Posts by knaff

    Servus JR,


    die Blutfahne ist seit 1945 verschollen.
    Höchstwahrscheinlich ist sie bei einem der schweren Bombenangriffe auf München vernichtet worden.


    Verwahrt wurde die "Blutfahne" ..... in der Fahnenhalle des sog. Braunen Hauses der Reichsleitung der NSDAP, Brienner Straße 45.



    [Blocked Image: https://upload.wikimedia.org/w…s_Haus_(Munich)_Ruins.jpg]


    Bildnachweis: https://de.wikipedia.org/wiki/…s_Haus_(Munich)_Ruins.jpg


    https://de.wikipedia.org/wiki/…s_Haus_(Munich)_Ruins.jpg
    Liebe Grüße
    Niki

    Servus Neugierige ( verrätst Du uns Deinen Vornamen ? ),


    vielen Dank für das Einstellen der Stammkarte..
    Da Dein Opa kein Angehöriger der Allgemeinen-SS war, ist das Thema in das Subforum "Einheiten der Waffen-SS" verlegt worden.


    Der Eintrag über die Spalten 1. und 2. in der Zeile "SS-Untersturmführer" konnte von unserer Moderatorin Diana entziffert werden.
    Er lautet "Gasthaus zur Schule" , dürfte sich auf Punkt 7 beziehen und die Anschrift sein, unter der Deine Urgroßmutter in Apatin zu erreichen war.


    Punkt 13 : .Hier handelt es sich um keine SS-Nummer. Die gestempelte Zahl 170 scheint Bezug zur Kartei zu haben aus der die Stammkarte entnommen wurde.


    -----------------------------------------


    WaST Angaben:
    25.07.1942
    Kriegslazarett 1/532 Nikolajew
    Zugang: von Truppe
    Abgang: nicht verzeichnet
    Dienstgrad: Matrose


    Auf der Stammkarte sind unter Punkt 23 keinerlei Eintragungen vorhanden.
    Dein Opa scheint daher weder in der jugoslawischen noch in der ungarischen Armee oder in der Deutschen Kriegsmarine gedient zu haben.


    Ich vermute, dass er vor seinem Eintritt in die Waffen-SS als "ziviler Matrose" im Dienst der Deutschen Wehrmacht tätig war. ?(



    Quote

    Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges am 1. Sept. 1939 und auch der Ausbruch der Feindseligkeiten im Balkanraum 1941 bedeuteten eine ungeheure Steigerung der Aufgaben der Donauschifffahrt. Aber nur wenige Fahrzeuge wurden direkt der Kriegsmarine unterstellt, Transportaufgaben meist von „zivilen“ Reedereien bzw. Reederei-Gruppen durchgeführt und auch bezahlt. Von den großen Flottenprogrammen wurden unter immer schwierigeren Bedingungen viele in die Tat umgesetzt, so z.B. der Bau bzw. die Bereitstellung von Zugschiffen, darunter 24 für die DDSG. Einige Flussschiffe aus dem „Altreich“ wurden von Rhein, Elbe und Oder an die Donau verlegt, so dass die DDSG 15 weitere Zugschiffe erhielt. Neben dem Bau von Donauschiffen wurden die Donauwerften immer mehr zur Reparatur von im Schwarzen Meer operierenden Fahrzeugen der Kriegsmarine herangezogen, die Werften bauten aber auch Fahrzeuge für die Kriegsmarine, Räumboote und verschiedene Hilfsfahrzeuge.


    Mit der Ausweitung des deutschen Einflusses auf den ganzen Donauraum gerieten auch Fahrzeuge verschiedener kleiner Reedereien am Unterlauf der Donau in deutsche Hand. Der Feldzug gegen die UdSSR steigerte die Bedeutung der Donauschifffahrt für die deutsche Kriegsführung weiter, da die Donau einen wichtigen Versorgungsweg für die im Süden der UdSSR operierenden Truppen bildete und aus den besetzten Gebieten Lebensmittel, Rohstoffe, darunter Erze und Rohöl (letzteres bes. aus Rumänien) herangeschafft wurden. Wegen Fehlens von Seetonnage mussten Donaufahrzeuge auch im Schwarzen Meer zum Einsatz kommen – zeitweise bis Rostow am Unterlauf des Don – auch wenn die Feindeinwirkung hierfür ein großes Problem darstellte.


