Posts by Böhm Klaus

    Nochmals : FELDPOST HANSA

    Liebe Freunde, im Laufe der Jahre ist es mir nicht gelungen, den offiziellen ANHANG der Fp-Verfügung des Reichspostministers vom 6.1.1942 aufzufinden (AZ. : Min-Z (Fp) 2938 - 0 Fp ((G)). Zwischenzeitlich kann ich 77 Feldpostnummern belegen, ohne Zusatzbuchstaben. Fragen : Wer besitzt Paketkarten Front - Heimat ? Einen Zulassungsschein für Paketversand? Wer hat sachliche - ggf. amtliche - Infos?

    Im voraus ein Dankeschön. Mit virenfreiem Gruß Klaus

    Luftfeldpostdienst im Osten : Hier die grundlegende Literatur zum Luftfeldpostdienst Osten :
    Schmitt, Bruno / Gericke, Bodo : Die deutsche Feldpost im Osten und der Luftfeldpostdienst Osten im Zweiten Weltkrieg. Archiv für deutsche Postgeschichte. Heft 1 / 1969 (66 Seiten)
    Gericke, Bodo : Die deutsche Feldpost im Zweiten Weltkrieg.
    Archiv für deutsche Postgeschichte. Heft 1 / 1971 mit Anhängen 1 - 4 (Neudruck der Anhänge Herbst 1974).(164 Seiten)
    Beide Hefte sind sicher antiquarisch erhältlich.
    Veröffentlichung im "Feldpostamtsblatt des Reichspostministeriums" , Vfg. 46 /1942 vom 15.4.42" und " Vfg. 215 / 1942 vom 24.4.42."
    Beginn des planmäßigen Luftfeldpostverkehrs ab 18.4.42, Ende am 6.7.44. Auflösung der Feldpoststaffel am 24.7.44.
    Luftfeldpost in andere Richtungen als Osten mit der Lufthansa, z.B. nach Skandinavien (Norwegen, Finnland, Dänemark)
    Mit Feldpostgruß Klaus

    Moin Enkelin, das Marine - Schützen - Btl. 104 unterstand der Marine - Division Gotenhafen, über die ich keine weiteren Infos habe.
    Das MS-Btl. 104 besaß KEINE Feldpostnummer, die von Stuffz genannte 60 328 gehörte zum MS-Btl. 101.


    Netter Gruß von Klaus

    Hallo Wolfgang, Deine 3 genannten Fp#n wurden am 20.3.45 vom Feldpostamt 1180 der 180. Inf. Division bedient. Die Kenn - Nummer war K - 429.
    Die 180. ID unterstand dem Armee - Oberkommando 15 (AOK 15). Das Feldpostamt befand sich im Raum Venlo / NL, Rückzug Richtung Wesel , weiter Ruhrkessel. Dort in amerik. Gefangenschaft.
    Zu Fp 29 582 C : lt. Einheitenrahmen des DRK war es die 2. Kp. / II. Btl. / Grenadier - Regiment 1222 der 180. ID.


    Mit nettem Gruß Klaus

    Hallo und guten Abend - Ihr mot - GW !
    In der FpÜ Teil III, Bd. 1 , 11. Neudruck vom 20.10.44 sind Seite 29 bzw. 30 die Techn. Btl. 4 - 15 aufgeführt :
    Btl. 4 : Stab 02 202, 1. Kp (E) 39 287, 2. Kp. (E) 02 048, 3. Kp. (GW) 22 338, Ergänzungs-Kp. 03 887, > 4. Kp. > 6.(russisch)(Eintrag 20.4.45)
    Btl. 15 : 25 001 - 26 103 - 28 012, 4. Erg. Kp. 00 790.


    KEIN Hinweis auf mot.


    Nette Abendgrüße Klaus Böhm

    Hallo, Ihr lieben "G.W." - Sucher und Knobler..
    Lt. TESSIN, Bd. 1 / 1977 / Seite 415 : GW = Gas und Wasser (Technische Kompanie)
    dto. Seite 242 / Technische Truppen : ( Pkt. 1 - vorletzte Zeile ) : GW = Gas / Wasser.
    TESSIN zählt die techn. Btl. zu den Pionieren ( Bd. 2, Seite 256) . In der Feldpostübersicht, Teil III, Band 7 vom 12.9.44 habe ich kein Techn. Btl. gefunden : WO finde ich sie?
    Wenn bei KANNAPIN der Hinweis - mot - fehlt, so liegt es daran, daß dieser Zusatz in den Fp - Übersichten NICHT eingetragen worden ist. Er hat nur das abgeschrieben, was eingetragen worden ist!
    Letztlich hatten die Zusätze, auch angehängte Buchstaben oder vorangestellte Großbuchstaben L oder M, keine Bedeutung, da nur die reine Feldpostnummer für den Postlauf entscheidend war ( FpÜ Teil I ). Zusatzmerkmale waren lediglich "vor Ort" wichtig bei der Postzustellung oder in der Heimat für private oder dienstliche Schreiben.
    Ob nun "mot" oder nicht, ist eine rein militärische Information.


