Posts by mfpb330

    Hallo Emil,


    herzlichen Dank für die Hilfe. Sehr interessant der Einsatz der 1./ PzJägAbt.24 bei Strautini am 18.März.

    Der angehängte Kartenausschnitt aus der lett. Karte 274-10-42, 1:100.000, zeigt den noch vorhandenen Ort Upites, heute nach Google

    Upenieki, darüber den Ort Upesmuiza.

    Die Karte ist ohne Einzeichnungen und läßt sich leider momentan nicht verkleinern.


    Für mich interessant wäre der Verlauf der südlich verlaufenden Frontlinie (Anhang bis westlich Höhe Strautini), die ja bei Strautini von der

    24.ID besetzt war.

    Hilfsweise könnte ich mit den Frontlinien aus den gutenberg-Karten vom 01.03.45 und 01.04.45 eine Annäherung erzielen.


    Die bei mir vorhandenen Unterlagen einschl. Lagekarten reichen leider nur bis zur Jahreswende 1944/45.


    Gruß

    Dieter274-10-42 Ausschnitt.jpeg

    Hallo Forum,


    ich suche Informationen über die 24.ID, die dem r50.AK unterstellt war, von ca. 10.03.45 -20.03.45. Örtlich interessant ist für mich das Gebiet um Lierblidiene/ Blidiene.

    In den Lagekarten des AOk 16 ist hier im Dezember 1944 der Gefechtstand des r50.AK eingezeichnet.


    Der Grund der Recherche steht u.a. im Zusammenhang mit einem östlich gelegenen Soldatenfriedhof in Upesmuiza. Der Ort ist nicht mehr vorhanden, südlich des Ortes/

    der Straße A9 von Saldus nach Riga befindet sich Upenieki, früher Upites.


    KTB-Auszüge, Lagekarten des Gebietes, Kampf.-, Gefechtsberichte u.ä. wären sehr hilfreich.


    Gruß

    Dieter

    Hallo Sabine,


    die Sachbearbeiter in Bln.-Lichterfelde, wo die Personalakten der SS archiviert sind, können sehr hilfsbereit sein. Sobald die

    Signatur der Akte bekannt ist, einfach anrufen und darum bitten, daß die Akte bei der zuständigen Firma (Selke, im Hause)

    kopiert und zugeschickt wird.

    Bei mir waren es ca. 50 Kopien und vor allem, ich mußte nicht zur Einsichtnahme anreisen.


    Gruß

    Dieter

    Hallo Forum,


    ich möchte zunächst allgemein auf die Frage zum Aufenthalt der Estn. Nr.1 auf Ösel antworten, Datum 25.09.2019,

    Quelle BAMA-Freiburg, RH 19.III-319.


    Folgend werde ich dann versuchen, die vom Festland übergesetzten Restteile der Division herauszufinden. Bei meiner

    Eingangsfrage hattee ich allerdings durch die Anwesenheit des gesuchten Soldaten auf Ösel allgemein auf die Estn. Nr.1

    geschlossen.

    Ob in meinen Unterlagen (auch KM) die einzelnen Einheiten der Estn. Nr.1 auf Ösel im September/ Oktober 44 genannt

    werden, entzieht sich heute meiner Kenntnis. Die Durchsicht der KTB´s nimmt etwas Zeit in Anspruch.


    Die Frage danach werde ich ebenfalls an Bekannte auf Ösel richten. RH.19.III-319.0002 hgrnord(c).jpgRH.19.III-319.0039 23id.mar~25.09.44b.jpg


    Gruß

    Dieter

    Hallo Jan,


    hier wurden wahrscheinlich die Signaturen der Archivalien im BA Berlin, Eichborndamm, genannt. Die Vorlage der Akten sind seit

    einiger Zeit kostenpflichtig.

    Bei einer Einsicht dieser Akten (Personalakten) durch Dritte ist normaler Weise ein entsprechender Antrag durch den Antragsteller

    (Angehöriger) erforderlich.


    Falls Du nicht selber die Möglichkeit einer Recherche vor Ort hast, einfach per PN melden.


    Gruß

    Dieter

    Hallo Christian,


    meinen herzlichsten Dank für die Information, vor allem für die Dame auf Sworbe. Es wird ein Dankeschön für ihre sofortige

    Bereitschaft, auf ihrem Grundstück nach dt.Soldaten suchen zu dürfen.

