Posts by Johann Heinrich

    ... SS-Obersturmführer Übel, gefallen am 1.8.1944 in Percy. Ich finde nichts über Ihn, nichtmal den Vornamen ...


    Hallo,


    eigentlich doch gar nicht so schwer, etwas zu finden?


    Nachname: Übel

    Vorname: Ludwig

    Dienstgrad: Hauptsturmführer

    Geburtsdatum: 08.03.1916

    Todes-/Vermisstendatum: 30.07.1944


    Ludwig Übel ruht auf der Kriegsgräberstätte in La Cambe. Endgrablage: Block 47 Grab 5


    R 9361-III/211022
    Uebel, Ludwig
    Bestandsbezeichnung: Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der SS und SA

    Geburtsdatum: 8.3.1916

    Unterlagenart: Sachakte

    Alte Signatur: VBS 283 / 6060010235

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde


    R 9361-III/560609
    Uebel, Ludwig
    Bestandsbezeichnung: Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der SS und SA

    Geburtsdatum: 8.3.1916

    Unterlagenart: Sachakte

    Alte Signatur: VBS 286 / 6400046678

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde


    Quellen: Gräberdatenbank Volksbund u. Bundesarchiv/Invenio


    Gruß, J.H.


    Edit: Zum Ritterkreuzträger Hans Eckert noch der Eintrag im Lexikon: http://www.lexikon-der-wehrmac…nenregister/E/EckertH.htm

    Hallo,


    anbei noch ein kleines Fundstück zum Major Henning von Blomberg; sogar in der Traueranzeige der Familie fehlt der auf dem Grabkreuz der Erstgrablage genannte "Hans".

    Quelle: Völkischer Beobachter, Ausg. Wien Nr.335 vom 1.Dezember 1942, Seite 5


    Gruß, J.H.


    Edit: Auch in der Personalakte im Bundesarchiv ist als Name nur Henning von Blomberg verzeichnet:


    PERS 6/82979
    Blomberg, Henning von
    Bestandsbezeichnung: Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht

    Geburtsdatum: 3.2.1905

    Amtsbezeichnung/Dienstgrad: Major
    Unterlagenart: Personalakte

    Alte Signatur: PA/65546

    Benutzungsort: Freiburg

    ... Schintlholzer, Luis; Obersturmführer ------------------------------------- b.Stab XXXVI (10.12.1938-00.00.0000)

    Hallo,


    anbei noch ein kleines Fundstück zur Verleihung des Deutschen Kreuz in Gold an den genannten Obersturmführer Schintlholzer.

    Quelle: Innsbrucker Nachrichten Nr. 211 vom 8.September 1942, Seite 3


    Gruß, J.H.
    Edits: Pressebericht zur Verleihung des EK 1 an Luis Schintlholzer bzw. Beförderung zum Obersturmführer eingefügt.

    Quelle: Innsbrucker Nachrichten Nr. 102 vom 1.Mai 1942, Seite 5

    Verlinkung zum Beitrag zu Dr. Theodor Ulm eingefügt.

    Rechtsberater


    Dr. Ulm, Theodor; Untersturmführer ------------------------------------------------ 22.03.1938-09.09.1939 (4)
    Dr. Ulm, Theodor; Obersturmbannführer ------------------------------------------ 10.09.1939-15.03.1942 (4)

    Zum Obersturmbannführer Dr. Theodor Ulm hier noch ein Beitrag mit ein paar Infos: Gauamtsleiter Dr. Theodor Ulm


    ... wobei mein Antrag an die WASt noch läuft und ich leider (noch) nichts genaueres zu seiner Laufbahn sagen kann ...


    Hallo,


    könntest Du bitte nach Möglichkeit die persönlichen Daten von Josef "Sepp" Pfeuffer noch etwas ergänzen und ist Dir etwas zu seinem Verbleib bekannt? In der Traueranzeige der Familie wird kaum etwas genannt und in der Gräberdatenbank des Volksbundes ist er anscheinend bisher nicht verzeichnet?

