Posts by Silberfuchs

    Guten Tag - Danke Eumex - übernehme die Antworten,


    Also der Kp.-Führer bei der Aufstellung der 15. (Pi) Kp. des Rgt. 37 hiess zuerst also bei der Aufstellunf der Division:


    Ostf. Erich Günter, dieser ist allerdings am 13.6.1944 gefallen. Daraufhin übernahm der Zugführer des 1. Zuges:


    Untersturmführer Egon Scharnitzky diese Kompanie, und führte sie auch einige Monate, allerdings verlor sich seine Spur auch nach dem Kriege. Scharnitzky kam von einer 14. Kp. der Leibstandarte zur GvB.


    Anbei zusätzlich die Gliederung dieser Kp. sowohl für Rgt. 37 und auch 38 - die ja bekanntlich immer der Befehlsgewalt des jeweiligen Rgt. unterstand, also in diesem Falle Jakob Fick.


    Diesen kannte ich persönlich und da gäbe es sehr viel zu berichten. Aber, das ist nicht das Thema für ein Forum wie dieses.


    Zusätzlich noch eine Liste von Vermissten der 15./37


    und zum Abschluss - Feiertagsgrüsse


    Dieter

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    Hallo zusammen,


    es ist soweit alles richtig, was Eumex schreibt.


    Es herrschte nur ein Widerspruch. Das II. Btl. war das Regt. 37 in der Division. Und die 8. Kp. war die sogenannte "schwere" - allerdings hinzu kam noch der "leichte Infanterie Geschütz Zug."


    Die Kompanie führte bis zum Schluss Obersturmführer Werner Maschke. Das II. Btl. führte Hstuf. Hans Krehnke. Auch der Ort der Gefangennahme kann so stimmen, ebenso der Tag.


    Gruß Dieter

    Hallo zusammen,


    J.H. das will ich dann einmal Versuchen. Anbei einen Ausschnitt aus dem Buch 4. Dez. 1944 Protokoll einer Katastrophe des Verlags der Heilbronner Stimme zu Wallner in dem auch seine Frau, Hedwig Wallner geb. Gräther kurz zu Wort kommt und auch über die beiden Söhne schreibt.


    Vielleicht Neues, vielleicht auch nicht.


    Ebenso ein Foto von Wallner als Flugzeugführer am Steuerknüppel. Viileicht kennt es Thomas noch nicht.


    Grüße


    Dieter

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    Hallo Javier,


    in meinen Akten fand ich ein Schreiben eines Vaters vom 03. Sept. 1946, der nach seinem sucht und deshalb den Bürgermeister von Allersberg anschrieb. Demnach musste es in Allershausen (im Osten ) einen HVP gegeben haben, da nach Aussagen von Kameraden die Versorgung des Schwerverletzen erfolgte und er auch dort verstarb. Allerdings wurde er wohl danach als Unbekannter bestattet.


    Der Bürgermeister ( Name unleserlich) antwortete dem Vater mit Schreiben vom 11.09. 1945 ,dass der Verstorbene nicht unter en namentlichen Toten zu finden ist. Er schreibt auch, dass auch Verstorbene aus dem HVP beerdigt wurden.


    Also gibt oder gab es auf dem Bürgermeisteramt heute, sofern nicht vernichtet, Schriftvorgänge aus der damaligen Zeit.


    Die Frage stellt sich nun bei mir, weshalb man aufgrund seitens Allersberg bei der Suche des Veteranes Vorort diese nicht zu Hilfe nahm?


    Grüße

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    Hallo Javier,


    in meinen Akten fand ich ein Schreiben eines Vaters vom 03. Sept. 1946, der nach seinem sucht und deshalb den Bürgermeister von Allersberg anschrieb. Demnach musste es in Allershausen (im Osten ) einen HVP gegeben haben, da nach Aussagen von Kameraden die Versorgung des Schwerverletzen erfolgte und er auch dort verstarb. Allerdings wurde er wohl danach als Unbekannter bestattet.


