Posts by Karl Grohmann

    Hallo Thomas (HiWi),

    Vielleicht wurde hierbei sogar tatsächlich an eine mögliche Luftverlastung per Me 323 gedacht?

    nach meinen Unterlagen über die Me 323 flogen 1945 keine solche Maschinen mehr, da es an Treibstoff und Ersatzteilen, vor allem für die Motoren mangelte.

    Wäre auch bei der alliierten Lufthoheit glatter Selbstmord gewesen.


    Gruß Karl

    Lieber Uwe,


    frag vielleicht auch mal bei der "Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt", Hauptsitz Bonn, nach.

    Zitat:

    "Die DGLR hat dann als Nachfolgegesellschaft sowohl die Arbeit der WGLR als auch der "Deutschen Gesellschaft für Raketentechnik und Raumfahrt e.V." (DGRR) fortgeführt."

    Vielleicht haben die noch Unterlagen. Anfragen kostet nichts.


    Gruß Karl

    Hallo Sten,


    genaue Ortsangaben des Flugplatzes und Maße des angeblichen "Ringstandes" wären sicherlich sehr sinnvoll. ( Warum so geheimnisvoll?)

    Dann könnte man vielleicht deine inzwischen umfassenden Fragen etwas zuordnen.


    Gruß Karl

    Hallo Dieter,


    wenn Du die Kujau Geschichte ansprichst, wunderte ich mich von Anfang an, woher die Tgb. gekommen sein sollten. In seinem "Führerbunker" dürfte dafür kein Platz in seinem direkten Umfeld gewesen sein ( Nur ein kleiner Tresor).

    Man hätte doch nur seine noch lebende Ordonanz, Sekretärin, Schreibkräfte befragen müssen.

    Ich dachte aber dann, dass sich wohl schon Historiker gemeldet hätten, was erst später geschah.


    Gruß Karl

    Hallo,


    vielleicht noch etwas zu den offiziellen Bezeichnungen der Leuchtgrantapatronen 8,8 cm Flak:


    Leuchtgranatpatrone Flak ( R) (gr) (mit Leuchtsatz 83 sec. und grauem Rauchsatz 3 sec.)

    Leuchtgranatpatrone Flak (R) (gb) ( mit Leuchtsatz 83 sec. gelb)

    Leuchtgranatpatrone Flak (R) (w) (mit Leuchtsatz 83 sec. weiß)


    Gruß Karl


    Pawlas Waffen - Lexikon 2630-100-3 Waffen Revue 31 S. 5009

    Hallo Christian,


    Die Frage bezieht sich auf die Vorkriegszeit. Gerfeiter 1.10.1935 - Ernennung Unterführer 26.11.1935 - Uffz. 1.5.1936. Gab es zu diesem Zeitpunkt Regelungen?

    Zu Deiner Frage eine Teilantwort:


    Die Beförderungebedingungen/Voraussetzungen wurden mehrfach geändert. Ich beziehe mich jetzt auf die von Dir angefragte Zeit:

    Ab dem 1. Okt. 1934 traten neue Bestimmungen über Beförderung, Ernennung und Versetzung der Uffz. und Mannschaften des Reichsheeres* - H.Dv. 29 - Entwurf 1934 in Kraft**


    a) Nach Ableistung der vorgeschriebenen Dienstzeit zum Obergefreiten und Unterfeldwebel***


    b) im Rahmen der hierfür in den Freidenstärkenachweisungen festgelegten Planstellen zu


    c) Gefreiten****, Unteroffizier, Feldwebel, Oberfeldwebel

    überplanmäßig

    Kapizulanten zum Uffz., Reserveoffizieranwärter zum Gefreiten, Unteroffizier zum Feldwebel als Belohnung für Taten, die besonderen Mut und besondere Umsicht erforderten;


    d) bei der Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst am Entlassungstag zum Dienstgrad des Beurlaubtenstandes


    Für die Beförderung und Ernennung des aktiven Offiziernachwuchses galten die Offizierergänzungsbestimmungen der Wehrmachtsteile.


    Die Beförderung in den Sonderlaufbahnen erfolgte im Rahmen der Laufbahnvorschriften nach den für die Uffz. in der Truppe gegebenen Grundsätzen. Soweit die Ausbildungsbedingungen ( erfolgreiche Abschlußprüfung)


    Voraussetzungen für die Beförderung zum Oberfeldwebel der Truppe war das Bestehen der Eignungsprüfung Nach Anlage 2 der H.Dv. 29, Entwurf 1934 bzw. Anlage 1 der H.Dv. vom 8. Okt. 1937

    Feldwebel und Oberfeldwebel erhielten bei ihrer Beförderung eine Bestallung, die der befördernde Vorgesetzte vollzog.


