Posts by Karl Grohmann

    Hallo Paule,


    sehr interessant.

    Vielleicht dar ich darauf hinweisen, dass es verschiedene Ausführungen/Modelle des Goliath (Sprengpanzers) gab, da in dieser o. a. Anforderung zum Einsatz eines Goliath keine nähere Bezeichnung angegeben ist.


    1. Leichter Ladungsträger Goliath, Sd.Kfz. 302

    2. Leichter Ladungsträger Goliath, Sd.Kfz. 303

    3. Leichter Ladungsträger Goliath, Sd.Kfz.303a

    4. Leichter Ladungsträger Goliath, Sd.Kfz. 3036

    dann gab es noch:

    5. Schwerer Ladungsträger Sd.Kfz. 301, Ausführung B IV b

    6. Schwerer Ladungsträger Sdf.Kfz. 301, Ausführung B IV c

    7. Mittlerer Ladungswerfer Sd.Kfz, 304, genannt Springer.


    Gruß Karl


    Quelle: Pawlas: Waffen Revue, Waffen Lexikon 1810 -100 -1.

    Hallo Alex,



    mir geht es in meiner Frage weniger woher der Begriff "aufpäppeln" kommt sondern um die Begrifflichkeit "Aufpäppelungslager" in Zusammenhang mit der Gewahrsamnahme von sowjetischen Kriegsgefangenen. Wenn jemand hierzu noch etwas sinnvolles Beitragen kann, dann immer gerne.

    Richtig,

    aber es ist doch so, dass man manchmal über die Klärung des Begriffes, die Bedeutung und Aussage eines Wortes zum Ziel kommen kann.......


    Gruß Karl

    Hallo pvt

    so etwas wird meistens für die Presse oder Politiker/Steuerzahler gemacht die was für's Auge brauchen.

    An Deiner Aussage ist was dran!

    Allerdings schildern die Videos von Uwe eine andere Situation, nämlich am Ender der Ausbildung (mindestens) einen scharfen Wurf und untermauern meine Vermutung. Hinsichtlich der Situation im II. WK bin ich noch in der Recherche.


    Gruß Karl

    https://books.google.de/books?…Ctzen%20Luftwaffe&f=false

    Zitat zu Ausbildung von Bomberpiloten:

    S. 58: + Bombenabwürfe Zementbomben auf Zielfläche 10 m Radius

    + Abwurf auf reale Bombenziele

    Hallo,


    nur ganz kurz etwas zur Ergänzung:


    Auf dem Truppenübungsplatz Münsingen habe ich scharfe Übungswürfe gesehen.

    Im Jahr 1968 Manöver " Schwarzer Löwe" mit Abwurf von schrafen Napalmbomben auf dem Truppenübungsplatz Münsingen.

    Warum zum Abschluss der Ausbildung kein scharfer Wurf..wäre doch sinnvoll.


    Gruß Karl

    Hallo Hubert,


    danke für Deine Antwort, aber die befriedigt mich nicht.

    Auch wenn es nicht direkt zum Thema gehört. Es ist für mich unlogisch Patronentaschen für 60 Stück herzustellen und nur mit 45 Patronen zu füllen.


    ...und zum Thema: Bei der Munitionsausgabe fasste der Soldat auch zusätzlich Patronen ( wenn vorhanden), die er im Brotbeutel mitführen sollte.


    Gruß Karl

    Hallo zusammen,


    1. Munitionsausstattung am Mann 45 Patronen?

    So steht es auch im "Handbuch der dt. Infanterie" von Buchner.


    Andernseits heißt es im LdW und bei Buchner 2 Patronentaschen mit 60 Patronen zu je 30 auf Ladestreifen zu je 5 Patronen.*


    Wieso sollte bei 45 Patronen 1 1/2 der dreiteiligen Patronentaschen leer bleiben?

    * So kenne ich es auch von meiner Ausbildung mit K 98 k her.


    Wie soll ich mir das mit den 45 Patronen erklären?


