Posts by wirbelwind

    Hallo Paul,

    manchmal merke ich schon, dass mein Gedächtnis etwas nachlässt. Paul Spier hat also am 10.09.1944 das Ritterkreuz erhalten. Danke für die Antwort und nichts für ungut.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    es ging bei dem Tiger I im Panzermuseum Munster um den Hoelbig-Tiger. Öffentlich gezeigt wurde er am 30.04.2013. Äußerlich gut restauriert mit Teilen eines Panzerfriedhofes, besaß er kaum ein Innenleben. Nach der vereinbarten Leihgabe ging er wohl an einen Sammler in den USA. Der Technologiestützpunkt ,,Tarnen und Täuschen" der BW in Storkow baute aus glasfaserverstärktem Kunststoff in aufwändiger Handarbeit detailgetreu einen Tiger I nach, der nun seit April 2017 im DPM steht.

    Leider stand 2017 die von Herrn Fleischer geborgene historische Wehrtechnik nur zu einem Teil für die Besucher des MHM Dresden frei sichtbar in den Museumsräumen. Ein nicht unerheblicher Teil befindet sich in einem Schuppen abgestellt. bspw. ein SdKfz 251. Ob es nun wieder besser geworden ist, hab ich meine Zweifel. Andere Museen in anderen Ländern sind da viel weiter. Schade.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    das die Schlappohren vom MfS nicht alles wussten, davon gehe ich auch mal aus, sonst hätten sie ihr nahendes Ende früher bemerkt. Trotzdem setzt natürlich das, was im vorherigen Post stand, einiges voraus. Zuträger gab es auch im ländlichen Bereich nicht gerade wenige. Sei es drum, ich kann das Gegenteil nicht beweisen. Eine gewisse Skepsis bleibt schon.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    RK Hauptmann A. Ernst war Kompaniechef in der Schweren Panzerjäger-Abteilung 512. Mit seiner 1. Kompanie dieser Heeresabteilung kapitulierte er am 16.04.1945 in Iserlohn und bewahrte die Stadt dadurch vor weiteren sinnlosen Zerstörungen. Das Bild der auf dem Markt von Iserlohn aufgefahrenen Jagdtiger seiner Kompanie ist recht eindrucksvoll und bekannt.

    Zu dem angeführten Geburtsort ,,Wolfsburg" folgendes. Es existierte lt. Wiki bis 1928 ein Gutsbezirk Wolfsburg (Schloss Wolfsburg existiert heute noch). Dieser wiederum gehörte bis 1932 zur preußischen Provinz Sachsen,

    Vielleicht rühren daher die Angaben ,,Wolfsburg" und ,,Sachsen".

    MfG Wirbelwind

    Hallo Henry,

    einen Bergepanther, wenn auch verrostet, in einer Scheune bei Leipzig 1990, das klingt ein wenig unwahrscheinlich. So etwas hätte sich auch in dörflicher Umgebung herum gesprochen. Die Stasi war allgegenwärtig. Dem Besitzer hätte ganz schnell unangenehmer Besuch ins Haus gestanden. Vielleicht ist ja aber besagter Panther erst kurz vorher in die Scheune gekommen.(nicht sarkastisch gemeint)

