Posts by Shiggert

    Hallo Det..


    Ich habe jetzt noch einmal einen Haufen Unterlagen durchgesehen.
    Ich kann nun ganz sicher sagen, dass mein Opa seinen Wehrdienst im Pionier Bataillon 50 ( Hamburg Harburg ) geleistet hat.


    Wie ich ja schon geschrieben hatte, wurde die Besitzurkunde für die Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938 am 12. Januar 1940 ausgestellt

    und vom General der Artillerie Curt Haase unterzeichnet. Zu der Zeit war mein Opa schon beim Pi.Btl.30.


    Als Dienstgrad steht dort Unteroffizier der Reserve.

    Als Einheit 3. Kompanie, Eisenbahn-Pionier-Lehr-Bataillon.


    Diese Einheit konnte ich bis heute nicht richtig zuordnen.

    Heute weiß ich, dass er nach dem Einmarsch ins Sudetenland für wenige Tage vom Pi.Btl.50 zum Pi.Btl.20 versetzt wurde.

    Beide ansässig in Hamburg Harburg. Aber von dort gings dann direkt zum Pi.Btl.30 nach Lübeck.


    Demnach müsste das Eisenbahn-Pionier-Lehr-Bataillon zum Pi.Btl.50 gehört haben.


    Auf einer Postkarte, vom 13. August 1938, schreibt man Opa... Wir liegen hier an der Grenze von Österreich in Bereitstellung.
    Die Postkarte wurde vermutlich direkt im Hofbräuhaus München aufgegeben.


    Gruss Michael

    Hallo Det


    Ja... bei der Recherche über Opas Dienstzeit und der Ausarbeitung einiger Zusammenhänge, während seiner Dienstzeit, habe ich auch in anderen Foren bereits einiges vorgestellt. Aber auch hier gibt es Themen die mir sehr geholfen haben.

    in einem meiner Themen suchte ich das Buch von Alfred Ludwigs über das Pi.Btl.30.

    In diesem Beitrag hattest du mich gefragt, ob ich wüsste ob das Pi.Btl.30 am Einsatz im Sudetenland beteiligt war.


    Was das Pionier Bataillon 30 betrifft habe ich glücklicherweise viele Sachen.


    Die Recherche in Foren hat vieles vereinfacht und ich habe sehr wichtige Kontakte dadurch knüpfen können. So lernte ich Veteranen kennen, kam an Tagebücher und auch Tagesbefehle usw.


    Zufällig bin ich über einen Hamburger Militariahändler an ein Fotoalbum eines Angehörigen des Pi.Btl.50 gekommen.
    Auf Vorschaubildern konnte ich nämlich meinen Opa auf einigen der Fotos erkennen. Das Fotoalbum ist von einem Soldaten angelegt worden, der seinen Wehrdienst zusammen mit meinem Opa absolvierte.

    Erst durch dieses Album habe ich erfahren können, wo er seinen Wehrdienst leistete. Denn über diese Zeit gibt es nur die besagte Postkarte und halt das Besitzzeugnis zur Medaille. Unklar war halt immer, wie er an die Medaille kam, bzw. mit welcher Einheit er im Sudetenland war.


    Gruss Michael

    Hallo Det

    Von April 1935 bis April 1938 erlernte mein Opa den Beruf des Zimmermann.

    Die Gesellenprüfung konnte er nach der Lehrzeit jedoch nicht abhalten, da er noch im April 1938 zum Wehrdienst einberufen wurde.

    Seinen Wehrdienst absolvierte er im Pionier Bataillon 50, in Hamburg Harburg.
    Die besagte Postkarte stammt aus dem August 1938.

    Dort schrieb er, dass sie in Stellung an der österreichischen Grenze stehen.


    Mein Opa wurde dann Mitte Oktober 1938 beurlaubt um seine Gesellenprüfung zum Zimmermann nachzuholen.

