Posts by Amberg

    Moin zusammen,

    ich hab' grad' noch mal in meinen Dokumenten nach Hinweisen auf jugoslawische Waffen gesucht.


    Das einzige was ich noch gefunden hab', war das Bestandsbuch der MG-Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 36 (Friedberg).

    Diese Einheit hatte 100 jugoslawische Seitengewehre im Bestand, aber kein einziges jugoslawisches Gewehr.

    Bei den Gewehren finden sich K98k, Gew.98 und VZ24.

    Also selbst bei einem Ersatzbattailon gab es keine einheitliche Bewaffnung. Das macht die Suche nach den entsprechenden Einheiten mit jugoslawischen m24 Gewehren auch nicht gerade einfacher.

    Gruß

    Wolfgang

    Moin Roman,

    eine weitere, wenn auch geringe, Möglichkeit besteht, die von Dir gesuchten Einheiten über die Soldbücher zu finden.

    Wenn das Soldbuch ordentlich geführt wurde, findet man dort auch die passende Info zur Waffe.

    Wende Dich doch mal an unsere Soldbuch-Sammler.

    Mein Beispiel hier mit zwei unterschiedlichen jugoslawischen Waffen ist leider von 1944. Nutzt Dir also vermutlich wenig.


    Die Waffen wurden m.W.n. alle im Kragujevac Arsenal produziert.

    heute mit neuem Namen: https://military-history.fando…a_Arms#Bolt_Action_Rifles

    Ein paar Informationen zu den Gewehren finden sich dort auch.

    Gruß

    und viel Erfolg bei der Recherche!

    Wolfgang


    001.jpg

    Moin,

    der Adler/63 Stempel ist ein Abnahmestempel. KEIN Beschusszeichen.

    Das sind auch keine Beschussoffiziere, sondern Abnahmebeamte/ -offiziere, die den Stempel "Adler/Nummer" zu verantworten hatten.

    Im Kaiserreich war das eine Krone über dem gotischen Anfangsbuchstaben des Verantwortlichen.


    Die Hülse schaut für mich schwer nach DWM Fertigung aus.

    DEUTSCHE WAFFEN- UND
    MUNITIONSFABRIKEN

    BERLIN

    "Fertigungsjahr"

    vgl.:

    DWM_1918.jpg

    Detailfotos von der Hülse mit den dort befindlichen Stempeln (rechts und links) wären hilfreich.

    Gruß

    Wolfgang

    ... ist für mich komisch, dass so viele von diesen Taschen für Reservefilter auftauchen ?

    Moin zusammen,

    ich glaube mal gelesen zu haben, dass zum Ende des Krieges hin alle Beteiligten ernsthaft über den Einsatz von chemischen Kampfstoffen nachgedacht haben.

    Vielleicht eine Panikreaktion ....?? Vorsorge???

    Wie sah es denn bei den Alliierten aus? Hatten die Reservefilter dabei?


    Danke

    Gruß

    Wolfgang

    Moin Thomas,


    Gasspürtrupps der Wehrmacht wäre eine Möglichkeit. Aber deren Zeugs war doch alles gummiert.

    Die Stoffbeutel mit den Ersatzfiltern, die mein Kollege gefunden hat, sind aus den 30er - 40er Jahren. Mal sehen, ob die Filtereinsätze von der Wehrmacht oder dem SHD sind.


    Ich dachte, ich hätte mal eine spätere Gasschutz-Fibel gesehen. Dann halt nicht. Schade!

    Nächste Woche quäl' ich mich erst mal durch die "Wehrhygiene". Vielleicht findet sich da was erhellendes.


    Danke

    Gruß

    Wolfgang

    Moin Pitt,


    hab' gestern noch mit einem befreundeten Sammler-Kollegen telefoniert. Der hat mir erzählt, dass er mal auf 'nem Flohmarkt 2 Beutel/Täschchen mit Ersatzfiltern bekommen hat. Diese Täschchen sind aus dünnen Leinen, haben keine Gürtelschlaufe und sind mit einer dünnen Zugschnur verschlossen. Er geht davon aus, dass diese Dinger für den Tornister evtl. Brotbeutel waren. ?

    Ich schau' mir das Zeugs mal an und mach' ein paar Fotos. Womöglich sind das wirklich Vorgänger von den Koppeltaschen. Aber wenn diese Beutel für den Tornister oder Brotbeutel waren, dann müssten sie in irgendeiner Packvorschrift zu finden sein. An sowas kann ich mich aber nicht erinnern. Also mal abwarten.


    Hast Du schon mal in eine späte Gasschutz-Fibel geschaut? Ich hab' leider nur eine von 1935. Die such' ich dann auch mal raus, wenn ich mir die "Wehrhygiene" zu Gemüte führe. ;)


    Gruß

    Wolfgang

    Moin Pitt,

    hatte Dich nicht vergessen, aber die "Beweislage" bzgl. 1.WK ist ebenfalls sehr dürftig.

