Posts by Johann Heinrich

    ... etwas zum Nachdenken ...


    Hallo Kordula,


    was mich an der Doku auch sehr nachdenklich gestimmt hat: Die Familie des Ritterkreuzträgers Wollschlaeger wohnte in Bamberg zur Miete in einem Mehrfamilienhaus in der Schützenstraße 20 - ein Haus, das sich im Besitz der Familie von Stauffenberg befand: https://www.postler-wohnanlage…amberg-stauffenberg-villa


    Artur Wollschlaeger soll seine Vermieter noch lange nach dem Krieg als "Verräter" beschimpft und verachtet haben...


    Gruß, J.H.

    Hallo Ludwig,


    vielen Dank für das "Teamwork"! :thumbup:


    Zur besseren Lesbarkeit hier noch mal zusammenhängend der ganze Brief:


    An das Wehrbezirkskommando I. Dortmund.

    Erhalte heute die traurige Nachricht, das mein Sohn Werner Hültenschmidt, geb. 29.August 1921, am 6.August 1941 bei Lessniki (Südukraine) gefallen ist.

    Ich habe die Absicht, meinen Sohn nach dem Kriege nach Dortmund überführen zu lassen. Aus diesem Grunde bitte ich um Angabe, wo ich diesen Antrag einreichen muß?

    Gleichzeitig bitte ich um die Angabe des zuständigen Wehrmachtsfürsorgeamtes. Sollten Formulare darüber bestehen, so werde ich dieselben in den nächsten Tagen

    von Dortmund aus abholen lassen.

    Eine Abschrift der Mitteilung seines Komp.-Führers füge ich bei.

    Heil Hitler!

    Dr. A.Hültenschmidt


    Danke & Gruß, J.H.

    ... Faszinierend ist, daß das Ergebnis beim googln des Namens Konnenberger das Ergebnis ist: NICHTS! KEIN TREFFER! ...


    Hallo,


    zu Rudolf Konnenberger gibt es im Bestandsverzeichnis des Bundesarchivs zwei Einträge, falls noch nicht bekannt:


    R 9361-II/559567

    Konnenberger, Rudolf

    Bestandsbezeichnung: Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der NSDAP / Parteikorrespondenz

    Geburtsdatum: 14.3.1908

    Unterlagenart: Sachakte

    Alte Signatur: VBS 1 / 1060035284

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde



    R 9361-III/537072
    Konnenberger, Rudolf

    Bestandsbezeichnung

    Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der SS und SA

    Geburtsdatum: 14.3.1908

    Unterlagenart: Sachakte

    Alte Signatur: VBS 286 / 6400023119

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde


    Gruß, J.H.

    ... Es geht um meinen Grossonkel Werner Hültenschmidt, geb. 29.08.1921 in Dortmund ...


    Hallo,


    um es etwas übersichtlicher zu machen - es geht um diesen beim Volksbund verzeichneten Soldaten:


    Nachname: Hültenschmidt

    Vorname: Werner

    Dienstgrad: Obergefreiter

    Geburtsdatum: 29.08.1921

    Geburtsort: Dortmund

    Todes-/Vermisstendatum: 06.08.1941

    Todes-/Vermisstenort: Lessniki


    Werner Hültenschmidt ruht auf der Kriegsgräberstätte in Kiew. Endgrablage: Block 1 Reihe 14 Grab 543


    Einen Teil des eingestellten Briefes lese ich so (Unsicherheiten in kursiv), sicherlich kann es jemand noch vervollständigen:


    An das Wehrbezirkskommando I. Dortmund.

    Erhalte heute die traurige Nachricht, das mein Sohn Werner Hültenschmidt, geb. 29.August 1921, am 6.August 1941 bei Lessniki (Südukraine) gefallen ist.

    Ich habe die Absicht, meinen Sohn auf dem Wagen nach Dortmund überführen zu lassen. Aus diesem Grunde bitte ich um Angabe, wo ich diesen Antrag einreichen muß?

    Gleichzeitig bitte ich um die Angabe der zuständigen ...

    ...

    Eine Abschrift der Mitteilung seines Komp.-Führers füge ich bei. Heil Hitler! Dr. A.Hültenschmidt


    Gruß, J.H.

    ...hattest Du den Beitrag gesehen oder nur zufällig im Nachhinein entdeckt? ...


    Hallo Kordula,


    die Doku hatte ich am Samstag im TV gesehen, darin wird u.a. über den Besuch Dr. Wollschlaegers in seiner Geburtsstadt Bamberg und des Nürnberger Parteitagsgelände anlässlich einer Vortragsreise berichtet. Im Rahmen dieses Besuches kam es u.a. auch zu einem Treffen mit dem Betreiber diverser Traditions-Blogs zum Panzer-Regiment 35, Hans-Jürgen Zeis.

