Posts by wirbelwind

    Hallo,

    liest sich in der Vorankündigung ganz interessant. Bleibt abzuwarten, was dann Dr. Zimmermann zum Besten gibt. Schade, dass ich zu der Zeit nicht nach Elsholz fahren kann. Vielleicht kann ja jemanden die wichtigsten Punkte hier ins Forum stellen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    dem von Cristiane geschilderten Problem begegnen wir in den Nachkriegsjahren in der BRD allenthalben. Selbst die sich antifaschistisch gebende DDR machte da feine Unterschiede. Wer dem Regime nützlich sein konnte, musste nicht unbedingt mit Bestrafung rechnen. Es ist in meinen Augen schon erklärungsbedürftig, warum solche Menschen, wie D. Bonhoeffer, erst 1998 rehabilitiert wurden.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    wieder mal zufällig auf den Thread aufmerksam geworden. Daher meine Frage in die Runde, ist denn bekannt, wo die sichergestellten Dinge, vor allem die 8,8 cm Flak und der ,,Panther nun wirklich abgeblieben sind? Hat den der Rentner den ganzen Trubel überstanden und lebt noch oder ist er mittlerweile bei der ,,Großen Armee"? Habe die ganze Aufregung seinerzeit zu diesen Ereignissen nicht nachvollziehen können.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Versuchsdienst,


    das von Dir eingestellte Bild zeigt nach meiner Meinung nicht den Sturmtiger, welcher in der Heeresversuchsanstalt in Hillersleben auf seinen Abtransport wartete. Den hatten die Amerikaner von seinem letzten Standort an der Ebendorfer Autobahnbrücke nach Hillersleben abtransportiert.

    Schöne Aufnahme. Würde mich auch stark interessieren, wo und wann der Schnappschuss entstand.


    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    interessante Frage, MarioL. Bisher ist ja bekannt, dass der Kommandant der Burger Sturmgeschütz-Schule, Müller, am 10.04.1945 aus den einsatzfähigen Teilen der Sturmgeschütz-Ersatz-und Ausbildungs-Abteilung 700 und der Sturmgeschütz-Schule Burg die ,,Kampfgruppe Burg" bildete. Am 24.04.1945 wurde die Kampfgruppe zur Infanterie-Division ,,Ferdinand von Schill" erweitert. Entnommen habe ich diese Angaben der Publikation ,,Burger Sturmartillerie" des Heimatvereins Burg und Umgebung. Der Autor, H. Menzel, schreibt unter anderem noch, dass die Beförderung Müllers zum Oberst erfolgte am 15.05.1945 lt. Stellenbesetzungsliste des OKW-PA. Als Dienststellung wurde dabei das Kommando über die Division ,,Ferdinand von Schill" angegeben. Die Eingabe zum Oberst erfolgte durch General Wenck. Als Quellen gibt Menzel Peter Stockert: ,,Die Eichenlaubträger 1940-1945" 4.überarbeitete Auflage an. Vielleicht wirst Du da fündig.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    es ist in meinen Augen, Dustin, nur eine Möglichkeit. dass es die von Endzeit-Jan erwähnten Panther gewesen sein könnten. Mir ist nicht bekannt, wie stark die Feuchtwiesen im April 45 versumpft/morastig waren. Genauso wenig ist mir bekannt, ob diese Panther aus dem Morast gezogen und als Kriegsschrott zur Verwertung kamen. Vielleicht treibst Du ja noch einen ZZ auf, der den Abtransport der 4 Panther nach Kriegsende bestätigt. Dann würde dies gegen meine These sprechen.

