Posts by SNM

    Hallo Ralph,


    Quote

    meine Frage zu den Fotos: sind das die Uniformen die Sie in der - ich nehme mal an - 15. Waffen-Grenadier-Division der SS (lettische Nr. 1)
    oder 19. Waffen-Grenadier-Division der SS (lettische Nr. 2)


    getragen haben ??


    nein! "Waffen-Grenadier-Divisionen der SS" trugen die "normalen" Uniformen der Waffen-SS.
    Das was Du auf den Fotos siehst sind wahrscheinlich Uniformen lettischer Herkunft, die vermutlich vor, oder nach hrem Einsatz als deutsche Verbündete in der Waffen SS getragen wurden.

    Hallo Ralph,


    danke für die Rückmeldung!
    Ich glaube ja. Genauso wurde das "Stück" mal als Quelle angegeben. Vor 1-2 Jahren war es auch mal bei ebay zum Verkauf, leider zu spät bemerkt, und leider blieb die Kontaktaufnahme mit dem Käufer erfolglos :( .


    Ich versuche gerade was über die HOG rauszufinden, ob da noch Exemplare verfügbar sind, oder wie man den Text sonst zugänglich machen kann...
    Mal sehen, vielleicht hab ich ja Glück?!

    Hallo Marianne,


    ich denke, die relevante Abkürzung ist DK, bzw. DKiS.
    Peter spricht hier vom Deutschen Kreuz in silber, also die Auszeichnung, die der Herr auf seiner rechten Brust trägt.
    Schon alleine deshalb klappt die Zuordnung nicht- Ritterkreuz (RK) hin oder her.


    Auch wenn ich es nicht für das RK des EK halte- irgendetwas scheint er am Hals zu tragen!?

    Hallo,


    und die Antwort war "keine Antwort", oder "wir haben nichts"?


    Vorweg gibt es kein Archiv, das eine Übersicht über die Kriegsgefangenen in Russland bietet. Von registrierten Gefangenen sollte ein Aktenvermerk im RGVA (Militärarchiv Moskau) vorliegen.
    Viele haben wohl die Registrierung gar nicht mehr erlebt, waren aber trotzdem Kriegsgefangene.


    Anlaufstelle wäre die Stitung Sächsische Gedenkstätten, um an mögliche Akten aus Russland zu kommen. Das geht auch über das DRK, allerdings, wie ich finde, schneller und zuverlässig!


    Wie siehts mit den Teilen des Bundesarchivs aus? Abt. R, Militärarchiv, -Außenstelle Ludwigsburg-?


    Schonmal beim Standesamt des Geburtsortes oder Wohnortes angefragt? Wenn es ein naher Verwandter ist, kannst Dus auch mal über den Weg der Rentenversicherung versuchen und hoffen, dass er entsprechende Anträge zur Entschädigung gestellt hat.


    PS: Entnazifizierungsunterlagen gibt es evtl. auch. Frag mal beim zuständigen Staatsarchiv nach.

    Hallo zusammen,


    ja Carmen, genau das hier meinte ich. Gerade wenn es um Mitgliedschaft zur A-SS geht, solltest Du da mal anfragen.


    Militärarchiv schadet sicher auch nie, allerdings eher was für die Wehrmacht, weniger für polit. Organisationen.

    Hallo Elvi,


    ich kann Dir lediglich auch bestätigen, dass ich die Uiform für die der allgemeinen SS halte.
    Ob es tatsächlich eine ist, kann Dir wohl das Bundesarchiv sagen, wobei ich eher zum Archiv in Berlin, als zum Militärarchiv in Freiburg tendieren würde ?(


    Am Rande: Sieht so aus, als trägt die Person auf dem Foto den Ehrenwinkel für alten Kämpfer (rechter Oberarm).

    Hallo Cinderello,


    erstmal vorweg, auch wenn scheinbar niemand Akten zur Person hat, bedeutet das nicht, dass er einfach so verschwunden ist.


