Posts by Johann Heinrich

    Hallo,


    beim Auktionshaus Weitze wurde vor einiger Zeit der sehr umfangreiche Militärnachlass des Olt. z. S. Johannes "Hannes" Backhaus mit zahlreichen Dokumenten wie z.B. seinem Soldbuch angeboten: https://www.weitze.net/militar…s_Flottillle__322723.html

    Backhaus war während seiner Dienstzeit in der Kriegsmarine unter anderem Seekadett auf dem Linienschiff Schlesien, Kommandant des Schnellbootes S 30 und auch Träger des Deutschen Kreuz in Gold.


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    die Volkswagen AG bietet hier aus ihrer Schriftenreihe zur historischen Kommunikation den Band 13 mit dem Titel "Vom Vorwerk zum Fahrwerk - Eine Standortgeschichte des Volkswagen Werks Braunschweig" zum herunterladen im Format pdf. an. Darin enthalten auch etwas zur Lehrlingsausbildung bei Volkswagen in den Jahren von 1938 bis 1945 und der oben schon genannten "Akademie für deutsche Jugendführung": https://www.volkswagenag.com/p…ory/deutsch/Heft13_DE.pdf


    Gruß, J.H.

    Hallo,

    ... Nach fünfzehnstündigem Kampf war der Maimont mit seinen beherrschenden Höhen in deutscher Hand ...

    zur Erstürmung der französischen Befestigung auf dem "Maimont" in der Region Pirmasens unter Beteiligung der durch den Oblt. Schoene geführten Infanteriekompanie anbei noch ein kurzer PK-Bericht. Namentlich wird in dem Bericht auch ein Feldwebel Eckstein genannt.

    Quellen: lochstein.de u. Ostfriesische Tageszeitung, Folge 116 vom 20.Mai 1940, Seite 7


    Gruß, J.H.

    Hallo,

    Wo wurden im Zeitraum 1929-1940 Bordmechaniker für Flugzeuge ausgebildet ?

    ein Großteil der Bordmechaniker der Luftwaffe rekrutierte sich (vor allem in dem genannten Zeitraum) aus den Schülern der Fliegertechnischen Vorschulen, die eigens zum Zweck der Nachwuchsgewinnung und -Ausbildung von technischem Personal in der Unterführerlaufbahn bei der Luftwaffe (zum Teil auch mit direktem Bezug oder im direkten Werksbereich neben den eigenen Werksausbildungsstätten bei verschiedenen deutschen Flugzeugbauern) gegründet wurden. Unser Forumsmitglied dr.rudolf/Rudolf Kinzinger hatte dazu schon mal einen sehr ausführlichen Forumsbeitrag hier geschrieben: Flieger-Technische Vorschulen der Luftwaffe (Fl.T.V.Lw.)


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    ein paar gesammelte Daten zu dem am 22.12.1942 in Gefangenschaft in Kanada verstorbenen, als "Verteidiger des Halfayapasses" bekannt gewordenen Major d. Res. Wilhelm Bach, zum Zeitpunkt der Verleihung des Ritterkreuzes Bataillonskommandeur des I./Schützen-Regiment 104. In der Datenbank der CWGC ist er anscheinend mit falschem Alter bzw. Geburtsjahr verzeichnet; der Personeneintrag im Verzeichnis der Ritterkreuzträger im LdW ist noch nicht aktiv.

    Quellen: LdW, Bundesarchiv/Invenio, Gräberdatenbank Volksbund, Commonwealth War Graves Commission u. Völkischer Beobachter, Ausg. Wien Nr.10 vom 10.Januar 1943, Seite 1


    Gruß, J.H.


    PERS 6/38773

    Bach, Wilhelm

    Bestandsbezeichnung: Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht

    Geburtsdatum: 5.11.1892

    Amtsbezeichnung/Dienstgrad: Major d.R.

    Unterlagenart: Personalakte

    Alte Signatur: H 2/30366

    Benutzungsort: Freiburg


    Name: Bach

    Vorname: Wilhelm

    Dienstgrad: Major

    Geburtsdatum: 05.11.1892

    Geburtsort: Ober-Öwisheim

    Todes-/Vermisstendatum: 22.12.1942

    Todes-/Vermisstenort: Chorley Park Spital Toronto

    Wilhelm Bach ruht auf der Kriegsgräberstätte in Kitchener. Endgrablage: Grab 48B


    Wilhelm Bach

    German Army

    Died 22 December 1942

    Age 20 Years old

    Buried or commemorated at Kitchener (Woodland) Cemetery, Grave 48B, Canada

    Hallo,


    im Bundesarchiv sind zwei Bestände zum OTL Hermann Leibold verzeichnet, in der zweitgenannten Personalakte im Militärarchiv in Freiburg ist vermutlich auch sein militärischer Werdegang zu finden. Wäre vielleicht auch zur Ergänzung der Stellenbesetzung der dort noch fehlenden Kommandeure des Pi.-Btl. 305 im Lexikoneintrag interessant.