    Im Buch von Ockert/Urbanke gibt es dazu eine Skizze, wo die Panther standen, als sie aufgegeben wurden. Leider kann ich sie nicht hochladen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    vielleicht waren damit die 4 Panther gemeint, die am 30.04.45 im Feuchtgebiet der Nieplitz in der Nähe von Elsholz im Morast versanken und von den Besatzungen aufgegeben wurden. Damit hatte die Panther-Abteilung ,,Brandenburg" aufgehört zu existieren. Die überlebenden Panzermänner setzten ihren Weg nun ohne ihre Panther fort. In der Regel zu Fuß.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    am Ausbruch der 9. Armee aus dem Kessel von Halbe waren neben ,,Königstigern" der schweren SS-Panzerabteilung 502 auch Panther der I. Abteilung Panzerregiment ,,Brandenburg "beteiligt. Quelle: Die ,,Panther-Abteilung ,,Brandenburg" 1945" von Ockert/Urbanke. Diese sollten gemeinsam eine Bresche in die Kesselwand schlagen. Hat ja funktioniert unter sehr großen Verlusten. Wenigstens Busse konnte anschließend in seine angestammte Heimat radeln.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    auch die Forumsteilnehmer von ,,axishistory", soweit wie ich es verstanden habe, konnten bisher keinen fotografischen Beweis finden, dass Jagdtiger zuletzt mit einer 8,8 cm-Kanone ausgerüstet wurden. Für diese Variante wären einige, konstruktive Veränderungen notwendig gewesen, um bspw. die 8,8 cm Kanone entsprechend auszubalancieren. Fehlende Visiereinrichtungen interpretiere ich für mich so, dass es sie zwar gab, aber dem Nibelungen-Werk nicht zur Verfügung standen. Interessant auch die Diskussion zu verfolgen, wie viele Jagdtiger tatsächlich hergestellt und wie viele das Werk dann verließen. Bekanntlich schwankt die Zahl zwischen 77 und 88.

    Fazit für mich. Es bleibt dabei, die Jagdtiger im Harz schossen mit einer 12,8 cm Kanone.

    Javier, Du hattest nicht zu viel versprochen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    gehe davon aus, dass die Jagdtiger im Harz mit der 12,8 cm-Kanone ausgerüstet waren. Am 15.04.45 scheinen die letzten 4 Jagdtiger mit einer 12,8 cm Kanone vom Band im Nibelungenwerk gelaufen zu sein. Spätestens an diesem Tag existierte kein einsatzfähiger jagdtiger im Harz mehr. Es ist für mich bisher nirgends ersichtlich, dass Jagdtiger mit 8,8 cm-Kanone an die ,,512" ausgeliefert wurden. Schließlich gehörte diese Modifikation zu den letzten ihrer Art, die im Nibelungenwerk vom Band liefen. Zu diesem Zeitpunkt gab es die 3./512 oder die ,,512" nicht mehr.

    MfG Wirbelwind

    PS. Es wäre natürlich interessant, mal ein Foto zu sehen, wo ein Jagdtiger mit einer 8,8cm-Kanone ausgerüstet ist.

    Hallo,

    diese 4 Jagdtiger waren die letzten, die eine 12,8 cm-Kanone hatten. Die anderen noch im Nibelungenwerk fertig gestellten Jagdtiger sollen eine 8,8cm-Kanone besessen haben und wegen fehlenden Zielvorrichtungen nicht ausgeliefert worden sein. Ihre Sprengung erfolgte am 04.05.1945.

    Bleibt noch die Frage offen, warum der Einsatz von ,,Jagdtigern" nur an der Westfront erfolgte.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    abseits der Beschriftung/Kennzeichnung der Jagdtiger, die im Harz operierten, treibt mich noch eine andere Frage um. Warum wurden keine Jagdtiger an der Ostfront eingesetzt, um der russ. Panzerflut etwas entgegenzusetzen? Im Mai 45 gab es ja Kämpfe zwischen 4 neuen Jagdtigern der ,,653" und russ. Einheiten in Österreich. Devey schreibt von einem Gefecht zwischen den Jagdtigern und russ. Panzern am 01.05.45 bei St.. Pölten. Aber eben nur da. Vielleicht lag es an der Transportlage, denn der Transport erfolgte ja zumeist mit der Bahn und überwiegend nachts.. Von St. Valentin bis an die Oderfront waren es schon ein paar Kilometer und das unter alliierter Luftherrschaft.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Sunninger,

    interessante Geschichte, die Du hier gepostet hast. Für mich allerdings etwas verwirrend, weil einmal von ,,Königstigern" die Rede ist ,aber in der verlinkten Quelle ein liegen gebliebener ,,Jagdtiger" zu sehen ist. Wenn Devey nicht geschummelt hat, müsste es sich bei dem Bild des Heimatvereins um einen der beiden Jagdtiger der 2./512 handeln, die zusammen sich am Waldesrand bei Letmathe befanden. Ursprünglich zur Wartung und später wurden beide gesprengt. Ein weiterer Umstand spricht dafür, dass es sich bei den erwähnten Panzern um ,,Königstiger" handelt. Die Waffen-SS verfügte nur über sehr wenige ,,Jagdtiger", die meiner Kenntnis nach nicht im Umfeld von Unna im Einsatz waren. ,,Königstiger" schon. Vielleicht gibt es ja noch ZZ-Berichte oder Bilder bzw. After-Actions-Reports, die nähere Auskünfte darüber machen, um welche Panzer es sich tatsächlich handelt.

