Posts by Karl Grohmann

    Hallo,


    zurückzukommen auf das Thema:" Erotische Malerei bei der Wehrmacht:"

    Sofern es als Kunst der NS - Zeit anerkannt wurde, war Nacktheit an sich häufig Gegenstand der Kunstausstellungen, sowohl als Statue etc, als auch auf Bildern und Fotos.

    Leicht erotische Malerei findet sich in einigen "Bedienungsvorschriften". ( Pantherfibel, Tigerfibel etc. )der Wehrmacht; man kann auch sagen Comics, was die Alliierten überraschte.


    Gruß Karl

    Hallo,


    besonders im Stadtkampf gilt sowohl für Panzer, aber auch für Sturmgeschütze der nachfolgende Hinweis aus


    " Panzer vorwärts....Aber mit Verstand";


    "Bei gemeinsamen Kampf mit Panzer - Grenadieren bzw. Infanterie musst du immer dafür sorgen, dass beide Waffen dicht zusammen bleiben; nur so können sie sich gegenseitig helfen und zum Erfolg kommen. Wer von beiden jeweils vorn ist, ist von nebensächlicher Bedeutung; wichtig ist für dich nur zu wissen, dass es immer die Absicht des Feindes sein muss, die Waffen voneinander zu trennen., und dass du diese Trennung unter allen Umständen verhindern musst. Für dich gilt das Wort:;


    "Schutz dem Grenadier",

    für den Grenadier entsprechend

    "Schutz dem Panzer".


    Gruß Karl


    .....über weitere Beiträge, würde ich mich freuen!

    Hallo,


    nachfolgend Erfahrungen und taktische Hinweise zum Stadtkampf im Angriff. In der Verteidigung wurden die Panzer oft ganz, also die Wanne ohne Turm oder teilweise eingegraben. Bewegliche Panzerverbände wurden dann meist zur Schwerpunktbildung oder zu Gegenangriffen eingesetzt. Der Stadtkampf an sich sollte entsprechend damaliger Vorschiften gemieden und Städte, aber auch Ortschaften umgangen werden, was mit dem geländegängigen Panzer auch meist möglich war.

    Die Gründe den Stadtkampf zu meiden sind vielfältig. Nicht nur das lange Rohr der Kanone, die schlechte Sicht aus dem Panzer, die eingeschränkte Beweglichkeit in Häuserschluchten, sondern auch der Kampf, der in der Horizontalen und Vertikalen geführt werden musste. Das Echo des Kampflärms, Querschläger und Abpraller, herabfallende Steine, einstürzende Gebäude, zur Festung ausgebaute Wohnblöcke oder Fabriken übten eine starke moralische Wirkung, insbesondere auf die Angreifer aus, während sich die Verteidiger meist in Deckung befanden. Zudem war der Angreifer meist ortunkundig. Besonders gefürchtet waren Angriffe gegen mittelalterlich befestigte Städte, wie der der Kanadier gegen Jülich.

    Sehr bald musste die Wehrmacht feststellen, dass sie dem Stadtkampf nicht ausweichen konnte, denn selbst die Festung Sewastopol musste, im zweiten Anlauf, genommen werden.

    Städte waren eben doch als strategisch wichtig anzusehen, deren Besitz unumgänglich war. Städte waren und sind Mittelpunkt der Infrastruktur, beinhalten Nachrichtenzentren, Industrieanlagen und sind für die Bevölkerung des jeweiligen Landes von erheblicher, nicht zuletzt propagandistischer Bedeutung.


    Der Angriff bedarf in der Regel einer intensiven Vorbereitung/ Bereitstellung von erheblichen Kräften, Material und Logistik. War der Angriff allgemein nur durch eine starke Überlegenheit der Kräfte als erfolgreich anzusehen, so galt dies in besonderem Maße für den Stadtkampf, der durch den erhöhten Verschleiß von Mensch und Waffe eine mehrfache Überlegenheit erforderte. Nachtangriffe galten als besonders schwierig und verlustreich.


    > Aufklärung und Erkundung durch Späh -oder Stoßtrupps, ggf. durch gewaltsame Aufklärung mit dem Zweck die feindliche Verteidigungsfähigkeit festzustellen. Wo sind Schwachpunkte der Verteidigung, wo bietet sich der Angriff mit Panzern oder Sturmgeschützen an, wo ausschließlich Infanterie, unter Beachtung welche mittleren und schweren Waffen mitgeführt werden können, einzusetzen sind.

