Posts by Johann Heinrich

    Hallo,


    gestern lief bei phoenix eine Dokumentation mit dem Titel "Die Toten von Waterloo" über den Verbleib der in der Schlacht von Waterloo gefallenen ca. 11.000 Soldaten, darin wird die Arbeit eines britischen Archäologen-Teams in der direkten Umgebung des Gehöfts Hougoumont, das ungefähr im Zentrum des damaligen Schlachtfeldes liegt, begleitet. Die Sendung wird am Mi., 05.Mai ab 05.15 Uhr noch einmal wiederholt: https://www.phoenix.de/sendung…ttelalters-a-1969440.html


    Am 8.Mai sendet ZDFinfo im Rahmen eines Thementages zum Kriegsende1945 u.a. eine zehnteilige Dokumentation mit dem Titel "Krieg und Holocaust - Der deutsche Abgrund". Die einzelnen Teile sind vorab bereits in der Mediathek veröffentlicht: https://www.zdf.de/dokumentati…deutsche-abgrund-100.html


    Gruß, J.H.

    ... Emil S. kam bei Kriegsende zu Fuß (!) von Ulm nach Schönebeck, wo sich seine Familie aufhielt. Bevor dann die Russen das Gebiet von den Amerikanern übernahmen floh er mit der Familie nach Coburg in die Amerikanische Besatzungszone ...

    Hallo Uwe,


    da muss es in der Familienerinnerung aber Lücken geben, Schönebeck wurde ja mit der Gebietsreform 1939 nach Bremen eingemeindet und der gesamte Nordwesten 1945 mit der Teilkapitulation vom 4.Mai durch britische bzw. Commonwealth-Truppen befreit. Bremen und Teile umgebender Landkreise sowie Bremerhaven wurden dann (gemäß den vorher geschlossenen Besatzungsabkommen) aus der britischen Besatzungszone als "amerikanische Enklave" den US-Truppen zur Kontrolle und Nutzung der vorhandenen Häfen als Landungs- und Nachschubbasis aus und nach Übersee unterstellt - sowjetische Truppen waren hier zu keiner Zeit beteiligt und auch nicht vorgesehen.


    Gruß, J.H.


    Edit: Im Bestandsverzeichnis des NLA ist auf den ersten Blick auch nichts zu Emil Scheler verzeichnet - ich hätte wohl erwartet, dort mindestens Spruchkammerakten zu finden...

    Infanterie-Regiment 266

    Kdr.:
    ...
    Major d. Res. Knostmann (m.d.F.b.; Juli bis Dezember 1944)

    ...

    Hallo,


    zu dem genannten Major Knostmann im Inf.-Rgt. bzw. Gren.-Rgt. 266 noch eine kleine Ergänzung, es handelt sich dabei um den Ritterkreuzträger (als Hptm. u. Kp.-Chef im Gren.-Rgt. 266) und SA-Standartenführer Georg Knostmann, geb. 07.11.1911. Sein Eintrag im Verzeichnis der Ritterkreuzträger im LdW ist leider noch nicht aktiv, Knostmann war Führer der SA-Standarte 91 in Oldenburg i.O.

    Quellen: LdW, Bundesarchiv/Invenio u. Jeversches Wochenblatt Nr.130 vonm 6.Juni 1944, Seite 3


    Gruß, J.H.


    R 9361-III/568275
    Knostmann, Georg

    Bestandsbezeichnung: Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der SS und SA

    Geburtsdatum: 7.11.1911

    Unterlagenart: Sachakte

    Alte Signatur: SA / 4000002364

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde

    ... Die Adresse nehme ich schon mal in den "Personalbogen" mit auf ...

    Hallo,


    im Jahr 1942 ist Scheler ebenfalls noch unter der genannten Adresse in Schönebeck eingetragen, leider ist zu ihm im Bestand des Bundesarchives anscheinend nichts personenbezogenes verzeichnet.


