Posts by Jahrgang39

    Tag allerseits,


    ziemlich schnell nach der Machtübernahme begann der NS-Staat damit, Deutsche jüdischen Glaubens aus dem Öffentlichen Dienst zu entfernen.


    Reichspräsident Hindenburg wandte sich am 4.4.1933 in einem persönlichen Schreiben an Hitler. Hindenburg schrieb u.a.:


    „In den letzten Tagen sind mir eine ganze Reihe von Fällen gemeldet worden, in denen kriegsbeschädigte Richter, Rechtsanwälte und Justizbeamte von untadeliger Amtsführung lediglich deshalb zwangsbeurlaubt wurden und später entlassen werden sollen, weil sie jüdischer Abstammung sind.“


    Daraufhin war Hitler gezwungen, in das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums eine Ausnahmeregelung für "jüdische Beamte, die bereits seit dem 1. 8.1914 Beamte gewesen sind oder im Weltkrieg an der Front gekämpft haben oder deren Vater oder

    Söhne gefallen sind", aufzunehmen.


    In einer kurzen Zeitphase wurden dann jüdische Frontkämpfer sogar noch ausgezeichnet, wie die Anlage beweist.


    Dazu auch

    https://de.wikipedia.org/wiki/Frontkämpferprivileg


    Wird fortgesetzt!



    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    was mir auch nicht passte, das Speichern der EIGENEN DATEIEN und BILDER unter Desktop.


    Ich habe diese beiden wichtigen Dateien nun auf der D-Platte gespeichert.


    In der Vergangenheit war es bei den früheren Betriebssystemen von Windows relativ einfach, den PC mit dem neuen Betriebsprogramm zum Laufen zu bringen. Gegenwärtig ist es etwas komplizierter mit der Anmeldung bei Microsoft ( vor allem die unsinnige Annmeldung bei Microsoft-Store),

    der Angabe von Tel. Nr. und E-Mail-Adresse. Microsoft geht dabei wohl über die Grenzen des Datenschutzes hinaus. Man hat den Eindruck, Microsoft benimmt sich wie ein Staat im Staate.


    Dazu auch

    https://www.chip.de/artikel/Pr…soft-Konto_157731223.html


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Sven,


    Installiert Chip für den Download immer noch sein nerviges Tool?

    bei den Downloads von Chip muss man natürlich immer darauf achten, dass man nur die eigentliche Freeware herunterlädt.

    Jedenfalls funktioniert das Tool von Chip auf meinem PC und ich habe jetzt wieder links unten den Starter mit dem alten Startmenü.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    auch Putin versuchte, seine geplante "Militärische Operation" als Überraschungsangriff zu starten. Nach den Militärmanövern in Belarus war auch den Nato-Staaten irgendwie klar, dass Putin einen Krieg plante.

    Doch Putin stellte alles in Abrede.


    12. Februar 2022: Als „provokative Spekulationen“ weist Putin Berichte über einen unmittelbar bevorstehenden Angriff Russlands auf die Ukraine in einem Telefonat mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron zurück. Er warf dem Westen vor, der Ukraine „moderne Waffen“ zu liefern und damit „Bedingungen für mögliche aggressive Aktionen der ukrainischen Sicherheitskräfte im Donbass“ zu schaffen.


    12. Februar 2022: Bei den US-Warnungen vor einem möglicherweise bevorstehenden Angriff Russlands auf das Nachbarland Ukraine handele es sich um „Hysterie“, sagte in Putins Auftrag sein außenpolitischer Berater, Juri Uschakow, nach einem Telefonat vom Kremlchef mit dem US-Präsidenten Joe Biden.


    15. Februar 2022: „Dazu, ob wir das wollen oder nicht: Natürlich nicht!“, sagte Putin bei einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz und unterstrich damit, dass Russland keinen neuen Krieg in Europa wolle. „Wir sind bereit, die Verhandlungen fortzusetzen“, so Putin.


    Der Angriff auf die Ukraine war dann, trotz Putins ständiger Lügen, kein überraschender Kriegsbeginn.


    Grüße

    Bert

    Liebe PC-Freunde,


    wenn man mit Win95 anfing und dann die weiteren Windows erlebte. Solche Probleme wie damals (immer wieder der berühmte blaue Bildschirm mit kryptischen Hinweisen), die gibt es heute in diesem Umfang kaum noch.

    Ob es notwendig war, Win10 durch Win11 zu ersetzen, das ist eine ganz andere Frage. Aber sicher ist, Microsoft hofft, mit einem neuen Betriebssystem wieder höhere Umsätze machen zu können.


