Posts by wirbelwind

    Hallo Dieter,

    natürlich hast Du mit Deiner Korrektur vollkommen recht. Da war ich mit dem Lesen zu schnell und es folgte eine Fehlinterpretation meinerseits. Sorry. In den von Dir zuletzt eingestellten Dokus kommt die Faustpatrone nicht mehr vor. Hier wird die Panzerfaust und das ,,Ofenrohr" erwähnt, um durchgebrochene Panzer zu vernichten. Bilder aus den letzten Kriegswochen zeigen Hitlerjungen mit Fahrrädern, an deren Lenkstange sich 2 Panzerfäuste befinden. Es waren ,,mobile" Panzervernichtungstrupps.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Dieter,

    da haben die Jungens aber wirklich Glück gehabt, dass nur einer nicht überlebte. Läßt sich noch heraus finden, mit was sie die 2 Panzer abgeschossen haben? Überhaupt wäre es für mich interessant zu wissen, wieviele U-Boot-Männer von Cremer bei der Panzervernichtung noch ihr Leben lassen mußten.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Andre,

    Deine Antwort ist für mich ein stückweit nachvollziehbar, zumal das besagte Dokument undatiert ist. Wenn es aber aus dem Jahre 45 stammen sollte, hat da jemand sehr an der Faustpatrone gehangen. Übrigens scheint mir, dass die Panzerbüchse 54 (Ofenrohr) und die Panzerfaust nur etwas zeitlich versetzt zwischen 1943/44 an die Truppe ausgeliefert wurden. Von der möglichen Schussentfernung war wohl zuerst das ,,Ofenrohr" im Vorteil, ehe die Panzerfaust 150 nachzog.


    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    vielen Dank an Roland und Ulf für die Infos. Von den 300 Jungen sind ja nicht viel übrig geblieben. Kein Wunder, bei der mangelhaften Ausbildung und sicherlich auch fehlenden Bewaffnung.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    was mich ein dem Dokument ein wenig verwundert, dass als Panzerzerstörungsmittel die Panzerfaust fehlt und statt dessen immer noch die Faustpatrone auftaucht . Letztere hatte ja wegen des relativ kleinen Gefechtskopfes und kleiner Treibladung ihre Schwächen. Ich kann es mir nur so erklären, dass besagtes Dokument unter Umständen vor der Einführung der Panzerfaust datiert.


    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    im Zusammenhang mit den Kämpfen an der Oder im Frühjahr 1945 fiel auch der Brückenkopf Mescherin. Bei den Kämpfen um diesen Brückenkopf kamen laut Gedenkstein auch flämische Schülersoldaten zum Einsatz. Ist jemanden etwas Näheres dazu bekannt, weil ja eine ganze Anzahl von ihnen bei besagten Kämpfen ums Leben kamen.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    als ganz kleine Ergänzung zu Peter Erich Cremer. Sein Spitzname bei der U-Boot-Waffe lautete: ,,Ali Wrack" weil er mehrmals mit einem total ramponierten U-Boot ( U 333), dessen Kommandant er war, wieder den Hafen anlief. So zum Beispiel mit einem stark zertrümmerten Bug.


    MfG Wirbelwind

    Hallo,


    leider sind mutwillige Zerstörungen oder das Beschmieren von Gräbern/Kriegsdenkmälern keine Seltenheit mehr. Scheint eine Art Volkssport geworden zu sein. Bin der Meinung, dass solange kein Umdenken in Teilen der Gesellschaft stattfindet, nicht mit dem Rückgang dieser Untaten zu rechnen ist. Es stimmt mich bedenklich, wenn der Vandalismus nicht einmal vor Gedenkstätten haltmacht, egal wie jeder selbst dazu steht.

    In der Regel wird an menschen gedacht, die ihr Leben verloren haben.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    nur eine Frage am Rande für mein Verständnis. Ali Cremer hat in den letzten Kriegswochen zuerst ein ,,Panzerjagdkommando" befehligt, bevor er die Befehlsgewalt über das Wachbataillon Dönitz erhielt? Setzte sich dieses ,,Panzerjagdkommando" ebenfalls überwiegend aus U-Boot-Männern zusammen?

