Posts by Silberfuchs

    Hallo.

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    Hallo zusammen,
    der "Eile" halber nun schnell ein kurzer Bericht von einem Siebenbürger, der zur nach Lazarett Aufenthalt zur Frundsberg abgestellt wurde.


    Nennen wir ihn einmal "Willi". Er berichtet am 17.5.2018:

    Arnheim.


    Bedingt durch meine Verwundung ( Munddurchschuss durch Explosivgeschoss ) lag ich in Homburg ( Saar )
    zur Genesung im Lazarett.


    Von dort aus, wurde ein Transport
    Richtung Holland zusammengestellt. In Viehwaggons verladen, trafen
    wir am 17. September 1944 auf dem Güterbahnhof in Arnheim und der
    Transportführer ließ uns aussteigen. Alle hatten feldgraue
    Uniformen an, ( wir kamen ja von der Ostfront ) im Gegensatz zu unseren neuen Kameraden, die bereits
    Tarnuniformen trugen. Dies sollte sich später negativ für uns
    auswirken. Es hieß zunächst Munition fassen. Ich trug
    Patronentaschen und einen Karabiner 98 k. Der Unterführer an der
    Ausgabe zählte für mich 30 Patronen ab und wollte sie mir geben,
    aber ich wollte ja eigentlich alle meine 6 Patronentaschen füllen.
    Seine Antwort: „Wenn du mit diesen 30 alle triffst, hat du deinen
    Zweck erfüllt.“ Schließlich konnte ich aber doch sowohl die
    Taschen als auch meinen Karabiner mit Patronen füllen.


    Wir marschierten los und sahen immer
    wieder doppelrumpfige Aufklärungsflugzeuge über uns, es dürfte so
    etwa um 9.00 Uhr vormittags gewesen sein. Ich vermute heute, dass es
    Lockheed F-4 waren, die nur beobachteten, aber nicht schossen.


    Gegen Mittag kamen dann
    Transportmaschinen und wir konnten erkennen, dass Fallschirmjäger
    absprangen.Zahlreiche Schirme entfalteten sich vor uns.Wir selbst
    lagen in einem Kartoffelfeld, das uns sehr wenig Deckung bot, ferner
    trugen wir ja noch die feldgraue Uniform.


    Es war uns strikt verboten, auf
    Fallschirmjäger in der Luft zu schiessen. Allerdings bekamen wir
    durch sie, die uns auf dem Feld liegend erkannten, sofort aus der
    Luft Beschuss mit Maschinenpistolen. Schmerzschreie verrieten uns,
    dass einige Kameraden getroffen wurden, später stellte sich heraus,
    dass es drei an der Zahl waren. Viele schauten nun zu dem
    Kompanieführer hin, einige sagten, wir müssen verschwinden, so sind
    wir geliefert. Dann endlich kam sein Feuerbefehl und wir schossen
    zurück um zumindest den den Rückzug vor der großen Überlegenheit
    des Feindes zu decken.


    Auf dem Gefechtsstand angekommen, bekam
    ich als jüngster der Gruppe den Befehl, Richtung „Brücke von
    Arnheim“ vorzustoßen., vermutlich deshalb, weil ich bereits das EK
    2 und die Nahkampfspange trug. Ich hatte allerdings keine Karte, wie
    sollte ich diese Brücke denn überhaupt finden? Man erklärte mir
    kurz den Weg und ich machte mich mit einer Gruppe von 5 Männern, als
    Sturmmann, auf den Weg durch die Stadt. Überall waren Schüsse zu
    hören – aus allen Richtungen knallte es. Offensichtlich waren die
    Engländer bereits in den Häusern von Arnheim.


