Posts by Silberfuchs

    Hallo Ju,


    das müßte Hauptmann Steichele gewesen sein, der hatte einen "Dr. Titel" und wurde als Pseudonym Dr,. Siegfried Eisenhardt genannt.


    Sehr tragisch, er wurde nach seiner Gefangennahme mit Benzin übergossen uns sollte angezündet werden.
    Konnte allerdings danach entkommen.


    Wolfram Duppel war zunächst als " Unbekannter" in der Liste von Hollenbach, neben fast ausschließlich von mit Kopfschüssen getöteten Angehörigen der "Dirnagel" in Hollenbach bestattet. Er konnte in späteren Jahren aufgrund seiner Erkennungsmarke von der WAST bzw. DRK identifiziert werden. Mir erscheint dies auch merkwürdig, da er der Einzige " Lenggrieser" auf diesem Friedhof bestattet ist.


    Gruß an dich


    Dieter

    Guten Abend,


    anbei ein Schriftstückl und ein Ausweis - ausgestellt am 2.4.1945 von Gäbelein bzgl. Einsatz von


    Heeres-Pz. Jagdverbänden - so wörtlich!

    als Kommandeur war Oberstleutnant Rowedder, zuvor kommissarisch Hauptmann Fröhlich eingesetzt, mit Sitz beim O.B. West.


    Gleichzeitig wurde ein auszufüllender Ausweis dem Führer eines Panzer - Jagdkommandos mitgegeben, über dessen Befugnisse und Rechte. Man sieht, im Generalkommando nahm man die Aufgabenstellung dieses Verbandes sehr ernst.


    Und nein, das Dokument befindet sich nicht im KTB.


    Gruß
    Dieter

    Files

    • Scan591.jpg

      (154.18 kB, downloaded 50 times, last: )
    • Scan592.jpg

      (187.14 kB, downloaded 45 times, last: )

    Hallo Susi,


    auch mein Urgroßonkel ist in diesem Regiment vermisst, bzw. gefallen, bei Autrecourt/Frankreich.


    Allerdings in der 7. Kp. und bereits im August 1914. Daher kann ich das erwähnte das Buch von Walter Rogge sehr empfehlen, das im Anhang noch alle Gefallenen aufgelistet nach Kompanien hat.


    Falls du das Buch nicht bekommen solltest, kann ich dir zumindest mit Kopien über die Tage vom Juni 1915 aushelfen,
    dann bitte PN.


    Gruß
    Dieter

    Hallo zusammen,


    Georg, da muss ich dir widersprechen. Walter Ott war kein großer Mann - ca. 172 cm groß und stammte aus Schleswig-Holstein.. Er war sehr früh Suchdienstleiter der "GvB" - es gibt auch genügend Nachkriegsfotos von ihm in meinem Archiv. Er war auch nicht in Königsbrück.


    Ist ganz sicher ein Namensverwechslung.


    Grüße


    Dieter

    Hallo Sven,


    das mit der Nahkampfspange in Silber passt sicherlich, ich kenne die Unterschrift von Bäurle als Rgts. Kommandeur 37 und die Nahkampftage stimmen datengerecht überein.


    Sicherlich ist das auch mit dem Soldbuch in Ordnung, daran habe ich nicht die geringsten Zweifel. Der Haken liegt eben zwischen dem 30.3. - und die nachgetragenen Gefechte in der Begründung ab 1.4.45 und der Unterschrift von Braune, der am 30.3.1945 die Flak-Abt. 17 führte und die zu diesem Tag im Raum Walldorf-Wiesloch sammelte und sich neu organisierte. Wie kann Braune sowas bereits in jenen Tagen unterschreiben, wenn er ab 5.5.1945 erst Div.-Führer wurde.


    Das sind gute 5 Wochen später - so lange kann doch kein Dienstweg sein von Berlin aus!


    Doch, ich halte eine Kommandierung für absolut korrekt. Das begründet sich dadurch, dass viele Leutnants ab Metz - ich meine aus der dortigen Nachrichtenschule - von der Wehrmacht zur Waffen-SS kommandiert wurden. Teilweise als Kp.-Führer ( z.B. Ustuf. Wolfgang Dachsel, der die 8./38 führte ) und viele andere mehr, teilweise auch als Zugführer eingesetzt. Dazu gibt es einen Befehl im Original - KTB., den ich aber heraussuchen müßte.


    Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass sie als oftmalige "Selbsteinkleider" danach die Uniform der Waffen-SS trugen. Auch Herr Krelle hat sich umgezogen und aus sich aus einem Major - einen Sturmbannführer gemacht. Aber nach dem Kriege sah das ja dann alles anders aus...


    Gruss


    Dieter

    Hallo zusammen,


    die Aussage die man Sven30 schickte, stimmt nur zum Teil....


    Richtig ist, dass zum Beispiel der Sturmbannführer Wilhelm Krelle, I. Generalstabsoffizier der Division, fast alle Dokumente und Befehle mit diesem Dienstgrad unterzeichnete, sich aber nach dem Kriege(!) als Major i. G. bezeichnete und fühlte und sich somit aus der Waffen-SS ausnahm. ( Man beachte das KTB )


    Dies spricht für dieses Argument.


    Dagegen spricht, dass sich einige Führer der Waffen-SS neue Soldbücher ausstellen ließen ( ein solches liegt mir vor aus dem Lazarett Bad Tölz) die auf Leutnant - anstatt Untersturmführer lauteten. Mannschaftsdienstgrade gab es auch als Unteroffizier anstatt Unterscharführer.


    Zu Hermann Nauroth.


    Fakt ist tatsächlich, dass er zur 17. SS-Pz.-Gren, Division im Spätjahr 1944 überstellt wurde. Standartenführer Fritz Klingenberg behandelte ihn als "Zögling" und benannte ihm zu Gunsten seine SS-Div. Begleitkompanie um in:


    Div.-Sturmkompanie.


    Seine Erfolge lassen sich in den Akten des KTB nachlesen. Nauroth war sehr bekannt und beliebt in der, sowohl innerhalb der Div. als auch in seiner geführten Sturmkompanie. Dies führte auch dazu, dass er, nach dem Ausfall und Tod von Hstuf. Horst Schwertfeger am 8. April 1945 das


    III.Btl. des SS-Pz.-Gren. Rgt. 37


    als deren Kommandeur, unter Bäurle erhielt.


    Insofern halte ich die Verleihung des DKiG für authentisch. Allerdings scheint der Postweg doch langsam gewesen zu sein. Wenn die Verleihung am 30.3.1945 war, wieso unterschrieb dann Ostubaf. Martin Braune und nicht Georg Bochmann als Div.-Führer?!


    Wie schon mehrmals geschrieben, verabschiedete sich Bochmann am 5. oder 6. Mai von der Division und Braune trat an seine Stelle. Dies würde bedeuten, dass Braune als Div.-Führer nach dem 5. Mai 1945 die Richtigkeit bestätigt hat, per 30.3. oder kurz später konnte und durfte er das niemals.


    Ich finde, da liegt der Knackpunkt - zumal in der Begründung Gefechte nach dem 30.3.45 ausgeführt sind, wie z. B. am 1.4.45 in Allfeld und 12.4. im Kocher Abschnitt - irgendwas kann dabei nicht stimmen.


    Grüße


    Dieter

    Hallo,


    neben dem Ehrenpokal erhielt Alois Horch auch das Deutsche Kreuz in Gold am 03.12.1942.


    Zu diesem Zeitpunkt befand er sich in britischer Gefangenschaft und die Mutter wurde benachrichtigt und erhielt sowohl die Urkunde als auch die Auszeichnung.


    Oberfeldwebel Horch flog mit dem 6./KG 2 Einsätze gegen England.


    Das Flugbuch ist auch noch vorhanden.


    Grüße

    Hallo,


    es gab keinen Ostubaf. Werner - weder als eine Kampfgruppe-noch innerhalb der "Götz von Berlichingen." noch als Führer wo auch immer....


    Da stellt irgendeiner einmal eine Fantasie Kampfgruppe auf, zuerst nannte er sie " Wallenstein" später "Werner" und schon geistert dieser Name von einem "Historiker" zum anderen. Auch bei " Dirnagel" gab es keinen solchen Werner - auch nicht als Kampfgruppe!!


