Posts by Odenwälder Bub

    Hallo Thilo,


    "Die Nähe zahlreicher Hügelgräber legt den Schluss nahe, daß es sich um einen chattisch-germanischen Thingplatz gehandelt haben muß"


    "Der überlieferte Flurname "Freiensgrund" sprich für einen der germanischen Göttin Freya geweihten Kultplatz"


    Da werden Zeitepochen wild durcheinander geworfen, Mutmaßungen aufgestellt, und das Ganze bis in unsere Tage von Lokalhistorikern für bare Münze genommen.


    das kann ich bestätigen. Es werden von manchen Lokalhistorikern aus Unkenntnis sogar Zeitschriftenartikel des Ahnenerbes als Grundlage herangezogen.


    Beste Grüße

    Hallo Margarete,


    in meinem Wohnort wurde ab 1952 im Krankenhaus ein Leitender Arzt beschäftigt, der "Meerwasserversuche" an Inhaftierten im KZ Dachau durchführte. Er war Angeklagter im Nürnberger Ärzte-Prozess; ein weiteres Verfahren wegen Mordes wurde 1960 eingestellt. Mit 58 J. starb er 1963 unter "ungeklärten Umständen".


    Wilhelm Beiglböck!?! Kannst du mehr aus eigenen Erleben in der Nachkriegszeit erzählen?


    Beste Grüße


    Felix

    Guten Tag Thomas,


    Weiterhin habe ich herausgefunden, dass er wohl als Zeuge für die "Dachau-Prozesse" vorgesehen war


    wurden in dieser Sache schon einmal Recherchen in Sachen Dachau Trials unternommen? Wenn es möglich ist herauszufinden zu welchem Prozess er als Zeuge dienen sollte, so findet sich eventuell etwas unter den Namen der Angeklagten.


    https://www.uni-marburg.de/icw…&count=25&name=&id_trial=


    Beste Grüße


    Felix

    Guten Abend Kordula,


    Archivauskünfte dürfte es für unsereinen kaum geben, auch nichts zu den Gründen,
    weshalb er 1945 auf die Liste der gesuchten Personen gekommen ist, ebensowenig
    zum Prozeß in den 1960er Jahren.


    doch das wäre schon machbar, auf bestimmten, LEGALEN Wegen, die sagen wir mal mit Forschung an Hochschulen zu tun haben könnten. (Auch für unsereiner ;))
    Was davon dann aber hier veröffentlicht werden dürfte, solange es dazu keine Referenzpublikation gibt, sondern quasi nur das Datenmaterial vorliegt, das sehe ich mich außer Stande zu bewerten.


    LG


    Felix

    Hallo Niki,


    danke für den guten Hinweis!



    Ich wäre gespannt, was darin steht...


    Das würde mich auch interessieren und ließe sich über die Fernleihe ja auch bewerkstelligen. Die Frage ist, wie weit sollte so eine Recherche gehen? Man könnte auch die WAST anschreiben und Gerichtsakten bestellen, sofern keine Einwände in Sachen Schutzfristen vorliegen. Aber wie weit wollen wir im FdW in so einer Sache recherchieren? Was macht Sinn?


    Beste Grüße


    Felix

    Hallo,


    namentlich zu finden im Bundesarchiv ist Korrespondenz von Pustkuchen im Rahmen seiner Tätigkeit bei der "Deutsche Gesellschaft für Wehrmeizin und Wehrpharmazie e.V."
    Einsehbar unter der Signatur BW 24/25980. Auch hier gilt, diese Personendaten sind für jede Bürgerin und jeden Bürger unter https://invenio.bundesarchiv.de/basys2-invenio/main.xhtml
    und vor Ort im Bundesarchiv einsehbar.


    Weitere Informationen zur Polizeikarriere dürften sicherlich die Akten zum erwähnten Verfahren bringen, da hier bestimmt detailreichere Lebensläufte und Beschreibungen vorgelegt werden mussten. Welche Schutzfristen und Reglements bei Gerichtsakten gelten ist mir allerdings nicht bekannt.


    Beste Grüße


    Felix


    Moin aus dem Norden,


    da kann ich mich nur anschließen! Was die IT Technik mittlerweile mittels OCR auch für die geisteswissenschaftliche Forschung zu leisten vermag ist grandios. Ich nutze für meine medizinihsitorische Dissertation auch diese Technik um englischsprachige Werke zu durchsuchen. Die Ergebnisse sind absolut grandios! Leider steht das für deutsche Zeitungen in dem Umfang noch nicht zu Verfügung wie man es bräuchte. :(


    frankpol : Ich denke für eine biographische Recherche sollte zunächst einmal alles dokumentiert werden dessen man habhaft werden kann. Später kann man sich fokusieren.


    Beste Grüße


    Felix

    Guten Abend,


    die Akten zum ,von Pustkuchens Enkelin, erwähnten Prozess scheinen auch als archivalische Quelle in das Werk: Der Dienstkalender Heinrich Himmlers 1941/42
    eingeflossen zu sein.


    Eines der Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft Bielefeld: 5Js 703/70, Blatt 17f. Darin: Einstellungsverfügung gegen Dr. Fritz Pustkuchen vom 26.10.1973.


    Beste Grüße


    Felix

    Guten Abend,


    anbei die Todesanzeige aus DIE WELT, vom 21.05.1985. Dies also zusätzlich zur Verifikation der Lebensdaten. Ich verweiße vorsorglich darauf, dass dies eine Veröffentlichung in einer überregionalen Tageszeitung ist und somit für jeden, heute wie damals, frei lesbar und zugänglich ist. Nur um Diskussionen in Sachen Privatsphäre vorzubeugen!


    Beste Grüße


    Felix

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    Abend Eumex,


    ich stieß schon heute Mittag auf ihren Blog und ich musste genau deshalb auch an das Angedrohte im Thread denken. :D Hatten wir also den gleichen Gedanken.
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    Die Dissertation von Fritz Pustkuchen erfolgte in Greifswald im Jahre 1928, Thema der Arbeit: Das Wachstum der Nagetierschneidezähne und seine Abhängigkeit vom Gebrauch sowie von einigen anderen Umständen: Versuche am Kaninchen. Die Publikation der Arbeit erfolgte scheinbar 1929 im Verlag Hartmann.


    Beste Grüße


    Felix

    Hallo,


    es ist darauf hinzuweisen, dass die Dame, die hier so elegant in die Konversation eingegriffen hat, scheinbar schon des Öfteren eine ähnliche Resonanz wie hier auf ihre Gedanken erhielt. Man bemühe die Suchmaschine... der Rest erklärt sich von selbst und braucht hier nicht verlinkt zu werden. ;)


    Beste Grüße


    OB

    Hallo Justus,


    das ist ja witzig, gerade habe ich das Thema mit der Intention angeklickt auf das Forschungsthema an der RWTH hinzuweisen. ;)
    Tolle Sache, die die Kolleginnen und Kollegen da machen. Das Projekt dort läuft schon seit Ende 2016 und war vorher auch schon angekündigt.
    Von Zeit zu Zeit habe ich genau deshalb die verlinkte Seite immer mal wieder besucht. Alle Forschungsthemen dort sind extrem spannend.


    https://www.ukaachen.de/klinik…e-forschungsprojekte.html
    Beste Grüße


    Felix