    In dieser Zeit erhielt er auch ein Schreiben, dass er sich am 11.11.1938 zur Einstellung beim 3. (mot)/Pi.Btl.30 in Lübeck einfinden solle.


    Die Besitzurkunde für die Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938 wurde am 12. Januar 1940 ausgestellt und vom General der Artillerie Curt Haase unterzeichnet.

    Als Dienstgrad steht dort Unteroffizier der Reserve.

    Als Einheit 3. Kompanie, Eisenbahn-Pionier-Lehr-Bataillon.

    Kurze Zeit später wurde ihm das EK2 verliehen.

    Dort steht dann als Einheit das Pionier Bataillon 30.,welchem er bis zum Kriegsende angehörte.

    Gruss Michael

    Hier fehlt eine Anrede....


    Mein Opa leistete seinen Wehrdienst im Pi.Batl.50. Ich habe eine Postkarte aus dem August 1938. Dort schrieb er, dass sie in Stellung an der österreichischen Grenze stehen. Später erhielt mein Opa die Medaille zur Erinnerung an den 01. Oktober...

    Demnach müsste er mit dem Pi.Batl.50 am Einmarsch teilgenommen haben.

    Im November wurde er dann zum Pionier Bataillon 30 einberufen.


    Hier fehlt ein Gruß....

    Ich muss das alte Thema mal wieder hochholen.

    Ich habe eine Feldbluse bekommen, die vllt zum Thema passt.

    Sie ist in allen Teilen original und ich halte auch die Effekten für originalvernäht.


    Es handelt sich um eine kammergestempelte Feldbluse. Ärmelstreifen ist blank.


    SA Grenzschutz wäre eine Möglichkeit, schließe ich aber erstmal aus..


    Leider kann ich das Foto vom user knaff nicht mehr öffnen.


    Ich würde nämlich schon gerne wissen, was genau ich hier habe.


    mfg Michael

    Hallo..


    Ich meine das es für das DKiG m.B. noch keine Bestimmungen zur Verleihung gab.


    Für das DKiG oder DKiS muss es übrigens wie folgt heißen:


    für "vielfache"... nicht "vier"


    Ich hab mich bei der Erklärung immer nach diesen Text gerichtet..


    Das Deutsche Kreuz in Gold sollte an diejenigen Soldaten verliehen werden, die nach der Verleihung des Eisernen Kreuzes 1. Klasse (oder der Spange zum Eisernen Kreuz von 1914) eine ganze Reihe von außergewöhnlichen Tapferkeitstaten bzw. vielfach hervorragende Verdienste in der Truppenführung erbracht haben, die jedoch nicht zur Verleihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes führten. Als Faustregel galt: Für Mannschaften und Unteroffiziere sechs, für Offiziere acht Taten, die zur Verleihung des Eisernen Kreuzes 1. Klasse geführt hätten.


    zu finden z.B. hier:
    http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/dk.html


    Mein Opa bekam seines, für vielfach bewiesene Tapferkeit verliehen.


    Gruss Michael

    Vielen Dank Det.


    Die Besitzurkunde zur Medaille 01.Oktober1938 wurde ausgestellt, als er im Pi.Btl.30 war.
    Auf der Urkunde steht aber: Eisenbahn-Pion.-Lehr-Bataillon 3.Kompanie.
    Geprüft und unterschrieben vom Oberst u. Befehlshaber der Eisb.Einheiten.
    Also ausgestellt wohl auf den Truppenteil, zu dem er am 01.10.1938 gehörte.


    Aber ich krieg das noch raus...



    Foto 1 Pionier Bataillon 50
    Mein Opa ist mit drauf. Hab das Foto auch in groß. Da erkennt man ihn sehr gut.


    Foto 2 Mein Opa während der Wehrdienstzeit
    Man beachte die Schulterklappe ( Lehrbattailon )
    Demnach müsste er beim Einmarsch ins Sudetenland beim Eisenbahn-Pion.-Lehr-Bataillon 3.Kompanie gewesen sein. Aber über die finde ich nichts.
    Oder steht auf der Klappe "Lehrbataillon 2" ???


