Posts by Olaf Berg Nielsen

    Hallo Uwe,
    kennst du etwas zu 1.(F)/120?


    Ich suche Informationen über ein Junker 88 der 1.(F)/120, Fernaufklärungsstaffel in Sola/Norwegen Fliegerhorst. Am 18.08.1941 flog das Flugzeug gegen das Felsen "Lokkin" bei Norddepli auf Färöern. Das Mannschaft wurde auf dem Dorffriedhof begraben, aber ist später umgebettet auf Grove Soldatenfriedhof in Dänemark. Zwischen die Wrackreste lag ein Ritterkreuz. Auch das Logbuch wurde gefunden.
    Weiß jemand von weitere Informationen, als z.B. wer der Ritterkreuzträger war?


    Die vier Offizieren waren:
    Walter Budden, Oberleutnant und Flieger, *25.09.1912 Nürnberg
    Herbert Schichting, Unteroffizier und Bordfunker, *05.10.1919 Gottesgabe (Es war sein 33. Fahrt aus Norwegen und davon 3. nach Färöern)
    Bodo Möller, Leutnant und Beobachter, *03.05.1919 Schwerin/ Meckl.
    Adolf Kühne, Feldwebel und Bordschütze, *16.10.1917 Sülfeld
    Grove (DK) Block 2, Reihe 2, Grab 75/76


    Vielleicht hat eine davon das Ritterkreuz für dieses bekommen:


    Sonnabend, den 14. Juni 1941
    "Der Feind warf in der letzten Nacht an einigen Stellen in Westdeutschland Spreng- und Brandbomben. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Militärischer oder wehrwirtschaftlicher Schaden entstand nirgends. Flakartillerie schoß zwei der angreifenden britischen Flugzeuge ab.
    Die Besatzung eines Aufklärungsflugzeuges, Oberleutnant Budden, Leutnant Moeller, Unteroffizier Schlichting und Unteroffizier Kühne, zeichnete sich durch vorbildliche Durchführung ihrer Aufgaben besonders aus."


    Gruß aus Dänemark
    Olaf Berg Nielsen

    Guten Tag


    Mit Gefahr wieder ein neuen Streit zu anfangen, will ich sagen dass ich nicht alles verstehe. Entschuldige, Christian, aber sollen wir nicht jetzt versuchen dieses Thema richtig zu behandlen. Es wird von mehreren gemeint, dass ich so blöd bin nicht der Hintergrund von gewisse Zitate/Sprüche Untersucht zu haben. Doch, das habe ich. Ich finde nur in diesen Forum der Wehrmacht gewisse Signaturen etwas anderes Signaliere. In andere Zusammenhänge stört es mich nicht. Ich habe auch nicht verlangt, dass meine wegen etwas nicht Erlaubt wird.


    Viele Dinge wurde von die Nazis misgebraucht. Selbst die Bibel: "Tausenjahrereich". Das Hakenkreuz hat ja auch eine alte Geschichte, aber ist in Deutschland heute nicht erlaubt. Es waren bis 1940 das Warenmerke für das große dänische Brauerei Carlsberg und besucht man das Museum Glypoteket, die Nachbarn zum Tivoli in Kopenhagen liegt, sieght man mehr als hundert Hakenkreuze in das Gebäude. Das Hitlergruß war auch lange vor Hitler gewönlich. Aber wer wollte das heute brauchen, ausser die Neonazis?


    Etwas anderes ich nicht verstehe ist, wenn man alte Fotos von diesen Zeit sehe, hat man das Hakenkreuz von Fahnen, Flugzeuge u.s.w. wegredusiert. Es siegt merkwurdigt aus und infolge, wie ich die Gesetze lese, genau so Erlaubt wie hier in Dänemark.



    "Erlaubt ist eine Hakenkreuzdarstellung nach § 86 Absatz 3 StGB, wenn sie „der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient“."


    Mit freundlichen Grüßen
    Olaf Berg Nielsen

    Lieber Gerd und isaf,


    leider waren die beide Namen nicht in die Papiere für 3. und 5. Minenräumungsdivision. Ich habe die Besatzungslisten für 3. Division kopiert, aber in 5. Division haben viele auf die Minensucherschiffe (deutsche und dänische) gedient. Hier liegen über 1.000 A4 Seiten mit Schrift auf beiden Seiten. Das ist mir zu viel. Ich kenne einen alte Däne, der als junge Mariner mit waren Minen auf See zu Räumen.


