Soldaten". Die damalige Situation um 1947 war schon eine besondere. Es gab keinen deutschen Staat, nur Besatzungszonen, aber die ersten Länder. Die Besatzungsmächte waren damals

    auch noch nicht an einem eigentlichen deutschen Staat interessiert. Und so entstanden auch gewisse Reibereien. So erwuchsen in Vorarlberg Tendenzen, Teil eines künftigen Deutschlands zu werden. Die Österreicher

    wollten die Gegend um Berchtesgaden sich einverleiben. Und in Bayerisch-Schwaben gab es Minderheiten, die lieber zu Württemberg gehören wollten. Und es existierten damals auch Überlegungen in Richtung auf ein

    "selbständiges Bayern". Dieses Spannungsverhältnis dauerte bis 1949 und endete mit dem besonderen Abstimmungsverhalten der Bayern zum Grundgesetz.


    Aus dieser Gesamtsituation heraus sehe ich die "Bayerischen Kriegsgefangenen" schon als irgendwie bemerkenswert.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    das Ganze erinnert irgendwie an Kriegsgefangene der Wehrmacht, die sich nach Kriegsende noch in der UdSSR befanden. Damals sonderten sich manche Österreicher ab und beschafften sich Armbinden in ROT-WEISS-ROT. Die Sowjets beeindruckte das in keinster Weise.


    Bayern hatte schon im Jahre 1946 eine eigene Verfassung. Kein Wunder, dass man damals durchaus auf Eigenstaatlichkeit setzte.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    die verschieden Religionen dieser Welt geben sich bei Kriegen mitunter recht kämpferisch, so auch der Boss der Russisch Orthodoxen Kirche.

    Nach einer Meldung des SPIEGELS:


    Kyrill I. feiert Putin als »Wunder Gottes« und die Ukraine-Invasion als einen heiligen Krieg.


    Nun wissen wir endlich, dass der Kriegstreiber Putin ein Wunder Gottes ist und sein Krieg als "heilig" zu bewerten ist.


    Neu sind solche Bekenntnisse in Russland wohl nicht. Auch während des Großen Vaterländischen Krieges konnte Stalin die Russisch Orthodoxe Kirche für sich gewinnen. Auch damals wurden ähnliche kirchliche Botschaften in Umlauf gebracht.


    Grüße

    Bert






    Tag allerseits,


    nicht alles was die hiesige Presse über den Kreml Diktator Putin schreibt ist nachprüfbar.


    Jedenfalls soll nach heutigen Presseveröffentlichungen Putin sich am 10.5. eine Krebs-OP unterziehen.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    danke an MP für den Beitrag der eidgenössischen Militärakademie.

    Ein sehr lesenswerter Beitrag!


    Dieser Wertung:


    »Im Moment ist der Krieg eine Art tödliches Patt. Es ist die Frage, wer länger durchhält.«

    Marcus Matthias Keupp


    kann man aber nach dem Kriegsgeschehen nicht völlig beipflichten. Die russische Armee hat zwar beachtliche Verluste erlitten und kommt nur langsam zu Geländewinnen. Aber Fakt ist auch, dass die Lage im Osten

    und Süden der Ukraine für die ukrainischen Streitkräfte als prekär zu bezeichnen ist. Die Ukraine ist von der Seeseite des Schwarzen Meers praktisch abgeschnitten, was sich auch wirtschaftlich negativ auf das Land

    auswirkt, besonders für die Ausfuhr von Agrarprodukten (z.B. Mais, Weizen). Damit dürfte für die Ukraine eine militärische Patt-Situation wohl noch nicht erreicht sein.


    Grüße

    Bert

    warum wird der doch auffälligen Rhetorik der russischen Politiker nichts entgegengesetzt?


    Tag allerseits,


    diese Frage kann man sich wirklich stellen. Das gegenwärtige Regime des Putin in Russland ist mit normalen demokratischen Maßstäben einfach nicht mehr messbar. Ein ehemaliger hoher Politiker unseres Landes

    bezeichnete Putin immer wieder als "lupenreinen Demokraten". Wenn man in den Diensten des Putin steht, dann muss man natürlich solche Unwahrheiten unters Volk bringen. Bislang war schon klar, dass die Demokratie in Russland einen diktatorischen Anstrich hat und bestenfalls als "gelenkte Demokratie" bezeichnet werden kann. Aber jetzt muss man feststellen, dass sich das System Putin immer mehr von den Grundsätzen eines

    demokratischen Staates entfernt. Selbst die einfachsten Regeln des Völkerrechts werden von Russland ignoriert.


    Putin und sein Anhang lügen bei allen Gelegenheiten. Selbst wenn eindeutige Beweise für bestimmte Vorgänge vorliegen, dann wird trotzdem das Gegenteil behauptet und geradezu primitiv gelogen. Was kann man

    diesem Staat und seinen Vertretern entgegensetzten: nur die Wahrheit. Aber das lässt Putin und sein Regime buchstäblich kalt.


