Posts by SNM

    Hallo Felix,

    Mollo schreibt in "Uniformen der Waffen-SS" S.34, dass es wohl ein rechtes Durcheinander war, gerade hinsichtlich des Kragens, sowohl was die Trageweise (offen oder geschlossen), als auch was die Farbe angeht.

    Ab 37 wurde eine Feldgraue Uniform eingeführt, deren Kragen die selbe Farbe wie die Bluse besaß.

    Offenbar gleichzeitig existierten bis August 40 schwarze Kragen, die mit Aluminiumkordel paspeliert waren.

    Offenbar wurden auch Truppenteile der Totenkopfverbände und der SS-Polizeidirektionen unterstützend bis Jahresende 39 durch das Heer mit Feldblusen mit dunkelgrünem Kragen beliefert. Ab 40 wurde der dunkelgrüne Kragen durch den Kragen aus gleichem Material wie die Bluse abgelöst.

    Gegensätzliche Befehle sorgten wohl für einen "Mangel an Uniformität" bei der Waffen-SS.


    Um ehrlich zu sein fällt es schwer, Mollo bei seinen Ausführungen hierzu zu folgen.

    Schönen Abend zusammen,


    ggfs. auch eine interessante Ergänzung:

    Ich meine, an seiner rechten Brusttasche eine Kordel für eine Trillerpfeife zu erkennen, die, wenn ich mich recht entsinne, von Ausbildern regelmäßig getragen wurde. Das hat jetzt weniger mit Orden oder Ehrenzeichen zu tun, kann aber von Interesse sein.

    Hallo zusammen,


    Stimme Thilo da zu.

    Das Foto könnten Mitglieder der deutschen Arbeitsfront sein.

    Die Winkel am Arm des Herren links hat darum vermutlich nichts mit "Alte Kämpfer-Winkel" zu tun, sondern ist Dienstrangabzeichen. Könnte demnach einen Betriebsobmann darstellen, oder einen Hauptwerkscharführer. Leider kann ich es nicht genau einschätzen- bei der DAF fehlt mir die Erfahrung. Lässt sich sicher auch an Hand der Kordel/ des Sturmriemens an der Mütze näher bestimmen.


    Vergleichsfotos aus dem Netz:

    Amazon.com: Organisation book of NSDAP, Third Reich: Books

    Historische Bilddokumente : LAGIS Hessen (lagis-hessen.de)


    (Man möge mir die unorthodoxen Verlinkungen verzeihen)

    Hallo Mark, hallo Forum,


    gemäß Gefallenenliste in "Das Banat und die Banater Schwaben Band 2" sind für Sachkelhausen auf S. 506 drei Männer mit dem Namen Koppi angegeben:

    - Johann, *1921

    - Mathias, *1923

    - Michael, *1913

    Ich vermute mal stark, dass mit Johann Dein Großvater Hans gemeint ist (auch wenn das Geburtsjahr nicht ganz passt).

    In welchem verwandtschaftlichen Verhältnis die Männer zueinander standen, geht nicht daraus hervor.

    Hallo zusammen,

    Bzgl. der Infos zur Orts-/ Kreiskommandatur 823:

    Die Erwähnung einer Stationierung des Stabes in Petrovgrad ist unnötig, da die beiden Ortsnamen, Groß-Betschkerek und Petrovgrad den selben Ort beschreiben.

    Also Groß-Betschkerek=Petrovgrad=Zrenjanin=...

    Wie viele ander Orte auch im Banat gibt es verschieden Ortsnamen, abhängig davon, welcher "Volksgruppe" der Author angehört.


    Freundliche Grüße

    Bernd

    Hallo Arnold,
    willkommen hier im Forum.
    Erstmal vorne weg: Um eine Anfrage bei der Deutschen Dienststelle WASt kommst Du nicht drum herum, wie Dir Ingo schon empfohlen hat. Auch ist eine Anfrage beim roten Kreuz nach der russischen Kriegsgefangenenakte empfehlenswert.
    Ich finde das ganze Thema hier recht interessant, weil ich mich vor gut 10 Jahren mit einer ähnlichen Anfrage zum ersten mal an dieses Forum gewandt habe:
    Großvater, ebenfalls aus dem rumänischen Banat, zur Waffen-SS eingezogen, in Stalingrad gewesen, irgendwann danach in US Gefangenschaft...