    Zu deiner ersten Frage: Da mein Recherche-Schwerpunkt bei der Landmarine liegt, sind die Angaben zu den estn. Streit-

    kräften Ergebnisse des Studiums von Kriegstagebüchern der Marine und des Heeres, nicht der Waffen-SS. Die wenigen vor-

    liegenden KTB´s muß ich noch bei Gelegenheit durchsehen.

    Deine Frage zu Ösel werde ich in nächster Zeit an Hand der mir vorliegenden KTB´s beantworten. Falls Du daneben noch einen

    speziellen Wunsch zu Ösel/ Sworbe hast, ich könnte dem (wahrscheinlich) Rechnung tragen.


    Allerdings habe ich eine Bitte zu den Unterlagen. Wäre es möglich, mir die von Peeter (und Einar) per PN zuzuschicken? Ich würde

    sie gerne unmittelbar, auch wegen des Todesdatums, der Almi M. zuschicken.


    Gruß

    Dieter

    Hallo Dirk,


    herzlichen Dank, das könnte passen. Die beiden Orte liegen ca. 16 Straßenkilometer, bzw 12 km Luftlinie auf Sworbe auseinander.

    Die meisten der dortigen Bewohner wurden Anfang November über Windau, Danzig ins Deutsche Reich umgesiedelt.


    Torgu (Torkenhof) liegt im "Torkenhof-Riegel", letzte Kampflinie vom 20./21.11.44 bis zum 23.11.44 auf Sworbe.

    Hier war auch ein größerer dt. Soldatenfriedhof. Der Soldatenfriedhof wurde 1995? vom VdK aufgelöst, die Soldaten nach Kudjape

    (Kuressaare) auf Ösel umgebettet.


    Gruß

    Dieter

    Hallo Christian,


    Teile der Division wurden beim Rückzug September 44 von Rohaküla (Festland) nach Heltermaa (Dagö) und weiter nach Ösel transportiert.

    Von dort dann über Windau/ Libau zur Auffrischung nach Mielau?


    Der Transport von estn. SS-Einheiten über Dagö/ Ösel wird in KTB´s erwähnt. Zur Verteidigung der Inseln wurden sie nicht eingesetzt, hier

    die nicht mehr kampfkräftigen Divisionen 23 und 218.

    Die Esten wurden wahrscheinlich nicht mehr als sehr zuverlässig eingestuft, da sie (und die Letten) teilweise in Kompaniestärke überliefen

    und/ oder sich Kämpfe mit deutschen Einheiten lieferten.


    Gruß

    Dieter

    Hallo Rudibert, "Gustavponath" und alle Mitleser,


    Hintergrund ist ein Angehöriger der Division, der beim Rückzug über Ösel (Sworbe) in seinem Heimatort? zurückgeblieben ist,

    den russ. Truppen gemeldet wurde.

    Festgenommen wurde er am 29.11.44, am 31.11.44 zu 25 Jahre Zwangsarbeit verurteilt. Seine Familie hat nur eine offizielle

    Nachricht über sein Todesjahr bekommen: + 1945


    Im Herbst 2018 habe ich auf Ösel seine Tochter kennengelernt. Sie bat mich um Nachforschungen über den militärischen Werdegang

    ihres Vaters in der 20. ... Estn. Nr.1


    Nach BAMA-Freiburg bin ich zwischenzeitlich leider nicht gekommen, deshalb blieben die o.a. Signaturen bisher von mir unbearbeitet.


    Der Name des Gesuchten, Dienstgrad ist unbekannt: Peeter Oeselg *11.01.1919.



    Gruß

    Dieter

    Hallo Ulf,


    das ist es, vielen Dank. Ich hatte das Rohr mit einer Agfa-Klick fotografiert, die Fotos sind nicht so dolle. Leider waren die

    Abnahmestempel nicht mehr zu sehen.

    Jetzt kann ich die gute Nachricht weitergeben.


    Gruß

    DieterDSCI1068.JPGDSCI1070 Hänga-16.10.2019.JPG


    Hallo Stefan,


    ich werde es mit deiner Version probieren, da hier der Hersteller von Flak-Teilen (Rohren) genannt wird.


    Vielen Dank

    Gruß Dieter

    Hallo Rainer,

    hallo Stefan,


    vielen Dank für die schnellen Antworten.

