Posts by ralfanton62

    Hallo Christian,


    Vielen Dank für deine Bemühungen - es MUSS sich im Burian handeln, es kommt sonst niemand anderes in Frage.

    Ich wollte die Unterschrift nur gerne noch einmal bestätigt wissen, um einen eventuellen Fehler auszuschließen.


    Die Unterschrift ließ sich in der Zwischenzeit bestätigen. :-)


    Major Ernst August Werner, Ritterkreuzträger, ist am 4. Februar 1945 in der Eifel gefallen.


    Viele Grüße

    Ralf

    Hallo und guten Tag,


    mir liegt eine Schwarz-Weiß-Kopie von einem Regimentsbefehl von GR 980 vom 18. Februar 1945 vor.


    Leider ist die Qualität entsprechend einer S/W-Kopie sehr schlecht, aus dem Grunde möchte ich euch fragen, ob vielleicht jemand anderes als Oberst Burian als Kommandeur in Frage kommen könnte?

    Meines Erachtens müsste Ewald Burian als Kommandeur klar zutreffend sein?


    Da die Kopie schlecht lesbar ist, habe ich den Scan mit Kontrast und Helligkeit entsprechend bearbeitet, um die Unterschrift deutlicher hervorzuheben.


    Hat jemand evtl. eine Unterschrift zum Vergleich und kann bestätigen, dass es sich um Burian handelt?


    Vielen Dank bereits an dieser Stelle


    Gruß


    Ralf Anton Schäfer



    Screenshot 2021-06-13 164515.jpg

    Hallo Stefan und Silvio...

    Euch beiden ebenfalls besten Dank. Das PDF reiche ich auch immer wieder weiter, da es oft nützlich ist, die Bestände der WASt zu erklären.


    Auf Area Control Form P.4 hätte ich eigentlich selbst kommen müssen, die gab es in der letzten Recherche ebenfalls, fand ich aber immer komplett ausgeschrieben. Manchmal muss man eben einen Stoß in die Rippen bekommen! ;-)


    Grüß mir das Saarland!


    Herzliche Grüße


    Ralf Anton Schäfer


    Hallo Eumex,

    rein vom Gefühl würde ich sagen es war die Nachrichtenabteilung vom Fallschirmjäger Regiment 11, wegen der Italien-Zuordnung.

    Das Sturmregiment scheint ja zu passen.

    Echt blöd mit der WASt-Auskunft. Ohne die zugehörigen Daten sind die Mitteilungen fast nutzlos.


    Ist alles wie Lesen im Kaffeesatz---


    Besten Dank und viele Grüße-

    Ralf


    Guten Morgen,

    eine Auskunft der WASt

    Screenshot 2021-05-31 104634.jpg


    186965870_187926436550284_3886921875850986112_n.jpg


    Da sich die Listen in der Digitalisierung befinden, werden nun Auskünfte ohne Datumszugehörigkeit erstellt, was leider nicht wirklich zielführend ist.


    Der Karteikarte nach war unser Obergefreiter in der 6./Sturmregiment (ohne Nummerangabe) - interpretiere ich 1 als zugehörig.

    Verwundung am 5.4.1944 durch Artl.Granatsplitter im Bereich der Schulter und rechter Arm, Abgang zum H.V.Pl. Romano.

    Dann Gefangenschaft in den USA, Frankreich und England... "Unterlagen über P4" ???


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    191545967_4167557953302649_5397955703379947748_n.jpg


    Rückseite der Karte gibt als Dienstzeit an 4.10.1941 - 27.11.44 - dann Kriegsgefangenschaft.


    Die Familie ist bisher nur bekannt, das der Mann in Russland gewesen ist und zum Ende in Italien an den Kämpfen um Monte Casino

    teilgenommen hat.


    Ein Foto lässt das EK II und Winterschlacht im Osten 1941/42 am Ordensspange sowie Fallschirmschützenabzeichen und Erdkampfabzeichen erkennen.

    Bei der Uniform handelt es sich um eine Südfront-Uniform.


