Posts by Johann Heinrich

    ... Ich glaube, ich kann das Thema damit schließen ...


    Hallo,


    ehrlich gesagt habe ich den Grund Deiner Frage nach der Opferliste im Zusammenhang mit dem von Dir genannten Verwandten noch nicht ganz verstanden, was suchst Du denn nun genau? Die Klärung der Todesumstände und die genaue Grabstelle Deines Verwandten? Oder geht es Dir einfach nur um die Namen aller Opfer dieses Luftangriffs?


    Ich finde es immer sehr bedauerlich, wenn sich hier im Forum Menschen anmelden, Fragen stellen, Informationen abgreifen und sich dann selbst nach nur wenigen Beiträgen nicht weiter an ihrer Fragestellung beteiligen...


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    nachfolgend ein paar gesammelte Daten zu dem Ritterkreuzträger (Verleihung posthum) Leutnant Hermann Danzer aus dem Panzer-Pionier-Bataillon 57. Im Forum und im Personenverzeichnis des LdW ist er anscheinend noch nicht zu finden, sein Eintrag im Verzeichnis der Ritterkreuzträger ist auch noch nicht aktiv. In den Erstgrablagen gibt es einen Eintrag, bei dem der Truppenteil und weitere Daten ggf. noch ergänzt werden könnten: Erstgrablagen

    Quellen: Gräberdatenbank Volksbund, Bundesarchiv/Invenio, Ostfriesische Tageszeitung, Ausg. Leer, Folge 14 vom 17.Januar 1941, Seite 2


    Gruß, J.H.


    Nachname: Danzer

    Vorname: Hermann

    Dienstgrad: Leutnant

    Geburtsdatum: 25.06.1916

    Geburtsort: Wien

    Todes-/Vermisstendatum: 20.06.1940

    Todes-/Vermisstenort: Bains-les-Bains


    Hermann Danzer ruht auf der Kriegsgräberstätte in Andilly. Endgrablage: Block 33 Reihe 10 Grab 697


    PERS 6/266755
    Danzer, Hermann

    Bestandsbezeichnung: Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht

    Geburtsdatum: 25.6.1916

    Amtsbezeichnung/Dienstgrad: Leutnant

    Unterlagenart: Personalakte

    Alte Signatur: PA/7795

    Benutzungsort: Freiburg

    ... verortet und datiert mit März 1945 Villa Springolo Treviso. Was mich überrascht ist der Uniformen-Mix ...


    Hallo,


    beim DHI in Rom gibt es die Datenbank mit einem Verzeichnis der deutschen Truppen und NS-Organisationen in Italien, in der auch für die Stadt Treviso einige Einträge verzeichnet sind - darunter z.B. Dienststellen des Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz (GBA). Vielleicht gehörten die abgebildeten Personen zum Stab oder waren Mitarbeiter dieser Dienststelle, d.h. z.B. aus den in der Region befindlichen NS-Organisationen (RAD, OT, TN usw.) jeweils ein zum Stab des GBA abgestellter Mitarbeiter/Verbindungsmann? Möglicherweise ist das ein Erinnerungsfoto dieses "bunten Haufens" aus allen möglichen Einheiten?


    Hier die 21 Datenbankeinträge zu Treviso, damit könnte man die weitere Suche evtl. etwas eingrenzen: http://militari-tedeschi.dhi-r…Modus=trunkiert&Zeilen=10

    Die Dienststelle des Arbeitseinsatzstabes des GBA befand sich demnach in der Via Re Umberto 25 in Treviso, leider finde ich auf die schnelle kein Vergleichsbild des dortigen Gebäudes.


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    zu Jüngers "In Stahlgewittern" ist schon vor einiger Zeit bei der Produktionsfirma Polarfilm ein Dokumentarfilm mit dem Titel "Ernst Jünger - Die wilde Schönheit der Gefahr" erschienen (auf DVD erhältlich), der sich auf eine Spurensuche an die im Buch beschriebenen Begebenheiten und Örtlichkeiten in Belgien und Frankreich begibt. Einen Trailer zu dieser Doku gibt es bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=marO_xZ8Uw4


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    da hier ja schon so viele interessante Daten zur SMS Emden zusammengekommen sind hänge ich noch ein Fundstück zum abenteuerlichen Rückmarsch von Teilen der Besatzung der versenkten SMS Emden unter Führung des KptLt. Hellmuth von Mücke an.

    Quelle: Wiener Zeitung Nr.106 vom 10.Mai 1915, Seite 5


    Dazu noch der Hinweis auf den zweiteiligen Dokumentarfilm "Unter kaiserlicher Flagge" zum Schicksal der Emden-Besatzung, einen Trailer gibt es bei youtube: https://www.youtube.com/watch?v=DftOyS9SK7s

    Gruß, J.H.

