Posts by Jahrgang39

    Tag allerseits,


    damals - bei der Wehrmacht - wurden mit Vorliebe DSH fotografiert. Das lag vielleicht u.U. auch daran, dass der "Führer" für diese Rasse ein Faible hatte.

    Bei der BW werden anstelle der DSH vielfach Malinois verwendet, weil diese Rasse noch nicht derart überzüchtet ist, wie die DSH.


    Gruß

    Bert

    Tag allerseits,


    Hindenburg wurde tatsächlich verwundet:


    Beneckendorff und v.Hindenburg, Premier-Lieutnant Konrad Otto Heinrich
    Johannes v., Garde-Schützen-Bataillon, schwer verwundet durch 2 Schüsse
    in die Brust und 1 Schuß an den Hals in der Schlacht bei St.Marie
    aux Chenes am 18.August 1870 (52) Inhaber des Eisernes Kreuzes 2.Klasse


    Fundstelle

    http://home.foni.net/~adelsforschung1/ehren00.htm


    Aber seine damalige Verwundung passt nicht zur Presseveröffentlichung. Hindenburg wurde am Hals und an der Brust verletzt, nicht aber am Fuß.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    am 1. August 1942 wurde General Hirschauer zum Präsidenten des Reichsluftschutzbundes ernannt.


    General Hirschauer - Präsident des Reichsluftschutzbundes.


    Der Führer hat auf Vorschlag des Reichsministers der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe Reichsmarschall Herman Göring, den General der Flakartillerie Friedrich Hirschauer, Kommandierender General und Befehlshaber im Luftgau XVII, unter Belassung in seinem militärischen Dienstverhältnis mit Wirkung vom 1. August 1942 zum Präsidenten des Reichsluftschutzbundes ernannt.


    Quelle:

    https://www.europeana.eu/porta…on_detail_imid_29893.html


    Grüße

    Bert.


    Tag allerseits,


    Spindkontrollen gab es in zackiger Form bei Wehrmacht, der Hitlerjugend und sonstiger Organisationen des NS-Staates.

    Bei der BW ging es dann doch etwas ziviler zu. Strammstehen musste man nicht mehr bei solchen Kontrollen.


    Auch der Staatsratsvorsitzende der DDR war interessiert, wie es in den Kasernen der NVA so lief. Die NVA legte offenischtlich keinen Wert mehr auf "zackige Spindkontrollen."


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    um das Thema fortzuführen:


    In einer Volksabstimmung am 10. April stimmten über 99 Prozent für den „Anschluss“. Von alledem wollten die Österreicher nach 1945 nichts mehr wissen. Sie stilisierten sich zu den ersten Opfern Hitlers und versuchten so vergessen zu machen, wie begeistert sie ihn im Frühjahr 1938 empfangen hatten.


    Diese Bewertung dürfte u.U. als krass gewichtet werden. Man könnte fast meinen, da war jemand etwas rechtslastig, der so formuliert.


    Des Rätsels Lösung: Dies Bewertung stammt vom Deutschlandfunk!


    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=240021


    Auch in den sowjetischen Kriegsgefangenenlagern gab es schon 1943/44 vereinzelt österreichische Wehrmachtssoldaten, die forderten, von den Deutschen getrennt zu werden. Man trug sogar rot-weiß-rote Armbinden.

    Die Sowjets beeindruckte dies jedoch in keinster Weise.


    Gruß

    Bert



    Werter "Obergefreiter",


    "mit allerernster Miene" wird hier beileibe nicht gearbeitet. Aber "Smiley-Spielchen" sollten wir in diesem Forum nicht in der Vordergrund stellen; das ist eher etwas für unter 18-jährige.

    Und weil wir nicht im Kindergarten sind, schreiben wir in verständlicher deutscher Sprache gute Forumsbeiträge, die man natürlich auch mit einem "Zwinker-Smiley" beenden kann.


    Bis die Tage lieber Bayernfreund!


    Bert

    Tag allerseits,


    bei der "militärischen Besetzung" Österreichs spielte der RAD keine Rolle.