    Nette Abendgrüße von Klaus

    Hallo Hans, Deine Frage nach der Feldpostnummer einer milit. Einheit läßt sich lösen :
    1) Suchdienst DRK, Bände III und IV der sog. Leitverzeichnisse (2 rote Bände). Gelistet sind nur die Einheiten, von denen Vermißte registriert sind.
    2) Die Feldpostübersichten "Teil III", diverse Ausgaben, geführt / z.T. korrigiert bis 5.1945.
    3) DRK : "Einheitenrahmen" , hierin überwiegend Divisionen mit ihren Einheiten gelistet. Bde. I - V


    Was suchst Du genau?


    Gruß Klaus

    Hallo Forscher und Sammler, die sog. Feldpostnummern bereiten immer wieder Kopfzerbrechen aufgrund der Laufzeiten der Feldpostübersichten. Das Standardwerk "Kannapin - Feldpostübersicht II" beinhaltet die Entschlüsselung der Feldpostnummern mit ihren zugehörigen Einheiten.
    Im Laufe der Jahre 1939 bis 1945 sind insgesamt 11. Neudrucke der Feldpostübersicht II erschienen. Diese berücksichtigten insgesamt über 1642 Berichtigungslisten.
    Ein Neudruck erschien erst, wenn durch Ergänzungen, Löschungen, Umbenennungen oder Neueintragungen eine Feldpostübersicht derart unübersichtlich geworden war, daß sie kaum noch "lesbar" war. Daraus ergibt sich, daß viele Einheiten VOR der Herausgabe einer neuen Feldpostübersicht bereits existierten, die anhand einer Berichtigungsliste eingetragen worden sind. Dies geschah handschriftlich oder durch Überkleben eines Ausschnitts aus der Berichtigungsliste-. Die Nummer der Berichtigungsliste wurde ebenfalls eingetragen. Leider sind bis etwa 1942 / 43 die Daten dieser Listen nicht überliefert.
    Fazit : Eine milit. Einheit, die erstmalig im 7. Neudruck gedruckt erscheint, kann also schon während der Gültigkeit des 6. Neudrucks eingetragen worden sein !


    Mit nettem Gruß Klaus Böhm

    Hallo Diana, hier kleine Infos zu LN Abt :
    Ln. Abt. (H) 1, dto. 2, dto. 3, dto 4, dto. 9 > alle mit Zusatz (mot).;


    1. Friedensstandort 15.6.39 : Königsberg / AOK 3 > Heeresgruppe Nord : "Fall Weiß"
    2. : Henningsholm bei Stettin / AOK 3 > dto.
    3. : Breslau / AOK 14 > Heeresgruppenkdo. Süd : "Fall Weiß"
    4. : Cosel / AOK 14 > dto.
    9. : Mährisch - Trübau / AOK 14 > dto.


    Nette Grüße Klaus

    Liebe Freunde, für Eure Bemühungen, Antworten auf meine Frage zu finden, danke ich Euch sehr! ALLES, was "Übungen und Post" betrifft, nehme ich gerne an, es ist ein äußerst umfangreiches und kompliziertes Forschungsgebiet.
    Mir aber geht es bei meiner Frage um ÜBUNGSnummern für Danziger "Einheiten" in den Grenzen des Freistaatgebietes". Offiziell war Danzig entmilitarisiert, heimlich aber wurden pseudo - militärische Verbände aufgestellt, die sich u.a. aus Polizei, Arbeitsdienst, Grenzbeamten, Postangehörigen, Studenten der Technischen Hochschule, sicher auch Bahnbediensteten, rekrutierten. Die sog. Einwohnerwehr der 30er Jahre ging später in der "Heimwehr Danzig" auf.
    Für eine Übung militärischer Art sind im August 1939 3 - stellige "ÜBUNGSnummern" ausgegeben worden, die nach meinem Dafürhalten den Charakter von Postabholfächern hatten. Mit Beginn des Angriffs auf Polen am 1. Sept. 1939 sind diese 3 - stelligen ÜBUNGSNummern durch die 5 - stelligen FELDPOSTnummern ersetzt worden : Post mit 3 - stelliger Nummer war nach dem Feldpostnummernsystem nicht mehr leitbar!-


    Mir geht es um die Zuteilung bzw. Entschlüsselung der 3 - stelligen ÜBUNGSnummern und Zuteilung der neuen 5 - stelligen Feldpostnummern.


