Posts by Peter-K

    Hallo Uwe,


    dass (Einheits-)Gutachten des DRK ist ja recht grob gefasst und für zwei komplette Heeresgruppen erstellt worden.


    Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass du die Auskunft der WASt wörtlich abgeschrieben hast.


    Oder befindet sich z.B. hinter


    Unterstellung 9.Pz. Division
    Einsatzraum Dez. 1943/Febr. 1944 Kriwoi-Rog


    noch ein * mit dem Hinweis auf eine Fußnote und die Lektüre eines gewissen Herrn Tessin?

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    Ich weiß noch, dass er in Radomyschl (Ukraine) verloren gegangen ist.


    Hallo Geesi,


    steht in dem Brief, dass dein Großvater vermisst oder gefallen ist?


    Könntest du den vollständigen Text einmal hier einstellen?


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    Ich habe schon beim DRK und auf der Kriegsgräberseite geschaut, aber noch nichts weiter über meinen Großvater finden können.


    Hast du für die Suche nur die Seite des DRK angeklickt oder schriftlich beim Suchdienst nachgefragt?


    Da dein Großvater auch in russ. Gefangenschaft gestorben sein kann, solltest du vielleicht einmal hier anfragen:


    Associacia „Vojennyje Memorialy“
    127 018, Moskwa, 52 Stadtbezirk
    ul.Sowetskoj Armii, 5 , d 6
    Postfach a / ja 52


    Email: stiks@mail.awm.ru


    Anfragen kann man per Mail in Deutsch, eine Antwort kommt ebenfalls in Deutsch.


    Es handelt sich dabei um das russische Gegenstück zum VDK. Bei einer Anfrage ist aber unbedingt der Vorname vom Vater des Gesuchten und auch dein Verwandtschaftsgrad anzugeben.


    Eine Antwort von dort kommt so innerhalb von 4 - 8 Wochen. Auch wenn du von dort direkt keine Unterlagen erhalten solltest, wird man dir sagen können, ob er evtl. in russ. Kriegsgefangenschaft gestorben ist.

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    Original von Henry Jones
    ...ich würde mich eher am Vermisstenort orientieren, der von der WASt angegeben wird.


    Auf die Ortsangabe beim DRK (Vermisstenbildliste) würde ich mich nicht unbedingt verlassen. Dort steht lediglich der Ort der letzten Nachricht. Kann also auch lange vor der tatsächlichen Vermissung liegen...


    Hallo Alex,


    dass würde ich nur dann so sehen, wenn die letzte Nachricht bei der WASt nach dem Datum und Ort der letzten Nachricht des Suchdienstes liegt. In diesem Fall wird bei beiden Institutionen der März 1944 angegeben.


    Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass er bei seiner Einheit bereits offiziell als vermisst galt, aber danach von Dritten noch irgendwo gesehen wurde. Dies könnte auf den Karteikarten des DRK vermerkt sein.


    Warten wir ab, ob uns Uwe bald die gewünschten Scans zur Verfügung stellt.

    Moin Kai,


    schön, mal wieder was von dir zu lesen. :]


    Gehe doch mal in deiner PN-Box bei "neue Nachrichten" auf "Zeige alle Nachrichten". Da findest du auch Altlasten. :D

    Hallo Westfale,


    zu deinen Fragen:


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    (Mobilmachung-1.1.1940) 13. Kompanie Infanterie-Regiment 131


    Wie Herbert bereits geschrieben hat, wurde in dem in Klammern gesetzten Zeitraum die FPN vergeben.


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    (25.1.1943-31.7.1943) gestrichen (Stalingrad)


    Bei diesem in Klammern gesetzten Zeitraum wurde die FPN wieder aus dem Verzeichnis gestrichen, da die Einheit in Stalingrad vernichtet wurde.


    http://www.lexikon-der-wehrmac…terieregimenter/IR131.htm

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    Ich habe drei unterschiedliche Orte sowie 2 unterschiedliche Zeitpunkte, an denen mein Großvater als vermißt gemeldet ist !


    Hallo Uwe,


    aus meiner Erfahrung würde ich jetzt sagen, dass nur ein Ort zutreffend ist, an dem dein Großvaters als vermisst gilt. Nämlich "Alexandrowka", wie er beim DRK-Suchdienst aufgeführt ist. Diese Daten des Suchdienstes wurden aus der Kriegsgefangenen- und Vermisstenregistrierung 1950 übernommen.