    Du schreibst, dass kein Archiv etwas über ihn hat. Sei bitte so gut und definiere "kein", dann kann man weitersehen...

    Hallo,


    diese Armabzeichen gab es nicht nur in der Waffen-SS. Vielmehr wurden sie bei Wehrmacht und Waffen-SS dort getragen, wo Schulterklappen nicht mehr erkennbar waren, also v.a. bei Tarnüberzügen, Winterschutzkleidung etc.


    Hintergrundwissen: Diese Rangabzeichen wurden 42 bei der Wehrmacht eingeführt und erst später (1943) von der Waffen-SS übernommen. Soweit ich mich entsinne gab es bei der Luftwaffe ein Pendant in Blau-weiß.


    Quelle: Davis: Badges and Insignia of the Third Reich 1933-1945

    Hallo Zusammen,


    Ralph, sehr gut Schlußgefolgert (SNM) ;) .
    Danke, dass Du das mit dem Foto im Hinterkopf behältst!


    Die Sache mit den französisch sprechenden Soldaten könnte auch einen anderen Hintergrund haben.
    Das Banat war nicht nur deutsches Siedlungsgebiet, sondern auch spanisches, italienisches und auch französisches, allerdings in so geringer Anzahl, dass es vernachlässigbar ist. Oft blieben die einzelnen Nationen beisammen in einem Ort.
    Soll bedeuten, dass es durchaus sein könnte, dass Banater Schwaben, die zur Waffen SS eingezogen wurden und zu den Jäger-Bataillonen kamen, noch französisch konnten/ sprachen.


    Das soll jetzt nicht die Ausführungen von Jan widerlegen, sondern lediglich eine weitere Lösungsoption darstellen.



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    die anderen Kameraden, die aus dem Banat kamen und mit ihm dort waren, sind leider alle gefallen und der einzige, der noch in frage kommen könnte, wäre ein gewisser Herr UITZ aus Sackelhausen/Banat


    Kleiner Tip: Versuchs doch mal bei der HOG Sackelhausen. Vielleicht können die Dir weiterhelfen oder gar einen Kontakt vermitteln.

    Hallo Banat,


    du schreibst da über ein, für mich, sehr interessantes Thema.
    Erstmal vorweg: An Narwa 1943-44 zweifele ich erstmal wegen "Truppenteil (laut Meldung vom 08.12.1943) 7. Kompanie SS-Jäger-Batallion". Leider ist nicht mit angegeben, um welches der Bataillone es sich dabei handelt.


    Unser Forumsmitglied Roland hat hier schonmal einiges über 2 in Frage kommenden Bataillone zusammengefasst. Auch hier kannst Du einiges über den Werdegang aus dem Banat, hin nach Breslau und dann zum Jägerbataillon nachlesen.


    Darf man erfahren, wie Dein Großvater heißt und ob er den Krieg überlebt hat? Für mich von Interesse ist auch der Herkunftsort. Besteht die Möglichkeit das Bild aus Breslau hochzuladen? Vielleicht kann man es im Kontext mit den beiden anderen Fotos von mir/ Silberfuchs aus Breslau sehen?


    Zu Deiner Frage nach zusätzlichen Infos:
    Schreib an dieWASt. Am besten Antrag stellen und eine Jahr warten. Wie es geht, kannst Du hier nachlesen!


    Mit landsmännischen Grüßen
    Bernd

    Hallo zusammen,


    wenn ich es richtig umrissen habe, dann ist Dein Großvater Baujahr 1907. Wie alt mag er auf dem Foto sein? 13? 20?


    Somit entstand das Foto etwa 1920 oder etwas danach. Da gab es noch keinen RAD und auch keine anderen Organisationen des 3. Reichs. Somit auch keinen Hoheitsadler, kein Hakenkreuz (auch wenn es im Nachkriegsdeutschland wohl bei Freikorps Verwendung fand) oder dergleichen.