    Mit netten Grüßen an die HIWIS (Hilfswilligen), Klaus Böhm

    "Die deutsche Feldpostübersicht 1939 - 1945 / Teil II, Bde. I - III" von Norbert Kannapin enthält die Entschlüsselung jeder Feldpostnummer mit ihrer zugehörigen Einheit . Als Grundlage seiner 3 Bde.
    dürfte die Mikroverfilmung der Original - Feldpostübersichten gedient haben. Nicht berücksichtigt hat er die Feldpostübersicht Teil III, also die Zuteilung einer Feldpostnummer zu einer Waffengattung. Es ergeben sich daraus diverse Fehler in seinen 3 Bänden, da er keinen Abgleich zwischen der FpÜ II - Feldpostnummer / Einheit und FpÜ III - Einheit / Fp-Nummer vorgenommen hat. Vielmehr hat er nur die Feldpostübersicht II in seinen Bänden dargestellt. Lesefehler, Zahlendreher, Auslassungen usw. sind somit nicht auszuschließen und folglich vorhanden. Das heißt, daß die Entschlüsselung einer Feldpostnummer u.U. falsch ist, zB : 00 890 : 1. Zeile fehlt : (6) OT - Einheit 37; 02 751 (10) > Ponente; 04 053 (U) 253 > 258...
    Generell muß ich sagen, daß die Angaben in seinen 3 Bänden eigentlich 100%ig sind, die wenigen Unzulänglichkeiten sind verständlich bei dem "Geschmiere" oder der Unleserlichkeit in den Originalen.
    Dennoch sollten wir bemüht sein, Fehler zu korrigieren, und somit ergeht meine Aufforderung an alle Mitglieder, mir Fehler, Auslassungen u. dergl. zu melden. Ich werde anhand der Mikroverfilmung alle Meldungen über die FpÜ II und III überprüfen und dann zu gegebener Zeit mitteilen. Zt. habe ich bereits etwa 13 A4-Seiten mit Korrekturen / Ergänzungen zusammengestellt.


    Auf Ihre Meldungen warte ich. Mit nettem Gruß Klaus Böhm


    In Absprache mit Klaus Threadüberschrift ergänzt, Diana.

    Privater Paketversand von Soldaten


    Nach der "Anweisung für die Bearbeitung der Feldpostsendungen im Bereich der DRP" (Berlin 1940) sind gemäß § 4 ,Abs. III "Pakete nicht militärdienstlicher Art" überhaupt nicht zugelassen.
    Mit Verfügung des Reichpostministers ( Min-Z (Fp) 2938-0 Fp (G)) vom Berlin, 6.1.1942 " wird ab 10. Januar 1942 ein gebührenpflichtiger beschränkter privater Feldpostpaketverkehr in Richtung Front - Heimat und Heimat - Front zugelassen".
    Zugelassen werden gewöhnliche Pakete bis 20 kg. Auf dem Nummernzettel der Paketkarte wird das Feldpostamt mit "Feldpost HANSA" bezeichnet, abgestempelt wird die Freigebühr mit getarntem Tagesstempel des Einlieferungspostamtes bzw. mit dem Feldpoststempel des entspr. Feldpostamtes.


    Wer hat nähere Informationen, welche Einheiten dieses Privileg des privaten Paketversandes hatten ? Die entsprechende Anlage des obigen Erlasses habe ich bislang nicht gefunden, sie war den Oberpostdirektionen und ihren Postämtern zugegangen.


    Mit Gruß Klaus Böhm

    3-stellige Übungsnummern Danziger Einheiten 1939
    Im August 1939 befanden sich etliche Danziger Einheiten - so RAD, Polizei, VGAD - in einer 6-wöchigen Übung. Den Einheiten sind, zumindest teilweise, 3-stellige Übungsnummern zugeteilt worden, die als "Postnummern" zu betrachten sind. Ich nehme an, daß in den Postämtern Danzig 1 (= Hauptpostamt) und 5 (= Bahnpostamt) "Postfächer" entsprechend der Nummern eingerichtet waren. Diese Nummern sind mit dem 1. September 1939 umgeschrieben worden auf 5-stellige Feldpostnummern.
    Mir sind nur wenige 3-stellige Nummern bekannt, z.B. für den RAD. Auch die Umschreibung auf die 5-stellige Feldpostnummer kann ich nur an wenigen Beispielen anhand von Feldpostbelegen belegen.
    "Wer sollte am 1. September bzw. kurz danach noch Postkarten bzw. Briefe schreiben?"


    Meine Frage an die Feldpostspezialisten : Wer weiß Genaueres und hat Infos / Belege ?? Im Bundesarchiv Freiburg / Berlin habe ich nichts gefunden.


    Nette Grüße Klaus Böhm