    Im Forum von 12oclockhigh.net hat jemand einen Beitrag zum Absturz dieser Maschine geschrieben, als Todesdatum wird dort der 20.12.1941 genannt: http://forum.12oclockhigh.net/showthread.php?t=31041


    Demnach war Olt. Pfeuffer Beobachter in einer Hs 126B-1 der 2.(H)/41, Pilot war wohl der schon im vorherigen Beitrag genannte Hptm. Girke: http://www.lexikon-der-wehrmac…arer-Geschwader/Index.htm


    Gruß, J.H.


    ... habe hier ein paar Fotos und einen Gefechtsbericht/ Stellungnahme und den Eintrag ins KTB zum Abschuss eines britischen Flugzeuges ...


    Hallo,


    die genannte Typhoon JP755 ist auch bei aircrewrembered.com verzeichnet, als Pilot wird dort ebenfalls der Flight Officer George Leslie Sinclair, als Absturzursache "Abschuss durch Flugabwehr bei Overflakkee am 4.Oktober 1943" genannt. Es gibt dort u.a. ein Gruppenfoto, auf dem Sinclair zusammen mit mehreren Kameraden als PoW im Stalag Luft III in Sagan abgebildet ist: http://aircrewremembered.com/llewelyn-ronald-ernest.html


    Gruß, J.H.

    ... das ist ja besonders tragisch, dass er am Tage seiner Beförderung zum OGefr. am 21.05.1941 gefallen ist ...


    Hallo,


    Johannes Heisters ist nicht am Tag seiner Beförderung gefallen. Die Daten des Bundesarchives/WASt bedeuten nur, dass es am 12.12.1939 eine Meldung über ihn an die WASt oder einen übergeordneten Truppenteil gab (vermutlich wegen des Lazarettaufenthaltes), in der er mit dem Dienstgrad Gefreiter genannt wurde.

    Am 21.05.1941 erfolgte dann eine weitere Meldung (vermutlich war dies die Verlust- oder Todesmeldung seines Truppenteiles), in der er mit dem Dienstgrad Obergefreiter genannt wurde. Sein genaues Beförderungsdatum zum Obergefreiten ist aus den vorliegenden Unterlagen nicht bekannt oder wurde in dieser Meldung nicht mitgeteilt, daher der Vermerk dazu in Klammern.


    Gruß, J.H.

    ... Die Farbfolge der Bänder scheint mir bei dem Obergefreiten rechts im Bild von außen nach innen eher schwarz-weiß-rot (EK2?) zu sein ...


    Hallo,


    der rechts auf dem Gruppenbild stehende Obergefreite trägt im Knopfloch das Band zum EK 2 o d e r dem KVK 2 (das ist bei schwarz-weiß-Aufnahmen sehr schwer zu bestimmen) und darunter noch das Band zur Ostmedaille. Außerdem tragen die beiden außen stehenden Obergefreiten jeweils mindestens noch das Infanterie-Sturmabzeichen und anscheinend dazu jeweils noch das Verwundetenabzeichen in schwarz. Insgesamt sind auf dem Bild wohl drei Obergefreite und (an zweiter Position von links) ein Unteroffizier zu erkennen - also evtl. ein Gruppenführer mit (Teilen?) seiner Gruppe? Auffällig an dem Bild ist auch, dass die beiden äußeren Soldaten schon mehrfach ausgezeichnet sind, während die beiden mittleren noch gar keine Auszeichnungen tragen?!


    Könntest Du bitte mal die von Dir schon erwähnte Auskunft des Bundesarchivs/ex. WASt zu Deinem Großonkel hier einstellen (bitte vorher alle personenbezogenen Daten des Erstellers unkenntlich machen)?


    Gruß, J.H.

    ... Bild 2 (das Gruppenfoto) müsste von Anfang 1940 stammen, er ist der Zweite von links ...