    Quelle: Bundesarchiv/Invenio


    Gruß, J.H.


    R 9361-II/627040

    Leibold, Hermann

    Bestandsbezeichnung: Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der NSDAP / Parteikorrespondenz

    Geburtsdatum: 16.4.1891

    Unterlagenart: Sachakte

    Alte Signatur: VBS 1 / 1070017660

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde


    PERS 6/6871

    Leibold, Hermann Andreas Josef

    Bestandsbezeichnung: Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht

    Geburtsdatum: 16.4.1891

    Amtsbezeichnung/Dienstgrad: Oberstleutnant

    Dienststelle: Heer

    Unterlagenart: Personalakte

    Alte Signatur: 32666

    Benutzungsort: Freiburg


    Edit:

    ... Im KTB der 305 ID das Anfang 1941 beginnt ist kein Leibold mehr zu finden

    Dort ist als Kommandeur des Pio.Bat. 305 Oberstleutnant Hertel gelistet

    Auch im weiteren Verlauf des KTB und der Wiederaufstellung 1943 ist kein Leipold zu finden ...

    Auch in den Vermisstenbildlisten der Bataillonsangehörigen (alt und Neuaufstellung) und in der Gräberdatenbank Volksbund ist der Oberstleutnant Hermann Leibold nicht verzeichnet. Im Bundesarchiv sind mit Invenio mehrere umfangreiche Bestände zum Pi.-Btl. 305 u.a. aus den Verlustmeldungen des Heeres, Kriegstagebücher und Sammlungen von Bataillonsbefehlen sowie zu den Divisionseinheiten der 305. Inf.-Div. (digitalisiert mit Sperrvermerk) aus dem Abwicklungsstab Stalingrad zu finden, falls weiterführend noch interessant..

    Hallo,


    noch ein paar Fundstücke und Daten zu dem Ritterkreuzträger Otto Bukatschek, zum Zeitpunkt der Verleihung war er SA-Sturmmann und Unteroffizier im Schützen-Regiment 52.

    Quellen: Bundesarchiv/Invenio, Deutsche Zeitung im Ostland, Ausg. Riga Nr.39 vom 12.September 1941, Seite 4 u. Bremer Zeitung Nr.253 vom 12.September 1941, Seite 2


    Gruß, J.H.


    R 9361-III/569934

    Bukatschek, Otto

    Bestandsbezeichnung: Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der SS und SA

    Geburtsdatum: 14.1.1915

    Geburtsort: Morgenthau

    Unterlagenart: Sachakte

    Alte Signatur: SA / 4000004023

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde

    Hallo,


    vielleicht noch interessant: Im Staatsarchiv in Bremen ist eine digitalisierte Fotostrecke (Laufzeit 1938) mit 36 s/w-Aufnahmen von verschiedenen Einheiten (z.B. U 7 und U 8 ) der U-Flottille Lohs / 3. U-Flottille im Bremer Freihafen II (Überseehafen) zu sehen; die Flottille wurde im Januar 1940 durch Zusammenlegung mit weiteren Einheiten zur 1. U-Flottille umgegliedert. Bitte beachten, die Bilder sind mit Wasserzeichen und einem Copyright versehen: https://www.arcinsys.niedersac….action?detailid=v8969252


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    nach längerer Zeit an dieser Stelle noch mal ein Literaturhinweis zur Marinekaserne Glückstadt:


    Gruß, J.H.


    Titel: Die Geschichte der Marinekaserne Glückstadt und der in ihr beheimateten Truppenteile von 1936 bis 2004

    Autor: Ralf Zielinski

    Herausgeber: Dr. Lars Bünning

    Verlag: k.A./evtl. Eigenverlag?, Glückstadt 2016, 204 Seiten

    ISBN: 9783000536991

    Preis: ca. 22,00 €

    Hallo,


    zum dem gefallenen Ritterkreuzträger Hauptmann (Major) Johann (auch Hans oder Hanns) Magold aus der Sturmgeschütz-Brigade 311 noch ein paar gesammelte Daten, sein Eintrag im Verzeichnis der Ritterkreuzträger im LdW ist noch nicht aktiv. Im Bundesarchiv ist eine Personalakte zu ihm archiviert, im Forum ist er weiterhin auch bereits mit Einträgen in den Erstgrablagen und in der Sammlung der Totenzettel jeweils mit den Daten vom Volksbund zur Grablage verzeichnet.

