Posts by Karl Grohmann

    Hallo,


    ich möchte noch darauf aufmerksam machen, dass Hitler, je länger der Krieg dauerte und je schlechter es für die Wehrmacht stand, mehr und mehr in die Planungen und Operationen der Heeresgruppen, aber auch kleineren Heeresverbänden eingriff. *

    Hier wären dann speziell die schweren Panzerabteilungen und Eliteeinheiten/Divisionen zu nennen, mit denen er glaubte, das Kampfgeschehen zu deren Gunsten zu beeinflussen bzw. zu wenden. Dies waren dann taktische Einsätze, mit denen er hoffte an die Erfolge anknüpfen zu schlachtentscheidenden Ergebnissen zu kommen. Folglich operativ tätig zu werden.

    Aber nicht nur Spezialeinheiten wurden verschoben, sondern auch ganz Korps usw..


    Gruß Karl


    *Sh. Generaloberst Hans Friessner: " Verratene Schlachten, Heeresgruppe Südukraine.

    (Dabei liegt es mir aber fern, die oftmals zitierte "Alleinschuld Hitlers) daraus zu folgern.)

    Hallo Uwe,


    vorstehend hast Du Truppenverschiebungen konkretisiert, was ich zwar gut finde, aber da kommen wir an ein Problem, dass nicht jeder am Thema Interessierte Gelegenheit hätte seine Gedanken und Überlegungen hier niederzuschreiben, weil er vielleicht nicht ganz so bewandert ist, wie z. B. Du.


    Mit der Beschränkung auf das Heer stimme ich Dir voll und ganz zu. Das war und ist meine Intension.


    Grundsätzlich dachte ich an Verlegungen, wie von Dir in Ziffer 2.b) angeführt, allerdings möglichst im größeren Rahmen. Also keine Verschmelzungen von Truppenteilen,

    Es geht mir auch in diesem Falle mehr um taktische Überlegungen als Gründe zu Truppenverschiebungen. Ich denke, wenn wir das Faß mit Bataillonen und darunter aufmachen, wird es ohne Boden sein. Als eher überschaubar dürfte der Divisionsrahmen sein. Damit möchte ich Truppenverschiebungen innerhalb der Divisionen nahezu ausschließen.

    Daß, je länger der Krieg dauerte, desto kleinere Verbände, auch von den Heeresgruppen, vom OKH/ OKW verschoben wurden, weil es an Kräften mangelte ist klar.


    Anfänglich ging das Thema in die von mir gewünschte Richtung, wobei die Folgebeiträge nicht falsch sind, das möchte ich beileibe nicht unterstellen, sondern dies würde einen wesentlich breiteren Rahmen erfordern. ( Zusätzlich Luftwaffe, Marine, evtl. RAD usw.),


    Man denke doch auch an die vom OKH angeordnete Verschiebungen/Verlegungen. Diese waren wohl überwiegend aus taktischen Gründen oder durch vom Feind erzwungene Notwendigkeit veranlaßt worden.( ob letztlich vernünftig und zweckmäßig ist eine andere Frage).


    Natürlich hätte ich das Thema strukturieren können, ich dachte aber ursprünglich daran eine Zusammenfassung der m. E. wichtigsten Gründe für Truppenverschiebungen,

    Um eine Beispiel herauszugreifen: Gerhard hat mit "Schwerpunktbildung im Angriff oder in der Abwehr" schon zwei taktische ( Groß-) Begriffe erwähnt, die ja aufgesplittet werden können.


    Ich bitte um weitere Beiträge zu Truppenverschiebungen im Heer.


    Gruß Karl

    Hallo Susanne,


    ich glaube über Baracken wirst Du nicht sehr weit kommen. Es geht Dir doch sicher auch um die Belegung, Sanierung, Fluktuation usw.

    Ich würde da eher nach wissenschaftlichen Arbeiten suchen. Außerdem wäre es vielleicht sinnvoll, sich an eine KZ Erinnerungsstätte zu wenden, denn das Personal dort kann Dir sicher weiter helfen.