    Ich suche weiter in die Archiven, aber unsere kleine Bibliothek muß 10.000 Kronen (1.333 €) für jedes Archivnummer in Pfand geben und ich habe jetzt Friedhofsprotokolle für deutsche Soldaten und Flüchtlinge, die in Dänemark bestattet sind, bestellt. So es muß ein bischen warten.


    Miko Dänemark = Minenkommando Dänemark


    Gruß
    Olaf

    Hallo


    Es war nicht die Meinung hier Feinde zu machen. Ich wollte nur sagen wie gewisse Dinge auf andere wirken kannst. Ich habe selber gesehen wie die dänische Mohammedzeichnungen zum Feindschaft geführt hast.


    Ich bedauer den Satz: "Bist Du Neonazi". Ich habe selbtverständig nicht geglaubt, dass Christian Nazi warst. Ich finde trotzdem, dass ich Recht habe in diesen Forum zu erzählen, wie ein alter Däne sich fühlt, wenn er solschen Signatur siehst.


    Man brauchst nicht Böse zu sein, wenn andere ein andere Meinung hast.
    Ich habe mehrere geholfen Informationen über ihre Verwandte, die in Dänemark bestattet sind, zu schaffen.


    Mit freundlichen Grüßen
    Olaf aus Dänemark


    Errare humanum est

    Hallo Christian,
    ich habe keine Ahnung von diesen Thema. Es stört mich aber, dass Du unter deine Name "gott-ehre-vaterland" schreibe, genau so wenn jemand "Gott mit Uns" schreibe. Wir, die Brutalität des Deutschen Wehrmacht auf eigene Körper gefühlt hast, Nachbarn die unschuldigt getötet waren, sind sehr emfindlich für solsche Pfrasen. Bist Du Neonazi? Wenn Du "Gott" schreibst, hast Du dann gelesen was er darüber sagst:


    "Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch; selbst wenn ihr des Betens viel machet, höre ich nicht: eure Hände sind voll Blutes. Waschet euch, reiniget euch; schaffet die Schlechtigkeit eurer Handlungen mir aus den Augen, lasset ab vom Übeltun!" Jesaja 1:15,16.


    Hier auf die Westküste Dänemarks sind viele deutsche Grabsteine von beiden Weltkriege wo es stehe: "Es starb für sein deutsches Vaterland", "Es starben den Heldentod für ihr deutschen Vaterland". Ganz junge Männer, der in die Luft gesprungen sind, weil die eigene Minenfeld zu nahe kommt, wird man ein Held dabei?


    Ich bin in Ahnenforschung interessiert, mein Schwiegervater war Deutscher in 1 WK. Es ist mir auch gelungen andere ihren Verwandte hier zu finden.


    Habe ich diesen Forum falsch verstanden, gibst es nicht gewisse Regeln?


    Gruß aus Dänemark
    Olaf Berg Nielsen

    Lieber Gerd und isaf


    Jetzt ist es mir gelungen einen Archivar zu finden, der mir helfen wollen. Montag kann ich die Dokumente für 3. und 5. Minenräumungsdivision Minenkommando Dänemark auf unsere Bibliothek hier in Hurup sehen und fotografieren. Ich kann selbstverständig nicht garantieren dass der Gesuchte in einer der beiden Divisionen war.


    Ich brauche aber eine Namen für eure Verwandte. Wenn ihr nicht haben will dass alle es lese, bitte senden mir ein E-Mail
    olaf-berg [at] mail.dk


    Email-Adresse verfremdet zwecks Spamvermeidung =), Kordula

    Hallo isaf


    Sollche Informationen liegen in das dänische Staatarchiv in Kopenhagen. Ich habe versucht Informationen zu bekommen, aber ohne Verwandtschaft geht es nicht. So schreiben Sie zum "Statens Arkiver" mailbox@ra.sa.dk mit so viele Informationen wie möglich, gern in Deutsch.