    Hallo,


    zu den Ereignissen um den Ort Klessin bei Kriegsende 1945 gibt es auch einen Spielfilm aus dem Jahr 2018 mit dem Titel "Verloren in Klessin", hier ein Trailer bei youtube: https://www.youtube.com/watch?v=XNr1D7TZVnw


    Der Heimatverein Wuhden hat zu den Kämpfen um die "Festungen" Wuhden und Klessin und auch zu den Dreharbeiten weitere Informationen auf seiner HP eingestellt, darunter auch Berichte zur heutigen Gräbersuche und Gefallenenbergung in der Region: http://www.heimatverein-wuhden.de/


    Gruß, J.H.

    ... Ich bin überzeugt, dass es heute viele Menschen gibt, die noch nie eine warme Milch, frisch von der Kuh, getrunken haben ...

    Hallo Karl,


    bei der Bundeswehr wäre solch eine "Melk-Aktion" im Einsatz heute sicher nicht mehr möglich, da müsste der Einheitsführer seine Truppe sicherlich erstmal nach eventuellen Lactose-Intoleranzen befragen und ggf. vor Genuß auch den Truppenarzt zu Rate ziehen... ^^

    Warme Kuhmilch kenne ich auch noch aus der Kindheit, inzwischen liegt mir der gekühlte Tetra-Pack aber näher.


    Gruß, J.H.

    Deutsche Kriegsgräberstätte Tarabya/Türkei - Fliegerschicksal 1.Weltkrieg


    Hallo,


    anbei ein PK-Bericht aus dem 1.Weltkrieg zum Tod des bayr. Uffz. Ludwig Preußner und seiner Beisetzung in einer Grabstelle auf dem Gelände der damaligen Deutschen Botschaft in Tarabya (Therapia) in der Türkei. Preußner war im Jahr 1915 u.a. als Angehöriger der deutschen Militär-Mission in Konstantinopel als Flieger und Flugausbilder zur türkischen Armee abkommandiert, er verunglückte im Mai 1915 mit seiner Maschine während eines Ausbildungsfluges tödlich. Ob es sich bei der in dem Bericht genannten Grabstelle im Botschaftspark um die heutige Kriegsgräberstätte handelt, ist mir leider nicht bekannt.

    Quelle: Jeversches Wochenblatt Nr.126 vom 30.Mai 1916, Seite 3 u. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge


    Nachname: Preußner

    Vorname: Ludwig

    Dienstgrad: Leutnant

    Geburtsdatum: 10.04.1888

    Geburtsort: Hölle/Bayern

    Todes-/Vermisstendatum: 04.05.1916


    Ludwig Preußner ruht auf der Kriegsgräberstätte in Tarabya. Endgrablage: Grab 185


    Er ist auch in den Verlustlisten 1914 - 1918 (bayr. Liste Nr. 272) verzeichnet, bei Ancestry und in den bayrischen Archiven lässt sich sicherlich noch weiteres zu ihm finden.


    Gruß, J.H.

    ... In der Dokumentation zum Luftkrieg über Bremen im 2.Weltkrieg bei historic.de sind für diesen Luftangriff 129 Todesopfer verzeichnet ...


    Hallo,


    hab noch mal schnell den Eintrag zu diesem Luftangriff bei Fritz Peters rausgesucht, der auch die Quelle des o.g. Beitrages bei historic.de ist, Zitat:


    18.März 1943

    … 108. Luftangriff auf Bremen. Fliegeralarm: 15.00 Uhr. Gegen 15.20 Uhr erfolgt ein Einflug von etwa 30 USA-Bombern aus nördlicher Richtung. Der Angriff richtet sich gegen den Bremer Vulkan in Bremen-Vegesack und die Bremer Wollkämmerei in Bremen-Blumenthal. Es werden 133 Sprengbomben abgeworfen, fast sämtlich à 1100 lbs. Die Wirkung ist erheblich. Verluste: 129 Gefallene, 35 Schwer- und 31 Leichtverletzte. Entwarnung: 16.12 Uhr …

    Quelle: Zwölf Jahre Bremen, 1933 - 1945, Autor Fritz Peters


    Gruß, J.H.

    ... Friedrich ("Fritz") Emil Georg August Hellwig ...
    ...geb. 7.8.1898 in Korbach ...


    Hallo,


    könnte es sich bei dem genannten Geburtsdatum um einen Zahlendreher handeln? Dies aus dem Bundesarchiv zum Fritz Hellwig, mit dem Vornamen Friedrich (gleiches Geburtsdatum) gibt es dort weitere Akten im Bestand.


    Gruß, J.H.


