Posts by mfpb330

    Hallo Yannic,


    der Bruder deiner Oma ist mit mehreren Grabkarteikarten bei Ancestry vertreten.


    Seine Einheit: 7. Kompanie Inf. Rgt. 97 (weiteres zur Einheit über Suchfunktion hier im Forum).


    + 11.08.42 Kriegslazarett 3/610 Simferopol / "Schußverletzung" ++ Heldenfriedhof Simferopol "Z" Grab 140


    Falls Du interesse an den Grabkarteikarten hast, bitte per PN melden.


    Gruß

    Dieter

    Hallo Forum,


    nach Informationen des "Bunkermuseum Emden" ist die 14.MEA nicht im südwestlichen Ostfriesland eingesetzt worden. In den Beschreibungen, örtlich, zeitlich werden verschiedene

    Marine-Einheiten aufgeführt. Als MEA wird nur die 12.(MEA) genannt.

    Da ehemals Dietrich Janßen mit viel Energie versucht hat, die letzten Monate des Krieges auch mit Hilfe von Zeitzeugen nachzuvollziehen, sind seine Angaben zur Marine sehr hilfreich,

    auch wenn sie auf Grund der (lückenhaften) offiziellen überlieferungen nur einen groben Überblick liefern können.


    Zur 28.MEA hat D. Janßen folgendes angemerkt, Zitat

    Das Marineregiment "Kempf" unter KKapt. (Ing.) Kempf (Karl): Gebildet aus Angehörigen der 28.MEA im Februar/ März 1945, ergänzt durch Angehörige aus den Ndl zurückflutenden

    Truppen. Das Regiment bestand aus 2 Bataillonen.


    Wegen der Eingliederung von "ndl. Truppen" könnte der Hinweis auf den "Standort Leer" entstanden sein, siehe Beitrag Johann Heinrich v. 25.08.2009 (PeterA v. 25.08.2009).

    Denkbar wäre, daß aus diesen Truppen in Leer das eine Bataillon des MarRgt. "Kempf" gebildet wurde.


    Gruß

    Dieter

    Hallo,


    vielen Dank für die Beiträge und Erklärungen.


    Uwe, kann ich davon ausgehen, daß z.B. die "weißen" Maschinen durchnummeriert waren, hier die Anzahl der Flugzeuge bei der 1./ Erg.JGr. Süd bis zu 26 (Flugbuch)?


    Der letzte Eintrag ist der 870. Flug des Piloten. War diese hohe Zahl von Flügen, z.T. nur von ~10 min. Dauer, für den Ausbildungsgang eines Jagdpiloten üblich?


    Gruß

    Dieter

    Hallo Forum,


    ich habe auf Nachfrage einen weiteren Scan erhalten, der vielleicht Möglichkeiten der Zuordnung zuläßt?


    Neben dem Muster(eintrag) ist in der Kopfzeile die "Zulassungsnummer" angegeben. Hier sind Einträge

    von vollständigen Kennzeichen vorhanden, außer bei den Flügen mit den verschiedenen Bf109 (Anlage).


    Die Flugbucheintragungen erfolgten im November/ Dezember 1942, als Flugplatz ist "Landes de Bussac"

    angegeben. Bussac liegt zwischen Bordeaux und Clermont Ferrand.

    Bei Google ist dort heute kein Flugplatz erkennbar, ein militärisches (Übungs)Gelände östlich könnte der

    ehemalige Flugplatz sein.


    Zu der o.a. Zeit lag dort (u.a.) die 1./ Erg.JGr. Süd. Unter der Annahme, daß das der Zahl vorgestellte "w"

    im Flugbuch die "Weiße ..." bedeutet, ist meine Frage:

    a) welche Kennzeichen führten die Bf109 der Gruppe zu dieser Zeit (Nov.-Dez. 1942).

    b) ließe sich dann mit dem vollständigen Kennzeichen auf bestimmte Maschinen schließen (Hersteller,

    Baujahr usw.)?


    Zum Flugplatz: Besitzt jemand ein Luftbild der Alliierten aus 1942~1944, das diesen Platz zeigt?


    Für alle Antworten, Hinweise usw. bedanke ich mich bereits jetzt.


    Gruß

    Dieter

    Hallo Uwe5, hallo Interessierte,


    in Pjatigorsk lag auch der Stab vom PzAOK.1 (NARA T313-46.0040), weitere Anlagen in Bezug Seekommandant.X / Gruppe Steinbauer.

