Posts by Jahrgang39

    Tag allerseits,


    der NS-Staat hatte bereits große Pläne parat für das vergrößerte Staatsgebiet nach dem "siegreich abgeschlossenen" Krieg. Man strebte ein Großgermanien an, unter Einbindung diverser besetzter Gebiete.

    Selbst während des Krieges fing man mit dieser "Germanisierung" bereits an.


    Tschechen dienten während des zweiten Weltkriegs unfreiwillig in der deutschen Armee. Es handelte sich um keine Sudetendeutsche, sondern um gebürtige Tschechen aus zwei spezifischen Regionen Nordmährens, die schnell germanisiert werden sollten.


    Dazu


    Více zde: https://emmert-de.webnode.cz/products/tschechen-in-der-wehrmacht-/


    Das Protektorat – mit 49.000 Quadratkilometern und 7,5 Millionen Einwohnern dem heutigen Niedersachsen vergleichbar – bestand bis zum 8. Mai 1945, also über 2.200 Tage lang. Hitlers Autonomie-Versprechen wurde nie ganz eingehalten, aber auch nie ganz gebrochen, und darum kann man das Protektorat auch nicht mit dem „Generalgouvernement“, also dem okkupierten Rest-Polen, vergleichen. Das Protektorat verfügte über alle staatlichen Attribute, beginnend beim Staatspräsidenten, weiter mit der Regierung und endend bei einer eigenen Armee. Es handelte sich um die sog. „Vladní vojsko“ (Regierungstruppe), 7.000 leichtbewaffnete Angehörige, die der erfahrene General Jaroslav Eminger (1886-1964) kommandierte.


    Dazu


    https://www.zukunft-braucht-er…echischen-kollaborateure/


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    zu diesem Thema gehört natürlich auch der Gauleiter Robert Wagner, der für Baden und das Elsass als Gauleiter zuständig war. Die meisten der damaligen Gauleiter waren Akademiker oder hatten eine qualifizierte Berufsausbildung vorzuweisen. Robert Wagner war

    ein Sonderfall, er war am Hitlerputsch 1924 beteiligt und konnte so als "Berufsloser" bei der NSDAP Karriere machen.


    Zum Nachlesen:

    https://ns-ministerien-bw.de/2…ivilverwaltung-im-elsass/


    Im Dateianhang ein Bild vor dem Hitler-Ludendorf-Prozess. Robert Wagner steht ganz rechts.


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Viktor,


    ob die Eintragungen in den damaligen Personenstandsregistern allesamt stimmig waren, das ist wohl zu einem gewissen (niedrigen) Prozentsatz fraglich. Es war jedenfalls nach diesem grauenvollem Krieg irgendwie

    beachtlich, dass in allen damaligen Besatzungszonen die Personenstandsregister ordentlich geführt wurden und die Vormundschaftsgerichte und Jugendämter sich auch mit den "Besatzungskindern"

    beschäftigten. Natürlich wird es auch Fälle gegeben habern, dass solche Kinder und Kinder aus Vergewaltigungsfällen dem aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrenden Vater oder dem kurz vor Kriegsende gefallenen Eheman "zugeordnet" wurden.


    Ein Thema, zu dem aussagefähigen "statistischen Daten" fehlen.......


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    zum Problem Besatzungskinder:


    Wie viele solcher Beziehungen es gab, gewaltsame und freiwillige und wie viele Kinder daraus hervorgingen, darüber gibt es naturgemäß keine Statistik. Konservative Schätzungen gehen von mindestens 200.000 Kindern aus, die von alliierten Soldaten während der Besatzungszeit mit deutschen Frauen gezeugt wurden. Neuere Studien sprechen von mindestens 400.000. Diese Kinder des Krieges sind Teil der „vaterlosen“ Nachkriegsgeneration. Doch anders als bei vielen anderen Kriegskindern, deren Väter im Krieg „für das Vaterland“ gefallen sind, wuchsen Besatzungskinder oft mit einer totalen Leerstelle auf. Nicht selten wurde über den abwesenden fremden Vater gar nicht geredet, war das Thema tabu. Die Mütter haben sich häufig geschämt, wurden als Ami-Liebchen, Russenhure oder Britenschlampe beschimpft. Erfuhren die Militärbehörden davon, hatten die Väter Strafen zu erwarten, beziehungsweise wurden nach Hause versetzt. Und der Kontrollratsbeschluss vom Oktober 1945 legte fest, dass kein alliierter Soldat auf Unterhaltszahlung und Vaterschaftsanerkennung verklagt werden konnte. Die deutschen Behörden fühlten sich ebenso nicht zuständig für die Kinder vom Feind.


