Posts by SNM

    Hallo Kanpai,


    müsste ich raten, würde ich auf ein Zivilabzeichen der Luftwaffe tippen.
    Begründung: Ich meine diesen bestimmten "Schwung" in den Flügeln des Adlers zu erkennen.
    Es sollte Angehörige der Luftwaffe in Zivil als Mitglied ausweisen und wurde am Revers getragen.


    Bei der Schleife bin ich momentan überfragt.

    Hallo Kanpai,


    ein Adler sagst Du also!? Ich wünschte ich könnte darauf antworten: "Das schränkt die Suche aber gewaltig ein!"


    Doch leider war der Adler neben Hitler und dem Hakenkreuz ein nicht unbeliebtes Motiv in dieser Zeit.


    Soll heißen: Ohne ein aussagekräftigeres Bild geht hier nichts voran. Versuchs mal höher aufgelöst zu scannen, sprich 300dpi oder mehr. Weil momentan sieht es nach einer liegenden "8" und einem Dreieck aus.


    Was kannst Du noch über die Person sagen? Beruf, Parteimitglied, Weltkriegsteilnehmer...?


    Für Dich auch zur "Entwarnung": Wiederholungsspangen zum EK wurden immer mit der ursprünglichen Auszeichnung zusammen getragen. Ich kann weder das EK1 noch das EK2 zu erkennen.


    PS: Wie heißt Du eigentlich?

    Hallo Ralph,


    wenns Dir so am Herzen liegt, kannst Du ja versuchen, über den Volksbund Kontakt zu den Angehörigen aufzunehmen. Vielleicht hast Du ja Glück un die Angehörigem zeigen etwas Interesse...


    Ja, Du hast recht, ein Großteil derer, die auf den Evakuierungsbefehl noch bis zuletzt warteteten, konnte sich im Schutz der Division Schmedes nach Ungarn, Österreich oder nach Süddeutschland retten.


    Am Rande: Die Gegend um Deinen Heimatort war umkämpft und lag auf der Hauptkampflinie. Der Grund ist einfach: von der Provinzhaupstadt Temesvar verliefen zwei gut ausgebaute, weil asphaltierte Wege nach Norden. Einer davon über Deinen Heimatort, Biled, Sinnicolau Mare nach Szeged in Ungarn. Also genau dem Weg, der einen schnellen Rückzug der 4. SS Divison bedeutete, bzw. einen schnellen Vorstoß der Roten Armee.
    Um den 23.9.44 fanden in der besagten Gegend Gefechte statt. Die Angriffsbewegung der Roten Armee ging von Sanandrei aus in Richtung Biled. Dabei muss Deine gesuchte Person dann gefallen sein.

    Hallo Ralph,


    möchte mal wissen, wo die das wieder abgeschrieben haben... :rolleyes:


    Mal Deine Angaben ganz außen vor- in Frage kommen da eigentlich nur die 4. SS Polizei Division und die Kampfgruppe Behrends.


    In Anbetracht dessen, dass die KG im Vergleich zur 4. SS Divsion nur (zahlenmäßig) schwach bestzt war, scheint die Polizeidivision naheliegend.


    Wenn Du mal an einem verregneten Nachmittag nichts zu tun hast, kann ich DIr folgenden Link nahelegen: Klick mich!
    (Beleuchtet die Vorkommnisse im Banat nach dem Wegfall Rumäniens)


    Was verbindet dich mit dem Schicksal der Person? Da er wahrscheinlich Reichsdeutscher war (EKM der Verfügungstruppe), schließe ich mal eine Verwandtschaft aus. Wenn es um den "Kampf um das Banat" geht, würde ich gerne wissen, wie Du auf diese Person gekommen bist.

    Hallo Ralph,


    erstmal: woher hast Du siese Info? Für mich erschließt sich draus kein Trupppenteil.


    Die 71 könnte ein Regiment bezeichnen, docjh laut LdW ist die Aufstellung eines solchen fraglich.
    Nimmt man die "4" als Regimentsnummer, kommt man bei der Leibstandarte raus- und die hat nicht viel mit dem Banat 1944 zu schaffen.
    Wenn die "4" die Division bezeichnet, kann kommen wir bei der Polizeidivision raus. Die passt zwar für den bezeichneten Zeitraum und auch Ort, doch was bedeuten die anderen Ziffern?


    Vielleicht liest man es ja auch SS 6./ I.R.4. Das wäre dann die 6. Kompanie des Infanterieregiments 4. Hat aber wiederum nicht viel mit dem Banat zu tun.