    Wichtig wird sein, in Deine Angaben eine chronologische Ordnung zu bringen, die z.B. so aussehen könnte:
    Im Mai 1943 trat das Waffen SS Abkommen mit Rumänien in Kraft, das die Rekrutierung Deutschstämmiger ermöglichte. Davor gab es bereits Eintritte, allerdings in einem weit geringeren Rahmen. Von dem her ist der Eintritt zur Waffen SS im Sommer 1943 wahrscheinlich. Und da war Stalingrad schon seit langem nicht mehr möglich. Von dem her könnte er als rumänischer Soldat dort gewesen sein.


    Aber Du merkst schon, zu viele "könnte", "hätte". Aber frag doch mal in der Familie, ob er evtl. beim rumänischen Militär war.


    Kannst du Angaben machen, woher Du die Feldpostnummer hast? Wann und wo wurde Dein Großvater geboren?

    Hallo Frankwerner,


    wenn sich nicht großartig was geändert hat, dann sollte Name, Geburtsdatum und Geburtsort ausreichen, um eine Anfrage zu starten. Bei der Deutschen Dienststelle wird keiner an Hand der Einsatzorte suchen.
    Aber auch wie Reinhard schon geschrieben hat: Feldpost, Fotos, Verleihungsurkunden zu den Orden können bei den langen Wartezeiten in Berlin ein schnelleres Ergebnis liefern.

    Hallo Joleni,


    trägt der Herr auf dem Foto auch eine Kopfbedeckung? Welche Uniformen sind sonst noch auf dem Foto zu sehen?
    Vielleicht kommen wir so dem Rätsel etwas auf die Spur?!

    Schönen Abend zusammen,


    es hat jetzt etwas gedauert, schätze aber, ich konnte den Ort der Aufnahme etwas näher bestimmen. Auf dem Foto sind einige markante Punkte näher festgehalten.
    Punkt 1: Hasen-Brauerei
    Punkt 2: Ulrich
    Punkt 3: Hutfabrik Lembert
    Punkt 4: Canisius Kirche


    Meiner Vermutung nach entstand das Bild irgendwo da, wo der Stern ist. Auf der Luftaufnahme in der Mitte erkennt man die von Nord nach Süd verlaufenden Baracken, oder zumindest Fundamente.
    Nordwestlich davon am oberen Bildrand ist das Rund eines Fussballplatzes zu erkennen, das auch auf dem Bild von Hans auftaucht (Die überdachte Tribüne ist mittig zwischen dem markierten Punkt 4 und dem Schornstein zu sehen).
    Für mich ist das Bild also irgendwo an der Ecke Rumpler/ Haunstetter Str. entstanden.
    Doch ob das noch Teil des Flughafens war, oder der Messerschmitt-Werke kann ich nicht beantworten.


    Fotoquellen:
    Karte aus 1960: http://www.landkartenarchiv.de…ord=1.203704&ost=1.519231
    Luftaufnahme: http://www.flickr.com/photos/2…@N06/3124592471/lightbox/

    Hallo Dieter,


    Du meinst das erste Foto?
    Der Schornstein links vom Ulrich sollte der Schornstein der Hasenbrauerei sein.
    Diese liegt 100 m Luftlinie westlich vom Ulrich weg. Oder besser "lag". Denn momentan wird diese abgerissen und muss Wohnungen weichen.
    Der größere Schornstein rechts gehört zur Hutfabrik Lembert, die heute noch in Betrieb ist (Schornstein auch noch so).
    Werde mal in Kürze eine kleine Übersichtskarte posten...

    Hallo Freunde,


    was auf den Fotos zu sehen ist, könnte der alte Flugplatz von Augsburg/ Haunstetten mit den angrenzenden Messerschmitt-Werken sein.
    Dieser lag südlich der Stadt. Auf dem 2. Foto kann man schön den "Ulrich" erkennen, die von der Größe her recht imposante und von Weitem zu erkennende Kirche St. Ulrich.
    Seit etwa den 70er Jahren befindet sich auf dem Gelände das Univiertel.


