Posts by Silberfuchs

    Hallo Ju,


    das ist korrekt - ich hoffe es dasselbe auch von dir. Wir forschen ja parallel zusammen, da kann sowas schon mal vorkommen.:thumbsup:


    Vielleicht ist der besagte Ort "Ober....." bei dir besser lesbar. Dann müssen wir nicht spekulieren. "Oberzenn" wäre für mich persönlich "zu weit" im Osten für das Datum 9.4.45. Aber ist ja nichts unmöglich.


    Grüße Dieter

    Hallo zusammen,


    Bayreuth I und II


    kleine Info aus meinen G-2, leider wurde oftmals die Namen der Offiziere phonetisch, also falsch geschrieben.


    Es liest sich so:


    Gren. Ers. Btl. 42 Bayreuth I und II.


    1. Kp. Stärke 120 Mann am 9.April 1945 Oberlt. Bummelmeyer


    I. Btl. Hauptmann Vlasa


    5. Kp. zerschlagen


    7. Kp. 40 Mann stark am 9. April Kp.-Führer Lt. Schelter


    8. kp. 70-80 Mann stark am 9. April Kp.-Führer Lt. Schelter


    Verschiedenes: 2 Btle. verließen Bayreuth am 31. März 1945 und erreichten Uffenheim am 2. April. und wandten sich nach Gelchsheim (?) Einheit verließ Gelchsheim am 6.4. und erreichten Ober........am Morgen des 9. April.


    Für den 10. April wird genannt:


    für die 3. Kp. Ca. 100 Mann stark - Kp.-Führer Olt. Mussbuckel


    6. Kp. 40 Mann Lt. Meissner


    8. Kp. 35 Mann Oblt. Eckert.


    Ferner sind noch Stellenbesetzungen vom 423. Rgt. der 212 VGD aufgeführt und von Alpen und Alpen II, dabei auch ein Jägerregt. Alpen II. Aber das ist ein anderes Thema.


    Grüße Dieter

    Hallo Andreas,


    naja, durch jahrzehntelanges Forschen innerhalb dieser Division und auch Anderen. Es gab auch mal eine Zeit- ohne Netz - und da waren Aufzeichnungen in Wort oder Schrift gefragt, primär von solchen Soldaten, die das alles erlebt oder besser durchlebt haben und - davon gekommen sind. Dann kam noch der Glücksfund des Divisions-Tagebuches dazu. Habe dazu einmal paar Ordner durchgesehen, ist viel dabei von der Pz.-Abt. 17 - aber wurde ein wenig verwundert. Alle bisher gesichteten Befehle waren leider nicht von Stubaf. Karl Hohmann unterschrieben ( im Gegensatz zu Kommandeuren anderer Einheiten ) ) sondern i. A. oder "für die Richtigkeit" von Ustuf. Birr - seinem Adjutanten, selbst die oft wöchtenlichen Meldungen an Fegelein nach Berlin. Kann durchaus sein, dass er als Kommandeur oft kränkelte und daher die Anweisungen und das Unterschreiben seinem Adjutanten überließ, oder eben mehr den "Papierkram" als lästig empfand, als reiner Taktiker.


    Grüße Dieter

    Guten Abend,


    Stubaf. Hohmann führte die Pz.-Abt. 17 - wie auch schon geschrieben, seit Mitte März 1945. Allerdings mehr auf dem Papier. Es liegen mit Berichte vor, dass er sehr häufig - ich vermute dass er Wolhynisches Fieber hatte - außer Gefecht war und immer wieder seine Fieberschübe bekam.


    So am 24. März, als er beim Rheinübergang bei Germersheim in der dortigen Zitadelle krank danieder lag, als auch vom 18. April 45 bis mindestens 20. April bei Vilsbiburg,

    als Hstuf. Friedrich für den erkrankten Stubaf. die Führung der Abteilung übernehmen musste. Richtig ist aber auch, dass Hohmann mit seinen Handvoll Sturmgeschützen III und IV die Abteilung in die Gefangenschaft führte. Geplante Zuführungen konnten aus Mitteldeutschland trotz großem Bemühens nicht freigemacht werden. Daher blieb die Abteilung seit dem Ringen am Westwall im Raume Utweiler mehr oder wenige ohne Bedeutung mehr für die Division und zeigte nur mit ein paar Wagen seine Präsenz.