    Der Bürgermeister ( Name unleserlich) antwortete dem Vater mit Schreiben vom 11.09. 1945 ,dass der Verstorbene nicht unter en namentlichen Toten zu finden ist. Er schreibt auch, dass auch Verstorbene aus dem HVP beerdigt wurden.


    Also gibt oder gab es auf dem Bürgermeisteramt heute, sofern nicht vernichtet, Schriftvorgänge aus der damaligen Zeit.


    Die Frage stellt sich nun bei mir, weshalb man aufgrund seitens Allersberg bei der Suche des Veteranes Vorort diese nicht zu Hilfe nahm?


    Grüße


    Dieter

    Hallo zusammen,


    aus der Liste bin ich nun fündig geworden, auch wenn ich mich beim Truppenteil getäuscht habe.


    Die beiden Kriegstoten, die das Mitglied der Panther Besatzung bestattet hat, waren:


    Uffz. später Uscha


    Friedrich Schwenk, geb. 03.04.1912 gefallen am 22.04.45 bei Allersberg


    Einheit: aus dem Heer zugeteilt zum I. Batl. SS-Pz. Gren. Rgt. 37 ( Btl. "Bitsch" genannt nach dem Btl. Kommandeur Hptm. Bitsch der Wehrmacht )


    Grablage: Friedhof Nagelberg, Grab III - 113 -127


    Willi Hahndorf, geb. 07.03.1926 gefallen am 22.04.1945 bei Allersberg


    SS-Sturmmann


    Btl. wie oben und in der 2. Kp.


    Grab wie oben III - 113 -127


    und/ oder ( nicht genau geklärt )


    Raven Hendrik Anthonis


    SS Freiwilliger


    geb. 14.07.1945 in den Niederlanden, gefallen am 22.4.1945 bei Allersberg


    Grablage wie oben III - 113 - 127


    Grüße


    Dieter

    Hallo,


    vielen Dank Thilo, die gesamte Belegungsliste aus Treuchtlingen habe ich vorliegen mit Dienstgraden, Angehörigen, EM-Beschriftungen, Todestagen und Orten. Dann mache ich mir mal die Mühe, sicher der einfachere Weg fündig zu werden.


    Gruß


    Dieter

    Hallo Thilo,


    prima, dann ist man schon weiter gekommen.


    Aber die militärische Aktion hat ja auch stattgefunden. Die Toten wurden demnach umgebettet, dafür interessierte sich der Veteran ja auch. Also müsste Unterlagen auf der Gemeinde liegen, vermutlich solche, des III. Btl. SS-Pz. Gren. Rgt 37 ( Btl.-Führer war derzeit Hstuf. Hermann Nauroth !) Sicherlich keine Panzerbesatzung. Kennt man die Namen oder wurden sie als Unbekannte bestattet?


    Grüße Dieter

    Hallo,


    Ein paar Angaben, zwar nicht auf die Frage bezogen aus dem KTB:


    Div.-Befehl Nr. 213 vom 21.04.1945 :


    " Pz.-Abt. Hermann Göring dem Pz.-Gren. Rgt. 37 unterstellt unterbricht Nachschubverkehr des Feindes auf der Autobahn im Raume Allersberg."



    Ia Tagesmeldung vom 21.4.45:


    "Eigener Angriff in die Flanke des längs der Autobahn westlich Allersberg nach Süden vorstossenden Feindes drang bis zur Autobahn vor und brachte den Feindvorstoss zu Stehen."


    Allersberg konnte konnte jedoch trotz merhfachen Einsatzes nicht genommen werden. 19.00 Uhr trat der Feind seinerseits aus Allersberg nach Nordwesten und Südosten an mit Inf. und Panzerunterstützung, Die Kämpfe sind noch im Gange.


