Posts by Amberg

    Moin zusammen,

    aus meiner Sicht, ist in beiden Artikeln so einiges falsch/fragwürdig/ungeschickt formuliert.

    Mit dem im LdW als ZF42 bezeichneten Zielfernrohr ist sicherlich das ZF41/1 gemeint. Denn dieses unterscheidet sich nur durch die Anzahl der Linsen vom ZF41. Dieses ZF41/1 hatte aber auch nur eine 1,5x Vergrößerung. Ich fürchte da wurde so einiges durcheinander geschmissen.

    Auch der Hinweis auf die Eigenbau SSG ist ..., naja, ... etwas übertrieben. Sicherlich gab es solche Waffen bei der Truppe, aber nur in verschwindend geringer Anzahl.

    Bereits mit dem Polenfeldzug wurden hunderte SSG erbeutet und weiterverwendet. Ähnliches gilt für belgische SSG, wobei hier die Anzahl der erbeuteten Waffen unbekannt ist. Norwegische ZF (aus deutscher Fertigung) wurden auf K98k umgebaut usw..


    Was das von Thilo in den Ring geworfene ZFG42 betrifft, hab' ich eh' so meine Bauchschmerzen.

    Dieses ZFG42 wurde wohl von der Luftwaffe für den Einsatz in Jagdflugzeugen in Verbindung mit dem REVI in Auftrag gegeben. Entsprechende Fotos belegen dies. Angeblich wurden diese ZF dann aber auch auf dem FG42 montiert. Da hab' ich aber so meine Zweifel. Insbesondere, weil mir bis dato solche Stücke nur aus den USA bekannt sind.


    Gruß

    Wolfgang

    Hallo Nicco,

    vielen Dank für die Links.

    Die Bezeichnung ZF42 stammt wohl aus den 1980er Jahren aus den USA und ist m. W. nicht belegbar. Gemeint ist damit üblicherweise das "Zielfernrohr handelsüblich".

    Vielleicht, weil es auf Seite 42 vom Merkblatt 25/4 zur Dienstvorschrift Hd.V. 1a abgebildet ist.? ;-)

    Gruß

    Wolfgang

    PS: Das Foto bei Wiki zeigt ein Ajack 4x90 mit Einhakmontage. Die Aufnahme stammt von einem Kriegsberichterstatter bei der 24.PD auf dem Weg nach Stalingrad.

    PPS: der Absatz zu den Scharfschützengewehren bei Wiki enthält leider noch mehr Fehler!

    Files

    • IMG_1953.JPG

      (122.78 kB, downloaded 29 times, last: )

    Moin,

    wie bereits in #9 erwähnt,

    halte ich die Liste von Espeholt für mißverständlich! Nix für Anfänger!

    Die Liste von Ken Tomonari (ZF41) dagegen halte ich für erstklassig!

    Gruß

    Wolfgang

    Hallo Karl,

    ich hatte zwar noch nicht die Zeit alle infrage kommenden Dokumente diesbezüglich durchzuschauen, aber auf meinen zeitgenössischen Fotos aus dem 2.WK konnte ich noch kein Seitengewehr bei einem Scharfschützen entdecken.

    Auf Fotos aus dem 1.WK und von der Reichswehr sind SG zu erkennen.

    Gruß

    Wolfgang

    Moin zusammen,

    wenn es sich bei der im Soldbuch eigetragenen Seriennummer um die Nummer des ZF handeln sollte (was ich stark bezweifle) kann es sich nur um ein ZF41 oder ein ZF4 handeln.

    Vgl.:

    http://zielfernrohr.b.la9.jp/ZF41database191027.pdf

    https://claus.espeholt.dk/mediearkiv/zielvier_c.pdf

    Wobei die Liste von "Espeholt" auch mit Vorsicht zu genießen ist.


    Im übrigen gab es noch folgende Zielfernrohrmodelle:

    ZF39

    ZF41

    ZF4 / ZFK43

    ZFK43/1

    ZF 43 (B)

    ZFG42

    sowie die Gw.ZF. 4x (handelsüblich) und die daraus entstandenen Zielfernrohre mit Code.