    MfG Wirbelwind

    Hallo,


    ein kleiner Nachtrag zur Westwall-Doku vom Sonntag. Die ehemalige Heeresversuchsanstalt Hillersleben befindet sich in der Nähe von Magdeburg in Sa.- Anhalt. Leider ist von den Gebäuden nicht mehr viel zu sehen, da mittlerweile weitestgehend geschliffen.


    MfG wirbelwind

    Hallo,

    den Kudelmudel mit dem richtigen Einsatz der jeweiligen Berufen gab es auch in der NVA. So hatte sich der Regimentsarzt der Einheit, wo ich diente, für seinen Med.-Punkt einen Ingenieur f. Elektrotechnik gekrallt, weil er auf Leute mit Hochschulabschluß stand. Der betreffende Mann hatte nur einen 1. Hilfe-Lehrgang besucht. Na, ja, Gottseidank brauchte ich damals die Hilfe im Med-Punkt nicht in Anspruch nehmen.

    Was die Brillenträger in der Wehrmacht betrifft, so ist für mich gut vorstellbar, dass spätestens in den letzten Monaten des II. WK kaum noch Rücksicht genommen wurde.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,


    vor Pfingsten bin ich auf dem Oder-Neiße-Radweg auf ein Gefallenendenkmal in Mescherin gestoßen. Unter anderem steht darauf vermerkt, dass auf deutscher Seite bei den Kämpfen wegen der Errichtung eines russischen Brückenkopfes im April 45 Schülersoldaten aus Flandern den Tod fanden. Laut Infos der MOZ handelt es sich dabei wohl um 16-17 Jährige, die in SS-Uniformen gesteckt wurden. Von ihnen wurden 260 in den Kämpfen vom 19.-25.04.45 getötet. Ist bekannt, wie und wann diese Schülersoldaten aus Flandern nach Deutschland kamen? Gehörten sie etwa zu einer Ordensburg, die wegen Herannahen der Russen aufgelöst und ihre Angehörigen zur SS kamen? Wem ist etwas darüber bekannt?


    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    noch kurz ein paar Worte zur synth. Benzinproduktion in Hirschfelde/Sa. Wie mir auf Anfrage mitgeteilt wurde, soll es sich um eine kleinere anlage gehandelt haben, die wohl vor Kriegsende kurz vor der Vollendeung gestanden haben soll. Wurde nach 1945 von den Russen demontiert. Einzige, noch heute sichtbare Hinterlassenschaft besagte Betonbauten im Neißetal.


    MfG Wirbelwind

    Hallo Ralph,

    das Großkraftwerk Hirschfelde/Sa ging 1911 ans Netz und war auch später für die sächsische Energieversorgung sehr wichtig(Dresden). Das sich dieses Großkraftwerk zu einer der größten Dreckschleudern in der DDR entwickelte, hatte mehrere Ursachen. Über die Auswirkungen kann ich selbst ein Lied singen, gehört hier aber nicht her. Abgesehen davon gab es eine Braunkohlenverarbeitung (Briketts, Gas etc.) Das blieb auch dem Rüstungsministerium nicht verborgen. Deshalb der Bau besagter Tankanlagen im nahegelegenen Neissetal, um das produzierte synth. Benzin auch lagern zu können. Mir ist leider nicht bekannt, ob es überhaupt 1944 wenigstens zu einem Testlauf gekommen.

