Posts by wirbelwind

    Hallo Kwer u. rolli.m,

    irgendwo her mussten die angestrebten 100 % Zustimmung in der DDR schon kommen. Allerdings kenne ich den Einsatz der ,,Fliegenden Wahlurne" bei uns auf dem Dorf ab 14.00 Uhr.

    Es stimmt schon, dass die Nichtwähler in der Regel körperlich unversehrt blieben, aber .Stress gab es allemal. Auf subtile Art machten sich bestimmte staatliche Organe bemerkbar, wenn der Nichtwähler bspw. zu Verwandten in den Westen reisen wollte.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Thilo,

    das hätte ich selbst auch nicht so vermutet, aber wie schon geschrieben. Entweder haben sich die SA-Leute im dörflichen Bereich oder in Kleinstädten die Nichtwähler vorgeknöpft oder später die Gestapo. Zumindest ist für mich vorstellbar, dass diese Menschen unter verstärkter Beobachtung standen. Interessantes Dokument.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Robert,

    habe mit Interesse Deine bisherigen Posts in diesem Thread gelesen. Schließlich waren ja ein Großteil Volksdeutscher aus Ungarn Angehörige der 18. SS-Freiwlligen- Panzergrenadier- Division ,,Horst Wessel". Was mich allerdings wenig verwunderte in Deiner letzten Nachricht, war der Hinweis, dass der Ungar-Deutsche N. Fiedler nach seiner Meldung im Stab besagter Division, in ein Arbeitsbataillon der ,,HW" gekommen ist. Dererlei ist mir im Zusammenhang mit Divisionen der Waffen-SS noch nicht unter gekommen, zumal in Zivilkleidern und zum Schanzen bzw. Ausbau von Stellungen. Auch das die Flucht und Wiederergreifung von N. Fiedler keine weitere Konsequenzen für ihn hatte, erstaunt schon. mit anderen wurde wegen Fahnenflucht nicht lange gefackelt. Außerdem waren zu dieser Zeit Dezember 1944 die Kämpfe um die ,,Festung" Budapest in vollem Gange. Da hatte N. Fiedler verdammt viel Glück, wie es scheint.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    dieses Problem, ob es sich eventuell um verfärbten Phosphor bei der Bernsteinsuche handeln könnte, habe ich für mich so gelöst.

    Ein Schraubglas mit Kochsalzlösung und einem Schuss Essig. Dahinein kommt das Fundstück. Handelt es sich um Bernstein, steigt dieser nach oben. Unter Wasser entzündet sich Phosphor nicht selbst.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    was den Phosphor des 2. WK in der Nord-u. Ostsee betrifft, so gehe ich davon aus, dass es zu weiteren Unfällen kommen wird. Verfärbter weißer Phosphor wird als Bernstein angesprochen und brennt dann, wenn er aus dem Wasser geborgen wird. Das konnte schon so mancher damaliger Marineangehöriger am Strand zwischen Peenemünde und Karlshagen feststellen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    ohne den Artikel in der ,,Zeit" zu kennen, frage ich mich und sicherlich auch so manch anderer hier im Forum, was der Einsatz der Bundeswehr mit offiziell 59 Toten und Milliarden an verpulverten Euros letztendlich in Afghanistan bewirkt hat.

    Die Taliban sind im Vormarsch und werden früher oder später die Regierung hinweg fegen. Sollten sie nicht schnell genug außer Landes kommen, wird sicherlich kurzer Prozess gemacht, wie damals mit den russ. Gefolgsleuten nach deren Abzug. Inwieweit die Taliban bereit sind, einen gewissen Fortschritt bei der Behandlung von Frauen zu zulassen, da beschleichen mich ernsthafte Zweifel. Auch wenn die Bundeswehr beteuert, keine Waffen in Afghanistan zurück zu lassen, so gibt es doch genug Handfeuerwaffen bei den afghanischen Sicherheitskräften, die sich leicht erbeuten bzw. erwerben lassen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Dieter,


    in meinen Augen sind dauerhafte Rückzüge immer gruselig, weil meist ein großer Teil der Ausrüstung zurück bleibt. Entweder keine ausreichenden Transportkapazitäten oder es muss fix gehen, weil der Gegner schon fast an das Tor klopft.

    Vielleicht erfahren wir ja irgendwann mal, wie viel Material in Afghanistan zurück gelassen und später dann von den Taliban genutzt wurde.


    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    was die Trinkgelder von Bundeswehroffizieren an Afghanen betrifft, wohl eher nicht Walter. Dafür blieb aber genug Material zurück, von dem sich sicherlich recht schnell ein Teil davon zu klingender Münze verwandeln lässt......

