Posts by Rheinmetall

    zwei kleine Anmerkungen: U 2511 unternahm Ende April 45 keine " Unterwasserfahrt", sondern eine reguläre Feindfahrt ( wohl die letzte deutsche des 2. WK?).


    Moin, moin !


    Das ist nicht ganz richtig....


    Am Abend des 7. Mai 1945 sichtete U 2336 ( Kptl. Emil Klusmeier) vor dem Firth of Forth die Frachter Avondale Park (2878 BRT) und Sneland I (1791 BRT) und versenkte sie kurz vor 23 Uhr mit jeweils einem Torpedo.


    Gruß,


    Rheinmetall

    Moin, moin zusammen !


    Die Bild hat das "Nazi U-Boot" gefunden (...und vermutlich mit ihm dann auch noch das Bernsteinzimmer... )


    https://www.bild.de/news/ausla…gerrak-55381056.bild.html


    Demnach war der Typ XXI "selten" (wurden ja auch nur 118 Boote in Dienst gestellt) und es wurden nur U 2540 (das Boot aus Bremerhaven) und das jetzt gefundene Boot "eingesetzt".....
    Aha, schon wieder was gelernt.


    Die "Auffindesituation des Wracks" / bzw. die Grafik erinnert mich jedoch an eine Geschichte, welche mir ein guter Freund / Besatzungsmitglied von U 3518 mal erzählte.
    Demnach war ihr Boot in der Ostsee unterwegs in Richtung Westen, als durch die Brückenwache Flugzeuge gemeldet wurden.
    Statt in den Keller zu verschwinden, hielt der diensthabende Wachoffizier die Maschinen für deutsche Flugzeuge, jedoch entpuppten sie sich als Russen.
    Sofort ging es in einem viel zu steilen Winkel "auf Tiefe", sodass sich der Bug des Bootes ins Seebett grub und hierbei erhebliche Beschädigungen erlitt.
    Die Wassertiefe war so gering gewesen, dass die Hecksektion aus dem Wasser ragte und das Boot so wehrlos auf dem Präsentierteller lag.
    Weshalb die Russen das Boot nicht angriffen und vernichteten, kann sich Günter bis heute nicht erklären.
    Nach erheblichen Arbeiten wurde das Boot wieder in Fahrt gebracht und der Marsch nach Kiel fortgesetzt.
    Dort wurde der Schaden begutachtet und der Besatzung mitgeteilt, "dass das nix mehr wird".


    Beste Grüße,


    Rheinmetall

    Genau.


    Bei der Bundeswehr wurde diese Tradition fortgesetzt (auch wenn es vielleicht der von der Leyen nicht passt).


    So gibt es bei allen Jägereinheiten den "Jäger",
    - Bei den Panzergrenadieren den "Panzergrenadier"
    - Bei der Artillerie den "Kanonier",
    - Bei den Pionieren den "Pionier",
    - Bei den gepanzerten Einheiten den "Panzerschütze",
    - Bei den Sani-Einheiten den "Sanitätssoldat"
    - Bei den Fernmelde-Einheiten den "Funker"
    - Bei allen nicht spezifisch genannten Einheiten sowie den Feldjägern den "Schütze"


    Bei der Luftwaffe und der Marine ist das alles einfacher.
    Dort gibt es als niederster Dienstgrad den "Flieger" und den "Matrose".


    Beste Grüße,


    Rheinmetall

    Hallo,


    die "Beschädigten" selbst benutzten allerdings lieber den Begriff Versehrte, diese hatten eigene Sportvereine usw.


    Grüße
    Thilo


    Moin !


    Der Thread ist zwar schon etwas älter, aber mein mittlerweile verstorbener Großonkel (Russland-Veteran) sprach auch immer von "Kriegsversehrten".
    Er selbst hatte durch Granatschrapnellverwundung ein ca. Tennisball- / Fausgroßes Loch im Oberschenkel und nach dem Krieg eine Ziegenblase um seine eigene Harnblase herum erhalten.


