Posts by Jahrgang39

    Tag allerseits,


    ein Lehrer benötigte keinen mittleren Abschluss, den die Heeresfachschulprüfung 2 vermittelte. Und die Heeresfachschulprüfung 1 vermittelte noch weniger - praktisch einen besseren Volksschulabschluss.

    Der Betroffene wurde mit großer Wahrscheinlichkeit als Lehrkraft verwendet.


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Reiner,


    Die Deutschen verwendeten den Namen Iwan eben für die Rotarmisten, weil er häufig war. So machten es auch die Russen mit ihrem "Fritzen".

    Und deshalb bezogen sich diese Namen wohl nicht auf historische Vorbilder. Die Russen dachten dabei auch nicht an den "Alten Fritz"...

    Du brauchst Dich für nichts zu entschuldigen!


    Die Gespräche damals unter den Veteranen, die waren in der Tat weit weg von Hassgefühlen. Wenn vom "Iwan" die Rede war, dann ging es auch um sein Durchhaltevermögen, seine Anspruchslosigkeit

    und auch darum, dass er die kalten Winter im Osten besser überstehen konnte, weil er bessere Winterkleidung und Filzstiefel zur Verfügung hatte. Immer hörte ich auch damals als Junge, dass der Iwan

    immer das Nötigste in seinem Brotbeutel dabei hatte: unter anderem Machorka, Sonnenblumenkerne, Brot und meist auch einen geräucherten Fisch....


    Herzliche Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    ich erlebte sie noch die intensiven Gespräche der Veteranen des Krieges in den späten 40er- und 50er-Jahren. Es war immer vom "IWAN" die Rede. Beispiel: "Am 12. Januar 45 schlug der Iwan zu, wir wurden

    buchstäblich überrollt...."


    Während die Russen einen komischen Plural für die Deutschen benutzten (Fritzen), gab es für die deutschen Wehrmachtsangehörigen nur den "Iwan" im Singular. Es ist völlig abwegig, dass dies vom Iwan des Schrecklichen abgeleitet war. Wenn die Veteranen vom Iwan sprachen, dann war dies oftmals nur eine lapidare Schilderung der Kriegsereignisse, weit weg von Hassgefühlen.



    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Viktor,


    im Nachhinein eigentlich erstaunlich, dass die Westmächte der Neutralisierung Österreichs zustimmten, denn ganz so unbedeutend war Österreich auf Grund seiner strategischen Lage beileibe nicht.

    In Deutschland herrschte damals bei den großen Parteien nur noch ein kritisches Kopfschütteln, als 1955 die Österreicher ein neutraler Staat wurden. Man befürchtete zumindest eine massive Finnlandisierung

    Österreichs, mit einer Hinwendung Österreichs zur Sowjetunion. Es kam aber ganz anders. Österreich verhielt sich neutral und praktizierte eine Westorientierung. Und die Sowjets hielten sich an das Vertragswerk

    und sahen von Einflussnahmen, wie in ihre Satelitenstaat ab. Sie hatten Wort gehalten!


    Du hast wieder einmal treffend erkannt, warum man die Österreicher aus der Kriegsgefangenschaft früher entließ!


    Das Beispiel Österreich zeigt auch, dass die Russen - damals, wie heute - eine vorausschauende Politik betreiben!


    Herzliche Grüße

    Bert

    Grüß Dich Viktor,


    Du hast völlig Recht, die landsmannschaftlichen Befindlichkeiten von kriegsgefangenen Wehrmachtsangehörigen haben die Russen zumindest vor Kriegsende kaum interessiert. Als anfangs 1945 die ersten

    Österreicher in Kriegsgefangenlagern begannen sich abzusondern und mit Armbinden ROT-WEISS-ROT durch die Gegend liefen, wurde ihnen von der russischen Lagerleitung ziemlich schnell klar gemacht,

    dass sie keinerlei Sonderbehandlung als Wehrmachtangehörige zu erwarten haben. Das beschreibt auch Gerlach in seinem Buch "Odysee in Rot". Aber nach Kriegsende traten dann doch Änderungen ein:

    Österreicher, Luxemburger und Elsässer wurden vielfach früher entlassen als Deutsche aus dem "Altreich".


    Was z.B. die Bayern oder Rheinländer bei der Wehrmacht betraf, das war für die Russen überhaupt kein Thema, das waren allesamt "Fritzen".

    Interessant auch, dass die Deutschen immer vom "Iwan" sprachen, wenn es um Soldaten der Roten Armee ging. Solche "friedliche Namen" für den feindlichen Krieger, das ist doch noch ein Rest von Menschlichkeit.....


    Grüße

    Bert


    Tag allerseits,


    nur zur Ergänzung:


    Die Trägerschaft für das Historische Lexikon Bayerns liegt bei der Bayerischen Staatsbibliothek.