    Beim Stöbern dazu fand ich den Hinweis zum Geheimobjekt ,,Jakob". Da tauchte der Name ,,Hirschfeld" auf und ich nahm an, dass es sich eventuell um Hirschfelde/Sa handeln könnte. Dem scheint nun nicht so zu sein. Vielleicht gelingt es noch, eine belastbare Aussage zur geplanten synth. Benzinproduktion in Hirschfelde zu erhalten.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    erst einmal danke für die Infos. Wenn das empfohlene Buch wirklich so gut ist, wie ihr es beschreibt, werde ich es mir besorgen. Was mich beim Objekt ,,Jakob" nun ein wenig umtreibt, ist die Aussage aus dem Internet, dass besagtes Vorhaben an 2 Standorten durchgeführt werden sollte. Unter anderem auch in Hirschfeld. Aus Erzählungen ist mir bekannt, dass geplant war in Hirschfelde/Sa in der dortigen Braunkohlenverarbeitung Benzin aus Braunkohle zu gewinnen. Es wurden 1944 dazu im nahegelegenen Neißetal bereits Tankanlagen gebaut. Ist darüber mehr bekannt?


    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    bisher haben wir uns im Thread über den Schutz bestehender Hydrierwerke ausgetauscht und es existiert im Forum dazu eine Liste der im 2. WK Treibstoff produzierenden dt. Einrichtungen. Interessant wäre es für mich auch, zu erfahren, was es diesbezüglich für Objekte gab, die in der Planung bzw. im Bau waren, als 1944 die Offensive der allierten Bomberverbände gegen die Treibstoffindustrie des Dt. Reiches begann.

    In dem Zusammenhang die Frage nach dem Geheimobjekt ,,Jakob", wo es wohl auch um Hydrierwerke ging. Wo befand sich der Standort und wieweit war die Ausführung bei Kriegsende gediehen?

    MfG Wirbelwind

    Hallo Ralph,

    Du unterliegst einem Irrtum, wenn Du der Auffassung bist, ein Nickname bedeutet im jeden Falle, dass der ,,Betroffene" alles zu dem Thema wissen muss,das durch den Namen tangiert wird. Ganz nebenbei, der Flakpanzer ,,Wirbelwind" war nicht Pate bei der Auswahl meines Nicknamens. Nichtsdesto trotz bin ich immer wieder auf das Thema 8,8 cm Flak gestossen. Schon allein deshalb, weil mein Vater Richtkanonier an einer 8,8 cm war. Allerdings bei den Panzerjägern. Leider hat er von selbst nicht allzuviel erzählt und ich habe es versäumt, bestimmte Dinge zu hinterfragen. Er sprach auch mal davon, wie seine Geschützbesatzung im direkten Richten mit beschädigter Optik Panzer an der Ostfront bekämpft hat. Als Kind habe ich mir dabei nichts gedacht, den Sachverhalt weitestgehen vergessen. Später, als ich mehr in das Thema 2.WK vertiefte, konnte ich ihn dazu nicht mehr befragen. Gehe aber davon aus, dass Dir andere User dazu mehr mitteilen können, wenn Du wirklich an der Problematik interessiert bist. Mich beschleichen da mittlerweile Zweifel. Einiges in Deinen Fragen beantwortet sich bei genauen Überlegen fast von selbst. Natürlich konnte mit der schweren Flak und dazu gehörte die 8,8 cm, keine Tiefflieger bekämpft werden. Wie sollte das gehen? Dafür gab es die leichte bis mittlere Flak. Ein prominenter Vertreter war der 2 cm Flakvierling 38, welcher zunehmend zur Tieffliegerbekämpfung auch in Flakstellungen zum Einsatz kam.Natürlich gegen angreifende Infantrie eingesetzt, eine tödliche Waffe. Benutzte übrigens das Afrika-Korps auch. Die Notwendigkeit, den Flakpanzer ,,Wirbelwind" zu entwickeln ergab sich daraus, die Kolonnen der Wehrmacht besser gegen Tiefflieger zu schützen Über einen ,,richtigen" Flakpanzer mit geschlossenen Turm(,,Kugelblitz") hat die Wehrmacht im Truppeneinsatz gegen Kriegsende nur in sehr geringem Umfange verfügt. Was Du mit RPG im Zusammenhang mit der Flakartellerie meinst, erschließt sich mir nicht. Kenne diesen Begriff nur unter einem russ. Typ als reaktive Raketenbüchse (RPG 7). Das führt aber vom Thema weg und wurde schon im Forum an anderer Stelle behandelt.

