Posts by Odenwälder Bub

    Guten Abend Crozet,

    es freut mich, dass Sie sich für die Schicksale der Menschen interessieren. Vielen Dank!

    1. Zu den Bezeichnungen:
    Vereinfacht gesagt: "Reservelazarette" waren einfach "Krankenhäuser" außerhalb des Kriegsgebietes, in der Heimat.
    - Reservelazarette wurden häufig in vorhandenen Krankenhäusern, in Schulen, Hotels oder stillgelegten Fabriken eingerichtet.
    - Sie wurden von Sanitätsoffizieren geführt. Angestrebte Größe: 150 bis 200 Betten. Die Betten der Reservelazarette waren aber oft auf mehrere Gebäude in einer Stadt verteilt.

    Hallo,

    das Entscheidende ist, dass es sich hierbei um Militärkrankenhäuser handelt, die im Organisations- und Befehlsbereich des Ersatzheeres lagen, ergo in den Wehrkreisen (die späteren Reichsgaue mit eingeschlossen). Im Eigentlichen und engeren Sinne waren Reservelazarette zunächst die Standortlazarette der einzelnen Garnisonen, die entsprechend des Mobilmachungsplanes nach Ingangsetzung der Mobilmachung zu Reservelazaretten umgegliedert (heisst die Bettenkapazitäten bis zu einem Stichtag auf Zahl X erhöht) und damit auch umbenannt wurden. Da der Anfall von Patienten während des Krieges gigantische Ausmaße annahm lässt sich im weiteren Sinne die Bezeichnung "Reservelazarett", nur für die ehemaligen Standortlazarette, nicht halten, sondern letztlich wurde jedes neu eingerichtete Lazarett im Bereich des Ersatzheeres so benannt. Auch außerhalb von Garnisons-Standorten. Benennungen einzelner Reservelazarette innerhalb eines Ortes und die Aufgliederung in Teillazarette ist im Mobilmachungsplan bzw. den Sanitätsvorschriften genau geregelt.

    Die genannten Bettenzahlen mögen formal richtig sein, richteten sich jedoch bei der Mobilmachung einerseits nach der Standortgröße und anderseits, zumindest in den Tagen und Wochen ab dem Mobi-Befehl, nach dem sogen. Mobilmachungskalender (heisst: an Tag eins nach Mobi ist Anzahl X Betten vorhanden, an z.B. Tag zehn ist Anzahl Y Betten vorhanden usw.) Mit Verlauf des Krieges sind die oben genannte Bettenzahl dann vollkommen illusionär geworden. Je nach Lage hat es 200 Betten ohne Weiteres überschritten.

    Beste Grüße

    OB


    PS: Für das Generalgouvernement dürfte dies genau wie oben beschrieben übernommen worden sein.


    In den "Allgemeinen Heeresmitteilungen" müsste es eine Order (Nummer unbekannt) geben welche die Dokumentation im Santitätswesen regelt.

    Moin,

    maßgeblich für die fachgerechte Dokumentation war die Wehrmacht-Sanitäts-Vorschrift Teil 8 "Ärztliches Berichtswesen", sowie weitere Teile bzw. die Kriegs-Sanitätsvorschriften mit ihren jeweiligen Berichtigungen. Hier ist dezidiert die zu verwendende Ordnung i.S. von Formblättern/Krakenblättern/Krankenbüchern teils mit Beispielen dargelegt. Die Heeresmitteilungen haben verlautbarenden Charakter, waren zur exakten Führung der Bücher jedoch sicherlich nicht geeignet.

    Quote

    Der Bestand ist minimal katalogisiert

    Diese Aussage ist falsch. Die Bestände sind katalogisiert und das zuständige Referat kann genau Auskunft geben, zu welchen Orten wieviele Bücher vorliegen. Je nach Standort können dies mehrere Dutzend sein. Die Zeitstellungen sind sehr unterschiedlich. Ich kenne teilweise Bücher, die bis 1939 zurückreichen.