    Quelle:

    https://www.deutschlandfunkkul…ml?dram:article_id=338826


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    ich erlebte noch den Hunger der ersten beiden Nachkriegsjahre. Vielfach war es auch dieser elende Hunger, der manche deutsche Frau bewog, Kontaktversuche von Besatzern nicht abzulehnen.

    Selbst ich, als damals 7 Jähriger, bekam dies hautnah mit. In der Nachbarschaft feierten mehrere "Damen" mit US-Soldaten fortwährend rauschende Feste. Die Ehemänner der "Damen" waren damals

    noch in Kriegsgefangenschaft. Und im Jahr 1946 hatten wir einen Mitschüler, der sogar etwas übergewichtig war, denn er mampfte ständig Hershey-Schokolade, Bonbons und sonstige Naschereien.

    Er war ein Einzelgänger. Und natürlich gab er von seinen Süßigkeiten nie etwas an uns Ausgehungerte ab. Woher die Süßigkeiten kamen, das wussten wir alle. Der Schüler hatte eine ältere Schwester

    und "die ging mit einem Neger", so die damalige Ausdrucksweise......


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    der NS-Staat zeigt im Elsass im Laufe des Krieges sein wahres Gesicht:


    1. November 1941 Im Elsass wird die gesetzliche Wochenarbeitszeit für Männer von 48 auf 60 Stunden, für Frauen und Jugendliche auf 56 Stunden verlängert
    23. November 1941 Eröffnung der Reichsuniversität Straßburg
    1. Januar 1942 Alle 10-18 Jährigen im Elsass werden zur Mitgliedschaft in der Hitler-Jugend verpflichtet
    1. Januar 1942 Herbert Kraft wird als Obersturmbannführer in die SS aufgenommen
    30. Januar 1942 Einführung des deutschen Strafgesetzes im Elsass


    1. April 1942 Einstufung aller Elsässer in ein Listen-System, das ihre Gesinnung zum NS-Regime bewertet und u.a. auch wehrfähige Männer sowie „Unwürdige“, d.h. „rassisch minderwertige“, frankophile, germanophobe, und „asozialen Elemente“ zur sicherheitspolizeilichen Verwertung erfasst

    Grüße
    Bert

    Grüß Dich Jostdieter,


    danke für Deine ausführlichen Ergänzungen.


    Dazu auch einige Daten


    29. Juni 1940 Adolf Hitler besichtigt Straßburg
    1. Juli 1940 Entlassung der elsässischen Soldaten aus deutscher Kriegsgefangenschaft
    2. Juli 1940 Ausweisung der jüdischen Bevölkerung und von anderen „unerwünschten“ Elsässern
    18. Juli 1940 Das Manifest von „Drei Ähren“ (Trois Épis) wird von den „Nanzigern“ unterzeichnet

    Quelle:

    https://ns-ministerien-bw.de/n…nik-1933-1945-fuer-baden/


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    die Elsässer gehören zu Frankreich, aber sie sind doch etwas anders, damals und heute.


    Ich erlebte auf meinen Urlaubsreisen ins Elsass immer wieder besonders ordnungsliebende Bewohner dieses Landstrichs. Die dortigen Campingplätze sind sauber und gepflegt. Die Platzwarte, die ich erlebte, achten besonders darauf, dass die Platzordnung eingehalten wird. Das übliche Feiern deutscher Camper ist auf solchen Plätzen nach 22 Uhr nicht mehr möglich und das ist gut so.