    Wo sind welche Barrikaden und Straßensperren, wo Minen, wo Panzergräben? Wo öffentliche Plätze, Rasen - und Baumbestand? Wie groß ist die Dichte der Bebauung und wo am dichtesten?

    Wesentlich, ganz besonders für Panzer, ist die Beschaffung von Stadtplänen, Plänen des Kanalnetzes, öffentlicher Gebäude, mittelalterlicher Stadtmauern usw.

    Wo gibt es Beobachtungsstellen für die schwere Artillerie und Stäbe, wo sind Flüsse und Brücken, deren Zustand und Tragfähigkeit, wo Beobachtungsstellen feindlicher VB ( überhöhtes Gleände, Gebäude, ggf. auch Kirchtürme usw.) Luftbildaufklärung ist unerlässlich.

    Geschützte Sammelplätze für Evakuierungsmaßnahmen, falls Stadt nicht geräumt, Sammelplätze für Kgf..


    > Der Angriffs- und Feuerplan ist hier nur im Rahmen der für die Panzer/Sturmgeschützen erforderlichen Fakten zu behandeln.

    Die Panzer haben an dem Vorbereitungsschießen -strurmreif schießen möglichst nicht teilzunehmen, da diese ihren Einbruchsraum freizuschießen haben..


    Grundsätzlich galt und gilt: Kein Panzerangriff ohne Infanterie/Grenadiere.

    Ausnahme: Panzer in der Verfolgung feindlicher Truppen, um deren "Freie Fahrt durch die Stadt" im unmittelbaren Anschluss, ggf, völlig unerkannt, auszunutzen.

    Frontalangriffe durch Panzer sind unzweckmäßig, besser Angriffe in den Flanken/ der Seite der Städte oder gänzliche Umgehung und Angriffe von hinten und dann der Flanken, notfalls Angriff frontal und von hinten. Alle Angriffe nur mit zusätzlich Panzerpionieren um Barrikaden freizuräumen. Hinsichtlich der Kampfweis sei noch erwähnt, dass die Hauptkampfmittel Handgranaten, Granatwerfer, Gewehrgranaten, Panzerfaust, Pak, le,, Infanteriegeschütze, Flammenwerfer, Spreng - und (Signalmunition: Hier sind wir um Artilleriefeuer vorzulegen), sowie Nebeltöpfe (auch um in Keller zu werfen) waren.


    Grenadiere sollten möglichst mit gep. Fahrzeugen begleiten, die nach absitzen der Soldaten Feuerunterstützung zu geben haben.

    Wettstein: "Die Wehrmacht im Stadtkampf 1939 -1942", S 95. Fallbeispiele 1: "Die Eroberung von Warschau", zitiert aus dem KTB. I./Schützen Regiment12.9.39:


    "Im Zusammenhang dem Angriff der 4. Panzer Division zeigte sich deutlich das Fehlen eines gepanzerten Mannschaftstransportfahrzeuges. So müssen die Soldaten des 1./ Schützen Regimenet 12 um den Panzern beim Angriff folgen zu können, ungeschützt und dicht gedrängt auf ihren LKW folgen und erlitten in den ersten Gefechtsminuten hierbei erhebliche Verluste."


    a.a.O." Das Regiment trat mit dem I .Bataillon rechts, II. Bataillon links nach Artillerievorbereitung um 09.00 Uhr zum Angriff auf die Stadt ( Novorossijsk) an. Der Widerstand am Stadtrand wurde gebrochen, die Bataillone drangen in die Stadt ein. Der Feind hatte das Stadtgebiet in eine Festung ausgebaut und verteidigte sich in Bunkern, Häusern und hinter Barrikaden. Es entwickelte sich ein erbitterter Kampf, , in dem die Infanteriebataillone von Sturmgeschützen und Pioniersturmtrupps mit Flammenwerfern wirksam unterstützt wurden.*


    Gruß Karl


    * 125. Infanteriedivision /Ia, KTB 9.9.1942.


    ( Fortsetzung folgt)


    .

    Hallo,


    Ergänzend zu dem nachfolgenden Hinweisen zum Ortskampf sei darauf hingewiesen, dass man in den späteren Kriegsjahren dazu überging, wenn möglich, nur Sturmgeschütze zum Kampf um Ortschaften und Städte zu verwenden.


    Gruß Karl


    (Fortsetzung mit Beispielen aus dem (sehr empfehlenswerten) Buch von Adrian E. Wettstein: " Die Wehrmacht im Stadtkampf 1939 - 1942" folgt.)

