Posts by Katrin

    Hallo Kordula,


    genau so habe ich es mir vorgestellt und es freut mich, dass du in der Datenbank fündig geworden bist.


    Zur Datenbank selbst (Zitat):


    Stand Dezember 2017: 697 Kurzprofile und 256 sonstige Einträge.

    Diese Datenbank ist ein Projekt in Fortsetzung (work in progress). Eine Vollständigkeit ist niemals zu erreichen. Sie startete online im Februar 2016 mit rund 520 Profilen und mehr als 200 weiteren Einträgen, wird laufend ergänzt und erweitert werden. Wissenschaftliche Institute, Gedenkstätten, Universitäten und zum Thema forschende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können gern ihre erarbeiteten Profile in diese Datenbank stellen lassen.



    Grüße

    von Katrin

    Guten Tag,


    das ehemalige Gefangenenlager am Himmelmoor, mit dem noch in Originalzustand erhaltenen Henri-Goldstein-Haus, wird zur offiziellen Gedenkstätte erklärt.


    Während des Krieges wurden jüdische Kriegsgefangene dort zum Torfstechen gezwungen, und überlebten trotz der unmenschlichen Bedingungen. Das o.g. Haus, ein rotes Backsteingebäude, wurde bereits 1936 errichtet und ist vollständig erhalten. Dort waren die Gefangenen untergebracht.


    Es wird die erste Gedenkstätte dieser Art im Kreis Pinneberg/Schleswig-Holstein.


    Quelle: Hamburger Abendblatt, 17.10.2018



    Viele Grüße

    Katrin

    Hallo,


    ich möchte auf das og. Arbeitskommando aufmerksam machen. Die jüdischen Gefangenen wurden zur Torfgewinnung im Hochmoor Himmelmoor/Quickborn eingesetzt,

    neben russischen und französischen Kriegsgefangenen.

    Wer mehr dazu lesen möchte:


    https://www.abendblatt.de/regi…ickborner-Geschichte.html


    http://www.spurensuche-kreis-p…nen-arbeitskommando-1416/



    Außerdem ist 2005 eine Dokumentation im Wachholz Verlag über das Arbeitskommando erschienen, ISBN 3-529-06139


    IMG_20180402_160636466_(800_x_600).jpg IMG_20180402_160646248_HDR_(800_x_600).jpg IMG_20180402_160855775_(800_x_600).jpg IMG_20180402_162058816_(800_x_600).jpg IMG_20180402_162538070_HDR_(800_x_600).jpg




    Viele Grüße

    Katrin

    Hallo Marc und Avia,


    danke für die Ergänzungen.


    Da vom Nachlass Debelius geschrieben wird, ging ich davon aus, dass sowohl Wappenschild als auch Zollfliegerabzeichen
    von ihm sind (ob nun getragen oder nicht). Evt. sind es auch keine Originale, da müsste ich das Museum mal fragen.



    Viele Grüße
    Katrin

    Hallo Johann,


    da hatte ich auch schon reingeschaut, dort sind auch Fotos der Zoll-Flugzeuge abgebildet.


    Ich habe die Namen der Zollflieger mal "rübergeholt", damit sie besser gefunden werden können.


    Franz Amann
    Zoll
    ?
    1941


    Karl Debelius
    Zoll
    Flugzeugführer
    Ab Juli 1941


    Franz Porhansl
    Zoll
    Flugzeugführer
    Ab Juli 1941


    Herbert Rex
    Zoll
    Bordwart
    Ab Sommer 1941


    Franz Scheiber
    DVL
    Flugzeugführer
    Februar - Sommer 1941


    Kurt Seiffert
    DVL
    Flugzeugführer
    Februar - Sommer 1941


    Albert Uhle
    Zoll
    Bordwart
    Ab Februar 1941


    Werner Wandesleben
    Zoll
    Flugzeugführer
    Ab Sommer 1941


    Fritz Wittmann
    Zoll
    Bordwart, Flugzeugführer
    Ab Februar 1941


    Fritz Wittmann wird im Flugbuch von Karl Debelius erwähnt; Werner Wandesleben stürzte 1941 ab und überlebte.


    Die Bordwarte mussten u.a. auch für geeignete Landeplätze suchen und hatten dafür ein Motorrad m. Beiwagen zur Verfügung.


    Quelle: www.zollgrenzschutz.de



    Es könnte evt. so ähnlich gewesen sein !?