    Ich habe mir damals sagen lassen, dass die Elsässer als die Preußen Frankreichs gelten!


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    Nordschleswig hatte nach der Besetzung durch die Wehrmacht eine Sonderstellung. Die dort lebenden Volksdeutschen wurden nicht zwangszweise zur Wehrmacht eingezogen. Gleiches galt damals auch für die

    in Nordschleswig lebenden Dänen. Deutschland sah auch ausdrücklich davon ab, dieses Gebiet, das nach dem 1. Weltkrieg an Dänemark fiel, dem Reich einzugliedern.

    In Nordschleswig gingen aber manche jungen Männer freiwillig zur Wehrmacht und zu SS-Verbänden.


    Dazu

    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=467743


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    Eupen-Malmedy kam 1940 wieder zum Reichsgebiet.

    Die Kriegsbilanz ist für das kleine Gebiet Eupen-Malmedy ebenso verheerend, wie für ganz Europa. 3.200 der 8.700 zur Wehrmacht eingezogenen Männer fallen an der Front, werden vermisst oder sterben in Gefangenschaft


    Mit dem Waffenstillstand am 8. Mai 1945 kehrt nicht wirklich Frieden in die Grenzregion ein. Denn der belgische Staat führt eine Säuberungswelle gegen vermeintliche und tatsächliche Mittäter des Nazi-Regimes durch. Die Épuration wird von der Bevölkerung als übertrieben hart und ungerechtfertigt empfunden. Dies vor allem deshalb, weil Belgien auf die einseitige Annexion des Gebietes durch Deutschland nicht wirklich reagiert hatte und nach dem Krieg zu wenig Verständnis für die spezifische Situation der Grenzregion aufbringt.


    Dazu


    https://www.ostbelgienlive.be/…bid-6021/1532_read-45663/


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    diese Bewertung ist sehr interessant!

    Was die "Ostmark" betraf, da wurden die "Wiener" einer besonderen kritischen, ja sogar politischen, Bewertung unterzogen. Die übrigen "Ostmärker" waren nach damaliger Auffassung wohl problemloser

    in die Wehrmacht einzugliedern, denn von ihnen ist nicht die Rede.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    Es gibt wohl kaum Fotos von Luftwaffengeneräle der damaligen Zeit, die wie Göring mit Sporen durch die Gegend liefen.

    Reitpferde für Luftwaffenangehörige, selbst wenn es sie gab, der dicke Göring war als Reiter ziemlich ungeeignet. Jedenfalls gibt es von ihm keine Fotos "hoch zu Ross"....

    Die Sache mit Sporen passt zum Größenwahn dieses Herrn, genauso wie seine "bepelzten" Mäntel, seine komischen Jägerbekleidungen und seine diversen Phantasieuniformen.


    Es gibt eine Foto von Göring anlässlich eines Besuchs in Wien, damals trug er ebenfalls Sporen. Das Foto durfte damals nicht veröffentlicht werden.


    Grüße

    Bergt

    Planungen von Nato und Bundesregierung in der Mitte der 50er- Jahre, die neue deutsche Armee mit atomaren Gefechtsfeldwaffen auszurüsten, bescherten der Republik dann eine Protestwelle, die weitaus stärker und von anderer Qualität war als der Widerstand zu Anfang des Jahrzehnts bei den Planungen zur Wiederaufrüstung der Bundesrepublik.


    Ausgelöst wurde sie durch eine Äußerung Adenauers. Auf einer Pressekonferenz am 4. April 1957 verstieg sich der Kanzler zu der Behauptung, "die taktischen Atomwaffen" seien "im Grunde nichts anderes als eine Weiterentwicklung der Artillerie,

    beinahe normale Waffen".