    Hallo,


    ganz entscheidend beim Neubeginn der Bundesrepublik war der "Kalte Krieg" und der Wunsch ( oder die Notwendigkeit?) der Alliierten den Westen verteidigungsfähig zu machen.

    Dadurch wurde manches unter den Tisch gekehrt.

    Ein weiteres Beispiel ist in den damaligen Bemühungen Churchills zu sehen, dt. Kriegsgefangene als "Reserve" für den Angriffsfall zu sehen und bis zum Einspruch zu halten.



    Gruß Karl

    Hallo zusamme,


    Eine Erklärung findet sich in o. a. Studie:

    "Agilolf Keßelring
    Die Organisation Gehlen
    und die Verteidigung Westdeutschlands Alte Elitedivisionen und neue Militärstrukturen, 1949–1953"auf Seite 17:


    "Noch bevor Schwerin im April 1950 zum Sicherheitsberater Adenauers avancierte, hatte er bereits die Idee aufgegriffen und begonnen, sie mit „seiner“ ehemaligen Division in die Tat umzusetzen. Erklärbar ist dies durch die Verbindungen Schwerins zur CIA. Nach März 1950 finden sich allerdings keine Medienberichte über diese Art von Unternehmen. Offensichtlich wollte die Regierung Adenauer nicht mit solchen Projekten in Verbindung gebracht werden."


    Gruß Karl

    Hallo,


    erläuternde Zwischenbemerkungen:


    Munzel, Oscar, Generalmajor/Brigadegeneral:* "Die deutschen gepanzerten Truppen bis 1945 Seite 247:


    Zum Ortskampf sind Panzerfahrzeuge weniger geeignet. Ihre Beweglichkeit ist dort stark eingeschränkt, ein Feuerkampf nur auf kurzen Entfernungen möglich. Der Gegner findet mit seinen Nahkampfwaffen überall gute Deckungen und ist schwer auszumachen"


    Warum werden/wurden dann überhaupt Panzer in überbauten Gebieten, im Orts - Stadtkampf eingesetzt?


    Auszug aus dem Interview von Hans Erdmann Schönbeck,

    " Wir waren verraten und verloren" geführt durch Marc von Lüpke-Schwarz, Rüdiger Schmitz, aktualisiert am 06.02.2018:


    "Auch in Stalingrad konnten die deutschen Truppen schnell in die Stadt vorrücken. Vor allem dank der Panzertruppen, denen Sie ( Schönbeck -Panzeroffizier) angehörten.

    Wenn 50 Panzer anrollen, läuft jeder weg. Das ist ein schrecklicher psychologischer Moment. Da wir mit voller Wucht kämpfend vorgerückt sind, konnten wir ziemlich leicht in den Südteil der Stadt eindringen. Meine Abteilung hat den Südbahnhof eingenommen, Dieser wurde zwar heftig verteidigt, aber das war für uns trotzdem nur eine Sache von 1 1/2 Tagen. Dann sind wir mit unseren Panzern zurückgezogen worden, weil ein Panzer in der Enge der Stadt kaum manövrierbar ist......" ( Der Verlauf der weiteren Kämpfe dürfte bekannt sein.)


    Ortschaften und besonders Städte boten der Truppe oft Unterkunft, wenngleich die Vorschriften eigentlich davon abrieten. Diese waren wohl insbesondere wegen der Wintermonate außer Vollzug gesetzt.

    Außerdem waren Orte und Städte leicht zu Festungen auszubauen und zu verteidigen; allerdings nur mit entsprechender Besatzung und Bevorratung ( "Feste Plätze" sind hierzu schlechte Beispiele!)


    Daneben führten notwendige Straßen und Verkehrsknotenpunkte meist durch Ortschaften oder Städte. Flussübergänge wie Brücken waren und sind überwiegend in solchen vorhanden.

    Außerdem boten Städte Gebäude und Anlagen für die Logistik jeder Art, wie Bahnhöfe, Depots, Fabriken, Werkstätten und Kasernen, die die Truppe benötigte.

    Allerdings hatte das für die Bevölkerung/Einwohner der Ortschaft oder Stadt meist verheerende Folgen.

    Nicht zu vergessen: Bei den umbauten Räumen/Gebieten waren sehr oft Bergwerke, Fabriken und ganz besonders Ölfelder von Bedeutung, so dass deren Einnahme oft Vorrang gegeben wurde.


    Ein Zitat aus Steiger : Panzertaktik im Spiegel deutscher Kriegstagebücher 1939 - 1941 S. 115,entnommen dem Erfahrungsbericht des XIX Pz.K.Abt. Ia der 3 Pz. Div. vom 4.10.39.