    IMG_20180309_143903315_(800_x_600).jpg



    Viele Grüße
    Katrin

    Hallo,


    Ende 1940 erkrankte ein Zollgrenzschutzbeamter in einer einsam gelegenen und schwer zugänglichen Dienststelle im Osten.
    Um in solchen Fällen schnell einen Arzt zu holen oder den Kranken in ein Lazarett überführen zu können, stellte das Reichsluftfahrtministerium
    dem Zollgrenzschutz 2 Flugzeuge vom Typ Fi 156 leihweise zur Verfügung. Einige Zollbeamte, die im Ersten Weltkrieg Flugzeugführer waren,
    frischten ihre Kenntnisse an einer Flugzeugführerschule in Braunschweig auf und übernahmen die Maschinen, die mit den Kennzeichen
    "Zoll I" und "Zoll II" versehen wurden.


    Die Bilder zeigen den Nachlass von Zollflieger Karl Debelius, die Einträge in seinem Flugbuch bescheinigen Starts und Landungen in
    Krementschug, Kiew, Tscherkassy und Nikolajew, 1942.


    IMG_20180309_145434690_(800_x_600).jpg


    IMG_20180309_145458742_(800_x_600).jpgIMG_20180309_145531496_(800_x_600).jpg


    IMG_20180309_145846861_(800_x_600).jpgIMG_20180309_150127541_(800_x_600).jpg


    IMG_20180309_150212519_(800_x_600).jpgIMG_20180309_150228289_(800_x_600).jpg


    IMG_20180309_145614599_(800_x_600).jpgIMG_20180309_150031914_(800_x_600).jpg


    IMG_20180309_150415173_(800_x_600).jpg


    Quelle: Deutsches Zollmuseum Hamburg



    Seid gegrüßt
    Katrin

    Hallo,


    ich habe gestern Abend den Film "Elser" auf Arte gesehen. Der Widerstandskämpfer Georg Elser war mir zwar ein Begriff, aber ich wusste nicht,
    dass er bis zum 09.04.45 in Dachau saß und in einer Nacht- und Nebelaktion hingerichtet wurde.
    Ihm wurde auch lange Zeit nicht geglaubt, dass er ein Einzeltäter war und die Bombe selbst konstruiert hat. Eine Gedenkkultur kam nur sehr langsam und spät auf,
    verhindert auch durch unterschiedliche Gerüchte und Aussagen über ihn. So wird er doch immer im Schatten von Scholl, Stauffenberg & Co. bleiben, obwohl er mit
    ihnen in einer Reihe steht.



    Viele Grüße
    Katrin

    Hallo,


    diese Woche wurde in der Uniklinik Hamburg (Medizinhistorisches Museum) eine Webseite vorgestellt, die auch eine Suchfunktion (nach Name oder Orten) beinhaltet. 4700 Namen sind verzeichnet.


    https://hamburger-euthanasie-opfer.de/index.html


    Das »Hamburger Gedenkbuch Euthanasie. Die Toten 1939–1945« ist Teil eines Gesamtprojektes der Freien und Hansestadt Hamburg zum Gedenken an die Opfer der NS-Euthanasie.


    Es umfasst die Einrichtung einer Dauerausstellung im Medizinhistorischen Museum Hamburg zu den Behinderten- und Krankenmorden, die Aufstellung von Informationsstelen an dem zentralen Ort der staatlich organisierten »Euthanasie«-Verbrechen in Hamburg, der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Langenhorn sowie weitere Kennzeichnungen an historischen Orten.



    Grüße
    Katrin

    Hallo Interessierte,


    ich möchte euch auf die folgende Datenbank der Stadt HH aufmerksam machen. Sie wurde 2016 veröffentlicht, seitdem erweitert und nun gibt es sie auch als App.
    Bekannte und unbekannte Bürger/innen der Stadt sind hier erfasst, die alle mehr oder minder die Nationalsozialisten unterstützen bzw. von der Politik profitierten.


    http://www.hamburg.de/ns-dabeigewesene/


    Ein Beispiel ist Wilhelm Koch, nach dem jahrelang das Stadion vom FC St.Pauli benannt war. Er war von 1933-1945 Vereinsführer, Mitglied der NSDAP und hatte das Vertrauen der Machthaber. Ende der 90er wurde der Spielplatz in Millerntor-Stadion umbenannt.



    Schöne Pfingsttage
    Katrin

    Hallo Carola,


    herzlich Willkommen im Forum.


    Zu der Premuda kann ich dir folgendes anbieten:


    Das TA 32 (Premuda) gehörte zur 10. Torpedoboot-Flottille und operierte im Mittelmeer.