    Viele Grüße,


    Rheinmetall

    Moin zusammen !


    Bei dem Vogel handelt es sich tatsächlich um eine Ju 87.
    Hätte sie gerne letzten Sommer in unserem Kroatien-Urlaub betaucht, aber es kam leider anders. :/


    Hab das hier bei Wikipedia gefunden:


    Quote

    "Im September 2014 wurde vor der kroatischen Insel Zirje das Wrack einer italienischen Ju 87 R-2 der Regia Aeronautica
    gefunden, die am 12. April 1941 nach einem Angriff auf die jugoslawische Marinebasis von Jadrtovac in der Adria notwassern musste.
    Das Flugzeug befindet sich in relativ gutem Zustand und soll wahrscheinlich geborgen werden."


    Beste Grüße,


    Rheinmetall

    Hallo in die Runde !


    Nachdem Bert Hartmann sein "Luftwaffen-Bullet-Board" nun leider vollends aufgegeben hat, suche ich nach einer Alternative für dieses, evtl. sogar mit all den alten Usern.
    Leider hat meine Suche im Internet nichts zu Tage gebracht, vielleicht habe ich mich mit meinen Schlagworten auch einfach zu dämlich angestellt. :(
    Wäre schön wenn mir hier vielleicht jemand helfen könnte. :)


    Mit den besten Grüßen,


    Rheinmetall

    Guten Morgen zusammen !


    Gerade lese ich Janusz Piekalkiewicz`s Buch "Spione, Agenten Soldaten" auf Seite 433, wo es unter anderem um die geplante Zerstörung eines gigantischen Bunkers in der Nähe des franzözösischen Dorfes Winzernes im Sommer 1943 geht.
    Dieser war als Ausgangspunkt für den Abschuß von V2 Raketen gegen England vorgesehen.


    Dort steht geschrieben:

    Quote


    "Selbst ein Angriff mit viermotorigen amerikanischen Bombern schlägt fehl, obwohl man sie für den Angriff auf die Bunker von Winzernes mit Sprengstoff vollgepackt hat und sie als ferngelenkte Lufttorpedos benutzt, nachdem über dem Kanal die Piloten abgesprungen sind.
    In einem der Bomber, der vorzeitig, noch über den Britischen Inseln, explodierte, ist Leutnant Joseph Kennedy, der Bruder des späteren Präsidenten der Vereinigten Staaten, umgekommen."


    Von solchen "alliierten Mistel-Angriffen" habe ich bislang noch nie etwas gehört.
    Kann mir jemand von Euch sagen, welche amerikanischen Maschinentypen hierfür eingesetzt wurden, wieviel Sprengkraft so ein "Luftorpedo" hatte und wie die Rettung der zuvor abgesprungenen Besatzung organisiert wurde ?
    Weiß ferner jemand von Euch, wieviele Maschinen für diese Einsätze herangezogen wurden und wie sie letztendlich ins Ziel gelenkt wurden ?
    Würde mich sehr interessieren.


    Über den hierbei gefallenen Bruder des späteren Präsidenten Kennedy konnte ich in Erfahrung bringen, dass dieser kurz nach dem Start am 12. August 1944 über dem Ort Blythburgh unweit der Nordseeküste zu Tode kam.
    Seine Leiche wurde nie gefunden.


    Über Antworten von Euch würde ich mich sehr freuen.


    Rheinmetall

    Guten Abend zusammen !