    R 9361-III/567422
    Hellwig, Fritz

    Bestandsbezeichnung: Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der SS und SA

    Geburtsdatum: 8.7.1898

    Geburtsort: Corbach / Waldeck

    Unterlagenart: Sachakte

    Alte Signatur: SA / 4000001506

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde

    Quelle: Bundesarchiv/Invenio


    Hallo Thilo,


    da muss sich "Cuxpedia" aber ranhalten, um die Seite noch mit Leben zu füllen... =O Ich schau mal, was ich zu dem Schoner noch finden kann.


    Zum SA-Schoner DUHNEN und zur Trauerfeier und Beisetzung der geborgenen Opfer auf dem Kieler Nordfriedhof am 25.Januar 1937 noch zwei Berichte, dort ist von 15 Särgen die Rede.

    Quelle: Jeversches Wochenblatt Nr.18 vom 22.Januer 1937, Seite 1 u. Nr.21 vom 26.Januar 1937, Seite 1


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    diese Personensuche ist ja auch schon älter und leider offen geblieben und der Threadstarter war seitdem wohl auch nicht mehr im Forum aktiv; trotzdem scheint es sich bei den im Thread genannten Personen Jörg Schuchard und Georg Schuchard um zwei verschiedene Personen zu handeln. Für weiterführende Recherchen (und auch zur Richtigstellung der Namen) vielleicht noch interessant:


    R 9361-II/901468
    Schuchard, Georg
    Bestandsbezeichnung: Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der NSDAP / Parteikorrespondenz

    Geburtsdatum: 3.2.1909

    Unterlagenart: Sachakte

    Alte Signatur: VBS 1 / 1110014860

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde


    PERS 6/164527
    Schuchard, Georg

    Bestandsbezeichnung: Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht

    Geburtsdatum: 3.2.1909

    Amtsbezeichnung/Dienstgrad: Fl. Oberingenieur

    Unterlagenart: Personalakte

    Alte Signatur: LP/31778

    Benutzungsort: Freiburg



    PERS 6/219865
    Schuchard, Jörg

    Bestandsbezeichnung: Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht

    Geburtsdatum: 28.1.1915

    Amtsbezeichnung/Dienstgrad: Leutnant Kr.O.

    Unterlagenart: Personalakte

    Alte Signatur: LP/86722

    Benutzungsort: Freiburg

    Missing Fw. Georg Schuchardt (F) MIA Uffz. August Brünninghof (Bm) MIA Uffz. Willi Schirmer (B) MIA Uffz. Walter Wieser (Bf) MIA

    Dazu noch die entsprechenden Einträge aus den Vermisstenbildlisten, der Flugzeugführer müsste demnach der Fw (Lt. posthum?) Jörg Schuchard und nicht Georg gewesen sein. August Brünninghof ist in den VBL bzw. unter diesen Einheiten nicht verzeichnet, beim Volksbund ist anscheinend keiner aus dieser Besatzung zu finden. In der Kracker-Datenbank ist Schuchard aufgrund fehlender oder ungenauer Personendaten ebenfalls mit den beiden Vornamen Georg und Jörg verzeichnet: http://www.aircrewremembered.c…kerDatabase/?q=Schuchardt

    Quellen: VBL Band LK Seite 109 (Jörg Schuchard); Band LH Seite 68 (Wilhelm Schirmer) u. LH Seite 69 (Walter Wieser)


    Gruß, J.H.

    ... seine Flucht von Bischofsburg nach Bartenstein gegen Ende (bearbeitet: Januar) 1945 ...


    Hallo,


    wenn Du zum Thema Flucht aus Ostpreußen recherchierst, könnte diese Dissertation vielleicht noch interessant für Dich sein: Sammlung von Dissertationen und wissenschaftlichen Arbeiten


    Gruß, J.H.


    Edit: Der Link zur Dissertation im Thread funktioniert leider nicht mehr, sie ist hier zu finden: https://media.suub.uni-bremen.…/elib/2370/1/00010706.pdf

    ... Josef Kappl, geb. am 10.05.1891 in Ochsenberg …

    ...7.8.1915 versetzt zum Fußartilleriebataillon 217, Fußartillerie-Batterie 376 ...

    ... Also weder ein Chevauleger noch ein Säbelhieb, sondern Dienst als Kanonier bei der schweren Artillerie und wahrscheinlich durch einen Rohrkrepierer oder ähnliches schwere Verletzungen im Gesicht …

    Hallo,


    nach längerer Zeit noch eine kleine Ergänzung zu dieser Suche bzw. Bestätigung des klasse Rechercheergebnisses von Jörg oben:

    Josef Kappl ist mit den genannten Daten auch in den Verlustlisten vom 15.Juli 1916 zu finden. Er wurde als Angehöriger der Fußartillerie-Batterie 376 durch Unfall schwer verletzt; Schreibweise des Vornamen dort abweichend mit "ph", also Joseph: http://des.genealogy.net/eingabe-verlustlisten/search


    Gruß, J.H.