Posts by wirbelwind

    Hallo,

    mein Vater, Jahrgang 25, hat beim RAD in der Altmärker Wische fleißig mitgeschippt. Einige Bilder aus dieser Zeit existieren noch. Als ich ihn in den 70 zigern zu dieser Mütze befragte, nannte er sie auch ,,Arsch mit Griff". Kenntnis von der Ausstattung des Zollgrenzdienstes dürfte er dabei nicht gehabt haben. Einmal, weil ihn solche Sachen nicht interessierten und zum anderen lebten wir im ,,Tal der Ahnungslosen". Also auch kein Zugang zu den westdeutschen Medien.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Arnd,

    genau in dieser Zeitschrift hatte ich vor längerer Zeit etwas zu Dirlewanger gelesen. Danke dafür. Damals vergessen, diese Zeitschrift abzuspeichern. Habs jetzt nachgeholt. Detailliert wird in diesem Artikel aber auf die Kämpfe in und um Guben mit Leuten aus Dirlewangers Einheiten nicht eingegangen. Du hast mit Deiner Einschätzung Recht, größtenteils waren die Männer von Dirlewanger genauso wie er, Abschaum. Obergruppenführer G. Berger war das bekannt, aber er hielt seine schützende Hand über den Verbrecher Dirlewanger bis zuletzt.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Arnd,

    danke für den Link. Leider konnte ich bisher nicht herausfinden, welche Einheit(en) Dirlewanges bei den besagten Kämpfen zum Einsatz kamen. Desweiteren ist für mich unklar, ob es ähnlich wie in Ungarn, zu vermehrten Desertationen kam. Schließlich dienten gegen Ende des Krieges auch ehemalige politische Häftlinge unter Dirlewanger.

    MfG Wibelwind

    Hallo.

    habe mal im Gubener Heimatkalender von 1995 geblättert. Dabei bin ich auf ein SS-Bewährungsbataillon gestossen, dass bei den Kämpfen von Februar-April 1945 in und um Guben eingesetzt worden sein soll. Ist darüber Näheres bekannt? Mir würde da nur Dirlewanger einfallen. Das würde nach meiner Meinung insofern auch passen, da die 36. Waffen- SS Grenadier Division, in der die SS.Sturmbrigade Dirlewanger nach Einsatz in Ungarn aufging, im Februar 45 an der Oderfront eingesetzt wurde. In irgendeinem Aufsatz vor längerer Zeit war auch wohl auch deren Einsatz in und um Guben die Rede.

    MfG

    Wirbelwind

    Hallo,

    sehe es ebenso wie Thilo. Mehrere Brunnenringe übereinander gesetzt und ausgefugt. Möglicherweise mit einem ,,Oberbau" versehen, waren diese zu Verteidigungszwecken errichtet worden. Die sogenannten ,,Tobrukstände" oder auch eben ,,Friesentonnen" hatten wohl noch einen seitlichen Ein-und Ausstieg bzw. konnten von oben bestiegen und verlassen werden. Welche Funktion sollten die abgebildeten Betonringe sonst an den Einfallstraßen haben?

    MfG Wirbelwind

    Hallo Arnd,

    manchmal kann ich ein richtiger Korinthenkacker sein. Daher folgendes zu Deinem # 40. 1998 hob der Bundestag per Gesetz die Unrechtsurteile der NS-Justiz auf. darin eingeschlossen auch die Urteile von Standgerichten. Allerdings blieb die Personengruppe der Deserteure damals unberücksichtigt. 2002 konnten dann auch diese, nach entsprechendem Gesetz, rehabilitiert werden.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Arnd,