    Auch andere Aufgaben wurden an die DDSG herangetragen, so z.B. die Bewirtschaftung und Instandsetzung der Werften in Nikolajew und Cherson, verbunden mit den dafür notwendigen bürokratischen Rahmenerfordernissen. Aber den durch laufenden Verluste und wachsende Ausgaben steigenden Bedarf an Schiffsraum konnten die Donauwerften auf Dauer nicht mehr decken, dennoch wurden immer neue Programme und Pläne für neue Schiffe entworfen. Auch die Bergwerke der DDSG standen damals im verstärkten Einsatz und wurden laufend erweitert. All dies führte zu einem gewaltigen Anstieg des DDSG-Personalstandes (Ende 1942 fast 13.000 Mitarbeiter). Auch die finanzielle Lage des Unternehmens war recht gut, so dass laufend Dividenden ausgeschüttet werden konnten.


    Quelle : http://www.veus-shipping.com/2…n-den-beiden-weltkriegen/





    Fortsetzung folgt... :)


    Liebe Grüße
    Niki

    Servus Neugierige,


    herzlich willkommen im Forum.


    Das Geburtsdatum Deines Opas kann nicht stimmen : *09.05.1933


    F.E. Btl. 10. = Feld-Ersatz-Bataillon 10 ( Feld-Ersatz-Bataillon der 10.SS-Panzer-Division "Frundsberg" )


    Sehr hilfreich wäre es, wenn Du die SS-Stammkarte hier einstellen könntest.



    Liebe Grüße
    Niki

    Servus Johann Heinrich,


    vielen Dank für das Einstellen dieses Artikels.
    Die Angaben sind allerdings mit Vorsicht zu geniessen, da sie in vielen Punkten schlichtweg falsch sind.
    Vergleiche mit diesem von Dir eingestellte Artikel, dessen Verfasser selbst der Bezirksgruppe Lainz-Speising und dem Deutschen Soldatenbund angehörte.


    Als Führer der Sturmbanne werden dort für den Sturmbann I. Franz Holzweber, für den Sturmbann II. (ohne Vornamen) Bauer und den Sturmbann III. Franz Domes genannt.


    Sturmbann I -- Franz Holzweber
    Sturmbann II -- Hans Domes
    Sturmbann III -- Hans Bauer


    Liebe Grüße
    Niki

    Grüß Euch,


    HIER könnt Ihr die hochinteressante Forschungsarbeit von Renato Schierer " Die Militarisierung der Wiener Feuerwehr im Zweiten Weltkrieg " als pdf. herunterladen.


    Liebe Grüße
    Niki

    Servus Nezzy,


    die Detaiilaufnahme ist großartig gelungen und hat Unerwartetes zu Tage gebracht.
    Der vermeintliche "Totenkopf" auf dem Ring an seiner rechten Hand ist in Wirklichkeit ein Edelstein - an seiner Linken ist dafür eindeutig ein Totenkopfring zu erkennen.


    Aber vielleicht hatte er sich auch nur für 10 Jahre verpflichtet?


    Für den Eintritt in das Reichsheer war eine Verpflichtung auf 12 Jahre Grundvoraussetzung, da bedingt durch den Versailler Vertrag die Gesamtstärke der Reichswehr 100.000 Mann nicht überschreiten durfte.



    Liebe Grüße
    Niki

    Servus Paul,


    das von Dir entworfene Szenario wäre durchaus griffig und nachvollziehbar, wenn der Krieg erst im Jahr 1943 ausgebrochen wäre.


    Mitten im Krieg wird der Versuch eines Abgangs a la "Es war sehr schön - es hat mich sehr gefreut. Meine 12 Jahre sind endlich vorbei. Ich geh jetzt, weil ich mich beruflich verändern möchte. Grüß Euch Burschen - Wiederschau´n....." eher zum Scheitern verurteilt sein. ;)


    Die Wehrmacht saß zu diesem Zeitpunkt auch noch am längeren Ast und hätte einen kapitalen Zwölfender kaum widerspruchslos ins Revier der ungeliebten Konkurrenz laufen lassen.
    Altgediente Profis, die wirklich jeden militärischen Ablauf im Schlaf beherrschten, waren im Millionenheer der Deutschen doch eher dünn gesät.



