Posts by Amberg

    Hallo Arnd,

    auch Dir herzlichen Dank!


    Über die größeren Unternehmen gegen "Banden" usw. findet man zwar verhältnismässig viel im Netz und in Büchern, aber die "kleinen" Verbrechen (falls es sowas gibt) bleiben oft unerwähnt. Wobei es auch zu den größeren Unternehmen immer wieder widersprüchliche Angaben zu den Opfern usw. gibt.

    Ich möchte dem "Herrn Major" aber auch seine kleinen Verbrechen zuordnen können.


    Angeblich gibt es im Nationalarchiv von Belarus eine digitale Datenbank mit den ganz oder teilweise zerstörten Ortschaften samt Opferzahlen. Falls ich Zugang dazu erhalte kann ich vielleicht die Eintragungen im Soldbuch damit abgleichen.

    Darüber hinaus hab' ich mir erlaubt, den Zentralrat der Juden in Deutschland anzuschreiben. Der Präsident, Herr Dr. Josef Schuster ist ja bei mir aus'm Dorf und ich hab' früher schon sehr gute Erfahrungen bei der Zusammenarbeit gemacht.


    Sobald ich was Neues herausfinde, wird es hier zu lesen sein.


    Nochmals Danke!

    Gruß

    Wolfgang

    Hallo Ingo,

    nochmals, herzlichen Dank für Deine Mühe.

    Mal sehen, ob ich über Fernleihe an das Buch komme. Kaufen lohnt sich nicht, da mein Interessengebiet ganz wo anders liegt.

    Aber so ein Dokument (Soldbuch) darf man auch nicht einfach in irgendeiner Sammlung verschwinden lassen, ohne das Maximale an Informationen für alle Interessierten herausgeholt zu haben.

    Danke

    Gruß

    Wolfgang

    Hallo Ingo,


    vielen Dank! Das ist schon mal ein vielversprechender Anfang.

    Ich hatte zwar die Suchfunktion im Forum gequält, aber nicht die im Lexikon. Mein Fehler! :-(

    Hast Du eine Idee, wo ich nach den Opferzahlen dieser Unternehmen suchen könnte?


    Danke

    Gruß

    Wolfgang

    Moin zusammen,


    Mit der freundlichen Erlaubnis des derzeitigen Besitzers darf ich Teile des Soldbuchs von Major Egon Erzum vorstellen um mehr über die von ihm begangenen/befohlenen Kriegsverbrechen herausfinden.

    Hier soll es ausschliesslich um die von ihm begangenen/angeordneten Kriegsverbrechen gehen.


    Jegliche Beiträge über seine Zeit nach Mai 1945 bitte ich zu unterlassen. Danke!



    Egon Erzum, geb. 22.09.1906 in Priekule/Lettland

    Abitur 1925

    Offiziersanwärter bei der lettischen Armee 1928

    Leutnant 1930,

    Oberleutnant 1931, mit Übertritt zur Lett. Ordnungspolizei

    Hauptmann 1936

    Major 1938, und Chef der Hafenpolizei in Riga


    Mit der Annexion Lettlands durch die Sowjetunion wird Egon Erzum in das Deutsche Reich repatriiert.

    Ab Juni 1940 ist Erzum bei der Haupttreuhandstelle Ost, Treuhandstelle Posen tätig.

    Sein Übertritt zur Polizei (PV Posen) erfolgt im September 1940.

    Ab März 1942 ist er dem SS- und Polizeiführer Weißruthenien unterstellt und wird im Juni 1942 Verbindungsoffizier u. Bataillonskommandeur beim lett. Schützen Btl. 18. (18. lett. Schutzmannschafts Bataillon)

    Juli 1944 SS-Polizei Regiment 17


    Mich würde interessieren, ob man die Eintragungen auf den Seiten 8 und 8a unter „Mitgemachte Gefechte“ genauer zuordnen kann.

    Der Einsatz in Warschau und Unternehmen „Hornung“ sind soweit klar. Aber das Datum beim Unternhemen „Fritz“ stimmt nicht 100%ig mit dem überein, was ich Online zu „Fritz“ finden konnte.

    Zu den Unternehmen „Föhn I“ und „Föhn II“ konnte ich überhaupt nichts finden.

    Gleiches gilt für die ganzen aufgelisteten Ortsnamen.


    Falls hier jemand weitergehende Informationen zu den Kriegsverbrechen/Einsätzen von Egon Erzum hat, wäre ich dafür sehr dankbar.


    Vielen Dank


    Gruß

    Wolfgang


    Egon Erzum_12.jpgSoldbuch_2.jpgEgon Erzum_18.jpg

    Moin zusammen,


    auch ich bin immer wieder überrascht,

    wie man sich etwas zulegen kann, und dann danach erst fragt, was man da überhaupt erworben hat.

    Diese Frage habe ich in all den Jahren zuhauf verschiedenen "Neumitgliedern" gestellt,

    die mit solchen, oder ähnlichen, Fragen hier aufgeschlagen sind.