    Jedenfalls waren die Verbände der Deutschen wie folgt eingesetzt:


    Luftlandetruppen werden in Wien, Graz und Klagenfurt abgesetzt. In der zweiten Welle folgen bis 13. März die 17. und 27. Infanteriedivision (Nürnberg/Augsburg) ins Donautal, dazu SS-Truppen, unter anderem nach Tirol, und 12.000 Polizisten. Die 97. Landwehrdivision ist Reserve. Kärnten und die Steiermark werden, wie gesagt, später besetzt. Die Luftwaffe verlegt Aufklärungs-, Jagd- und Bomberstaffeln nach Bayern und Baden-Württemberg.


    Dass nach dem 13. März 1938 auch der RAD bei der "Heimholung der Ostmärker" beteiligt sein wollte und das natürlich mit Fotos bewiesen wurde, das entsprach den Methoden des NS-Staates und seiner

    Organisationen.


    Gruß

    Bert


    Tag allerseits,


    das österreichische Bundesheer hatte im März 1938 eine Präsenzstärke von rund 60.000 Mann und einen Mobilmachungsstand von etwa 127.000 Mann. Diese Daten waren auch dem NS-Staat bekannt.

    Daraus folgt, dass man nicht nur mit einer Divison in Österreich einmarschierte, sondern mit Verbänden in einer Gesamtgröße von 65.000 Mann.


    Interessant ist auch, dass es eine österreichische Einheit am Fernpass gab, die fürs Erste den Deutschen die Durchfahrt verwehrte.


    Dazu aus DIE PRESSE:


    Die Sperre am Fernpass

    Nur an einem einzigen Ort in Österreich gibt es Widerstand: Und der liegt ebenfalls weit im Westen. Eine gut bewaffnete Sperrkompanie des 3. Bataillons des Infanterieregiments 4 (das war das Wiener (!) Infanterieregiment Hoch- und Deutschmeister Nr. 4, Teile davon waren also tatsächlich ausgerückt und standen noch im Westen) unter einem gewissen Hauptmann Edwin Liwa fährt vom Inntal hinauf auf den Fernpass nördlich von Imst, über den eine Straße von Bayern bzw. dem Außerfern her führt. Da zwischenzeitlich der Kontakt zum Militärkommando Tirol und anderen Einheiten abreißt, bleibt die kleine Truppe am Berg.


    Dann tauchen plötzlich deutsche Polizeiautos von Norden her auf. Und Liwa verwehrt ihnen die Durchfahrt. Die Polizisten drehen völlig überrascht um. Die konsternierten Deutschen lassen daraufhin auch Gebirgsjäger, die der Polizei folgen sollen, nicht zum Angriff antreten, und warten ab.

    Am 13. März befiehlt Liwa den Rückzug hinunter nach Imst, er merkt, dass sich etwas viel zu Großes zusammenbraut, zudem war ein Rückzugsbefehl durchgekommen.

    In Imst angekommen erschrickt er: „Wir waren als gute Österreicher auf den Fernpass befohlen worden, die Heimat zu verteidigen. Wir wurden als vermeintlich deutsche Truppen mit ,Heil'-Rufen empfangen. Die Soldaten und ich waren vor den Kopf gestoßen."

    Und in einem anderen Land waren sie jetzt auch.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    eigentlich findet man in diesem zitierten Artikel, das Presseorgan stammt aus Österreich, ziemlich viele Infos zum Ablauf des Einmarsches der Wehrmacht, der SS und von Polizeieinheiten in Österreich.

    65.000 Mann waren damals nach Österreich unterwegs - eine stattliche Streitmacht. Dennoch, manches funktionierte nicht richtig: Die Panzer vom Typ I fielen vielfach mit Materialmängel aus, für den nötigen

    Treibstoff wurde nicht die notwendige Vorsorge getroffen. Und mangels Uniformen sollen einberufene Fahrer von Fahrzeugen im Räuberzivil unterwegs gewesen sein.


    Aber da die Österreicher in ihrer Mehrzahl ohnehin "heim ins Reich wollten", waren diese Mängel von untergeordneter Bedeutung.


    Dazu DIE PRESSE:


    Die Rekruten sind halb ausgebildet, Reservisten strömen nur zäh und komplett aus dem Alltag gerissen in die Kasernen, dazu sind sie oft an Waffen, die nicht mehr im Dienst stehen, ausgebildet.


    Und damit ist auch die Frage des Obergefreiten beantwortet: Es wurden ganz offensichtlich auch Reservisten eingezogen!


    Gruß

    Bert

    Tag allerseits,


    in letzter Konsequenz schafften es die Sowjets, die Japaner doch klein zu kriegen.