    Hallo,


    das Bild 2 kann frühestens im Jahr 1942 aufgenommen worden sein. Die links und rechts außen stehenden Soldaten auf diesem Bild tragen jeweils im Knopfloch erkennbar das Band zur Ostmedaille (rote Markierung), die erst im Mai 1942 durch Hitler gestiftet wurde. Die Aufnahme muss also danach entstanden sein! http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/mwio.html

    Auf allen drei eingestellten Bildern sind Angehörige des Heeres abgebildet, alleine aus diesen Bildern lässt sich kein Zusammenhang mit einer Zugehörigkeit zur Luftwaffe bzw. der Fallschirmjägertruppe herleiten. Die auf Bild 1 und 3 und der auf Bild 2 (zweiter von links stehende) abgebildeten Soldaten sind Unteroffiziere, Dein Großonkel ist aber laut Gräberdatenbank als Obergefreiter gefallen - kann es sich vielleicht um eine Verwechslung handeln?


    Gruß, J.H.


    Edit:

    ... in den Erstgrablagen findest du einige Gefallene der 5. Kp. ...

    Thiel, Hans


    Der von Roland im Thread schon genannte Oberleutnant Hans Thiel war der Kompaniechef der 5./FschJgRgt. 2, die Stellenbesetzung vom 10.05.1940 nach Kurowski:


    FschJg-Rgt. 2

    (Regimentsstab noch nicht aufgestellt)


    I.Bataillon

    Bataillonskommandeur: Hauptmann Noster

    Adjutant: Oberleutnant Heckel

    1.Kompanie: Oberleutnant Schlichting

    2.Kompanie: Hauptmann Merten

    3.Kompanie: Oberleutnant von Roon

    4.Kompanie: Hauptmann Morawetz


    II.Bataillon

    Bataillonskommandeur: Hauptmann Pietzonka

    Adjutant: Oberleutnant Knobloch

    5.Kompanie: Oberleutnant Thiel

    6.Kompanie: Hauptmann Schirmer

    7.Kompanie: Oberleutnant Zimmermann

    8.Kompanie: Oberleutnant Paul


    III.Bataillon

    (noch nicht aufgestellt)

    Quelle: Sturz in die Hölle, Kurowski/Heyne-Verlag 1986, Anlagen

    Files

    Hallo Christina,


    Jan-Bernd Uptmoor, der Dir oben schon geantwortet hat, hat bereits vor einiger Zeit ein Buch zur Geschichte des Fliegerhorstes Vechta herausgebracht, zu finden auch hier im Forum im Thread "Neuerscheinungen": Neuerscheinungen


    Weiterhin ist im Band 2 der vierteiligen Buchreihe "Beiträge zur Geschichte der Stadt Vechta" ein Beitrag von August Wöhrmann mit dem Titel " Erinnerungen an den Fliegerhorst Vechta" erschienen. Das Buch ist im antiquarischen Buchhandel noch zu finden, z.B. beim ZVAB: https://www.zvab.com/


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    hier noch eine Dissertation neueren Datums, die im Thread und Forum wohl noch nicht genannt wurde:


    Titel: DEUTSCHE SOLDATENGRÄBER DES ZWEITEN WELTKRIEGES ZWISCHEN HELDENVERHERRLICHUNG UND ZEICHEN DER VERSÖHNUNG


    Autor: Nina Janz / Dissertation


    Ort / Jahr: Universität Hamburg / September 2018


    Thematik: Kulturwissenschaftlich-historische Fallstudien zur Entwicklung des Umganges mit dem Kriegstod


    Inhaltsverzeichnis:

