Posts by wirbelwind

    Hallo Kukusek,

    Deine vorgestellte These klingt für mich plausibel, wobei natürlich die Frage erst einmal offen bleibt, für was brauchte es ein Starkstromkabel? Deswegen allein kam es nicht zur Erschießung der ital. Kriegsgefangenen, glaube ich. Da muss mehr gewesen sein.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    wenn gerade in Syrien im großen Umfang das Sturmgewehr 44 aufgetaucht ist, wird sich doch der ein oder andere Sammler bemühen, ein Exemplar zu ergattern. Bei einem sonstigen Handelspreis von bis zu 30000 € ist das schon eine Überlegung wert.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,


    auch der Versuch, den zu geringen Motorisierungsgrad der Wehrmacht wenigstens zum Teil mit Beutefahrzeugen auszugleichen, war in meinen Augen mit etlichen Problemen behaftet (z. Bsp. Ersatzteilfrage, Instandsetzung, Schulung etc.) Die real existierende Treibstofflage setzte dem ebenfalls enge Grenzen, Gerade in Hinblick mit dem Verlauf des Krieges. Spätestens dann, als die alliierten Luftstreitkräfte gezielt die deutsche Treibstoffindustrie angriff. Da mußte so manche Aktion seitens der Wehrmacht unterbleiben. Siehe den Einsatz von ,,Hetzern" in den letzten Kriegswochen. Manchen, wie wir mittlerweile wissen, hat das wahrscheinlich auch das Leben gerettet.


    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    die Stiftung ,,KZ Mittelbau-Dora" hat geantwortet. Leider nichts Neues dabei, was nicht bereits im Thread bekannt ist. Die besagten Kriegsgefangenen sollen bei der Verlegung eines elektr. Kabels eingesetzt gewesen sein. Im Zusammenhang mit dem Tod von 2 russ. Kriegsgefangenen hätte der staatsanwalt 1948 Ermittlungen aufgenommen. Ob in diesen Unterlagen etwas zu den erschossenen ital. Kriegsgefangenen steht, ist mir noch nicht bekannt, weil ich an dies Dokumente noch nicht heran gekommen bin. Ob Herr Westphal der Lokalhistoriker ist, von dem Frau Dremel schreibt muss ich noch herausfinden.

    MfG Wirbelwind

    Hallo PanzerElite,

    wie bereits in einigen Beiträgen in diesem Thread bereits erwähnt wurde, hast Du Dich mit der Problematik ,,Hetzer" vs. amerikanische Panzer auseinander gesetzt und daraus Deine entsprechenden Schlüsse gezogen. Mein Bestreben besteht nicht darin, die amerikanischen Waffen als minderwertig darzustellen und anderseits die Ausrüstung der Wehrmacht als den letzten Schrei hochzuschreiben. Beide Seiten verfügten über Innovationen, die auch nach dem Krieg genutzt wurden.

    Bei den Amerikanern kam als ein entscheidenden Punkt hinzu, dass sie über große Ressourcen an Material/Rohstoffen verfügten und entsprechende Fertigungskapazitäten. Die Kriegswirtschaft des Deutschen Reiches hatte dem nicht mehr viel entgegenzusetzen, auch wenn 1944 der größte Ausstoß erreicht wurde. Trotzdem fehlte es da bspw.an wichtigen Materialien, z. Bsp. Wolfram, Mangan etc. bereits stark. Von der Treibstofflage gar nicht zu sprechen. Vor diesem Hintergrund stellte der ,,Hetzer" eine Kompromisslösung dar. Bei all seinen Schwächen war er in meinen Augen wenigstens eine ,,bewegliche Pak". Klar ist auch, dass auf dem Gefechtsfeld selten ideale Bedingungen für beide Seiten vorzufinden sind. Auch das der Zufall oft eine wesentliche Rolle spielen kann.(Auftreffwinkel der Granate, Stellung des ,,Hetzers" etc.) Mir kam es in meinem letzten Post drauf an, dass der ,,Hetzer" auch gegen den Sherman eine Chance hatte. Selbst wenn diese unter Umständen von zahlreichen Bedingungen abhing. Die weiteren Aussagen von strops Opa zeigen das für mich.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    um den Gedanken von Karl nochmals aufzugreifen, Wenig war besser als nichts und gegen Ende des Krieges war wohl diese Situation die Regel.