    Ärgerlich ist jedenfalls, dass in Win11 das alte Startmenü fehlt.

    Aber das kann man mit einem Tool von CHIP nachrüsten.


    Dazu

    https://www.chip.de/news/Wenn-…10-zurueck_184188570.html


    Grüße

    Bert

    Grüß Dich Chris,


    als kleine Ergänzung zu Ernst Gonell:


    Bei der Schlacht um Posen (25.1. - 23.2.1945) wurden die damals fast 1.500 Angehörigen der Schule V für Fahnenjunker der Infanterie eingesetzt. Alle Offiziersanwärter der Kriegsschule wurden per Sonderbefehl automatisch zu Leutnants befördert und leisteten dann Kriegsdienst als Kompaniechefs bzw. Zugführer.

    Der letzte Kommandeur der Schule V für Fahnenjunker der Infanterie (Ernst Gonell) war zuletzt Kommandant der Festung Posen. Bei diesen Kämpfen kamen ca. 5.000 Soldaten der Wehrmacht und ca. 6.000 Soldaten der Roten Armee ums Leben. Ernst Gonell wurde noch am 30.1.1945 zum Generalmajor befördert. Er starb am 23.2.1945 (Freitod).


    Dazu auch

    http://www.ausmeinerzeit.de/)


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    grundsätzlich war auch der Beginn des Ostfeldzugs für die UdSSR "überraschend". Stalin hatte zwar Informationen von Agenten erhalten, die er aber nicht ernst nahm.

    Stalin war damals noch recht misstrauisch gegenüber den Westmächten. Er argumentierte: „Der kapitalistische Westen will mich in die Gegnerschaft zu Hitler hineinoperieren!“

    Im April 1941 bestätigte ein tschechischer Agent namens Schkwor, dass deutsche Truppen in der CSR zusammengezogen werden und die Skoda-Werke Anweisung hätten, sowjetische Aufträge nicht mehr anzunehmen.

    Stalin schrieb mit roter Tinte auf den Bericht des Agenten: „Diese Information ist eine englische Provokation. Herausfinden, von wem diese Provokation stammt und ihn bestrafen!“


    So wurde noch am 22. Juni 1941 – gegen 2 Uhr durch die russische Bahn die letzte Getreidelieferung an die damalige deutsch/russische Grenze gebracht.

    Dass man auf deutscher Seite Millionen Soldaten für den Angriffskrieg an den damaligen Grenzbereich heranführen konnte, ohne dass die Gegenseite darauf

    aufmerksam wurde, das war auch entscheidend für die Anfangserfolge der Wehrmacht. Die Rote Armee wurde buchstäblich überrumpelt.


    Ein Dankeschön an Karl für dieses Thema!


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    Der japanische Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 kam für die USA völlig überraschend.

    Das lag besonders daran, dass die Befehlshaber in Pearl Harbor unzureichende Vorbereitungen für solche Überraschungsangriffe getroffen hatten.


    Am 8. Dezember 1941 erklärten die USA dem Kaiserreich Japan den Krieg.


    Grüße

    Bert

    Hättest Du nur von HD auf SSD gewechselt und Win 10 behalten liefe es noch schneller.

    Grüß Dich Sven,


    von HD auf SSD zu wechseln, diese Idee kam mir auch schon, aber dann entschied ich mich eben doch für einen neuen PC.

    Was unter Win11 mir aufgefallen ist, die Einbindung von Geräten unter WLAN funktioniert irgendwie besser, als unter Win10.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    wir hatten dieses Thema schon zu Win10.

    Nun geht es um das neue Win11. Es wäre durchaus erfreulich, wenn hier ein Erfahrungsaustausch zustande käme.


    Genau genommen hat sich gegenüber Win10 nicht allzu viel geändert. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die geänderte Benutzerführung durch das Programm.

    Ansonsten läuft bei mir mit dem installierten SSD Festplattentyp alles etwas flüssiger, als auf dem bisherigen PC mit einer herkömmlichen Festplatte. Es handelt es sich in beiden Fällen um All-in-One-PCs von ACER.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    Baldur von Schirach


    machte schon als Student schnell Karriere in der NSDAP.


