Posts by Karl Grohmann

    Hallo Heidy,


    Daher: " Hab verstanden Chef " und vielen Dank.

    Thomas ( Huba) meint es nicht so. Er spricht nur die hier erforderliche klare Sprache. Mit dieser Aussage wollte er nur Dein Selbstbewußtsein hier im Forum stärken. :)


    Lieber Thomas,


    ich weiß, Du kannst Dich und Deine Meinung absolut selbst vertreten, nun habe ich aber halt ausnahmsweise mal das Wort in Deiner Sache ergriffen.


    Gruß Karl ;)

    Hallo Andreas,


    ich konnte keinen Beweis für die Verwendung von Thermitzerstörladungen in den dt. Panzern des II. WK finden!

    Somit hast Du in dieser Sache Recht!

    Thermitzerstörladungen werden in den heutigen Panzern des Typs Leopard verwendet, 1 x für das Rohr, 1 x für den Motor. Das bedeutet aber nicht, dass diese in Friedenszeiten immer mitgeführt werden, deshalb ist das manchen Panzerleuten nicht bekannt.


    Gruß Karl

    Hallo Nicco,



    die Frage von Tuermer wurde eben im zweiten Beitrag nicht vollständig beantwortet, deshalb mein o. a. Beitrag, denn die Frage lautete.

    Infanteriesoldat während eines Gefechtes ausgehändigt?

    also während eines Gefechts und nicht die Mannausstattung mit 60 Patronen für den K 98k, denn für das StG. waren es m. W. 90 Patronen,


    Gruß Karl

    Hallo Andeas,

    In den Museen sieht man nur Panzerwracks, die gesprengt wurden.

    Das ist allerdings richtig.

    Es gab zum Zerstören von Geschütz - und Werferrohren die sog. " Sprengpatrone Z" in verschiedenen Ausführungen, z. B.: Z34, Z48, Z 72, Z85, Z102, Z 120 für das jeweilige Geschütz/Werfer.

    Die wurden sicher auch neben den üblichen Sprengmitteln auch für Panzer verwendet; insbesondere die Z 120 wäre von der Ladung her sehr geeignet gewesen.

    Die Geschichte mit dem mitgeführten Thermit und zur Vernichtung des Panzers auf den Motor legen, war meiner Erinnerung nach eine nur in wenigen Exemplaren nach dem Versuch bei der Truppe angelangt. Die Ladung sollte nicht nur zur Motorvernichtung, sondern zur Inbrandsetzung dienen.

    (Bin aber noch auf der Suche nach der Beschreibung).


    Gruß Karl

    Hallo,


    das war doch die Frage:

    Wie viel Patronen bekam ein Infanteriesoldat während eines Gefechtes ausgehändigt?

    Während der Großkampftage wurden einfach Munitionskisten mit Infanteriemunition in entsprechenden Abständen an den Stellungen abgeladen.

    Eine Erfassung der Ausgaben im Detail erfolgte nicht. ( Soweit Munition vorhanden war.) Bei der Artillerie sah das anders aus.


    Gruß Karl

    Hallo,


    ich denke, wenn man in Hitlers Tötung ein Ende der Kriegshandlungen gesehen hätte, dann hätten die Alliierten das auch - egal unter welchem Mühen und Umständen,Militär, Agenteneinsatz, Überläufer etc. - geschafft. Die Geschichte ist voll von geglückten Anschlägen auf Staatsoberhäupter.

    Sicherheitsmaßnahmen sind kein Heiligenschein, wie die Geschichte lehrt.


    Gruß Karl

    Lieber Bert,

    hallo,

    Außerdem erschien möglicherweise Hitler der britischen Führung wegen seiner mittlerweile irrationalen Kriegsstrategie „lebend nützlicher als tot“.

    Ich glaube, davon kann man ausgehe, denn war garantierte, dass dann der Krieg zu Ende gewesen wäre. Die Generalität hätte wahrscheinlich ohne Hitler versucht so lange zu kämpfen bis man hoffte günstige Bedingungen aushandeln zu können und dabei wäre die Kriegsführung u. U. strategisch und taktisch zielgerichteter geworden. Wenngleich der Zeitpunkt der allermeisten Anschlagsversuche viel zu spät gesetzt war.

    ( Eine meiner seltenen Vermutungen, da kein Hintergrund belegbar).


    Gruß Karl

    Lieber Bert,

    hallo,


    da möchte ich einen Spruch anhängen:


    " Im Krieg töten sich Menschen, die sich nicht kennen

    auf Befehl von Menschen, die sich zwar kennen aber nicht töten."

    (Andreas Schultheiss)


    Gruß Karl

    Hallo Nicco,


    kannst Du das Buch empfehlen: "Spione und Nachrichtenhändler: Geheimdienst-Karrieren in Deutschland 1939-1989"

    Liegt der Schwerpunkt i. d. Zt. zwischen 1939 und 1945 oder danach?


