Posts by Karl Grohmann

    Hallo Alex,


    laut Guderian hat Hitler nach Einführung des "Taschenpanzer 38t am 7.12.1943 für die Produktion des leichten Panzerjägers" sich in einem Lagevortrag (ohne Datum) wütend darüber ausgelassen, dass den Infanterie-Divisionen keine ausreichende Panzerabwehr zugebilligt wird.

    So soll Hitler zu G. gesagt haben: "Sie haben recht gehabt! Sie haben mir das schon vor 9 Monaten gesagt. Leider bin ich ihnen nicht gefolgt."

    Soweit G. . Eine andere Quelle dazu habe ich nicht.


    Gruß Karl

    Hallo,


    siehe bitte hier in Sachen Nachprüfung:


    "Dieser Artikel wird bereitgestellt auf: http://www.golf-dornseif.de
    Dieser Artikel kann gerne - unter Nennung der Quelle - zu wissenschaftlichen und privaten Zwecken
    verwendet werden. Die kommerzielle Veröffentlichung des Artikels - auch auszugsweise - ist nur mit
    schriftlichem Einverständnis des Autors erlaubt.
    Der Artikel ist nach besten Wissen und Gewissen ohne die Verletzung der Rechte Dritter erstellt
    worden. Wird eine solche Rechtsverletzung trotzdem vermutet, bittet der Autor um Kontaktaufnahme."

    Ich zitiere aus dem Artikel:

    "Es ist das große Verdienst von Raffael Scheck, Professor für europäische Geschichte am Colby
    College in Maine (USA),
    dass er sich diesem Thema in einem Aufsehen erregenden Sachbuch
    gewidmet hat: „Hitler´s African Victims – The German Army Massacres of Black French Soldiers in
    1940“. – Erschienen im Verlag Cambridge University Press, New York (USA).

    Nach den Dokumenten, die Scheck in seiner Untersuchung vorlegt,.......

    Hierzu die

    Quellen
    Scheck, R.: Hitler´s African Victims – The German Army Massacres of Black French Soldiers in 1940
    (New York 2006)
    Echenberg, M.: The Tirailleurs Sénégalais in French West Africa
    (London 1991)
    Lawler, N.: Soldiers of Misfortune: Ivoirien Tirailleurs of WW II
    (Athens 1992)
    Französisches Heeresarchiv Vincennes
    (Service Historique de la Défense)
    Forschungszentrum zur Geschichte der Überseetruppen Frankreichs
    (Centre d´histoire et d´etudes des troupes d´Outre Mer) – CHETOM
    Wikipedia Archiv
    Koller, Ch.: Von Wilden aller Rassen niedergemetzelt
    (Stuttgart 2001)
    Frankfurter Wochenschau (Zeitschrift)
    (Frankfurt am Main, 1940)
    Jannasch, L.: Schwarze Schmach und schwarz-weiß-rote Schande
    (Berlin 1921)
    Kettlitz, E.: Afrikanische Soldaten aus deutscher Sicht seit 1871
    (Frankfurt am Main 2007)
    Mass, S.: Weiße Helden – Schwarze Krieger
    (Köln 2006)

    Zu den Greuel der Totenkopf sieh bei Sydnor, Jr.: "Soldaten des Todes" , dort auch Verweis auf Stein.


    Zuständige Staatsanwaltschaft:

    "

    „Nach den bisherigen Feststellungen wird der Nachweis derartiger, Mord qualifizierender Tatumstände, allenfalls für einige Vorfälle, die hinreichend konkretisiert werden können, gelingen, während
    in der Mehrzahl der Fälle – zumindest im Zweifel – mangels Konkretisierung die Tat lediglich als
    Kriegsverbrechen von der Qualität lediglich des Totschlags zu bewerten sein wird, der seinerseits
    bereits seit langem der Verjährung unterliegt“.