    Die "führenden Köpfe" wurden nacheinander herausgebrochen und weggeschafft. Und dann fiel der Widerstand in sich zusammen. Es gab aber auch die ANDEREN Japaner, die auf die Antifa-Schule gingen.

    Da es die Geschichte der KPdSU nicht auf japanisch gab, hatten sie eine Arbeitsgruppe gebildet und in knapp vier Wochen das ganze Buch übersetzt.


    Quelle: wie oben, S. 512


    Gruß

    Bert

    Tag allerseits,


    in diesem Kriegsgefangenenlager, in dem deutsche Kriegsgefangene untergebracht waren, kamen im Jahre 1946 die ersten 2.400 japanischen Gefangenen an. Sie hatten 13.000 km Bahnfahrt hinter sich und waren noch bestens ausgestattet (Winterbekleidung,

    Uhren, Drehbleistifte usw). Die 80 Offiziere führten ihre Samurai-Schwerter mit und jeder hatten seinen eigenen Schwertträger.


    Der deutsche Lagerführer, ein Oberleutnant der Luftwaffe aus dem Jagdgeschwader Mölders, leitete die Einweisung der Japaner. Die erste Gruppe von 400 Mann zog dann in die Banja ab. Ein Offizier nahm sein Schwert mit und stellte es in eine Ecke.

    Mit einmal war das Schwert verschwunden.


    Darauf unterhielten sich die japanischen Offizieren ganz kurz. Die 400 Soldaten in der Banja setzten sich auf den Boden und die übrigen 2.000 Japaner außerhalb der Banja verhielten sich ebenso. Da half kein Gebrüll der Russen, kein "dawaj" und

    "bistreh"...Sie saßen und rührten sich nicht. Über eine Stunde lang.


    Die Russen waren halb wahnsinnig vor Wut. Dann erschien der Lagerkommandant - mit großem Gefolge. Und er trat seine russischen Soldaten "in den Hintern". "Sabaki", ich werd euch, ihr Hunde...

    Mit einmal war das Schwert wieder da und alles ging weiter.


    In der Abenddämmerung marschierte dann plötzlich ein Zug von japanischen Stabsoffizieren zum deutschen Lagerführer, im Stechschritt und die Schwerter in Paradehaltung. Dann ein Kommando und die Japaner singen deutsche Lieder.

    Zuerst "Am Brunnen vor dem Tore", danach "Die Fahne hoch...." als Dank für die Hilfe bei der Eingliederung.


    Quelle: Heinrich Gerlach, Odyssee in Rot, S. 511


    Die Todesrate in der Zeit von Januar bis Ende Juni 1943 war verheerend! Von den 1800 deutschen Truppenoffizieren, die in Jelabuga in Gefangenschaft saßen, kamen in dieser Zeit fast drei Viertel um.


    Gruß

    Bert

    Tag allerseits,


    im damaligen Frontbereich liefen die Soldaten nicht mit bestens geputzten Knobelbechern durch Gegend. Auch war die Schützenschnur im Frontbereich nur hinderlich.

    Das ist das typische Foto von der Heimatfront. Im Allgäu oder in den Bayerischen Alpen ließen sich die beiden Soldaten nicht fotografieren, auch nicht in vergleichbaren Mittelgebirgen.


    Das Haus im Hintergrund könnte das Elternhaus von einem der beiden Soldaten sein oder auch das Haus der Großmutter, die sie bei sommerlichen Wetter besuchten.


    Also: Fabulieren wir weiter.....


    Grüße

    Bert

    Lieber Karl,


    danke für Deine Hinweise. Das sind Dinge, die waren mir bisher doch irgendwie fremd.

    Die politischen Größen der damaligen Zeit waren allesamt ganz erpicht auf Auszeichnungen. Selbst Heinrich Himmler fühlte sich ungerecht behandelt, weil er für sein "Wirken" nicht die erhofften hohen Orden erhielt.

    Orden abzulehnen, ist auch in der gegenwärtigen Zeit etwas Außergewöhnliches. Nur bei den Hanseaten ist das auch heute noch üblich.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    warum der Maler die "hohen Auszeichnungen" des "Führers" nicht zur Geltung brachte? Wir wissen es nicht!

    Normalerweise trug der "Führer" seine Auszeichnungen ausnahmslos zu seiner Jacke (Parteiuniform) und während der Kriegszeit an seiner Uniformjacke.