    Beförderung zum:

    Gefreiten 1 Jahr

    Obergefreiten 2 Jahre nach einer Dienstzeit von 1 Jahr Gefreiter oder Oberschütze

    Unteroffizier 2 Jahren " " "

    Unterfeldwebel 6 Jahren 4 Jahre Unteroffizier

    Feldwebel 6 Jahren " "




    * Ich gehe hier nur auf das Heer und auch nicht den Beurlaubtenstand ein.

    **H.VBl. 1932, S. 79,140,167, HVBl. 1933 S. 42,57, HVBl.1934 S. 8 und 19 außer Kraft.

    ***Obergefreiter. und Unterfeldwebel - Stellen waren nicht an besondere Planstellen gebunden

    **** Im Frieden, im Kriege galt die KStN


    Quelle.: Absolon " Die Wehrmacht im III. Reich" Bd. 3 S. 287 bis 290


    Gruß Karl

    Hallo Andreas,


    ich weiß nun nicht, wieweit Du in diesem Komplex schon vorinformiert bist.

    Einen guten Überblick gibt es in dem Buch vom "Zentralarchiv der Pioniere" mit dem Titel: "Deutsche Pioniere" , Vowinckel Verlag 1976.

    (Das Zentralarchiv selbst ist wohl aufgelöst.)

    Gruß Karl

    Hallo,


    Merkblatt 25/4: "Anleitung für die Ausbildung und den Einsatz von Scharfschützen" steht auf

    > S. 18 "Die Schießübungen im Feldheer.....

    Beim täglichen Abgehen der Stellungprüft der Kompanie-usw, Führer das Können seiner Scharfschützen durch kleine Aufgaben.


    > S. 19, Ziffer C " Einsatz des Scharfschützen":

    " Dem Scharfschützen ist durch den Zug oder Gruppenführer ein Kampfauftrag zu geben."


    Daraus kann man schließen, dass es in einer Gruppe oder Kompanie mehrere und in der Division einige gab.


    Natürlich kann es auch ein Lehrgang der Divisionskampfschule sein, was ich persönlich aber wegen der eingeführten Magazine ausschließen möchte.

    Mit Befehl vom 10. August 1944 wurde nämlich für die Divisionen ab der 29. Welle die Einführung sog. " Divisionskampfschulen" angeordnet, nur noch 1 Uffz. als Grfhr. im Rahmen des Lehrpersonals. Außerdem war der ursprüngliche Scharfschützenlehrgang - damals auf der Seethaler Alpe, dann in Wilna mit einer Dauer von 5 Monaten auf 9 Tage gekürzt worden. Die Dauer des Lehrganges in den Divisionskampfschulen betrug z. B. bei der 340 Id., der 454. Sich. Div. und der Korps Abt. G. 4 Wochen.(Anlage KTB).


    Die 6. ID verfügte im Januar 1945 über 10 Scharfschützen mit 400 anerkannten Abschüssen, davon allein die Scharfschützen Schöne und Baumann mit jeweils über 100.


    Gruß Karl

    Hallo Publius,


    für mich sind das die Epauletten eines Kapitänleutnants.

    Hier etwas zu den Maßen aus dem Schlicht/Angolia "Die Kriegsmarine": und "Uniformfibel von 1933" sowie Soukop/Thomas: Uniformen und milit. Symbole des 20. Jhdts.und Hettler: "Uniformen der dt. Wehrmacht".


    Kranz: Durchmesser quer über das Feld von außen 11,5 cm, innen 8 cm, Breite in der Mitte unten : starker Kranz 1,4 cm, Kranzschnüre 3,5 mm

    Zunge: Länge 6,5 cm, Breite 5,5 cm Tressenbreite 1,6 cm ( In der Vorschrift fälschlich 0,16 cm)

    Kantillenfransen: Länge 9 cm, Stärke der dünnen Fransen 3 mm, der dicken Fransen 1,2 cm.

    Laufbahnabzeichen: Länge 2,8 cm

    Rangsterne: Von Spitze zu Spitze 1,6 cm ( In der Vorschrift fälschlich 0,16 cm)

    Gesamtlänge 13 -15 cm größte Breite des Feldes 11 cm

    Achtung:

    Gemessene Maße: Gesamtlänge 13 - 15 cm, größte Breite des Feldes 11cm ( Abweichungen in der Praxis D.U.)

    Zunge Länge: 5,3 bis 7 cm ( offenbar abhängig von der Schulterbreite) Breite 5,6 bis 8 cm, Tresse 1,5 bis 1,6 cm breit

    Fransen Kaleu: 8,5 bis 8,8 cm lang, Stärke: 3 mm


    Gruß Karl

    Hallo,


    da Ihr nahe dran seid, vor allem Christian: Es handelt sich um eine Planquadratkarte des Deutschen Reiches für Flieger. Dazu gehört die Landkarte, auf der größere Planquadrate eingezeichnet sind. Die abgebildete Karte war praktisch eine Ergänzung und Unterteilung der großen Planquadrate.