    Und das mit "Sachse" ist auch so eine " Ente". Hstuf. Heinz Sachse führte auch nicht das III./38 sondern das I./38 und das an Kocher und Jagst, ( vom 1.4.45 bis 14.4.1945 ) später in Nürnberg und Vororten, dort ging er auch in Gefangenschaft.


    Verwechselt wurde das immer wieder mit Oberst Otto Sachs, ( ohne "e") der 7 Inspektionen ( ROB VII ) von Lenggries erstmals bei Lauda und Königshofen in den Kampf warf.


    Veeh habe ich dies mehrfach geschrieben, da die Ursprungsquelle von Spiwoks/Stöber kam und immer wieder übernommen wurde - trotz späteren besseren Wissens! Einmal geschrieben pflanzt sich das fort - leider über Jahrzehnte - wie man auch jetzt wieder sieht. Verfälschte, geschichtliche Grundlage sollte irgendwann auch richtig gestellt werden, aber das nur nebenbei als Anhängsel.


    Gruß


    Dieter

    Hallo Andrea,


    wie Rüdiger schon schrieb, handelt es sich bei der angegebenen Feldpostnummer um das II./ 37 der SS-Pz.-Gren. Div. Götz von Berlichingen. Dieses Btl. hatte insgesamt 4 Kompanien, in diesem Falle also die Kpn. 5,6,7 und 8.


    Oftmals war noch ein arabischer Zusatzbuchstabe hinter der Feldpostnummer angegeben, der auf die Kp. hinwies.
    Kannst gerne einmal überprüfen.


    Metz war damals der Oberbegriff, der häufig genannt wurde. Tatsächlich spielten sich die Kämpfe in diesen Tagen aber nicht direkt in Metz ab, sondern östlich davon.


    In den Kriegstagebüchern werden dort für den 25. und 26.11.1944 - und somit für das Rgt. 37 zuzgl. des I./38 die Bereiche Valette und Püttlingen ( Puttelange ) genannt. Die Aufgabe bestand darin, gerade in diesen Schwerpunkten einen Durchbruch der mit Panzern vorgehenden Amerikanern nach Norden und Nordwesten zu verhindern.


    Das mit der späteren Rückführung in das Lazarett Landstuhl passt auch exakt, da viele Verwundete aus diesen Kämpfen dort behandelt wurden.


    Grüße


    Dieter

    Hallo nochmal,


    hatte vergessen, den im Brief erwähnten Leicht zu erklären, das Grab muss man also nicht suchen.


    Er ruht auf dem Friedhof in Orlach unweit Jungholzhausen. Hier die Daten noch:


    SS-Jäger Willibald Leicht, geboren am 27.7.1927 EKM - SS-Geb.-Jg. Ausb. u. Ers. Btl 13
    1. Kompanie.


    Dem Schreiber wurden Todesort und Friedhof unmittelbar 1991 genannt.


    Nochmalige Grüße
    Silberfuchs

    Hallo Thomas, MunaLisa u.A.


    Zunächst einmal Danke für die Blumen, Thomas. ;)
    Man tut eben was man kann, leider nur kalt im Archiv...War aber trotzdem dort, weil ich meine Aussage von oben doch auch noch belegen will, und ich weiß dass auch Dokumente, gell Rolandus gerne gesehen sind, zumal das eigentlich recht kleine Kampfgruppen waren und das zum Kriegsende von denen kaum ein Historiker wusste.
    Daher muss man dies aus allen möglichen Quellen zusammensuchen.


    Anbei dann mal über beide Gebirgsjägereinheiten die Grundlagen.


    Das mit Landau ist wohl ein Übertragungsfehler, da diese niemals am 10.4.45 in Landau war. Mit Befehl vom 3.4.45
    wurde diese Kampfgruppe "Nord" unter Ostuf. Picksak der GvB unterstellt.


    Der erwähnte Ustuf. Nikolau führte dort die 3. Kp. bestehend aus 3 Zügen und 2 Pz.-Vernichtungstrupps zu je 4 ;Mann. Gesamtstärke zu diesem Datum 2 Führer, 11 Unterführer und 169 Mannschaften. Diese gehörte nicht zu den Leobenern, weshalb ich eine weitere Anlage beifüge, da wurde sehr viel durcheinander geworfen.Auch waren die Versorgungstruppen nicht in Eslingen - sondern in Enslingen nahe Untermünkheim.