    MfG Wirbelwind

    Hallo Ralph,

    zu Deinem # 38 noch ein paar Anmerkungen von mir. Es war nie die Rede davon, dass bei der 8,8 cm Flak ,,durchs Rohr" visiert wurde sondern bei fehlendem oder schadhaften Visier im direkten Richten ,,über das Rohr". Gerade Dir als ehem. Artilleristen ist doch klar, durch das Rohr zu visieren, wie soll das gehen? Verschluss auf, durch das leere Rohr Ziel anvisieren, dann Granate rein und Feuer? Das mag unter Umständen noch bei einem festen Ziel irgendwie gehen aber bspw. nicht bei angreifenden Panzern. Zu Deiner anderen Bemerkung betreffs Visiere. Wie Du selbst im Zusammenhang mit den Kämpfen des Afrika-Korps festgestellt hast, war die ausreichende Bestückung jeder 8,8 cm Batterie mit den entsprechenden Visieren für den Erdkampf wohl nicht vorhanden, darum wundert mich Deine diesbezügliche Frage schon etwas. Genauso kann ich mir den Sinn eines sogenannten Hinterherschießens bei Luftzielen nicht so recht erklären, aber vielleicht ist Dir darüber mehr bekannt und läßt uns daran teilhaben. Was mir bisher über die Flak allgemein bekannt ist und hier auch schon erwähnt wurde, ging es primär bei der Luftzielbekämpfung darum, durch die Explosion der entsprechenden Munition einen größtmöglichen Splitterregen zu erzeugen, um so eine große Trefferdichte zu erzeugen. Direkte Treffer, die zu Flugzeugabstürzen führten waren wesentlich geringer, als solche. die durch umherfliegende Splitter erzeugt wurden.

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    Karl, der von mir als Grundlage genommene militärgeschichtl. Abriss von Möller ist 2005 erschienen. Daher ist es für mich kein Problem, wenn andere Autoren zu anderen Schusshöhen kommen, als Möller, der ja nun kein Fachmann für Flakartillerie ist. Was mich in dem Zusammenhang etwas irretiert, ist die angegebene max. Schussweite. Liegt bei der 8,8cm Flak 41 bei 20.000 m, bei der 10,5cm Flak 39 bei max. 17.700 m und bei der 12,8 cm Flak 40 bei max. 20.900 m. Warum die 10,5 cm Flak 39 eine geringere Schussweite hatte als die 8,8 cm Flak 41 kann ich mir als Laie nur so erklären, dass das Geschützrohr besagter 8,8 cm Flak eine höhere Treibladung zuließ und somit eine größere Schussentfernung erreicht werden konnte.

    In Magdeburg gab es auch ein Hydrierwerk der BRABAG. Zu dessen Schutz gab es mindestens eine ,,Scheinanlage" in der angrenzenden Feldmark, Allerdings hatten dies die Allierten rasch heraus gefunden und schickten daraufhin den Deutschen einige ,,Holzbomben" als Gruß. Das Magdeburger Hydrierwerk konnte auch eingenebelt werden, Hat nur ausser verseuchten Äckern nicht viel gebracht.

    Ralph, warum das Afrika-Korps 1941/42 nicht in ausreichender Anzahl mit Erdvisiereinrichtungen für die 8,8 cm Flak versorgt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht lag es auch daran, dass die 8,8 (intern Russenspritze genannt) zunehmend im Ostfeldzug als PaK für den T-34 benutzt wurde und dadurch die notwendigen Visiereinrichtungen nicht im ausreichenden Maße zur Verfügung standen. Also blieb nichts anderes im direkten Richten übrig, als das Zielen über das Rohr.