    Gruß Karl

    Hallo Alex,


    diese Streiterei welche Panzer/Sturmgeschütz etc. zu wem gehört gab es eigentlich seit Entstehung der Panzerwaffe i. w. Sinne und dann fast durch den ganzen Krieg hindurch.

    Guderian mischte da auch kräftig mit, bis er schließlich Generalinspekteur der Panzertruppen wurde.

    > 17.2. 1943 General Linnarz, Keitels Gehilfe, teilt Guderian mit, dass er u Hitler nach Winniza kommen solle

    > 20.2.1943 General Schmundt, der Chefadjutant Hitlers, bespricht mit Guderian die Absichten und Möglichkeiten die Panzertruppe neu zu organisieren, zumal die Vorstellungen des Rüstungsministers und des Generalstabes auseinander gehen.

    > 21. 2.1943 Guderian bespricht sich mit Jodl, Zeitzler, Schmundt und Oberst Engel ( Adjutant Hitlers) über eine mögliche Dienstanweisung

    > 22.2.1943 Guderian bespricht sich mit Keitel in o. a. Sache

    > 23.2.1943 Guderian, Keitel und Fromm ( Ersatzheer) besprechen sich in o. a. Sache.


    "Dienstanweisung

    1. Der Generalinspekteur ( Guderian) der Panzertruppe ist mir verantwortlich für eine der kriegsentscheidenden Bedeutung entsprechenden Weiterentwicklung der Panzertruppen"

    "*Die Bezeichnung "Panzertruppen" in dieser Dienstanweisung umfasst: Panzergrenadiere und Infanterie ( mot.) , Panzeraufklärungstruppen, Panzerjägertruppen und schwere Sturmgeschützeinheiten."*

    Guderian betont, dass "schwere" ( Sturmgeschützeinheiten) hineingeschmuggelt worden sei. ( Also ohne seine Zustimmung.) Diese gehörten zuvor zur Artillerie.

    Diese DA zog den Widerstand vieler Generäle nach sich, so dass letztlich am,

    > 9. 3. 1943 bei einem Vortrag vor Hitler und der Generalität die Sturmartillerie und die Panzerjägerabteilungen nicht in Guderians Befehlsgewalt übergingen.


    Gruß Karl


    Guderian: "Erinnerungen eines Soldaten"


    Anmerkung:

    "Dies Bezeichnungen sollten einfach heroisierend wirken.... damit kann man sozusagen problemlos Panzer vernichten usw."

    Diese, meine Aussage bitte ich aber im Kern stehen zu lassen, da solche Suggestivbezeichnungen tatsächlich für den "Endkampf" gewünscht und verwirklicht worden sind; unabhängig von Deiner, Alex, o. a. und meinerseits natürlich nicht bestrittenen Feststellungen.

    Lieber Georg,


    danke für den Link, denn die Beiträge bei Gerard kannte ich nicht. Ich habe natürlich nicht unter dem Suchwort " Geschichte" recherchiert.

    Man sieht, im Forum steckt allerhand Wissen...man muss es nur finden..

    Leider sind die meisten Links blockiert und dadurch nicht mehr ganz nachvollziehbar.

    Wenn Du in der Nara Rolle etwas findest, das wäre natürlich sehr authentisch.


    Gruß Karl

    Hallo,


    Spielberger, "Spezialpanzerfahrzeuge" Band 8 gibt beim leichten Ladungsträger Sd.Kfz. 303 (Goliath) die Produktionszahl von 5.079 Stück gegenüber Hahn, "Waffen und Geheimwaffen mit 4.919, an.

    Pawlas, "Waffen Lexikon -Waffen Revue, gibt nachfolgende Zahlen an. Er beruft sich in der Vorgeschichte auf Originalunterlagen von der Abteilung RuK

    (Rüstung und Kriegsproduktion).


    Gruß Karl

    Hallo,


    ich möchte nochmals zurückkommen auf meinen Betrag #1 vom 27.12.2008:

    "...am 22.01.1944 sind alliierte Truppen bei Anzio und Nettuno gelandet.
    GFM Kesselring schreibt in "Soldat bis zum letzten Tag ( Bublies Verlag) folgendes:

    " .....und die ferngesteuerten "Goliathe" versackten und versagten."