    Dem Flieger/Piloten/Navigator wurde also zur schnellen Findung zuerst das Planquadrat der großen Karte und dann die Feinabstimmung über das Planquadrat der oben abgebildeten Karte übermittelt.

    Da diese Karte nass und von mir getrocknet worden war ist sie faltig. Also keine Fallschirmseide. Sie befand sich in der Oberschenkeltasche eine abgeschossenen Piloten.

    ( Amtlich genehmigte Bergung und Klärung eines Vermißtenschicksals).


    Gruß Karl

    Hallo Superlol 3000,


    Vorneweg eine allgemeine Feststellung:

    Die Leute waren früher sparsamer und hatten auch weniger Geld, vor allem Soldaten, weshalb eine Heirat in Uniform den Hochzeitsanzug überflüssig machte. Zudem war man überwiegend stolz auf das sogenannte "Ehrenkleid", die Uniform.


    Zur Sache:

    Für eine Heirat von Angehörigen der Wehrmacht galt die:" Verordnung über das Heiraten von Angehörigen der Wehrmacht" vom 1.4.1936, H. Dv. 3/6 ( Mit Deckblatt 1)

    Eine Heirat bedurfte der Erlaubnis des Vorgesetzten nach § 27 des Wehrgesetzes.


    Die Heirat ohne Erlaubnis war nach § 150 des Wehrstrafgesetzbuches mit einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Monaten bedroht.

    Die Erlaubnis war von einem ganzen Katalog von Anforderungen, beginnend bei der Braut, deutschen oder artverwandten Blutes, einwandfreier Ruf, nicht verschuldet, frei von Erbkrankheiten usw. Der Vorgesetzte hatte vor der Zustimmung streng vertrauliche Erkundigungen einzuziehen usw.

    Eine beglaubigte Abschrift der Heiratsgenehmigung ist dem Wehrmachtsgeistlichen zu übersenden*


    Außerdem gab es dazu noch die Ausführungsbestimmungen, wie z. B. die Anträge/Erlaubnisse usw. ausgestaltet sein mussten.

    Hier von Bedeutung:


    Ziff. 6: Das kirchliche Aufgebot und die kirchliche Trauung haben die Verlobten bei dem zust. Geistlichen rechtzeitig zu bestellen. Dabei sind die Taufscheine der Verlobten oder beglaubigte Abschriften vorzulegen.

    Zuständig sind die Wehrmachtgeistlichen oder die mit der Wehrmachtseelsorge beauftragten Zivilgeistlichen zu deren Kirchengemeinde der Bräutigam gehört.


    Ziff. 7: Falls ein anderer Geistlicher - auch der Pfarrer der Braut - die Trauung vollziehen soll, so ist mind. 14 Tage zuvor bei dem zuständigen Wehrmacht - oder Zivilgeistlichen der Erlaubnisschein (Dimissoriale) der unentgeltlich ausgestellt wird, zu erbitten.

    Wenn dieser Erlaubnisschein aus besonderen Gründen nicht gewährt wird hat der zuständige Geistliche statt desselben unentgeltlich zu bescheinigen, dass die Erlaubnis nachgesucht worden ist.


    Es ist dort noch eine Auflistung der zust. Vorgesetzten beigefügt.


    Mit Erlaß des OKW/AWA/J vom 28. Januar 1943 wurden die Bestimmungen für die Heiratsordnung der Wehrmacht für die Dauer des Krieges erneut bekannt gegeben.

    Diese wurden bei Vorliegen von Notständen etwas entschärft, bezgl. derdeutschstämmigen Abstammung aber verschärft. Das galt auch hinsichtlich von Parteiangehörigen etc. ( So wie ich das lese).


    Mit Erlass vom 6. =kt. 43 hat Hitler Himmler die Befugnisse bezüglich der SS übertragen.

    Mit Erlass vom 20.8.1944 wurde die Bearbeitung zu Gesuchen für eine Eheschließung mit Ausländerinnen eingestellt.


    Sie auch HVBL 1943 C, S. 84 Nr. 77 Der Im HVBL 1941 C., Nr. 581 bekanntgegebene Erlaß des OKW.


    Grüße von Karl



    * Der ggf. auch die Trauung vornehmen konnte. Bzgl. einer Pflicht in Uniform heiraten zu müssen, habe ich nichts gefunden. ( Es war einfach selbstverständlich).

    Hallo Thomas,(HiWi)


    Waffen-SS (bis Gran Sasso

    das waren auch die Fallschirmjäger, inclusive der Planung. Skorzeny hat sich mit wenigen SS Soldaten nur dazwischengedrängt und hat als 3. Mann im Fieseler den Piloten beim Abflug in Schwierigkeiten gebracht. Was man ihm zurechnen kann ist, dass er sogleich das Funkgerät zerstört hat und damit die Verbindungsaufnahme der Partisanen verhindert hat. Dann ist er sofort nach Berlin geflogen um die "Tat" als seine eigene zu melden.


    Gruß Karl und frohe Ostern.