    Arbeit mit dem Bestand ist bei Nachweis eines entsprechend schlüssigen und seriösen Forschungsvorhabens möglich. Die Referats-Leitung unterstützt meiner Erfahrung nach hervorragend. Man wird vor Ort im BA Abteilung Personal sehr gut und individuell betreut, was meine Forschungen sehr voran gebracht hat.


    Beste Grüße

    OB

    Hallo,

    ein grundsätzlicher Einwurf: Bei der Form der Auflistung in #1 sollte ggf. dem Umstand Rechnung getragen werden, dass sowohl Verpflegungsämter, als auch Standortverwaltungen Außenstellen hatten, die sich geographisch überhaupt nicht mehr mit der Ortsbenennung deckten. Ich kenne hier Beispiele v.a. ab 1944, wo z.B. Dienstellen aus dem Saarland nach Südhessen verlegt wurden und der aktuelle Ort, wenn überhaupt, als Außenstandort in der Benennung mit angegeben wurde. Somit sollte mindestens auch der Begriff Teilstandtort/Außenstelle mit aufgeführt werden und ggf. auch das HEUTIGE Bundesland zur entsprechenden Ortschaft. Vor allem für die letzten Monate des Krieges dürfte eine detaillierte Auflistung aber kaum möglich sein, da auch solche Ämter teilweise sehr hastig verlegt wurden und über Verlegungen selbst Bürgermeister der entsprechenden Orte nur spärlich informiert waren.

    Beste Grüße

    OB

    Hallo,

    im Zusammenhang mit regionalgeschichtlichen Recherchen kam mir bei Sichtung der Korrespondenz zwischen einem Landratsamt und zugehörigen Gemeinden (vom Juli 1945) in Fragen der Abwicklung der ehemaligen Wehrmacht und ihrer Güter/Besitzungen folgende Angabe unter:

    Pferdelazarett 512 - Kaiserslautern. Hatte spätestens 1945 eine Zweigstelle in Fürth/Odenwald.

    Quelle: Hauptstaatsarchiv Darmstadt (HStAD), H2 Bergstraße, 6460

    Beste Grüße.

    OB

    Die Geschichte der Tätowierung im Nationalsozialismus ist noch nicht in Gänze erschlossen,von den in- und exkludierenden SS-Blutgruppen- sowie Häftlingstätowierungen einmal abgesehen.

    Guten Abend,

    obiges Zitat insinuiert, dass die im zweiten Halbsatz genannten Themen bereits signifikant bearbeitet wurden. Vor allem zu Ersterem würden mich Literaturangaben interessieren.

    Beste Grüße

    OB

    Guten Abend,

    wenn ich mich auf die Schnelle richtig erinnere bin ich vor einigen Jahren mal auf einen Beitrag zur SS-Blutgruppentätowierung in einem medizinischen Periodikum gestoßen. Autor war glaube ich der Reichsarzt-SS Robert Grawitz. Finde ich leider auf die Schnelle jetzt nicht.

    Angeblich habe es wohl auch Dissenz zwischen Grawitz und Himmler bezüglich der SS-Blutgruppentätowieung gegeben. Zumindest wird dies von P. Hausser in seinen Nachkriegserinnerungen ("Soldaten wie andere auch") behauptet.

    Zuletzt ist noch auf die Folgende medizinische Dissertationsschrift von 1912 hinzuweisen:

    Über Tätowierungen bei Soldaten von Leopold Gorozek

    Beste Grüße

    OB

    Hallo,

    ... nun, die von Insa Meinen angefertigte Dissertation ...

    da muss es sich aber wohl um ein Missverständnis von Dir handeln? Bei dem von Frau Dr. Meinen in dem Wissenschafts-Magazin "Einblicke" veröffentlichten Artikel handelt es sich nicht um eine Dissertation, sondern um einen Auszug aus dem Forschungsprojekt "Wehrmacht und Prostitution", dass am Ende des Artikels auch kurz beschrieben wird.

    Gruß, J.H.