    Wir waren auf dem Weg in einer
    Hauptstraße, wo nur auf einer Seite Häuser waren und sahen
    plötzlich, wie ein englischer Soldat in einer Hofeinfahrt mit einem
    Zivilisten sprach. Zuvor hatten wir uns abgesprochen, dass nur mit
    Handzeichen kommuniziert werden soll. Ich gab der Gruppe Anweisung,
    in etwa jeweils 15 Meter Abstand, abzuwarten. Gleichzeitig rief ich
    den beiden zu: „Hands up!“Erschrocken schauten die beiden auf. Um
    das zu unterstreichen, schoss ich den beiden vor die Füße, der
    Engländer ließ sofort die Waffe fallen und ergab sich. Zwei meiner
    Gruppe wies ich an, den Gefangenen sofort zurück zu bringen. Wir
    vier zogen weiter auf dem befohlenen Weg und erreichten eine Kirche.
    In dieser Kirche sollten später Gefangene gesammelt werden. Überall
    wurde von Haus zu Haus geschossen, man wusste nicht wer Feind oder
    Freund war. Oft sah man in den Fenstern einen Kopf, das Gewehr oder
    die Maschinenpistole im Anschlag, und erwiderte das Feuer sofern man
    erkannte, wer der Schütze war. Besonders waren die Engländer daran
    zu erkennen, dass sie Barette trugen, weniger Stahlhelme.


    Als es Abend wurde, zogen wir uns in
    ein Haus zurück, es stand leer. In dieser Nacht bliebe es ruhig,
    Wachen waren eingeteilt. Im Gegensatz zu den Russen waren die
    Engländer nachts nicht aktiv.


    Teil 2 und Fotos folgt schnellstens. Schönen Feiertag noch allen.


    Gruß Dieter

    Hallo Max u. A.


    doch sicher, er kam mit einem Transport direkt in die Gegend von Arnheim und machte auch die Häuserkämpfe bis zur Brücke von Arnheim mit.


    Bekämpfte britische Fallschirmjäger, die am Fallschirm hängend aus sie schossen. Gleichzeitig wunderten sich die Frundsberger, dass ihnen verboten war, zurückzuschießen.Erst als sie 3 Verwundete hatten, überlegten sie ob sie fliehen oder schießen sollten. Dann kam auch der Befehl zum Feuern.


    Aber wie gesagt, schreibe einmal alles nieder und stelle, zumindest den Teil Arnheim, hier ins Forum. Es gibt auch ein Foto einer Kirche in Arnheim, wo Gefangene Engländer von Männern des Rgt. 21 nach Gefangennahme bewacht werden, die man aus den Häusern holte.


    Gruß


    Dieter

    Hallo,


    war gestern bei einem äußerst fitten Veteranen, der in Kürze seinen 92. feiert, zunächst bei der 4. SS-Freiw. Pz.-Gren. Brigade "Nederland" in Jugoslawien, später mit dem Korps Steiner ( unter Ostubaf. Collani ) in Russland im Einsatz war, nach Verwundung dann vom ( Lazarett Homburg/Saar ) zur 10. Frundsberg ( Ostubaf. Traube, Rgt. 22 ) verlegte und die Kämpfe in und um Arnheim mitmachte.
    Runde 3 Stunden aufgezeichnet - muss aber noch ins Reine geschrieben werden. Auszüge dieses Augenzeugen ( Verw. Abzeichen in Gold, NKS in Bronze und Silber, EK 2 und EK 1) kann ich später dann hier einstellen. Das nur in Kürze.


    Gruß
    Dieter

    Guten Abend, hallo Ju


    ich weiß, dass Major Limmer zwar das I. Btl. proforma führte, aber im Kampfraum so gut wie nie gesehen wurde.


    Daher denke ich entweder an Oberleutnant Rahn, zuvor Chef der 3. Inspektion, ( also später 3. Kp. ) oder es war Oberleutnant Lohrscheid,( 2. Inspektion, später 2. Kp. ) das lässt sich nicht mehr genau feststellen.


    Müsste einmal in den amerikanischen G-2 nachlesen, da sind die aktuellen Kommandeure aufgelistet, aber dazu muss ich mein Archiv und wühlen, Kann es nach nachmelden.


