Posts by Jahrgang39

    Grüß Dich Paul,


    bei diesem kleinen Bildausschnitt wird es schon schwierig. Die österreichischen k.u.k.-Uniformen nach 1912 waren jedenfalls hochgeschlossen. Das Foto Deines Ururgroßvaters zeigt aber eine Uniformjacke,

    die mit Krawatte getragen wird. Es gab natürliche sowohl im damaligen Österreich-Ungarn und nach 1918 in Polen auch abgeleitete Uniformen für den Zoll oder andere staatliche Dienste, die etwas anders

    aussahen.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    wer lieber einen "gelesenen Stoff" zu sich nimmt, der kann auch das Buch dazu lesen.


    Der Fall Sorge. Roman nach Tatsachen | Hans-Otto Meissner | ISBN: 9783805202305 |


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    das erste Wort: "Deutscher".


    Das ist aber keine Sütterlinschrift, sondern eine hingefetzte lateinische Verbundschrift.


    Gruß

    Bert

    Grüß Dich Wolfgang,


    die Sütterlinschrift lud ich mir auch schon runter. Aber was bei dieser Schrift nicht stimmt: An Wortenden wird das "lange S" geschrieben" und dies ist falsch.


    Wie sieht es bei Dir aus?


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    in der Bretagne gab es wohl immer wieder einmal Abspaltungstendenzen, auch zur Zeit der deutschen Besatzung. Die Bewohner der Bretagne hatten wohl vielfach auch keine Berührungängste zur Wehrmacht.

    Man trieb einen fast schwunghaften Handel mit den deutschen Soldaten, teilweise sehr zum Vorteil der Bretonen.


    Hätte die Besetzung Frankreichs länger als bis 1944 gedauert, dann hätte sich die Bretagne wohl mit Unterstüzung des Deutschen Reichs verselbstständigt.


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Arnd,


    französische Kolonialtruppen, das stimmt wohl. Ein Hinweis dazu ist die besondere Form des Schiffchen, das der Soldat mit Drillichzeug trägt.


    Grüße und bleib gesund!

    Bert

    Tag allerseits,


    die "Deutschen" erkennt man noch eindeutig an ihren Uniformen.

    Der Rest der Truppe trägt ein Sammelsurium von "Uniformen" - auch Drillich - . Deutsche Uniformen sind darunter nicht zu erkennen.


    Grüße

    Bert

    Lieber JM,


    Du bist ein kleines Schltzohr! Wir Deutsche haben die Nase voll, was das Annektieren betrifft. Ich glaube auch, dass die Masse der Elsässer im Herzen längst Franzosen sind. Müssten sie beispielsweise

    südlich der Donau leben, dann würde ihnen MANCHES fehlen: Baguette, der Elsässer Wein usw...

    Und wahrscheinlich würden die Elsässer als "annektierte Deutsche" mehr reglementiert werden, als unter den regierenden Franzosen.


    Eines erfuhr ich aber auch auf bestens gepflegten Campingplätzen des Elsass, dass der Campingwart ständig für Ordnung sorgte und sogar Strenge walten ließ, wenn z.B. Nord- oder Südgermanen nächtliche

    Saufgelage veranstalten wollten.....So sind sie eben die Elsässer! Bei denen gibt es sicher auch eine Kehrwoche!


    Grüße und bleib gesund


    Bert

    Tag allerseits,


    damalige "Herren", die auch während des Krieges als "Goldfasane" in ihren Parteiuniformen durch die Gegend liefen, trugen natürlich keine Knobelbecher. Sie trugen ähnliche Stiefel oder Stiefel, die auch als Offiziersstiefel verwendet wurden. Bei der Knappheit aller Materialen während des Krieges ist es eigentlich nicht vorstellbar, dass nach 1939 für NS-Parteiorganisationen ein eigener Stiefeltyp produziert wurde.

    Als in den letzten Monaten des Krieges auch an Offiziere Schnürstiefel ausgegeben wurden, waren sie damit "besser bedient", als mit ihren Schaftstiefeln. So argumentierte jedenfalls mein Vater.


    Durch die im Laufe des Krieges anhaltende Mangelwirtschaft wurden insbesondere ab 1944 in immer stärkerem Maße Schnürschuhe ausgegeben, zu denen Gamaschen gehörten. Ursprünglich hatten nur noch die Gebirgsjäger der Wehrmacht kurze Wickelgamaschen zu ihren Bergschuhen getragen, nun hielten sie auch bei der Infanterie verstärkten Einzug. Daneben kamen kurze Stoffgamaschen aus wasserdichtem Segeltuch zum Einsatz, die mit zwei ledernen Zungen und zwei Dornschnallen befestigt werden konnten. Offizieren der Wehrmacht war es zudem gestattet, statt der Stiefel Schnürschuhe mit schwarzen Ledergamaschen zu tragen.


    Quelle:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Kampfstiefel_(Deutschland)


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    natürlich waren Metallabsätze ein guter Kälteleiter. Und das galt auch für genagelte Sohlen. Genagelte Sohlen waren bei Offiziersstiefeln aber nicht allgemein üblich.

    Diese Stiefel waren alles andere als wasserdicht. Das bezieht sich vor allem auf die dünne Ledersohle. Um nassen Füßen vorzubeugen, wurden damals die Ledersohlen immer wieder mit Firnis behandelt.

    Die Offiziersstiefel, mit denen die Truppe in den Krieg zog, waren also bessere "Salontreter", aber keine Kampfstiefel.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    das waren wohl Offiziersstiefel. Die meines Vaters sahen ähnlich aus.

    Die dürftige und dünne Sohle war alles andere als wintertauglich in den damaligen Weiten der Sowjetunion. Kein Wunder also, dass manche Offiziere der Wehrmacht Erfrierungen an den Zehen erleiden mussten.

    So erging es auch meinem Vater.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    da sieht man wieder einmal, "wie vorbildlich" auch zu Kriegszeiten in Deutschland alles organisiert war. Ob andere kriegsführende Staaten ihre Kriegshunde ebenfalls so "katalogisierten", das wäre interessant zu erfahren.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    wahrscheinlich schon (fast) in Vergessenheit geraten:


    Der Aufstand im Arbeitslager Workuta am 1. August 1953.

    Dazu:


    https://www.spiegel.de/geschic…von-workuta-a-951212.html


    Interessant auch, in der DDR wurde schon 1950 argumentiert, dass sich in der UdSSR keine deutschen Kriegsgefangene mehr befinden.


    Hier verkündet der Journalist Karl-Eduard von Schnitzler, Chefpropagandist der SED und später langjähriger Moderator der Propagandasendung „Der Schwarze Kanal“, im Mai 1950 vollmundig: „Die gequälten deutschen Mütter erhalten endlich die freudige, wenn auch schmerzliche Gewissheit, dass es in der Sowjetunion keine deutschen Kriegsgefangenen mehr gibt.“ Nur wenige Tage zuvor hatte die sowjetische Nachrichtenagentur TASS vermeldet, dass nur noch einige „deutsche Gefangenenreste“ festgehalten würden: „9717 wegen schwerer Kriegsverbrechen Verurteilte, 3815 Untersuchungshäftlinge und 14 Kranke“.



    Grüße

    Bert