    Heinrichotto, dass von Dir erwähnte Buch von Schwipper habe ich gelesen. Ich zweifele seine Angaben nicht an. Was ich mir trotzdem nicht erklären kann, warum trotz der in diesem Buch beschriebenen Angriffsvorbereitungen der Roten Armee die Deutsche Wehrmacht so tief in Stalins Reich eindringen konnte. Die massiven Truppenkonzentrationen waren doch auch der russ. Seite bekannt.

    Die Erdölfelder von Ploesti waren für das Deutsche Reich immens wichtig, doch auch in Ungarn existierten Erdölfelder. Ist darüber etwas bekannt, ob es da auch geplante Störaktionen gab?

    MfG Wirbelwind

    Hallo,

    noch ein paar Worte zum Flakgürtel um Schkopau-Merseburg-Leuna. Hab darüber nochmal bei J. Möller in seinem militärgeschichtlichen Abriss über die amerikan. Besetzung dieses Gebietes nachgelesen. So schreibt er in seinem Vorwort unter anderem, dass die dort befindlichen Flak-Geschütze samt Besatzungen den angreifenden amerikan. Panzerverbänden hohe Verluste beibrachten und den Vormarsch teilweise für Tage aufhielten.Dabei mußten die deutschen Soldaten, Flakhelfern, RAD-Männer und ausländischen Hilfswilligen in den letzten Kriegstagen dafür einen hohen Blutzoll entrichten. Weiterhin schreibt Möller, dass Mitte 44 im mitteldeutschen Raum einer der größten Flak-Schutzgürtel Deutschlands entsteht. Bis Nov. 44 werden allein rund um Leuna 492 Flakgeschütze der Kaliber 8,8 cm, 10,5 cm und 12,8 cm sowie mehrere hundert leichteFlakgeschütze der Kaliber 2 cm und 3,7 cm in Stellung gebracht. Es kam auch zu einer Aufstockung der bestehenden Flakbatterien. Oft erfolgt dies mit alten Geschützen bzw. Beutegeschützen. Verhindern konnte die massierte Anzahl dieser Geschütze die Zerstörung von Leuna und damit die synthetische Benzinproduktion nicht. Auch dem Hydrierwerk Lützkendorf wird letztendlich das Genick gebrochen. Wie wir wissen, war die Treibstoffproduktion die Achillesferse der dt. Kriegswirtschaft. Ohne Treibstoff fährt kein Panzer/Sturmgeschütz bzw. fliegt kein Flugzeug. Selbst die modernen Schiffe der Kriegsmarine lagen fest, wenn ihnen kein Treibstoff zugeführt wurde. Deshalb ist es für mich nicht ganz verständlich, warum die dt. Hydrierwerke erst 1944 in den engeren Fokus der anglo-amerikanischen Bomberflotten rückten. Ob es bis dahin am fehlenden Jagdschutz lag, kann ich nicht beurteilen.

    6 Tage dauerten die Kämpfe im besagten Revier, bevor die Wehrmacht vertrieben war.

    Übrigens stiegen vom Flugplatz Brandis bei Leipzig der Raketenjäger Me-163 B-1 auf. Die Amerikaner erbeuteten auf dem Feldflugplatz Merseburg 12 Raketenjäger diesen Typs.

    Noch ein Wort zur 8,8 cm Flak. In ihrer modernsten Ausführung, die 8,8 cm Flak 41, erreichte diese eine max. Schusshöhe von 14.700 m, die 10,5 cm Flak 39 nur 12.800 m und selbst die 12,8 cm Flak 40 kam auch nur auf 14.800 m. Sicherlich waren die meisten 8,8 cm Flak-Geschütze zum Kriegsende nicht vom modernsten Typ und auch viel zu oft schon ,,ausgeleiert". Für den Erdkampf fehlte bei den Abwehrkämpfen im mitteldeutschen Industrierevier öfters das entsprechende Visier, so dass über das Geschützrohr das Ziel anvisiert werden mußte.

    MfG Wirbelwind