    Gruß Dieter

    Hallo Ju,


    das müßte Hauptmann Steichele gewesen sein, der hatte einen "Dr. Titel" und wurde als Pseudonym Dr,. Siegfried Eisenhardt genannt.


    Sehr tragisch, er wurde nach seiner Gefangennahme mit Benzin übergossen uns sollte angezündet werden.
    Konnte allerdings danach entkommen.


    Wolfram Duppel war zunächst als " Unbekannter" in der Liste von Hollenbach, neben fast ausschließlich von mit Kopfschüssen getöteten Angehörigen der "Dirnagel" in Hollenbach bestattet. Er konnte in späteren Jahren aufgrund seiner Erkennungsmarke von der WAST bzw. DRK identifiziert werden. Mir erscheint dies auch merkwürdig, da er der Einzige " Lenggrieser" auf diesem Friedhof bestattet ist.


    Gruß an dich


    Dieter

    Guten Abend,


    anbei ein Schriftstückl und ein Ausweis - ausgestellt am 2.4.1945 von Gäbelein bzgl. Einsatz von


    Heeres-Pz. Jagdverbänden - so wörtlich!

    als Kommandeur war Oberstleutnant Rowedder, zuvor kommissarisch Hauptmann Fröhlich eingesetzt, mit Sitz beim O.B. West.


    Gleichzeitig wurde ein auszufüllender Ausweis dem Führer eines Panzer - Jagdkommandos mitgegeben, über dessen Befugnisse und Rechte. Man sieht, im Generalkommando nahm man die Aufgabenstellung dieses Verbandes sehr ernst.


    Und nein, das Dokument befindet sich nicht im KTB.


    Gruß
    Dieter

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    Hallo Susi,


    auch mein Urgroßonkel ist in diesem Regiment vermisst, bzw. gefallen, bei Autrecourt/Frankreich.


    Allerdings in der 7. Kp. und bereits im August 1914. Daher kann ich das erwähnte das Buch von Walter Rogge sehr empfehlen, das im Anhang noch alle Gefallenen aufgelistet nach Kompanien hat.


    Falls du das Buch nicht bekommen solltest, kann ich dir zumindest mit Kopien über die Tage vom Juni 1915 aushelfen,
    dann bitte PN.


    Gruß
    Dieter

    Hallo zusammen,


    Georg, da muss ich dir widersprechen. Walter Ott war kein großer Mann - ca. 172 cm groß und stammte aus Schleswig-Holstein.. Er war sehr früh Suchdienstleiter der "GvB" - es gibt auch genügend Nachkriegsfotos von ihm in meinem Archiv. Er war auch nicht in Königsbrück.


    Ist ganz sicher ein Namensverwechslung.


    Grüße


    Dieter

    Hallo Sven,


    das mit der Nahkampfspange in Silber passt sicherlich, ich kenne die Unterschrift von Bäurle als Rgts. Kommandeur 37 und die Nahkampftage stimmen datengerecht überein.


    Sicherlich ist das auch mit dem Soldbuch in Ordnung, daran habe ich nicht die geringsten Zweifel. Der Haken liegt eben zwischen dem 30.3. - und die nachgetragenen Gefechte in der Begründung ab 1.4.45 und der Unterschrift von Braune, der am 30.3.1945 die Flak-Abt. 17 führte und die zu diesem Tag im Raum Walldorf-Wiesloch sammelte und sich neu organisierte. Wie kann Braune sowas bereits in jenen Tagen unterschreiben, wenn er ab 5.5.1945 erst Div.-Führer wurde.


    Das sind gute 5 Wochen später - so lange kann doch kein Dienstweg sein von Berlin aus!


    Doch, ich halte eine Kommandierung für absolut korrekt. Das begründet sich dadurch, dass viele Leutnants ab Metz - ich meine aus der dortigen Nachrichtenschule - von der Wehrmacht zur Waffen-SS kommandiert wurden. Teilweise als Kp.-Führer ( z.B. Ustuf. Wolfgang Dachsel, der die 8./38 führte ) und viele andere mehr, teilweise auch als Zugführer eingesetzt. Dazu gibt es einen Befehl im Original - KTB., den ich aber heraussuchen müßte.


    Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass sie als oftmalige "Selbsteinkleider" danach die Uniform der Waffen-SS trugen. Auch Herr Krelle hat sich umgezogen und aus sich aus einem Major - einen Sturmbannführer gemacht. Aber nach dem Kriege sah das ja dann alles anders aus...


    Gruss


    Dieter

    Hallo zusammen,


    die Aussage die man Sven30 schickte, stimmt nur zum Teil....


    Richtig ist, dass zum Beispiel der Sturmbannführer Wilhelm Krelle, I. Generalstabsoffizier der Division, fast alle Dokumente und Befehle mit diesem Dienstgrad unterzeichnete, sich aber nach dem Kriege(!) als Major i. G. bezeichnete und fühlte und sich somit aus der Waffen-SS ausnahm. ( Man beachte das KTB )


    Dies spricht für dieses Argument.


    Dagegen spricht, dass sich einige Führer der Waffen-SS neue Soldbücher ausstellen ließen ( ein solches liegt mir vor aus dem Lazarett Bad Tölz) die auf Leutnant - anstatt Untersturmführer lauteten. Mannschaftsdienstgrade gab es auch als Unteroffizier anstatt Unterscharführer.


    Zu Hermann Nauroth.


    Fakt ist tatsächlich, dass er zur 17. SS-Pz.-Gren, Division im Spätjahr 1944 überstellt wurde. Standartenführer Fritz Klingenberg behandelte ihn als "Zögling" und benannte ihm zu Gunsten seine SS-Div. Begleitkompanie um in:


    Div.-Sturmkompanie.


    Seine Erfolge lassen sich in den Akten des KTB nachlesen. Nauroth war sehr bekannt und beliebt in der, sowohl innerhalb der Div. als auch in seiner geführten Sturmkompanie. Dies führte auch dazu, dass er, nach dem Ausfall und Tod von Hstuf. Horst Schwertfeger am 8. April 1945 das


    III.Btl. des SS-Pz.-Gren. Rgt. 37


    als deren Kommandeur, unter Bäurle erhielt.


    Insofern halte ich die Verleihung des DKiG für authentisch. Allerdings scheint der Postweg doch langsam gewesen zu sein. Wenn die Verleihung am 30.3.1945 war, wieso unterschrieb dann Ostubaf. Martin Braune und nicht Georg Bochmann als Div.-Führer?!


    Wie schon mehrmals geschrieben, verabschiedete sich Bochmann am 5. oder 6. Mai von der Division und Braune trat an seine Stelle. Dies würde bedeuten, dass Braune als Div.-Führer nach dem 5. Mai 1945 die Richtigkeit bestätigt hat, per 30.3. oder kurz später konnte und durfte er das niemals.


    Ich finde, da liegt der Knackpunkt - zumal in der Begründung Gefechte nach dem 30.3.45 ausgeführt sind, wie z. B. am 1.4.45 in Allfeld und 12.4. im Kocher Abschnitt - irgendwas kann dabei nicht stimmen.


    Grüße


    Dieter

    Hallo,


    neben dem Ehrenpokal erhielt Alois Horch auch das Deutsche Kreuz in Gold am 03.12.1942.


    Zu diesem Zeitpunkt befand er sich in britischer Gefangenschaft und die Mutter wurde benachrichtigt und erhielt sowohl die Urkunde als auch die Auszeichnung.


    Oberfeldwebel Horch flog mit dem 6./KG 2 Einsätze gegen England.


    Das Flugbuch ist auch noch vorhanden.


    Grüße

    Hallo,


    es gab keinen Ostubaf. Werner - weder als eine Kampfgruppe-noch innerhalb der "Götz von Berlichingen." noch als Führer wo auch immer....