    Grüße Dieter

    Ein Hallo zurück Florian und ist mir schon klar,


    eigentlich nur das kleinste Nebenprodukt einer solchen tollen Maschine. Soll ja mehr einer Zuordnung dienen und die "eiserne Faust" ist ja im Gegensatz zu anderen Divisionen kein verbotenes Abzeichen, wohl daher.


    Nicht weit von mir fahren neuzeitliche Bikes auch mit der eisernen Hand an den Maschinen durch die Gegend, wohl zur Erinnerung an den alten "Götz."


    Gruß Dieter

    Hallo Florian,


    die, wie bei diesem Link:


    http://www.lexikon-der-wehrmac…erdivisonenSS/17SSPGD.htm


    ist eben die verkehrte Nachkriegsversion. Irgendwann nach dem Kriege hat irgend einer versucht, sich daran zu erinnern und sehr viel falsch gemacht. Der Schaft war niemals so geschwungen, sondern verlief konisch gerade bis zum Gelenk. Und der rechte Daumen überlagerte im achtzig Grad Winkel den Zeigefinger. aber wer achtet schon darauf - geht ja mehr um die Symbolik des B-Grades, vom Besitzer gut gemeint aber eben doch nicht komplett Original zumindest mit den Zeichen.


    Grüße Dieter

    Hallo Florian,


    die Faust, grundsätzlich bei B-Krädern angebracht, kann ich leider nicht auf den Fotos sehen. Nach dem Kriege schwirrten ein paar Varianten herum, die vom Original abgeändert wurden, teilweise "spiegelverkehrt ". Wenn du davon ein Foto hast, wäre es für die Bestimmung mit Vergleichsbildern von damals schon wichtig. Wie Peter auch schon schrieb, sagt die Zahl 17 nichts über die Zugehörigkeit aus. B-Kräder waren vorwiegend bei der AA 17 und bei den später aufgelösten 16. Kpn. der beiden Regimenter 37 und 38 im Einsatz.


    Gruß Dieter

    Hallo Andre und Andere,


    neugierig geworden durch den Dienstgrad und die angebliche Unterstellung zur GvB

    suchte ich nach L. Breitenbach. Alle vorhandenen, sehr zahlreiche Dokumente geben leider mit dem Namen und der Dienststellung nichts her.


    Weitere Recherchen ergaben aber sein Schicksal, das ich nun klären konnte. Nein, Breitenbach ist nicht "gefallen" wie sich nun herausstellt.


    Die Belegungsliste in Traunstein verweist auf Lindach bei Trostberg. Benachrichtigt von dem Tod des Ostubafs. wurde auch nicht die Mutter des Getöteten, sondern der Vater:


    Hermann, Seitendorf Kreis Waldenburg, Pilshausenerweg 110.


    Weitere Erkenntnisse über seinen Tod liegen nun vor. Ich zitiere:


    "Das Hauptzeugamt der Waffen-SS unter dem Kommando des SS-Sturmbannführers Ludwig Bauer verlegte im April 1945 wegen der Luftangriffe aus München und Umgebung nach St. Georgen bei Traunstein in Oberbayern. Die Unterkünfte der Offiziere und Männer sowie der Angestellten befanden sich in Lindach bei Trostberg und in Stein a. der Traun.

    Bei der Einheit, die etwa 160 Mann umfaßte befanden sich auch einige KZler, die als Arbeiter Verwendung fanden.


    Am 3. Mai wurde die Einheit gesammelt und ohne Kampfhandlungen den einmarschierenden Amerikanern übergeben. Alle Angehörige der Waffen-SS wurden im Schulhof als Gefangene übernommen.

    Gegen 14 Uhr erschien ein amerikanischer Oberleutnant in Begleitung von zwei Soldaten und dem tschechischen KZ-Angehörigen Broz aus Pilsen.l


    Der US-Oberleutnant ließ die SS-Führer und Unterführer vortreten, beschimpfte sie auf das gemeinste und ließ sie dann etwa 50 Meter weiter vom Schulhof entfernt,

    im Garten der Ortspfarre von hinten ohne Urteil mit Maschinenpistolen erschießen.


    Die Namen der Erschossenen:


    Obersturmbannführer Leopold Breitenbach, Sturmbannführer Ludwig Bauer, Obersturmführer Loy, Untersturmführer Fritz Steudel, Oberscharführer Alfred Ortgies, Oberscharführer Wilhelm Holzapfel.