    :rolleyes:

    Hallo,

    wo genau liegt da ein Missverständnis vor? Der Artikel in diesem Magazin rekurriert (wie schon die gewählte Überschrift zeigt) auf die Dissertation (Projekt) von Insa Meinen, die damals im Begriff war zu entstehen/gerade entstanden war (1999). Der Titel des Artikels/Projektes und der Dissertation sind IDENTISCH! Letztere ist 2002 in der Edition Temmen publiziert worden. Die Dissertation ist aus dem erwähnten Forschungsprojekt heraus entstanden! So wie das üblich ist bei (geförderten) Projekten. Manchmal entstehen aus solchen Projekten auch mehrere Dissertationen!

    Glaubst du ernstlich, dass ich mit meinem vorigen Beitrag zum Ausdruck bringen wollte, dass es sich bei dem verlinkten ARTIKEL um eine Dissertation handelt?!?

    Auch der Artikel ist kein Auszug aus dem Projekt, sondern ein Exposé/eine Projektvorstellung (und wenn man will, somit auch der Dissertation).

    Bitte genau über Hintergründe informieren und verstehen, bevor hier oberlehrerhaft korrigiert wird.

    Beste Grüße

    OB

    Hallo,

    vielen Dank für die Bilder. Eines fällt mir seit Jahren auf, sei es auf online-Verkaufsplattformen oder in anderen Zusammenhängen, die einem Bilder aus diesem Themenspektrum unter die Nase kommen lassen: Die eigentliche Tätigkeit an diesen Orten, ergo die Medizin (Behandlungen, OPs, Verbände, Pflege, Visiten, etc.), ist fotographisch verhältnismäßig selten dokumentiert. Gruppenbilder, Aufnahmen von Patienten in Krankenbetten oder mit den zuständigen Schwestern, Feierlichkeiten und Unterhaltungsprogramm sind eher die Regel. Sogar, wenn es sich dabei um Nachlässe von Sanitätspersonal handelt.

    Das ist schade, macht aber Abweichungen von den Vorgenannten umso interessanter.

    Beste Grüße

    OB

    Hallo,

    zur Einrichtung von Bordellen für die Wehrmacht in Frankreich ein Link zur Projektarbeit "Wehrmacht und Prostitution im besetzten Frankreich": https://uol.de/einblicke/30/w…zten-frankreich

    Quelle: Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, Autorin Dr. Insa Meinen

    Gruß, J.H.

    Hallo,

    nun, die von Insa Meinen angefertigte Dissertation, auf die hier verwiesen wird, ist bereits mindestens 2 Jahrzehnte alt. Ungefähr zur gleichen Zeit entstand das Grundlagenwerk von A. Neumann zur Heeressanitätsinspektion bzw. dem Wehrmachtssanitätswesen. Hier wird aus Perspektive des Sanitätdienstes die Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten dargestellt (S. 235 ff.). Ein durch die Besatzung oragnisiertes und mizuverantwortendes Bordellwesen entstand eben gerade aus dem Anspruch der Kontrolle/Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen bei Soldaten.

    Beste Grüße

    OB

    das DRK war ja weiter deren "Unterorganisation"

    Hallo,

    das ist so nicht korrekt! Das IKRK war, sehr einfach gesprochen, ein Zusammenschluss Genfer Bürger. Nicht mehr und nicht weniger. Die nationalen Rotkreuzgesellschaften waren nur mittelbar assoziiert. Aufgrund der Gleichschlatung und zentralisierten Führung des DRK während des 3. Reiches war der Kontakt, von Einfluss gar nicht zu sprechen, des IKRK mehr als schwierig. Es ist eine nicht selten anzutreffende Fehlannahme, dass die nationalen Rotkreuzgesellschaften "Unterorganisationen" des IKRK waren und funktionelle Zusammenhänge im "Top-Down" Modus geschahen.

    Beste Grüße

    OB

    Ich finde das Buch allgemein sehr gut. Ich habe das aber auch hauptsächlich benutzt,

    um Einsatzorte / Unterstellungen von Flak-Einheiten zu finden. Nicht für die Recherche

    zur Laufbahn von Offizieren.

