Posts by knaff

    Guten Morgen Johann Heinrich,


    diese spezielle Einteilung der österreichischen SS-Einkeiten gab´s im Zeitraum Herbst 1934 bis März 1938.


    übernahm Haun vorübergehend die provisorische Führung der 9.SS-Standarte Nieder-Österreich.


    Da ist mir leider ein Fehler unterlaufen - richtig :


    übernahm Haun vorübergehend die provisorische Führung der SS-Standarte 9 Nieder-Österreich.


    Liebe Grüße
    Niki

    Guten Abend Johann Heinrich,


    Kurt Wilhelm Haun, der darin u.a. als Führer der 9. SS-Standarte genannt wird.


    im Bericht der Badener Zeitung wird Kurt Haun als Führer der "damaligen 9. SS-Standarte" genannt.


    Kurt Haun ( NSDAP-Nr. 6, 174.992 / SS-Nr. 291.587 ) war zu keiner Zeit Angehöriger der 9.SS-Standarte mit Sitz in Stettin, die in diesem Thread behandelt wird.
    Nachdem im Jahr 1937 sämtliche Funktionsträger der illegalen österreichischen SS-Standarte 9 Nieder-Österreich mit Sitz in Baden b. Wien verhaftet worden waren, übernahm Haun vorübergehend die provisorische Führung der 9.SS-Standarte Nieder-Österreich.


    Liebe Grüße
    Niki

    Hi dschmitt,


    this is the document that Anton Schuld may have signed :


    Schuld.jpg


    It is signed by the leader of the SS-Standarten-Nachrichtenzug 33 ( Signal-Platoon of the 33.SS-Standarte ).
    He answers a command from SS-Abschnitt XI, that he cannot give them information about SS-Mann Christoph Baerwaldt SS-Nr. 83 663.


    Regards
    Niki

    Servus Dieter,


    Gibt es Informationen, welche Funktion er von 1940 - 1942 beim Kdr. d. Gend. Saarbrücken wahrgenommen hat?


    diesbezüglich sind leider keine detaillierteren Angaben in seinen Personal- und Strafakten zu finden.
    Vielleicht kannst Du daraus irgendetwas ableiten :
    Im Schriftverkehr mit dem Wiener Gaupersonalamt der NSDAP ( Herbst-Winter 1940/41 ) gibt Grylka an er sei "dienstlich in die Westmark versetzt" mit Anschrift "Kaiserslautern Haspelstraße 8" / "Wohnsitz jedoch Wien"


    Ergänzungen / Korrekturen :
    01.09.1925 Eintritt in die Wiener Polize ( Sicherheitswache ) 1931 Beförderung zum Oberwachmann


    03.11.1938 - 06.04.1939 Polizeioffiziersschule Fürstenfeldbruck


    09.1939-02.1940 Polizeieinsatz im besetzten Polen
    zunächst in Krakau ( Ordnungsdienst u. Adjutant d. Kdr. )
    letzter Dienstort : Antonienhütte/Oberschlesien 36.Polizeirevier, Adolf-Hitler-Straße 108


    05.1945 Rückmarsch bis Unterdrauburg - gerät am 16.05.1945 in engl Kriegsgefangenschaft
    01.1945 Flucht aus dem britischen InternierungsLager Camp Wolfsberg - Aufenthalt in Wien mit gefälschten Papieren unter dem Namen Otto Schermann


    Liebe Grüße
    Niki

    Servus Dieter,


    Ich habe noch eine Notiz (leider ohne Datum), wonach ein Hauptmann d. Gend. Grylka Batl.-Kdr. des Pol.-Freiw.-Batl. 2 "Kroatien" war.
    Hast Du über ihn weitere Angaben?