    Quellen: FdW, LdW, Bundesarchiv/Invenio, Völkischer Beobachter, Ausg. Wien Nr.287 vom 18.Oktober 1944, Seite 3 u. Kleine Wiener Kriegszeitung, Folge 51 vom 29.Oktober 1944, Seite 2


    Gruß, J.H.


    PERS 6/52651

    Magold, Johann

    Bestandsbezeichnung: Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht

    Geburtsdatum: 16.11.1918

    Amtsbezeichnung/Dienstgrad: Hauptmann

    Unterlagenart: Personalakte

    Alte Signatur: PA/34864

    Benutzungsort: Freiburg

    Hallo,

    ... Auf der Schulterklappe kann man eine 10 erkennen ich würde sagen für Panzerregiment 10 ...

    ... Das ist ein anderer Franz Lettau. Mein Verwandter wurde am 18.1.1912 in Anticken geboren und ist in Ungarn vermißt ...

    zu dieser älteren Personensuche noch mal ergänzend der bisher noch nicht genannte Eintrag in den VBL (leider ohne Bild), Franz Lettau ist im Band FO auf Seite 197 verzeichnet, als Truppenteil ist die Panzer-Berge-Kompanie 10 mit der Feldpostnummer 15230 genannt.

    Beim Volksbund gibt es einen leider sehr unvollständigen Datenbankeintrag mit abweichendem Geburtsjahr, möglicherweise handelt es sich dabei um einen Schreib-/Übertragungsfehler und den Gesuchten? Geburts- und Vermisstenort weichen beim DRK ebenfalls von den von Bettina genannten Orten ab.

    Quellen: Gräberdatenbank Volksbund, LdW u. Vermisstenbildlisten des DRK


    Gruß, J.H.


    Name: Lettau

    Vorname: Franz

    Geburtsdatum: 18.01.1922

    Todes-/Vermisstendatum: 02.02.1945

    Nach den dem Volksbund vorliegenden Informationen gilt Franz Lettau als vermisst.


    Edit: Die Feldpostnummer 15230 war bis zur Umgliederung an den Kraftfahrzeug-Abschleppzug der Panzer-Abteilung 67 vergeben, darüber lässt sich dann auch weiterführend eine Verbindung zu dem von Sascha auf dem Foto als Einheit bestimmten Panzer-Regiment 10 herstellen.

    Hallo,


    zwei weitere Namen von Soldaten, die am 21.Februar 1944 hingerichtet wurden. Beide wurden durch das Gericht der Division Nr. 463 zum Tode verurteilt, bei dem Grenadier Albert Tilsner ist aus den Inhaltsangaben zum Dokumentenbestand im NLA ersichtlich, dass er anscheinend wegen Wehrkraftzersetzung angeklagt war. Nachfolgend zwei gekürzte Auszüge aus den Mitteilungen zur Überstellung der Verurteilten in das Zuchthaus Brandenburg-Görden mit dortiger Bekanntgabe des Vollstreckungstermins und dem zwei Stunden später folgenden Hinrichtungsvollzug.

    Quellen: Bundesarchiv/Invenio, Arolsen Archives u. Niedersächs. Landesarchiv Oldenburg


    Gruß, J.H.


    An das Zuchthaus Brandenburg/Havel - Görden 14.Februar 1944


    In der Strafsache gegen den ehemaligen Grenadier Albert Tilsner, geb. am 15.10.1905 in Königsberg/Pr., ist mit der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Berlin als Zeitpunkt der Vollstreckung des Todesurteils Montag, der 21.2.1944, 13.00 Uhr vereinbart worden. T. wird am 21.2.1944 gegen 9.00 Uhr dort eingeliefert werden. Die Bekanntgabe des Termins erfolgt um 11.00 Uhr an den Verurteilten.


    In der Strafsache gegen den ehemaligen Pionier Robert Hackemann, geb. am 26.02.1922 in Barmen, ist mit der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Berlin als Zeitpunkt der Vollstreckung des Todesurteils Montag, der 21.2.1944, 13.00 Uhr vereinbart worden. H. wird am 21.2.1944 gegen 9.00 Uhr dort eingeliefert werden. Die Bekanntgabe des Termins erfolgt um 11.00 Uhr an den Verurteilten.

