Posts by Jahrgang39

    Lieber Wolfgang,


    dieser Weitz war ein tüchtiger Beamter. Er trat von der Reichswehr über in den öffentlichen Dienst und war ursprünglich wohl Beamter im mittleren Dienst.

    Aufgrund seiner Tüchtigkeit wurde er zum Aufstieg in den gehobenen Dienst zugelassen. Er musste damals auch eine spezielle Prüfung ablegen. Er schaffte es bis 1962 immerhin bis zum Verwaltungsamtmann.

    Amtman- und Oberamtmannstelle waren auf Grund der damaligen Stellenpläne ausgesprochen rar!


    Grüße

    Bert

    Lieber Karl,


    die Aliierten dachten, dass systematische Flugzeugangriffe auf deutsche Großstädte bewirken könnten, dass das NS-System schneller zusammenbricht. Dem war nicht so. Es entwickelte sich in der Bevölkerung eine

    massive Wut auf die "Terrorflieger" und der Zusammenhalt in der deutschen Bevölkerung blieb fast bis zum Kriegsende gewahrt. Das wussten sicherlich auch die Geheimdienste der Briten und der US-Amerikaner.

    Und damit könnte sich auch Deine Vermutung als realistisch erweisen.


    Grüße

    Bert

    Lieber Karl,


    danke für Deinen Spruch.

    Was die Vorbereitung von Attentate auf Hitler betraf, die ggf. von den Aliierten erwogen wurden: Dazu werden wir auch heute nichts Genaues erfahren. Die Geheimdienste halten sich da sicherlich bedeckt.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    Der britische Agent Eddie Chapman hat im Jahr 1944 dem britischen Geheimdienst angeboten, Hitler bei einer Veranstaltung mit einer Bombe zu töten und dabei sein eigenes Leben zu opfern. Das Angebot wurde von der MI5-Führung unter anderem wegen der kriminellen Vergangenheit Chapmans abgelehnt. Außerdem erschien möglicherweise Hitler der britischen Führung wegen seiner mittlerweile irrationalen Kriegsstrategie „lebend nützlicher als tot“.


    Dazu

    https://www.spiegel.de/panoram…f-hitler-ab-a-458608.html


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Wolfgang,


    nach diesem Zeugnis wurde Heinrich Weitz praktisch mit "sehr gut" beurteilt. Damit war auch der Übertritt in das Zivilleben (öffentlicher Dienst) positiv vorgezeichnet.

    Solche "ausführliche Dienstzeugnisse" gibt es heute kaum noch. Das Zeugnis lässt aber auch darauf schließen, dass der Kompaniechef seinen Feldwebel besonders schätzte.


    Herzliche Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    das Bild stammt aus dem "obigen Link".


    Bildunterschrift:


    Three 14-year-old German prisoners of war eating rations in front of a group of other POWs, 29 March 1945. The boys were captured by 6th Armoured Division, Third US Army, near Frankfurt-am-Main.


    Und damit ist alles klar über diese 3 Buben des Jahres 1945.


    Gruß

    Bert

    Tag allerseits,


    das Nachstehende findet man in WIKI


    Bei den Kämpfen vom 1. September 1939 bis zum 17. September 1939 schossen die polnischen Jagd- und Flakeinheiten gemeinsam ca. 250 deutsche Flugzeuge ab. Dabei verlor die polnische Luftwaffe fast alle Jagdflugzeuge. Die Bombereinheiten griffen die deutschen Panzertruppen bis zum 10. September 1939 an. Etwa 80 % aller Bomber gingen verloren. Am 17. September 1939 (sowjetischer Überfall auf Polen) erhielt die polnische Luftwaffe den Befehl, nach Rumänien auszufliegen. Nur ca. 80 Flugzeugen (davon 19 P-37 Łoś) gelang dies. Später benutzte die rumänische Luftwaffe die polnischen PZL P-37 Łoś im Krieg gegen die Sowjetunion.


    Quelle


    https://de.wikipedia.org/wiki/…%A4fte_der_Republik_Polen


    Sonntägliche Grüße

    Bert

    Lieber Jostdieter,


    danke für Deine Schilderungen zur damaligen Zeit! Ja, die "Frau Doktor", die "Frau Studienrat" und weitere Damen mit den übergestülpten Titeln ihrer Ehegatten waren bei Bombenangriffen in den Städten froh, wenn sie einen Platz im Luftschutzkeller hatten. Sie freundeten sich sogar mit "Frauen" an, die sozial nicht so hoch angesiedelt waren. Der Krieg

    machte sie alle gleich. Titel waren in der Zeit der Bombenangriffe kaum noch von Bedeutung.


    Ich erlebte es auch in einer Stadtrandgemeinde, dass bei der Frau eines Juristen die Garage leer war, weil der PKW von der Wehrmacht übernommen wurde. Und diese durchaus

    bis dahin elegante Frau organisierte Hasen samt Hasenstall und brachte das Getier in der Garage unter. Andere Frauen dieser Zeit hielten in leeren Garagen sogar Hühner, die man tagsüber

    im Garten laufen ließ. Und an die Töpfe und Kübel die überall standen und mit Tomatenpflanzen, Salat, Gurken usw bepflanzt waren, daran kann mich noch gut erinnern. Die Frauen

    der damaligen Zeit waren ausgesprochen clever, wenn es um die "häusliche Versorgung" mit Nahrungsmitteln ging!


    Herzliche Grüße

    Bert

    Tag allerseits,

    nur als Ergänzung:


    Jostdieter spricht von Flüchtlingen im Jahr 1939. Und die gab es durch Evakuierungen an der Westgrenze damals schon. Es ging um 600.000 Deutsche, die ihre angestammte Heimat

    verlassen mussten.


