Posts by Rheinmetall

    Hallo zusammen !


    Herzlichen Dank für Eure sehr interessanten und lehrreichen Beiträge.

    Ich habe mich über jeden einzelnen gefreut und mich über diese geballte Ladung an Wissen gewundert, aber schön das es sie gibt.


    Alles nicht ganz einfach, vorallem das "Eutin" wirft sehr viele Fragen auf.

    Auch das dass LIR 87 keine Regimentschronik hat, ist alles andere als hilfreich.


    @ Thilo: Könntest Du mir bitte noch sagen, was die AVL ist ?

    Ich suche nämlich auch noch nach Informationen über den ältesten Bruder meines Großvaters, welcher sogar noch vor dessen Geburt im Ersten Weltkrieg in Frankreich (im Westen) 1916 gefallen sein soll.


    Dennoch möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Euch bedanken.


    Beste Grüße,


    Matze

    Hallo Thilo !


    Da hast Du natürlich recht, es könnte noch einen dritten Stahl geben.

    Zumal ein EK1 ja eigentlich immer an der Uniform getragen wurde und die beiden Herren vermisst werden.

    Somit müsste dieses dann auch rein theoretisch mit verschwunden sein.


    Aber die eine Einheit passt ja fast, ebenso der Name, nur eben nicht diese "Eutin".

    Echt schwer...

    Aber so würde ich rein subjektiv eher zu dem zweitgenannten tendieren...


    Was ist diese AVL eigentlich ?


    Herzlichen Dank und beste Grüße,


    Matze

    Hallo Ihr beiden !


    Vielen Dank für Eure beider Antworten.

    Wow Thilo, herzlichen Dank für Deine tolle Recherche-Arbeit !


    Jetzt hock ich aber in der Zwickmühle. :huh:

    Eutin würde ja zu Werner Stahl passen, jedoch nicht seine Einheit...


    Bei Johann Stahl passt die Einheit fast (kann ja sein, dass er vom III. ins VI. Bataillon des LIR 87 versetzt wurde).

    Dahingegen spricht jedoch wieder Härtlingen im Kreis Westerburg / Hessen.


    Jetzt habe ich auf dem Eisernen Kreuz also ein bisschen was von beiden Männern.

    Schade dass sie beide vermisst sind, aber so wird das EK 1 noch wertvoller um Ihr Andenken zu wahren.


    Was meinst Du, Thilo, wer ist der "richtige" Stahl zu dieser Auszeichnung ?


    Herzlichen Dank nochmals und mit den besten Grüßen,


    Matze

    Guten Morgen in die Runde !


    Mein nachfolgendes Thema hat zwar nichts mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun, jedoch würde ich mich dennoch über Eure Hilfe freuen.

    Vor kurzer Zeit erstand ich ein Eisernes Kreuz aus dem Ersten Weltkrieg.


    Der Träger hat seinen Dienstgrad, Namen, Einheit, sowie Standort in seine Auszeichnung eingeritzt.

    Jedoch bin ich mir bei der Einheit nicht ganz sicher.


    Als ich kann hier lesen:


    EK 1 (2).jpg


    Leutnant Stahl

    III. / L.I.R 87 Eutin


    Stimmt das ?

    Die Abkürzung L.I.R steht hierbei für Landwehr-Infanterie-Regiment.

    Die Quelle hierzu habe ich hier: http://genwiki.genealogy.net/LIR_87 gefunden.

    Dort steht jedoch bei "1914", dass sich die Garnison mit dem Stab, dem I., II. und III. Bataillon in Mainz befunden haben soll.

    Aber was hat das dann mit Eutin zu tun ?

    Oder bin ich komplett falsch ?

    Kann es auch sein, dass es sich bei Eutin um die Heimatstadt / Wohnort des Leutnant Stahl zu jener Zeit gehandelt haben könnte ?


    Bin für jede Hilfe sehr dankbar, vielen Dank,


    Rheinmetall

    zwei kleine Anmerkungen: U 2511 unternahm Ende April 45 keine " Unterwasserfahrt", sondern eine reguläre Feindfahrt ( wohl die letzte deutsche des 2. WK?).