    Hier ist eine deutsche Anleitung: http://www.sa.dk/content/de


    und hier das Archiv für "Dienstgruppe Dänemark":
    Arkivserie
    Materiale vedr. Dienstgruppe "Dänemark" 1945 - 1948
    Navn(e):
    Materiale vedr. Dienstgruppe "Dänemark" (officielt)
    Dateringer:
    Arkivserien er dannet i perioden: 1945 - 1948

    Eksemplar: Fysiske enheder: Arkivinstitution:
    Original, papir m.m. 7 fysiske enhed(er) vis/bestil Rigsarkivet

    Fra Til Arkivskaber(e)
    1945 1948 Politiets Efterretningstjeneste


    Mit freundlichen Grüßen aus Dänemark
    Olaf Berg Nielsen

    HEINRICH HIMMLER war Chef der SS und in Deutschland während des Zweiten Weltkriegs der zweitmächtigste Mann nach Hitler. Obwohl Himmler die Zeugen Jehovas wegen ihrer Weigerung, sich an dem Weltherrschaftsstreben der Nationalsozialisten zu beteiligen, haßte, entwickelte er doch Respekt vor ihnen. In einem seiner Briefe an den Gestapochef Ernst Kaltenbrunner schrieb er:


    „Einige Erfahrungen und Erkenntnisse der letzten Zeit haben mich zu Erwägungen und Absichten geführt, die ich Ihnen bekanntgeben will. Es handelt sich um die Bibelforscher [Zeugen Jehovas], . . . wie wollen wir Rußland beherrschen und befrieden, wenn wir . . . große Flächen des russischen Landes wieder erobert haben. . . . Es muß von uns jede Religionsform und Sekte unterstützt werden, die pazifizierend wirkt. . . . [In Betracht kommt] bei allen anderen Völkern dagegen die Lehre der Bibelforscher. Die Bibelforscher haben bekanntlich folgende für uns unerhört positive Eigenschaften: Abgesehen davon, daß sie den Kriegsdienst und die Arbeit für den Krieg . . . verweigern, sind sie . . . unerhört nüchtern, trinken und rauchen nicht, sind von emsigem Fleiß und von großer Ehrlichkeit; sie halten das gegebene Wort. . . . Das sind insgesamt alles ideale Eigenschaften, . . . beneidenswert gute Eigenschaften.“


    Nein, Himmler hätte die Zeugen nie überredet, für die Nationalsozialisten zu arbeiten. Er wünschte sich ihre Friedensliebe nicht für sich selbst oder für sein Volk, sondern er wollte, daß diese idealen Eigenschaften auf die Russen abfärben. Das hätte aus ihnen friedliebende Menschen gemacht und sie veranlaßt, ihre Schwerter zu Pflugscharen zu schmieden.


    Es wäre, wie viele andere Ideen von Nationalsozialisten, ganz unsinnig zu glauben, dass man Leute zwingen konnte Zeugen Jehovas zu sein. Man wird nicht ohne weitere ein Zeuge sein. Zuerst muß man die Bibel durch längere Zeit studieren, dann muß man die Älteste bieten getaubt zu werden. Mehrere Älteste stellen über 100 Fragen um zu wissen ob man geeignet ist ein Zeuge zu sein. Vorher muß man auch längere Zeit in ein Königreichssaal kommen und in Predigendienst teilnehmen, seine Leben ändern so dass man ein gutes Beispiel ist.


    Gruß aus Dänemark senden
    Olaf Berg Nielsen

    Lieber pallmanno,
    ob Gefallenen,die nicht beim VDK in Kassel im Gräbernachweis aufgeführt sind, zu den 1,3 Millionen Vermissten gehören, weiß ich nicht. Es gibst aber Gefallene, wo VDK nicht für die Instandhaltung die Gräber stehen und dafür nicht im Gräbernachweis sind.


    Z.B. habe ich in Dänemark mehrere gefunden, die man beim VDK nicht kannte. Es ist ja auch ein Riesearbeit alles zu registrieren. Es ist möchlich beim VDK zu fragen, wenn man eine Name nicht finde, alles ist noch nicht fertig. Ich weiß jedenfals wie viele Beweise ich führen muß, wenn ich ein in Deutschland nichtbekannte Grab finde. Etwas habe ich auch zum Weltkriegsopfer gesendt. Aber wer interessiert sich für Gräber die nicht mehr existieren, aber ich in Kirchenbücher, Friedhofprotokollen, alte Zeitungen, Bücher und in dänischen Archiven finde? Es muß doch für Ahnenforschern intessant sein.


    Gruß aus Dänemark
    Olaf Berg Nielsen

    Hallo Rainer,
    vielen Dank für deine Interesse. Aber es ist nicht die färöische Schiffe das mir interessiert. Die kenne ich. Wenn die verkauft waren wurde die Namen verändert. Ich kann die Namen hier nicht schreiben weil ich in dieser Forum nicht färöische Buchstaben brauchen kannst. Ich habe nur "Polarfarid" als Beispiel gebraucht.
    Ich will ein alte Mann in Klaksvík fragen wegen das Raketenapparat, aber er ist nicht so leit zu treffen, den trotzdem er 92 ist, arbeitete er jeden Tag. Der älteste der noch auch Fischerei gehen ist über 100.