    In welchem Zusammenhang fragst Du, bzw. was willst Du wissen?

    Hallo Andrej,


    Waffen SS:


    Quote

    Original von Huba
    Hallo,
    Andrew Mollo, Uniformen der Waffen-SS, listet bei der Waffenfarbe hellblau auch die SS-Feldpost.


    Grüße Thomas



    Wehrmacht:


    Quote

    Zu Kriegsbeginn tritt das gesamte Feldpostpersonal zur Wehrmacht über. Die Postbeamten in Wehrmachtsuniform werden von den Wehrmachtsdienststellen einberufen und sind gemäß Feldpostvorschrift Wehrmachtsbeamte auf Kriegsdauer. Die Waffenfarbe der Feldposteinheiten ist zitronengelb, auf den Schulterstücken ist eine Plakette mit den Buchstaben "FP"


    Quelle: http://www.feldpost-archiv.de/

    Hallo Viktor,


    Quote

    Es ist in der Tat so, dass verm. das brauen Hemd ein einziger Unterschied zu den SS-Uniformierten ausmacht, oder waren dunkle (braune) Hemden auch bei der SS zulässig?


    Und genau dieses Braunhemd wurde auch von der SS getragen, es stellt somit kein Unterscheidungsmerkmal dar.


    Ob es selten war, das hohe SS- Führer Bürgermeisterstellen besetzten kann ich nicht beantworten.


    PS: @ westermann: Ursprünglich habe ich mich auch auf die Suche nach hohen SS- Offizieren im Amt des OBs gemacht und bin auch über den ehem. Bürgermeisters von München gestoßen. Allerdings bin ich der Auffassung, dass München im Reich einen anderen Stellenwert (schon allein durch die Größe) hatte als Köthen.
    Deswegen ist München wohl auch ein Beispiel, dass SS-Männer als Bürgermeister durchaus fungieren konnten, die Frage allerdings, ob es eine Besonderheit war, dass ein hoher SS- Offizier Bürgermeister einer Kleinstadt (im Vergleich z.B. zu München) war, kann man aus dem Beispiel eher nicht beantworten.

    Hallo Mario,


    über die Bedeutung der Orden und Abzeichen/ für was sie verliehen wurden, kannst Du hier was nachlesen: LINK


    Zu den Ordensspangen lässt sich keine konkrete Aussage machen.
    Ich meine allerdings, zumindest die Erinnerungsmedaille ausschliessen zu können (die wäre sichtlich dunkler als die 3 getragenen Spangen).


    Auch scheint Spange 2 und 3 eine Aufsatz zu haben. Vielleicht kannst Du mal die Spangen größer einstellen?


    Beim Spanienkreuz stimme ich Dir zu. Bzgl. des EK2 sehe ich jetzt nichts, was dafür sprechen würde. Obwohl die Trageweise im Knopfloch eher die Regel war hab ich auch schon das EK an kleinen Bandspangen gesehen.
    Aber hier entdecke ich weder das eine noch das andere.


    Wenn Du das EK vorliegen hast kannst Du ja ganz schnell festellen, ob es aus dem 1., oder 2. Weltkrieg stammt. Schau mal ob ein Hakenkreuz darauf geprägt ist oder nicht. Bzw. schau nach der Bandfarbe: Das aus dem WK I ist in schwarz weiß gehalten, das von 1939 in schwarz, weiß, rot.

    Hallo Dennis,
    ich hänge mich gleich auch noch mit ein paar Fragen hinten hin:


    Ist denn bekannt, welche Einheit hier wann fotografiert wurde?


    Kann sein, dass die Rückseite "auf dem Marsch nach Bellgrad" zum Foto mit den 3 Herren in den (KRad-) Mänteln gehört? Denn das Haus im Hintergrund ist sehr typisch für die ländliche Bauweise im Großraum Bellgrad (sprich Serbien, Rumänien).

    Hallo Freunde,


    Habe hier was bei Wiki gefunden. :rolleyes:
    Allerdings mit dem Verweis auf den "Uniformen Markt", Jg. 1943, Heft 1/2. ;)


    Darin heißt es:
    "Soldaten mit mehreren Ärmelschilden (Narvikschild, Cholmschild) und des hier genannten Krimschilds trugen den ersten Schild ca. 7 cm von der Armlochnaht des linken Oberärmels der Feldbluse und des Mantels entfernt. Der zweite Schild wurde 0,5 cm unterhalb der Tuchunterlage des ersten Schildes angebracht. Inhaber von drei Schilden trugen den Cholm- und Krimschild nebeneinander und zwar 0,5 cm unterhalb der Tuchunterlage des Narvikschildes und zwar den Cholm- vor dem Krimschild."