    Moin,

    ohne mich jetzt all zu lange in Ausführungen verlieren zu wollen. Obige Aussage ist wesentlich zur Beantwortung der Eingangsfrage.

    Was dem Threadersteller mitunter vielleicht nicht klar ist, dass die Intention des Werkes ausschließlich die Darstellung einer Organisationsgeschichte der Flak ist.

    Sie wurde von Hummel, der Mitarbeiter des MGFA damals in Freiburg war, aufgrund der noch vorhandenen Aktenlage in der Abteilung Militär des BA Freiburg erstellt. Natürlich finden sich Fehler oder Lücken, da schon das Ausgangsmaterial lücken- oder sogar fehlerhaft war.

    Für den organisationsgeschichtlichen Überblick allerdings unentbehrlich.

    Beste Grüße

    OB

    Hallo OB

    jeder Krieg hat seine Krankheiten und die Frage wäre sind sie verschieden oder gleich über die Geschichte.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo,

    zu begrifflichen Abweichungen/Kontinuitäten, sowie historischen Perspektiven von/auf Krankheiten und Erkrankung gibt es Berge medizinhistorischer Fachliteratur. Somit ist diese Frage bereits hinreichend beantwortet.

    Der Ansatz des Vergleichs der Kodierungs-Systeme leuchtet dennoch nicht ein. Die Krankheitsnummern der Wehrmacht entsprechen allgemein grundlegenden medizinischen Bezeichnungen, sieht man einmal von Nummern für Einwirkung bestimmter Waffensysteme ab. Die viel ausdifferenzierten ICDs von heute sind damit wohl kaum vergleichbar.

    Dass jeder Krieg ganz eigene Krankheiten hat, wäre mir neu. Bis in die Neuzeit bzw. die Zeitgeschichte hinein hatten/haben sich (Massen-)Heere, bzw. deren Ärzte/"Gesundheitsfachleute" mit Erkrankungen & Problemen auseinanderzusetzen, die teils schon aus der römischen Militärgeschichte bekannt sind.

    Weiterhin ist fraglich inwieweit es bestimmte Krankheiten gibt, die sich nur auf den Krieg beschränken. Nahezu alle im Kriege zu findenden Krankheiten/Verletzungen finden sich auch im Zivilleben wieder bzw. umgekehrt. Dass Kriege die Entwicklung von Techniken und Methoden perpetuiert haben, die die zivile Medizin verbessert haben steht außer Frage. Siehe Traumatologie, etc.

    Spezifika gibt es sicherlich dennoch, zumindest für moderne Kriege, siehe die Entwicklung von Kernwaffen und deren Wirkung auf den Organismus. Dies war leider bisher Kennzeichen eines modernen Krieges(-endes) und wird hoffentlich zukünftig niemals wieder so sein.

    Beste Grüße

    OB

    Zumindest ist in einem Skript zur Sanitätstaktik von 1937 die Verwendung von "Lazarettstaedten" beschrieben, welche dem Feind über das Auswärtige Amt gemeldet und gekennzeichnet werden.

    Hallo Peter,

    könntest du bitte spezifizieren um welches Skript es sich hier handelt? Die Begrifflichkeit "Lazarettstadt" ist offiziell international nie eingeführt worden meiner Kenntnis nach. Zumindest nicht über die entsprechenden Konferenzen hinaus in der man derlei Angelegenheiten zu klären versuchte. Der Begriff "Sanitätsstadt" hingegen ist dort nachweisbar.