    Hallo,

    ... Am 25. 11.1944 wurde um 11.40 Uhr das Flugfeld durch eine Fortress (B 17) und drei Jäger angegriffen ...

    ... Es war, nach meiner Meinung, kein geplanter Angriff ...

    vielleicht sind die nachfolgenden Aufzeichnungen aus den Einsatzberichten der USAAF noch hilfreich? Am 25.11.1944 waren demnach durch die 8th Air Force zwei Einsätze (Mission 723 und 724) auf Industrieanlagen und Rangierbahnhöfe bei Merseburg und Bingen geplant, die 9th Air Force flog weitere Einsätze und Aufklärung gegen Einrichtungen im Bereich der im Text genannten Orte; Zitat (gekürzt):

    Quelle: aircrewrembered.com


    Gruß, J.H.


    EUROPEAN THEATER OF OPERATIONS (ETO)

    STRATEGIC OPERATIONS (Eighth Air Force): 2 missions are flown.

    Mission 723: 1,043 bombers and 965 fighters are dispatched to hit the synthetic oil plant at Merseburg, Germany using H2X and a marshalling yard; 8 bombers and 6 fighters are lost: 1. 671 of 766 hit the Leuna oil plant at Merseburg and 9 hit targets of opportunity; 8 B-17s are lost, 4 damaged beyond repair and 197 damaged; 7 airmen are KIA, 5 WIA and 64 MIA. Escort is 716 of 800 P-51s; they claim 9-0-8 aircraft on the ground; 6 P-51s are lost (pilots MIA) and 1 damaged beyond repair.

    2. 254 of 271 B-24s hit the Bingen marshalling yard; 43 B-24s are damaged; 1 airman is WIA. Escort is 129 of 130 P-47s.


    Mission 724: 7 B-17s and 6 B-24s drop leaflets in France, the Netherlands and Germany during the night.

    The 36th Bombardment Squadron (Heavy), VIII Fighter Command starts daily operations as a screening force for the bombardment divisions; it is assigned

    the task of protecting the Eighth's primary VHF and fighter-to-bomber communications from interception during assembly; the increase of flak

    batteries around German military and industrial installations soon compels the 36th to increase radar countermeasures on each mission; the 36th remains

    on this assignment until the end of war in Europe


    TACTICAL OPERATIONS (Ninth Air Force):

    In Germany, the 9th Bombardment Division hits an ordnance arsenal at Landau, road junctions, and an ammunition dump at Neustadt and Kaiserslautern; fighters escort the 9th Bombardment Division and Eighth AF, fly armed reconnaissance and support ground forces E of Aachen and between Merzig and Sarreguemines, France. ...

    Hallo,


    gestern (31.01.) lief im Programm von arte noch einmal die Dokumentation "Ein Tag in Auschwitz", in der u.a. anhand von privaten Bildaufnahmen des SS-Angehörigen Bernhard Walter, die während seiner Dienstzeit im Jahr 1944 dort von ihm angefertigt wurden, ein Tagesablauf in diesem Konzentrationslager rekonstruiert wird: https://www.arte.tv/de/videos/…0-A/ein-tag-in-auschwitz/


    Ebenfalls im Programm von arte wurde schon die Dokumentation "Medizinversuche in Auschwitz - Clauberg und die Frauen von Block 10" über die medizinischen Versuche zur Zwangsterilisation von weiblichen KZ-Häftlingen gezeigt: https://www.arte.tv/de/videos/…zinversuche-in-auschwitz/


    Gruß, J.H.

    Hallo,

    ... Auch gibt es bei Dahn einen (Soldaten) - Ehrenfriedhof, sowie weitere in unmittelbarere Nähe ...

    ein kleines Fundstück zu dem gefallenen Gefreiten (lt. Volksbund abweichend Schütze) Josef Hahn, der genaue Todesort und seine Einheit sind in der Traueranzeige leider nicht genannt.

    Quellen: Gräberdatenbank Volksbund u. Völkischer Beobachter, Ausg. Wien Nr.318 vom 14.November 1939, Seite 7


    Gruß, J.H.


    Name: Hahn

    Vorname: Josef

    Dienstgrad: Schütze

    Geburtsdatum: 13.12.1914

    Geburtsort: Ritzing

    Todes-/Vermisstendatum: 28.10.1939

    Josef Hahn ruht auf der Kriegsgräberstätte in Dahn. Endgrablage: Block 1 Reihe 6 Grab 623

    Hallo,

    ... Lt. der Vermisstenbildliste ist mein geuschter Soldat Steinacker im März/45 in Reichenbach vermisst.