    Literaturquellen, in denen möglicherweise noch weiterführendes zu finden ist:

    Focke-Wulf Flugzeugbau, Autor Reinhold Thiel

    "Weser" Flugzeugbau, Autor Reinhold Thiel

    Chronik des Fliegerhorst Lemwerder, Band 1 (1935 - 1963) und Band 2 (1964 - 1994), Autor Franz Herbert Wenz

    Flieger-Technische Vorschule der Luftwaffe in Bremen-Oslebshausen, 1937-1945: Technische Ausbildung bei der "Weser" Flugzeugbau GmbH, Bremen, Autor Franz Herbert Wenz (liegt mir vor, am Wochenende schaue ich mal in Ruhe).


    Die "Weserflug" war ein Tochterunternehmen des Werftenkomplex AG Weser, von dieser existiert noch ein "Werftarchiv", basierend auf einer privaten Sammlung und Initiative - weiterführendes und Kontakt hier: https://ag-weser-werftarchiv.jimdofree.com/ und hier zum immer noch aktiven Arbeiterverein "Use Akschen" der ehemaligen Werftarbeiter.


    Gruß, J.H.

    ... bedeutete der Verlust der Ehrenrechte automatisch auch, dass es nur eine anonyme Bestattung geben durfte? ...

    Hallo,


    auf dem Kieler Nordfriedhof gibt es ein "anonymes Gräberfeld", auf dem die in Kiel hingerichteten Wehrmachtssoldaten (und auch Militärangehörige Selbstmörder) beigesetzt wurden. In einer früheren (seit einer Überarbeitung der Friedhofsseite leider gelöschten) Beschreibung mit den Hintergründen zu diesem Gräberfeld war damals zu lesen, dass die Angehörigen der zum Tode verurteilten Soldaten über das Todesurteil und die erfolgte Vollstreckung schriftlich benachrichtigt wurden. Eine öffentliche Trauer in Form von Traueranzeigen, -Feiern u.ä. wurde den Familien untersagt, die Leichname der Hingerichteten konnten zur Bestattung auf Antrag abgeholt werden. Waren keine Angehörigen ausfindig zu machen oder hatte diese kein Interesse an einer Bestattung, wurden die Leichname ohne jegliche Kennzeichnung abseits der "Heldengräber" auf diesem anonymen Gräberfeld beigesetzt, weil sie mit dem Urteilsspruch als "ehrlos" galten und sie dadurch ein Ruherecht neben "ehrenhaft gefallenen" Soldaten verwirkt hatten.

    Wenn ich mich recht erinnere, wurde in dem Artikel sogar beschrieben, dass in einigen Fällen den Hinterbliebenen die mit der Hinrichtung und dem weiteren Verbleib des Leichnams verbundenen Kosten in Rechnung gestellt wurden und dass in Kiel auch Leichname und Leichenteile hingerichteter Soldaten zu Ausbildungszwecken und Forschung z.B. an die Pathologie und medizinische Fakultäten abgegeben wurden.

    Die Kieler Stadtverwaltung hat in der Vergangenheit versucht, die Namen und Schicksale der auf dem anonymen Gräberfeld beigesetzten Soldaten zu ermitteln, heute stehen dort Granitwürfel mit den Namen einiger Opfer.


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    anbei ein Erlebnisbericht zum Einsatz des II./Inf.-Rgt. 154 beim Angriff auf den Forêt de Jaulnay am 9.Juni 1940, in dessen Folge Hptm. Schwarting als Kompaniechef der 6./Inf.-Rgt.154 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde. Als Autor des Berichts wird ein Leutnant Fr. Schroeder genannt, nachfolgend dazu noch die Abschriften der entsprechenden Regiments- und Divisionsbefehle anl. der Verleihung des RK.

    Quelle: Bremer Nationalsoz. Zeitung Nr.313 vom 13.November 1940, Seite 8


    Gruß, J.H.


    Regimentsbefehl

    Der Herr kommandierende General des ...AK, General der Infanterie …, hat heute vor der Front des zum Appell angetretenen II.Bataillons, dem Komp.-Chef der 6.Komp., Hauptmann Schwarting, das ihm unter dem 15.8.1940 vom Führer und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht verliehene Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes überreicht.

    Mit dieser hohen Auszeichnung haben die überragenden Leistungen eines in allen soldatischen Tugenden für uns vorbildlichen Offiziers ihre verdiente Würdigung erfahren!