    Oder hat er dort ( Lehrbattailon 2 ) nur seinen Uffz Lehrgang abgehalten? Wann er den gemacht hat weiß ich nicht.
    In den Unterlagen der WaSt steht nur der Dienstantritt beim Pi.Btl.30 als Uffz. d. R.
    Über die Wehrdienstzeit hab ich keine Unterlagen.


    Foto 3 Mein Opa mit von Briesen ( Westfeldzug )


    Foto 4 Mein Opa als Zugführer beim Pi.Btl.30
    gehe ich von aus... denke das müsste ein Zug sein. Für eine Gruppe wohl zu viele Soldaten.
    Als Zugführer ist er aber nur auf der Besitzurkunde vom DKiG benannt. Ich weiß nicht ab wann er Zgfhr. würde.


    Foto 5 Mein Opa im "Illustrierter Beobachter" als er mit seiner Gruppe das Denkmal von Charles Mangin in Paris ebnete.
    Mit einem schönen Bericht über das Lübecker Bataillon und wie sie das Denkmal ebneten und Blumen anpflanzten.

    Files

    • P1230082a.jpg

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    • P1230086.JPG

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    • P1230091.JPG

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    Hallo deproe...


    Das Fotoalbum in dem Fotos meines Opas sind, hole ich die Tage ab.
    Es sind zwei Fotos drin, die aus dem Sudetenland stammen könnten. Aber das kann ich erst sagen wenn ich das Album hier habe.


    Die Postkarte sagt nichts weiter aus...
    Nur das sie an der Grenze zu Österreich in Bereitstellung liegen..


    Es gibt noch einen Verein der ehemaligen Pioniere aus dem Süderelberaum... den hab ich diesbezüglich kontaktiert. Ich konnte nämlich auch nichts zum Thema Sudetenland und Pi.Btl.50 herausfinden.


    Ich weiß ja nicht, ob er nicht vllt schon während seiner Wehrdienstzeit zum Pi.Btl.30 gewechselt ist...


    Gruß Michael

    Hallo...


    Nach seiner Schulzeit unterstütze mein Opa, meinen Urgroßvater im elterlichen Betrieb. 1935 ging mein Opa dann in die Lehre zum Zimmerer. Im selben Jahr wurde die allg. Wehrpflicht eingeführt. Nach seiner Lehre wurde er im Jahre 1938 zum Wehrdienst eingezogen.
    Mein Opa leistete seinen Wehrdienst beim 2./Pi.Btl.50 in Hamburg Harburg.
    Im August schrieb er eine Karte aus München in die Heimat. Er schrieb, dass sie an der Grenze zu Österreich in Bereitstellung liegen.


    Dann folgte der Einmarsch ins Sudetenland...
    Als Wehrdienstleistener.


    Direkt im Anschluß an die Wehrdienstzeit kam er als Uffz. d.R. zum Pionier Bataillon 30.


    Ich hab zufällig ein Foto aus der Wehrdienstzeit in einem Album gefunden, auf dem ein Bataillon vor einem Kasernengebäude zu sehen ist. Das selbe gibt es noch groß gerahmt. Auf dem kleinen steht rückseitig von den Kameraden 2./50.
    Dadurch konnte ich nun die Wehrdienstzeit nachverfolgen.
    Und wie der Zufall es wollte, hab ich bei den Nachforschungen noch ein Fotoalbum von einem Angehörigen der 2./50 aus den Jahren 1938/39 bekommen. Etwa 100 Fotos... und auf einigen ist sogar mein Opa zu sehen.
    Und einige Fotos aus dem Album hat mein Opa ebenfalls in seinen Alben.


    Gruss Michael

    Hallo Paul...


    Zu Deiner Karte vom 10.08.1944 und dem Angriff der Russen kann ich noch hinzufügen...


