Posts by wirbelwind

    Hallo,

    habe mir den Beitrag über die Schlacht bei Verdun angeschaut. Die Frage, die sich mir als strategischen Laien stellt, warum mußte das kaiserliche Heer gerade an der mit am stärksten befestigten Linie versuchen durchzubrechen? Hohe Verluste waren da doch vorprogrammiert.

    Den Beitrag anschließend über den ,,Roten Baron" M. v. Richthofen fand ich persönlich noch interessanter. Gerade auch das Verhältnis Göring/v. Richthofen. Da hat der ,,Dicke" einiges für sich vereinnahmt. Zum Tod Richthofens gibt es ja mehrere Versionen. Für mich scheint der Abschuß durch australische Bodentruppen zumindest nachvollziehbar.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Dieter,


    der hier von Dir verlinkte Youtube-Beitrag war mich in der Tat interessant. Die gezeigten Dampftransportmittel erinnerten mich etwas an Dampflokomobile, mit denen früher schwere Böden bearbeitet wurden. Immerhin, solch alte Technik, wie im Beitrag gezeigt, am Laufen zu halten, bedarf viel Enthusiasmus und Können.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    das Buch ,,Die Festung Sylt" war für mich lesenswert. Hier hat der Autor einiges an Wissenswertem über die Militärgeschichte der Insel Sylt zusammen getragen. Leider ist die 1. Auflage nur noch zu für mich horrenden Preisen zu erhalten. Die 2. Auflage lässt leider noch auf sich warten. Da bleibt nur der Weg über die Fernleihe, den ich auch genommen habe. Mehr Infos hätte ich mir zu den unterirdischen Anlagen gewünscht und was heute daraus geworden ist. Was die Kriegsgräberanlagen/Ehrenmale betrifft, so ist mir nur der Gemeindefriedhof in Westerland bekannt, wo auch die umgebetten Toten der Marine-Kriegsgräberstätte liegen. Ansonsten habe ich ein Ehrenmal auf dem Lister Friedhof gesehen und Kriegsgräber an der Keitumer St. Severin Kirche. Mit Sicherheit gibt es noch mehr davon und Johann kann uns davon berichten. Die Geschichte vom Roten Roland bekomme ich nicht mehr zusammen und bevor mir der nächste Fauxpax passiert, wie mit der ,,Kupferkanne" lasse ich es lieber. Übrigens habe ich damals guten Tee in der ,,Kupferkanne" mit einem ordentlichen Stück Kuchen serviert bekommen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Johann,

    alles, was Du zur Geschichte der ,,Kupferkanne" in Kampen geschrieben hast, wurde mir so vom Personal in etwa mit geteilt. Leider geriet mir beim Posten die Angelegenheit mit der ,,Steinbaracke etwas durcheinander. Wenn man die Serviererin lieb bittet, zeigt sie einem genau den Teil des Flakbunkers, der heute noch ein Bestandteil der ,,Kupferkanne" ist.


    MfG Wirbelwind

    Hallo,


    und nun noch mein ,,Senf" dazu. Eigentlich ging es in diesem Thread auch ein stückweit darum, wie sich der Soldat/Matrose eben gegen große Belastungen des Gehörs durch Explosionen, Motoren- u. Knallgeräusche etc. geschützt hat. Offiziellen Gehörsschutz für die dt. Wehrmachtsangehörigen gab es im II. WK nicht überall, wo es erforderlich war.


    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    Karls Argumentation, warum oben ,,ohne", hat was für sich, Nur wurde bspw. ich als Mot-Schütze auch nicht auf Klaustrophobie getestet, Ab ging es ohne wenn und aber in den SPW-60PB. Zu dieser Zeit kurvten in unserem Regiment noch die sogenannten ,,Eisenschweine", die russischen BTR 152, mit oben offen als SPWs durch die Gegend.(1982). Aiso schienen die verantwortl, Generäle die Nukleargefahr nicht ganz so stark zu berücksichtigen aber vielleicht war es auch eine Materialfrage. Was mir nicht richtig in den Kopf will, dass SPWs der Wehrmacht die Anweisung gehabt haben sollen, Ortschaften zu umfahren. Schnelle Vorstöße zur Einnahme von Ortschaften wären dann ja nicht mehr möglich gewesen. Ein Gefecht, allerdings zum Kriegsende, ist mir erinnerlich, wo dt. SPWs der PD Clausewitz in die Kämpfe um eine Ortschaft, Stadensen, eingriffen. Später führte General Decker eine Panzer- u. SPW- Gruppe der PD Clausewitz durch Fallersleben (Ortsteil v. Wolfsburg) bis an den Rand des Elms.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Ralf,


