Posts by Johann Heinrich

    ... Im Anhang die Trageweise an einer Bw-Uniform (mit "entnazifizierten" Orden in korrekter Reihenfolge.) ...


    Hallo Herr Doktor =),


    etwas off topic, aber ich bin ja neugierig: Auf Deinem Bild ist ja "ganz unten rechts" (neben dem Verwundetenabzeichen, unter dem EK 1) auf der Jacke des Dienstanzuges noch eine Position "frei" bzw. mit "Nadellöchern" für eine Auszeichnung vorbereitet -> was wurde denn an dieser Position vom Inhaber ursprünglich noch getragen?


    Gruß, J.H.

    ... Außerdem liegen ja auch beide Auszeichnungen im original noch bei Blitzlichtkabinett ...


    Hallo,


    dies dürfte den einfachen Grund haben, dass vom Kriegsverdienstkreuz 2.Klasse und der Ostmedaille an der Feldbluse nur die Ordensbänder im Knopfloch getragen wurden? Der Beliehene hat vermutlich die Auszeichnungen bei seinen persönlichen Sachen verwahrt oder sogar per Feldpost nach Hause zur Aufbewahrung übersandt, da sie an der Feldbluse im Einsatz ja nicht getragen werden konnten?


    ... Der wusste was er wollte und tat !!! ...

    Hier im Forum wurde schon mehrfach in verschiedenen Beiträgen erwähnt, dass nach dem Bündnisabfall und der Kriegserklärung Rumäniens gegen das Deutsche Reich im August 1944 die bis dahin an Wehrmachtsangehörige verliehenen rumänischen Auszeichnungen durch die Beliehenen bei Strafandrohung nicht mehr getragen werden durften -> leider gab es bisher dazu noch keine eindeutige Quellenangabe. Wenn dem so ist, dürfte sich dass von Dir benannte rumänische Sanitätskreuz wohl eigentlich nicht mehr an dieser Ordensspange befinden - von daher könnte man vermuten, dass der Träger dieser Ordensspange nicht wirklich wusste, was er tat...


    Gruß, J.H.

    Hallo,

    ... zunächst gestatte ich mir bzgl. der abgebildeten Hakenkreuze einen Hinweis auf Paragraf 86/86a StGB ...


    da hilft ein einfacher Blick in das Impressum des FdW: https://www.forum-der-wehrmach…f/index.php?legal-notice/


    ... dann in der Ausführung nach dem Ordensgesetz von 1957 das Kriegsverdienstkreuz mit S. 2 Kl. ...


    Dabei handelt es sich um die Rückseite eines Kriegsverdienstkreuz 2.Klasse m. Schwertern - an der Ordensspange falsch herum/verdreht (mit der rückseitigen Jahreszahl 1939/Stiftungjahr nach vorne) angebracht, siehe auch LdW - Stiftungsverordnung, Art. 2 (2): http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/kvk.html

    ... und alles nach 1957 noch so getragen ...


    Woran kann man das erkennen?

    Weiterhin ist die Anordnung/Reihenfolge der Auszeichnungen ihrer Wertigkeit nach auch falsch.


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    anbei ein Pressebericht zur Errichtung der SA-Reiterstandarte 98 in Verbindung mit der vom SA-Reitersturm 1/98 betriebenen SA-Reitschule im Salzburger Ortsteil Thumegg. Als Aufgabe dieser Reitschule wird im Bericht u.a. die Ausbildung von Reitern, Gespannfahrern und Tragtierführern genannt.

    Quelle: Salzburger Volksblatt, Folge 274 vom 25.November 1939, Seite 3


    Gruß, J.H.


    Hallo,


    noch mal genauer nachgeschaut:

    Lieutenant Etienne Caton wurde anscheinend nach dem Krieg auf eine französische Kriegsgräberstätte, den Nationalfriedhof "Le Petant" in Montauville/ Dept. Meurthe-et-Moselle umgebettet. Sein Einzelgrab mit der Nummer 109 befindet sich im Gräberfeld 39/45-F auf diesem Friedhof.

    Der genannte Sergent Roger Arnion ist in der Gräberdatenbank des frz. Verteidigungsministeriums nicht verzeichnet, vielleicht befindet sich seine Grabstelle noch in Groß Gerau?


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    anbei ein Zufallsfund, die in der Traueranzeige genannten Personen sind im Forum namentlich noch nicht zu finden; beim Volksbund sind sie mit einer Endgrablage verzeichnet. Vielleicht hat jemand von den "Medizinern" hier im Forum Verwendung für die Daten?

    Quelle: Wiener Pharmazeutische Wochenschrift, Folge 42 vom 21.Oktober 1939, Seite 9


    Gruß, J.H.