    1 Panzer V Infolge Lenkschadens kurzfristig ausgefallen


    1 Panzer V durch Beschuss ausgebrannt - total ausgefallen


    Pz. Abt. II./ Hermann Göring Pz. V Ist 9, einsatzbereit 3, i.l. Inst. 4, Totalausfall 1


    Div.-Befehl 214 vom 22.4.45


    " "II. Pz.-Abt. Hermann Göring" der Division voll unterstellt. versammelt sämtliche noch nicht eingesetzten einsatzbereiten Panzer im Raum Freystadt um den Angriff des III. / 37 am 22.4.1945 früh zu unterstützen. Eintreffen im Bereitschaftsraum ist der Division zu melden."


    Soviel zur Lage seitens der Division GvB über die Kämpfe um und bei Allerberg.


    Vielleicht hilf das ein wenig.


    Grüße


    Dieter

    Hallo Thomas,


    du stellst in deinem ersten Thread ja gleich zwei Fragen.

    Da sind nun wiederum meine Enkelkinder auf Stöbertur gegagen und stellen nun Fragen über Fragen, was (Ur)Opa Heini damals bei der SS gemacht hat.

    Wegen dem Verordnungsblatt kann dir vielleicht geholfen werden, wenn jemand fündig wird. Allerdings bei der obigen Frage sicher weniger. Ein Pi.-Btl. hatte im Juni 44 immer wechselnd mit Verlusten und Neukommandierungen etwa eine Stärke von rund 1000 Mann, davon wiederum in Stabs.-Kp. sowie die Kpn. 1-3 sowie eine Brüko aufgeteilt wurden.

    Wie soll man nun die Frage beantworten, was (Ur) Opa Heini bei der, ich sage richtigerweise mal Waffen-SS, gemacht hat? Dies wird ohne nähere Angaben nicht zu klären sein - aber sei sicher, bei diesem Jahrgang bestimmt nichts Böses, wenn es hoch kommt war er Sturmmann und die Befehlsgewalt war mehr als gering.


    Grüße

    Dieter

    Guten Abend,


    beim Studieren des Tagebuches ist mir besonders aufgefallen, was auch andere Verbände betrifft, hier insbesondere der Wehrmacht. Im Bericht Feindlage wird unter Punkt 7, Datum 13.07.1944 erwähnt:


    "In Auxais haben sich Teile der s. Pz. Jg. Abt. 657 ergeben. Sie haben die weiße Fahne gezeigt, Geschütz, Ostschlepper und Munition beim Feind."


    Vielleicht interessiert sich jemand für diese Abteilung innerhalb der Wehrmacht und hat dazu Hinweise oder Berichte zur Verfügung.


    Ferner wird unter Punkt 5 Feindverluste von 6 Gefangenen, 1 Panzerspähwagen, 1 gepanzerte Heckenräummaschine (?!) sowie 10 abgeschossene, ausgebrannte Panzer sowie einer bewegungsunfähig und ausgebrannt erwähnt.


    Die Zahlen zeugen doch von sehr massiven Angriffen, weniger durch Infanterie als durch gepanzerte Fahrzeuge in diesem Abschnitt.


    Infanteristisch schwer zu stemmen z. B. mittels PAK oder Panzerfäusten, ich denke mal, dass Panzer von " Reich" und vllt. auch die oben erwähnte Abteilung mehr Anteile hatten.


    Gruß


    Dieter

    Hallo zusammen,


    es tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde - offenbar gab es Probleme mit meiner privaten E-Mail Adresse, die ich von eigehenden PNs unterrichtet.


    Es gibt natürlich eine Unzahl von Dokumenten sowohl im KTB als auch in der Literatur über diese Gegend im Gesamten und auch Berichte der damals Beteiligten. Auch Anton Hennings schrieb seine Erinnerungen auf, weil ich eben las, dass dies auch ein Thema hierbei ist.