    Dazu auch:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Historisches_Lexikon_Bayerns


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    Jagdoffizier und Militärjagdschein

    Die Deutschen sind ja allgemein dafür bekannt, dass sie immer bestrebt sind, alles und jedes zu organisieren und gesetzlich zu normieren. Auch die deutsche Militärverwaltung in den besetzten Gebieten stellte dies unter Beweis.


    Mit deutscher Gründlichkeit wurden Elemente des deutschen Jagdrechts (konkret: Inhalte des Reichsjagdgesetzes) auch z.B. in Frankreich und Polen umgesetzt. Es wurden für die jeweiligen Bezirke Jagdoffiziere der Wehrmacht bestellt, die über Abschüsse Buch zu führen hatten. Natürlich stellte man auch sog. Wehrmachtsjagdscheine aus. Mit diesen Wehrmachtsjagdscheinen waren deutsche Wehrmachtsangehörige (meist wohl nur höhere Unteroffiziersdienstgrade und Offiziere) berechtigt, die Jagd im Feindesland auszuüben. Jagen durfte "im Feindesland" tatsächlich nur solche Wehrmachtsangehörige, die auch in Deutschland jagdberechtigt waren. Auch die sonstigen Bestimmungen des Reichsjagdgesetzes wurden übernommen (z.B. Schonzeiten). Der NS-Staat hielt sich also an Recht und Gesetz. Eine wilde Jagd auf Sauen, Hirsche und Hasen war also nicht zulässig.


    Auch die alliierten Soldaten (meist Offiziere) gingen unmittelbar nach Kriegsende in Deutschland auf die Jagd. Sie nahmen einfach ihr Gewehr, fuhren mit Jeeps in die Wälder und schossen auf Rehe und Hasen, ohne dass irgendwelche schriftlich fixierte Regelungen hierfür bestanden!


    Die damaligen Jagdoffiziere der Wehrmacht hatten mit Problemen zu kämpfen. So versuchten Unteroffiziere und Mannschaften - ohne jegliche Vorkenntnisse und Berechtigungen - zu jagen. Franzosen, denen die Jagdausübung damals nicht erlaubt war, begannen mit Fallen und Schlingen das Wild zu erlegen.


    Und das erlegte Wild wurde für die Truppe bzw. für Einrichtungen wie Hospitäler verwendet.


    Quelle:

    Unterlagen des Kommandeurs der Div.Nachsch.Tr. 157 und damaliger Jadoffizier, die mir vorliegen.


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Viktor,


    diese Problematik ist noch ein weites Feld für Historiker!


    Zum Verhalten der Sowjets zitiere ich aus dem Historischen Lexikon Bayerns:


    Die Wehrmacht bildete eine reichsweit einheitliche Organisation. Zwar rekrutierten die Verbände der Wehrmacht ihren Personalersatz vorrangig aus festgelegten Einziehungsbezirken, ausschließlich bayerische Verbände existierten dennoch nicht, weil zwischen den Einheiten eine erhebliche personelle Fluktuation bestand. Nur wenige Verbände, wie einige der Gebirgsdivisionen, können als bayerisch geprägt angesehen werden. Die Wehrmachtführung setzte die Verbände je nach ihrer militärischen Eignung ohne Rücksicht auf landsmannschaftliche Aspekte an allen Fronten ein. Da aber die Gebirgsdivisionen prädestiniert für den Einsatz in Norwegen und Finnland waren, ergab sich eine Konzentration der Gebirgsdivisionen an dieser Front. Nach Kriegsende wurden diese Verbände zur Gänze in britische Gefangenschaft überführt.

    Die Gewahrsamsmächte nahmen jedoch keine Rücksicht auf die Strukturen der Wehrmacht, insbesondere die Sowjetunion achtete sogar darauf, durch häufige Versetzungen allzu enge Kontakte zwischen den Gefangenen - und damit die mögliche Bildung von Widerstandsgruppen - zu verhindern. Für das weitere Schicksal während der Gefangenschaft erwiesen sich berufliche Ausbildungskriterien als entscheidend; Handwerker stellten eine bei allen Gewahrsamsmächten als Arbeitskräfte begehrte Gruppe dar. Sie führten deswegen in der Regel ein privilegiertes Leben, während Angehörige von Büroberufen nur als ungelernte Handlager eingesetzt wurden.


    Der Verfasser des Buches "Odysee in Rot" beschreibt immer wieder, wie Gefangene urplötzlich in ein anderes Lager versetzt wurden. Heinz Gerlach bestätigt dabei genau Dinge wie "besondere persönliche Kontakte" unter den Gefangenen in den Offizierslagern. Solche Dinge sind wohl nicht außergewöhnlich. In deutschen STALAGS handelte man vermutlich ähnlich.