    Hallo,


    hier zur Ergänzung noch die Daten der Besatzung aus der Datenbank des frz. Verteidigunsgministeriums/Historischer Dienst Caen, in der Gräberdatenbank des Volksbundes sind beide anscheinend bisher nicht mit einer Grablage verzeichnet:


    Gruß, J.H.


    Name: Arnion

    Vorname(n): Roger Maurice Jules

    Geburtsdatum: 30.01.1914

    Geburtsort: Paris/15.Arrond.

    Truppengattung: Luftwaffe

    Dienstgrad: Sergent

    Einheit: Gruppe 1/33

    Todesdatum: 16.10.1939

    Todesort: Groß Gerau

    Todesursache: Im Flug abgeschossen


    Name: Caton

    Vorname(n): Max Etienne

    Geburtsdatum: 05.01.1897

    Geburtsort: Paris/14.Arrond.

    Truppengattung: Luftwaffe

    Dienstgrad: Lieutenant

    Einheit: Luftwaffengruppe 1/33 - Fliegerhorst 109 (vermtl. Tours?)

    Todesdatum: 17.10.1939

    Todesort: Darmstadt

    Todesursache: Für Frankreich gefallen


    Die Threadstarterin Alessia hat in zeitlichen Abständen drei verschiedene Threads zu diesem Thema erstellt, vielleicht kann ein Mitarbeiter des Forums sie bitte zusammenfügen, damit der Zusammenhang gegeben ist? Vielen Dank!


    Einschlag des Flugzeugs POTEZ 637 Nr 17, Oktober 1939 - TEIL 1


    Ehre un Mitgefühl - die Geschichte von Sergeant Roger Arnion - erste Teil


    Ehre un Mitgefühl - die Geschichte von Sergeant Roger Arnion - zweite Teil

    Hallo,


    der Lw-Offizier mit der Brille und dem Offiziersschwert (im Bild 2. v. rechts) könnte Karl Kitzinger sein, er hatte zusammen mit Erhard Milch einen Besuch bei den britischen Luftstreitkräften unternommen, der dann diesen britischen Gegenbesuch unter Leitung von Vice-Air-Marshall Courtney nach sich zog. Die britische Luftwaffendelegation hielt sich vom 17. bis 24.Januar 1937 u.a. in Berlin auf.


    Gruß, J.H.

    ... Grab 15: 401 Oberndorfer Josef, Zugwachtmeister, 9./SS-Pol. 19 Domschale, 28.09.43 ... -


    Hallo,


    für den genannten Josef "Sepp" Oberndorfer anbei auch noch ein Fundstück.

    Quelle: Gräberdatenbank Volksbund u. Oberdonau-Zeitung Nr. 297 vom 27.Oktober 1943, Seite 6


    Gruß, J.H.


    Nachname: Oberndorfer

    Vorname: Josef

    Dienstgrad: Zugwachtmeister

    Geburtsdatum: 05.02.1914

    Geburtsort: Pennewang

    Todes-/Vermisstendatum: 28.09.1943

    Todes-/Vermisstenort: Bahnh.Rakek /Krain


    Josef Oberndorfer konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Kranj war somit leider nicht möglich.

    Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet.

    Hallo,


    anbei ein kurzer Pressebericht zu einem Seegefecht im Bereich der Inseln Trstenik und Pag an der kroat. Adria, bei dem am 1.November 1944 die genannten U-Jäger UJ 202 (Olt. Trautwein) und UJ 208 (Olt. Wenke) sowie das Torpedoboot TA 20 (Olt. Guhrke) im Gefecht mit den brit. Zerstörern HMS Wheatland und HMS Avon Vale verloren gingen. Die drei Bootskommandanten und der Flottillenchef der 2.Geleitflottille, KKpt. Thorwest, sind dabei gefallen; alle vier wurden posthum am 5.November 1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet (s. auch LdW). KKpt. Thorwest fand als einziger der genannten eine Grabstätte auf der Kriegsgräberstätte in Costermano, dem Pressebericht nach kam ein Großteil der deutschen Bootsbesatzungen ebenfalls ums Leben.

    Quelle: Gräberdatenbank Volksbund, Znaimer Tagblatt, Folge 264 vom 8.November 1944 u. Chronik der WLB: https://www.wlb-stuttgart.de/s…km/mittelmeer/geleit2.htm


    Gruß, J.H.


    Der Eintrag bei der WLB:

    1.– 20.11.1944 Mittelmeer / Adria

    Die brit. Geleitzerstörer Wheatland und Avon Vale versenken am 1.11. südlich Lussino aus einem Hinterhalt heraus das dt. T-Boot TA 20 (ex-ital. Audace) und die Korvetten UJ 202 (ex-ital. Melpomene) und UJ 208 (ex-ital. Spingarda)

    .