    Mit Gruß
    Olaf

    Vielen Dank Thilo und AG Wittmann.


    In mehrere färöische Bücher ist dieses Raketenapparat geschrieben, z.B. "Strídsárini - Føroyar bumbadar".


    Es waren Raketen, die Sperrseile verschossen haben und die Propeller zu stoppen. Ich habe in Färöern um Hilfe gebeten.


    PAC-1 ist neuere.


    Es waren für die Engländern wichtig dass die färöische Schiffe Fisch von Island nach Schottland transportiert hatte. Es hat viele das Leben gekostet und viele Schiffe wurde von Ju88 und Me111 aus Sola/Norwegen versänkt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Olaf Berg Nielsen

    Wer weiß etwas über Raketenapparat PAC zu sagen. Mehrere färöische Fischerschiffe hatten ein solsches Apparat um gegen deutsche Ju88 und Me111 sich zu wehren. Färöern waren von die Engländern besatz, deswegen muß es ein englisches Erzeugniß sein, genau wie auch die Maschingewehre umbord.


    Z.B. wurde das Schiff "Polarfarid" aus Klaksvík am 10.07.1941 um 20 Uhr von ein deutsches Flugzeug angegrieffen. Er hat seine Maschinkanonen gebraucht und wollte noch einmal angriffen. Umbord des Schiffes hat man das Raketenapparat gefeuert. Die Rakete hat ein Drahtseil und einer Fallschirm mit. Der Fallschirm hat sich vor das Flugzeug geöffnet und das Drahtseil hat sich um der zweite Propelle gewickelt. Ob er abgestürtz waren oder zurück zu seiner Fliegerhorst in Norwegen (Sola)kam, weiß die Besatzung des Schiffes nicht, denn es war sehr Neblich.


    PAC = „Patriot Advanced Capability“


    Gruß aus Dänemark
    Olaf Berg Nielsen

    Suche Informationen über Junker 88 der 1.(F)/120, Fernaufklärungsstaffel in Sola/Norwegen Fliegerhorst. Am 18.08.1941 flog das Flugzeug gegen das Felsen "Lokkin" bei Norddepli auf Färöern. Das Mannschaft wurde auf dem Dorffriedhof begraben, aber ist später umgebettet auf Grove Soldatenfriedhof in Dänemark. Zwischen die Wrackreste lag ein Ritterkreuz. Auch das Logbuch wurde gefunden.
    Weiß jemand von weitere Informationen, als z.B. wer der Ritterkreuzträger war?


    Die vier Offizieren waren:
    Walter Budden, Oberleutnant und Flieger, *25.09.1912 Nürnberg


    Herbert Schichting, Unteroffizier und Bordfunker, *05.10.1919 Gottesgabe (Es war sein 33. Fahrt aus Norwegen und davon 3. nach Färöern)


    Bodo Möller, Leutnant und Beobachter, *03.05.1919 Schwerin/ Meckl.


    Adolf Kühne, Feldwebel und Bordschütze, *16.10.1917 Sülfeld

    Grove (DK) Block 2, Reihe 2, Grab 75/76


    Quellen: Lovat Scouts, War Diary 1941
    Bundesarchiv
    Niels Juel Arge: Strídsárini, 3. Bind
    Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
    Kirchenbuch für Klaksvík


    Ich habe folgenes auf den Internet gefunden:


    Sonnabend, den 14. Juni 1941
    Der Feind warf in der letzten Nacht an einigen Stellen in Westdeutschland Spreng- und Brandbomben. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Militärischer oder wehrwirtschaftlicher Schaden entstand nirgends. Flakartillerie schoß zwei der angreifenden britischen Flugzeuge ab.


    Die Besatzung eines Aufklärungsflugzeuges, Oberleutnant Budden, Leutnant Moeller, Unteroffizier Schlichting und Unteroffizier Kühne, zeichnete sich durch vorbildliche Durchführung ihrer Aufgaben besonders aus.


    Gruß aus Dänemark
    Olaf Berg Nielsen

    Hallo Roland,
    woher hast du dass Høveltegård (Höveltegaard), Dänemark ein SS-Erholungsheim war? Keine hier weiss davon. Es war eine Schule für SS-Leute unter Freikorps Dänemark.