    Gruß Karl

    Hallo,

    Russische Kavallerie benutze ihre Pferde so als Deckung bzw. als Auflage zum Gewehrschießen über den Sattel (Auskunft meines Großvaters)

    diese Art der " Deckung" nehmen war bei der Kavallerie nach Einführung der Feuerwaffen/Gewehre durchaus üblich. Es gibt Bilder dazu..

    Vielleicht hat jemand ein Reglement/ Dienstvorschrift dazu.

    Zur Ausbildung der Kavallerie heißt es in einer mir nur in Auszügen vorliegenden Vorschrift von 1900:

    " ....das Pferd dem Reiter vollständig unterzuordnen, so dass es auf die mit Schenkeln, dem Gesäß und den Zügeln gegebenen Hilfen sofort eingeht"

    Ich kann mir aber vorstellen, dass dieses Reglement noch viele Jahre, auch in den späteren Ausbildungsvorschriften gültig war.


    Gruß Karl

    Hallo AviaB.33,


    Der Hahn war dann gespannt

    ....das meinte ich mit der 2. Sicherung.* Ich habe die 45 ACPColt Government M 1911 mit der Gravur " Property US- Army " ( Wenn ich mich recht entsinne - 45 Jahre her) über zwei Jahre geführt. Hatte einfach mit dem gespannten, wenn auch gesicherten Hahn, nämlich nur durch einen kleinen Rast, immer ein ungutes Gefühl dabei.


    Hier kann man den kleinen Sicherungsrast mit Zubehör und Eingriff am Hahn(Hammer) sehen ( Nachkriegsmodell, hat deshalb geringfügige Änderungen)


    https://www.youtube.com/watch?v=PsluAxF6MIc


    Gruß Karl und schönes Wochenende

    Hallo,


    es gab verschiedene Übungsplätze mit verschiedenen Trainingsmöglichkeiten. Ich denke mal, dass das bei den Bombenabwurfplätzen genau so war, nämlich das die einen Plätze mit größerer Ausdehnung für scharfen Einsatz und die anderen Plätze nur für Betonbomben geeignet und zugelassen waren.

    Zumindest bei den Schießplätzen ( Faustfeuerwaffen/ Gewehr und Maschinengewehr/ Artillerie usw.) und Sprengplätzen (Mengen/kg - Begrenzung) waren je nach Größe entsprechende Zulassungen oder Verbote vorhanden.

    So wurden z. B. auf dem Übungsplatz Neuhammer bei Zielwürfen Rauchbomben geworfen ( Zumindest 1939 - Smith: "Stuka")).


    Gruß Karl


    Hallo nochmal,


    weitere Nachforschungen meinerseits scheinen die Sachlage von Gebhard Aders zu bestätigen, daß während der Bombenwurfausbildung nur oder zumindest überwiegend Zementbomben mit Rauchentwicklung/Nebelwirkung ( Salzsäure u, a, Chemikalien) geworfen wurden.

    Hier noch eine Patentanmeldung dazu:

    http://spisy.upv.cz/Patents/FullDocuments/75/75070.pdf

    Hallo zusammen,


    ich will jetzt nicht als alleiniger Nutznießer dastehen, aber sollte jemand die Beiträge aus dem Tagebuch zusammenfassen, ( so wie bereits angedeutet) wäre es schön, wenn diese hier für alle eingestellt werden würden.


    Danke vorab.


    Gruß Karl

    Hallo,


    ich weiß nicht ob das bei allen Bomben der dt. Wehrmacht so war, aber normalerweise war auf dem Bombenköper/ Hülle folgendes zu lesen:

    > Abnahmestempel

    > Lieferungs Nr. des Füllstoffes

    > Tag, Monat und Jahr der Füllung

    >Zeichen der Fa. der Füllstofflieferung

    > Füllstoffkennziffer

    > Zünderlaufzeit, z. B. LZZ

    u.a., je nach Bombenart.


    Man muss bedenken, dass dies zur Sicherheit der Feuerwerker diente und auch damit die Hersteller und Befüller in die Verantwortung genommen werden konnten. ( Industriesabotage z. B. ).