    Die Toten blieben auf Befehl der Amerikaner 3 Tage lang unbeerdigt liegen und wurden schließlich heimlich von Ortsbewohnern im naheliegenden Wald in einem Trichter "verscharrt". "


    Offensichtlich war diese Stelle markiert worden, ( oder durch Angaben Einheimischer als Grab ausgewiesen ) sodass später im Zuge aller Umbettungsmaßnahmen die Überführung und Bestattung nach Traunstein erfolgte.


    Andre, ich glaube nicht dass du von amtlicher Stelle eine gleichlautende Auskunft erhälst. Evtl. gibt es noch Augenzeugen in Lindach, einfach einmal nachforschen.


    Es klingt bestimmt für dich hart, was ich nun zitiert habe, aber so ist das oft mit der Wahrheit - sie kann manchmal für Angehörige schrecklicher sein, wie zunächst angenommen.


    Trotzdem Grüße


    Dieter

    Sonntag 29. April 1945


    Der Bericht des OKW


    “… Tag und Nacht tobte der fanatische Häuserkampf um den Stadtkern von Berlin. Die tapfere Besatzung verteidigte sich in schweren Ringen gegen die unaufhörlich angreifenden bolschewistischen Massen. Trotzdem konnte ein weiteres Vordringen des Feindes in einzelnen Stadtteilen nicht verhindert werden. Längs der Potsdamer Straße und am Belle-Alliance-Platz sind heftige Straßenkämpfe im Gange. Von Plötzensee aus zwängte sich der Gegner bis zur Spree durch.


    Hallo Uwe,


    wenn man die sehr interessanten Berichte von Warnach über die letzten Tage in Berlin verfolgt, ist die Aussage immerhin zweideutig. Also insofern kommt es auf den Leser an, ob er sich "angelogen" fühlt. Viele taten dies in Berlin, sicher auch bis zur letzten Patrone - aber nicht eben nicht alle. Solche Formulierungen gibt es oft in der Presse - aber die Interpretation und den Sinn dahinter, wie der Schreiber das meint, muss sich jeder selbst zurechtlegen.


    Gruß Dieter

    Hallo Johannes Maria,


    die Threads Maille "geistern" nun schon 2008 (!) durch das Forum, und die Mutmaßung steht immer noch im Raum, dass Angehörige des FEB 17 an dem Massaker aktiv beteiligt waren. Oberstaatsanwald Ulrich Maaß ist längst in Pension,

    ohne den Beweis erbracht zu haben.


    Am 08.07.2019 habe ich bereits das geantwortet, was du nun auch feststellst ( nicht geglaubt oder vllt. überlesen ) und mit Unterlagen belegt. ( # 18 ) bzgl. der Rückführung des FEB 17 nach Metz und Merzig.


    Von dem damaligen Hstuf. Müller Pi.-Btl. 17 liegen Angaben vor, dass es sich vermutlich um Holzkisten mit Teilen von Torpedos bzw. deren Sprengköpfe gehandelt haben soll, die von der franz. Westküste ins Hinterland geschafft werden mußten. Dies bestätigt auch, dass später mangels Sprengstoff vereinzelt Brückensprengungen mit solchen Sprengköpfen durchgeführt wurden, was angeblich größeren Schaden als vorgesehen an angrenzenden Gebäuden verursacht hat. Jedenfalls verfügte das SS-Pi.-Btl. 17 noch Reste solcher Sprengköpfe oder gar Torpedos Anfang April 1945.


    Deine Frage nach dem " wertvollen Material" müsste daher beantwortet sein. Dass man ein SS-Feldersatzbtl. entgegen einem Marschbefehl aufsplittet würde drastische Maßnahmen in der militärischen Gerichtsbarkeit nach sich ziehen und wer wollte diese Verantwortung auch schon übernehmen.


    Gruß Silberfuchs

    Guten Abend zusammen,


    dem Thread folgend stieß ich im Archiv auf diesen Ausschnitt des Wiener Diözsanblatt vom 22. März 1938. Die Unterzeichner waren die Bischöfe Theodor Innitzer für Wien und Fürsterbischof Sigismund Waitz für die Salzburger Kirchenprovinz. Diese Erklärung sollte daraufhin den Gläubigen für den folgenden Sonntag wörtlich verkündet werden!