    eben, die Frage treibt mich ein wenig um, warum in dem Falle nicht für Abhilfe gesorgt wurde. Schließlich sorgte diese Bauweise, oben offen, doch für einige nicht unerhebliche Verluste unter den mitfahrenden Panzergrenadieren.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    als Laie habe ich bis heute nicht verstanden, warum die Sd.Kfz der Baureihe 250-253 als Mannschaftswagen oben offen zum Einsatz kamen. Dadurch waren die darin sitzenden Panzergrenadiere gerade im Häuserkampf leicht verwundbar. Eine Handgranate von oben oder entsprechender Beschuss führte zu großen Verlusten. Selbst Tieffliegerbeschuss konnte den mitfahrenden Panzergrenadieren sehr gefährlich werden. warum wurde dieser Mangel nicht behoben?

    MfG Wirbelwind

    Hallo Karl,


    haben sich die Arbeiter, Ingenieure, U-Boot-Männer in den französischen U-Boot-Bunkern in ähnlicher Weise beholfen?

    Mir hat schon der Lärm eines schießenden MGs im SPW gereicht, ohne Gehörschutz.


    MfG Wirbelwind

    Hallo Peter,

    das Ursprungsthema lautet die Operation ,,Heldenklau"und die bezog sich auch auf Wehrmachtseinheiten. Marcus hat diese Operation mal bei der Polizei näher betrachtet und erstaunliche Details für mich präsentiert. Trotzdem, so finde ich, ist das Thread-Thema nicht verfehlt, wenn kurz in dem Zusammenhang GFM Schörner/Alarmeinheiten erwähnt werden. Schließlich kämmte Schörner selbst Stäbe, Rückwärtige Dienste aus, um Einheiten aufzustellen bzw. aufzufüllen. Von daher sehe ich einen Bezug, was ja nicht heißen soll, sich jetzt mit Schörner zu beschäftigen, Der hat sicherlich im Forum seinen eigenen Thread.


    MfG Wirbelwind

    Hallo Marcus,


    mir ist schon klar, dass Du zuvorderst die Operation ,,Heldenklau"betreffs der Polizei beleuchtest. Mein Vater wurde regulär 1943 zur Wehrmacht eingezogen und kämpfte als Richtschütze an einer 8,8 als Panzerjäger. Daher verwundert es mich im Nachhinein das er Angst vom ,,Heldenklau" hatte. Welche Umstände eventuell dazu geführt haben, ist mir nicht bekannt. Anfrage bei der WAST, wie sein militärischer Werdegang war, läuft seit einem Jahr. Ich vermute, dass er Alarmeinheiten damit meinte. Zumal er zuletzt unter GFM Schörner in der HG ,,Mitte" kämpfte. Gerade Schörner war dafür bekannt, allles, was Waffen tragen konnte und seiner Meinung nach sich vor dem Kampfeinsatz drückte, rigeros an die Brennpunkte seines Frontabschnittes zu werfen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,


    selbst verfüge ich über keine Dokus, die einen Nachweis liefern, was letztendlich die Operation ,,Heldenklau" durch v. Unruh an personellen Reserven zur Verfügung stellen konnte. Interessant wäre es aber schon für mich zu wissen, über welche Größenordnungen wir da diskutieren. Aus einer Erzählung mit meinem Vater konnte ich entnehmen, dass gerade in den letzten Kriegsmonaten er darauf achtete, dass der ,,Heldenklau" ihn nicht vereinnahmte. Er meinte damit sicherlich, nicht in eine Alarmeinheit zu müssen, wo die Überlebenschance minimal war, denn er war weder in einem Stab noch in irgendeiner militär. Verwaltung tätig.


    MfG Wirbelwind

    Hallo Ricardo,

    wenn Du Dir meine Posts zum Thema ,,Köpfen" eines T-34 durchliest, wirst Du erkennen können, dass ich auf der Suche war, wie das funktioniert. Vater hat nie davon gesprochen, dass durch explodierende Munition der Turm wegflog. Das bedeutet natürlich nicht, dass dies nicht vorkam. Sicherlich gab es eine Vielzahl von Fällen, wo es so vorgekommen ist. Genauso gab es aber auch die Möglichkeit, dass bei einem entsprechend plazierten Schuss der Turm deshalb wegflog, weil er nicht gezurrt war. Diese Deutung hat mich insofern überzeugt, da mein Vater äußerte, als er den bereits erwähnten polnischen Schinken im Fernsehen sah, dass der Turm durch einen entsprechenden Schuss zwischen Wanne und Turm wegfliegen kann, ohne die Ursache dafür zu benennen. Solch einen Schuss bezeichnete er als den ,,Königsschuss" weil neben dem genauen Zielen auch ein Quentchen Glück dazu gehörte. So, nun kennst Du den ganzen Hintergrund. Warum Deine letzten Posts so ausfallen, erschließt sich mir nicht. Ich stelle jetzt auch keine Vermutungen an, warum Du nur mit Leuten auf Augenhöhe diskutieren willst und alle Nichtfachleute unter Deinem selbstgesteckten Niveau sind. In diese Richtung geht auch Deine Verweigerung, Deine selbstgestellten Fragen zu beantworten. Ich lerne gerne dazu. Noch eine abschließende Bemerkung. Selbst mir als Laien ist klar, dass bei den verschiedenen Kampfpanzertypen die Türme unterschiedlich schwer sind. Deshalb gibt und gab es kein Einheitsgewicht. Das hat in der Folge verschiedene Auswirkungen auf die Dinge, die Du abgefragt hast. Darum war Deine zweite Frage für mich nicht zielführend.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Ricardo,