    Wie schon erwähnt, wurden die Rekruten in den Raum Ludwigsburg verbracht ( Ostern ) dann aber zurückgeführt und der 6. SS AA 6 unterstellt, wie aus der Anlage 2 ersichtlich.Dies alles geschah durch Bahntransport, als Arbeit für MunaLisa.


    Bekannt ist, dass es insgesamt 3 Kompanien waren, der verbliebe Rest der Ausbildungseinheit in Leoben trat den Marsch an den Semmering an und wurde dort fast vollständig aufgerieben.


    Das zur Ergänzung und Belegung von gestern aus dem Kopf heraus.


    Grüße


    Silberfuchs

    Files

    • Scan545.jpg

      (102.5 kB, downloaded 56 times, last: )
    • Scan544.jpg

      (185.28 kB, downloaded 57 times, last: )

    Hallo MunaLisa,


    deine Frage will ich einmal versuchen, kurz und knapp zu beantworten.


    Die Orte füllen ja einen dicken Leitzordner.


    Also welche Einheiten?


    Es waren deren zwei, Gebirgsjäger. Zum ersten Teile der Aufklärungs Abt. 6 der "Nord" unter dem Hstuf. ( also das entspricht einem Hauptmann beim Heer ) Alfred Zimmermann, der zu dem seinen Gefechtsstand auf dem Dörrhof hatte.
    Die Abt. war zu beginn des April 1945 der GvB unterstellt und wurde mit Befehl des Korps am 6.4.45 aus dem Jagstraum an die 19. VGD abgegeben und in den dortigen Raum befohlen.


    Gleichzeitig war ein Transport aus Leoben ( Steiermark ) mit jungen Rekruten des SS-Geb. Jg. Ausb. und Ers. Btl 13 nach Ludwigsburg unterwegs, wurde aber bei Waldenburg oder Schw.-Hall umgeleitet und zum direkten Einsatz eben in diesen Raum dirigiert und ebenfalls Zimmermann unterstellt. ( Ebenfalls 19. VGD. )


    Viele dieser Toten liegen davon in Bensheim, durch die Erkennungsmarke ermittelt - fast ausschließlich diese Rekruten.


    In Obersteinbach, Ruppertshofen und auch Reinsberg liegen wiederum Tote der AA 6, was vermuten lässt, dass die beiden Einheiten nicht gemeinsam, sondern in bestimmten Schwerpunkten eingesetzt wurden.


    Denke mal das ist ein grober Überblick auf deine Frage.


    Abendliche Grüße ( von Haus zu Haus )


    Silberfuchs

    Hallo,


    doch, ich finde das schon, es mag Ausnahmen gegeben haben. Sie verallgemeinern.


    Es geht in diesem Thread um die 12. SS - Panzer Division "Hitlerjugend" und nicht um "Hitlerjungen", im zitierten Buch seht 16 - 17 jährige, die in dem Ausbildungslager in Bad Luhatschowitz "geschliffen" wurden um "Kinder" Soldaten zu werden.


    Ich bezweifle nicht, dass ihr Vater dort war. Nur im Sept. 1944 ordnete die Führung die "Erfassung von 16 bis 66 Jahren" an. Erfassung bedeutet erst einmal nicht den Fronteinsatz!! Wie auch schon von Augustdieter erwähnt, wäre es sehr hilfreich zu ergründen, wie dann 14 jährige dort herangezogen werden konnten. Sie werden sicherlich hier den Widerspruch erkennen, im Konfirmantenalter - definitiv - Soldat zu werden.


    Grüße

    Hallo,


    das "defenitiv" würde ich nun in Frage stellen.


    Die Normandie war im zweiten Halbjahr 1944 da war er dann 15 Jahre alt auf dem Wege zur Front?


    Dann kann man davon ausgehen, dass er gerade mal 14 oder knapp 15 Jahre alt war - als er dann offensichtlich zum Ausbildungstruppenteil - eingerückt ist. Wer an die Front geschickt wird, muss erst einmal Ausgebildet werden - irgendwie passt da etwas nicht zusammen mit einem Jahrgang 1929.


    In meinen Listen versch. Divisionen finde ich zum Kriegende ( Frühjahr 1945 ) gerade einmal die Jahrgänge 1928(!) als Jüngste. Und das ist definitiv - aber nur eben Einzelfälle.