    Wobei nicht alle Hersteller den Code verwendeten.

    AJACK nie, und Zeiss (blc) erst ziemlich spät.


    Darüber hinaus gab es noch Zielfernrohre, die aus der Jägerschaft gespendet wurden, bzw. später konfisziert wurden.


    Zivile Zielfernrohre wurden auch noch nach 1941 hergestellt/verkauft. Dies geht eindeutig aus Studien zu den Seriennummern hervor.


    Das beigefügte Foto aus einem Soldbuch zeigt die Eintragung zu einem Zeiss Zielvier mit Marhodlt Montage.


    Danke

    Gruß

    Wolfgang

    Files

    • soldbuch.jpg

      (99.9 kB, downloaded 62 times, last: )

    Moin zusammen,

    über Grenztruppen oder KVP mit Wehrmachts/SS Uniformen konnte ich nichts herausfinden.

    Aber dafür diesen sehr interessanten Bericht aus der Ortschronik von Ziltendorf:

    https://chronik.ziltendorf.com…u-uns-kam-fruehjahr-1945/

    Die letzten beiden Absätze sind besonders interessant.

    Es wird von einer Überschwemmung berichtet und die 32. SS-Freiwilligen Grenadier Division, insbesondere deren Grenadier Regiment 88 erwähnt.

    Danke

    Gruß

    Wolfgang

    PS:

    1945 war die Tribüne nach zehn Wochen Grabenkampf ein Trümmerfeld; Bootshaus und Zielrichterturm trugen Granattreffer.

    aus: https://www.faltboot.org/wiki/index.php/Die_Oder_von_der_Lausitzer_Neiße_%28Nysa_Łużycka%29_bis_zur_Warta_%28Warthe%29


    Auf meinem Foto schaut er aber noch recht ordentlich aus.

    Hallo Uwe,


    Im Befehl vom Februar 1942 betreffs "Überführung der SS-Polizei-Division in die Waffen-SS" ist aber immer noch ganz direkt die Rede von


    "Anrede mit Dienstbezeichnzungen der SS - ausgenomen Heeresangehörige"

    und

    "keine Veränderung des Verhältnisses der versetzten Angehörigen des Heeres"

    Genau das ist mein Problem. Ich erkenne keine Möglichkeit, dass Josef Suffa bei der Wehrmacht hätte sein können.

    Geboren im Oktober 1919, lt. Arbeitsbuch von Oktober 1934 bis 1. September 1939 bei Privatfirmen beschäftigt.

    1936 war die Dienstpflicht auf 2 Jahre verlängert worden.

    Selbst wenn er seine Wehrpflicht am 2. September 1939 angetreten hätte, wäre es zeitlich schwierig geworden, dass er im Herbst 1941 mit der Polizei-Division vor Luga eingesetzt war.

    Er musste ja auch noch seine Polizeiausbildung in Dresden, Wien und auf Rügen absolvieren.

    Oder war eine Verkürzung der Dienstpflicht beim Heer möglich?

    Ich möchte hier auch noch mal auf Beitrag #24 hinweisen. Dort der Link zum Beitrag von "mil-archive" zu Friedrich Lettner. In dem dort gezeigten Dokument werden die gefallenen Angehörigen der Polizei in der Pol.-Div. auch mit dem entsprechenden Dienstgrad des Heeres benannt.

    Selbst im Übersendungsschreiben des Grabfotos (Oktober 1942) wird Josef Suffa noch als Gefreiter benannt.


    Danke

    Gruß

    Wolfgang

    Hallo Thilo,


    Deine Version ist wohl die Wahrscheinlichere!

    Obwohl ich ausser dem Foto von Retzlaff noch keinen Hinweis auf Wien entdeckt hab'.


    Danke

    Gruß

    Wolfgag

    Hallo zusammen,

    Das Tagebuch/Notizbuch gibt leider auch nicht viel her.

    Post von/an, angeschaute Filme, Geburtstage .....


    Eintrag für den 26. März 1942:

    Vom Lazarett entlassen.

    Das passt zu dem Foto mit der Krankenschwester vom März 1942. Scheinbar hat er noch im Lazarett seine neue feldgraue Uniform bekommen.