    Dazu eine interessante Zusammenstellung seines Lebens:


    https://www.dhm.de/lemo/biografie/baldur-von-schirach.html


    Von Schirach bricht sein Studium der Germanistik im Jahre 1927 ab, um sich ganz der Parteiarbeit zu widmen. Damals war dies wohl eine Besonderheit. In der Jetztzeit werden manche Zeitgenossen problemlos Berufspolitiker, ohne ein Studium

    abgeschlossen oder einen Beruf erlernt zu haben. Die Heirat mit der Tochter des Hitler-Fotografen Hoffmann ermöglichte ihm die Herausgabe diverser Bücher im Sinne des NS-Staates.


    Schirach wurde schließlich Reichsjugendführer im Jahre 1931. Nach einem Kriegseinsatz 1939 erfolgte dann seine Ablösung als Reichsjugendführer durch Axmann. Von Schirach blieb dann bis Kriegsende Gauleiter von Wien.

    Sein Verhältnis zu Hitler wurde zunehmend schlechter.


    Nach Kriegsende ist er unter den Angeklagten der Nürnberger Prozesse. Er wird verurteilt und erst 1966 aus der Haft entlassen.


    1967 Veröffentlichung seiner Memoiren "Ich glaubte an Hitler". Schirach behauptet, keinerlei Kenntnis von den Vernichtungslagern gehabt zu haben.


    Seine Aussagen, nichts über die Vernichtungslager gewusst zu haben, das ist aus heutiger Sicht alles andere als glaubhaft.




    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    Martin Mutschmann - * 9.3.1879 - Ableben 14.2.1947 -


    Mutschmann war von 1925 bis 1945 Gauleiter, ab 1933 Reichsstatthalter und ab 1935 zusätzlich Ministerpräsident von Sachsen. Ab 1930 war er auch noch Mitglied des Reichstags.

    Ein typischer Fall für die Verschmelzung von Partei- und Staatsämtern!


    Er wurde am 16.5.1945 verhaftet und am 17. 5.1945 in Annaberg verhört und auf dem Marktplatz öffentlich zur Schau gestellt. Danach kam er über Chemnitz nach Moskau in das Gefängnis Lubjanka. Dort wurde er vor einem

    Militärgericht angeklagt, am 30.1.1947 zum Tode verurteilt und am 14.2.1947 im Gefängnis erschossen.


    Grüße

    Bert




    richtig, es kommt aber darauf an wer der Absender war: war es eine Behörde, dann "PG", war es ein Privatmensch, dann "PG" oder "Pg" ... wie es heutzutage auch ähnlich ist.

    Tag allerseits,


    ich muss mich berichtigen! Ich fand zwar während meiner beruflichen Tätigkeit diverse Schreiben der NS-Zeit vor, da stand fast überwiegend PG.

    Im amtlichen Abkürzungsverzeichnis bis 1945 lautet die Abkürzung aber Pg - ohne Punkt.


    Dazu

    Abkürzungen der NS-Zeit (degruyter.com)



    Es waren in der NS-Zeit weit mehr Menschen Parteimitglied als heute. Parteimitgliedschaft war nicht immer die Garantie, im öffentlichen Dienst oder in der Privatwirtschaft unterzukommen. Selbst die NSDAP hatte ziemlich schnell

    nach der Machtübernahme erkannt, dass z.B. viele aus der Masse der SA-Mitglieder in ihrer Intelligenz leistungsschwach waren und nur für untergeordnete Tätigkeiten in Betracht kamen. Auch eine Diktatur ist letztendlich

    an einem Leistungsprinzip interessiert.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    um es richtig zu stellen, die Abkürzung für Parteigenosse (der NSDAP) lautete PG, und nicht wie angeführt "Pg."....


    Wer die Möglichkeit hatte, in Behörden und Betrieben alte Bewerbungen einzusehen, der findet in den Bewerbungsschreiben bis 1945, immer wieder den damals "wichtigen Hinweis": Ich bin PG seit ...


    Ergänzt wurden die Bewerbungsschreiben noch mit der Mitgliedsnummer bei der NSDAP und den "hervorzuhebenden Tätigkeiten" bei deren Organisationen (SA, SS, NS-Frauenschaft usw.).

    Und in den Todesanzeigen von Gefallenen, die Parteigenosse waren, wurde in den Todesanzeigen auf Mitgliedschaften in Organisationen der NSDAP mitunter auch verwiesen.


    Dazu auch

    https://www.bundesarchiv.de/DE…haftswesen-der-nsdap.html


    Grüße

    Bert

    Trotzdem ist mir nicht ganz klar, was Hitler mit den vielen Millionen aus der ,,Wirtschaftsspende", den Tantiemen des Buches ,,Mein Kampf" und den Erlösen des Briefmarkenverkaufs anstellte.