    MfG Wirbelwind

    PS: Eine ganz andere Frage beschäftigt mich bezugnehmend auf die voran gegangenen Posts. Mir ist immer noch nicht klar geworden, aus welchem Grund bspw. die Nummerierung der Jagdtiger mit 3 Ziffern aufgegeben wurde und stattdessen ,,X", ,,Y" und ,,Z" ins Spiel kamen. An den fehlenden Schablonen dürfte es ja wohl nicht gelegen haben.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Javier,

    erst einmal vielen dank für die Bereitstellung Deines Materials in den letzten Posts. Leider besitze ich das Magazin nicht. Werde mich darum kümmern, ob es noch zu erwerben ist, Mich interessiert es schon, Näheres über den Jagdtiger in Obernetphen zu erfahren. Über den Jagdtiger auf der Herzberger Landstraße bei Osterode bin ich auch nur durch eine Broschüre des Osteroder Heimatvereins aufmerksam geworden. Mir liegt es fern, eine große Diskussion zu entfachen, ob die Schwere Panzerjäger-Abteilung 512 über eine 3. Kompanie verfügte oder nicht. Dazu verfüge ich über keine Originalquellen, die das belegen können. Carius als Führer der 2. Kompanie der ,,512" leugnet ja nicht deren Existenz, sondern teilte mit, dass er sich vorstellen könne, dass die 3./512 im Harz zum Einsatz kam. Wenn ich meinen geringen Englischkenntnissen trauen darf, ging ja Dein in Post 35 eingestelltes Dokument auch davon aus, dass die ,,512" aus 3 Kompanien bestand, wobei die 1./512 und 3./512 je 10 Jagdtiger im bestand gehabt haben sollen und die 2./512 5 Jagdtiger. Nun gut, dass verwirrt. Ich gehe davon aus, dass die Jagdtiger-Kompanie unter Carius 10 Jagtiger im Bestand hatte. 3 je Zug und ein Kommandanten-Kampfwagen. Bei der 1./512 unter Ernst ist die Aufteilung die gleiche. So beschreibt es zumindest Devey. Mal die Aufteilung bei Devey außer acht lassend. Wo waren denn nun die Jagdtiger in Offensen, bei Beierfelde, bei Osterode, bei St. Andreasberg und bei Riefensbeek-Kamschlacken zu zuordnen?

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    der Jagdtiger X7, dessen Bild Jan hier ins Forum gestellt hat, weist Chassis-Nummer 305058 auf. Er gehörte zur 1./512. Speziell zum 2. Zug unter Zugführer Ltn. Kubleka. Auf dem besagten Bild steht er intakt vor dem Haus der Familie Schröder in Obernetphen. Am 01.04.45 wurde bei Kämpfen in Obernetphen der Jagdtiger X7 durch Schüsse aus den eigenen Reihen beschädigt und von der Besatzung verlassen. So Devey. Warum dieser nicht nach dem Verlassen gesprengt wurde, erkläre ich mir so, dass dann wohl das Dorf sehr arg in Mitleidenschaft gezogen worden wäre. Javier, Deine Annahmen entsprechen nicht den tatsächlichen Gegebenheiten. Kompaniechef der 3./512 war, bis er durch eigenes Feuer fiel, Oberleutnant Schrader. Es existieren auch Nachweise, das besagter Kompanie Jagdtiger zugeführt wurden. Schau mal in den Führer-Bericht vom 31.03.45. Dort steht unter anderem: ,,Die 3./512 in Sennelager mit 5 Jagdtigern wird vom Ob. West durch das OKH zum Einsatz befohlen. Seit dem 26.03.45 befinden sich 2 weitere Jagdtiger im Transport von St. Valentin nach Sennelager. Ein Jagdtiger ist wegen Reparatur noch bis 31.03.45 in St. Valentin".

    MfG Wirbelwind