    Fakt ist allerdings auch, dass wohl nicht die GvB das Dorf Auxais so zerstört haben, sondern teilweise Schiffsgeschütze und Bombenteppiche, das schreiben zumindest so diejenigen, die dort anwesend waren. Außer Pionieren des Pi-Btls. 17 und solchen den II./ 37 waren dort nicht anwesend. Die Panzerjäger der 8./37 unter Hennings war zuletzt ein kleiner Rest, die in Auxais eingesetzt waren und die PAK 40 hatte Probleme mit der Justierung ( niedrige Mündungswaagerechte ,) sodass "nur" ein unterstützender Panzer der 2. SS-Div. Reich 3 Abschüsse erzielen konnte, worauf der Angriff auch eingestellt wurde.


    Die Verwundung von Hennigs richtig. Er schreibt u. A.: Die von Leuchtzeichen angekündigten Bomben und Artillerie Überfälle verlangten ein ständiges Wechseln der Stellungen...

    Im Schutze der Nacht kamen wir lautlos durch ein Sumpfgelände in einen bekannten Hohlweg.. Dieser war nach erbittertem Nahkampf am vorherigen Tag aufgegeben worden, Zwei tote Kameraden fanden wir am Eingang. In aller Stille gruben wir ihnen ein provisorisches Grab. Dann ging es den Hohlweg weiter von dem wir wussten, dass er in einer ehemaligen HKL auslaufen würde.


    Unmittelbar hinter dem Chateau, Richtung Süden an einer Weggabelung gruben wir uns ein MG-Nest und richteten uns für eine rundum Verteidigung ein. Wir waren noch ganze drei Männer und hofften, noch übrig gebliebené Kameraden einsammeln zu können. Zu uns kam aber keiner mehr, dafür kam der Gegner näher. Kurz bevor die MG-Munition zu Ende ging, hatte das Maschinengeweht Ladehemmung. Zur Beseitigung Zur Beseitigung erhob sich Hennings etwas aus der Deckung, wobei er durch einen Baumschützen des Gegners einen Schuss durch die rechte Schulter erhielt. Der dritte Mann im Bunde, ein kleiner Strippenzieher aus Berlin, holte den Baumschützen mit seinem beutegeweht ein paar Sekunden später aus seiner luftigen Stellung herunter. Der Ärmel diente, mangels Verbandszeug, der Erstversorgung. Dass es den Dreien trotzdem gelang, durch die Reihen des Feindes zu gelangen, kann man als Glück bezeichnen. Einige Kilometer hinter der HKL erreichten sie einen Verbandsplatz ( Le Canal ) um vom Regimentsarzt Dr. Delitz behandelt zu werden. Am nächsten tag gesellter sich auch noch der verwundete Adjutant von II./37 Ustuf. Stutzke dazu, der durch einen Splitter am 13.7.44 verwundet wurde.


    Soweit der Bericht über Hennings.


    Natürlich gibt es solche Berichte, Karten und auch Fotos der zerstörten Kirche von Auxais in großer Anzahl. Aber das ist natürlich wieder ein anderes Thema und dann mehr aufgrund der Datenmenge per PN.


    Grüße


    Dieter

    Hallo,


    um Missverständnissen aus dem Wege zu gehen, hier noch einmal die Daten vom Ehrenpokal und Deutschem Kreuz in Gold.


    Urkunde zum Pokal habe ich bereits eingestellt per 13.06.1941


    und Verleihung DKiG per 03.12.1942, ( Lt. Scherzer beim 6./KG 2 ). Nachricht an die Mutter erging allerdings erst am 17.01.1943 mit der Bitte um Weitergabe der Verleihung in die Gefangenschaft.


    @ arnoldf ja ich kannte ihn und die Fotos habe in seiner Anwesenheit auch gemacht.


    Gruß Dieter

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    Hallo zusammen, hallo Klaus.


    Dann möchte ich noch die Einheit nachtragen, die in der Belegungsliste von Treuchtlingen angegeben wurde. Noch nie davon gehört, aber so ist eben der Eintrag.