    " Im Ort ist der Einsatz von Panzern zu vermeiden...Bei geschickter Abwehr ( Aus Kellern usw.,wie mehrfach vorgekommen) fällt der Panzer der Abwehr zum Opfer


    Noch ein Wort zu Panzer durchbricht Mauer/Gebäude, in Wochenschauen zu sehen:

    Davon wurde aus folgenden Gründen dringend geraten Abstand zu nehmen:


    > Beschädigung der Optik, des Maschinengewehrs, Flieger MG musste sowieso abgebaut werden.

    > Beschädigung oder Verlust außerhalb des Kampfraumes liegender Bauteile, Gepäck Werkzeug usw.

    > Der Fußboden des Gebäudes bricht durch und Panzer steht im Keller

    > Ein Besatzungsmitglied muss u. U. aussteigen um Sichtblöcke zu reinigen

    > Steinstücke im Rohr, trotz Rohrstellung auf 6 Uhr.

    usw.



    Gruß Karl


    (Fortsetzung folgt!)


    *Siehe hierzu auch dessen vorstehend angeführte Vita.

    Hallo,


    unten angeführt die Seiten 226 bis 228 der vorgenannten H.Dv. 300/1.


    Ergänzend hierzu aus H.Dv. 470/10 "Ausbildungsvorschrift für die Panzertruppe" vom Jan. 1941:


    "Kampf um Ortschaften und Wälder"


    Ziffer

    "100. Wird die Panzerabteilung zum Kampf um Ortschaften und Wälder gezwungen ist der Angriff durch umfassen gegen den Rücken oder die tiefe Flanke des Feindes zu führen.

    In der Front wird der Feind gefesselt, seine Widerstandsnester werden niedergehalten oder durch Nebel geblendet. Inbrandschießen der Häuser beschleunigt den Erfolg.*

    Enge Verbindung zwischen den frontal angreifenden und umfassenden Teilen ist erforderlich.


    101.

    Waldkampf hier nicht von Bedeutung.


    102.

    Die Gefahr plötzlicher Überfälle des Feindes durch Angriff auf nächste Entfernung muss durch verschärfte Beobachtung und Feuerschutz von Panzerkampfwagen zu Panzerkampfwagen begrenzt werden.** Aufklärung, Erkundung und Sicherung unmittelbar in Front, Flanke und Rücken durch die leichten Züge und häufig auch durch Teil der leichten Kompanien sind daher besonders wichtig."


    Gruß Karl


    (Fortsetzung folgt!)



    * Anmerkung: Die Erfahrungen haben aber auch gezeigt, dass Nebel und Rauch die Kampfhandlungen ungünstig beeinfussen können, da auch die eigene Truppe die Übersicht verlieren kann, was sich in Häuserschluchten besonders nachteilig auswirkt, da der Panzer nicht seitlich ausweichen kann und die feindl. Panzernahbekämpfer dadurch begünstigt werden. Verbindungen zur eigenen Infanterie können vorübergehend verloren gehen. Die enormen Munitionsmengen der Alliierten ermöglichten es diesen auch blind in Nebelwände zu schießen, da sich dort der Feind befinden musste/sollte.

    Bei dieser Kampfweise sind die Grundsätze: "Kampf im Nebel und bei Dunkelheit" zu beachten. Z. B. geringere Abstände, Sichtverbindung, Verwendung des Kreiselkompasses, nur abschnittweises vorgehen. Nach Durchdringung der Nebelwand beschleunigtes weiterfahren, Achtung: unverhofftes aufeinandertreffen mit dem Gegener möglich.


    ** Durch die Panzer ist sog. Kreuzfeuer anzustreben, d.h. Panzer stehen sich gegenüber und bekämpfen genau wie die Infanterie möglichst die gegenüberliegende Häuserfront bzw. dortigen Feind.

    Hallo,


    nachfolgend möchte ich mich im Zusammenhang mit der Panzertaktik mit Ziffer "XI. der H.Dv. 300/1, Teil 1,von 1936:


    "Gefechte unter besonderen Verhältnissen",

    dort besonders " Ortsgefecht"*


    auseinander setzen. Hierbei ist zu beachten, dass zunächst die allgemeinen Grundsätze erläutert werden müssen, denn keine Ortschaft kann ohne Infanterie ( Panzergrenadiere) erobert und gehalten werden. Zur Eignung von Kampfpanzern im Stadtkampf wird noch gesondert eingegangen.


    "Ziffern:


    552: Das Ringen um Ortschaften ist im Gefecht häufig und kann dem Gefecht in dicht besiedelten Gebieten das Gepräge geben.

