Posts by Karl Grohmann

    Hallo Peter,

    hallo Stefan,


    Peter, das ist richtig.


    Lt. Tessin:

    Versorgungseinheit 299 = 299. Inf. Div.


    Inf. Div. Nachschubführer 299 15. 2. 1940 ( 8. Welle) im Raum Erfurt, WK IX;

    Kdr. der Inf. Nachschubtruppen 299, seit 15.10.1942;

    Vers. Rgt. 299 seit 1.9.44 ( Da war der Soldat wohl bereits in Gefangenschaft)

    U: 299.Iinf. Div. Korps Abt. "G" ( als Korps Abt. Vers. Rgt. 299)

    299. Inf. Div.

    E: 15 (Kraftf.) Rudolstadt WK IX


    Gruß Karl

    im Anhang das Zeugnis.

    Hallo Rudolf,


    es kommt hier selten vor, dass jemand den Beweis augenscheinlich auf den Tisch legt!


    Hallo Schorsch,


    wir müssten dann auch in einen anderen Thread/Sparte gehen.

    Also das Allgemeine weiß ich natürlich. Interessant wäre z. B. ein Speiseplan aus den längerdauernden Feindfahrten. So hieß z. B. das stachelige/ leicht verschimmelte Brot " Hase" ( Wegen der Ähnlichkeit mit dem Hasenfell). Es gibt sicher ein Kochbuch für U - Bootfahrer/Köche. Auch gab es sicher Kalorienberechnungen, ähnlich bei Heer, Luftwaffe und was an Südfrüchten/-ersatz zu verabreichen war.

    Unter Dissertationen habe ich eine mit dem Thema "Tauchretter" eingestellt, falls für Dich von Interesse.


    Grüße von Karl

    Hallo zusammen,


    das mit den Bärten ist so eine Sache:*


    Wenn an Bord Feuer ausbricht, dann muss der Löschtrupp, der den Angriff unter Deck ausführen muss, mindestens eine Atemschutzmaske tragen. Diese ist bei großen Bärten nicht mehr dicht. Deshalb Rasur für den Löschtrupp!


    Hautkrankheiten mögen Bärte und Haare. Rasur wird ggf. vom Bordarzt angeordnet.

    Natürlich, wo kein Kläger, da kein Richter.


    Man machte es an Land so: Gasmaske auf und in den Gasmaskenprüfraum. Bei Eintritt des Brechmittels unter die Maske war die Sache klar.

    Kenn ich auch, aber ohne Bart.

    Im "Reibert" gibt es zu dem Bartwuchs keinen Hinweis, da sich der Soldat zu rasieren hatte.

    Marinedienstvorschriften habe ich nicht.


    Gruß Karl


    * ähnliches Thema hatten wir schon mal, will vorstehend aber eine Ergänzung liefern

    Hallo Wolfgang,


    ohne dass ich jetzt eine Diskussion beginnen will, möchte ich auf folgendes hinweisen.

    Früher ist man - auch ich - wenn man "über den Zapfen gehauen hat" ( also die Ausgehzeit überschritten hat) über den Zaun des Kasernengeländes geklettert und wenn man Glück hatte und zuvor das Fehlen nicht bemerkt worden ist, war man unbemerkt wieder in der Stube.


    Gruß Karl

    Hallo Ulf,


    Deine Ergänzung des Themas ist wichtig und richtig.

    Es gibt dazu auch entsprechende Untersuchungen.

    Hier zwei Beispiele:

    Martin Seckendorf:

    "Zur Wirtschaftspolitik der deutschen Besatzer in Griechenland 1941-1944, Ausbeutung, die in die Katastrophe mündete."

    Sebastian Stopper:

    "Das Brjansker Gebiet unter der Herrschaft der Wehrmacht" (Dissertation)


    Gruß Karl

    Hallo lieber Bert,

    hallo liebe Lesern,


    interssant ist die Backweise beim Kommissbrot. Eigentlich von der Form her ein Kastenbrot. Da man aber bei den Rückzügen und dem fehlen der Blechkastenformen man sich auch die mühevolle und zeitraubende Arbeit mit den Blechkästen sparen wollte, hat man die Brote dicht nebeneinender gelegt um so einen ähnlichen Effekt zu erreichen. Erforderlich war dabei die Brote seitlich gut zu mehlen oder nässen, wenn möglich zu fetten.

    Wer hat da schon noch nachgewogen...hauptsächlich man hatte Brot. Da war selbst der Fourier oder Küchenuffz. froh etwas ausgeben zu können.

    Übrigens: Da gab es oft gar keine Stärkemeldungen zur Feldbäckerei, Feldmetzgerei, Feldküche, die ja meist selbst auf dem Rückzug waren; weil zu lange gehalten werden musste und es dann oft fast überstürzt zurück ging; selbst für die Nachschubdienste.