    Ich glaube nicht, dass bei den Baracken von den Regelbauten grundsätzlich abgewichen wurde, denn Vereinfachungen waren damals das Gebot der Stunde. Vielleicht wurden mehr Sanitäranschlüsse gelegt oder die eine oder andere Zwischenwand eingesetzt oder verändert. Aber außer einer geringfügig veränderten Inneneinrichtung (vielleicht wurde das eine oder andere Bidet installiert) wurde da sicher nicht viel mehr gemacht.


    Gruß Karl

    Hallo,

    einmal wurden bei der feldmäßigen Instandsetzung aus mehreren Waffen eine funktionsfähige gemacht.

    Das muss aber der ganz große Ausnahmefall ( z. B. in "Kesseln) gewesen sein, denn normalerweise wurden diese Waffe oder noch vorhandene Waffenteile, darunter auch ausgeschossene Gewehre, solche mit Laufaufbauchungen usw. durch die Uffz. (W) bei Einziehungsaktionen ( Waffenrevisionen) an die Herstellerwerke zurückgeschickt, generalüberholt, neu beschossen und nach dem erneuten Einschießen durch ausgesuchte Schützen oder mit Schießmaschine mit neuen Beschusszeichen und ggf. neu eingeschlagenen Waffennummern versehen. Alte Nummern wurden manchmal durchgext. Werksüberholte Waffen erhielten den CodeS/42. Dabei erfolgte zugleich eine eingehende Funktions - und Zustandsprüfung der gesamten Waffe

    ( Aussage eines ehemaligen WuG) und Fachliteratur zum K98k, z. B. von R.D.Law, Handbook on German Military Forces, Smih & Smith usw..

    Erklärt sich auch dadurch, dass die Verantwortung für eine einwandfreie Waffenfunktion und die Treffergenauigkeit durch Unterschrift des Einschießenden auf der Beschußtafel festgehalten wurde.

    Selbst für die Reparatur des Holzschaftes, egal ob Nußbaumschäftung (Vollholz) oder Schichtholzschäftung ( Buchenholz)

    waren genaue Reparaturvorschriften auszuführen, soweit die Feldschreinerei dazu in der Lage war, sonst waren diese an eine geeignete Feldschreinerei weiterzuleiten.

    Bei Schaftreparaturen waren die Holzteile Keilartig einzusetzen.

    Für das Einschicken der Waffen war der Waffenunteroffizier ( W) zuständig. Dieser wurde wiederum von dem Bataillonswaffenunteroffizier (W), ggf. Offizier(W) überwacht.

    Bei kleinen Reparaturen bzw. dem Wechsel von Kleinteilen war die feldmäßige Instandsetzung normal.

    Hier kam die Vorratskiste K98k zur Verwendung.

    Siehe hier:


    Inhaltsverzeichnis Grosse Waffenmeisterkiste f. MG und Hdw. gesucht - Sonstiges - Forum der Wehrmacht (forum-der-wehrmacht.de)

    Aufgaben des (W) siehe: 488/5 Verwalten der Waffen und des Gerätes beim Feldheer mit Anhang über Munition, Bekleidung, Geldwesen, Verpflegung und Pferde



    Gruß Karl

    Hallo Charlotte,


    wie sieht es denn mit den Geburtsdaten und Geburtsort aus?

    Identisch oder nicht bekannt und auch nicht zu ermitteln?

    Hier ein paar Vorschläge, wovon Du die möglichen heraussuchen kannst.

    Fotovergleich: ( Aussehen, Größe, Kleidung -der Eine teure, der Andere einfache Kleidung usw.), Arbeitsstelle, Wehrdienst, Wohnorte, Hochzeit, andere, forensische Möglichkeiten wie Zähne, DNA, Krankheiten usw. hast Du ja nicht.


    Gruß Karl