Posts by Olaf Berg Nielsen

    Hallo Manni,


    das lautet merkwürdig, daß Peter Oeffling in Dänemark begraben ist, aber er ist vielleicht in Höhe Trauekacz (Weiß nicht wo das ist) vermisst.


    Das Datum 7. Mai 1945 ist wohl der Funddatum. In die Tagen von 3. bis 5. Mai (dänische Befreiungstag) wurde mehrere deutsche Schiffe beim Langeland von RAF gesunken und Leichen von Soldaten und Flüchtlinge wurde auf mehrere Friedhöfe begraben und später umgebettet.


    Ich versuche mehr aufzufinden, aber es kann eine Zeit dauern.


    Gruß aus Dänemark

    Olaf

    Hier ist eine Information, der es wahrscheinlich macht daß es "Walter Rau" war, der deine Familie nach Kiel führte.


    Die Walter Rau hat auf der letzten Reise von Swinemünde über 6000 Flüchtlinge nach Eckernförde transportiert. Das Schiff wurde am 04.05. stillgelegt und nachdem alle Menschen von Bord waren erfolgte am 06.04. noch ein Luftangriff durch britische Flugzeuge (ohne Menschenverluste).


    Quelle: Volker Hartmann/Hartmut Nöldeke "Verwundetentransport über See" Winkler Verlag


    Nach der Ausschiffung der Flüchtlinge wurde das Schiff durch Bombenflugzeuge attackiert und beschädigt.


    Im November 1945 wurde das Schiff an Großbritannien ausgeliefert und soll später an Norwegen abgehen worden sein.


    Das letzte Schiff verlässt am 27.3.1945 Gotenhafen ("Walter Rau")

    Quelle: Flucht über die Ostsee 1944-45 im Bild, Heinz Schön


    Eckernförde liegen nur 30 Km von Kiel.


    Mit freundlichem Gruß

    Olaf

    Hallo Thomas,


    nein, die Grenze nach Dänemark war nicht geschlossen, denn bis 5. Mai 1945 war Dänemark von Nazideutschland besatz.


    Lustig, daß deine Familie nach Plön gekommen sind. Ein Glaubensfreund war mit Zug nach Plön gekommen. (Jetzt lebt er in Plön). Das Zug sollte weiter nach Dänemark und auf die Seite des Wagons wurde mit Kreide ”Dänemark” geschrieben. Eine von die Flüchtlinge hat es zu einen Stadt in Deutschland geändert. Mein Freund sagt, daß er deswegen verhungert hat. In Dänemark waren die Verhältnisse viel besser. Ich wohnte in Kopenhagen, 7 Jahre alt. Es kamen in 1½ Monate 250.000 deutsche Flüchtlinge und 100.000 verwundete Soldaten.


    Das letztes Schiff, der Gotenhafen verlassen hat, war ”Walter Rau” am 27. März mit Flüchtlinge überfüllt. Es hat am 25. März Kopenhagen verlassen, wo es ca. 5.000 verwundete Soldaten und Flüchtlinge abgeliefert hat. Dann am 3. April kam es nach Swinemünde mit 1.420 verwundete Soldaten , 1.450 Flüchtlinge und 4.175 Soldaten. Auch diesmal kam es aus Gotenhafen.


    Ich glaube keine Schiffe auf diese Zeitpunkt ganz nach Kiel kamen. Wahrscheinlich sind deine Familie von Swinemünde nach Kiel angekommen.


    Alle Zahlen und Daten auch dieses Zeitpunkt sind Ungenau. Auch wie die das erlebt hast falsch errinnern kann.


    Mit freundlichem Gruß

    Olaf

    Hallo Mosert,


    ich finde keine Schiffe, die von Hela direkt nach Kiel gefahren. Von 1. bis 4. April 1945 sind 12 Schiffe von Hela nach Kopenhagen gefahren. Einige andere fuhren nach Swinemünde. Z.B. ”Walter Rau” am 3. April Hela verlassen und nach Swinemünde angekommen. Das konnte mit den Geruch passen, denn ”Walter Rau” war ein Wahlfangreboot.