    Grüß Dich Wirbelwind,


    nachvollziehbar wird das Ganze wohl nicht sein. Aber einiges an Geld brauchte er sicherlich für das Wohlergehen seiner Eva. Die machte Kreuzfahrten nach Norwegen, flog noch in der Anfangsphase des Kriege mit der

    Focke-Wulf Fw-200 des "Führers" nach Italien und nahm dabei Freunde und Verwandte mit. Im Übrigen war der Lebensstil der Eva Braun bis zu ihrem Lebensende sicherlich weit über dem bürgerlichen Niveau angesiedelt. Auch das

    musste irgendwie finanziert werden. Er kaufte ihr schließlich sogar noch ein ordentliches Haus. Ob Hitler das tatsächlich alles aus eigener Tasche finanzierte, das wissen wir nicht. Weil er ein taktisch fähiger Steuerhinterzieher war,

    kann es auch möglich sein, dass er solche Ausgaben unter "staatlichen Haushaltsstellen" verbuchen ließ.


    Von einer gewissen Geldsucht getrieben war auch die Eva Braun. Sie verdiente bis zum Schluss im Verbund mit dem Fotografen Hoffmann an Bildmaterial, das sie vor allem auf dem Obersalzberg selbst anfertigte.


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    dieser Krieg, an dem Deutschland nicht als "Teilnehmer" agieren will und kann, setzt EINES voraus, auch in dieser schwierigen Zeit, diplomatisches Geschick zu beweisen. Dazu passt sicherlich, dass der Bundeskanzler weiterhin bereit ist, mit Putin Kontakt zu halten.


    In diesem Zusammenhang schreibt die Presse:


    Es mag auf den ersten Blick mutig klingen, einmal sehr deutlich zu sagen, wie sich der Ukraine-Krieg auch für viele Deutsche anfühlt. In der politischen Wirkung ist die Äußerung brandgefährlich. Es ist der Kern der russischen Propaganda, zu erzählen, man befinde sich keineswegs im Krieg mit der Ukraine. Vielmehr habe sich der Westen zu einem Krieg gegen Russland mit dem Ziel entschieden, das Land zu vernichten. Diese Opferlyrik verbreitet Putin bereits seit mehreren Jahren.

    Baerbock liefert ihm nun einen vermeintlichen "Beweis", dass sein Lügennarrativ zutrifft. Damit spielt sie ihm ungewollt in die Hände. Klüger wäre gewesen, zu betonen, dass man sich keinesfalls mit Russland im Krieg befinde. Sondern zu wiederholen, dass Russland sich zu einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine entschieden hat und Deutschland gemeinsam mit vielen anderen Ländern die Ukraine dabei unterstützt, sich dagegen zu verteidigen. Und dass es Russland jederzeit offenstehe, an den Verhandlungstisch und zu einer Friedenslösung zurückzukehren.

    Natürlich wird Moskau von seiner Propaganda nicht lassen, egal, wie sich der Westen verhält. Aber eine deutsche Außenministerin sollte dem nicht auch noch Nahrung geben.


    Verfasst von

    Miriam Hollstein Chefreporterin Politik von t-online / Nachrichten für Deutschland


    Grüße

    Bert

    Tag allerseits,


    Hitler, der oberste Goldfasan, ließ sich bis Kriegsbeginn am liebsten in seiner schlecht sitzenden Parteiuniform ablichten. Erst bei Kriegsbeginn trug er dann eine Uniform in feldgrau, er war ja nun nicht nur "Führer", sondern auch

    "Feldherr".

    Den Volksgenossen wurde der "Führer" immer als bescheiden und fleißig vermittelt. Er "setzte ja seine ganze Kraft für Deutschland ein" und deswegen musste er auf eine Ehe verzichten. Die Masse der Deutschen

    glaubte das wohl. Sein Zusammenleben mit Eva Braun wurde erst so richtig nach Kriegsende bekannt.


    Der "Führer" war tatsächlich ein reicher Millionär und obendrein ein ordinär krimineller Steuerhinterzieher. Er hatte 1934 immerhin 400.000 RM Steuerschulden. Diese Schulden und die weiteren anfallenden Steuern zahlte

    er einfach nicht. Die damaligen Beamten ließen dann die ganze Sache "einschlafen". Kein Wunder, dass die übrigen Goldfasane unter Hitler meist ebenfalls ein feines Leben auf Staatskosten führten.


    Dazu auch

    Hitler-Machtergreifung vor 90 Jahren: So bereicherte sich der Diktator (t-online.de)


    Grüße

    Bert