    Otto Grylka ........... geb. 31.03.1903 in Wien - gest. Oktober 1974 in Wien
    SS-Sturmbannführer und Major d. Gendarmerie, Blutordensträger


    NSDAP : Eintritt 11.12.1931 - Bezirksgruppe "Gersthof II" ( Polizeiorganisation d. Wiener NSDAP -Hitlerbewegung ) Pg.Nr. 687.775
    SS : Eintritt 01.11.1937 SS-Nr. 310.490 SS-Ustuf. 25.07.1938 / Ostuf.09.11.1938 / Hstuf. 09.11.1939 / Stubaf. 30.01.1945 --- kein aktiver SS-Dienst ( Fhr. in d.Stammabt. Donau bzw. Süd )


    Polizei :
    1925 Eintritt in die Wiener Polize ( Sicherheitswache ) 1931 Beförderung zum Oberwachmann


    25.07.1934 aktive Teilnahme am Juliputsch - Besetzung der RAVAG - Verhaftung
    20.09.1934 - Verurteilung durch MGH-Wien nach §58c STG zu lebenslängl. schweren Kerker
    18.02.1938 - bedingt entlassen


    März 1938 Wiederaufnahme in den Polizeidienst - ( Krb. im SD d. Oa.Donau u. Praktikant in Berlin )
    01.09.1938 - Am RPT zum Olt. d. Schutzpolizei ernannt
    02.11.1938 - 30.03.1939 Polizeioffiziersschule Fürstenfeldbruck
    04.1939 - 09.1939 PV-Wien Abschnitt Kalksburg
    09.1939-02.1940 Polizeieinsatz in Krakau ( Ordnungsdienst u. Adjutant d. Kdr. )
    02.1940 zurück nach Wien - Adjutant d. Kdr. im Abschnitt V u. Luftschutzoffizier
    03.1940-06.1940 Kompaniechef im Pol.Ausb.Bataillon Mödling
    06.1940 auf eigenen Wunsch Versetzung zur Gendarmerie - Einschulung in München - anschließend b. Kdr. d. Gend. in Saarbrücken ( bis Herbst 1942 )
    Herbst 1942 - 05.1943 b. Kdr. d. Gend. in Niederdonau
    05.1943 - 08.1944 Gendarmerie-Hauptmannschaftsführer in Bjelowar
    Ab 08.1944 Kdr. Pol.Frw.Bataillon 2 Kroatien mit Standort in Klanitz ( Klanjec )
    05.1945 Rückmarsch bis Unterdrauburg - dort in engl Kriegsgefangenschaft
    Nach Entlassung nach Wien - Aufenthalt mit gefälschten Papieren unter dem Namen Otto Schermann
    16.03.1946 Verhaftung durch Beamte der Wirtschaftspolizei anl. einer Zugkontrolle
    24.05.1947 Verurteilung durch das Volksgericht am LG Wien wg. §§ 10,11 VG zu 3 Jahren Haft und Vermögensverfall


    Liebe Grüße
    Niki

    Servus Reinhard (73),


    ich werde gern das erste Bild in besserer Auflösung einstellen, das zweite habe ich nur per Mail bekommen. Morgen suche ich mir das erste raus und scanne es ein.



    nicht mehr notwendig. Ich konnte das Bild selbst etwas optimieren - es handelt sich eindeutig um SA-Angehörige. (vgl. mit dem Link im vorigen Beitrag ).


    Liebe Grüße
    Niki

    Servus Leitstellen-Cop,


    "ObLt der Sch. Knüttel(?)"


    der erste Teil lautet : "Oberleutnant der Schutzpolizei".
    Was den Namen betrifft wäre es schlau, wenn Du das Schreiben hier einstellen könntest. Sonst suchen unsere Polizei-Spezialisten u.U. nach einem Phantom.


    ......... Revier-Oberwachtmeister d.Sch. und "Zugwachtmeister"(?) > der Dienstgrad sagt mir nichts.


    Dieser Dienstgrad entspricht dem eines Feldwebels der Wehrmacht / SS-Oberscharführers.