    Da stellt irgendeiner einmal eine Fantasie Kampfgruppe auf, zuerst nannte er sie " Wallenstein" später "Werner" und schon geistert dieser Name von einem "Historiker" zum anderen. Auch bei " Dirnagel" gab es keinen solchen Werner - auch nicht als Kampfgruppe!!


    Und das mit "Sachse" ist auch so eine " Ente". Hstuf. Heinz Sachse führte auch nicht das III./38 sondern das I./38 und das an Kocher und Jagst, ( vom 1.4.45 bis 14.4.1945 ) später in Nürnberg und Vororten, dort ging er auch in Gefangenschaft.


    Verwechselt wurde das immer wieder mit Oberst Otto Sachs, ( ohne "e") der 7 Inspektionen ( ROB VII ) von Lenggries erstmals bei Lauda und Königshofen in den Kampf warf.


    Veeh habe ich dies mehrfach geschrieben, da die Ursprungsquelle von Spiwoks/Stöber kam und immer wieder übernommen wurde - trotz späteren besseren Wissens! Einmal geschrieben pflanzt sich das fort - leider über Jahrzehnte - wie man auch jetzt wieder sieht. Verfälschte, geschichtliche Grundlage sollte irgendwann auch richtig gestellt werden, aber das nur nebenbei als Anhängsel.


    Gruß


    Dieter

    Hallo Andrea,


    wie Rüdiger schon schrieb, handelt es sich bei der angegebenen Feldpostnummer um das II./ 37 der SS-Pz.-Gren. Div. Götz von Berlichingen. Dieses Btl. hatte insgesamt 4 Kompanien, in diesem Falle also die Kpn. 5,6,7 und 8.


    Oftmals war noch ein arabischer Zusatzbuchstabe hinter der Feldpostnummer angegeben, der auf die Kp. hinwies.
    Kannst gerne einmal überprüfen.


    Metz war damals der Oberbegriff, der häufig genannt wurde. Tatsächlich spielten sich die Kämpfe in diesen Tagen aber nicht direkt in Metz ab, sondern östlich davon.


    In den Kriegstagebüchern werden dort für den 25. und 26.11.1944 - und somit für das Rgt. 37 zuzgl. des I./38 die Bereiche Valette und Püttlingen ( Puttelange ) genannt. Die Aufgabe bestand darin, gerade in diesen Schwerpunkten einen Durchbruch der mit Panzern vorgehenden Amerikanern nach Norden und Nordwesten zu verhindern.


    Das mit der späteren Rückführung in das Lazarett Landstuhl passt auch exakt, da viele Verwundete aus diesen Kämpfen dort behandelt wurden.


    Grüße


    Dieter

    Hallo nochmal,


    hatte vergessen, den im Brief erwähnten Leicht zu erklären, das Grab muss man also nicht suchen.


    Er ruht auf dem Friedhof in Orlach unweit Jungholzhausen. Hier die Daten noch:


    SS-Jäger Willibald Leicht, geboren am 27.7.1927 EKM - SS-Geb.-Jg. Ausb. u. Ers. Btl 13
    1. Kompanie.


    Dem Schreiber wurden Todesort und Friedhof unmittelbar 1991 genannt.


    Nochmalige Grüße
    Silberfuchs

    Hallo Thomas, MunaLisa u.A.


    Zunächst einmal Danke für die Blumen, Thomas. ;)
    Man tut eben was man kann, leider nur kalt im Archiv...War aber trotzdem dort, weil ich meine Aussage von oben doch auch noch belegen will, und ich weiß dass auch Dokumente, gell Rolandus gerne gesehen sind, zumal das eigentlich recht kleine Kampfgruppen waren und das zum Kriegsende von denen kaum ein Historiker wusste.
    Daher muss man dies aus allen möglichen Quellen zusammensuchen.


    Anbei dann mal über beide Gebirgsjägereinheiten die Grundlagen.


    Das mit Landau ist wohl ein Übertragungsfehler, da diese niemals am 10.4.45 in Landau war. Mit Befehl vom 3.4.45
    wurde diese Kampfgruppe "Nord" unter Ostuf. Picksak der GvB unterstellt.