    Da kann ich nur zustimmen!

    Ansonsten fehlen mir zu solchen Anfragen die Worte.



    und dennoch, so hört es sich zumindest an, bist du stolz darauf nun eine Mauser K98 zu besitzen.

    Für mich, zur Erklärung, was ist so toll daran so ein Teil zu besitzen?

    Auch ich sammle Waffen, allerdings aus dem 1.WK. (Habe eine rote WBK, für Sammler und Sachverständige)

    Auch heute tauchen neue Vermutungen/Erkenntnisse zur Herstellung der Waffen auf. Da ist es schon sehr angenehm, wenn man diese dann an den eigenen Waffen überprüfen/verifizieren kann.

    Für mich ist so eine Waffe nix anderes als ein Soldbuch, Urkunde, Foto oder eine Uniform. Einfach ein historisches Relikt, das weiterer Forschung dient.


    Ansonsten möchte ich noch anmerken, dass der Reichsadler KEIN Eigentumsstempel sondern ein Beschussstempel ist, der heute NICHT mehr gültig ist!

    Wer eine Waffe ohne gültigen Beschussstempel auf der Jagd oder auf dem Schiessstand benutzt, könnte ein richtiges Problem bekommen!!!


    Darüber hinaus empfehle ich jedem, der sich einen Karabiner 98k zulegen möchte folgende Bücher:

    https://www.thirdpartypress.com/Default.asp

    Nicht gerade günstig, aber jeden Cent wert!

    und/oder dieses Forum:

    http://www.k98kforum.com/forum.php


    Gruß

    Wolfgang

    Moin Dieter,

    vielen Dank für Deine Deutung aus dem Bauch heraus.

    Was sagt denn Dein Bauchgefühl zu #4?

    Da wird zwei Mal ein Schwartz/Schwarz im Zusammenhang mit dem Pol.-Begleitbataillon Steiermark genannt.

    Vielen Dank

    Gruß

    Wolfgang

    Moin zusammen,

    hier noch ein paar Details aus dem Polizei-Soldbuch des Oberwachtmeisters d. Sch. d. R. Robert Schindler.

    Geboren: 03.08.1903 in Hannover.

    Danke

    Gruß

    Wolfgang

    PS: kann mir bitte jemand etwas über die Schutzpolizeiabteilung "Schwartz" sagen.?

    Moin zusammen,

    diesen Ausschnitt hab' ich von einem Kollegen aus den USA zwecks Übersetzung bekommen.

    Vielleicht kann jemand etwas mit der Unterschrift anfangen.

    Was entspricht Besoldungsgruppe W25??

    Vielen Dank

    Gruß

    Wolfgang

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    Hallo Serg,



    Sagen Sie mir, wo ich die offiziellen Listen der vollständigen Liste der erbeuteten Waffen einsehen soll, die in der Wehrmacht eingesetzt wurden?

    es gibt die D50/1, Kennblätter fremden Geräts, Heft 1, Handwaffen.

    Das ist eine Loseblattsammlung, die (fast) alle in grösserem Umfang erbeuteten Handfeuerwaffen auflistet und zeigt. Die dort gelisteten Waffen wurden aber nicht zwangsläufig bei der Wehrmacht verwendet.

    Es sind Kennblätter, um die Waffen identifizieren zu können.

    Die Bezeichnungen für Beutewaffen findet man auch (sehr) selten in Soldbüchern.


    Diese Kennblätter gibt es auch für Geschütze usw.


    Gruß

    Wolfgang


    PS: die "D50/1" gibt es auch als Nachdruck.

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    • D.50.jpg

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    • DSC08295.jpg

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    Moin zusammen,

    die Beiträge hier im Forum zu den Schlüsselnummern der Krankheiten sind mir bekannt. Leider konnte aber nichts zu Schlüsselnummern zu den Bemerkungen in Bezug auf die Entlassung finden.

    Es geht mir bei dem als Anhang gezeigten SB-Auszug um die vorletzte Spalte in der untersten Zeile.

    1) 452, 449

    2) AV

    So ein "Code" ist mir bisher noch in keinem SB aufgefallen. Gibt es dafür auch ein Verzeichnis für dessen Bedeutung?

    Vielen Dank!

    Gruß

    Wolfgang

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    Moin zusammen,

    in einem US Forum ist mir ein Soldbuch aufgefallen, in dem ein Div.-Füs.-Bataillon 47 eingetragen ist.

    Der Soldat kam von der San. Kompanie 147 zum Stab des Bataillons.

    Sein Personalausweis der Roten Kreuzes ist datiert 28.12.1944. Er ist also ziemlich spät zum Bataillon gekommen.

    Im LdW steht unter 47. VGD aber nur eine Divisions-Füsilier-Kompanie 47.


    War das jetzt eine Kompanie oder ein Bataillon?


    Vielen Dank

    Gruß

    Wolfgang