    Gruß aus Dänemark

    Olaf Berg Nielsen

    Hallo Christian,


    ”Pretoria” war aus Danzig in Kopenhagener Freihafen am 25. März 1945 mit 5.126 verwundete
    Soldaten.


    Wenn du mir einen PN mit deinen Email Adresse senden, kann ich dir helfen.



    Ich sitze hier mit Informationen über deine Oma, Rotraut Beckmann, *10.04.1930 in
    Guttstadt. Wohnte in Spirdingsblick. Sie wurde am 2. Juni 1946 in Lager Kløvermarken,

    Kopenhagen konfirmiert. Ich wohnte nur 12 Km davon und war 8 Jahre alt dann.



    Mit freundliche Grüßen
    Olaf

    Hallo Andreas,


    ”Urundi” haben mit 7 Fahrten 32.716 Menschen gerettet, davon die 3 Fahrten nach Kopenhagen mit ca. 17.000 verwundete Soldaten und Flüchtlinge.

    Jeden Tag kamen nach Kopenhagen zwischen 9.000 bis 12.000 verwundete Soldaten und Flüchtlinge. Die meisten wurden kurz danach weiter nach Fünen und Jütland gesandt. Sehr viele nach Ålborg. Es waren zu wenig Lebensmitteln in Kopenhagen. Ich war 7 Jahre alt und wohnte in Kopenhagen. Wir waren Haut und Beine.


    Das stimmt ganz gut, daß deine Mutter mit einen kleinere Boot am Ostersamstag nach Kopenhagen Freihafen kam. In dänische Papiere stehen, daß einen Torpedoboot Samstag 1. April mit wenige Flüchtlinge in der Freihafen kamen.


    Mit besten Gruß

    Olaf

    Hallo Ernst und Paul,


    wenn wir alte Dänen deutsche Touristen, die Fahrräder auf Urlaub mit haben, sagen wir: „Die wollen nicht noch einmal riskieren zu Fuß nach Deutschland zu marschieren!“.


    Gruß Olaf

    Hallo Mr. Musical,

    wie lange die Schiffe auf der Strecke unterwegs waren. Das dauerte von einen Tag zu mehrere Tagen, genau so nach Kopenhagen. Oft waren mehrere Zwischenstationen unterwegs.

    Wenn du schreibst: „ Danzig nach Lübeck gefahren ist/ im Zeitraum Januar bis April 1945“ wird es wohl Januar bis März 1945, denn am 30 März waren Danzig völlig in sowjetischer Hand.


    Besten Gruß

    Olaf

    Hallo Mr. Musical


    Es waren ja viele Schiffe, die von Danzig nach Lübeck gefahren ist/ im Zeitraum Januar bis April 1945. Ich habe Kopien von einen Ostsee-Tagebuch, Seite 142 – 194: März – Mai 1945. Ich glaube diese Kopien sind von das Buch: „Flucht über die Ostsee“ von Heinz Schön. Ich brauche es um Flüchtlingsschiffe, die nach Kopenhagen kamen. Das Buch ist billig in Deutschland antiquarisch zu bekommen (10 – 15€).


    Gruß aus sonnige Dänemark

    Olaf


    Schriftart geändert.... braucht kein Mensch, Huba

    Hallo Klaus,


    „Würzburg“ war nie in Dänemark und „Rügen“ war 1. Mai in Bandholm auf Lolland/Dänemark und dann Kopenhagen.


    Nein, ich habe keine Uhrzeiten vor 17. April 1945.


    Am 14. April hatMS„Homberg“ auch Kopenhagen angelaufen. Zuerst jetzt sehe ich, daß MS „Homberg“aus Pillau nach Kopenhagen kam, aber nicht wann es Pillau verlassen hat.