    Im allgemeinem leistete die 1. Kompanie des Pi.Btl.30 ihren Dienst mit de. I.R.26, die 2. Kompanie mit dem I.R.46 und die 3. Kompanie mit dem I.R.6


    Dies erklärt auch die Rückzugswege und in erster Linie, wie es zur Abspaltung der 3. Kompanie und dem I.R.6 kam.


    Lg Michael

    Hallo Paul...


    Gerngeschehen....
    Fängt ja auch gerade wieder an mich zu fesseln. Wenn man siich durch Karten und Dokumente wühlt.
    Besonders natürlich dann, wenn man wieder ein Puzzlestück findet und sei es nur ein kleiner Vermerk, wie z.b. in dem Buch des Ritterkreuzträgers Oberleutnant Heinz Eduard Tödt vom 1./ArtRgt 66, der in seinem Buch das Pionier Bataillon 30 erwähnt.


    Gruss Michael

    Hallo Eumex...


    Das mit den Umbenennungen ist mir bekannt.
    Danke aber für Deine Mithilfe.


    Das Durcheinander was ich meinte, geht in die Richtung, dass in Aufschrieben der eine meint das sich Angehörige vom I.R.6 meinem Opa und der 3. Kompanie anschlossen aber in den Aufschrieben eines anderen Zeugen waren es Angehörige des F.R.26 usw.


    Man darf natürlich die herrschenden Kriegswirren nicht vergessen und auch das einige Erinnerungen erst 10 Jahre später aufgeschrieben wurden.


    Gruss Michael

    Hallo Paul...


    obwohl ich eigentlich mit meiner Ausarbeitung noch nicht bei August 1944 angelangt bin, hat mich Dein Material neugierig gemacht.


    Es war vermutlich tatsächlich so...
    Allerdings weichen in einigen Aufschrieben die Regimenter von einander ab...
    der eine schreibt z.B. vom G.R.26 bzw. F.R.26 während ein anderer meint es handelte sich um das I.R.6
    Aber ich denke das kann ich irgendwann noch in Ruhe sondieren.


    Beim Angriff der Russen am 10.08.1944 wurde die 3. Kompanie von den beiden anderen getrennt.
    Die 1. und 2. Kompanie des Pi.Btl.30 zog es in Richtung Petschur.
    Später nahmen Sie den Rückzugsweg über die nördl. Route zusammen mit dem I.R.46.


    Die 3. Kompanie ging währenddessen bei Vastseliina in Stellung.
    Am schlimmsten war die Lage demnach im Mittelabschnitt, in dem sich die 3. Kompanie des Pionier Bataillon 30 zusammen mit dem G.R.26 befand.
    Die bei der 1. und 2. Kompanie durchbrochenen Panzer rollten am 11.08.1944 ungehindert auf die 3. Kompanie zu.
    Der anfängliche Widerstand verlief im Sande und überall wurden Truppenteile des Regiments und auch die 3. Kompanie immer wieder eingekesselt.
    Angesichts der Übermacht und der ebenfalls herrschenden Munitionsknappheit entschied sich die 3. Kompanie, einen Vorstoß in nördliche Richtung zu wagen, in der Hoffnung dort auf die beiden anderen Kompanien des Pionier Bataillons zu stoßen oder Hilfestellung zu leisten. Dies war allerdings durch die ständig nachrückenden Russen unmöglich geworden.
    Ausgehend also davon, dass die 1. und 2. Kompanie nicht mehr existieren würde begab sich die 3. Kompanie, zusammen mit Teilen des Grenadier-Regiment 26, auf den Rückzug in Richtung Werro ( Vöru ),
    wobei sie durch Panzer und Artilleriefeuer immer wieder in kleine Gruppen gerissen wurden.
    Es hieß, dass sich in Werro weitere Truppenteile sammeln würden um von dort gemeinsam in Richtung Odenpäh zu marschieren.