    Was die Frontpanzerung des ,,Hetzers" betrifft, die kann ja ganz so schlecht nicht gewesen sein, wenn sie eine Panzergranate des Sherman aus 300-400 m standhielt. Das Verlassen des Gefechtsfeldes im Rückwärtsgang stelle ich mir nicht so einfach vor. Gerade auch dann, wenn eine erhebliche Strecke unter Beschuss zurück gelegt werden musste. Schließlich war der ,,Hetzer" kein Panzerspähwagen ,,Puma".

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    mit den Gerüchten zur Auffindung des Flüchtlingsschiffes ,,Karlsruhe" wird ein weiteres Kapitel in der unendlichen Geschichte um den Verbleib des Bernsteinzimmers geschrieben. Ob es gelingt, mit entsprechenden staatlichen Maßnahmen die Todesruhe der bei der Versenkung ums Leben gekommenen Menschen zu wahren, bleibt abzuwarten. Die Gefahr, dass ,,Raubtaucher" auftreten besteht immer.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Justus,


    danke für den Hinweis. Dein Hinweis stimmt natürlich. Als das Mahnmal 1950 aufgestellt wurde, gab es diesen Kenntnisstand sicherlich noch nicht. Nur hätte ich gleich darauf verweisen können.


    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    bei der Suche im Internet bin ich unter Breitenstein auf den Eintrag gestoßen, dass am Waldesrand seit 1950 ein Mahnmal an 5 Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora, die ums Leben kamen sowie an einem von einem Förster erschossenen, namentlich bekannten polnischen Häftling erinnert. Da scheinen sich zu Kriegsende in und um Breitenstein einige Tragödien abgespielt zu haben.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    habe versucht, besagten Artikel zu Breitenstein der MZ kostenpflichtig herunter zu laden. Leider ohne Erfolg. Vielleicht wäre es ja möglich, dass ein User, der den Artikel bereits gelesen hat, über die darin enthaltenen Kernaussagen berichtet.

    Bin auch bereit, in welcher Form auch immer, den einen Euro dafür zu entrichten, was sonst der Tagespass bei der MZ kostet..

    MfG Wirbelwind

    Hallo Eulemann,


    drücke dir ebenfalls die Daumen, dass Du wieder vollkommen gesund wirst und das Deine Recherchen erfolgreich sind. Schließlich profitieren wir alle ein stückweit davon, was alles zusammen getragen wird.

    Die Geschichte mit der Holztrocknung erscheint mir, ebenso wie Dir, an den Haaren herbei gezogen. Anderorts wurden verwitterte Holzkreuze durch Grabsteine ersetzt, um weiteres Gedenken würdevoll zu ermöglichen.

    Mal sehen, was sich die Friedhofsverwaltung noch so an ausreden einfallen lässt.


    MfG Wirbelwind

    Hallo,


    vorstellbar für mich, dass es zu diesen Vorgängen doch Material aus Zeiten vor der Wende geben könnte. Schließlich empfand sich die damalige DDR als antifaschistischer Staat und hat Nachforschungen zu solchen Ereignissen anstellen lassen.

    Ob die erschossenen Italiener ebenfalls dazu gehörten, bleibt natürlich erst einmal offen. Ob über die Gedenkstätte ,,Mittelbau Dora" Erhellendes zu diesen Vorgängen zu bekommen ist, werde ich versuchen.


    MfG Wirbelwind

    Hallo Eulemann,

    wie bereits schon im Thread angeklungen, steht im ,,Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft" kurz GräbG, entsprechendes unter §1 Abs.2 Nr. 2, dass die beerdigten Wehrmachtssoldaten darunter fallen,

    Der Paragraf 2 Abs.1befasst sich mit dem Ruherecht (Bleibt dauernd bestehen) und der § 6 mit der Verlegung von Gräbern (Dürfen im Inland nur verlegt werden, wenn die Landesbehörde zugestimmt hat und dann in einem Sammelgrab bestattet werden.

    Vor diesem Hintergrund gilt es zu prüfen, was da abgelaufen ist. Vielleicht ruhen ja diese Gefallenen nun wirklich in einem Sammelgrab. Darüber muss es einen Nachweis geben. Falls nicht, wäre Anzeige zu erstatten.