    Zeis überreichte an Dr. Wollschlaeger bei diesem Treffen die Reste einer jüdischen Thora-Rolle, aus deren Seiten Angehörige des Pz.-Rgt 35 im Osteinsatz Ersatz-Dichtungen für ihre Panzermotoren zurechtgeschnitten hatten.


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    am vergangenen Sa., dem 20.07. lief (leider wieder sehr versteckt im Spätprogramm) um 22.45 Uhr in der ARD/Phoenix eine sehenswerte Dokumentation über den Mediziner Dr. Bernd Wollschlaeger.

    Dr. Wollschlaeger ist der Sohn des ehemaligen Ritterkreuzträgers Artur Wollschlaeger, der als Offizier im Panzer-Regiment 35 als "Eroberer von Orel" bekannt und mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde. https://programm.ard.de/TV/The…/?sendung=287251907960192


    Dr. Wollschlaeger hat die familiären (Nachkriegs-)Erlebnisse mit seinem Vater und seinen daraus resultierend eigenen Lebensweg in einem Buch mit dem Titel "Ich bin Jude aus dem Herzen" veröffentlicht: https://www.europa-verlag.com/Autor/5480/BerndWollschlaeger.html


    Gruß, J.H.

    Hallo Mathias,


    aus den bekannten Gründen schreibe ich Dir den Namen und Hinweis zum Bestattungsort des betreffenden Offiziers dann per PN. Wäre ja wirklich ein toller Zufall, wenn sich vor Ort gerade ein Umbettungsteam befindet und den Friedhof mit seinem Grab ebenfalls lokalisieren könnte.


    Gruß, J.H.

    ... Es ist anzunehmen, dass zumindest sieben der Gefallenen identifiziert werden ... Die Gefallenen lagen seit dem Jahr 1944 und ein Teil von 1945 in der Grablage ....


    Hallo Mathias & Stefan,


    ist euch bekannt, ob in dieser Grenzregion in Kroatien zukünftig noch weitere Umbettungen stattfinden werden oder war das jetzt eine erst-/einmalige Umbettungsaktion aufgrund gezielter Hinweise auf diese Gräber? Mir ist der Name eines deutschen Offiziers bekannt, der vermutlich im Mai 1944 auf einem Friedhof in einem Nachbarort des Dorfes Tovarnik beigesetzt wurde und mit dieser Erstgrablage aktuell auch immer noch in der Gräberdatenbank des Volksbundes verzeichnet ist.


    Gruß, J.H.

    ... Evtl weiss jemand von euch welche Kaserne das ist ...


    Hallo,


    es muss nicht unbedingt ein Wasserturm in einer Stadt oder in einer in dieser Stadt gelegenen Kaserne sein, Du solltest Deine Suche vielleicht auch auf die Truppenlager der Truppenübungsplätze ausweiten. Der Wasserturm vom Lockstedter Lager z.B. sieht äußerlich fast genauso aus wie der auf Deinem Bild (nur wirkt der im oberen Bereich optisch etwas breiter), der Wasserturm des Lagers Döberitz hatte eine ähnliche Bauform. http://hohenlockstedt.info/html/geschichte.html


    Gruß, J.H.

    ... nur alte Frauen wussten um das Geheimnis, dass sich im Kirchgarten deutsche Gräber befinden ...


    Hallo Stefan,


    Danke für diesen Bericht! Man kann den heute sicherlich hochbetagten einheimischen Zeitzeugen gar nicht dankbar genug sein, dass sie ihr Wissen teilen und sich dank dieser Hinweise immer noch bisher völlig unbekannte Gräber auffinden lassen. Hoffentlich lassen sich die ehemaligen Träger der gefundenen EKM noch identifizieren...


    Danke & Gruß, J.H.

    ... Laut Auskunft der Wast wurde er in Cherbourg gefangen genommen und kam dann in ein Lazarett in England( Aukland???) nach 2 Monaten dann in die USA ins Atterbury Prisoner Camp ..


    Hallo,


    einer meiner Onkel geriet als Angehöriger des Zollgrenzschutzes bei der Kapitulation der Festung Cherbourg am 26.Juni 1944 in britische Gefangenschaft und wurde am 10.Dezember 1946 von den Briten aus dieser entlassen. Da gab es wohl zig Möglichkeiten für den einzelnen Kriegsgefangenen...


    Gruß, J.H.