    Gruss

    Hallo Bernd,


    du hast von drei Umbettungen geschrieben.
    Deshalb vermute ich, dass diese, oben erwähnte die 2te Umbettung war. Weshalb das aber Amerikaner taten ist leider nicht nachvollziehbar, jedoch aufgrund des englischen Wortlautes aber möglich.


    Vielleicht störte das Grab und man entschloss sich, den oder die Toten umzubetten, damals waren noch keine großen deutschen Soldatenfriedhöfe angelegt. Bei den Amerikanern war diese Bezeichnung durchaus üblich. Man schrieb in die Protokolle dann "KIA" und oftmals "Enemy Dead German", oft ohne weitere Untersuchungen, das interessierte meistens auch nicht. Allerdings müsste sein Soldbuch bereits bei der ersten Bestattung durch die Marquis in Sicherheit gebracht worden sein, sonst wäre der Zustand 2-3 Jahre nach seinem Tode aus dem Grab nicht mehr so lesbar gewesen. Ich gehe davon aus, dass auch dieses mit seinen persönlichen Angaben gekennzeichnet war.


    Aber das sind alles Spekulationen - es wäre auf jeden Fall interessant, wenn du weiter berichten würdest - den Anfang hast du ja bereits gemacht.


    Beste Grüße


    Dieter

    Hallo Bernd,


    welche tragisches Schicksal eines Soldaten, ohne Berücksichtigung auf die Waffengattung, aber leider auch kein Einzelfall.


    Stöber beschrieb solche Situationen bereits schon 1976 und widmete extra der in der Anlage 19 in seinem Buch mit dem Titel " Der Maquis" deren Verhalten gegenüber der Truppe, wobei die FTP ( Franctireurs et Partinsans ) wohl diese am grausamsten waren. Die Alliierten bezeichneten alle Widerstandstruppen am Tage der Invasion als "legale Armee" .
    Ein weiteres Mal forderte dies General Eisenhower nochmal erneut, da sie sich nicht also solche fühlten, über Radio Luxemburg am 15.7.1944 erneut, was am 24.7.1944 von der FTP abgelehnt wurde mit der Begründung, sie sind und bleiben Freischärler und halten sich nicht an die Kriegsgesetze.


    Verwunderlich ist allerdings, dass man einen "Augenzeugen" nach der Gefangenschaft am Leben ließ, dies war absolut nicht die Regel - vielleicht verhinderte tatsächlich die anwesende Frau ein weiteres Blutvergießen. Das allerdings werden wir sicher nie mehr erfahren, darüber sprach man nach dem Kriege nicht mehr.


    Anliegend eine Gitternetzkarte aus dem Original KTB, die Stellungen und VBs des AR 17 zeigen. Leider sind keine Orte daraus ersichtlich, datiert am 6.8.1944. Es könnte sein, dass dein Onkel mit einem VB ( Funker etc. ) in Begleitung war und dadurch von Partisanen gefangen genommen wurde. Weniger wahrscheinlich ist dies bei einer Geschützbedienung, die im rückwärtigem Gebiet immer gut abgesichert war.


    Grüße
    Dieter

    Files

    • Scan536.jpg

      (95.38 kB, downloaded 34 times, last: )

    Hallo.


    Um alles Gezeigte komplett zu machen kurz noch folgende Angaben:


    Seite 2. Unterschrieben hat Ostuf. Ludwig Mattausch als Chef der 6./AR 17 also korrekt.


    Die Unterschrift leistete er kurz bevor er selbst verwundet wurde und nicht mehrt zur Division zurückkehrte.Später wurde diese 6. Batterie von Ostuf. Bartl geführt, der aus der Art. Brigade 49 heraus die Art. Abt. 17 aufstockte.
    aber das nur nebenbei.


    Über das Verhalten der Maquis ist Stöber im 1. Band "Die Sturmflut und das Ende", von Sven bereits zitiert, intensiv eingegangen " " Während bei den Alliierten die Behandlung ( von Gefangenen) in der ersten Zeit als human bezeichnet werden konnte, abgesehen von harten Pressionen zur Erlangung von Aussagen, war beim Marquis die Gefangenahme oft mit Quälereien und Tod verbunden"


    Gruß


    Dieter