    Nachname: Thorwest

    Vorname: Friedrich-Wilhelm

    Dienstgrad: Korvettenkapitän

    Geburtsdatum: 06.12.1898

    Geburtsort: Könnern

    Todes-/Vermisstendatum: 01.11.1944

    Todes-/Vermisstenort: Seegebiet Dalm. Küste


    Friedrich-Wilhelm Thorwest ruht auf der Kriegsgräberstätte in Costermano. Endgrablage: Block 15 Grab 479


    Nachname: Trautwein

    Vorname: Heinz

    Dienstgrad: Oberleutnant

    Geburtsdatum: 1907

    Todes-/Vermisstendatum: 01.11.1944


    Im Gedenkbuch Laboe/Möltenort verzeichnet.


    Nachname: Wenke

    Vorname: Klaus

    Dienstgrad: Oberleutnant zur See

    Geburtsdatum: 24.03.1916

    Todes-/Vermisstendatum: 01.11.1944


    Im Gedenkbuch Laboe/Möltenort verzeichnet.


    Nachname: Guhrke

    Vorname: Heinz

    Dienstgrad: Oberleutnant zur See

    Geburtsdatum: 08.04.1911

    Todes-/Vermisstendatum: 01.11.1944


    Im Gedenkbuch Laboe/Möltenort verzeichnet.

    Hallo,


    anbei ein weiterer, kurzer Pressebericht zur Flucht eines deutschen Kriegsgefangenen aus Kanada. Der Matrose Kurt Walter Reich geriet am 25.Februar 1940 nach der Selbstversenkung von U 63 in britische Gefangenschaft, ihm gelang nach der Überfahrt nach Kanada die Flucht von Bord des Transportschiffes und anschließend erfolgreich die Rückkehr nach Deutschland.

    Quelle: Österr. Beobachter, Ausg. September 1940, Seite 32


    Gruß, J.H.

    ... Am 16.8.1940 erschien ein Erlass über den Einsatz von Ärzten bei Luftangriffen, darin heißt es, dass Ärzte, die während eines LA sich auf der Straße aufhalten, eine Weiße Armbinde mit roter Lebensrune tragen müsse ...


    Hallo,


    einheitlich im Reich wurde diese Kennzeichnung erst 1943 durch den "Reichsgesundheitsführer" Dr. Conti als "Berufszeichen im Gesundheitswesen" offiziell geregelt. Anbei auch eine kleine grafische Darstellung - leider nur in schwarz-weiß. Zum Kfz-Wimpel steht dort leider nix...

    Quellen: Oberdonau-Zeitung Nr. 53 vom 22.Februar 1943, Seite 3 u. Znaimer Tagblatt, Folge 109 vom 11.Mai 1943, Seite 3


    Gruß, J.H.

    ... War denn Beförderung in Uffz Positionen mit einer Senkung des offenbar enormen Risikos für Leib und Leben verbunden? Er war sehr vorsichtig und berichtet auch von hohen Verlusten in der Einheit, daher wundert mich der Gedanke, dass er 10 Jahre über das vermutete Kriegsende hinaus beim Militär bleiben will. Außerdem litt er offenbar sehr unter der Trennung von Familie und Braut, die dann ja verlängert worden wäre. Er schreibt wie gesagt explizit von einer Verpflichtung von 12 Jahren ...


    Hallo,


    einer der Beweggründe für die Freiwilligenmeldung Deines Großvaters könnte auch die damit verbundene freie Wahlmöglichkeit bei Waffengattung und Truppenteil innerhalb des Heeres gewesen sein. Und für viele nach zwölf Dienstjahren ausscheidende Unteroffiziere, die in die freie Wirtschaft zurückkehrten, dürften auch die ihnen zustehenden hohen Entlassungsgelder und Übergangsgebührnisse nicht ganz unattraktiv gewesen sein - sie wären sicherlich dann auch von vielen ehemaligen Unteroffizieren zur Existenz- und Familiengründung (Immobilienkauf o. -Bau, Geschäftsgründung usw.) genutzt worden.

    Weiterhin bestand für die ausscheidenden Unteroffiziere auch noch die oben schon genannte Möglichkeit eines Aufstiegs in die Offizierlaufbahn oder eine an die aktive Dienstzeit anschließende Übernahme in die Laufbahn der Heeresbeamten bei der Wehrmacht. Anbei noch mal eine typische, zeitgenössische Werbeanzeige aus dem Jahr 1943 zum Thema Unteroffizierlaufbahn im Heer.

    Quelle: Badener Zeitung Nr. 48 vom 19.Juni 1943, Seite 8


    Gruß, J.H.