Posts by SNM

    Halllo zusammen,


    soll wohl in die Richtung "Dienstauszeichnung NSDAP" gehen. Aber, wie Andreas schon richtig gesagt hat: Phantasieprodukt- hat es so nicht gegeben.
    Vielleicht sollte man die Aussage mit dem "Nachlass" somit zumindest leicht in Frage stellen.

    Hallo Arthur,


    lt. stheetl Seeker gibt es ein "Vezhechek" "bei" Smolensk mit folgenden Koordinaten:
    55°20' N 32°21' E.


    Auf dieser dt. Heereskarte sollte der Ort am linken Bildrand unter dem Namen Weshetschek eingetragen sein (liegt etwas nördlich von der größeren Ortschaft Duchowschtschina).


    Das ganze liegt dann etwa 100km NNW Luftlinie von Jelnja entfernt. Könnte wohl passen!


    PS: Herzlich willkommen im Forum!

    Hallo zusammen,


    erstmal vorweg: mit Aussagen wie "sowas gabs ja nie bei der Wehrmacht" wäre ich vorsichtig. Vielleicht wurde sowas nie offiziell eingeführt, was aber nicht gleichbedeutend ist mit "es hat es nie gegeben".


    Was mir als erstes auffällt ist das höhere Alter der Herren. Weiter fällt auf, dass viele unterschiedliche Uniformen getragen wurden. Ich sehe es auch so, dass ein paar vom Schnitt zumindest nicht unbedingt deutschen Ursprungs sind.


    Die Feldmützen sind noch vom alten Modell, bei einer wurde der Soutache-Winkel wohl entfernt, die anderen weisen durch die Farbe des Winkels eine (von der Waffengattung her) bunt zusammengewürfelte Truppe aus. Zumindest die Reihe unten könnte aus einem Artilleristen, einem Pionier und einem Grenadier bestehen. Die Feldmütze rechts im Bild wurde so vom Schnitt her bei der Luftwaffe und bei der Waffen-SS getragen, evtl. auch noch bei einigen Parteiorganisationen, allerdings ist sie mit dem Wehrmachtsadler versehen, weswegen (auch in Kombination mit dem Brustadler) davon auszugehen ist, dass es sich um einen Soldaten der Wehrmacht handelt. RAD isollte bei dem Herren völlig außen vor sein.


    Man kann jetzt mutmaßen, zu welchen Einheiten die einzelnen Personen gehörten. Ich sehe es so, dass es sich um die so ziemlich letzte Aushebung der Wehrmacht vor dem Volkssturm handeln könnte. Notdürftige Ausstattung mit Uniformen (verm. auch aus dem Ausland), Feldmützen mit Winkel, die es eingentlich so nichtmehr hätte geben dürfen. Mich täte es auch nicht wundern, wenn trotz der unterschiedlichen Waffenfarben alle in einer Truppe gedient hätten, und diese "Absonderlichkeiten lediglich auf Materialmangel zurückzuführen wären.
    Auch wegen den zu sehenden Handschuhen tippe ich auf Winter 44/45.


    Vielleicht bezeichnet "St. Bauer" den Namen des auf dem Foto markierten (evtl. Steffan?). Im genannten Ort gibt es noch einige Bauers...

    Hallo Forum,


    ich bin bei meinen Recherchen auf den Stubaf Karl Auer gestoßen, der im Rahmen des Rückzuges der 4. SS Polizeidivision das Ritterkreuz verliehen bekam.


    Die Begründung für die Verleihung kann man ja z.B. hier nachlesen.
    Die Fragen, die sich mir stellen betreffen eben diese Begründung:


    -Kann man davon ausgehen, dass die Begründung, die 1944 mit dem Verleihungsvorschlag einherging, umfangreicher war, als die 3 Zeilen auf der verlinkten Site (bzw. ist das vom Umfang her ausreichend gewesen, um das RK zu verleihen? -Erfahrungswerte ?()? Lt. LdW ist diese "knapp, klar und sachlich zu halten".


    -Gehe ich recht in der Annahme, dass, soweit diese noch existiert, im MArch in Freiburg liegt?


    Vielleich kann da jemand etwas Licht ins Dunkle bringen?!

    Hallo Robert,


    nein, Schirmmützen der Panzertruppe sahen nicht so aus. Die waren vom Schnitt her wie die der restlichen Wehrmacht.


    Allerdings die Schutzmützen, die im Rahmen der Sonderbekleidung der Panzertruppen eingeführt wurden, sahen so aus.


    Kannst hier mal etwas weiterstöbern.


    Wenn ich es recht in Erinnerung habe, besteht die Schutzmütze aus einem Innenhelm, und einem barettartigen Überzug.