    Grüße

    Bert

    Werter Frank,


    natürlich war das bekannt, dass auch die US-Amerikaner nachgaben. Aber, dass es überhaupt dazu kam, dass die Russen einlenkten, das war Kennedy und seiner Regierung zu verdanken. Er drohte den Russen

    eindeutig mit Krieg. Und damit war für Russland klar, dass es sich um einen Atomkrieg handeln könnte. Und dann wurde wenigstens verhandelt und die Russen zogen ihre speziellen Waffen aus Kuba wieder ab.

    Hätte Kennedy damals es nicht gewagt, einen Krieg anzudrohen, dann hätten die Russen Kuba als Raketenstützpunkt aufgerüstet. Auch Kennedy ging damals eine Risiko ein, aber dir Russen wussten dann, dass dieses Mal der Westen nicht nachgeben würde. Dass schließlich dann die USA noch Raketen in der Türkei abzogen, das wird heute von Historikern als sekundär bezeichnet.


    Die feine englische Art ist es jedenfalls nicht, ANDERE pauschal als "Oberflächlich Informierte" abzuwerten!


    Gruß

    Bert

    Ich bin der Meinung, das das Endergebnis feststeht. Und jeder Tag der Verlängerung bringt mehr Opfer, auf beiden Seiten, auch von der Zivilbevölkerung.

    Grüß Dich Stephan,


    natürlich ist Deine Meinung Teil der Erkenntnisse mancher Deutscher und Europäer.

    Aber, muss man ausdrücklich sagen, Putin ist ein gewaltbereiter Diktator. Er droht mit dem 3. Weltkrieg, mit Atomraketen die in nicht einmal 2 Minuten Berlin erreichen. Nach alledem erscheint mir Putin weit gefährlicher als Stalin. Bei ihm gab es solche Drohungen während des Kalten Krieges jedenfalls nicht.


    Russische Politiker des 20. Jahrhunderts waren dafür bekannt, nur dann einzulenken, wenn man im Westen standhaft war. Beispiel: Die Kubakrise. Chruschtschow knickte damals buchstäblich ein. Und so etwas Ähnliches erleben wir gegenwärtig auch. Man kann gegenüber Putin keine Appeasement-Politik machen, sonst erleben wir Verhältnisse wie sie von Hitler nach 1938 geprägt wurden.


    Viele unserer Politiker glaubten bisher, man könne Kriege verhindern durch Abrüstung und Verhandlungen. Selbst links stehende Politiker geben heute unumwunden zu, dass sie mit ihren Aussagen falsch lagen.

    Anton Hofreiter von den Grünen fordert von Deutschland mit Nachdruck die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Er sagte sinngemäß, wenn wir den Ukrainern nicht helfen, diesen Krieg zu überstehen, dann

    wird Putin weitere Länder in Europa angreifen.


    Wir leben tatsächlich in einer sehr gefährlichen Zeit. Leider wissen wir auch nicht, ob und wie dieser schlimme Krieg beendet werden kann!


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    es gibt ja zu Putins Krieg immer auch überraschende Neuigkeiten:


    Russlands Präsident Wladimir Putin hat seine Teilnahme am bevorstehenden Gipfel der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) nach Angaben des Vorsitzlandes Indonesien zugesagt. Dies teilte der indonesische Präsident Joko Widodo am Freitag mit.


    Der G20-Gipfel findet Mitte November auf der Insel Bali statt. Auch Selensky ist eingeladen und hat sein Kommen zugesagt.


    Wir dürfen nur hoffen, dass es im November noch eine Ukraine mit der jetzigen Regierung gibt!


    Grüße

    Bert

    Hoffentlich habt Ihr alle genügend Klopapier und Nudeln gebunkert.

    Tag allerseits,


    es geht nicht nur um Klohpapier und Nudeln! Schon seit längerem ist bekannt, dass eine große Menge der Senfkörner, die in Deutschland zu Senf verarbeitet werden, aus der Ukraine kommen. Das hat sich zwischenzeitlich schon irgendwie herumgesprochen. Vorgestern bei ALDI waren diverse Senfarten (vor allem süßer Senf, den die Süddeutschen für ihre Weißwürste brauchen) nicht mehr verfügbar.

    Bajuwarische Weißwurstesser gehen schlimmen Zeiten entgegen!


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    der Westen wundert sich, dass die Menschen in Russland gegenwärtig mehrheitlich den Krieg und damit Putin unterstützen.


    Eine ähnliche Situation gab es auch in Deutschland im Jahre 1940. Der "Führer" erlangte damals wohl den größten Rückhalt in der deutschen Bevölkerung. Die schnellen Siege über Polen und Frankreich lösten

    buchstäblich eine Begeisterung aus.


    Ganz so begeistert sind die Russen z.Zt. wohl nicht, aber es herrscht eine Art Genugtuung, dass es Putin vielleicht schafft, Russland wieder in eine Art UdSSR 2 zu verwandeln. Die russische Presse und das dortige Fernsehen erbringen ähnliche "Leistungen" wie 1940 Goebbels. Man stellt in Russland die "militärische Operation" als vollen Erfolg dar und das Volk in seiner Mehrheit scheint es gegenwärtig

    noch zu glauben.