    Dazu

    https://www.welt.de/geschichte…0-Deutsche-evakuiert.html


    Ein weiteres Betätigungsfeld junger Frauen war der weibliche RAD.


    Die Dienstzeit betrug ursprünglich 6 Monate, die im Verlauf des Krieges ständig verlängert wurde, bis sie schließlich gegen Ende des Krieges auf unbestimmte Zeit festgesetzt wurde. Arbeitsdienstpflichtig waren alle jungen Frauen zwischen dem 18 und 21 Lebensjahr. Das Betätigungsfeld der jungen Frauen erstreckte sich von Hilfsarbeiten bei Bauernfamilien über die Kinderbetreuung bis zu Tätigkeiten als Lehrerinnen oder Säuglingsschwestern.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    Zwischen 1914 und 1918 flogen 101 Zeppelin-Luftschiffe rund 5 000 Kriegseinsätze für Marine und Heer. Bereits ab 1916 setzte sich die Meinung durch, dass die Zeppeline zum Angriff nicht geeignet seien. Zu empfindlich waren die großen Luftschiffe, zu verheerend die Folgen, wenn sie getroffen wurden.


    Die Bilanz des Krieges für die Luftschiffe: 72 Luftschiffe gehen verloren.


    Quelle:

    https://www.welt.de/geschichte…ine-zu-Waffen-wurden.html


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    Frauen kamen nicht nur als Arbeitskräfte in Industrie und Landwirtschaft zum Einsatz, um die schnell wachsende Zahl von eingezogenen Männern zu ersetzen, sowie als Krankenschwestern und Schwesternhelferinnen, von denen etwa 400.000 im Deutschen Roten Kreuz dienten, sondern auch als Wehrmachtshelferinnen und zwar im Reichsgebiet selbst sowie in den Kampfgebieten.


    Insgesamt dienten rund 500.000 zumeist junge und ledige Frauen als Helferinnen der Wehrmacht.


    Weitere 500.000 Frauen waren als Reichsluftschutzhelferinnen an der Heimatfront eingesetzt.


    Damit übertraf das Ausmaß der weiblichen Kriegsunterstützung im Zweiten Weltkrieg nicht nur bei Weitem die Dimensionen im Ersten Weltkrieg, sondern auch die des amerikanischen und des britischen Gegners. Beide Länder brauchten ebenfalls Frauen als militärische Hilfskräfte für den Krieg. Lediglich die Zahl der Frauen, die in der Sowjetunion für den Kampf mobilisiert wurden, war größer.


    Quelle:

    https://www.zeit.de/kultur/201…hichtsschreibung-hagemann


    Grüße

    Bert

    Lieber Justus,


    das war nur ein sogenannter Nebensatz zum Thema. Was "schwerkriegsbeschädigt" bedeutete, das betraf vor allem auch die Mütter und Ehefrauen dieser ehemaligen Soldaten.

    Und die Eingliederung von Schwerkriegsbeschädigten ins Berufsleben, war eben auch eine Erleichterung für die betroffenen Frauen. Und damit ist alles gesagt.

    Ein separates Thema ist deshalb nicht nötig.


    In den schweren Jahren der Nachkriegszeit waren arbeitsfähige Schwerkriegsbeschädigte entsprechend ihren Anlagen und Fähigkeiten Teil des Erwerbslebens. Vergleiche mit heute möchte ich mir ersparen.


    Herzliche Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    es sei mir erlaubt, das Thema zu erweitern.


    Die vielen schwerkriegsbeschädigten Soldaten der Wehrmacht wurden bereits während des Krieges "auf ihr künftiges privates Leben vorbereitet".

    Man strebte schon während des Krieges an, möglichst alle Schwerkriegsbeschädigte derart zu schulen, dass sie wieder einen für sie geeigneten Beruf ausüben konnten. Für die Mütter und Ehefrauen von

    betroffenen Schwerbeschädigten war dies wahrlich eine positive Angelegenheit, bei allen Erschwernissen dieser Zeit.


    Nach Kriegsende fanden dann Kriegsblinde als Telefonisten eine für sie geeignete Tätigkeit. Ehemalige Handwerker mit amputierten Armen lernten "einhändig" das Maschinenschreiben und wurden

    in Betrieben und Verwaltungen untergebracht. Ich erlebte 1957 einen einarmigen Beamten, der besser die Schreibmaschine beherrschte, als damalige Vorzimmerdamen!


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Claudio,


    danke für Deine Hinweise.

    Die vom Krieg heimkehrenden Männer waren vielfach nicht damit einverstanden, dass Frauen in der Zwischenzeit Tätigkeiten übernommen hatten, die zuvor "Männersache" waren. Und so verschwanden

    die Frauen wieder aus den freiwilligen Ortsfeuerwehren. Ganz ähnlich war es auch in anderen Berufen (Trambahnschaffnerinnen, weibliche Mitarbeiter bei der Bahn, Frauen in Backstuben, Handwerksbetrieben).

    Sie wurden in den 50er-Jahren immer seltener in solchen Tätigkeiten. Es war wohl der Druck der Männer, dass sich die Frauen um Haushalt und Familie zu kümmern haben......


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Wolfgang,


    das sind die typischen Amateuraufnahmen der damaligen Zeit. Es galt seinerzeit vielfach der Grundsatz: Der Fotografierende soll die Sonne im Rücken haben. Das Ergebnis sieht man im ersten Bild: den

    Schlagschatten des Fotografen....


    Nach der durchaus guten Qualität der Bilder gehe ich davon aus, dass mit einer recht guten und lichtstarken Kleinbildkamera fotografiert wurde.


    Grüße

    Bert