    Wie ich schon bemerkt hatte, benötigst du die dir bereits genannten Karteikarten, um mit der Suche vernünftig weiter zu kommen. Du musst zunächst wissen, auf Grund welcher Hinweise dein Großvater in Alexandrowka als vermisst gilt.


    Da gibt es mehrere Möglichkeiten, z.B.:
    - Er hatte selbst einen FPB geschrieben, der auch noch die Heimat erreicht hat.
    - Er wurde von Dritten noch bei der Einheit, in einem Feldlazarett oder verwundet/sterbend am Straßenrand gesehen.



    @ Ulrich,


    danke für deine Mithilfe bei der Ortssuche. Gerade den Ort Alexandrowka gab es seinerzeit sehr häufig. Wenn man dann noch bedenkt, dass viele Orte in den letzten Jahrzehnten mehrfach umbenannt wurden, dann wird die Suche leider nicht einfacher.


    Interessant wäre zu wissen, ob in dem Gutachten des Suchdienstes nicht nur der Ort selbst, sondern auch ein bestimmtes Gebiet angegeben wurde.

    Hallo Uwe,


    da kannst du mal sehen, was in einem guten Forum alles möglich ist. ;)


    Jetzt aber bitte nicht die Scans von den Schreiben der WASt und des DRK vergessen. Wir müssen ja noch das richtige Alexandrowka finden.

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    ...dort im April/Mai 1945 in russische Gefangenschaft geraten.


    Hallo Dominik,


    wie groß war denn da wohl seine Chance, dass er die "Souveniers" während der Gefangenschaft behalten durfte?

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    Original von ines
    - im Jahr 2000 erste Anfrage beim DRK
    - Verbleib meines Großvaters ungeklärt


    Hallo Ines,


    welche Unterlagen des DRK-Suchdienstes liegen dir denn bisher vor?


    Falls noch nicht vorhanden, dann solltest du Kopien folgender Unterlagen anfordern:


    1. Allgemein-Gutachten
    2. Vermisstenbildliste
    3. Wehrmachts-Vermissten-Suchkarte 1947
    4. Kriegsgefangenen- und Vermisstenregistrierung 1950
    5. Heimkehreraussagen


    Sollte man dir Kopien der Unterlagen zu 3. und 4. mit dem Hinweis verweigern, dass es sich um eine reine Arbeitsunterlage des Suchdienstes handelt, dann bitte darum, dass man dir diese Karteikarten wörtlich und vollständig abschreibt. Aus diesen Karten kann man erkennen, auf Grund welcher Hinweise dein Großvater zu welchem Zeitpunkt als vermisst gilt.


    Wenn die letzte Meldung bei der WASt vom 03.01.1944 datiert, dann bedeutet dies aber nicht, dass es danach kein Lebenszeichen mehr von ihm gegeben hat.

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    Hast Du ggfl. die Verschollenen Bildliste BAND AT Seite 502 zur Hand ??


    Hallo Uwe,


    mit einer solchen "Spezialität" kann ich dir leider nicht dienen. Die VBL des DRK bestehen aus über 200 Bänden mit einem Gewicht von über 400 kg. Es gibt auch nicht viele Leute, die alle VBL komplett haben.


    Einfach einmal abwarten. Ich vermute, dass sich dazu noch jemand melden wird. ;)

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    Original von ines
    ...Die Suche über das DRK war leider erfolglos, weitere folgen...
    ...Eingezogen am 30. August 1943 nach Rumänien...
    ...Letzt Meldung am 03.01.1944 in Berlin


    Hallo Ines,


    was bedeutet für dich: "Die Suche über das DRK war leider erfolglos"?
    Gibt es dort überhaupt keine Unterlagen über deinen Großvaters oder liegen dort keine weiteren Erkenntnisse vor?


    Woher ist bekannt, dass er am 30.08.1943 nach Rumänien eingezogen wurde und woher hast du die Kenntnis der letzten Meldung vom 03.01.1944 aus Berlin?


    Wenn wir dir bei der Suche etwas helfen sollen, dann solltest du zunächst einmal alles hier einstellen, was dir bisher bekannt ist.