    In der damaligen Zeit, als es ab 1950 um die Wiederbewaffnung Deutschlands ging und das sog. "Amt Blank" seine Arbeit aufnahm, versuchte sich der damalige Kanzler immer wieder einmal, militärische Erörterungen zu pflegen. Das hätte er besser

    unterlassen. Er, der Ungediente, verstand manche militärischen Dinge nur recht oberflächlich.


    Nur acht Tage später veröffentlichten 18 Atomwissenschaftler, darunter vier Nobelpreisträger, in Göttingen eine Erklärung, die mit dem Satz begann: "Die Pläne einer atomaren Bewaffnung der Bundeswehr erfüllen die unterzeichneten Atomforscher mit tiefer Sorge." Dann erläuterten Max Born, Otto Hahn, Werner Heisenberg, Max von Laue, Carl Friedrich von Weizsäcker und ihre Mitstreiter, "jede einzelne taktische Atomwaffe" habe "eine ähnliche Wirkung wie die erste Atombombe, die Hiroshima zerstört hat". Und: Sie seien nicht bereit, "sich an der Herstellung, der Erprobung oder dem Einsatz von Atomwaffen zu beteiligen".

    Auf den Mai-Kundgebungen der Gewerkschaften erklärten sich Hunderttausende mit den Wissenschaftlern solidarisch. Kurze Zeit später griffen 99 Intellektuelle, darunter der Verleger Ernst Rowohlt und der Maler Otto Dix, in die Debatte ein und verlangten in einem offenen Brief, die Regierung möge auf jegliche Atombewaffnung verzichten. Eine solch deutliche Kritik kultureller und wissenschaftlicher Eliten an der Politik hatte es in der jungen Bundesrepublik bis dahin nicht gegeben.


    Aber - so war es eben damals - bei der Bundestagswahl 1957 schaffte Adenauer einen sagenhaften Sieg. Er gewann die Wahl mit absoluter Mehrheit.


    1957 genügte offensichtlich das Bild Adenauers und der Slogan: Keine Experimente.....


    Gruß

    Bert

    Tag allerseits,


    Göring war ja bekannt für seine Phantasieuniformen. Das beweist auch das Bild 25 jpg: Göring war damals wohl bei der "Reitergruppe der Luftwaffe". Er trägt an seine Stiefeln Sporen. Wahrscheinlich war

    Göring damals schon beratungsresistent. Keiner seiner engsten Berater hätte ihm wohl Sporen für seine Stiefel vorgeschlagen!


    Gruß

    Bert

    Tag allerseits,


    der Mangel an Kraftfahrzeugen war nach den Verlusten an Fahrzeugen im Rahmen des Polenfeldzugs auch beim Krieg im Westen offenkundig.

    Während die Armee Großbritanniens Mitte der 30er-Jahre mit der Motorisierung seiner Verbände begann und die überschüssigen Pferde europaweit verkaufte, war die "Vollmotorisierung" der Wehrmacht ein Problem der Zukunft, das 1940 noch nicht gelöst war. Die Wehrmacht kaufte vor 1939 ehemalige Pferde aus britischen Beständen auf und verwendete sie auch im Feldzug gegen Frankreich. Britische Kriegsgefangene

    erkannten an den Brandzeichen der Wehrmachtspferde, dass sie einst Teil der britischen Armee waren.


    Das nachstehende Bild (Maasüberquerung bei Monthermé / 21.5.40) zeigt, wie dürftig die Motorisierung der Wehrmacht damals war.


    Grüße

    Bert

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    • 097.jpg

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    Lieber JM,


    ein Honiglecken war der Krieg im Westen für die deutsche Wehrmacht beileibe nicht.

    Das Foto wurde nach den Bombenangriffen vom 21.5.40 aufgenommen. Die Fahrzeuge der Divisions-Nachschub-Truppe 157 suchten danach den Schutz der Bäume in Bourg-Fidèle.


    Herzliche Grüße

    Bert

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    • 087.jpg

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    Tag allerseits,


    das Thema ELSASS betrifft auch die in der Nachkriegszeit aufgetretenen Spannungen zwischen den dortigen Katholiken und Protestanten.