    Halllo Robs,


    hier ist eine solche Situation geschildert, genauso wie jeder weiteren Verleihung des Tiffliegervernichtungsabzeichens eine solche Situation vorangegangen sein musste.


    Welche Urkunde meinst Du? Die Verleihungsurkunde zum Abzeichen? Und was meinst Du genau mit Verleihungsdaten?
    Liegt Dir eine solche Urkunde vor, die nicht datiert ist, oder willst Du gerne wissen, wie oft das Abzeichen verliehen wurde?

    Hallo René,


    ich werde mal gegen Abend versuchen, das Bild hochzuladen.


    Zur Pistole:
    Meines Wissens nach hatte nicht jeder einfache Soldat die Pistole als Waffe. Die Regel war wohl eher das Gewehr.
    Deshalb könnte diese Bewaffnung ein Hinweis auf die Verwendung in der Truppe sein. Mit "Panzer" meinte ich die Panzertruppe.


    Leider kenn ich mich da im Einzelnen nicht aus. Vielleicht kann jemand anderes mithelfen aufzuklären, wo die Pistole die Staandartbewaffnung war!?

    Hallo Rene, hallo Niko,


    stimme Niko zu, scheint ein Angehöriger der Waffen-SS zu sein.
    Vom Dienstrang gibt die Mütze darüber Aufschluss: es handelt sich um die Dienstmütze für sonstige Dienstgrade (erkannbar am glänzenden Kinnriemen). Auch das Koppelschloß spricht dafür. Demzufolge kann ein Offiziersrang ausgeschlossen werden.


    Die Pelzjacke, die er trägt, scheint aus Beständen der Luftwaffe zu stammen (könnte für die Schlußphase des Krieges sprechen). Ein schönes Vergleichsbild findet sich in "Uniformen und Abzeichen der Waffen-SS" von Rolf Michaelis auf S.61.


    Ein Hinweis auf die Verwendung könnte die Ausstattung mit der Pistole sein. Evtl. Panzer?...

    Hallo Jona,


    ich habe mit der WASt schon die Erfahrung gemacht, dass die von sich aus nicht mehr rausgeben, als der Antragsteller erfragt hat.


    Ich an Deiner Stelle würde einfach mal anrufen (ist vielleicht etwas schwieriger von Israel aus) oder einen Brief an den entsprechenden Bearbeiter schicken, der Dir die erste Antwort zukommen hat lassen und EXPLIZIT danach fragen. Evtl. kann Dir der Bearbeiter am Telefon auch gleich sagen, ob noch weitere Dokumente vorliegen.


    Das Gute ist, dass, sobald man einmal zu einer Person Auskunft erhalten hat, i.d.R. für jede weitere Auskunft zu der Person nicht mehr so lange warten muss. Kleinere Sachverhalte konnte ich auch schon mal am Telefon klären.


    Wie es um Gefangenenunterlagen steht, die mit Kanada zu haben, muss ich mich erstmal schlau machen.
    Ist Dir bekannt, wo er aus der Gefangenschaft entlassen wurde?

    Hallo Jona,


    von den Briten sollten Karteikarten zu den Gefangenen überliefert sein.


    Soweit vorhanden liegen diese, wie auch deutsche Unterlagen zu den Soldaten, bei der WASt, Deutsche Dienststelle in Berlin.


    Am besten einen Brief dorthin schreiben mit den Angaben zur betreffenden Person (Name Geburtsdatum und Ort) und explizit nach Gefangenenakten fragen.


    Hier und hier kann man etwas darüber nachlesen, die Postanschrift kannst Du auch hier entnehmen.


    Als Beispiel habe ich Dir mal eine Suche von mir samt Ergebnis zum Thema britische Gefangenschaft hier angehängt.
    Vielleicht beantwortet es noch bestehende/ kommende Fragen!?

    Hallo Niko,


    Quote

    In dem Fotoalbum stand als Datum darunter 1940. Da auf der Postkarte "Carte Postale" steht, passt das ja dann ganz gut zusammen.


    Ich verstehe den Zusammenhang nicht, zumal sich durch die Vorderseite keine Anhaltspunkte herausfinden lassen.


    Was passt wieso zu was? Das Datum 1940 zu "Carte Postal"? Wenn ja, wieso? Hilf mir mal bitte auf die Sprünge.