    Dazu gehört auch: bei welchen Institutionen (z.B. WASt/DRK) hat du bisher nachgefragt und welche Ergebnisse hast du erhalten?

    Hallo Uwe,


    besteht die Möglichkeit, dass du uns die Schreiben der WASt und des DRK-Suchdienstes einmal als Scan hier zur Verfügung stellst?


    Ich gehe einmal davon aus, dass dir bisher nur ein Gutachten des DRK-Suchdienstes vorliegt.


    Dass (Allgemein-)Gutachten des DRK-Suchdienstes wurde auf Grund der Kriegsgefangenen- und Vermisstenregistrierung 1950 erstellt und betrifft leider nicht nur die von dir gesuchte Person, sondern alle Vermissten der Einheit. Bei dem Begriff "Einheit" kann es sich um ein Bataillon, Regiment, Division oder auch eine ganze Armee handeln.


    Zwischen 1966 und 1991 wurden vom Suchdienst ca. 1,2 Millionen Gutachten in mehreren tausend Varianten an die Angehörigen der Vermissten in Deutschland zugestellt. Die Gutachten wurden von DRK-Suchdienst In München stets als eine (sehr wahrscheinliche) Möglichkeit über den Verbleib des Vermissten gesehen, stellen aber stets nur eine Mutmaßung über den Verbleib dar.


    Das reine Gutachten ist zwar informativ, bringt dich bei der direkten Suche nach deinem Großvater aber nicht viel weiter.


    Du solltest beim Suchdienst in München daher unbedingt Kopien folgender Karteikarten anfordern:


    - Wehrmachts-Vermissten-Suchkarte (1947)
    - Kriegsgefangenen- und Vermisstenregistrierung 1950


    Aus diesen Unterlagen lässt sich erkennen, auf Grund welcher Angaben dein Großvater seinerzeit als vermisst gemeldet wurde.


    Sollte man dir die Kopien mit dem Hinweis auf eine "reine Arbeitsunterlage des Suchdienstes" verweigern, dann solltest du um eine vollständige und wörtliche Abschrift der Karteikarten bitten.


    Was du sonst noch beim Suchdienst anfordern kannst, findest du hier. Dabei bitte nicht die Frage nach einer evtl. russischen Kriegsgefangenschaft vergessen.

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    Wie kann ich an die Feldpostnummer zu o.g. Erkennungsmarke kommen?


    Hallo Uwe,


    bei der Kraftfahr-Ersatz-Kompanie 61 handelt es sich um eine Ausbildungs-/Ersatzeinheit, bei der dein Großvater auch seine EKM erhalten hat.


    Da sich die Ausbildungs- und Ersatz-Einheiten in der Regel im Reichsgebiet befanden, hatten die eine offene Truppenabschrift und keine zugeteilte FPN.

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    ...DRK hab ich schon versucht, die haben nichts gefunden


    Hallo Mops,


    was bedeutet für dich die Aussage: "Die haben nichts gefunden"?


    Hat der Suchdienst überhaupt keine Daten über den Vermissten in der Kartei oder gibt es keine neuen Erkenntnisse über seinen Verbleib?


    Falls wir dich bei der Suche unterstützen sollen, dann hier eine kleine Empfehlung von mir:
    Du setzt dich einmal in aller Ruhe hin und machst dir Notizen über alle bisher bekannten Daten und Fakten. Dazu gehört auch, wo und was du bisher nachgefragt hast und welche genauen Antworten dir vorliegen.
    Hilfreich wären auch evtl. noch vorhandene Unterlagen, wie Feldpostbriefe etc.

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    ...stamt alles von einen Brief der Deutschen Dienststelle für Benachrichtigung der nächsten Angehörigen...


    Hallo Mops,


    könntest du uns diesen Brief der Deutschen Dienststelle/WASt einmal als Scan hier zur Verfügung stellen? Wir kennen uns mit solchen Schreiben aus und können vielleicht etwas mehr daraus lesen.


    Hast du bezüglich einer möglichen Kriegsgefangenschaft schon einmal beim DRK-Suchdienst (klick) in München nachgefragt?


    Könntest du uns evtl. einmal die persönlichen Daten deines Großvaters nennen?