    2. Kompanie Sturm Regiment

    11. Geschütz Kompanie Fallschirmjäger Ergänzung Regiment 1

    1. Kompanie Fallschirm Nachrichten Abteilung 11

    2. Kompanie Sturm Regiment

    Wie lässt sich das Einheiten-Wirr-Warr zuordnen, wenn überhaupt, da das Sturmregiment ja bereits 1942 für das Fallschirm-Jäger-Regt. 6 verwendet wurde?


    Bereits jetzt herzlichen Dank


    Gruß


    Ralf Anton Schäfer

    Hallo,

    Nach Rolle T311 R-143, Bild 0989 (fortführend wird der Fall wiederholt erwähnt, allerdings mit falscher Schreibweise des Namens) > Schepke anstelle Schottke <



    Gruß

    Ralf Anton Schäfer

    Hallo Rolf,

    leider ist es so ohne weiteres nicht möglich, Deiner Frage eine Antwort zuzusteuern.

    Biarritz war Garnisonsstadt mit Standorten zahlreicher deutscher Truppen. Schau mal hier, da wirst du sehen, welche Einheiten dort in Quartier waren.

    Standort Biarritz

    Du wirst um eine WASt-Anfrage in Berlin nicht umher kommen, es sei denn, die liegen Feldpostnummer, Wehrpass bzw. Soldbuch oder andere Unterlagen vor, aus denen man näheres erfahren kann.

    Bei der WASt kannst du einen Werdegang zu deines Vaters Militärzeit anfragen. Dazu musst du einen Benutzer- und Rechercheantrag stellen, allerdings musst dich hier auf recht lange Wartezeiten einstellen.

    Beide Anträge findest du hier WASt-Anträge


    Viel Glück und Erfolg bei der Suche


    Gruß


    Ralf Anton Schäfer

    Hallo many,

    dann solltest du deine Bände digitalisieren, mit Texterkennung nacharbeiten, auf einen alternativem Server zur Verfügung stellen und uns alle an deinen nicht vorhandenen Problemen teil haben lassen.

    :-)


    Gruß


    Grüß dich Eumex,


    du kommst drauf? Schön! Ich wünschte, das könnte ich auch behaupten, denn hier läuft es leider noch immer nicht.

    In den vergangenen Jahren hab ich das Problem erst ein einziges mal gehabt.


    Zum Verständnis: Zugriff AUF die Seite habe ich (und andere) auch, aber eine SUCHE löst (heute morgen) und gerade eben noch bei mir (im Siegerland), bei jemandem aus München und in Wilhelmshaven den Serverfehler aus.


    Gruß

    guten Morgen,


    seit den vergangenen Tagen ist (in meinem Fall) kein Zugriff mehr auf die Bildsuchlisten mehr möglich. Bei Facebook habe ich gestern erfahren, dass verschiedene Leute seit bereits mehr als einer Woche länger die Suche nicht ausführen können. Die Suche wird mit einer Fehlermeldung quittiert „Serverfehler in der Anmeldung“.


    Ich habe dies gerade dem DRK via Email mitgeteilt und hoffe darauf, das man bald wieder zugreifen kann auf die Seiten.


    Gruß


    Ralf Anton Schäfer

    Grüß dich Arndt,


    anbei die Vergrößerung...


    Es hat schon den Anschein als würde der General eine Bandspange besitzen, diese nur nicht angelegt haben. Einige Offiziere haben das gemacht, erinnere mich auch einen Hinweis in einem KTB gelesen zu haben, wo ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, früher verdiente Auszeichnungen gleich welcher Dienstsituation, wären verpflichtend zu tragen.


    Gruß


    Ralf

    Hallo,


    ich habe kürzlich bei Ebay das anhängende Foto ersteigert. Obwohl mir nicht bekannt ist, wer die gezeigten Personen sind.

    2021-03-09-0001_neu.jpg


    Aber: Ich wollte unbedingt das Foto besitzen, da ich exakt die gleiche Aufnahme in Schwarz-Weiß-Kopie besitze, diese Fotokopie befand sich im kuriosen Feldpost-Nachlass eines Oberleutnants, der in der 62. ID und später VGD diente. Kurios deswegen, weil der Nachlass leider "geplündert" war als ich ihn bekommen habe. Ich kann nicht einmal den Namen des Oblt. nennen, da sämtliche persönliche Daten mit Skalpell aus der Feldpost entfernt waren. :-( Leider ist über den sonstigen Werdegang des Briefeschreibers auch nichts weiteres bekannt, außer das er ab Sommer 1943 bis zunächst Dezember 1943 und dann ab Mai 1944 wieder der 62. ID angehörte.