    ... ich musste daraufhin mein Interesse an der Suche begründen und mir wurde mitgeteilt, dass Familienforschung kein ausreichendes Interesse ist ...

    Hallo,


    da Du nicht in direkter Linie mit Deinem Großonkel Heinrich Henke verwandt bist, wird es für Dich wohl schwer, die gewünschten Auskünfte zu erhalten. Entweder suchst Du Dir direkte Nachkommen (seine Kinder oder Enkel) und lässt Dir von diesen entsprechende Vollmachten ausstellen - oder Du versuchst es mal mit sehr freundlichen und höflichen Anfragen und dem Argument "Klärung seines Schicksals und Verbleibes" bei den Institutionen und hoffst dabei auf etwas "Goodwill" der beteiligten Mitarbeiter. Das hat bei meiner Familienforschung bisher fast immer geklappt - einige Institutionen sind wohl auch froh, wenn sie heute noch ein paar offene "Altfälle" aufklären und endlich abschließen können ;)


    Wenn Dir bekannt ist, bei welchem Gericht im Jahr 1961 der Beschluss zur Todeserklärung ergangen ist, könntest Du dort oder in einem entsprechenden zuständigen Archiv noch fragen, ob zu diesem Vorgang noch eine Akte vorhanden ist. Darin könnten sich evtl. Aussagen von damaligen Kriegskameraden oder Augenzeugen befinden, die im Verfahren zum Schicksal von Heinrich Henke befragt wurden.


    Gruß, J.H.

    ... Ich lese gerade über das Thema 126. Infanterie-Division, aber ich kann nicht zuordnen zu welchen Armeekorps, Armee und Heeresgruppe mein Opa gehörte ...


    Hallo,


    die 126.Inf.-Div. war bei Beginn des Unternehmen Barbarossa im Verband der 16.Armee bei dem X.Armee-Korps der Heeresgruppe A unterstellt. Wenn Du den Weg Deines Großvaters im Krieg nachverfolgen möchtest, solltest Du Dich aber eher direkt auf sein Regiment oder auf seine Division konzentrieren - in den übergeordneten Kommandobehörden mit deren ständig wechselnden Kommandeuren, Einheiten und Einheits-Unterstellungen wird es sehr schnell unübersichtlich! Außerdem wurden oftmals auch einzelne Einheiten wie die z.B. Artillerie-Regimenter aus ihrem ursprünglichen Verband (der Division) herausgelöst und von den übergeordneten Kommandoeinheiten als sogenannte "Heerestruppe" überall dort an der Front eingesetzt, wo es gerade brenzlig wurde.


    Im Lexikon gibt es noch einen Beitrag zur Gliederung eines Artillerie-Regiments, aber auch da gab es im Verlauf des Krieges verschiedene Abweichungen bzw. Ergänzungen:

    http://www.lexikon-der-wehrmac…r/Artillerie-Regiment.htm


    Gruß, J.H.

    Almudeina-Friedhof Madrid


    Hallo,


    anbei ein Pressebericht aus dem Jahr 1942 zur Errichtung eines Denkmals für Angehörige der Legion Condor auf dem Madrider Almudeina-Friedhof, die im Einsatz über der Stadt Guernica gefallen sind.

    Quelle: Salzburger Volksblatt, Folge 155 vom 4.Juli 1942, Seite 3

    Weiterführend dazu noch ein Link zu einem Pressebericht in der Sächsischen Zeitung aus dem Jahr 2017 zur Beseitigung dieses Denkmals: https://www.saechsische.de/die…r-von-madrid-3669798.html

    Hallo,


    anbei ein kurzer Pressebericht zum General der Flakartillerie Friedrich Hirschauer, der anlässlich seines 40jährigen Dienstjubiläums erschien und ein paar Angaben zu seinem militärischen Werdegang enthält.

    Quelle: Salzburger Volksblatt, Folge 155 vom 4.Juli 1942, Seite 3


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    anbei ein kleiner Zufallsfund zur 1./Straßen-Bau-Bataillon 523. In dem angehängten Pressebericht schreibt ein Olt. d. R. Ing. Nagels (als Kp.-Fhr.?) einen kurzen Erlebnisbericht über den Einsatz dieser Kompanie im Polenfeldzug 1939. Als Bataillonskommandeur wird dort ein Major Hansl genannt, als Transportleiter ein Hauptmann Dr. Riese aus München. Im Lexikon sind leider noch keine weiteren Informationen zur Einheit zu finden.

    Quelle: Salzburger Volksblatt, Folge 90 vom 16.April 1940, Seite 2


    http://www.lexikon-der-wehrmac…Gliederungen/Pioniere.htm


    Gruß, J.H.