    Die Abgabe der Fahrzeuge der MKWA (Seeko.X) an z.B. III. PzAK wird auf Seite 0866 beschrieben.


    Falls Uwe5 an die Zeit am Kaukasus interessiert ist, sollte er zunächst in die KTB´s vom PzAOK.1 für die 2.Hälfte 1942 einlesen und sich dann

    mit den weiteren Verbänden im Raum Sujokowo beschäftigen.


    Gruß

    Dieter 46.0040 seeko 02.11.42.jpg46.0216 seeko 19.12.42.jpg46.0217 seeko 19.12.42.jpg46.0866 seeko 12.11.42.jpg46.0881 mkwa 15.12.42.jpg

    Hallo Dieter und Stephan,


    hinter Bf109 E lese ich ein kleines "w" auch beim Buchstabenvergleich. Es könnte auch "Weiße 7" bedeuten, nach "Schwarm" könnte es ein "E" = Einsatz sein.


    Ich bedanke mich erst einmal für euer Interesse und eure Beiträge.



    Gruß

    Dieter

    Hallo Forum (hallo Uwe),


    von einem Flugbuch habe ich ein Frakment bekommen, in dem der Eintrag des Fluges mit der >Werknummer?< der Maschine vermerkt ist.

    Gerne lasse ich mich zur "Werknummer" berichtigen.


    Läßt sich von der Angabe das "Einsatz-Kennzeichen" ableiten und damit eventuell die Einheit/ der Verband identifizieren?


    Gruß

    Dieter


    Bf109E.jpg

    Hallo Uwe und Forum,


    bitte beachten, daß die Marine Sicherungsaufgaben am Kaukasus durchgeführt hat, eingesetzt waren die Soldaten des Seekommandanten (X?),

    vorgesehen für das "Kaspische Meer" !!!


    Die genaue Seeko-Bezeichnung und den örtlichen Frontbereich müßte ich heraussuchen, falls Interesse besteht.


    Gruß

    Dieter


    Ergänzung: Der Seeko.X (Kaspische Meer) war bei der Gr. Steinbauer im Raum Sajukowo am Kaukasus eingesetzt.

    Hier aus dem KTB T313-29 PzAOK.1, Zeitraum 01.04.42 -31.10.42.

    Beim Rückzug verlor die Marine, auch durch Abgabe an das Heer, fast alle Kfz.

    Sajukowo.01.jpgSajukowo.02.jpg

    Hallo Forum,


    ich suche die KTB´s T315_345-346 der 6.PzDiv, der für mich wichtige Zeitraum wäre der vom 01.02.43 -20.02.43. In dieser Zeit war das IR 572 der 302.ID der 6.PzDiv unterstellt.


    Falls jemand auf die vorgenannten KTB´s Zugriff hat, würde ich mich über eine Nachricht freuen.


    Gruß

    Dieter 6.PzDiv 315D-31.341-350.jpg

    Hallo Stephan,


    ich hatte mich falsch ausgedrückt. Ich hatte gehofft, mehr über den Einsatz des KG.4 aus dem Raum Saloniki und vor allem Skoplje zu finden, das über die

    Einträge in den KTb´s der HGr.E hinausgeht.


    Nochmals vielen Dank und ebenfalls ein schönes Wochenende.


    Gruß

    Dieter

    Hallo Stephan,


    vielen Dank für dein umfassendes Angebot. Die genannten Seiten sind inzwischen bei mir angekommen. Nach dem Durchlesen des dortigen Beitrages habe ich festgestellt,

    daß ich ihn bereits unter "HGr.E" archiviert hatte.


    Leider sind in dem Artikel keine Angaben zum KG.4 zu finden. Die entsprechende Notiz zum KG.4 habe ich offenbar vor längerer Zeit nicht vollständig übertragen.


    Gruß

    dieter

    Hallo Forum,


    die entsprechenden Vorschriften wurden zwar erlassen, aber zumindestens beim Heimaturlaub (siehe 2x 43) wurde davon abgewichen.

    MarBauBtl.323 (nach Versetzung Heer zur Marine), MarFestPiBtl.330 Ausschnitte von der Uniform meines Vaters, MarFestPiBtl.340 eines

    Soldaten aus Bereich RusSüd auf Heimaturlaub.


    Auch in der (sehr interessanten) Uniformsammlung im Archiv der Bw in Dresden konnte ich keine den Vorschriften entsprechenden Schul-

    terklappen für die MarBau/ MarFesPi entdecken.

    Die dortigen Schulterklappen mit dem "klaren Anker" der Landmarine waren entsprechend ScapaFlow ausgewiesen.