    Liebe Grüße aus Wien
    Niki

    Servus Nezzy,


    Superauflösung - absolut genial. Ohne Blindflug lassen sich alle Fragen leichter beantworten. :)


    Bei dem Bild das ich Schultern genannt habe, erscheint es mir als sei da die 17 zu sehen.


    Das erscheint dir nicht nur so - die "Siebzehn" in dieser Form war das Truppenkennzeichen des Inf.Rgt. 17. Eine Abbildung findet sich bei Angolia/Schlicht ( Dt. Ausgabe ) S.183.


    Das würde zu Celle passen, der Tatsache, dass er von der Reichswehr in die Wehrmacht übernommen wurde und zu der weißen Infanterie-Paspelierung


    Das passt auch genau zum "Braunschweigischen Totenkopf" ( Traditionsabzeichen des Inf.Rgt. 17 ) an der Mütze Deines Vorfahrens ( Bild 2 ).


    Was ist das für ein Koppel?


    Auf dem Gruppenbild ist das Koppelschloß des Reichsheeres zu sehen. Es wurde erst mit Vfg. v.24.01.1936 ( HV 36, Nr.114 ) durch das Koppelschloß mit dem "Wehrmachtsadler" ersetzt.



    Ich habe den Eindruck als könne oben drauf ein Totenkopf sein, aber es ist ziemlich sicher kein SS Ehrenring.


    Seh ich genauso.
    Beim Ausschnitt "Schultern" hast Du so eine grandiose Bildqualität zuwege gebracht, dass auch unten abgebildeter Auschnitt in gleicher Bearbeitung spannend sein könnte:
    ring 2.jpg



    vielleicht hatten sie auch einen "Regimentsring"?


    Ringe mit allerlei Totenkopfmotiven konnten auch privat zu wohlfeilen Preisen erstanden werden.




    Liebe Grüße
    Niki

    Servus Nezzy,


    da Du neu im Forum bist möchte ich Dich zunächst darauf hinweisen, dass Du beim Anklicken eines blau markierten Textes zu einer Verlinkung kommst.



    Bild 2 ist anhand der Uniformen und Abzeichen in der Zeit von Spätsommer 1934 bis Mitte 1936 anzusiedeln.
    Die "Schwinge mit den beiden Kolbenringen" bedeutet "Inhaber der Schießauszeichnung 2.Stufe und Scharfschütze an einer Waffe".
    Diese Schießauszeichnung aus Zeiten der Reichswehr wurde - wie von Eumex bereits erklärt - 1936 abgeschafft.




    Bild 1 zeigt Deinen Vorfahren mit dem Band des EK II. und muß daher nach Ausbruch des Krieges entstanden sein.
    Hier haben die beiden "Kolbenringe" eine völlig andere Bedeutung. Sie weisen ihn - wie von Paul bereits erklärt - als Hauptfeldwebel aus.
    Als Hauptfeldwebel war er für den inneren Dienst einer Einheit zuständig. Das könnte eine Erklärung für die von der Familie überlieferte "Verwaltungsposition" sein.


    Den Dolch mit Portepee (Troddel) trugen Unteroffiziere ab Feldwebel, daher auch Portepee-Unteroffiziere für diese Dienstgrade.


    Der "Dolch" ist in diesem Fall zwar ein Säbel ;) , aber auch dieser durfte von Portepee-Unteroffizieren getragen werden.




    Bitte versuche qualitativ hochwertige Bildausschnitte ( wie unten abgebildet ) anzufertigen - so scharf und hochaufgelöst wie es Dir möglich ist .


    Von Bild 2 diesen Ausschnitt:
    schulterklappe.jpg


    Von Bild 1 diesen Ausschnitt:
    ring.jpg


    Alles weitere ( auch in Sachen SS ) vertage ich auf morgen.


    Gute Nacht
    Niki

    Servus Postschaffner,


    Dort steht tatsächlich mit Bleistift "Sporttag September 1934"


    somit scheidet der Reichsparteitag in Nürnberg ( 5. bis 10. September 1934 ) als Ort der Aufnahme aus.