    Moin, moin !


    Das ist nicht ganz richtig....


    Am Abend des 7. Mai 1945 sichtete U 2336 ( Kptl. Emil Klusmeier) vor dem Firth of Forth die Frachter Avondale Park (2878 BRT) und Sneland I (1791 BRT) und versenkte sie kurz vor 23 Uhr mit jeweils einem Torpedo.


    Gruß,


    Rheinmetall

    Moin, moin zusammen !


    Die Bild hat das "Nazi U-Boot" gefunden (...und vermutlich mit ihm dann auch noch das Bernsteinzimmer... )


    https://www.bild.de/news/ausla…gerrak-55381056.bild.html


    Demnach war der Typ XXI "selten" (wurden ja auch nur 118 Boote in Dienst gestellt) und es wurden nur U 2540 (das Boot aus Bremerhaven) und das jetzt gefundene Boot "eingesetzt".....
    Aha, schon wieder was gelernt.


    Die "Auffindesituation des Wracks" / bzw. die Grafik erinnert mich jedoch an eine Geschichte, welche mir ein guter Freund / Besatzungsmitglied von U 3518 mal erzählte.
    Demnach war ihr Boot in der Ostsee unterwegs in Richtung Westen, als durch die Brückenwache Flugzeuge gemeldet wurden.
    Statt in den Keller zu verschwinden, hielt der diensthabende Wachoffizier die Maschinen für deutsche Flugzeuge, jedoch entpuppten sie sich als Russen.
    Sofort ging es in einem viel zu steilen Winkel "auf Tiefe", sodass sich der Bug des Bootes ins Seebett grub und hierbei erhebliche Beschädigungen erlitt.
    Die Wassertiefe war so gering gewesen, dass die Hecksektion aus dem Wasser ragte und das Boot so wehrlos auf dem Präsentierteller lag.
    Weshalb die Russen das Boot nicht angriffen und vernichteten, kann sich Günter bis heute nicht erklären.
    Nach erheblichen Arbeiten wurde das Boot wieder in Fahrt gebracht und der Marsch nach Kiel fortgesetzt.
    Dort wurde der Schaden begutachtet und der Besatzung mitgeteilt, "dass das nix mehr wird".


    Beste Grüße,


    Rheinmetall

    Genau.


    Bei der Bundeswehr wurde diese Tradition fortgesetzt (auch wenn es vielleicht der von der Leyen nicht passt).


    So gibt es bei allen Jägereinheiten den "Jäger",
    - Bei den Panzergrenadieren den "Panzergrenadier"
    - Bei der Artillerie den "Kanonier",
    - Bei den Pionieren den "Pionier",
    - Bei den gepanzerten Einheiten den "Panzerschütze",
    - Bei den Sani-Einheiten den "Sanitätssoldat"
    - Bei den Fernmelde-Einheiten den "Funker"
    - Bei allen nicht spezifisch genannten Einheiten sowie den Feldjägern den "Schütze"


    Bei der Luftwaffe und der Marine ist das alles einfacher.
    Dort gibt es als niederster Dienstgrad den "Flieger" und den "Matrose".


    Beste Grüße,


    Rheinmetall

    Hallo,


    die "Beschädigten" selbst benutzten allerdings lieber den Begriff Versehrte, diese hatten eigene Sportvereine usw.


    Grüße
    Thilo


    Moin !


    Der Thread ist zwar schon etwas älter, aber mein mittlerweile verstorbener Großonkel (Russland-Veteran) sprach auch immer von "Kriegsversehrten".
    Er selbst hatte durch Granatschrapnellverwundung ein ca. Tennisball- / Fausgroßes Loch im Oberschenkel und nach dem Krieg eine Ziegenblase um seine eigene Harnblase herum erhalten.


    Viele Grüße,


    Rheinmetall

    Moin zusammen !