    Was die erschossenen Italiener betrifft, spekuliere ich mal, dass sie mit Dingen vertraut waren, die die SS als Geheimnis gewahrt wissen wollte. Gerade, wenn es um die V-Waffen oder andere geheime Waffenproduktionen ging.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Aviator67,

    möchte mich ebenfalls für Deine Ausführungen zur Me 262 bedanken. Gerade auch Deine verlinkte Quelle hat das von Dir Geschriebene untermauert. Wenn ich es richtig verstanden habe, sind die besagten Turbinenschaufeln durch Resonanz zu Bruch gegangen, bevor A. Franz die Eigenfrequenz der besagten Schaufeln veränderte. Die Geschichte mit dem Geiger, der die Schaufel mit seinem Geigenbogen zum Schwingen brachte-einfach, aber genial. Wieder was dazu gelernt.

    Noch ein Wort zum Luftkampf. Dafür war die Me 262 nicht konzipiert. Sie griff ja in der Regel die alliierten Bomber mit ihren Maschinenkanonen und den ungelenkten Raketen an und ,,verdrückte" sich dann wieder sehr schnell.

    Von regelrechten Luftkämpfen habe ich bisher nichts gelesen, außer, das beim Landen und Aufsteigen die feindl. Jäger lauerten, um sie abschießen zu können.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Aviator67,

    als Laie bin ich davon ausgegangen, dass die von Dir beschriebenen Vorgänge, verursacht durch Heissgaskorossion, eben auch zur Sprödigkeiten führen. Dem scheint ja nicht so gewesen zu sein. Ich gehe aber davon aus,dass den Triebwerken wegen ihrer Konstruktion und den dabei eingesetzten Materialien keine sehr lange Lebensdauer hatten. Danke auch für den Hinweis zum J2-Kraftstoff.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    melde mich auch nochmal zu Wort. Es mag ja Gegenden in Deutschland gegeben haben, wo auch vor 70, 60 Jahren die Umwelt/Natur in Ordnung war. Da wo ich herkomme, leider auch nicht. Textilindustrie und das Großkraftwerk in der Nähe, mit Braunkohle befeuert, verpesteten die Luft mit Asche und Feinstaub immens und machten aus der Neiße und deren Nebenflüsse stinkende Kloaken. So etwas möchte ich nicht wiederhaben. Den Zusammenhalt/die Zufriedenheit schon. Diese Zeit kommt aber nicht mehr wieder. Es liegt an jedem selbst, wie er sein Leben gestaltet, ob er alles mögliche mitmacht oder sich ab einem bestimmten Punkt ausklingt. Bei allen existierenden Schwächen in unserem Gesundheitssystem, wir können schon froh sein, dass in der Regel im Bedarfsfall ruck zuck Hilfe da ist.Gerade auch bei den Volkskrankheiten Herz-u. Hirninfarkt nicht zu unterschätzen. Sofern genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen oder man bereit ist, zu verzichten, ist eine gesunde Ernährung nicht das Problem. Allzu häufig wird auf hohem Niveau gejammert. Vielmehr treibt mich um, dass die Gesellschaft immer mehr auseinander triftet.Wenn ich an die gegenwärtigen, unglückseligen Diskussionen zum Thema Rassismus denke, wird mir doch ein wenig Angst, wo das enden soll. Da war es früher anders.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    nach meiner Meinung hat SanUO den Finger in die Wunde gelegt. Die ,,Sparstoffe" bewirkten eine Sprödigkeit der Turbinenschaufeln, so dass ein rechtzeitiges Auswechseln dringend erforderlich war. Dazu kam die Verwendung des Sondertreibstoffes J 2. Beides beeinträchtigte die Einsatzfähigkeit der Me 262.


    MfG Wirbelwind

    Hallo Bert,


    da hattest Du aber voll in was Weiches gegriffen. Diese Hungerjahre musste ich nicht mitmachen.Bin auch später geboren als Du.Bei uns gab es einfaches Essen, aber gehungert hat keiner in der Familie. In Anbetracht dessen, dass jeder in den 40, 50, 60 ziger Jahren Geborene seine eigenen Erfahrungen mit der Ernährung machte, habe ich auch so meine Zweifel, ob immer ,,früher alles besser war". Anders auf jeden Fall.

    MfG Wirbelwind