    Solange dieser Rückhalt in der Bevölkerung anhält wird sich das Verhalten Putins nicht verändern. Gegenwärtig scheint es auch sinnlos zu sein, mit ihm seitens des Westens zu verhandeln, so die Aussage von Draghi.

    Putin wird bestrebt sein, militärisch "all das mitzunehmen", was gegenwärtig möglich ist. Seine ihm nahestehenden Politiker träumen bereits von einer Landbrücke nach Transnistrien und der Zerschlagung der Ukraine

    in einige Kleinstaaten.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    gegenwärtig wird allerhand Unsinniges über den Fortgang des Krieges gesagt. Der englische Geheimdienst geht davon aus, dass die Ukraine siegen könnte. Ein Zukunftsforscher spricht von einem Verdun-Effekt und verweist auf Verhältnisse des 1. Weltkriegs. Im Forum wird behauptet, der Flakpanzer wird nicht von Deutschland, sondern von der Firma geliefert, die diese Panzer gegenwärtig besitzt. Tatsache ist, dass die Lieferung nur erfolgen kann, wenn die Bundesregierung ihre Zustimmung erteilt. Diese Zustimmung wird erteilt und damit liefert de facto Deutschland diese Panzer an die Ukraine. Auch die Verteidigungsministerin

    sagte im Ramstein, dass "Deutschland diese Flakpanzer liefern wird".


    Interessant erscheint vor allem auch, was gegenwärtig im Umfeld des Putin sich ereignet. Die russische Militärelite bringt ganz offen zum Ausdruck, dass ein totaler Krieg notwendig sei. Diese Scharfmacher unter

    den Militärs sehen die gegenwärtigen kriegerischen Ereignisse auch als einen Krieg gegen die NATO. Und selbst der russische Außenminister springt auf diesen Zug auf und wertet die Waffenlieferungen

    des Westens als einen "Stellvertreterkrieg" gegen Russland.


    Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses sagte unlängst, dass nach dem Völkerrecht die Unterstützung der Ukraine mit Waffen keine Kriegsbeteiligung darstellt, sie wisse aber nicht wie das Putin sehe.

    Wir werden davon ausgehen müssen, dass Russland die Grundsätze des Völkerrechts wahrscheinlich ignorieren wird!



    gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, dass ein baldiger Waffenstillstand möglich ist?

    Putin scheint an einem baldigen Waffenstillstand nicht interessiert zu sein. Zu befürchten ist, dass Putin den gesamten Süden der Ukraine erobern will, um damit eine Landverbindung zu Transnistrien herzustellen.

    "Vorbereitungen" dazu laufen schon. Russische Presseorgane berichten, dass Orte in Transnistrien "angegriffen wurden".....



    Grüße

    Bert

    Lawrow, die Sprechpuppe Putins, fabuliert über den 3. WK. Wenn's nicht so traurig wäre, könnte man glatt lachen! Die sind einfach nur bankrott (moralisch, finanziell, militärisch, organisatorisch...).

    Tag allerseits,


    ich finde es nicht lachhaft, dass auch unser Bundeskanzler die Gefahr eines 3. Weltkrieges anspricht. Er ist jedenfalls aus meinem Verständnis heraus keine "Sprechpuppe" Putins.


    Grüße

    Bert

    Wer gibt denn noch was darauf, was Lawrow sagt?

    Tag allerseits,


    man kann es natürlich so sehen, wie die BILD, nämlich, dass Lawrow nur über den 3. Weltkrieg "faselt"......


    Mal sehen, wie Russland reagiert, wenn Deutschland nun doch "schwere Waffen" liefert. Ganz überraschend kam heute die Pressemeldung, dass die Ukraine mit der Lieferung von ausgemusterten Flugabwehrpanzern GEPARD rechnen kann.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    nach heutigen Pressemeldungen warnte der russische Außenminister Lawrow vor einem 3. Weltkrieg. Die gegenwärtige Lage sei gefährlicher als die damalige Kubakrise. Lawrow sprach die Unterstützung der Ukraine durch den Westen mit Waffen und Geld an. Interessant auch der Hinweis Lawrows, dass es während der Kubakrise einen Nachrichtenkanal zwischen der UdSSR und den Vereinigten Staaten von Amerika gab. Dies

    wirkte sich kriegsverhindernd aus. Nun gebe es diesen Nachrichtenkanal in dieser Form nicht mehr.


    Putin erlebte bei seinem Angriffskrieg 2 Überraschungen, mit denen er so nicht rechnete: Es geht um die hartnäckige Verteidigung des Landes durch die ukrainische Armee und die massive Unterstützung der Ukraine

    durch den Westen mit Waffen und finanziellen Mitteln. Kein Wunder, dass Lawrow in Aussicht stellte, dass die russische Armee Waffentransporte aus dem Westen künftig angreifen werde. Ob diese Angriffe an den

    NATO-Grenzen enden, das sagte Lawrow nicht.


    Grüße

    Bert