    Auf der Fotokopie wurde der Major angekreuzt und rückseitig notiert "Juli 1944 bei uns, zusammen schwitzen angesagt" > das "Juli 1944 bei uns" könnte nun natürlich bedeuten "bei uns in der Division", "bei uns zu Hause", "bei uns im Lazarett" oder "bei uns im Abschnitt". Auf jeden Fall haben sich die beiden gekannt. Unter Umständen wurde der Major ab Juli 1944 im Rahmen der 62. ID eingesetzt?


    Vielleicht kann jemand hier den Generalmajor zuordnen? Dann könnte man unter Umständen den Major eingrenzen?


    So, nun ist fleißiges Rätselraten angesagt-


    Viele Grüße


    Ralf Anton Schäfer

    Hallo Karl,


    ein mir sehr befreundeter, damaliger Leutnant unterschied immer: "unserem Frankreichfeldzug" und "meinem Russlandfeldzug".


    Die in Frankreich gemachten Erfahrungen fasste er immer mit "unserem Frankreich(feldzug)" zusammen, bezog sich damit auf den tatsächlichen Feldzug von 1940 und auf 1944, die Zeit während der Normandie-Kämpfe bis er Ende November 1944 in Holland in Gefangenschaft geraten ist. Diese recht "kurze" Zeit führten zu 16 Nahkampftage mit Verleihung der selbigen, dazu Verwundetenabzeichen und EK und Beförderung zum Lt.d.R.


    Während des Feldzuges gegen Russland war er "nur" bis Februar 1942 dabei, zog sich Erfrierungen an Hand Füßen zu, dann war erst mal Schluss, er schlug die Uffz.-Laufbahn ein und wurde zunächst nach Südfrankreich verlegt, dann ab Juni 1944 an die Normandie zur Abwehr der alliierten Landung.


    Sinngemäße Worte aus einem unserer Schriftwechsel:

    "Als die Amis nach Frankreich gekommen sind, das war wohl eine erbarmungslose Hölle, aber n u r wegen dieser extremen Überlegenheit. Wo der Ami hinschlug und nicht gleich aufgefangen und abgewehrt konnte, da hatten wir kaum eine Chance und wurden förmlich zwischen seinen Zangenbewegungen zerquetsch! Tote, Verletzte, immer und überall. Aber während wir gegen die Russen gekämpft haben? Da war der Westfeldzug und die Normandie ein bewaffneter Spaziergang, in Russland herrschte zu jedem Augenblick und zu jeder Situation das nackte Entsetzen. Die meisten Auseinandersetzungen, Angriffe, Gegenstöße und sogar einfache Spähtrupps endeten oft unvermittelt im direkten Kampf Mann gegen Mann, dazwischen stundenlanges Artilleriefeuer, immer und immer wieder. Im Westen spürte ich kaum einen Moment Angst, in Russland kaum einen Augenblick nicht, schlimmer noch, sobald man trügerische Ruhe einkehrt, ob du im Unterstand bist oder sonst wo, dann springt dich die Panik an und macht mit dir was sie will. Der unglückliche Pfarrer sollte Trost spenden und konnte nur da sitzen zittern, weinen, warten auf den nächsten Angriff, diesen vielleicht überleben und wieder nur zittern, zittern, zittern."


    In Russland Verwundetenabzeichen, Infanteriesturmabzeichen.


    Er hat nach dem Krieg sein Theologiestudium wieder aufgenommen und während seiner Predigten öfters die Angst, den Krieg und die Unmenschlichkeit hervorgehoben


    Gruß


    Ralf Anton Schäfer

    Guten Morgen,


    auch wenn noch so viele Truppen durch den Raum gekommen sind, so hat es die schweren Kampfhandlungen nicht gegeben. Es gibt weder im Gefechtsbericht der 9. US. Panzergruppe (7. PD), die Hellenhahn und Westernohe besetzt hielt (und Rennerod mit Beschuss belegte), noch sonst wo Berichte über eine derart schwere Kampfhandlung.