    VORWORT

    ABBILDUNGEN

    1. EINLEITUNG

    1.1 THEMENVORSTELLUNG UND FORSCHUNGSLEITFRAGE

    1.2 FORSCHUNGSSTAND

    1.3 METHODENUBERSICHT

    1.4 QUELLENGRUNDLAGEN

    1.5 ZITATIONEN UND NUTZUNG VON BESONDEREN BEGRIFFLICHKEITEN


    2. THEMENEINFÜHRUNG

    VOM ERDHÜGEL IN MARATHON BIS ZUM MODERNEN SOLDATENFRIEDHOF


    3. HAUPTTEIL

    3.1 DIE DEUTSCHEN SOLDATENGRÄBER IM ZWEITEN WELTKRIEG –

    BEGRÄBNIS, BAU UND SINNDEUTUNG IM NATIONALSOZIALISMUS UND IM MILITÄR

    3.1.1 Die Organisation und Struktur der Wehrmachtgräberfürsorge

    3.1.2 Praxisbeispiele für Bestattungen

    3.1.3 Der Kriegstod im Heldenkult

    3.1.4 Pläne und Entwürfe für Soldatenfriedhöfe von Architekt Wilhelm Kreis und der Wehrmacht

    3.1.5 Die Aneignung der Landschaft

    3.1.6 Zwischenbilanz Teil I

    3.2 DIE DEUTSCHEN SOLDATENGRÄBER DES ZWEITEN WELTKRIEGES IN DER NACHKRIEGSZEIT – UMGANG, PFLEGE UND ERINNERUNG

    3.2.1 Soldatengräber als Orte der Erinnerung

    3.2.2 Entstehung des Deutsch-Russischen Kriegsgräberabkommens und der Beginn der Arbeit des Volksbundes in Russland

    3.2.3 Exhumierungspraxis des Volksbundes

    3.2.4 Versöhnungsbotschaft

    3.2.5 Arbeit fur den Frieden

    3.2.6 Zwischenbilanz Teil II


    4. SCHLUSSBETRACHTUNG

    5. ANHANG

    5.1 LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS

    5.1.1 Primärquellen

    5.1.2 Sekundärquellen

    5.2 LISTE DER VERÖFFENTLICHUNGEN

    5.3 KURZFASSUNG DER ERGEBNISSE


    Quelle: https://ediss.sub.uni-hamburg.…9623/pdf/Dissertation.pdf


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    gestern (08.09.) lief bei arte ab 21.50 Uhr eine Dokumentation mit dem Titel "Hollywoods Zweiter Weltkrieg". Darin wird über die Arbeit der von der US-Army für Propagandazwecke beauftragten, bekannten Filmregisseure wie z.B. Frank Capra und Billy Wilder berichtet: https://www.arte.tv/de/videos/…ywoods-zweiter-weltkrieg/


    Direkt im Anschluss lief dann ab 23.25 Uhr die Doku "Hitlers Hollywood" über die deutsche Filmwirtschaft während der NS-Zeit: https://www.arte.tv/de/videos/…-000-A/hitlers-hollywood/


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    anbei noch eine Traueranzeige für den Kriminalobersekretär/SS-Hauptscharführer Alois Fasching, laut Anzeige durch "Unglücksfall" gestorben:


    Nachname: Fasching

    Vorname: Alois

    Dienstgrad: Kriminalobersekretär/SS-Hauptscharführer

    Geburtsdatum: 25.05.1898

    Geburtsort: Marburg

    Todes-/Vermisstendatum: 30.12.1944

    Todes-/Vermisstenort: nicht verzeichnet

    Beisetzung am 4.1.1945 auf dem "Heldenfriedhof" in Marburg/Drau.

    Quelle: Völkischer Beobachter, Ausg. Wien Nr. 10 vom 12.Januar 1945, Seite 3


    In der Gräberdatenbank des Volksbundes ist er mit den genannten Daten anscheinend nicht zu finden, Fasching war laut Traueranzeige Angehöriger der 89.SS-Standarte:

    89.SS-Standarte


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    noch mal kurz nachgeschaut, im BA/MA in Freiburg liegt eine Personalakte von Ernst Wallner - falls noch jemand seine Recherchen vertiefen möchte:


    PERS 6/222054
    Wallner, Ernst
    Bestandsbezeichnung: Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht

    Geburtsdatum: 21.2.1910

    Amtsbezeichnung/Dienstgrad: Hauptmann Kr.O.
    Unterlagenart: Personalakte

    Alte Signatur: LP/88924

    Benutzungsort: Freiburg


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    anbei ein Pressebericht und eine Traueranzeige zum Tod des Gauamtsleiters Dr. Theodor Ulm. Er wird in dem Bericht auch als Angehöriger der allg. SS (seit 1935) mit dem letzten Dienstgrad Obersturmbannführer genannt, im Personenverzeichnis und mit der Forumssuche ist er anscheinend noch nicht zu finden.

    Quelle: Innsbrucker Nachrichten Nr. 73 vom 27.März 1943, Seite 3


    Gruß, J.H.