    Es soll sich jeder seine Gedanken zu dem zeitgenössischen Dokument machen.


    Gruß Dieter

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    Hallo Klaus,


    ich bin nun wirklich absolut kein Marine Spezialist, aber mir war in Erinnerung, dass in einem Buch auch von Torpedobooten die Rede war. Dies besorgte ich mir wegen der "Kampfgruppe Sachs." Daraus nun 2 Abzüge mit den Booten T 16 und 17, sowie

    T 29. Leider ist bei dem Text nicht T 31 erwähnt - schade. Die Qualität ist in dem Buch leider auch nicht viel besser, doch immerhin etwas für dich.


    Bewaffnung und technische Daten sind aufgeführt - Feldpost Nr. fehlt leider auch bei beiden. Bemerkenswert, die Besatzungen steigerten sich später von 119 auf über 200 Mann. Werde mal nach weiterem Text suchen, werde ich fündig melde ich mich wieder.


    Gruß Dieter


    Quelle: Chronik der Crew X/43

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    Guten Abend Eumex,


    vielen Dank, zumindest mit den Fahrzeugen etwas dazugelernt. Dieses "Monster" kannte ich nicht und gehörte auch nicht zur Standartausrüstung der Division und dann nicht mal selbst fahrfähig. Könnte es sein, dass die Ente mitsamt anderen Panzern aus der Produktion von MAN stammt, dort wurden beim Rückzug gepanzerte Fahrzeuge noch übernommen?


    Servus nach Bayern


    Dieter

    Guten Abend,


    bereits unter der Nr. 10 bin ich auf die Sache Tegernsee eingegangen. Es hat eben alles seine zwei Seiten. Zum einen der Bericht eines Zivilisten, zum Anderen tägliche Aufzeichnungen aus dem KTB zur aktuellen Lage! Widersprüche sind vorprogrammiert.


    Der Zivilist schreibt " leichtes Schneetreiben" unter "h" vom 2.5.45 lese ich " Starker Schneefall und schlechte Sicht!" Zeitgenau im KTB - nicht aus der Erinnerung.


    Dann muss festgestellt werden, dass die US-Amerikaner das Agreement mit Major Evans - wovon die deutschen Truppen zu diesem Zeitpunkt nichts wussten - nicht eingehalten haben.


    Genauso wenig die Verletzung durch Beschusses der Lazarettstadt Bad Tölz ( Punkt k.)


    Aus dem KTB geht das aggressive Verhalten der Amerikaner an diesen Tagen hervor - Wettrennen zur Alpenfestung - und es ist verständlich, sich auch wenige Tage vor der Kapitulation noch dagegen zu wehren.


    Sehr wohl wurde die Front, schon auf den Druck hin, von Bochmann zurückgenommen.


    In dem Großraum wurden 3 Kampfgruppen gebildet, mit Namen "Schliersee", " "Tegernsee" und "Isar", darin enthalten auch Ersatz, Versprengte und Genesene aller Truppenteile.


    So führte z. B. die Schliersee der Kommandeur Flak Rgt. 130 - ( Major Gaske o. ä. )


    Dass der Zivilist und die beiden Offiziere allerdings beschossen und zunächst verwundet wurden, ist auf jeden Fall ein Unrecht. Wer dies war oder es veranlasste wird weiter im Dunkeln bleiben. Spekulationen hierüber sind daher sinnlos.


    Merkwürdig auch, dass über die Vorgänge nur Frei`s Aussage steht und weder von Heiß noch Dr. Winter ein Protokoll angefertigt wurde. Warum nun letzterer im amerikanischen Gewahrsam als " vermisst" gilt, obwohl er sicher seine Papiere als Dolmetscher mit sich führte, bleibt ein weiteres Geheimnis. Eigentlich führt ein Beindurchschuss nicht zum Vermisst sein zumal er sicher aus dem Tegernseer Raum stammte und nach ihm gesucht wurde.