    So, wie er schon in den Jahren des Weltkrieges in zahllosen Schlachten und Gefechten als junger Offizier und Kompanieführer seinen Mann gestanden hat und wegen seiner überragenden Tapferkeit in den Reihen des Marine-Inf.-Rgt. 3, dem er damals angehörte, zu den Besten gehörte, so hat Hauptmann Schwarting auch in diesem Kriege sich einen Namen geschaffen, der über die Grenzen des Regiments hinaus in der ganzen Division nur mit höchster Achtung genannt wird. Für jeden, der ihn kennt, ist Hauptmann Schwarting schlechthin der Inbegriff treuester Pflichterfüllung, strengster Dienstauffassung, warmherziger Kameradschaft, unermüdlicher Fürsorge für seine Untergebenen und im Kampf von vorbildlicher Tapferkeit und mitreißendem Kampf- und Siegeswillen.

    Am 9.6.1940, dem blutigen Ehrentage des Regiments in der Schlacht südlich Beaumont, war es Hauptmann Schwarting, der den Eckpfeiler der französischen Stellung, die stark ausgebaute und vom Gegner zäh verteidigte Pont Coudron Ferme mit Teilen seiner 6.Kompanie im Sturm nahm und damit erst die Voraussetzungen für die Weiterführung des schweren Kampfes schaffte. Zum 5 Male wurde er fünffach schwer verwundet. Erst als an diesem Brennpunkt der Schlacht die Lage gesichert schien und das Gefecht vorwärts ging, ließ er sich widerstrebend vom Schlachtfeld zurückführen.

    Das Ritterkreuz, das Hauptmann Schwarting nun als äußeres Zeichen der Anerkennung seines obersten Befehlshabers trägt, ehrt aber nicht nur ihn allein, sondern zugleich seine tapfere 6.Kompanie und mit ihr das II.Bataillon, das am 9.6.1940 die Hauptlast des Kampfes zu tragen hatte, und darüber hinaus das ganze Regiment.

    Wir sind unbändig stolz darauf, Hauptmann Schwarting zu den unsrigen zu zählen und den einzigen Träger des Ritterkreuzes der Division in unseren Reihen zu wissen!


    Divisionsbefehl

    Verleihung des Ritterkreuzes zum Eisernen Kreuz


    Hauptmann Schwarting, Komp.-Chef 6./I.-R. 154 ist am 21.August 1940 durch den kommandierenden General des IV. Armeekorps, Herrn General der Infanterie von Schwedler, im Auftrage des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht für hervorragende Leistungen und erwiesene persönliche Tapferkeit in den Kämpfen bei Beaumont en Argonne (9.Juni 1940) das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz verliehen worden.

    Das Ritterkreuz des Hauptmanns Schwarting gilt gleichzeitig seiner tapferen 6.Kompanie. Es ist über sie hinaus höchste Anerkennung der Leistungen und der Haltung des Inf.-Regts. 154 und der gesamten Division bei den schweren Kämpfen am 9. und 10.Juni 1940. Mit Hauptmann Schwarting ist das Inf.-Regt. 154 und die 58. Infanterie-Division stolz auf die verliehene hohe Auszeichnung!

    Hallo,


    nachfolgend noch ein paar Daten und Namen zum Verlust des Vorpostenboot V 209 der 2.Vorposten-Flottille, gesunken durch Torpedotreffer des brit. U-Bootes Sturgeon am 20.November 1939 in der Deutschen Bucht. Kommandant von V 209 war der u.g. Kpt.Lt. Kurt Auerbach.

    Quellen: LdW, Chronik Seekrieg der WLB, KTB der Skl vom November 1939, Gräberdatenbank Volksbund u. Bremer Nationalsoz. Zeitung Nr.346 vom 16.Dezember 1939, Seite 4


    Gruß, J.H.


    20.11.1939 Nordsee
    Erster brit. U-Boot-Erfolg: In der Deutschen Bucht versenkt Sturgeon (Lt. Gregory) das Vorpostenboot V 209 (428 BRT).