    Dabei kam es dann bei Kapera zu der 3. Verwundung meines Opas...
    Darüber habe ich auch detaillierte Aufschriebe.
    Oberleutnant Bernhardt sorgte dafür, dass mein Opa trotz seiner schweren Verwundung bis zum Verbandsplatz nach Werro gebracht wurde.


    Wenn das Kapitel komplett ausgearbeitet ist, werde ich es Dir gerne vorstellen.


    Gruss Michael

    Hallo Det...


    Also Ende Oktober 1938 müsste seine Wehrdienstzeit geendet haben.
    Ich weiß von meiner Oma und meiner Mutter, dass er nur kurze Zeit zuhause war und dann schon wieder einberufen wurde.
    Nämlich am 11.11.1938 und zwar zum Pionier Bataillon 30 nach Lübeck.



    In der Bataillonsgeschichte heißt es: Die ersten Teile des Bataillons überschritten am 8. Oktober 1938 die Grenze zum Sudetenland. Am 10. Oktober 1938 hatte das Bataillon folgende Unterkünfte bezogen: Stab in Landkron, 1. Kompanie in Mährisch Friebau, 2. Kompanie in Rippau, 3. Kompanie in Hillbetten, Brückenkolonne und leichte Pionier-Kolonne in Nieder- und Ober-Johnsdorf. Anschließend erhielt das Bataillon den Befehl, mit motorisierten Späh- und Erkundungstrupps die in keiner Karte verzeichneten Befestigungen kartographisch zu erfassen und dabei festzustellen, was eventuell zum Abtransport zum Westwall geeignet erscheint. Die Befestigungen waren ganz nach Art der Maginot-Linie angelegt. Der Bau erfolgte auch unter Leitung französischer Offiziere. Mitte Oktober erging der Rückmarschbefehl für das Bataillon. Am 18. Oktober 1938 erfolgte der Abmarsch, und am Nachmittag des 19. Oktober 1938 erreichten die motorisierten Teile wieder Lübeck. Ende Oktober 1938 gab der bisherige Kommandeur, Oberstleutnant Hempel, die Führung des Bataillons an Major Ziebe ab und wird nach Berlin versetzt.

    Da könnte mein Opa also dabei gewesen sein denn:


    Nach der Wehrdienstzeit trat mein Opa seinen Dienst am 11.11.1938, als Unteroffizier d. Reserve, im Pionier-Bataillon 30 in Lübeck an.
    Die Einstellungsuntersuchung fand am 14.11.1938 statt.


    Warum nun auf der Verleihungsurkunde für die Medaille zur Erinnerung an den 01.Oktober 1938 das "Eisenbahn-Pion.-Lehr-Bataillon der 3. Kompanie" steht, kann ich nicht sagen.
    Zur Zeit als die Medaille verliehen wurde war er jedenfalls beim Pi.Btl.30.
    Also vermute ich, dass er seinen Wehrdienst beim "Eisenbahn-Pion.-Lehr-Bataillon der 3. Kompanie" abgehalten hat.


    Denn ab Frühjahr/Sommer 1939 war er bei der Ausbildung junger Rekruten beteiligt und nach Übungen auf der Elbe bei Lauenbrück ging es dann Richtung Polen.


    War Unteroffizier d. R. nicht schon ein recht hoher Rang, wenn man bedenkt, dass er bis zu der Beförderung nur den Wehrdienst geleistet hat?


    Die beiden Mannschaftsfotos, die ich paar Beiträge vorher angehängt habe, stammen aus der Zeit vor dem Einmarsch in Polen und sind in Lübeck aufgenommen worden.
    Die Bilder müssten demnach Frühjahr/Sommer 1939 aufgenommen worden sein.
    Denn mit dem Abzug nach Polen und der anschließenden Verlegung, am 30. Januar 1940, in die Gegend von Bracht - Kaldenkirchen, war das Bataillon eine ganze Weile nicht mehr in Lübeck.


    Gruß Michael