    Der erwähnte Ustuf. Nikolau führte dort die 3. Kp. bestehend aus 3 Zügen und 2 Pz.-Vernichtungstrupps zu je 4 ;Mann. Gesamtstärke zu diesem Datum 2 Führer, 11 Unterführer und 169 Mannschaften. Diese gehörte nicht zu den Leobenern, weshalb ich eine weitere Anlage beifüge, da wurde sehr viel durcheinander geworfen.Auch waren die Versorgungstruppen nicht in Eslingen - sondern in Enslingen nahe Untermünkheim.


    Wie schon erwähnt, wurden die Rekruten in den Raum Ludwigsburg verbracht ( Ostern ) dann aber zurückgeführt und der 6. SS AA 6 unterstellt, wie aus der Anlage 2 ersichtlich.Dies alles geschah durch Bahntransport, als Arbeit für MunaLisa.


    Bekannt ist, dass es insgesamt 3 Kompanien waren, der verbliebe Rest der Ausbildungseinheit in Leoben trat den Marsch an den Semmering an und wurde dort fast vollständig aufgerieben.


    Das zur Ergänzung und Belegung von gestern aus dem Kopf heraus.


    Grüße


    Silberfuchs

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    Hallo MunaLisa,


    deine Frage will ich einmal versuchen, kurz und knapp zu beantworten.


    Die Orte füllen ja einen dicken Leitzordner.


    Also welche Einheiten?


    Es waren deren zwei, Gebirgsjäger. Zum ersten Teile der Aufklärungs Abt. 6 der "Nord" unter dem Hstuf. ( also das entspricht einem Hauptmann beim Heer ) Alfred Zimmermann, der zu dem seinen Gefechtsstand auf dem Dörrhof hatte.
    Die Abt. war zu beginn des April 1945 der GvB unterstellt und wurde mit Befehl des Korps am 6.4.45 aus dem Jagstraum an die 19. VGD abgegeben und in den dortigen Raum befohlen.


    Gleichzeitig war ein Transport aus Leoben ( Steiermark ) mit jungen Rekruten des SS-Geb. Jg. Ausb. und Ers. Btl 13 nach Ludwigsburg unterwegs, wurde aber bei Waldenburg oder Schw.-Hall umgeleitet und zum direkten Einsatz eben in diesen Raum dirigiert und ebenfalls Zimmermann unterstellt. ( Ebenfalls 19. VGD. )


    Viele dieser Toten liegen davon in Bensheim, durch die Erkennungsmarke ermittelt - fast ausschließlich diese Rekruten.


    In Obersteinbach, Ruppertshofen und auch Reinsberg liegen wiederum Tote der AA 6, was vermuten lässt, dass die beiden Einheiten nicht gemeinsam, sondern in bestimmten Schwerpunkten eingesetzt wurden.


    Denke mal das ist ein grober Überblick auf deine Frage.


    Abendliche Grüße ( von Haus zu Haus )


    Silberfuchs

    Hallo,


    doch, ich finde das schon, es mag Ausnahmen gegeben haben. Sie verallgemeinern.


    Es geht in diesem Thread um die 12. SS - Panzer Division "Hitlerjugend" und nicht um "Hitlerjungen", im zitierten Buch seht 16 - 17 jährige, die in dem Ausbildungslager in Bad Luhatschowitz "geschliffen" wurden um "Kinder" Soldaten zu werden.


    Ich bezweifle nicht, dass ihr Vater dort war. Nur im Sept. 1944 ordnete die Führung die "Erfassung von 16 bis 66 Jahren" an. Erfassung bedeutet erst einmal nicht den Fronteinsatz!! Wie auch schon von Augustdieter erwähnt, wäre es sehr hilfreich zu ergründen, wie dann 14 jährige dort herangezogen werden konnten. Sie werden sicherlich hier den Widerspruch erkennen, im Konfirmantenalter - definitiv - Soldat zu werden.


    Grüße