    Auf dem Monumentalgemälde sind natürlich auch Soldaten mit weit höheren Auszeichnungen dargestellt (Ritterkreuz, Deutsches Kreuz i.G.). Vielleicht deshalb hat der "Führer" in einer Art menschlicher Scham

    vom Künstler eben diese Darstellung gewünscht. Interessant auch: Die NS-Größen - allen voran Göring - erhielten während des NS-Zeit Auszeichnungen. Beim "Führer" war dies nicht der Fall.

    Er wollte wohl mit Absicht nur der "tapfere Gefreite" des I. Weltkriegs bleiben......Wurde eigentlich Hitler - vor allem nach seinen Blitzkriegen - vom NS-Staat nie für eine hohe Auszeichnung vorgeschlagen?


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    die "angesehenen Maler der NS-Zeit" malten Bilder in der Qualität einer Fotografie.


    Während moderne Kunstrichtungen in der Weimarer Republik weitgehend auf Unverständnis und Ablehnung gestoßen waren, erhielt die NS-Kunst breite Zustimmung in der Bevölkerung. Trotz der angekündigten „neuen Kunst“ brachte die NS-Zeit in Form und Stil aber kaum originäre Werke hervor. Im wesentlichen knüpfte die NS-Kunst an die an Tradition und Geschichte orientierte Heimatkunst des Kaiserreiches an.


    Dazu

    https://www.dhm.de/lemo/kapite…ime/kunst-und-kultur.html


    Die Malerei des "sozialistischen Realismus" in den kommunistischen Ländern der Nachkriegszeit ähnelt der "geförderten Malerei" im NS-Staat; ja, sie ist in ihren Ausdrucksformen fast identisch


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    in den letzten Monaten des Krieges wurden auch in Süddeutschland vermehrt Versorgungseinrichtungen (Strom, Gas, Wasser)

    durch Luftangriffe zerstört. Stromabschaltungen waren an der Tagesordnung, auch die Wasserleitungen waren mitunter außer Betrieb. Man musste damals Wasser vorhalten, um solchen Störungen vorzubeugen. Nicht nur in Eimern wurde Wasser vorgehalten, sogar Badenwannen dienten dazu. Die Stromabschaltungen führten dazu, dass u.a. das Radio nicht mehr funktionierte. Das Radio war damals von besonderer Bedeutung, weil die anfliegenden Bomberverbände ziemlich genau durchgegeben wurden. Dazu gab

    es einen Vordruck, der an der Wand hing. Daraus konnte man die Bedrohungen für den Wohnort ableiten und zwar

    bevor der eigentlichen Fliegeralarm ausgelöst wurde.


    Grüße

    Bert

    Lieber Karl,


    Adenauer schreibt in seinen Memoiren, dass De Gaulle, was GB betraf, ihm gegenüber eine (fast) kritische Einstellung vertrat. Da lag wohl auch daran, dass ihn Churchill während des Krieges herablassend

    behandelte. Aber auch Adenauer hatte mit den Briten 1945 und auch später immer wieder einmal gewisse Probleme.


    Am 4. Mai 1945 ernannte ihn die US-Besatzungsmacht zum Oberbürgermeister von Köln. Kurz darauf, am 6. Oktober 1945, wurde er wegen angeblich unterlassener Pflichterfüllung von dem britischen Militärgouverneur der Provinz Nordrhein, John Ashworth Barraclough, aus diesem Amt wieder entlassen: Adenauer habe sich nicht energisch genug um die Ernährungsversorgung gekümmert. Binnen acht Tagen habe er Köln zu verlassen. Für die Zeit vom 6. Oktober bis 4. Dezember 1945 verhängte die britische Besatzungsmacht außerdem ein Verbot parteipolitischer Betätigung.


    (lt. Wiki)


    Grüße

    Bert

    Lieber Karl,


    De Gaulle liebte es wohl schon damals, nicht nur als Brigadegeneral, sondern auch als Staatsmann zu agieren. So ist auch sein Aufruf an die Franzosen einzuordnen.

    Interessant auch der 2. Satz: "Mais la France n ' a pas perdu la guerre!"


    Da stellt sich wirklich die Frage, ob das damals nur eine Durchhalteparole war oder die echte Zuversicht De Gaulles, dass der Krieg 1940 noch nicht verloren war.


    Grüße

    Bert