    Friedrich Haas, Kanonier 1./ Heim. Flak. Btl. Neckarsulm


    und


    Gerhard Zirkel, Geburtsdatum wurde geändert von 8.9.1928 auf 9.8.1928 Kanonier, Flak. Kampfgr. Heilbronn.


    Interessant auch zu Lesen, wie man aus einem Oberstleutnant der Wehrmacht einen Major ( Sturmbannführer ) der Waffen-SS macht.

    Aber Jacobi war ja für solche Eskapaden mehr als bekannt.


    Grüße Dieter

    Hallo Nordlichtlein,


    dann hast du ja eigentlich schon sehr viel von ihm als Kommandeur. Allerdings lagern noch tausende Seiten ( das Buch ist nur ein Bruchteil) der aufgefundenen Original Dokumente in Freiburg zur Einsicht nach vorheriger Anmeldung. Im ersten Buch von Stöber " Die eiserne Faust" erschienen 1966, gibt es ein Foto von Sarnow als Stubaf. mit der Bildnummer 25, das wohl aus dem von dir erwähnten Soldbuch stammt.


    Über Scans oder Kopien müssten wir uns per PN unterhalten, das würde hier in der Masse der Beiträge des Forums den Rahmen sprengen. Zuerst muss ich mich allerdings auf die Suche machen - schon paar Tage her, als ich das letzmals in der Hand hatte.


    Grüße Dieter

    Hallo "Nordlichtlein",


    las gerade " per Zufall" deinen Beitrag über Kurt Sarnow. Für Stöber und die Divisionsgeschichte verfasste er lange nach dem Kriege maschinengeschriebenes Material, das ich im Archiv habe. ( Auszüge in der Divisionsgeschichte: Die Sturmflut und das Ende Band 1 und 2 ) Dort wurde auch Auszüge davon wiedergeben sein.


    Seine Kriegserinnerungen, die er niedergeschrieben hat, liegen komplett auch bei mir vor. Auch Fotos von ihm findest du in den oben genannten Büchern. Zufällig weiß ich auch, dass er regelmäßig bei den Hauptversammlungen bis kurz vor seinem Tode erschienen ist.

    ( Auf VHS Video gefilmt )


    Seine Schriftstück müßte ich heraussuchen, dürften so etwa ( nach Schätzung ) 10 - 15 DIN A 4 Seiten sein.


    Befehle von ihm oder über ihn findest du auch im Kriegstagebuch der Division, das du ggf. auch über Fernleihe beziehen kannst, falls es käuflich nicht mehr erworben werden kann.


    Grüße Dieter

    Hallo Helge,


    in dem oben erwähnten Bericht von Linn ist die Abteilung der Pz.-Aufkl. Abt, 17 wie folgt gegliedert gewesen:


    Von rechts nach links beim Angriff auf den Schallberg, der übrigens sowie die Höhen 316 und 317 lt. in dem Besitz der Abteilung war. Lt. Meldung am 29.11.1944 21.00 Uhr. Also war das Angriffsziel erreicht.


    3./38 - 1.u.2./38 - Siko 17 - 4./AA17 - 3./AA 17 - III./38


    Wie ich bereits schon schrieb, gibt es ca. 15 Seiten zu diesen beiden Tagen in Original-KTB die ich aber hier nicht alle einstellen kann.


    Gleichzeitig gibt es auch ein Graböffnungsprotokoll des Friedhofes in Richlingen-Hanweiler vom 14.2. 1967 - sowie vom 27.10. 1966, also wurden die Gräber dort wegen Anfragen geöffnet und neue Namen hinzu gefügt. Allerdings konnte ich keinen Kriegstoten mit dem Vornamen Ernst-Günter feststellen. Bei den meisten ist die EM vorhanden, aber wenn er nicht gelistet ist, kann ich leider zum Punkt 1 nichts sagen.