    Es lief oft so, dass man die Lebensmittel einfach neben der Rückzugstrasse für Jedermann mitnehmbar ausgelegt hat, damit diese nicht in Feindeshand fielen.

    So wurden oft auch leicht verderbliche Rohwaren zur Selbstverarbeitung ausgegeben. Was auf dem Rückzug wohl roh gegessen wurde, wenn möglich.

    Und "beschissen" wurde auch. Stärkemeldungen mit weniger Verlusten; allerdings schwer strafbar.


    Gruß Karl

    Hallo Moinsen,


    ja, es wurde gestreckt. Die Brennessel hemmt das Bakterienwachstum und ist reich an Vitamin C, also sehr gesund. Man verwendet spezielle die Blätter und Samen, aber auch die Stängel lassen sich verarbeiten.

    Wie von mir schon berichtet wurde in dem Brotteig u. a. ganz fein gemahlenes Holzmehl beigegeben. Habe solche Säcke mit Holzmehl selbst gesehen.


    Gruß Karl

    Hallo,


    ich möchte noch einmalauf meinen Beitrag zurückkommen um es zu verdeutlichen:

    Egal ob Wehrmacht oder Waffen - SS, um in einem Zuge zum Tapferkeitsoffizier ( Kr.O.) befördert zu werden, bedurfte es mindestens des Dienstgrades Feldwebel/Oberfeldwebel oder Oberschar -Hauptscharführer.

    Übrigens waren das Dienstgrade, die bereits oder oft schon Zugführer waren. Also ohne eine gewisse Befähigung ging das auch nicht. Nicht außer acht zu lassen: Eine bislang einwandfreie Beurteilung und die Fähigkeit führen zu können.

    In der Luftwaffe galten qualifizierte Speziallehrgänge mit kurzer Frontbewährung ( 1/2 jähriger) als Voraussetzung.


    Gruß Karl

    Hallo Peter,



    Während des Krieges wäre es sogar möglich gewesen bei der Waffen-SS direkt vom Rottenführer zum Untersturmführer befördert zu werden oder bei der Wehrmacht vom Obergefreiten zum Leutnant. Stichwort: hervorstechende Tapferkeitstaten.

    damit meinst Du sicher die Berförderungen der sog. Tapferkeitsoffiziere, genann z. B. Leutnant, Kr.O..

    Vom Rottenführer zum Untersturmführer halte ich aber nicht für möglich.


    Gruß Karl

    Hallo,


    bereits 1936/37 war Fritsch und Beck von einem Mehrfrontenkrieg ausgegangen, weshalb - neben der Annahme einen "aufgezwungenen Krieg" führen zu müssen, dem Ausbau der Landesbefestigungen, sowohl im Osten, als auch im Westen, sofort und in den Folgejahren große Aufmerksamkeit geschenkt wurde, weshalb die Bauarbeiten an den Landesbefestigungen West und Ost beschleunigt wurden um starke Kräfte für die entscheidungssuchende und den Sieg erzwingende Angriffsoperation freimachen.

    Man war also klar von einem Mehrfrontenkrieg ausgegangen.

    Kurz gesagt: Man wollte an einer Front schnell siegen, um dann die schwächere, defensive Front verstärken zu können.

    Wie bereits von mir geschrieben: "Schwert und Schild" Doppelstrategie.* Da passte letztlich der Sitzkrieg voll in die Doppelstrategie.

    * Siehe bereits o.a. Quelle:" Schreckliche Generäle" und DDR WKII


    Gruß Karl

    Hallo zusammen,


    für die Wehrmacht galt die Weisung Hitlers zum "Fall Weiß", sowie die in den folgenden Weisungen bis zur Nr. 6 enthaltenen Grundsätze für das Verhalten der Wehrmacht im Westen.

    Für den Fall eines Stellungskrieges: Angriff auf den Westwall waren die H.Dv. 91 und 89 maßgebend.

    Grundsätzlich galt: Im Osten gegen Polen offensiv, im Westen defensiv.

    Näheres hierzu, insbes. zur Doppelstrategie: "Schild und Schwert" findet sich auch in:

    Weier, Klaus: " Schreckliche Generäle"

    Hubatsch, Walter zu: " Hitlers Weisungen".


    Gruß Karl

    Hallo,


    es wurde überall und immer während dem Krieg, dort wo es irgenwie ging, Gemüse angebaut, sogar mitten in Berlin.

    ( Wenn ich das Foto dazu noch finde, es ist in irgendeinem Buch abgedruckt, dann stelle ich es ein.)


    Gruß Karl