    ... Unteroffizier auf der Schulterklappe - Stern auf dem Arm? Bei der Bundeswehr Fahnenjunker ...


    Hallo nochmal,


    der "Fahnenjunker mit Unteroffiziersschulterklappen und Stern auf dem Arm" muss dann aber frühe Bundeswehr gewesen sein ^^ Die aktuellen Dienstgradabzeichen der Offiziersanwärter der Bundeswehr findest Du hier, der Fahnenjunker trägt die normalen Unteroffiziersklappen mit jeweils zusätzlich aufgeschobener silberner Kordel, analog dazu dann der Fähnrich und Oberfähnrich:

    https://www.bundeswehr.de/reso…JwNXM9/image_original.jpg

    Bildquelle: https://www.bundeswehr.de/port…8LTL2922DM6A0AQEQ4BS92027


    Gruß, J.H.

    ... scheint der linke Soldat einen Stern auf dem Ärmel zu haben, Unteroffizier auf der Schulterklappe - Stern auf dem Arm? ...


    Hallo,


    der linke Soldat ist ein "Oberschütze, Obersoldat" o.ä., die Schulterklappen sind die eines Mannschaftsdienstgrades. Durch die helle, farbige Umrandung (evtl. weiß für Infanterie?) sehen die Schulterklappen denen eines Unteroffiziers etwas ähnlich, allerdings hatten die Unteroffiziersklappen eine deutlich breitere, silberfarbige Auflage - siehe auch hier: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Soldat/Heer/Heer.htm


    Die Beschriftung der EKM lautet 2./I.EB. 159 - also 2.Kp./Infanterie-Ersatz-Bataillon 159: http://www.lexikon-der-wehrmac…ErsBat/InfErsBat159-R.htm

    Der Buchstabe "I" wurde damals auf Erkennungsmarken oftmals als "J" gestempelt, um Verwechslungen mit der römischen Ziffer "I" zu vermeiden, da z.B. die Bataillone innerhalb der Regimenter in der Regel mit römischen Ziffern durchnummeriert waren - also z.B. I.Btl., II.Btl., III.Btl usw.


    Gruß, J.H.


    Edit: Der auf dem Foto rechts abgebildete Soldat trägt ein Verwundetenabzeichen in schwarz auf der linken Brusttasche und im Knopfloch das Band zur Ostmedaille, die erst im Mai 1942 durch Hitler gestiftet wurde. Die Aufnahme muß also nach diesem Datum gemacht worden sein: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/mwio.html

    ... Ob mein Urgroßvater in einem echten Gulag in Haft war oder in einem Kriegsgefangenenlager weiß Ich nicht ...


    Hallo,


    Du könntest in den Datenbanken der Dokumentationsstelle bei der Stiftung Sächsische Gedenkstätten nachschauen, ob er dort namentlich verzeichnet ist: https://www.stsg.de/cms/dokste…t/Datenbanken/datenbanken


    In ein "Gulag" bzw. ein sowjetisches Straflager kam man eigentlich erst nach einer Gerichtsverhandlung, in der z.B. einem Soldaten Kriegsverbrechen, Spionage oder ähnliche Vergehen nachgewiesen werden sollten. Oftmals wurden die Angeklagten Kriegsverbrecher dann zu langjährigen Haftstrafen in diesen Arbeitslagern verurteilt, aus denen sie in der Regel nicht bereits nach ein oder zwei Jahren vorzeitig wieder entlassen wurden - auch nicht aufgrund von Erkrankungen.


    Wenn er Luftwaffenoffizier oder Wehrmachtbeamter war, könnte (unabhängig von einer Auskunft im Bundesarchiv/Abteilung PA in Berlin) im Bundesarchiv/Militärarchiv in Freiburg eine Personalakte zu ihm archiviert sein, dazu kannst Du in der Online-Suchmaschine Invenio des Bundesarchives ebenfalls mit den Personendaten eine Personensuche im dortigen Archivbestand durchführen: https://invenio.bundesarchiv.de/basys2-invenio/main.xhtml


    Falls Du mit diesen Suchmaschinen nicht zurechtkommst, helfe ich gern ;)


    Gruß, J.H.