    Kurz nach der Wende herrschte doch gerade in Brandenburg ,,Goldgräberstimmung". Nicht eindeutige Rechtslage und schon kamen die Sondler aus nah und fern. EKs, DKiG, Nahkampspangen, Sturmabzeichen, EMs, etc. wurden zuhauf aus dem märkischen Boden gebuddelt. Vieles wurde gegen Bares verscherbelt. Leider kam dabei die Identifizierung der jeweiligen Träger zu kurz. Sie war danach schlicht unmöglich geworden. Auch deswegen kann manches Schicksal nicht aufgeklärt werden. Sicher, es lassen sich nicht alle Sondler über einen Kamm scheren und manche Orden fanden diese Leute auch ohne sterbliche Überreste. Trotzdem gab es genug Schindluder mit diesen Dingen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    wenn ich an das Gezerre um den Tiger I denke, der mal im Deutschen Panzermuseum Munster stand, kann ich den Post von Thomas so nicht ganz bestätigen. Mir stellt sich auch die Frage, warum der ,,Heikendorfer" Panther 2021 nicht an ein dt. Museum ging, sondern nach Seattle. Per Gerichtsbeschluss wäre das sicherlich möglich gewesen. Vielleicht des Geldes wegen. Immerhin wurde der Beschuldigte auch zu 250.000 € Geldstrafe verurteilt. Was mich ebenfalls ein wenig stutzig macht, die BW soll ihm bei der MotorenInstandsetzung des Panthers in den 80zigern unterstützt haben.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    Mutschmann scheint ja mehrere Bunker genutzt zu haben( Dresdner Felsenkeller im ,,Lockwitztal", den Stahlbetonbunker auf dem Gelände seiner Villa in der Comeniusstr., Dresden-Johannstadt. Der unterirdische Luftschutzbunker Mutschmanns in Grillenburg/Tharandter Wald nahmen die Parteibonzen der SED nach 1945 in Beschlag. Sie ließen ihn renovieren. Der eigene, geplante Bunker zum Luftschutz war wohl bereits wegen ,,Pfusch am Bau" 1956 abgesoffen. Ob die Villa, unter der sich der Bunker befindet, bereits verkauft ist, entzieht sich meiner Kenntnis.


    MfG Wirbelwind

    Hallo Mathias,

    na dann ist doch alles klar. Ich hatte die ganze Angelegenheit nur so aufgefasst, dass lt. vorhandenen Erkenntnissen nicht nachgewiesen werden kann, dass die Einheit, in der Dein Vater zuletzt diente, Sturmgewehre 44 besaß. daher meine Gedanken dazu. Sein Dienstgrad war mir auch nicht klar, weil aus den Posts nicht ersichtlich.

    Ich gehe mal davon aus, dass Dein Vater Dir keine erfundene Geschichte erzählte.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Mathias,

    Deine Argumentation hat was für sich. Nur ist mir leider nicht bekannt, wer alles am Sturmgewehr 44 ausgebildet wurde. Gab es auch Einheiten, die zwar daran ausgebildet, aber sie später nicht erhielten? Mir sind die Ausbildungsvorschriften der Wehrmacht in den letzten Kriegsmonaten nicht geläufig. Zumindest gab es wohl die H.Dv. 240/2 im Entwurf, die die kriegsnahe Schießausbildung auch am Sturmgewehr 44 beinhaltete. Vielleicht wissen andere User mehr darüber.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    beim Durchlesen des Threads ist mir folgendes aufgefallen. Paul Spier erhielt das EK I u. II, die Ostmedaille, das Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern. Was bedeutet aber der Aufdruck daneben mit den Zahlen 10/9/44? Eine weitere Auszeichnung am 10.9.44? Wenn ja, welche?

    Was das Sturmgewehr 44 Deines Vaters, Mathias, betrifft, so wird er es höchstwahrscheinlich nicht bei der Aufstellung erhalten haben. Lt. voran gegangenem Post gab es als Ausrüstung deutsche und ausländische Karabiner. Trotzdem kann er doch, aus welchen Umständen auch immer, an eine solche Waffe gekommen sein. Zum Beispiel nach einem Gefecht, an dem auch andere dt. Einheiten beteiligt waren, die Sturmgewehre 44 im Bestand hatten. Da braucht es nur Gefallene mit dieser Waffe gegeben haben, an denen Dein Vater vorbei kam und die Waffe aufhob. Zugegeben, klingt recht konstruiert, aber völlig ausschließen würde ich es auch nicht.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Schubser,

    ein herzliches Willkommen im Forum. Drücke Dir die Daumen, dass Dir geholfen werden kann. Eins kann ich Dir bereits mitteilen. Die Schlacht um Budapest war bereits am 13.02.1945 zu Ende. Also kann sich seine Einheit am 26.05.1945 nicht mehr in Budapest befunden haben, da die Stadt von der Roten Armee besetzt war. Meine Vermutung, derjenige, um den es geht, befand sich am 26.05.1945 auf der Flucht/Heimweg, als er gefangen genommen wurde.