    Die Fahne der Hitlerjugend im Bildausschnitt links....
    fahne.jpg


    ... der Bursche mit HJ-Dreieckstuch und Schaftstiefel ( HJ-Führer ? ).........
    HJ.jpg


    .... sowie die Frauen und Madchen im Hintergrund würden zu diesem Sporttag passen, der am 23. September reichsweit zelebriert wurde :


    [Blocked Image: http://www.renegadetribune.com…eptember-1934-502x720.jpg]


    Quellehttp://www.renegadetribune.com…phic-art-ludwig-hohlwein/


    Liebe Grüße
    Niki

    Grüß Euch,


    dank der von Postschaffner eingestellten Detailaufnahmen lässt sich einiges zu diesem Bild sagen.


    Der Herr rechts im Bild ist der spätere SS-Brigadeführer Rolf v. Humann-Hainhofen.
    Das Eiserne Kreuz I.Klasse und das Verwundetenabzeichen in Silber erwarb er im 1. Weltkrieg
    Zum Zeitpunkt der Aufnahme bekleidete er den Rang eines SS-Standartenführers und führte den SS-Abschnitt XVII mit Sitz in Münster.


    Da Humann am 23.08.1934 zum Führer des SS-Ab.XVII ernannt wurde und im Oktober 1934 neue SS-Dienstgradabzeichen eingeführt wurden ist das Bild mit September 1934 zu datieren.
    Es zeigt ihn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beim Zusammentreffen mit alten Kameraden - vermutlich am Reichsparteitag 1934 in Nürnberg.


    Der SS-Führer in der Mitte ist Adjutant der 29.SS-Standarte, die zu diesem Zeitpunkt ihren Sitz in Augsburg hatte ( Rolf v. Humann führte die 29.SS-Sta. von Dezember 1933 bis zum 23.08.1934 ).


    Der Herr links im Bild bekleidet einen Unterführer- oder Mannschaftsdienstgrad und ist - wie bereits von Thomas erwähnt - Angehöriger der 1.SS-Motorstandarte ( Humann führte von Juli 1932 bis Juli 1933 den Motorsturm des II.Sturmbanns der 29.SS-Sta. )


    Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.


    Liebe Grüße aus Wien
    Niki

    Grüß Euch,


    der letzte Dienstgrad Pinters in der Allgemeinen-SS war Standartenführer ( Beförderung m.W.v. 01.12.1938 ).
    Quellen : NARA/BDC SSO-Pinter Rupert, Berichtigungsheft zur DAL38 (15.06.1939), SS-Verordnungsblatt Nr.1 (5.Jg) v.30.01.1939 Seite 20


    der letzte Dienstgrad Pinters in der Waffen-SS war Hauptsturmführer d.Res. ( Beförderung am 09.11.1942 ).
    Quellen : NARA/BDC SSO-Pinter Rupert, SS-Verordnungsblatt Nr.6 (8.Jg) v.09.11.1942 Seite 12


    Beginn der Totenfeier : 21 Uhr
    SSO Kammerhofer.jpg
    Quelle: NARA/BDC SSO-Kammerhofer Konstantin


    Rupert Pinter :
    [Blocked Image: http://www.bildarchivaustria.at/Preview/3868743.jpg]
    Quelle : http://data.onb.ac.at/rec/baa3868743



    Liebe Grüße
    Niki

    Servus Dieter,


    Horst hat mir das angesprochenen Farbfoto geschickt. Auf dem dem Foto ist es eindeutig zu sehen das sowohl
    Hierl als auch von Gönner als Stellvertreter eine "silbernen Spaten" tragen.


    könnte es sich nicht um ein nachkoloriertes s/w Foto handeln ?


    Liebe Grüße
    Niki

    Hello Damian,


    . Here you are part of befehl from 1935. And Walter Dücker fulfiled conditions


    1. Den Totenkopfring des Reichsführers-SS erhalten verliehen :


    a) Alle SS-Führer ..........................


    b) Alle SS-Führer ..........................


    c) SS-Führer ..............................



    2. Jeder SS-Führer .....................



    Walter Dücker war vor dem 09.11.1938 kein SS-Führer.


    SS-Dienstaltersliste vom 01.12.1938 :
    DAL 38.jpg



    SS-Verordnungsblatt Nr. 6 / 4. Jahrgang v. 09.11.1938 . Seite 2 :
    Zwischenablage01.jpg





    No way, that he fulfiled the conditions.
    You have to search a "Dücker" with SS-Number lower than 3000 in the NARA/BDC SS-M and RS-files.


    Liebe Grüße
    Niki