    Eintrag für den 16. August 1942:

    Abfahrt von ... (muss ich noch entziffern)

    Eintrag für den 21. August 1942:

    Ankunft in Russland

    Das passt mit dem Eintrag im Lexikon:

    http://www.lexikon-der-wehrmac…visionen/SSDivPolizei.htm


    "Nach weiteren russischen Angriffen erhielt die Division am 20. August 1942 2.000 Mann Ersatz."


    Gruß

    Wolfgang

    Moin Daniel

    und natürlich alle anderen Interessierten,


    hier:

    Polizeibataillon 256 - Norwegen?

    Seite 4, Beitrag #63 von "Hella"


    Guten Tag!


    Soweit ich aus Unterlagen meines Vaters weiß, ist er II/1940 ins Pol.Ausb.Batl. A Wien in Kalksburg eingerückt. war ab V/1940 dort im Pol.Batl. E Wien und ab VII/1940 Ausb. Batl. E-Wien, 1. Komp. (Kdt. Hptm. Diestelmayer), Ersatzeinh. d. SS u. Pol. Div.

    am 12.02.1941 Verabschiedung d. Pol.Gen. Retzlaff nach Rügen, dort Unterkunft im KdF.Seebad Rügen,bereits als Pol.Batl. 256

    20.03.1941 Einschiffung in Sassnitz auf "FS Preussen"nach Trelleborg, in der Folge weiter mit "FS Norge" von Narvik auf die Lofoten.

    Rückmarsch am 06.04.1942 nach Dresden Hellerau in eine Polizeischule


    Retzlaff war also auf Rügen. Mit seinem "Wiener" Pkw.

    Oder heisst das: Verabschiedung durch Pol. Gen. Retzlaff .......


    Hier:

    Pol.Wachtm. Friedrich Lettner, SS-Pol.Div. (Germany, Russia)


    wird gleich im ersten Beitrag von "mil-archive" ein Dokument gezeigt, das die Angehörigen der Polizei-Division auch mit Dienstgraden des Heeres benennt.

    Eine Sache, die mir bisher noch nicht aufgefallen, aber scheinbar gebräuchlich war.


    Falls es bezüglich der offiziellen Verwendung von Dienstgradbezeichnungen des Heeres bei der Polizei-Division weitere Erkenntnisse/Dokumente gibt, würde mich das sehr interessieren.


    Vielen Dank

    Gruß

    Wolfgang

    Moin zusammen,


    hier:

    Ersatz-Einheiten der Polizei-Division

    hat Roland die Ersatzeinheiten der Polizei-Division in den Niederlanden aufgelistet.


    Mit dabei im Juni 1941:


    c) E.-Pol.Regt 3 in Weert und Maastricht


    Das könnte das Foto mit der niederländischen Beschriftung erklären.


    Danke

    Gruß

    Wolfgang


    PS:

    aus: https://prora-zentrum.de/unser-zentrum/

    Parallel dazu gab es ab Anfang 1940 auch eine Nutzung Proras als militärischen Ausbildungsort. In den beiden fertig gestellten Reichsarbeitsdienst-Siedlungen und einigen Baracken erhielten mehrere Polizeibataillone ihre Grundausbildung.

    Hallo zusammen,

    die nachfolgenden Fotos sind alle unbeschriftet und lagen lose in einem Briefumschlag.

    Vielleicht kann jemand anhand der Gebäude/Landschaft/Polizisten die Fotos zuordnen.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ich etwas mehr zum "militärischen" Werdegang von Josef Suffa erfahren könnte.

    Vielen Dank

    Gruß

    Wolfgang

    Files

    • IMG_5626.JPG

      (367.71 kB, downloaded 56 times, last: )
    • IMG_5627.JPG

      (359.7 kB, downloaded 55 times, last: )
    • IMG_5628.JPG

      (334.9 kB, downloaded 49 times, last: )
    • IMG_5629.JPG

      (374.92 kB, downloaded 47 times, last: )
    • IMG_5630.JPG

      (300.06 kB, downloaded 53 times, last: )