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    weil wir gerade bei ,,Leckerem" sind, kann mir jemand mitteilen, was ich unter ,,Sojafleischbrot" zu verstehen habe? Ist mir im Zusammenhang mir der Verpflegung von dt. Fallschirmspringern im Einsatz unter gekommen. Leider konnte mir Google bisher auch nicht weiter helfen. Vielen Dank schon mal.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    das erste Pin-up auf einer V 2 kannte ich schon etwas länger. Allerdings war mir nicht klar, wie viele Varianten es gab. Da bin ich jetzt etwas schlauer. Die Mailings an U-Boot-Türmen sind mir da geläufiger gewesen. Hier ist mir nur nicht bewusst, inwieweit die Mannschaft bzw. der U-Boot-Kommandant Einfluss nehmen konnte, was an den Turm gepinselt wurde und wer das zu genehmigen hatte.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    für mich interessant in den Posts zu lesen, dass es zumindest, um es vorsichtig auszudrücken, Überlegungen auch von russ. Seite gab bis 1943, eventuell den Krieg mit dem Deutschen Reich zu beenden. Untergekommen war mir das im Zusammenhang mit v. Seydlitz, der in seinen Memoiren davon spricht, ohne genaue Angaben zu machen. Nachdem er seine Rolle in den Augen Stalins erfüllt hatte und es keinen Separatfrieden mit dem Deutschen Reich geben würde, bekam von Seydlitz die ,,ganzen Segnungen" des Stalinistischen Systems zu spüren.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,


    gehe davon aus, dass jeder, der gedient hat, über den eigenen Genuss oder den Genuss der anderen Mitdienenden von Alkohol berichten kann. Genauso über das Ausmaß an Finten und Tricksereien, um Alkohol in die Kaserne zu bekommen.

    Bei uns zogen ganze Trupps los, den Fusel nach Dienstschluss zu besorgen. Im voran gegangenen Diensthalbjahr hatte es 2 Gefreite kurz vor der Entlassung erwischt. Ordentlich in der Kneipe getankt, später vom Weg abgekommen und Ende April im Wald erfroren. Großes Pech gehabt. Zu Ostern wurde auf der Kompanie an 3 Tagen für 1500 Mark billigster Schnaps eingekauft und konsumiert. Da hagelte es anschließend etliche Degradierungen und Arreststrafen. Gesoffen wurde trotzdem weiter.

    Einmal haben wir uns an einem Sonnabend die Kante gegeben. Einer von uns kotzte dann aus dem Fenster dem GOvD voll auf die Mütze. Da ging anschließend erst ein Zauber los. Am nächsten Morgen Antreten beim Spieß. Auf die Frage, woher der Alkohol gekommen ist, lautete die Antwort unisono, nur Weindbrandbohnen gegessen zu haben. Bedeutet anschließen Ausgangs-u. Urlaubssperre. So habe ich die Hochzeit der Schwägerin verpasst.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    gehe davon aus, dass in allen Armeen gesoffen wurde und wird. Sicherlich im unterschiedlichen Umfang. Verbote nutzen da wahrscheinlich wenig. Selbst wenn es im Krieg das Leben kosten könnte. Von daher ging es ja für die Bundeswehrsoldaten bei der nun aufgeflogenen Party in Litauen trotz generellem Alkoholverbot bisher relativ glimpflich ab. Mal sehen, was für Strafen letztendlich verhängt werden.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    im Zusammenhang mit dem letzten Post von Stefan, den ich auch interessant fand, folgende Fragen. Gab es im Deutschen Reich eine 0 Promille Blutalkohol-Bestimmung und wie stellte die Polizei oder andere Befugte fest, ob der Betreffende alkoholisiert war? Nur über Blutalkoholtest oder musste der Betreffende verschiedene Übungen absolvieren?

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    vielleicht erhält der Betreffende eine elektronische Fußfessel. Interessant wäre ja zu erfahren, was der 61jährige für eine Strafe aufgebrummt bekommt. Aus dem Artikel ging allerdings nicht hervor, ob die aufgefundenen russ. Maschinenpistolen noch funktionsfähig waren.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass die Briten Prützmann nach Kriegsende gefangen genommen haben. Am 20.oder 21.05.1945 soll er in Lüneburg durch Zyankali ums Leben gekommen sein. Lt. Amtsgericht Winsen/Luhe ist der Todeszeitpunkt von Prützmann der 30.06.1945. Das verwirrt mich doch nun ein wenig und die Frage bleibt , auf was stützt sich die Festlegung des Todeszeitpunktes von Prützmann? Wenn er sich Gewahrsam der Alliierten befand, egal, ob nun Amerikaner oder Briten, muss es doch Dokumente darüber geben, wann und wo er festgenommen wurde und den Todeszeitpunkt. Vielleicht hatte ja jemand zu den von schlichi erwähnten Dokumenten Zugang und kann mitteilen, was über Prützmann darin enthalten ist. Allerdings scheinen nur Dokumente vom 01.11.43-31.01.1945 einsehbar. Da lebte Prützmann noch.


    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    wenn ich es richtig entziffert habe, steht auf der Vorderseite der Karte Ostseebad Koserow, Ufergarten. Die Karte ist mit der Bahn über die damals noch existierend Eisenbahnhubbrücke bei Kanin transportiert worden. In Ducherow befand sich der Abzweig nach der Bahnlinie nach Ahlbeck-Swinemünde bzw. der Insel Usedom. Die Schnellzüge bspw. aus Berlin fuhren hier auf die Insel.


    MfG Wirbelwind