    Dazu eine kurze Zusammenfassung:


    Das Elsass im Zweiten Weltkrieg (1939-1945)

    Die Kriegserklärung führt zur Evakuierung eins Drittels der elsässischen Bevölkerung in den Süden Frankreichs, das Elsass wird vom Dritten Reich de facto annektiert und die Hitler unmittelbar unterstehende Zivilverwaltung erweist sich als besonders brutal. Die seit 1941 offiziell etablierte NSDAP weitet ihre christentumsfeindliche Politik aus, hebt die auf dem Konkordat von 1801 beruhende Regelung auf, und die Kirchen werden privatrechtliche religiöse Vereinigungen. Von 1942 an werden Elsässer zwangsweise in die Wehrmacht eingezogen (die „Malgré Nous“) und an die russische Front geschickt. Im Elsass herrscht der Terror. Das Schreckenslager Schirmeck ist gleichbedeutend mit Folter, und das Konzentrationslager Struthof steht in einer Reihe mit den anderen Todeslagern.

    Die erneute Wiedereingliederung : Elsass-Lothringen ab 1945

    Die Befreiung (November 1944 – März 1945) bringt die Wiederherstellung der französischen republikanischen Legalität, dabei werden die elsässischen Besonderheiten bestätigt : Aufrechterhaltung der Konkordatsregelungen für die Kulte, Schulwesen nach lokalem Recht, Vereinsrecht.

    Die Säuberung wirft gravierende Probleme auf und artet häufig in Abrechnungen aus, manchmal zwischen Katholiken und Protestanten, wobei Erstere die Letzteren der Kollaboration bezichtigen. Die von der Front zurückkehrenden Zwangsrekrutierten („Malgré Nous“) werden erniedrigt. Glücklicherweise vermeidet der Einsatz effizienter Präfekten, die das Elsass kennen, die nach 1918 begangenen Irrtümer. Sie fördern den Wiederaufbau und die Wiederbelebung der Wirtschaft.


    Quelle:

    https://www.museeprotestant.org/de/notice/das-elsass/


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    Deutsche und Franzosen gingen 1940 in einen Krieg, der propagandistisch vorbereitet war.


    In diversen Quellen konnte ich immer wieder das Gleiche nachlesen: Die Franzosen waren überrascht, wie normal sich die deutschen Soldaten benahmen. Sie gingen artig in Geschäfte und kauften Obst und etwas zum Essen. Natürlich wurde mit RM bezahlt, nach den Umrechnungkursen zum Franc von 1940. Sie waren also keine Hunnen, die Deutschen, die damals in Frankreich einzogen. Die schlimmen Sachen passierten

    leider später (Oradour). Das Bild Nr. 2 zeigt so richtig die damalige Situation: Französische Flüchtlinge, die vor den Deutschen flüchteten, wurden schließlich von der Wehrmacht mit Essbarem versorgt. Damals schlug

    die Stimmung in der franz. Bevölkerung buchstäblich um. Man schimpfte über das Versagen der Regierenden, die Paris verlassen hatten und das Volk allein auf sich gestellt war.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    auch die wehrfähigen Männer des Hultschiner Ländchen wurden nach 1939 zur Wehrmacht eingezogen.


    Das Hultschiner Ländchen hatte um 1920 rund 46.000 Einwohner.

    Insgesamt zogen 12 000 Männer aus dem Hultschiner Ländchen in den Krieg. Fast 3 000 von ihnen verloren ihr Leben! An die 5 000 wurden schwer verwundet oder verstümmelt.

    Dazu

    http://www.hultschiner-soldaten.de/__de/hintergrund.php


    Wieder einmal kamen Bewohner einer Grenzregion - und zwar das Hultschiner Ländchen - "ungewollt" und ohne Volksabstimmung zur CSR. Die Hultschiner sprachen einen slawischen Dialekten, fühlten sich

    aber als Angehörige Preußens und damit Deutschlands. 1938 kam das Gebiet wieder zu Deutschland und 1945 zurück zur CSR.


    Grüße

    Bert