    Im Mai/45 gibt es 2 Einträge: einer in Reichenbach, einer in Reichenberg. Distanz dazwischen ca. 50 km.


    Wie korrekt sind die Einträge beim DRK? ...

    in den Einträgen der Vermisstenbildliste sind nicht die Vermisstenorte genannt; es handelt sich bei den Ortsangaben lediglich um den Ort der letzten bekannten Meldung der als Vermisst verzeichneten Personen. Aus diesen Angaben kann man keine Rückschlüsse ziehen, dass sich der Vermisste oder seine Einheit zum Zeitpunkt der Vermisstmeldung dort auch aufgehalten haben. Siehe auch hier in den Nutzungshinweisen des DRK zu den Vermisstenbildlisten, da ist eigentlich alles schon erklärt: https://www.drk-suchdienst.de/…misstenbildlisten-online/


    Gruß, J.H.

    Hallo,

    RAD-Abteilung 6/110 Friedrichshain 01.10.1936
    Standort: Friedrichshain (poln. Wodnica) / Kreis Wohlau
    Belegung des Lager ist für den Zeitraum ?? belegt
    Sonstiges: ??
    Quelle: ??


    TK 25 "Wohlau" 4665 , 1944

    zu den RAD-Einheiten im Kreis Wohlau/Schlesien noch eine Ergänzung für den Standort Tarxdorf.

    Quelle: Bundesarchiv/Invenio


    Gruß, J.H.


    Verlegungen im RAD:

    Mit Wirkung vom 3.9.40 wurde verlegt:

    RAD-Abteilung K 4/110 nach Tarxdorf, Kreis Wohlau


    Edit: Ein weiterer kleiner Fund zur RAD-Abteilung 5/93 "Markgraf Albrecht", als Standort wird der Ort Roskow in Brandenburg genannt. Eine Lager-Ansichtskarte mit Datumsangabe 1936 gibt es hier: https://www.akpool.de/ansichts…hsarbeitsdienst-abtlg-593

    Quellen: deutsche-biographie.de, akpool.de u. Bundesarchiv/Invenio


    R 77/5910

    Abteilung 5/93 Roskow (W 40) "Markgraf Albrecht".- Goldenes Buch der Reichsarbeitsdienstabteilung

    Laufzeit: 1934 - 1943

    Unterlagenart: Sachakte

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde

    Hallo,


    ein weiterer Name, leider gehen die Hintergründe für die Erschießung des Leutnant Doermer aus den Inhaltsangaben zu den Aktenbeständen nicht hervor. Der als Täter genannte OTL Wolfgang Becker ist als Kommandeur des Inf.-Rgt. 725 bzw. Gren.-Rgt. 725 im Lexikoneintrag nicht genannt.

    Quellen: Nieders. Landesarchiv Wolfenbüttel, Bundesarchiv/Invenio u. Gräberdatenbank Volksbund


    Gruß, J.H.


    NLA WO 62 Nds Fb. 2 Nr.461

    Titel: Prozeß vor dem Landgericht Braunschweig gegen Wolfgang Becker, ehem. Kommandeur des Infanterieregiment 725, wohnhaft in Salzgitter-Lebenstedt, wegen:

    Erschießung des Leutnants Heinrich Doermer, Führer eines Granatwerferzuges beim Infanterieregiment 562 auf dem Rückzug bei Zwittau in Böhmen am 7. Mai 1945

    Enthält:

    u.a.: Zeugenaussagen von Augenzeugen und ehem. Mitgefangenen Beckers aus der Kriegsgefangenschaft 1959;

    Urteil im Prozeß gegen Becker vor dem Landgericht Braunschweig 1959;

    Entscheidung des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe zum Revisionsantrag der Staatsanwaltschaft 1960

    Laufzeit: 1959 - 1961

    Band 1

    Alte Archivsignatur: 62 Nds Zg 47/1983 Nr. 57

    Nebenlaufzeit von 1958

    Nebenlaufzeit bis 1964


    R 9361-III/32588

    Doermer, Heinrich

    Bestandsbezeichnung: Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der SS und SA

    Geburtsdatum: 8.3.1910

    Unterlagenart: Sachakte

    Alte Signatur: VBS 283 / 6005016621

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde


    Name: Doermer

    Vorname: Heinrich

    Dienstgrad: Leutnant

    Geburtsdatum: 08.03.1910

    Geburtsort: Neuhaldensleben

    Todes-/Vermisstendatum: 07.05.1945

    Todes-/Vermisstenort: Zwittau, CSR

    Heinrich Doermer wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.