    Nach einigen Recherchen musste ich nun feststellen, wie auch schon Jürgen #2, geschrieben hat, dass es doch erfolgreiche Einsätze gegeben hat.
    so steht in dem Buch: " Kampf um Breslau" damit erfolgreich von der Roten Armee besetzte Häuser und ein Brückenneubau erfolgreich gesprengt werden konnten.

    Auch in Spielberger Band 13 " Sturmgeschütze" werden erfolgreiche Einsätze der Pz. FKL 314, 313,312,311mit dem B IV (Sd.Kfz. 301) erwähnt, so z. B. die Sprengung eines Minenfeldes, die Vernichtung von Bunkern und Stellungen, Brückensprengung und in der gewaltsamen Aufklärung. Allerdings konnten nicht in allen Fällen die Fahrzeuge zurückgeholt werden.

    Um nun auf Kesselring zurückzukommen, so muss man davon ausgehen, dass die Goliathe einfach im falschen oder besser für diese Waffe nicht geeigneten Gelände und deshalb erfolglos eingesetzt worden sind.


    Gruß Karl

    Hallo,


    leider habe ich feststellen müssen, dass ich eine ähnlich gelagerte Frage schon einmal gestellt habe.

    Ich bitte das Versehen zu entschuldigen und stelle hier meinen damaligen Beitrag nachfolgend ein.


    lhttps://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php?thread/10484-ladungstr%C3%A4ger-goliath/ *


    Sollte es neue Erkenntnisse geben, dann könnte man ja hier antworten.

    Sollten die Moderatoren eine Löschung bevorzugen, so ist das auch i.O.


    Gruß Karl


    * Im Netz vorhanden, wurde aber bei meiner Recherche nicht angezeigt.

    Hallo,


    hier im Forum gibt es diverse Beiträge zu den verschiedenen Modellen der Sprengpanzer. es gab bekanntlich folgende Modelle:


    1. Leichter Ladungsträger Goliath, Sd.Kfz. 302

    2. Leichter Ladungsträger Goliath, Sd.Kfz. 303

    3. Leichter Ladungsträger Goliath, Sd.Kfz.303a

    4. Leichter Ladungsträger Goliath, Sd.Kfz. 3036

    dann gab es noch:

    5. Schwerer Ladungsträger Sd.Kfz. 301, Ausführung B IV b

    6. Schwerer Ladungsträger Sdf.Kfz. 301, Ausführung B IV c

    7. Mittlerer Ladungswerfer Sd.Kfz, 304, genannt Springer.

    Den verschiedenen Berichten, die es über diese Sprengpanzer gibt ist zu entnehmen, dass diese sich anscheinend nicht bewährt haben, was glaubhaft erscheint, da bei Kriegsende eine große Anzahl davon übrig war.


    Es wurden produziert:

    Leichter Ladungsträger Goliath/E = 2.650 Stück

    Leichter Ladungsträger Goliath/V = 4.919 Stück

    Mittlerer Ladungsträger Springen = 50 Stück

    Schwerer Ladungsträger BIV = 1.193 Stück.


    Am 1. März 1945 waren noch vorhanden:

    2.527 Stück mit Elektroantrieb

    3.797 Stück mit Verbrennungsmotor.


    Warum haben sich diese Sonderfahrzeuge nicht bewährt?

    Warum wurden diese immer weiter produziert und immer neue Modelle entwickelt, obwohl sie sich nicht bewährt haben?

    Gibt es Berichte über die erfolglosen (?) Einsätze dieser Geräte?


    Gruß Karl


    Hahn:" Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres 1933 - 1945"

    Pawlas: " Waffen Revue Heft 8, Waffen Lexikon 1810-100-1 und Folgeausgaben

    Waffen Arsenal Bd. 68


    Gruß Karl