    Beste Grüße

    OB

    Danke. Das Problem ist nur das sich die Krankheitsberzeichnungen oder auch die Diagnosen und Symptome mit jeder ICD Klassifikation verändern und die Sysiphusarbeit ist es die Gesundheitsziffern des Ersten und Zweiten Weltkrieges mit den heutigen Erkrankungsdiagnosen zu vergleichen und zuzuordnen. Denn eine Krankheit kann auch dadurch "verschwinden" das sie in eine andere Diagnose aufgenommen wird und simsalabim die Krankheit ist von einem auf das andere Jahr weck. Nur wenn man nachliest erkennt man in den Gesundheitsziffern ups die Kranken sind nur unter andere Diagnosen verschoben. Deshalb ist die Befassumg vor allem bei psychiatrischen Erkrankungen komplex, weil ein Schussbruch des Humerus bleibt ein Schussbruch des Humerus. Nur der Kriegszitterern des Ersten Weltkrieg, wurde im Zweiten zum Neurotiker und heute ist er unter PTBS zu finden. Doch trotzdem Danke

    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo,

    dieses Unterfangen ist allein deshalb schon insbesondere für die Psychiatrie vollkommen sinnbefreit, da in diesem Fach bestimmte Termini in den vergangenen 70 Jahren schlichtweg "verworfen" wurde, teils weil sich ein viel ausdifferenziertes Krankheitsverständnis entwickelt hat, teils weil viel klarer ist welche Ätiologie manche Erkrankung hat und teils, weil manch ein Verhalten gar nicht mehr als pathologisch angesehen wird (siehe z.B. das Thema Sexualität).

    Welchen nutzen es generell haben soll ICD und die Nummern des Krankheitenverzeichnisses der Wehrmacht abzugleichen/zu übertragen entzieht sich meinem Verständnis.

    Beste Grüße

    OB

    Moin,

    1941 wurde ein Erich Martin mit der Schrift Über die Bedeutung der Blutgruppen und der Blutkörperchen-Merkmale für den Vaterschaftsausschluss, an der medizinischen Fakultät der Uni Heidelberg zum Dr. med. promoviert. Möglicherweise der gesuchte Kandidat.

    Die Arbeit kann per Fernleihe leider nicht bestellt werden. Ich würde aber eine Anfrage für eine Kopienbestellung zu der Seite der Schrift stellen, die seinen Lebenslauf wiedergibt. Die findet sich in jeder Dissertation. Dann weiss man mehr zu Geburtsort, Eltern, etc.

    Beste Grüße

    OB

    Moin

    Bezüglich RAD, Männer wurden vor ihrem Wehrdienst für eine gewisse Zeit zum RAD einberufen. Galt das nur für die jungen Sprossen oder auch für die im Krieg später eingezogenen Reservisten älterer Jahrgänge? Zum Beispiel mein Uropa Jahrgang 1902, Wehrdienst ab Ende 1940, hat man so jemanden auch erst zum RAD berufen oder wurde man schneller in die Grundausbildung geschickt?

    Gruß,

    Benjamin

    Hallo,

    gerade zur Zeit des Krieges gab es ein ziemliches "Gerangel" zwischen RAD und Wehrmacht hinsichtlich der Anteile eines Jahrgangs die die jeweilige Organisation erstmals einziehen durfte.

    Beste Grüße

    OB

    Ich bin erstaunt, wie viele längst widerlegte Behauptungen in diesem Thread tradiert werden. Offenbar ist auch heute noch, selbst in einem Forum wie dem unseren, eine sachliche Darstellung zuverlässig dokumentierter Fakten über das Unternehmen "Barbarossa" nicht möglich.


    Dafür bietet das Thema aber gleich ein ganzes Potpourri an Mythen, die direkt der Memoirenliteratur entstammen könnten: fehlende Berücksichtung von Winterbekleidung, rettende sibirische Divisionen, Präventivkrieg, fataler Zeitverlust durch den Griechenlandfeldzug usw.


    An dieser Stelle geht mein Dank an Jockel und Karl, die ihre Angaben mitunter auf wissenschaftlicher Literatur abstützen, damit die ein oder andere Eingabe korrigieren konnten und den Thread für mich insgesamt lesenwert machen!

    Hallo,

    danke für das Statement! Beim Lesen der ersten Beiträge war ich drauf und dran den Antworten-Button zu drücken um sinngemäß genau das zu schreiben!

    Beste Grüße

    OB