    Hallo Mike,


    erzähl doch mal etwas zu dem Teil, z.B.


    1) die Maße


    2) woher hast Du es


    3) ob es eine Überzugsschlaufe für Schulterklappen ist


    4) ...


    Allgemein sieht es für mich fremdländisch aus. Aber erstmal hoffen wir auf nähere Erläuterungen... ;)

    Hallo Achim,


    ohne Deine Antwort in Frage stellen zu wollen- aber woran machst Du das fest?


    Ich erkenne lediglich ein Hakenkreuzarmband, ein weißes Ärmelband/ Ärmelstreifen, etwas, dass von Trillerpfeiffenschnur über Schützenschnur bis Leibriemen alles sein kann, ein Braunes Hemd mit dunklem Binder, ein Parteiabzeichen darauf, und eine dunkle Uniform.

    Hallo zaczac,


    1) ja richtig, das Abzeichen steht für fliegendes Personal.


    2) nein, dieser Fliegerdolch durfte von fast jedem getragen werden, Vorraussetzung war die Zugehörigkeit zum Fliegenden Personal (später wurde ein weiterer Dolch für Offiziere eingeführt, der dann auch von Portepee-Unteroffizieren zu tragen war).


    3) Es gab zumindest mal eine recht übersichtliche aus .pl. Hab jetzt leider auch keinen Link zur Hand. Werd mal sehen...


    4) ?

    Hallo Reinhard,


    irgendetwas in dieser Richtung scheint es schon zu sein. Diese Stelle an der Feldmütze (linke Seite) ist neben der Stelle oberhalb der Kokarde für Verbands-, bzw. Traditionsabzeichen genutzt worden.


    Wobei ich mir sicher bin, keinen der in Deinem Link aufgeführten Totenköpfe zu erkennen.
    Ich sehe da eindeutig den markanten Unterkiefer der SS Totenköpfe.


    Vielleicht wäre es zumindest nicht schlecht, über die Biographie herauszubekommen, was Grund für das Abzeichen ist. Da der gute Mann ja Ritterkreiuzträger war, sollte es die Identifizierung etwas einschränken können!?

    Hallo Henry,


    Über die Marotten deutscher Soldaten/ Offiziere, kann ich mich nicht auslassen, weil ich darüber zu wenig weiß/ gelesen habe.
    Aus der eigenen Erfahrung kann ich beisteuern, dass man schon gelegentlich auf eigenwillige "Auslegungen" der Uniformvorschriften trifft, v.a. auch was das Tragen von Orden und Ehrenzeichen angeht.


    Zu den konkret von Dir gezigten Fotos möchte ich festhalten, dass der an der Mütze getragenen Totenkopf nicht der Panzer-Totenkopf ist, sondern der der Waffen-SS. Vielleicht bringt Dich das dem Grund für das Tragen etwas näher?!

    Hallo Schweppes,


    Quote

    kann mir jemand erklären, warum Anfragen bei der WAST eigentlich so lange dauern? Das muss doch mittlerweile alles digitalisiert sein. Oder liege ich da so daneben.


    Auf der Homepage der WASt finden sich folgende Angaben:



    Ich denke, die Hauptaussage liegt bei "3.600 t Akten und Karteimaterialien". Ich habe auch keine Ahnung, wie viele Anfragen da täglich eintrudeln und wieviele Mitarbeiter dort arbeieten. Ich fürchte, Du musst da wie viele tausend andere auch vor Dir in den sauren Apfel beißen und das Jahr warten!


    Und schonmal vorab zum Thema "Kettenhunde": Das bedeutet nicht zwangsweise, dass er was mit Bandenkampf zu tun hatte. Der Begriff bezeichnet lediglich die Zugehörigkeit zur Feldgendarmerie, also Militärpolizei.


    Dann sind wir mal auf Deine weitere Familiengeschichte gespannt!

    Hallo Bert,


    Quote

    Es handelt sich um einen Oberwachtmeister der Polizei, das war damals die unterste Stufe der sog. Unterführer.


    war er Oberwachtmeister, Wachtmeister oder Wachtmeister unter 4 Dienstjahren? Ich kann es leider nicht bestimmen.


    Ich denke, es ist eine Sache des Jahrgangs der zugrundegelegten Uniformenvorschrift.


    Hier kann man die unterdschiedlichen Bezeichnungen finden.

    Hallo Nonty und willkommen,


    Dazu kannst Du bei der Wehrmacht auch nicht viel finden, da das Foto kein Mitglied der Wehrmacht zeigt.


    Es handelt sich wohl um einen Polizisten der Schutzpolizei. Schau mal hier: Link