    20.11. Eigene Lage 20.11.:

    Nordsee: … Vorpostenboot 209 (Komdt. Kapitänleutnant d.R. Auerbach) 56 sm nordwestlich Helgoland nach Minen- oder Torpedoexplosion gesunken. Genaue Feststellungen über Ursache sind im Gange. …


    22.11. Eigene Lage 22.11.:

    Nordsee: An der Verluststelle von Vp.Boot 209 wurden im Umkreis von 3 sm keine Minen gefunden. Der Weg Blau wird daraufhin wieder freigegeben.


    Nachname: Dr. Auerbach

    Vorname: Kurt

    Dienstgrad: Kapitänleutnant

    Geburtsdatum: 20.02.1899

    Todes-/Vermisstendatum: 20.11.1939


    Nachname: Reebers

    Vorname: Johann

    Dienstgrad: Maat

    Geburtsdatum: 1896

    Todes-/Vermisstendatum: 20.11.1939

    Hallo,


    weitere Fundstücke zum Obermaschinisten Franz Paschenda, gefallen bei der Versenkung von U-574, den Torpedo-Mechanikersmaat Alfred Wille, gefallen beim Untergang von U-133 und den Obermechanikers-Maat Heinrich Sonntag.

    Quellen: LdW, Gräberdatenbank Volksbund, Bremer Nationalsoz. Zeitung Nr.98 vom 10.April 1942, Seite 3, Nr. 99 vom 11.April 1942, Seite 6 u. Nr.102 vom 14.April 1942, Seite 3


    Gruß, J.H.


    Nachname: Paschenda

    Vorname: Franz

    Dienstgrad: Obermaschinist

    Geburtsdatum: 16.03.1915

    Todes-/Vermisstendatum: 19.12.1941


    Nachname: Wille

    Vorname: Alfred

    Dienstgrad: Maat

    Geburtsdatum: 06.09.1914

    Todes-/Vermisstendatum: 14.03.1942


    Nachname: Sonntag

    Vorname: Heinrich

    Dienstgrad: Obermaat

    Geburtsdatum: 08.01.1915

    Todes-/Vermisstendatum: 29.03.1942


    Edit: Weitere Traueranzeigen für den Kpt.Lt. Roland Ehrhardt eingefügt.

    Quelle: Völkischer Beobachter, Ausg. Wien Nr.203 vom 21.Juli 1940, Seite 20

    Hallo,


    hier noch ein Fundstück zu dem Major Helmut Fuhrhop, Gruppenkommandeur im Kampfgeschwader 6. Sein Eintrag im Verzeichnis der Ritterkreuz im Ldw ist noch nicht aktiv, hier im Forum und in den einschlägigen Quellen ist leider kaum etwas über ihn zu finden. Der angehängten Traueranzeige lässt sich zumindest noch das Geburtsdatum 07.10.1913 entnehmen.

    Quelle: LdW, Gräberdatenbank Volksbund, Bundesarchiv/Invenio u. Völkischer Beobachter, Ausg. Wien Nr.109 vom 18.April 1944, Seite 7


    Gruß, J.H.


    Nachname: Fuhrhop

    Vorname: Helmut

    Dienstgrad: Major

    Geburtsdatum: 07.10.1913

    Geburtsort: Rettmer

    Todes-/Vermisstendatum: 29.02.1944

    Todes-/Vermisstenort: Seboncourt, 18 km n.o. St. Quentin

    Helmut Fuhrhop ruht auf der Kriegsgräberstätte in Lommel. Endgrablage Block 59 Grab 448


    R 9361-III/293546
    Fuhrhop, Helmut

    Bestandsbezeichnung: Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der SS und SA

    Geburtsdatum: 7.10.1913

    Unterlagenart: Sachakte

    Alte Signatur: VBS 284 / 6204010224

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde


    PERS 6/182408
    Fuhrhop, Helmut

    Bestandsbezeichnung: Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht

    Geburtsdatum: 7.10.1913

    Amtsbezeichnung/Dienstgrad: Major (Tr.O.)

    Unterlagenart: Personalakte

    Alte Signatur: LP/45305

    Benutzungsort: Freiburg


    Edit: Der Eintrag in der Kracker-Datenbank: http://www.aircrewremembered.c…h_only=&search_type=exact

    ... Eine Marinepeilhauptstelle war in Eupatoria ...