    Es könnte natürlich sein, daß zu der zeit alle im Küstenschutz eingesetzten Verbände der Landmarine Schulterklappen mit der "geflügelten

    Granate" getragen haben.


    Bedauerlicher Weise habe ich bisher für meinen Bereich, MarFestPi, trotz der entsprechenden MVBl keine Klärung für die Abweichungen

    herbeiführen können.


    Gruß

    Dieter 40.04.27 Varel-Sande-Whv mfpb323.jpg43.01.00-mfpb330.jpg43.03.00-mfpb340.jpg

    Hallo Ulrich,


    mein Vater erhielt seine "Grundausbildung" bei der 2./ Bau-Ers.Btl.2 in Stettin-Kreckow.


    - 10.01.1940 Eintritt Heer

    - 19.01.1940 Vereidigung

    - 20.01.1940 Versetzung zur Marine (Varel)


    Da mein Vater vorher nicht militärisch ausgebildet worden war, wurde in der "Grundausbildung" wahrscheinlich

    nur das Marschieren, Grüßen und das Halten eines Gewehres vermittelt.


    Bei den Bau-Bataillonen war zu diesem Zeitpunkt eine infanteristische Ausbildung offensichtlich nicht vorgesehen.


    Gruß

    Dieter

    Hallo Georg,


    in der Bundesrepublik Deutschland sollen es 70 Jahre nach dem Tod einer Person sein. Ich habe dies für mich nicht eruiert,

    sondern dies "gläubig" von Sachbearbeitern übernommen.


    Ich vermute, daß der Zeitraum stimmen könnte, da die Grabkarteien, nicht vollständig, bei Ancestry für alle angemeldeten Nutzer

    einsehbar sind.


    Die personenbezogenen Akten, z.B. Drittes Reich, steht aber nicht Jedermann zur Einsicht zur Verfügung. Berechtigte (Forscher,

    Historiker, Familienangehörige usw.) können natürlich nach Antrag Akteneinsicht erhalten (Freiburg, Berlin).


    Gruß

    Dieter

    Hallo Tilo,


    Die Insel heißt Saaremaa (Ösel), davon die südliche Halbinsel Sörve (Sworbe). Auf dieser (übersichtlichen) Halbinsel

    werden immer noch mind. 1.600 dt. Soldaten vermißt, Quelle: eig. Erhebungen bei der WASt (WASt kann natürlich

    berichtigt werden).


    Gruß

    Dieter

    Hallo Forum,

    ich suche nach Angaben zu Lt Wigo Steinberg, die folgendes bestätigen, bzw. klären können, Verlust im Baltikum.


    1.) War Wigo Steinberg ein Besatzungsmitglied/ Pilot? Wenn ja, in welchem Geschwader/ Einheit?

    2.) Klärung der Angaben zum Zeitpunkt und Ort des Verlustes (Anhänge).


    zu 2.) Angehörige nennen in einer Traueranzeige zu einer weiteren Person das Jahr 1945 für den den Verlust von

    Wigo Steinberg, Verlustort "Sworbe".

    Beim VdK ist Wigo Steinberg gelistet. Hier mit dem Vermißtendatum 01.11.1944, örtlich "Kurland".


    Bei der Klärung der verschiedenen Zeitangaben kann ich nur auf die Unterstützung hier im Forum hoffen, natürlich

    insbesondere auf Uwe (DR40eghs) mit seiner umfangreichen Datenbank.

    Ob der VdK Sworbe in den Begriff "Kurland" einschließt, ist mir im Moment nicht bekannt.


    Wigo Steinberg wird in der Vermißtenkartei der WASt (.. PA) zu Sworbe (Ösel) nicht geführt. Allerdings habe ich

    festgestellt, daß in der von mir eingesehene Kartei nicht alle vermißten dt. Soldaten auf Sworbe (Ösel) aufgeführt

    sind.

    In der (unvollständigen) Liste von Verleihungen verschiedener Kriegsauszeichnungen bei "tracesofwar" taucht Wigo

    Steinberg auch nicht auf. Es kann natürlich verschiedenste Gründe haben, warum keine Auszeichnung erfolgte, es

    schließt jedenfalls meine Wissenslücken nicht.


    Ich würde mich freuen, wenn das vorhandene Fachwissen hier im Forum eine für mich weitergehende Information zu

    Wigo Steinberg bringen würde.


    Gruß

    Dieter Steinberg Wigo (1).JPGSteinberg Wigo (2).jpg