    Bei dem Vogel handelt es sich tatsächlich um eine Ju 87.
    Hätte sie gerne letzten Sommer in unserem Kroatien-Urlaub betaucht, aber es kam leider anders. :/


    Hab das hier bei Wikipedia gefunden:


    Quote

    "Im September 2014 wurde vor der kroatischen Insel Zirje das Wrack einer italienischen Ju 87 R-2 der Regia Aeronautica
    gefunden, die am 12. April 1941 nach einem Angriff auf die jugoslawische Marinebasis von Jadrtovac in der Adria notwassern musste.
    Das Flugzeug befindet sich in relativ gutem Zustand und soll wahrscheinlich geborgen werden."


    Beste Grüße,


    Rheinmetall

    Hallo in die Runde !


    Nachdem Bert Hartmann sein "Luftwaffen-Bullet-Board" nun leider vollends aufgegeben hat, suche ich nach einer Alternative für dieses, evtl. sogar mit all den alten Usern.
    Leider hat meine Suche im Internet nichts zu Tage gebracht, vielleicht habe ich mich mit meinen Schlagworten auch einfach zu dämlich angestellt. :(
    Wäre schön wenn mir hier vielleicht jemand helfen könnte. :)


    Mit den besten Grüßen,


    Rheinmetall

    Guten Morgen zusammen !


    Gerade lese ich Janusz Piekalkiewicz`s Buch "Spione, Agenten Soldaten" auf Seite 433, wo es unter anderem um die geplante Zerstörung eines gigantischen Bunkers in der Nähe des franzözösischen Dorfes Winzernes im Sommer 1943 geht.
    Dieser war als Ausgangspunkt für den Abschuß von V2 Raketen gegen England vorgesehen.


    Dort steht geschrieben:

    Quote


    "Selbst ein Angriff mit viermotorigen amerikanischen Bombern schlägt fehl, obwohl man sie für den Angriff auf die Bunker von Winzernes mit Sprengstoff vollgepackt hat und sie als ferngelenkte Lufttorpedos benutzt, nachdem über dem Kanal die Piloten abgesprungen sind.
    In einem der Bomber, der vorzeitig, noch über den Britischen Inseln, explodierte, ist Leutnant Joseph Kennedy, der Bruder des späteren Präsidenten der Vereinigten Staaten, umgekommen."


    Von solchen "alliierten Mistel-Angriffen" habe ich bislang noch nie etwas gehört.
    Kann mir jemand von Euch sagen, welche amerikanischen Maschinentypen hierfür eingesetzt wurden, wieviel Sprengkraft so ein "Luftorpedo" hatte und wie die Rettung der zuvor abgesprungenen Besatzung organisiert wurde ?
    Weiß ferner jemand von Euch, wieviele Maschinen für diese Einsätze herangezogen wurden und wie sie letztendlich ins Ziel gelenkt wurden ?
    Würde mich sehr interessieren.


    Über den hierbei gefallenen Bruder des späteren Präsidenten Kennedy konnte ich in Erfahrung bringen, dass dieser kurz nach dem Start am 12. August 1944 über dem Ort Blythburgh unweit der Nordseeküste zu Tode kam.
    Seine Leiche wurde nie gefunden.


    Über Antworten von Euch würde ich mich sehr freuen.


    Rheinmetall

    Guten Abend zusammen !


    Schön das mein Thread auch noch nach fast acht Jahren Beachtung findet und hier fleißig Wissen niedergeschrieben wird.
    Hab wieder einiges lernen können. :D


    Zur Frage, ob Torpedos im letzten großen Krieg auf Peilung geschossen wurden, so kann ich das (zumindest auf deutscher Seite) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verneinen.
    Selbst Unterwasserschüße (also Angriffe welche durch das Angriffssehrohr durchgeführt wurden) waren an der Seltenheit.
    Hab mal was im Verhältnis von 1:10 gelesen / im Kopf.
    Aber es gab zumindest einen Vorfall, wo die britische HMS Venturer am 09.02.1945 das ebenfalls getaucht marschierende Boot U 864 (Korvettenkapitän Ralf-Reimar Wolfram) u.a. durch Agentenmitteilungen bereits erwartete und abfing.
    Aufgrund des gesichteten, ausgefahrenen Periskop konnte der britische Kommandant den Kurs des deutschen U-Bootes berechnen und mit einem Fünfer-Fächer auf zwei Kilometer Entfernung vernichten.