    mal vorweg, bisher hast Du in meinen Augen schlüssig Deine Meinung vertreten und Du scheinst über einiges an Wissen zu der hier anstehenden Problematik zu verfügen. Schön. Nur kann ich Deine gestellten Fragen an mich im Kontext bloß so interpretieren, dass Du mit meinen Ausführungen nicht einverstanden bist. Ich bin kein Fachmann, um die von Dir im letzten Post an mich gestellten Fragen relevant zu beantworten. Dazu fehlt mir schlicht das Wissen, aber das bedrückt mich nicht, denn dafür gibt es das Forum. Außerdem, wenn Du Dir meine letzte Antwort richtig durchliest, wirst Du folgendes feststellen. Karl hat mit seinen Ausführungen zum Ausdruck gebracht, wie Kampfpanzertürme befestigt waren. Zum Beispiel, dass sie im Gefecht nicht gezurrt waren und in den Werkstätten nur bei gelöster Zurrung abgehoben werden konnten. Ergo hieß das für mich nun, bei einem richtig plazierten Schuss konnte der Turm wegfliegen, weil nicht gezurrt. Darum mein Hinweis, dass weniger die explodierende Munition zum ,,Köpfen" führte als der richtig plazierte Schuss auf einen nicht gezurrten Turm. Übrigens kann ich mir gut vorstellen, dass nicht alle Kampfpanzertypen das gleiche Turmgewicht haben, sondern das es differiert. Schon deswegen ist Deine zweite Frage erst einmal nicht zielführend. Du wirst uns nun sicherlich mitteilen können, was Dir selbst darüber bekannt ist.

    Bin gespannt.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Karl u. Ricardo,


    Eure Ausführungen bestätigen mir die Ausführungen meines Vaters. Als Richtschütze an einer ,,8,8" bezeichnete er das Köpfen eines T-34 als Königsschuss, was ihm wohl mehrmals gelang. Weniger die Explosion von Munition führte dazu, sondern wie Karl es beschrieben hat. Genauere Angaben hat er nicht gemacht und ich leider nicht nachgefragt. Überlebenschancen beim ,,Köpfen", egal ob durch Munition oder andere Ursachen gab es nur in dem schon auch in anderen Foren erwähnten unglückseligen polnischen Schinken ,,4 Panzersoldaten und ein Hund". Mit der Realität hatte das nichts zu tun.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Ricardo,


    Deine Ausführungen zum ,,Köpfen" eines T-34 klingen plausibel. Kann es sein, dass zwische Turm und Wanne bei diesem Panzertyp die Panzerung schnell durchschlagen und die Munition dadurch zum Abbrennen gebracht wurde? Also auch die Gefahr von Abprallern am geringsten war?

    MfG Wirbelwind

    Hallo Jostdieter,


    gerade solche ,,Puzzleteilchen", wie Du sie ins Forum gestellt hast, machen doch die manchmal doch etwas nüchtern daher kommenden Fakten erst,, rund". In der Regel sind dererlei Ausführungen nur schwer in der Literatur zu finden. Da Zeitzeugen ,,aufzustöbern" und sie zu Aussagen zu bewegen immer schwieriger wird, ist es schon eine Leistung Deinerseits, diese Dinge den Forumsteilnehmern zur Verfügung zu stellen. :thumbup:


    MfG Wirbelwind

    Hallo Chris,
    habe mir die Posts zu diesem Thread durchgelesen und bin ein wenig irretiert. Du schreibst, dass Dein Opa am 30.08.1943 in Nürnberg zur Waffen-SS eingezogen wurde und eine Funkerausbildung durchlief. Er später am 27.07.1944 in der Normandie durch Kanadier gefangen genommen wurde. Wie paßt dazu seine Karte aus Camp Atterbury in den USA vom 08.09.1943 dazu? Hast Du Dich da um ein Jahr vertan?
    MfG Wirbelwind