    Natürlich wurden abgelaufene Bomben/ Zünder in erträglichem( ? )Rahmen noch geworfen, aber es wurden auch Umfüllungen vorgenommen, wie ich gelesen habe.

    Während des Vietnamkrieges haben die US- Beschaffungsbehörden von einem Schrotthändler in Norddeutschland Bombenkörper zur erneuten Befüllung zurückgekauft. ( Sprengstoff war zuvor eingegossen und dann verflüssigt ausgegossen worden, dann Schrott).


    Gruß Karl

    Hallo,


    ich kann nun, außer dem von mir bereits zitierten Beispiel, keine weiteren Fakten nennen, aber es besteht schon ein wesentlicher Unterschied ob man eine Zementbombe oder eine scharfe Bombe abwirft. Wenn ich da an die Übungshandgranaten - und die scharfen Würfe, die ich gemacht habe, denke, glaube ich schon, das auch erfahrene Piloten ab und zu zu Übungszwecken scharf geworfen haben. Genau so war es, wenn ich eine Übungsladung oder eine scharfe Ladung gefertigt habe. Dabei gab es noch extra das sog. Gewöhnungssprengen, wobei eine scharfe Ladung vor dem Bunkerfenster gezündet wurde, worauf ein Teil des "Segens" (Steine etc.) von oben auf den Bunker prasselte.

    Scharfe Bombenabwürfe habe ich bei Münsigen einige gesehen, aber ich weiß natürlich nicht, ob das auszubildende oder erfahrene Piloten waren. Es kann natürlich auch sein, dass das schwache Ladungen waren, aber es waren Explosionen wahrnehmbar.


    Hallo pvt. snafu,

    leider hast Du mich also noch nicht ganz überzeugt.


    Grüße von Karl

    Hallo,


    mir ist bekannt, dass Bombenzielwürfe - auch noch heute - mit Übungsbomben (z. B. blau gemalter und mit Beton gefüllter Bombenkörper) geworfen wurden und werden.

    Selbstverständlich wird auch scharf geworfen, ähnlich wie bei anderen Waffengattungen, wo auch scharf geschossen wird.

    Nun habe ich gelesen, dass, obwohl ich eigentlich an dieser Front von Munitionsmangel ausgehen muss, scharf geworfen wurde ( Hier: speziell Ju 87).

    Kann ich daraus schließen, dass die scharfen Würfe zwingend erfroderlich waren, um die größtmöglich Effektivität beim Feindabwurf, die Gewöhnung des Piloten etc. zu erzielen immer wiedererforderlich waren, denn es waren ausgebildete Piloten in diesem Fall.


    Gruß Karl

    Hallo,


    da man hier in diesem Beitrag anscheinend unterbrechen darf, was ich bewußt seither unterließ um den Zusammenhang nicht zu stören, darf ich mich für Deine Mühe, Ludwig, sehr bedanken, hochinteressant, wenn man es versteht und die Zusammenhänge etwas kennt.

    Was mich, als früheren Wanderer und Bergsteiger absolut immer wieder fasziniert sind die Marschleistungen, insbesonder bei zusätzlichen Kämpfen, die natürlich schwerer wiegen.

    Ich selbst habe auch meine Erfahrungen mit Märschen mit Manövereinlagen absolviert, aber diese nicht annähernd vergleichbaren Leistungen, oft viele Tage hintereinander zu erbringen, bedarf entweder einer guten Vorbereitung, eines Durchhaltevermögens und dem eisernen Willen die geforderte Leistung zu erbringen oder aber besser, alles zusammen, gebündelt mit dem Motto " Verfolgung schützt vor Opfern". ( Nämlich dann, wenn der Feind Zeit gehabt hat sich zu sammeln, formieren und erneut festzusetzen). Außerdem muss man erkennen, dass der Vormarsch anspornt. Anders der Rückzug, da sitzt einem - je nach Lage - die Angst der Gefangenschaft im Nacken, lt. Literatur und Zeitzeugen.


    Gruß Karl