    "Revier-Oberwachtmeister der Schutzpolizei" bei Verwendung im "ganz normalen" Polizeidienst als Schutzpolizist.
    "Zugwachtmeister" beim Dienst in kasernierten Verbänden der Ordnungspolizei ( z.B. in einem Polizei-Bataillon )


    "seit den ersten Julitagen" im Raum Borrissow(?) vermisst


    Die Stadthttps://de.wikipedia.org/wiki/BaryssauBorissowwurde in den ersten Julitagen des Jahres 1944 von der Roten Armee zurückerobert. FdW-Beitrag



    Liebe Grüße
    Niki

    Lieber Roland,


    zunächst möchte ich Dir mit großer Verspätung aber dafür umso herzlicher zu Deinem Geburtstag gratulieren.


    ......ohne dem Niki jetzt vorgreifen zu wollen


    Bei Fragen, welche die Zeit in der Waffen-SS betreffen, bist Du für die Themenstarterin sicher der kompetentere Ansprechpartner. ;)


    SS-Stammkarte: ............ 14. Wehrn.: V.D. Ungarn


    Die Abkürzung "Wehrn." ergibt für mich keinen Sinn. Außerdem meine ich dort "Wehrm." zu lesen. ?(
    "V.D.Ungarn" bzw. V.D.U. ist die Abkürzung für "Volksbund der Deutschen in Ungarn".


    [Blocked Image: http://www.u-norka.cz/obrazky/…ce_spolky/VDU/001/001.jpg]
    Quelle: http://www.u-norka.cz/?page_id=1062


    Der V.D.U. war das Pendant zur NSDAP für die Volksdeutschen/Altösterreicher in Ungarn und stand unter der Leitung von Volksgruppenführer Franz Anton Basch.
    Nachdem die Batschka 1941 an Ungarn fiel, war der V.D.U. als NS-Organisation auch für die Donauschwaben zuständig.


    Liebe Grüße
    Niki

    Grüß Euch,


    leider steht uns die 1935 erschienene SSDV Nr.8 "Sanitäts-Vorschrift für die Allgemeine SS ( SS-San.-V. )" nicht zur Verfügung.
    Ich nehme stark an, dass dort alle Antworten zu finden sind.


    Der Umstand, dass Grimmingers bis 1938 die Dienststellung eines beauftragten Standartenarztes innehat, ist zweifelsfrei auf den Sonderstatus der illegalen SS in Österreich 1934-38 zurückzuführen.


    Liebe Grüße
    Niki

    Grüß Euch,


    Ein Buch, bekannt, welche Quelle "das "Buch" dafür nennt?


    [Blocked Image: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51-T6nXnMuL.jpg]


    in diesem Buch sind die Lebenserinnerungen von Jakob Grimminger abgedruckt, die er im Jahr 1965 handschriftlich zu Papier brachte.


    Auf Seite 110 berichtet er, dass am 04.07.1926 nach der Kundgebung im Nationaltheater, bei der Hitler die Blutfahne der Münchner Schutzstaffe "zu treuen Händen"l übergeben hatte, ein Marsch durch Weimar stattfand.
    Der als Blutfahnenträger bestimmte Heinrich Trambauer ( Grimminger und der spätere SS-Obersturmbannführer Hans Feierlein waren Fahnenbegleiter ) ließ sich bei diesem Marsch mehrmals ablösen, da ihm die Aufgabe zu anstrengend war.
    Grimminger, der schon in den Jahren 1922 - 23 mehrmals Fahnenträger war, wurde zu seinem Nachfolger bestimmt. Der erste öffentliche Auftritt in dieser Funktion erfolgte im September 1926.


    Die Angaben in Grimmingers Lebenslauf ( Juli 1926 ) und jene im Artikel ( September 1926 ) widersprechen sich daher nicht zwangsläufig.


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    Daß er zweimal seine Stellung verlassen hat, auf Druck der "Marxisten" scheint seinem Ansehen nicht geschadet zu haben, oder verstehe ich da was falsch?
    Gruß,


    Grimminger hat auf Druck der "Marxisten" zweimal seine Stellung ( Arbeitsplatz ) verloren. ;)


    Liebe Grüße