    Mit der Einführung der Gasmaske wurde auch ein Ersatzfilter ausgegeben. Dieser befand sich zusammen mit der Gasmaske in der "grossen" Segeltuchtasche in einem extra Fach. Verpackt war der Ersatzfilter in einer mit Pappe ausgekleideten Blechdose.

    Aber das ist Dir vermutlich bereits bekannt.?

    Für mich schaut es so aus, als wenn jeder Soldat mit Gasmaske automatisch auch einen Ersatzfilter hatte.


    Die Koppeltaschen für den Ersatzfilter hab' ich bisher nur bei Infanterie und Pionieren gesehen. Aber das war eh' nur eine Handvoll Fotos.


    Über die Reichswehr hab' ich diesbezüglich NIX gefunden.


    Kommst Du irgendwie (Fernleihe ...?) an ein Exemplar von dem Buch "Wehrhygiene" von S. Handloser und W. Hoffmann? In der Auflage vom September 1944 könnte was drinstehen. ??? Ansonsten kann ich nächste oder übernächste Woche selbst mal nachschauen.


    Also erst mal nix neues/erbauliches von meiner Seite. :(


    Gruß

    Wolfgang

    Moin Thilo

    Quote


    .... entweder der Familie Knappe gehört, oder später Willy Schulz, der eine Tochter der Familie Knappe geheiratet hat.

    So vermute ich das auch. Wobei die Tendenz zu Willy Schulz als Eigentümer/Besitzer geht. Die Familie Knappe hatte eine Finca bei San Rafael.

    Hier noch zwei Fotos von Treffen auf der Finca Anker.

    Zu sehen sind Karl Knappe jun. mit Jungs von der "Abwehr".

    Das dritte Foto zeigt ein Treffen, das ich nicht genau zuordnen kann. Vermutlich auf der Finca bei San Rafael.

    Schulz und Knappe sind mit dabei.

    Gruß

    Wolfgang

    Hallo Raúl M,

    Diese Marinedienststelle war Teil der „Gruppe Nordsee”, in der neben Seeleuten auch deutsche Techniker und Fachkräfte zusammengefasst waren, um die Kampfkraft des spanischen Waffengefährten zu erhöhen.

    hier ein Foto der Finca Anker bei Burgos.

    Dort befand sich ebenfalls ein "Büro" der Gruppe Nordsee.

    Wem die Fica gehörte konnte ich noch nicht rausfinden. Ich vermute Willy Schulz, dem Schulleiter der Deutschen Schule in Madrid.

    Falls Du zu dieser Finca mal etwas findest, würde mich das sehr interessieren.


    Danke

    Gruß

    Wolfgang

    Vielleicht weißt Du hier mehr?

    Leider nicht! :(

    Ich hab' das Foto auch nur von einem Sammler aus den USA geschickt bekommen, den ich wg. eines originalen Jägerabzeichens angeschrieben hatte. Leider hat er keine Jägeruniform in seiner Sammlung.

    Gruß

    Wolfgang

    Moin zusammen,


    so ein Durcheinander langweilt mich!

    Eigentlich ging es doch um das vermeintliche Abzeichen auf dem Uniformfoto mit dem Urgrossvater.??

    Jetzt geht es auch noch um irgendein Abzeichen, das ein "Parteibonze" auf irgendeinem anderen Foto trägt. ???

    In welchem Zusammenhang stehen diese Anfragen?

    Soll es sich bei dem vermeintlichen Abzeichen auf dem Uniformfoto des Unteroffiziers um ein Gauehrenzeichen handeln??

    Da würde ich dann doch erst mal klären, ob ein Soldat der Wehrmacht so ein Abzeichen überhaupt hätte tragen dürfen.


    Ende und Aus.


    Gruß

    Wolfgang

    Moin,

    auf dem angehängten Foto ist oben links ein original Jäger Abzeichen zu sehen. Allerdings in BEVO Ausführung. Es gibt aber noch eine weitere Flagge mit noch mehr Abzeichen drauf. Mal sehen, ob ich an weitere Fotos rankomm'.

    Zu dieser Fahne/Flagge gibt es ein Tagebuch des US Soldaten wie und wo (Erfurt) er die Sachen gefunden hat, sowie eine eidesstattliche Erklärung, dass alles vor Kriegsende "gefunden" wurde, aber erst nach Kriegsende aufgenäht wurde.

    Ich frag mal nach, ob ich noch ein paar Detailfotos kriegen kann.

    Gruß

    Wolfgang

    Moin zusammen,


    für mich schaut es nicht nach einem Abzeichen/Orden aus.

    Ich halte diesen hellen Fleck für eine "Lücke" zwischen Arm/Ellenbogen und Taille. Man sieht also die Wand hinter dem Soldaten.


    Gruß

    Wolfgang


    edit:

    PS: dafür glaube ich rechts unterhalb des EK1 die Reflexion eines weiteren Abzeichens zu erkennen. Evtl. VWA.