    Der wahrscheinliche Code "bdk" auf einem Flak-Rohr in Verbindung den Schneiderwerken in St. Ingbert überrascht mich ein wenig.

    Ist euch bekannt, ob die Schneiderwerke selber die 2cm Flak-Rohre herstellten oder diese als Subunternehmer an die Wehrmacht

    lieferten?


    Gruß

    Dieter

    Hallo Forum,


    auf einem 2cm Flak-Rohr befindet sich der Herstellercode "bdk" (eventuell "bok" da das Rohr verrostet ist). Weiter "R 1" ... für Rohr 1? Meine Mutmaßung würde dann auf eine

    Vierlings-Flak schließen. Ein Abnahmestempel ist nicht mehr sichtbar, damit eine Zuordnung zu einer Teilstreitkraft der Wehrmacht nicht möglich.


    Kennt jemand den Hersteller des Flak-Rohres?


    Bereits jetzt vielen Dank für aufklärende Informationen.



    Gruß

    Dieter

    Hallo Johann Heinrich,


    ich komme gerade von Sworbe zurück. Mich interessiert der Zeitungsabschnitt in größerer Auflösung, da der download bei mir in der Vergrößerung

    verpixelt. Bitte um einen Scan in größerer Auflösung per PN oder Mail.


    Über den RK-Träger KK Hoßfeld und den weiteren gefallenen oder vermißten Soildaten der MAA 531 vom 19.11.44 konnten keine weiteren Informationen

    (für den VdK) gewonnen werden.

    Dieser Kampfbereich wurde nach dem Krieg aufgeforstet, der jetzige Wald verdeckt alle Spuren der Kämpfe an diesem Tag.


    RH 26-23.97: am 18.11.44 erfolgte der russ. Großangriff auf die dt. Truppen im Leo-Riegel ... vom 18.11.-21.11.44 3.000 Mann Verluste (Tote, Verwundete, Vermißte), am 23.11.44 abends Einschiffung der restlichen Truppen, am 24.11.44 ist der Rückzug von Sworbe (Ösel) abgeschlossen:


    Der 19.11.44, Teile MAA 531:

    06.00 Uhr ... Von MAA 531 trifft die Meldung ein, daß der Angriff 200m vor der Rückhaltestellung liege (stellt sich später als falsch heraus).

    10.30 Uhr ... Gruppe Reuter erhält erneut den Auftrag, durch Angriff Verbindung zu der ... MAA 531 herzustellen. MAA 531 an dem durch den Wald

    führenden Versorgungsweg.

    11.20 Uhr ... Kdr. Pi.Btl. 23 ist mit Teilen seines Btl. ... bis zur MAA 531 durchgestoßen. Die MAA 531 ist weiter von ihrem Angriffsziel (Rückhaltestellung)

    entfernt als bisher angenommen. RK-Träger Korv. Kpt. Hoßfeld wird tödlich verwundet. Die Führung der MAA 531 übernimmt der Kdr. Pi.

    Btl. 23.

    12.00 Uhr ... Der Wehrmachtskommandant (Balt. Inseln, Kdr. 23.ID) ... die MAA 531 ist stark geschwächt und wird zeitweise als "eingeigelt" gemeldet.

    14.30 Uhr ... Westl der eingeschlossenen MAA 531 ist der Feind durchgestoßen ...

    Mit Einbruch der Dunkelhei läßt die Kampftätigkeit nach ... die Wiedergewinnung der Rückhaltestellung ist unmöglich geworden.

    18.15 Uhr ... Entschluß des Wehrmachtskommandanten ... Aufbau einer neuen Verteidigungslinie (südl. der Rückhaltestellung), absetzen ab 00.00 Uhr.

    20.45 Uhr ... Der Ersatz (aus Windau) kann bei Sturm ... in Zerel nicht ausgebootet werden und läuft nach Windau zurück.


    20.11.44: Die neue Verteidigungslinie kann nicht gehalten werden ... Um 19.00 Uhr Befehl zum Absetzen ... auf den Torkenhof-Riegel.



    Gruß

    Dieter

    Hallo Dieter,


    herzlichen Dank für die Info. Der Flugplatz Powunden ist immer noch in Betrieb, nach Google.



    Gruß

    Dieter