    Einsatz: Aufklärungsoperationen, offensive und defensive Minenunternehmungen, Geleitdienst und Landzielschießen im Ligurischen Meer.


    Nach dem Gefecht am 18.3.1945 norwestl. von Korsika war von der Flottille nur noch TA 32 / Premuda ex Dubrovnik vorhanden.
    Es wurde am 24.4.45 in Genua selbstversenkt.


    Nachzulesen hier:
    http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/km/tboote/tfl1-7.htm



    Beste Grüße Katrin

    Guten Tag,


    ich finde es klasse, dass das U-Boot zu einem Tiefwasserriff wurde, an dem sich Korallen u.a. ansiedelten. So liegt das Wrack nicht ganz unnützt herum. ;)


    Der 1. Wachoffizier Lt.z.S. Sitek wollte sich von den Engländern nicht gefangennehmen lassen und schwamm ca. fünf Stunden bis zur Insel Pico. Er wurde von Fischern aufgegriffen
    und von einem portugiesischen Zerstörer nach Lissabon gebracht.



    Viele Grüße
    Katrin

    Guten Tag,


    Polen hat eine Datenbank veröffentlicht, in der u.a. mehrere tausend SS-Männer erfasst sind, die in Auschwitz tätig waren.



    http://de.truthaboutcamps.eu/


    http://pamiec.pl/pa/form/60,Zaloga-SS-KL-Auschwitz.html


    Die Datenbank „SS-Mannschaft KL Auschwitz“ ist ein gemeinsames Projekt von Dr. habil. Aleksander Lasik, Professor an der Kasimir-der Große-Universität Bydgoszcz und vom Institut für Nationales Gedenken, Kommission zur Verfolgung der Verbrechen gegen das Polnische Volk in Kraków. Dr. Lasik hat jahrzehntelang Informationen gesammelt, die jetzt der Datenbank zugrundeliegen.



    Viele Grüße
    Katrin


    In diesem Sinne müssen wir unsere Kinder mit den Nasen darauf stoßen - und sie mit der Geschichte konfrontieren.


    Hallo Justus,


    du kannst sie gerne darauf stoßen, aber wenn kein Interesse da ist, wirst du nicht viel Erfolg haben. Du kannst Kinder motivieren, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen oder mit ins Museum zu gehen. Interessen aber entwickeln Kinder selbst, da können Eltern noch so viel versuchen. Wenn ein Vater in seinem Hobby Boxen aufgeht und seine Kinder oft zum Training/zu Kämpfen mitnimmt, können die Kinder es trotzdem langweilig finden und werden nie eine Vorliebe für den Sport entwickeln.



    Viele Grüße
    Katrin

    Guten Tag,


    ich denke auch, ein gewisses Interesse muss bei den Jugendlichen vorhanden sein. Die Schule hat das Thema im Lehrplan, wie umfangreich der diese Zeit vorsieht, weiß ich allerdings nicht.
    Heute fahren Klassen zu den Gedenkstätten nach Polen usw. , wir haben damals Filme gesehen und unser Geschichtsbuch gelesen. Ganz wichtig waren auch die Erzählungen der eigenen Eltern, ab und an wurde doch von der Kriegszeit erzählt. Wie gut die Reisen heute vorbereitet sind entzieht sich meiner Kenntnis, die Kids durch Auschwitz zu schleusen, reicht alleine nicht aus.
    Auch das Elternhaus ist bei der Sensibilisierung für den Holocaust gefragt, da findet sich leider vielmals überhaupt nichts mehr. Wie sollen sich Kinder mit dem Thema auseinandersetzen, wenn die Eltern nicht mal wissen, worum es ging?


    Thomas: Aktivierung habe ich gerne gemacht, die Überschrift würde ich aber ändern (inzwischen ist sie überholt). ;)



    Grüße
    Katrin


    P.S. Ich habe meinen Zeilenumbruch korrigiert.

    Hallo,


    um kein neues Thema zu eröffnen, mache ich hier weiter.


    Heute, am 27.01.17, ist der Holocaust Gedenktag, den Roman Herzog vor über 20 Jahren in Deutschland eingeführt hat. Seit 2005 ist es auch gleichzeitig der Internationale Tag des Gedenkens der Vereinten Nationen.


    Zum 72. Mal jährt sich die Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee, das Synonym für Massenmord und Vernichtung durch die Nationalsozialisten.



    http://www.politische-bildung.…t_gedenktag_27januar.html




    Grüße
    Katrin