    Die offiziellen Kämpfe der Deutschen Wehrmacht endeten am 09.05.1945 mit der Kapitulation. In Mittelböhmen/Tschechien, bei der HG ,,Mitte" dauerten diese noch bis etwa 12.05.45, so zumindest wird es kolportiert. Ob es darüber hinaus noch reguläre Kämpfe gab, konnte ich bisher nicht finden.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Bert,

    es heißt ja nicht umsonst, der ,,Apfel fällt nicht weit vom Stamm". Frau Braun wird schon gewusst haben, was sie in solchen Dingen an A. Hitler hatte, ein luxuriöses Leben. Ob allerdings Hitler alles finanzierte oder auch Gönner der Eva was schenkten, wird sich wohl nicht mehr klären lassen. Wozu auch. Interessanter ist für mich die Frage, wie sich das steuerrechtlich bei der kommentierten Neuausgabe von ,,Mein Kampf" verhält. Für jedes Zitat aus Hitlers ,,Mein Kampf" müsste doch ein Betrag x fällig werden für das bayrische Staatssäckel. Oder täusche ich mich da?

    Es ist doch dem Berchtesgadener Amtsgericht zu verdanken, dass Hitler am 25.10.1956 offiziell für tot erklärt und eine entsprechende Sterbeurkunde ausgestellt wurde. Umfangreiche Ermittelungen waren dem voraus gegangen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    die Erkenntnis ist aber dem Herrn General Burgdorf reichlich spät gekommen. Geändert hat sich dadurch nichts.

    Trotzdem ist mir nicht ganz klar, was Hitler mit den vielen Millionen aus der ,,Wirtschaftsspende", den Tantiemen des Buches ,,Mein Kampf" und den Erlösen des Briefmarkenverkaufs anstellte. Klar, es gab hohe Dotationen an ihm genehme Generäle und sicher auch die ein oder andere Spende an in Not geratene ,,Alten Kämpfer". Trotzdem muss doch noch was übrig geblieben sein, von den vielen steuerfreien Millionen bis Kriegsende. Erbte denn Bayern alles, was der ,,Führer" an Immobilien, Kunstgegenständen(sofern nicht geraubt), Edelmetallen hinterließ?

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    nach der Ernennung von Hitler zum Reichskanzler gab es ja den berüchtigten Fackelzug durch das Brandenburger Tor. Was mir bis unlängst nicht bekannt war, diesen Umzug hat Goebbels zu Propagandazwecken im Sommer 33 nochmals wiederholen lassen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Bert,

    es ist ja bekannt, wie es dem NS-Regime gelang, große Teile der Bevölkerung auf ihre Seite zu ziehen. Es ging eben rein äußerlich vorwärts im Deutschen Reich und das bestätigte vielen erst einmal, für sich die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Zumindest glaubten sie es, bis das dicke Ende kam.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    gab es nicht die Übereinkunft, dass Einheiten, die an der Ostfront gekämpft hatten, bei Gefangennahme an die russ. Seite zu überstellen waren?

    Diese Vorgänge, vor allem durch die Amerikaner, führten bei Bekanntgabe nochmals zu vielen Suiziden sowohl bei den Offizieren als auch bei den Mannschaften.

    Bekanntes Beispiel für mich, die Überstellung der ,,Pannwitz-Kosaken". Allerdings durch die Britische Armee an die Rote Armee im Mai 45 in Österreich.

    MfG Wirbelwind

    Hallo

    noch eine Nachfrage zum #23. Stimmt es denn wirklich, dass die ausgeflogenen Verwundeten erst einmal Reichsgebiet nicht wiedersahen? Immerhin ging es da um eine nicht kleine Anzahl. Kann mir auch vorstellen, dass darunter höhere Chargen waren, bzw. Fälle, die eine ganz besondere Behandlung erforderte, die es nur im Reichsgebiet gab.

    jörg

    Da schaun wir mal.

    MfG Wirbelwind