    ob gegen Kriegsende die Fliegenden Standgerichte stets nach damaligen ,,Recht und Gesetz" aburteilten, da habe ich so meine Zweifel. Oft wurde in den letzten Kriegswochen nicht mal die Form gewahrt. Erschien der Verdacht plausibel, gab es schon mal den Strick oder die Kugel auch ohne Verhandlung.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    vielleicht war es von mir etwas voreilig, die Me 262 des JG 7 sowie der I.+ IV. /KG 54 (J), die am 07.04.45 beim Ramm-Einsatz der Bf 109 sowie der Fw 190 ebenfalls aufstiegen, als Geleitschutz zu bezeichnen. Für mich drückt sich Rose da in seinem Buch ,,Radikaler Luftkampf" etwas eigenartig aus. So schreibt er auf S.277 im besagtem Buch: ,,Von den Plätzen Brandis, Zerbst und Alt-Lönnewitz starteten Me 262 der I./KG (J) 54, um feindliche Begleitjäger von Maschinen des Ramm-Verbandes fernzuhalten." Klingt für mich schon wie eine Art Begleitschutz. Dagegen teilt Major Späte, zuletzt Gefechtsverbandsführer im JG 7, auf S. 278 im gleichen Buch mit, ,,...eine Art Begleitschutz von Düsenjägern für Ramm-Jäger-Verbände sei kaum in Frage gekommen." Egal, wie es nach meiner Meinung nun betrachtet wird, neben den Ramm-Jägern waren zur gleichen Zeit auch Me 262 an den verschiedenen Orten des Luftkampfes am 07.04.45 im Einsatz. Sie schossen Bomber als auch vereinzelt Begleitjäger der Amerikaner ab. So zumindest entnehme ich es dem Buch von Rose. Wie belastbar seine darin enthaltenen Quellen sind, kann ich nicht beurteilen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    manchmal hilft es, seine alten Posts durchzulesen. Im # 44 habe ich bereits mitgeteilt, dass Me 262 des JG 7 und 1./KG 54 (J) am 07.04.45 als Jagdschutz für die Rammjäger flogen. Schön, dass Andre die Me 262 des JG 7, die an diesem Tag zum Einsatz kamen, nochmal bestätigte. Ob die genannten Zahlen der Abschüsse durch die Me 262 nun stimmen- keine Ahnung. Jedenfalls stehen für mich die insgesamt bestätigten Abschusszahlen in keinem Verhältnis zu den dabei ums Leben gekommenen dt. Piloten.

    MfG Wirbelwind

    Hallo bfg,

    danke für den Tipp. Fotos zur V 1 ,,Reichenberg" gibt es einige im Internet. Übrigens wurde nie behauptet, dass am 07.04.45 keine ,,normalen" dt. Jäger im Einsatz waren. Glaube sogar, von einzelnen Me 262 gelesen zu haben. Kann allerdings keine Quelle benennen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    war nicht ein Leutnant Hellmann Knispels erster Panzerkommandant in einem Pz. IV bei ,,Barbarossa"? Allerdings fuhr dieser Panzer zu jener Zeit nicht bei der 503.. Die wurde ja erst im Mai 1942 aufgestellt. Zu Beginn des Rußlandfeldzuges befand sich Knispel und somit auch Hellmann bei der 3. Kompanie des 29. Panzer-Regiments in der 12. PD.

    Herzliche Grüße

    Wirbelwind

    Hallo Versuchsdienst,

    danke für die Bilder und Dein Statement. Die Frage, die mir unter den Nägeln brennt, wird dergleichen, wie die Relikte des Geschützes Dora heute noch gezeigt? Mit der Ausstellung von Technik der Wehrmacht ist das Armeemuseum Dresden mittlerweile sparsam geworden. Schade, aber leider nicht zu ändern.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Versuchsdienst,

    da bin ich voll Deiner Meinung. Ohne solche Aktionen gäbe es dergleichen bereits nicht mehr. Ob Armeemuseen solcherlei Relikte besitzen, keine Ahnung und selbst wenn, zeigen sie so etwas auch? Wer weiß, was sonst so noch auf dem versuchsplatz schlummert.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    für mich kein Wunder, dass Flaschenbier ein Teil der Schiffsladungen darstellten, die ans Afrikakorps gingen. Schließlich war Bier das Nationalgetränk der Deutschen und damit der Bedarf in der Wehrmacht nicht unerheblich. Denke mal, dass Flaschenbier besser zu händeln war, als Bier aus dem Fass. Bei den Italienern gab es dagegen eben viel Wein. Da wird es die ein oder andere Fahrt zu den Bundesgenossen gegeben haben, um die Flüssigkeitsrationen der Landser aufzubessern.

    MfG Wirbelwind