    Ein Scharmützel mit Störfeuer, wie es im Zitat von Sven festgehalten ist, ist alles, was stattgefunden hat.


    Auch die in der FMS-B-848 von General v. Zangen mobilisierten Panzer sind nicht in Rennerod zum Einsatz gekommen, sondern haben mit einem Teil im Kreuzungsbereich B414/B54 gewirkt. Die Masse der Kampfhandlungen hat sich abgespielt im Raum Breitscheid-Driedorf-Herborn.


    Nördlich von Rennerod erreichte das Combat Command Howze (3 US-PD) am 27.3.1945 den Raum Löhnfeld - Heisterberg.

    Südlich deren rechter Flanke setzte die 7. US-PD nach und besetzte wie in Svens Zitat Rennerod. (Die B414 diente etwa als Abschnittsgrenze.)


    Die durch amerikanische Kräfte erbeutete Tagesmeldung, die General v. Zangen als Chef der 15. Armee an die Heeresgruppe B absendet, hielt fest:

    Quote

    53. Korps. "…war es dem Gegner möglich das LIII. Korps in großer Tiefe zu spalten, Friedewald, Salzburg, Rehe und Driedorf zu nehmen und den Vorstoß mit vorgeschobenen Elementen bis in die Nähe von Roth und Herborn vorzutreiben. Während der schweren Kämpfe südl. Roth wurden 3 feindl. Panzer und 1 Halbkettenfahrzeig durch unsere Panzer zerstört…"


    ... zusätzlich möchte ich auch noch das folgende Buch empfehlen: "Kriegsschauplatz Westerwald" von Oliver Greifendorf. Hier heißt es: "... Nachdem die US-Truppen von Rennerod aus am Abend des 26.03.1945 durch deustche Soldaten beschossen worden waren und dafür den Ort während der Nacht unter Feuer nahmen, setzten sie sich am frühen Morgen über die am heutigen Renneroder Friedhof vorbeiführende Napolenstraße in Richtung Ortsmitte in Bewegung. Zuvor schossem GIs den Kirchturm in Brand, da sie dort deutsche Scharfschützen vermuteten. Um mögliche Minen auszuweichen, fuhren die US-Kettenfahrzeuge auf Nebenstraßen nach Rennerod hinein, das schließlich ohne Widerstand in die Hände der Amerikaner fiel. ... " Seite 155/156


    Gruß und schönes WE


    Ralf Anton Schäfer

    Hallo Karruh,


    Aus dem After Action Report des 38. Armored Infantry Btl. (7. US Panzerdivision).




    The battalion moved on through MAXSAIN and was not halted again until the lead tank of the task force was hit by an enemy tank just outside AILERTCHEN. After knocking out one enemy tank, two others fleeing, the column again moved on. From AILERTCHEN it moved to HELLENHAUN- RENNEROD- WESTERNHOHE- MUNCHHAUSEN- HAIERN and at 1015 hours on 27 March 45 occupied its objectives at SINN, EDINGEN and FLEISHBACH.


    At 2100 hours on 27 March we received new operations instructions from CC R for continueing the attack to the NE.





    Viele Grüße


    Ralf Anton Schäfer

    Hallo Frank und alle Anderen,


    Wie schön fundiert deine Mitteilung ist! Hervorragend! SO macht die Recherche doch Spaß!


    Meine Anfrage in Arolsen wurde gestern ebenfalls beantwortet, allerdings mit negativer Auskunft.

    In der Nachricht an mich wurde darauf verwiesen, dass der Inhalt der Verfügung unbekannt ist und gleiche in Arolsen leider nicht vorliegt!
    Somit ist die Antwort, welche Du nun zur Verfügung stellst, ein absolutes Highlight!


    Vielen Dank für deinen Einsatz!


    Das es sich um die Bekleidung handelt müsste, war schon irgendwie offensichtlich, aber die Richtung der eindeutigen Markierung eines KZ-Häftlings habe ich nicht einen Augenblick einen Gedanken verschwendet!


    ...Ich hoffe, ich konnte Euch weiterhelfen!..

    JA! Auf jeden Fall! Und noch einmal ganz herzlichen Dank dafür!


    Viele Grüße


    Ralf