    Herzliche Grüße

    Bert

    Grüß Dich ZAG,


    was sicherlich auch interessant zu bewerten ist, dass die Abspaltungstendenzen nicht die gesamte Masse von Kriegsgefangenen aus Bayern und Österreich betraf. Vor allem Unteroffiziere und Offiziere dieser landsmannschaftlichen Gruppen machten bei solchen Bestrebungen teilweise nicht mit. Die Folge waren Spannungsverhältnisse unter den Kriegsgefangenen.


    Der von mir zitierte Verfasser erwähnt in "Odysse in Rot" auch diese Problematik.


    Bei den Japanern, die der Verfasser des Buches aus aller nächster Nähe in sowjetischen Kriegsgefangenenlagern erlebte, war der Zusammenhalt ein ganz anderer. Bei auftretenden Schikanen des Bewachungspersonals gingen die Japaner zu einer Art "Generalstreik" über. Sie setzten sich einfach auf den Boden und ignorierten jegliche Befehle, bis die Sowjets nachgaben.


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Thomas,


    ich beziehe mich vor allem auf die Veröffentlichung von Heinrich Gerlach in seinem Buch "Odysee in Rot". Er war bis 1955 in mehreren Lagern in der Sowjetunion. Er ist ein absolut glaubwürdiger Autor. Seine Veröffentlichungen werden allgemein nicht angezweifelt.


    Die "neuesten Hinweise" bringt das von mir zitierte Historische Lexikon Bayerns. Also kein Revolverblatt!


    https://www.historisches-lexik…angene_(Zweiter_Weltkrieg)


    Wenn die Seite nicht funktioniert: Suchen unter>>>Bayerische Kriegsgefangene - Zweiter Weltkrieg


    Ich hoffe, dass nun alles geklärt ist!


    NS:


    Selbst 1947 brachte das Bayer. Statistische Landesamt noch eine Veröffentlichung über "Bayerische Kriegsgefangene". Siehe hierzu meinen Anhang im ursprünglichen Beitrag. Damals war immer noch nicht

    alles gesamtstaatlich gefestigt. Es gab gewisse Kreise in bayerisch Schwaben, die tendierten zu Württemberg. Und die alemannischen Voralberger wollten weg von Österreich. Das sind Dinge, die wohl in

    Vergessenheit geraten sind. Und die Bayern hatten bereits 1946 eine eigene Verfassung, da dauerte es noch Jahre bis das GG erlassen wurde.


    Grüße

    Bert

    Lieber Horst Schwartz,


    die Lehrgänge gab es eigentlich bis Kriegsende. Vor allem nach Verwundungen schickte man Soldaten (vielfach Berufssoldaten) auf die Heeresfachschule I oder II. Auf der Heeresfachschule II konnten dann

    Soldaten während des Krieges in verkürzten Kriegslehrgängen den Mittleren Bildungsabschluss machen.


    Dein Vater wurde auf die Kriegsschule geschickt und dann Leutnant. Ähnliches passierte mit meinem Vater, er war auf der Kriegsschule Posen/Warthelager und wurde 1944 zum Leutnant befördert.


    Auch "Fahrschulprüfungen machen" war während des Krieges angesagt. Mein Vater musste auf Geheiß seines Kompaniechefs 1940 so ziemlich alle Führerscheine machen, bevor er an die Ostfront kam.

    Aber in der Weite Russlands war er bei der Infanterie und nur per pedes unterwegs. Einen LKW, ein Motorrad oder ein PKW fuhr er kein einziges Mal.


    Herzliche Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    die Sowjets erkannten bereits vor Kriegsende, dass sich ein ausgeprägtes landsmannschaftliche Zugehörigkeitsgefühl nicht unbedingt positiv auf den Lagerbetrieb auswirken kann. Versetzungen in andere Lager waren die Folge.


    Aus diversen Veröffentlichungen ist bekannt, dass österreichische Wehrmachtsangehörige in russischer Kriegsgefangenschaft bereits vor Kriegsende begannen, sich vereinzelt abzusondern, um sich als Österreicher zu klassifizieren.

    Besonders beeindruckte das die Lagerleiter der Roten Armee damals nicht.


    Nun gibt es auch Hinweise, dass es auch weitergehende Absonderungen gab. Da waren auch gewisse Gruppen bayerischer Wehrmachtsangehöriger beteiligt.


    Der Ansatz politischer Bayern-Orientierung zeigte sich vor allem in den Monaten nach der Kapitulation, in denen die politische Zukunft Deutschlands noch völlig offen schien. Pläne einer Donaukonföderation oder eines unabhängigen Rheinlands kursierten. So wie aus Österreich stammende Kriegsgefangene in dieser Zeit begannen, sich auf ein politisch selbständiges Österreich hin zu orientieren, und anfingen, rot-weiß-rote Kokarden zu tragen, gaben sich auch Bayern als bayerische Separatisten zu erkennen. Als diese Pläne von der politischen Tagesordnung verschwanden, endeten auch die bayerisch-separatistischen Bekundungen.