    Beste Grüße

    Olaf

    Hallo Klaus,


    dann muss es „Santander“ sein.

    Das Schiff ist am 10. April nach Pillau angekommen um Flüchtlinge von Landungsbooten und Fährprähmen zu übernehmen.

    „Santander“ ist am 14. April mit 2.200 Flüchtlinge in Kopenhagener Freihafen zum Kai gelegt.

    Dampfer „Santander“ , 1.923 BRT, Baujahr 1943. Oldenburg - Portugiesische - Dampfschiffs-Rederei.

    Bei vier Einsätzen 18.440 Soldaten, Verwundete und Flüchtlinge evakuiert. Letzte Rettungsfahrt 30. April von Insel Rügen nach Kopenhagen. Ab 3. Mai Wohnschiff für Flüchtlinge in Kopenhagen.

    Ich habe ein Bild von „Santander“. Wenn ich deine Email Adresse
    bekomme kann ich dir es senden und dir helfen aufzufinden wo deine Familie in einen Flüchtlingslager in Dänemark waren und die Lagerkarten als Kopie zu bekommen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Olaf

    Hallo Klaus,


    am 15. März landete in Kopenhagener Freihafen 3 Flüchtlingsschiffe: Herkules – Urundi – Oberhausen.


    Hallo Ferdi,


    am 25. April 17Uhr kam Weserberg mit 800 verwundete Soldaten und 3.000 Flüchtlinge in Kopenhagener Freihafen. In der Bericht von Kapitän Fillinger war es nur 2.000 Flüchtlinge.


    Daß du erste Nacht in einer großen Lagerhalle (war auf dem Fußboden mit Stroh und Zeltplanen ausgestattet) untergebracht, stimmt ganz gut mit die Fabrikhalle von General Motors.


    Warst du in Silkeborg in Lazarett?

    Ich habe Bilder und Informationen davon. Sende in einen PN deinen Email Adresse, dann sende ich dir was.


    Mit freundlichen Grüßen

    Olaf

    Hallo


    Das Grab von Korvettenkapitän Erich Schuster existiert noch auf Kopenhagen West Friedhof: Block B Reihe 4 Grab 461


    Letzte Donnerstag war ein Bekannter von mir auf diesen Friedhof um Bilder von Gräber zu nehmen, hätte ich von Erich Schuster gehört, hatte er auch ein Bild von diesen Grab fotografiert.


    Schreibe mir einen PN mit Email Adresse. Dann will ich etwas mehr finden.


    Gruß aus Dänemark

    Olaf

    Hallo Andreas, Dirk und Uwe,


    die Informationen ich durch Kirchenbuch für Nørre Lyngvig und archivierte Noten von der Vater Gustav Mathewes gefunden habe, habe ich weiter zu Volksbund und Søren Flensted gesandt. Ich versteht nur nicht warum Volksbund es anders geschrieben haben. Ich will es nochmal schreiben.

    Ich habe die Kirche vorgeschlagen das Grabstein zu renovieren. Sehr viele deutsche Touristen machen Ferien dort und besuchen der Friedhof mit deutsche und englische Gräber von 1 WK.


    Viele Grüße

    Olaf

    Hallo


    Kann jemand mir helfen mehrere Informationen zu diesen Person mir zu geben?


    Mathewes, Helmut Herbert Wolfgang

    Obergefreiter, Flieger

    Truppenteil: Luftwaffe

    Erkennungsmarke: 60930/108

    *17.01.1924 in Berlin-Treptow

    +23.03.1945 beim Hull, England

    Am 10.06.1945 auf Søndergård Strand, Dänemark aufgespült

    Begraben auf Nørre Lyngvig Friedhof, Dänemark in Privatgrab

    Vater: Gustav Mathewes, Berlin



    Gruß aus Dänemark


    Olaf Berg Nielsen