    Schön das mein Thread auch noch nach fast acht Jahren Beachtung findet und hier fleißig Wissen niedergeschrieben wird.
    Hab wieder einiges lernen können. :D


    Zur Frage, ob Torpedos im letzten großen Krieg auf Peilung geschossen wurden, so kann ich das (zumindest auf deutscher Seite) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verneinen.
    Selbst Unterwasserschüße (also Angriffe welche durch das Angriffssehrohr durchgeführt wurden) waren an der Seltenheit.
    Hab mal was im Verhältnis von 1:10 gelesen / im Kopf.
    Aber es gab zumindest einen Vorfall, wo die britische HMS Venturer am 09.02.1945 das ebenfalls getaucht marschierende Boot U 864 (Korvettenkapitän Ralf-Reimar Wolfram) u.a. durch Agentenmitteilungen bereits erwartete und abfing.
    Aufgrund des gesichteten, ausgefahrenen Periskop konnte der britische Kommandant den Kurs des deutschen U-Bootes berechnen und mit einem Fünfer-Fächer auf zwei Kilometer Entfernung vernichten.


    Rheinmetall

    Hallo Karl !


    Ich habe mal in einer Stalingrad-Doku im TV gesehen / gehört, dass es so gewesen sein soll.
    Also das höhere Dienstgrade tatsächlich eine bessere, bzw. höhere Überlebungschance hatten, die russische Kriegsgefangenschaft zu überleben.
    Als einfacher Soldat soll man richtig schlecht da gestanden sein...


    Hoffe ich konnte etwas helfen. :)


    Rheinmetall

    Hallo zusammen !


    Zum regulären Wochenstart habe ich gleich wieder eine Frage zu einem meiner Lieblingsthemen, und zwar Bücher... :)
    Interessieren würde mich hierbei unter anderem:


    Deutsche Nachtjagd. Materialverluste in Ausbildung und Einsatz Ergänzungen zu Personalverlusten in Ausbildung und Einsatz
    Auto: Michael Balss
    Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
    Verlag: VDM Heinz Nickel; Auflage: 1 (31. Dezember 1999)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3925480366
    ISBN-13: 978-3925480362
    Größe und/oder Gewicht:
    20,8 x 14,8 x 3 cm


    Nun habe ich bei Amazon diese Käuferbewertung gelesen:


    "Schöne Zusammenstellung. Im Wesentlichen eines Teilbereichs der Nachtjagd und auch nicht in den späten Jahren des Krieges. Trotzdem eine interessante Zusammenstellung."


    Wer kann diese Aussage evtl. bestätigen ?
    Denn gerade die letzten Monate des Krieges, als die alliierten Luftangriffe (vorallem die der RAF bei Nacht) immer schwerer wurden, und damit auch die hiermit verbundenen Verluste der deutschen Nachtjagdgeschwader würden mich sehr interessieren.
    Es wäre wirklich schade, wenn diese bei dem stolzen Preis von immerhin fast 35 Euro nicht gelistet wären.
    Zudem hätte ich noch gerne gewußt, ob das Buch eine bloße Sammlung / aufzählung von Verlusten ist, oder ob auch "normaler Text" zum Thema in diesem Werk zu finden ist ?


    Über Eure Antworten / Hilfe würde ich mich sehr freuen.
    Mit den besen Grüßen,


    Rheinmetall

    Hallo Stefan !


    Herzlichen Dank für Deine Antwort. :thumbsup:
    Kannst Du mir noch vielleicht sagen, inwiefern die chemischen Kampfstoffe behandelt werden ?
    Entwicklung / "Giftigkeit" / vorgesehene Verwendung usw.
    Wäre schön wenn Du mir einen kleinen Abriss geben könntest.


    Herzlichen Dank und viele Grüße.


    Rheinmetall

    Guten Abend in die Runde !