    Band 1 und 3 brauchst du eigentlich weniger, auch nicht über Fernleihe, da nur Band 2 für diese Zeit interessant sind, es sei denn, dich interessiert die ganz Geschichte von der Aufstellung bis zum Ende.


    Gruß Dieter

    Guten Morgen,


    als der 2. Band von Hans Stöber geschrieben wurde, war die Truppenkameradschaft der GvB noch nicht im Besitz des Kriegstagebuches.


    Insofern war man auf Augenzeugenangaben und US-Berichte, die auf Filmrollen waren, zum Kauf natürlich, angewiesen. Durch den Fund kamen logischer Weise neue Fakten hinzu, die ich einmal kurz einstelle. In Freiburg ( Original KTB ) lagern runde 15 Seiten von Berichten von diesem und dem nächsten Tag, also dem 30.11.1944, auch primär über den Angriff auf den Schallberg.


    Nicht ganz richtig ist, was Atlantis schreibt. Die Pz.-Abt. 17 fuhr diesen Angriff mit, allerdings waren zu diesem Zeitpunkt das I. und III. Btl. des Rgt. 38 der SS-Pz.-Aufkl. Abt. 17 unterstellt. Nach einer Meldung des Kommandeurs der Abt., Stubaf. Bernd Linn, der die Stärkemeldung aller beteiligten Einheiten, außer der Pz.-Abt. nannte, betrug die der 3. Kp. Rgt. 38


    1 Führer


    5 Unterführer


    und 78 Mannschaften.


    Gemäß der zuvor genannten Stärkemeldung dieser Kp. wäre somit ein Unterführer abgängig. Dass ein Mannschaftsdienstgrad hinzu kam, ist "fast" normal, da auch z. B. die 15. 37 und 38 an dem Angriff teilnahm und vllt. aufgenommen wurde.


    Grüße

    Dieter

    Hallo,


    zu den gesamten Vorgängen in Burgthann und dem damaligen Gerichtsverfahren gegen den Hstuf. ( Schwurgericht Nürnberg-Fürth ) gibt es per 1.10.1958 ein Urteil - sowie Gerichtsakten von rund 20 DIN A 5 Seiten mit Vernehmungen aller Zeugen.


    Das damalige Urteil lautete (Zitat) : Das Verfahren wird auf Grund des Straffreiheitsgesetzes vom 17. Juli 1954 eingestellt. Die Kosten des Verfahrens, einschl. der Kosten des Revisionsverfahrens, fallen der Staatskasse zur Last.


    Festzuhalten dort ist, dass in den frühen Morgenstunden des 17.4.45 Truppen der Sicherungskompanie in den Ort einrückten und die Beflaggung weißer Fahnen wahrnahmen. Bereits zu diesem Zeitpunkt galt der sicher bekannte Flaggenbefehl des RFSS von Anfang April 1945, den übrigens der Brigadegeneral der Bundeswehr Cord von Hobe dem Schwurgericht als Entlastungszeuge, vorlegte. Der schießende Oberscharführer L. konnte nicht mehr belangt werden, da er in den letzten Tagen des Krieges gefallen war.


    In den Akten ist noch vermerkt, dass der Führer der Sicherungskompanie dem späteren Toten befohlen habe, die weißen Fahnen wieder abzunehmen, was dieser strikt verweigert habe, ebenso seine Aussage, wahrgenommen auch durch dortige Zivilisten: " sie" die Waffen-SS sollten machen, dass sie aus dem Ort hinauskämen, sonst gehe noch das Dorf gegen sie vor".


    Könnte dies zusätzlich der Grund für die tödlichen Schüsse gewesen sein?


    Fazit: Vielleicht sollte sich ein Redakteur erst einmal die Gerichtsakten mit den gesamten Zeugenaussagen besorgen der allenfalls verbindlicher ist, als journalistische subjektive Meinung in einem Zeitungsartikel.


    Gruß Dieter