    In der Anlage einmal Auszüge aus dem KTB - weinige aus diesen Tagen. Gerne können sich Zweifler an der Richtigkeit der Dokumente im Archiv in Freiburg selbst unter vorheriger Anmeldung informieren


    Grüße Dieter

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    Hallo,


    @ Ger_rit. Am 23.12.1944 hatte die Aufkl. - Abt. 17 die Gefechtsstände im Raum Bebelsheim. Die 1. AA 17 ( Späh- Kp. ) - wozu Paul Junker gehörte, lag östlich von Brenschelbach in Bereitstellung um dann an der Neujahrsoffensive gegen Rimlingen teilzunehmen. An Rimlingen vorbei - der Kampfgruppe Wahl unterstellt - begannen die schweren Kämpfe um Obergailbach. Und genau dort - in der Zeit zwischen dem 1.1.45 - 5.1.45 ist Paul Junker gefallen - bzw. vermisst. Besonders hart waren die Fermen Brändelfingerhof und Bellevueferme umkämpft.


    Wenn keine Erkennungsmarke und pers. Nachlass ( z. B. Soldbuch ) vorhanden ist, wurde er als Toter namenlos später von den Amerikanern Erstbestattet. Leider sind diese Gefallenen durch Umbettungen auf verschiedene Friedhöfe unverständlicherweise beerdigt worden, sodass ohne die oben erwähnten persönlichen Gegenstände keine Auffindung möglich sein wird.


    Empfehlung: Schreibe einmal die Wast wegen seines Werdegangs und möglichen Nachlasses an. Oftmals sind die Erkennungsmarken bekannt und man könnte diese mit den infrage kommenden Friedhöfe abgleichen.


    Grüße Dieter

    Hallo Chris,


    da stimme ich dir zu. Zumal m.W. die Kanadier in der Uniformierung sich von den US-Amerikanern unterschieden. Schon alleine die Stahlhelme glichen mehr denen der Briten, als die der Amerikaner.


    Andere Tatsachen und deine Feststellung der letzten Kompaniezugehörigkeit spricht dann wieder voll dagegen. Auch deine Info, dass er Fernsprechkabel evtl. mit Verbindung zur Artillerie reparieren sollte.


    Daher einmal anbei eine Kopie aus dem Band 1 von Stöber - der mir auch vorliegt - über die Bewegungen der "GvB" im Kessel von Roncey.


    Oben links mit dem Datum 27. auf 28.7.1944 siehst du die Bewegungen der Kgr. Fick und des Artillerie Rgt. 17. bei Cambernon. Der Gegner war dort die 3. US Panzerdivision. ( Anm. Panzerbesatzungen der Amerikaner hatten wiederum andere Helme wie die Infanterie. )

    Deine Vermutung mit den Kabeln könnte daher auch passen.


    Weiterkommen werden wir sicher nicht ohne die Wast-Auskunft - man kann nur hoffen, dass - was in aller Regel der Fall ist - dass die letzte Einheit genauer angegeben ist. Dann, so bin ich mir sicher, kann ich dir sogar den damaligen Kompanieführer benennen. Mir unbegreiflich, dich so lange warten zu lassen - seit dem Frühjahr 2018!


    Grüße Dieter

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    Hallo Chris,


    leider Einiges verwirrend hier. Eingangs schreibst du von seiner Gefangennahme im Juli 1943 (!) . Dann werden Vermutungen von möglichen, beteiligten Div. an der Invasionsfront angestellt und letztlich schreibst du jetzt, nach Auffinden anderer Unterlagen, von der 1. Kp. der SS-Division (?? ) "Götz von Berlichingen" . Klar kann man dir helfen. Aber, wie viele 1. Kpn. gab es denn bei dieser Division? Zunächst die der Rgt. 37 und 38. Dann die der Pz.-Abt. und Pz.-Jäger. Weitere der Pioniere, der Nachrichtentruppe, der Aufklärer und auch die der Sanitäter.


    Eine Feldpostnummer könnte sicher weiterhelfen. Meine Vermutung geht dahin, dass er bei der " Kampfgruppe Fick" oder "Ullrich" eingesetzt war. Aber das widerspricht, dass Kanadier ihn gefangen nahmen. Ein ein Ding der Unmöglichkeit. Im gesamten, damaligen Abschnitt waren es nur Amerikaner.


    Solltest du weiter nichts mehr finden, muss man die Wast-Unterlagen abwarten. Dann, so bin ich mir sicher, kann dir geholfen werden. Kleiner Tipp. In " Die Sturmflut und das Ende" Band 1 von Hans Stöber findest du die Angaben von einem Strm. Kalkbrenner auf den Seiten 239/240 über die Gefangennahme einer größeren Gruppe, die zu deinem Großvater passen könnte durch das angegebene Datum.


    Gruß Dieter