    Nach einer guten Weile melde ich mich mal wieder bei Euch zu Wort und habe gleich mal eine Bitte - da ich mich in letzter Zeit sehr den Büchern verschworen habe.
    Von Euch hätte ich gerne gewußt, wer:

    Der Krieg, der nicht stattfand. Möglichkeiten, Überlegungen und
    Entscheidungen der deutschen Obersten Führung zur Verwendung chemischer
    Kampfstoffe im Zweiten Weltkrieg
    von Günther W. Gellermann


    Gebundene Ausgabe
    Verlag: Bernard & Graefe (1. Januar 1986)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3763758046
    ISBN-13: 978-3763758043


    gelesen hat und mir dieses Werk eventuell empfehlen kann ?
    Über Antworten von Euch würde ich mich sehr freuen.
    :)


    Mit den besten Grüßen,


    Rheinmetall

    Guten Abend zusammen !


    ja - es wurden auch erbeutete Sherman´s auf deutscher Seite eingesetzt
    Sobald eine ausreichend große Anzahl von diesen erbeutet wurde, gab es eine eigene Dienstvorschrift für diese, sowie eine deutsche Bezeichnung.


    Diesbezüglich gibt es aber auch gute Literatur bei Amazon & Co.


    Viele Grüße


    Rheinmetall

    Moin, moin in die Runde !


    Ich habe da mal ein paar Fragen zur "Rudolf Albrecht", welche 1922 für die Mineralölwerke Albrecht bei Krupp in Kiel gebaut wurde.


    Ab Januar 1940 diente das Schiff als Etappen-Tanker für die Kriegsmarine.
    Hierbei findet sie unter anderem in der Etappe Spanien Erwähnung, wo als Hafen Ponta Delgada (Azoren) und Teneriffa angegeben wird.
    Als Ladung werden 5000 Tonnen Gasöl angegeben.
    Ebenfalls fand ich ihren Namen bei der Versorgung der Kormoran.
    In Jochen Brennecke´s Werk über den genannten Hilfskreuzer findet sie auf Seite 136 besondere Würdigung.
    Hier berichtet Detmers über die Hilfsbereitschaft der Besatzung der "Rudolf Albrecht", insbesondere des Kapitän Engellandt.


    Quote

    "Wir haben hier eine Hilfsbereitschaft gefunden, die von ganzem Herzen kam.
    So erhielten wir seit langem gesammelte Illustrierte und Zeitschriften, begehrte Artikel auf einem Hilfskreuzer.
    Außer den schlechten Teneriffa-Zigaretten hatte man beste englische an Bord, und dazu noch ein lebendes Schwein und ein Teneriffa-Hündchen.
    Unsere kleine bescheidene Gegengabe in Form von zwei Kisten Bier mußten wir diesen Kameraden von der Handelsmarine, die seit zwei Jahren keinen deutschen Gerstensaft mehr getrunken hatten, regelrecht aufdrängen.
    Ich war daher glücklich, dass ich diesem brachen Dampfer wenigstens mit einigen Beutestücken aushelfen konnte, die er so dringend benötigte: er erhielt ein gutes Rettungsboot von der "Afric Star", einen fast neuen Chronometer und einen Sextanten."
    Soweit das KTB."


    Bei diesem Treffen wurden dem Etappenschiff Gefangene der Kormoran übergeben, dies ist mir jedoch aus einer anderen Quelle bekannt.
    Weiß jemand wieviele Leute dem Tanker übergeben wurden, welcher hierfür ja extra umgegrüstet worden war und wohin er diese transportierte ?
    Und was trieb das Schiff den sonstigen Krieg über, die meisten Etappenschiffe wurden ja zur Strecke gebracht, bzw. versenkten sich bei Erkennen einer feindlichen Einheit selbst.


    1945 erfuhr sie die Umbenennung in "Empire Taginda" (demnach britische Kriegsbeute) um dann noch einmal dreimal einen neuen Eigner zu erhalten.
    Ihr Ende fand sie in La Spezia, wo sie ab Oktober 1960 abgewrackt wurde.


    Würde mich über die Beantwortung meiner Fragen freuen.


    Rheinmetall

    Hallo !


    Lass mich seit langem mal wieder hier blicken. :D
    Richtig, die "Takelage" sind in Wirklichkeit die Antennen für den Funkverkehr.
    Dabei sind die hinteren beiden für den Empfang bestimmt, während die vordere für das senden verantwortlich ist. ;)


    Rheinmetall