    Gruß Karl

    Hallo Uwe,


    bestend Dank für diese kurzen, aber infomativen Hinweise auf die themenbezogene Literatur. Es ist für mich jedes mal ein Anreiz mich mit - zumindest dem einen oder anderen Buch - zu befassen bzw. dieses zu erwerben um mein Wissen auf den aktuellen Stand der Forschung zu bringen, soweit meine Bedürfnisse dies erforderlich machen.


    Grüße von Karl

    Hallo,


    ich lese gerade: Schneider - Janessen, K.H.: " Arzt im Krieg - Wie deutsche und Russische Ärzte den II. WK erlebten" (antiquarisch)


    Wer das wahre und fürchterlich grausame Antlitz des Krieges erfassen möchte, dem empfehle ich das o. a. Buch.

    Wer dünnhäutig ist dem kann ich nur raten die Finger von dem Buch zu lassen.

    Schlimmer geht es nur noch in dem Bildband von Friedrich, Ernst zum I. WK : " Krieg dem Kriege".

    Zurück zum Buch "Arzt im Krieg":

    Die Darstellung behandelt ausschließlich die Einsätze von Ärzten auf der Grundlage ihrer medizinischen Tätigkeiten, angereichert mit Berichten betroffener, folglich verwundeter Soldaten. Zwar kann man an den einzelnen, eingefügten Erzählungen deutlich die Darstellungsweise von Kriegsteilnehmern erkennen, was aber meiner Ansicht nach den Inhalt und die Aussagekraft nicht schmälert, denn das Buch wurde in seiner Gesamtheit vom Autor, Dr. phil.Dr.med Schneider - Janessen, Jahrgang 1945, verfasst und entsprechend sind die Beiträge auch eingeordnet und ins richtige Licht gesetzt.

    Das erste Kapitel ist nach Kriegsjahren und Kriegsschauplatz geordnet, streift im Jahr 1945 auch noch kurz den Bombenkrieg in Deutschland mit seinen Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Das zweite Kapitel behandelt Medizin und Krieg mit einem Überblick über die Verluste des med. und Sanitätspersonals, die einzelnen Kriegsverletzungen und ihre Problemfelder der med. Versorgung, Todesursachen, selbst die Triage und psychologiesch Aspekte werden abgehandelt.

    Übrigens, trotz allem ist das Buch für Jedermann verständlich geschrieben, eine Erklärung med. Fachausdrücke, ein Verzeichnis der im Buch genannten Ärzte und ein Verzeichnis weiterführender Literatur für diejenigen, die tioefer einsteigen wollen runden das Buch ab.


    Aus meiner Sicht eine sinnvolle Ergänzug zu Buchner, A.: "Der Sanitätsdienst des deutschen Heeres 1939 - 1945", sowie zu Bamm,Peter: " Die unsichtbare Flagge" , kurzum ein empfehlenswertes Buch zur schonungslosen Realität des Krieges.


    Gruß Karl

    Hallo Andreas,


    Thermit wurde auch noch nicht verwendet.

    woher hast Du diese Feststellung? Da liegst Du da aber völlig daneben.

    Thermit wurde in den 1890er Jahren von Hans Geoldschmidt entdeckt bzw. hergestellt und 1895 bereits patentiert.

    Hast Du Dich schon mit den verschiedenen Stabbrandbomben befasst? Diese waren alle mit Thermit gefüllt.

    Die Thermitladung zur Zerstörung des Panzermotors hieß irgenwie mit Zerstörladung. Ich bin auf der Suche danach...wird schwierig bei der Menge meiner Literatur.


    Vielleicht meinst Du Nanothermit, das ist ein Sprengstoff neuerer Art.


    Das durch die 50 kg Ladung die Panzerdecken nicht durchschlagen wurden, lag an der suboptimalen Form der Hohlladung.

    Das habe ich oben bereits erwähnt, indem ich auf die Abstandsladung hinwies.


    Gruß Karl

    Hallo Uwe,


    somit alles klar. Habe zwar schon an einigen behördlich genehmigten Bergungen gefallener Me 109 Besatzungen teilgenommen, aber da war verständlicherweise nie eine ganze Fläche dabei. Sofern diese beim Einschlag in das Erdreich an der Erdoberfläche abgeschoren worden waren, hatte man die, spätestens nach dem Krieg, geborgen.

    Habe nachgeschaut: Tatsächlich waren das richtige " Radkästen" zur Aufnahme des Federbeins mit Rad, allerdings teilweise, lt. Baubeschreibung, nur durch irgendein(sicher stabiles) Stoffgewebe verschlossen.


    Gruß Karl