    Hier kann man etwas dazu nachlesen.
    http://www.ronaldv.nl/abandone…ds/ge/bavaria/swabia.html


    Also: Augsburg- sicher, Alter Flugplatz- vielleicht!


    PS: Bevor Fragen auftauchen:
    1. Das 2. Foto ist in Blickrichtung Norden geschossen worden. Falls jemand Fotos der Ulrichkirche aus dem Netz mit denen hier eingestellten vergleichen will- in der Regel werden diese in Richung Süden geschossen (gibt ein schöneres Motiv ab).
    2. Ja, Augsburg liegt in Bayern.

    Hallo zusammen,


    vielen dank für Eure Antworten! Ich bin immer wieder (immernoch) positiv überrascht.
    Danke Ralph. Ja, die Gegend kommt gut hin. Du schreibst ja selber, dass Du wegen der Einheit nicht sicher bist. Genau da hab ich auch so meine Probleme.Ich hab jetzt nichts gesehen, was auf Waffen SS hindeutet (fehlende Ärmeladler).
    Ebenso wundere ich mich wegen den Mänteln. Ein Problem bei der Polizei Division war ja die mangelnde passende Bekleidung. Die Division wurde quasi in Tropenuniform in Rumänien an die Front geworfen.
    Stammen die Fotos sicher von 1944, oder evtl. vom Einmarsch nach Serbien?
    Darf man auch erfahren, wo die Fotos her sind?
    Auf dem letzten Foto erkennt man schön rechts im Hintergrund die orthodoxe Kirche in der Innenstadt von Temeschburg.


    Hallo Karl, danke für den Hinweis. Ich werde mal die Augen in die Richtung aufhalten! Und wenn jemand noch was findet- bin für alles dankbar!

    Hallo zusammen, hallo Joerg,


    ich weiß nicht, in wie weit das Thema noch von Interesse ist, aber gerade Deine letzte Info hinsichtlich des Todesortes ist. interessant.
    Offenbar handelt es sich bei der Person um ein Mitglied der 4. SS Polizei Division, die aus Griechenland über Belgrad nach Westrumänien geworfen wurde.
    Zum besagten Zeitpunkt standen Teile der Division am Südrand von Freidorf im Angriff (20 km südl. v. Temeschburg), weitere Teile des Regiments 8 am Rand Temeschburgs in Aufklärung (s. Husemann: DIe guten Glaubens waren; S. 377 f.).

    Hallo Freunde,


    Als Ergänzung meiner Unterlagen bin ich darauf aufmerksam geworden, dass ein für mich wohl interessanter Bericht im Freiwilligen von Mai 1975 enthalten ist.
    es geht um den Bericht "Der vergebliche Kampf um meine Banater Heimat". Das Thema ist ja seit je her mein Schwerpunkt...


    Wenn mir jemand mit Scans aushelfen könnte, wäre ich sehr dankbar.
    Wenn es jemand vorzieht, lieber seine Freiwilligen- Ausgabe zu veräußern, als ein paar Seiten zu kopieren, bitte ich um kurze pm.


    Vielen dank und schönen Gruß
    Bernd

    Hallo zusammen,
    geht es hier um ein konkretes Foto oder ganz allgemein um "Fotos"?
    Wenn es um was konkretes geht- bitte hochladen!
    Andernfalls gab es da wohl noch die ein oder andere Alternative. Spontan fällt mir da mal die rumänische Medaille zum Kreuzzug gegen den Kommunismus ein, die wohl gelegentlich auch im Knopfloch getragen wurde.

    Hallo zusammen,


    Kleine Frage am Rande: kann man Fotos wie diese letzten beiden konkreten Divisionen, Zeiten oder Orten zuordnen?


    Die Nennung der Passstraße- ok, aber Bezeichnungen wie "Kampfraum Ungarn" oder "entlang der Donau" sind alles andere als konkret.


    Fällt das auch ins Thema Geheimhaltung, für den Fall, dass der Feind in den Besittz solcher Fotos kommt?