    Fakt:
    - er trägt Kleidung, die an eine Uniform erinnert.
    - Sowohl an Mantel als auch auf der Mütze trägt er ein helles Abzeichen in Schildform, das etwa eine Schraube/ Propeller darstellen könnte.
    - auf der Mütze trägt er offenbar auch eine Kokarde.


    Das könnte auf eine militärische/ politische Verwendung hindeuten.

    Hallo Thomas,


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    aber das mit den Tätowierungen, das ist interessant


    Interessant, weil wirklich interessant und neu für Dich, oder eher im Sinne von "Schüler schreibt 1+2=4 an die Tafel und Lehrer sagt: "Das ist aber interessant!""?


    Bitte sag mir, wenn ich da komplett auf dem Holzweg bin, aber ich bin(jetzt nicht mehr ganz so) felsenfest überzeugt, dass ich etwas in diese Richtung hier schon gelesen habe und der allgemeine Konsens in die Richtung ging, dass es sehr wohl Einheiten ausserhalb der W-SS gab, die eine Unterarmtätowierung hatten.

    Hallo Thomas,


    spontan fällt mir der Bahnschutz mit einem Ärmeladler ein. Da besteht sogar optisch eine hohe Ähnlichkeit.
    Hier am besten mal für Vergleichsphotos durchklicken.
    Die Technische Nothilfe ist auch so ein Kandidat für den "Linksärmeladler". Hier mittig dargestellt.
    Da gabs aber glaub ich noch mehr, hab leider mein schlaues Büchlein nicht mit, deshalb muss ich Dich/ Euch auf morgen oder Montag vertrösten!  :(


    Das Thema mit den Tätowierungen war hier ja auch schon oft Thema. Ich meine, es ging mal um tätowierte Fallschirmspringer. ?(
    Hab leider momentan keine Zeit, selbst Quellen aus dem Forum zu nennen. Auch hier bis morgen/ Montag.

    Hallo Viktor,


    eine Tätowierung unterm Arm, eine Uniform mit Ärmeladler können zwar auf Waffen-SS hindeuten, müssen aber nicht.
    Es gab noch einige Gruppierungen mit Ärmeladler und auch einige Teile der Wehrmacht mit Tätowierung.


    Du siehts schon, dass hier einige/ viele Zweifler sind, die nur das glauben, was sie sehen. Ist wohl auch gerechtfertigt, da eine Bestätigung/ Verneinung der W-SS die entscheidende Weichenstellung für die weitere Suche sein kann.


    Um an Deiner Stelle sicher zu gehen, versuchs doch mal bei der WASt, die wird Dir am sichersten weiterhelfen und Zweifel beseitigen können.


    Es kann sein, dass er die Wehrmacht als Überbegriff aller kämpfenden deutschen Streitkräfte verstand, und die W-SS als Teil davon interpretierte. Vielleicht wollte er seine Zugehörigkeit aus Schuldbewußtsein vertuschen, vielleicht fürchtete er nachträglich Repressalien, wohnte in der SBZ / DDR und wollte keine schlafenden Hunde wecken, entging der "Härteren"Gefangenschaft als getürkter Wehrmachtssoldat und fürchtete nachträgliche Strafe...


    Klär doch einfach mal sicher, was er war (WASt), dann hast Du auch bestenfalls die Einheit, und musst weiter bestenfalls keine Gründe mehr suchen, weshalb er die Waffen-SS verschwiegen hat (weil er bestenfalls nicht in W-SS gedient hat!).


    Anm.: Bestenfalls, weil geringster weitere Arbeitsaufwand für Dich!

    Hallo Kim,


    1. Lade die Bilder doch mal hoch, hier soll es ein paar Leute geben, die sich etwas damit auskennen ;)


    2. Es wird schwer an Fotos zu kommen. I.d.R. wären das Bundesarchiv und WASt. Wenn die Person vermisst ist, dann hast Du eine Chance in der Vermissenbildliste fündig zu werden.
    Aber bitte keine großen Hoffnungen machen!