    1942 wurde Høveltegård von Germanische Leitstelle gekauft. 15.Oktober 1942 wurde wurde hier die dänische SS-Schule angefangen mit Hauptsturmführer Dirck Bonnek als Chef und SS-Untersturmführer Søren Kam als Schulleiter. Ab Januar 1943 wurde es zum Wohnsitz füs das sogenante Schalburgkorps. Ab 1944 Lazarett und Flüchlingelager.


    Mit Gruß aus Dänemark
    Olaf Berg Nielsen

    Hejsan Martin


    Du kannst beim Jehovas Zeugen fragen ob du etwas von die mehrere Videos und Bilder brauchen darfst. Viele Zeugen waren in KZ und es gibst viele Bilder und Erzählungen auch in schwedische Sprache. Es lebe noch in Schweden deutsche Frauen die von der finnische Arzt beim Himmler geholfen war aus ein KZ zu kommen. Er hat die mit nach Schweden genommen.


    Selber habe in die Schule Schwedisch gelehrnt, aber nur zu Sprechen und Lesen - nicht zu Schreiben.


    Mit freundlichen Grüßen
    Olaf Berg Nielsen

    Es kommt wohl darauf her, das so viele Filme jetzt gedreht wird und viele Bücher ausgegeben wird mit Geschichte von 2 WK. Wir, das es erlebt hast, sagen nicht so viel davon. Ich habe alte Leute hier in Dänemark gefragt, wie die das erlebt hast. Die wollte gar nicht davon reden. Das war zu schlimm. Es gibst aber junge Leute die alles von damals als Heltengeschichte sehe. Vergiß nicht, man macht nicht Filme um Leute zu warnen, sondern um Geld zu verdienen.


    Aber so beliebt seid ihr auch nicht. 50% der Dänen und 80% der Holländern hassen die Deutsche. Hier in unsere Land sind viele tausende Deutschen um Arbeit zu gekommen. In unsere kleine Stadt mit nicht 3000 Einwohnern, arbeiten ca. 300. Die Firmen haben dänischunterricht geboten, aber das wollen die deutsche nicht. Jetzt haben sie ein Gesetz eingefürt wo alle Arbeitsnehmern und Leitere deutsch sprechen müssen. Auch Angestellte in Geschäfte wird verlangt Deutsch zu sprechen.


    Wenn einer ein Deutscher ein H-Gruß gebe, meint er "Verdammte Nazi". Es gibst aber viele freundliche Deutschen die hier Häuser kaufen, Dänisch lernen und nicht stoltz sein Deutscher zu werden. Keine wurde gebeten zu wählen in welsche Land er geboren wollte . Ich habe selber 27 Jahre in Ausland gelebt und weiss wie wichtig es ist nicht nur andere Sitten zu tolerieren aber zu lieben.


    Es ist wichtig die Vorzeit nicht zu glamourizieren, aber die Jugend zu erzählen wie furchbar es damals waren.


    Mit freundlichen Grüßen
    Olaf

    Guten Abend Michel,
    färöische Seemenn hat mir erzählt, wie der Heilsarmee mit die SA ins Bremen in 1933 zusammen marchiert hast.


    Dr. Friedrich Zipfel schreibt in seiner Buch "Kirchenkampf in Deutschland": Gegenüber den vorwiegend oder ausschließlich kariativ orientierten Organisationen, wie Heilsarmee und Quäkern, bedurfte es keiner Verbote. Es genügte, ihnen auf administativem Wege die Wirknungsmöglichkeiten zu nehmen. Durch die mehr oder weniger erzwungene korporative Mitgliedschaft in der "Reichsarbeitsgemeinschaft für das WHW (Winterhilfswerk) des deutschen Volkes" waren sie an die Monopolorganisation der NSV (Nationalsozialistische Volkwohlfahrt) gebunden, die sich Erfahrungen und Arbeitswillen der angeschlossenen Verbände nutzbar machte, die aber gleichzeitig Kenntnisse über die Wirtschaftführung dieser Organistionen gewinnen konnte.


    Dagegen wurden bereits Anfang 1933 vereinzelt Bibelforscher (Jehovas Zeugen) verhaftet und in Bayern am 13. April die Bibelforscher-Vereinigung verbote worden.


    Gruß aus Dänemark
    Olaf Berg Nielsen