    Quelle (teilweise)

    Historisches Lexikon Bayerns


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Dimitry,


    Hiwis haben natürlich die Seite gewechselt, aus welchen Gründen auch immer. Sie waren deshalb für die Sowjets Verräter.


    Eine ähnliche Variante gab es auch auf Seiten der Wehrmacht: Die Überläufer, das waren relativ wenige. Und besonders die in sowjetische Kriegsgefangenschaft geratenen Soldaten der Wehrmacht, die das Nationalkomitee und den Bund deutscher Offiziere gründeten. Auch sie waren vereinzelt an der Seite der Roten Armee an der Front und führten Lautersprecherdurchsagen in deutscher Sprache. Auch das

    waren im Sinne des NS-Staates Verräter, mit gravierenden Folgen auch für die Angehörigen (Sippenhaft!).


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    es gab eben auch in der Wehrmacht durchaus tüchtige Soldaten, die als Unteroffiziere bis Kriegsende verlässlich ihren Dienst leisteten. Sie waren aber an einer "weitergehenden Kommis-Kariere" nicht interessiert, obwohl sie dazu eigentlich befähigt waren. Und die Vorgesetzten solcher Unteroffiziere wussten das auch und verzichteten auf Beförderungsvorschlägen.


    So gab es auch eingezogene junge Akademiker, die sich weigerten an U-Lehrgängen teilzunehmen.


    Hier fehlt der Gruß.....


    Das dürfte natürlich nicht passieren!!!


    Nachträglich

    herzliche Grüße am Samstagmorgen


    Bert

    Tag allerseits,


    im Anhang weitere Aufnahmem von Sambor.


    Die Bevölkerung Sambors erlebte im 20 Jahrhundert einen ständigen Wechsel zu einem anderen Staat.


    Dazu Wikipedia:


    Zwischen 1772 und dem Ende des Ersten Weltkrieges war es im österreichischen Kronland Königreich Galizien und Lodomerien gelegen, hier wurde sie 1850 zum Sitz der Bezirkshauptmannschaft Sambor[1] bestimmt, 1867 kam noch ein Bezirksgericht im Ort dazu, beides existierte dann bis 1918.

    Nach dem Ersten Weltkrieg war die Stadt kurzfristig Teil der Westukrainischen Volksrepublik, gehörte dann aber nach der Nichtanerkennung der Curzon-Linie durch Polen bis 1939 zum polnischen Staat und lag hier ab 1921 in der Woiwodschaft Lemberg.

    Während des Zweiten Weltkrieges besetzten auf der Grundlage des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes zunächst sowjetische Truppen die Stadt, bis nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion die Stadt dem Generalgouvernement einverleibt wurde. Mit dem Kriegsende wurde ihre Eingliederung in die Ukrainische Unionsrepublik der UdSSR vollzogen, die 1991 ein souveräner Staat wurde.



    Grüße

    Bert

    Files

    • Sambor 109.jpg

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    • Sambor 108.jpg

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    Tag allerseits,


    bis 1914 waren die schulischen Voraussetzungen für einen Offiziersaspiranten nicht unbedingt das Abitur, mit der Mittleren Reife konnte man das auch schaffen.


    Dazu

    https://books.google.de/books?…%201.%20weltkrieg&f=false


    Wer damals nur die 7 klassige Volksschule besucht hatte, konnte nicht Offizier werden.


    Im Kriegsfall ändert sich VIELES. Da wurden m.W. wohl auch im 1. Weltkrieg erfahrene Feldwebel zu solchen Kursen zugelassen. Ein normaler Soldat wurde kaum für einen solchen Kurs ausgewählt.

    Die Abkommandierung hatte u.U. einen anderen Grund.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    die verschiedenen Stufen des Bundesverdienstkreuzes wurden in der Anfangszeit der Bonner Republik doch irgendwie sparsam vergeben. In der Jetztzeit ist das etwas anders. Man kann sich durchaus auch

    vorstellen, wie ironisch sich H. Schmidt über die gesteigerte Verleihungspraxis im Kreise seiner engsten Freunde wohl geäußert haben kann........Und natürlich konnte er sich das erlauben, weil er es hanseatisch

    begründet ablehnte, diesen Orden anzunehmen.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    was die Tätigkeit des Helmut Schmidt bei der Wehrmacht betraf, er wurde auch ausgezeichnet (das EK II war auch darunter).

    Aber hohe staatliche Orden anzunehmen, das lehnte er 1968 ab, als er den ziemlich höchsten Orden der Bundesrepublik bekommen sollte (Verdienstorden mit Stern und Schulterband). Er bezog sich damit

    auf die hanseatische Tradition.


    Grüße

    Bert