    Hallo,


    im Bestand RM 17 im BA/MA sind noch weitere Marinepeilhauptstellen verzeichnet, aus den dort genannten Inhalten würde ich eine Unterstellung im Bereich der Admirale im jeweiligen Einsatzraum vermuten. Nachfolgend ein paar Dienststellen, vermutlich handelt es sich zumindest bei den Sendern im Reichsgebiet um ortsfeste Anlagen. Die Funktion und Arbeitsweise könnte vielleicht vergleichbar mit dem System der späteren LORAN-C-Anlagen sein: http://www.sylt-2000.de/Informationen/LORAN-C/loran-c.html

    Quellen: Bundesarchiv/Invenio u. LdW


    Gruß, J.H.


    Marinepeilhauptstelle Kirkenes

    Marinepeilhauptstelle Stavanger

    Marinepeilhauptstellen Eupatoria und Konstanza (Unterstellung Admirale Schwarzes Meer und Südost?)

    Marinepeilhauptstellen Langenargen, Neumünster, Neusiedl am See und Soest in Westfalen

    Marinepeilhauptstelle Kiel

    Marinepeilhauptstelle Swinemünde

    Marinepeilhauptstelle Reval

    Marinepeilhauptstellen Pillau

    ... Hans Bernhart (*19.01.1920 in München) ...

    Hallo,


    zu dieser älteren, leider ebenfalls nicht mehr fortgeführten Suche nach Informationen zu dem genannten Johann "Hans" Bernhart noch der Eintrag zu einer Personalakte im Bundesarchiv - dort ist er als Oberleutnant verzeichnet. In den Verlustlisten 1914-18 lassen sich mit der Ortsangabe München ebenfalls drei Einträge für den Familiennamen Bernhart finden.

    Quelle: Bundesarchiv/Invenio u. Datenbank gen.wiki


    Gruß, J.H.


    PERS 6/263223
    Bernhart, Johann

    Bestandsbezeichnung: Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht

    Geburtsdatum: 19.1.1920

    Amtsbezeichnung/Dienstgrad: Oberleutnant

    Unterlagenart: Personalakte

    Alte Signatur: PA/3087

    Benutzungsort: Freiburg


    Edit: Könnte ein Moderator bitte die Threadüberschrift ändern, z.B. in Suche nach Informationen zu Johann Bernhart o.ä.? Der vom Threadstarter dort verwendete einzelne Bindestrich sieht doch etwas trostlos aus... Dankeschön! @ Diana


    erledigt, Diana

    Hallo,


    ein weiteres Fundstück, der genannte Karl Heinz Glauerdt erscheint bisher wohl noch nicht in der Datensammlung -> Erfassung Block 4.

    Quelle: Gräberdatenbank Volksbund u. Bremer Nationalsoz. Zeitung Nr.194 vom 15.Juli 1941, Seite 3


    Gruß, J.H.


    Nachname: Glauerdt

    Vorname: Heinz

    Dienstgrad: Jäger

    Geburtsdatum: 18.04.1921

    Todes-/Vermisstendatum: 20.05.1941

    Heinz Glauerdt ruht auf der Kriegsgräberstätte in Maleme. Endgrablage: Block 4 Grab 192

    Hallo,


    vier weitere Namen von Offizieren, die anl. der Nennung im Ehrenblatt des deutschen Heeres in der Presse veröffentlicht wurden.

    Quelle: Jeversches Wochenblatt Nr.271 vom 17.November 1944, Seite 4


    Gruß, J.H.


    Ehrenblatt des deutschen Heeres


    Oberstleutnant und Regimentskommandeur Wilhelm Harms, geb. am 11.Nov. 1895 in Aurich-Oldendorf und wohnhaft in Aurich (Ostfriesl.) wurde wegen hervorragender Tapferkeit im "Ehrenblatt des Deutschen Heeres" genannt und mit der Ehrenblattspange ausgezeichnet.

    Oberleutnant d. Res. und Batteriechef Josef Filusch, geb. am 9.Januar 1918 in Groß-Neukirch, Kr. Cosel, dessen Angehörige in Bremen wohnen, wurde wegen hervorragender Tapferkeit im "Ehrenblatt des Deutschen Heeres" genannt und mit der Ehrenblattspange ausgezeichnet.