    Die Bedeutung von Ortschaften in einem Gefecht richtet sich nach ihrer Lage im Gelände, sowie nach ihrer Bauart und Größe. Zusammenhängenden Gebäudegruppen, wie ausgedehnten Industrie- und Bergwerksanlagen kommt gleiche Bedeutung wie Ortschaften zu. Auch Städte und Großstädte können zum Kampfgebiet werden.


    553.

    Ortschaften bieten Deckung gegen Sicht von der Erde, erschweren die Luftbeobachtung und gewähren bei fester Bauart einen gewissen Schutz gegen Feuer von Infanterie, lichten Minenwerfern, leichten und selbst mittleren Kaliber der Artillerie, ferner gegen kleine Fliegerbomben und gegen gepanzerte Kampffahrzeuge. Andenseits lenken sie das feindliche Feuer und Luftangriffe auf sich, bergen Brandgefahr und verlängern die Wirkung von Kampfstoffen.

    Ortschaften können, besonders bei günstiger Lage, natürliche Stützpunkte im Gefecht bilden, zu Brennpunkten* im Kampf werden, aber auch der sie ausnutzenden Truppe mehr schaden als nützen.

    Im feindlichen Feuerbereich dürfen Ortschaften nur in zerlegter Form durchschritten werden. Enggebaute, weithin sichtbare Ortschaften von begrenzter Ausdehnung dürfen für Kampfzwecke nur von schwachen Kräften ausgenutzt werden, zum Unterbringen von Reserven sind sie ungeeignet.


    (Fortsetzung folgt!).


    Gruß Karl


    * Beachte Unterschied Schwer- bzw. Brennpunkt. Letzterer bildet sich, vereinfacht erläutert, erst im Gefecht.

    Ich frage mich allerdings - was war hier los?

    Hallo Henry,


    so wie ich das einschätze wird der Panzer 35 t als Transport und Zugfahrzeug für Flugzeuge usw. auf einem Feldflugplatz verwendet.

    Der Fahrer ist im Begriff einzusteigen, während sich die zu befördernde Mannschaft auf dem Panzer bereitstellt. Es wurden sehr oft Beutepanzer, Schlepper u. a. Gerät auf Feldflugplatzen für solche Zwecke benutzt, um Schlepper, Kettenkräder usw. für die Front frei zu machen.


    Gruß Karl.

    Hallo,


    falls noch nicht erwähnt;

    Ich habe mir jüngst das Buch von Wettstein: " Die Wehrmacht im Stadtkampf" zugelegt.

    Ziffer 5.3 Fallbeispiele 4. "Der Angriff auf Stalingrad" und die folgenden Ziffern bis 5.3.5. kann ich zum Thema, wie das Buch überhaupt, sehr empfehlen.


    Gruß Karl

    Hallo Roland,


    Ich sehe das so:

    Nur um die Frisur zu beanstanden wurde nicht aus der Linie hervorgetreten, sondern erst dann, wenn einer richtig auffällig war. Ansonsten erfolgte nur der Hinweis, den Friseur aufzusuchen.

    Auf dem Foto sieht man deutlich, dass der "Sündenbock" extra herauszitiert und dem Friseur zwecks militärischem Haarschnitt vorgestellt wurde.

    Allerdings gebe ich zu, dass diese Art des Heraustretens ungewöhnlich ist. Allgemein üblich war, den "Sündenbock " vor der ganzen Front zu beanstanden, damit der Rest der Einheit/ der RA - Abteilung gleich in die Belehrung über den Haarschnitt einbezogen wurde.

    Ich war allerdings bei diesem Vorgang nicht dabei. Das sind Erfahrungs- und - Erlebniswerte ehemaliger WK II gedienter Ausbilder.


    Gruß Karl

    Hallo,


    ich zitiere aus Koch: " Flak" S. 341:" 4. Flak - Scheinwerfer und Horchgeräte: ...im übrigen wurden Funkmaßgeräte auch zur Einsteuerung der Leitscheinwerfer verwendet."

    Auch interessant S. 342: "Gegen Kriegsende waren nicht mehr abgeschlossenen Entwicklungen zum Bau leistungsstarker Infrarot - Scheinwerfer für die Flakartillerie eingeleitet."



    Gruß Karl


    Ergänzen möchte ich meinen Beitrag oben zu "Handdrehrad." Die richtige Bezeichnung lautete: " Brustlenker" im Unterschied zum gegenüber liegenden "Höhenhandrad".