    Rheinmetall

    Hallo Karl !


    Ich habe mal in einer Stalingrad-Doku im TV gesehen / gehört, dass es so gewesen sein soll.
    Also das höhere Dienstgrade tatsächlich eine bessere, bzw. höhere Überlebungschance hatten, die russische Kriegsgefangenschaft zu überleben.
    Als einfacher Soldat soll man richtig schlecht da gestanden sein...


    Hoffe ich konnte etwas helfen. :)


    Rheinmetall

    Hallo zusammen !


    Zum regulären Wochenstart habe ich gleich wieder eine Frage zu einem meiner Lieblingsthemen, und zwar Bücher... :)
    Interessieren würde mich hierbei unter anderem:


    Deutsche Nachtjagd. Materialverluste in Ausbildung und Einsatz Ergänzungen zu Personalverlusten in Ausbildung und Einsatz
    Auto: Michael Balss
    Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
    Verlag: VDM Heinz Nickel; Auflage: 1 (31. Dezember 1999)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3925480366
    ISBN-13: 978-3925480362
    Größe und/oder Gewicht:
    20,8 x 14,8 x 3 cm


    Nun habe ich bei Amazon diese Käuferbewertung gelesen:


    "Schöne Zusammenstellung. Im Wesentlichen eines Teilbereichs der Nachtjagd und auch nicht in den späten Jahren des Krieges. Trotzdem eine interessante Zusammenstellung."


    Wer kann diese Aussage evtl. bestätigen ?
    Denn gerade die letzten Monate des Krieges, als die alliierten Luftangriffe (vorallem die der RAF bei Nacht) immer schwerer wurden, und damit auch die hiermit verbundenen Verluste der deutschen Nachtjagdgeschwader würden mich sehr interessieren.
    Es wäre wirklich schade, wenn diese bei dem stolzen Preis von immerhin fast 35 Euro nicht gelistet wären.
    Zudem hätte ich noch gerne gewußt, ob das Buch eine bloße Sammlung / aufzählung von Verlusten ist, oder ob auch "normaler Text" zum Thema in diesem Werk zu finden ist ?


    Über Eure Antworten / Hilfe würde ich mich sehr freuen.
    Mit den besen Grüßen,


    Rheinmetall

    Hallo Stefan !


    Herzlichen Dank für Deine Antwort. :thumbsup:
    Kannst Du mir noch vielleicht sagen, inwiefern die chemischen Kampfstoffe behandelt werden ?
    Entwicklung / "Giftigkeit" / vorgesehene Verwendung usw.
    Wäre schön wenn Du mir einen kleinen Abriss geben könntest.


    Herzlichen Dank und viele Grüße.


    Rheinmetall

    Guten Abend in die Runde !


    Nach einer guten Weile melde ich mich mal wieder bei Euch zu Wort und habe gleich mal eine Bitte - da ich mich in letzter Zeit sehr den Büchern verschworen habe.
    Von Euch hätte ich gerne gewußt, wer:

    Der Krieg, der nicht stattfand. Möglichkeiten, Überlegungen und
    Entscheidungen der deutschen Obersten Führung zur Verwendung chemischer
    Kampfstoffe im Zweiten Weltkrieg
    von Günther W. Gellermann


    Gebundene Ausgabe
    Verlag: Bernard & Graefe (1. Januar 1986)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3763758046
    ISBN-13: 978-3763758043


    gelesen hat und mir dieses Werk eventuell empfehlen kann ?
    Über Antworten von Euch würde ich mich sehr freuen.
    :)


    Mit den besten Grüßen,


    Rheinmetall