    Oberleutnant und Kompaniechef Jelsche Hinrichs, geb. am 28.August 1914 in Lübbertsfehn, Bez. Aurich, dessen Angehörige in Schirum, Kr. Aurich wohnen, wurde wegen hervorragender Tapferkeit im "Ehrenblatt des Deutschen Heeres" genannt und mit der Ehrenblattspange ausgezeichnet.

    Oberleutnant und Schwadronschef Arend Meyer, geb. am 10.Nov. 1914 in Hasbergen, wohnhaft in Delmenhorst, wurde wegen hervorragender Tapferkeit im "Ehrenblatt des Deutschen Heeres" genannt und mit der Ehrenblattspange ausgezeichnet.

    Files

    Hallo,


    anbei ein Pressebericht zur Verleihung des Ritterkreuz zum KVK mit ergänzenden Daten zu dem damaligen Oberst i.G./Oberquartiermeister bei der Heeresgruppe A und späteren Brigadegeneral der Bundeswehr Ernst Klasing; sein Eintrag im Personenverzeichnis der Generale der Wehrmacht ist noch nicht aktiv. Leider geht aus der Inhaltsangabe zur Sachakte des Heerespersonalamtes im BA nicht hervor, ob es sich um Unterlagen zur Verleihung des Ritterkreuzes des KVK oder des Deutschen Kreuzes handelt.

    Quellen: Bundesarchiv/Invenio u. Jeversches Wochenblatt Nr.24 vom 29./30.Januar 1944, Seite 1


    Gruß, J.H.


    RH 7/301
    Klasing, Ernst

    Bestandsbezeichnung: OKH / Heerespersonalamt

    Geburtsdatum: 9.12.1901

    Amtsbezeichnung/Dienstgrad: Oberst i.G.

    Dienststelle: Heeresgruppe A, Oberquartiermeister
    Enthält u.a. : Vorschlagslisten mit Begründung; Stellungnahmen; Mitteilung über Verleihung
    Unterlagenart: Sachakte

    Benutzungsort: Freiburg

    ... ab 1938 Mitarbeiter von Goebbels im RMVP ...

    Hallo,


    anbei noch ein Fundstück zu dem genannten Karl Bömer. Im Bundesarchiv sind einige Akten (z.T. auch bereits digitalisiert) zu ihm archiviert, darunter anscheinend auch die Prozessakten aus dem o.g. Strafprozess.

    Quelle: Völkischer Beobachter, Ausg. Wien Nr.236 vom 24.August 1942, Seite 2 u. Bundesarchiv/Invenio


    Gruß, J.H.

    ... Info bezüglich Oberleutnant BLeiweis(ß), mein Vater hat ihn mit s geschrieben, was allerdings nichts heißen muss ...

    Hallo,


    in den Inhaltsangaben zu zwei Sachakten im Bundesarchiv wird sein Name mit "Doppel-S" geschrieben.

    Quelle: Bundesarchiv/Invenio


    Gruß, J.H.


    R 19/5855
    Bleiweiss, Josef

    Bestandsbezeichnung: Hauptamt Ordnungspolizei

    Geburtsdatum: 7.4.1914

    Unterlagenart: Sachakte

    Alte Signatur: VBS 1069 (R 19) / ZA I 07081 A. 02-20

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde


    VBS 1069 (R 19)/ZB 0929 A. 07
    Bleiweiss, Josef

    Bestandsbezeichnung: R 19

    Geburtsdatum: 7.4.1914

    Unterlagenart: Sachakte

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde

    ... Nein, diese 2 Akten kenne ich nicht und mir ist auch nicht klar, wie ich daran komme, bzw. die lesen kann ...

    … Wenn du mir dabei helfen könntest wäre ich die sehr dankbar ...

    Hallo,


    die Verfahrensabläufe zur Bestellung oder Einsichtnahme in die Archivbestände des Bundesarchives sind hier ausführlich erklärt: https://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Home/home.html

    Wenn Du weitere Hilfe benötigst, kannst Du Dich auch unter Angabe der genannten Bestandsnummern schriftlich oder telefonisch direkt an den Archivfachlichen Dienst in der Dienststelle in Berlin-Lichterfelde wenden, wo die beiden Akten archiviert sind.


    Gruß, J.H.