Posts by Caprinus

    Hallo!


    So sehr die unglaubliche "Hammergeschichte" auch beeindrucken mag, doch sie stimmt so nicht! ;) Es war eine gelungene Medien-Ente. :D


    Angst, den Inselbewohnern in die Hände zu fallen, war wohl auch der Grund für die Kapitulation des Einzelkämpfers, und nicht, wie er vor der Presse behauptete, sein fester Glaube, der Krieg sei noch nicht zu Ende. Suchtrupps hatten nämlich Zeitungen hinterlassen, mit Hilfe eines gestohlenen Radios war Onoda "unglaublich gut informiert" (so der Ex-Major Taniguchi, der seinem ehemaligen Untergebenen den Befehl zur Kapitulation gab). Quelle und mehr


    Tut mir leid, wenn ich mit meinem Beitrag den Leichtgläubigen den Wunsch nach noch (un)wahren Abenteuern zerstört habe.  8)


    Schöne Grüße
    Jane

    Das Schicksal der Vertriebenen nach 1945


    heute Abend 21.03.2011
    Das Erste - 20:30 - 21:15 Dokumentation


    Fremde Heimat (1/2)
    "Wir haben nichts mehr, wir sind nichts mehr, wir sind also am tiefsten Punkt der sozialen Leiter gelandet." Für den damals 16-jährigen Gymnasiasten Robert Brokoph aus dem Städtchen Heydekrug im Memelland ist die Vertreibung ein Absturz ins Nichts. Mehr als zwölf Millionen Menschen teilen dieses Schicksal am Ende des Zweiten Weltkriegs. Über ihre leidvolle Flucht und Vertreibung, über den Verlust der Heimat, auch über die Vorgeschichte dieser größten ethnischen Säuberung in der europäischen Geschichte gibt es mittlerweile zahlreiche Dokumentationen. Aber was erwartete die Flüchtlinge und Vertriebenen danach, als sie angekommen waren und in der noch fremden, der neuen Heimat bleiben mussten? Wie schwer war es für sie, dort von vorne anzufangen? Mehr Info


    Hoffe, es gibt einige Interessierte und auch Familienforscher die sich den Zweiteiler ansehen werden, zumindest die Leute, deren Vorfahren aus den ehemaligen deutschen Gebieten stammen. ;)


    Seid gegrüßt
    Jane

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    [i]
    Aber mich interessiert die Besatzungsliste, Fotos vom Schiff, Auftrag, event. mit
    Schiff 26 zusammen....getarnt als dänische Trawler......


    Hallo


    Der Fischdampfer „Schleswig“ war als „Schiff 37“ unterwegs, es hatte die Order gemeinsam mit dem „Schiff 26, Julius Pickenpack“ Nachschub nach Trondheim zu bringen.
    Wie schon erwähnt wurde die „Schleswig“ von dem britischen leichten Kreuzer „Birmingham“ durch Artillerie versenkt.


    Die begleitende „Julius Pickenpack“ wurde aufgebracht und als Prise nach England geschickt.


    Gruß, Jane


    Nachtrag:
    Die 16. Vorpostenflottille wurde im April 1940 aufgestellt. Anfängliches Einsatzgebiet: Südnorwegen, Standort: Kristiansand-Süd. Später wurde das Einsatzgebiet auf die gesamte norwegische Küste ausgedehnt.

    Hallo Margarete,


    nachdem was Du schreibst, ist davon auszugehen, dass die „Mimi Horn II“ gemeint sein dürfte. Heinz Schön erwähnt dieses Schiff in seinem Buch „Menschen Schiffe Schicksale, Ostsee 45“.
    Demnach wurde das Schiff (4007 BRT) am 14. Januar 1945 durch einen Bombentreffer in der östlichen Ostsee versenkt. Es gab keine Opfer.


    Da das Motorschiff auf dem gesandten Foto auch 4007 BRT groß war, ist davon auszugehen, das die Schiffe baugleich waren und auch gleich aussahen. Hoffe, es nützt.


    Ahoi
    Jane

    Quote

    Original von Margarete
    Wie geschrieben, es gab mehrere Mimis.


    Stimmt!
    Sorry, das Bild der MS "Mimi Horn" paßt doch leider nicht zu Deiner Recherche.


    Habe gerade gemerkt, dass zu dem Zeitpunkt wo Du suchst, sich dass abgebildete Schiff schon selbst versenkt hatte, bevor es in feindlichen Besitz übergehen sollte.
    Also alles auf null.


    Gruß, Jane

    Hallo Patrick


    Kompliziere Deine Suche nicht, gehe besser den klassischen Weg, indem Du über die Wast den militärischen Weg Deines Großvaters anfordertest und erneut beim DRK nachfragst.
    Nur so bekommst Du tatsächlich Klarheit wie, wann und wo Dein Uropa sein Leben verlor.
    Unsere Mutmaßungen geben Dir null Gewissheit was seinerzeit geschah.
    Erst wenn Du nähere Einzelheiten kennst, kannst Du hier auf gezielte Hilfe hoffen.


    Gruß, Jane

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    Original von pikespeak1
    Diese Zeugen sagten eidesstattlich aus, dass sie an diesem Tag an einem
    Baum gesessen haben.


    Hallo Patrick,


    ich gehe mal davon aus, dass Dein Uropa durch den Granatenbeschuss sofort tot war.


    Verwundete wurden in die Artillerie-Kaserne gebracht die am Stadtrand von Gumbinnen lag. Auf dem dortigen Truppenverbandsplatz gab es keine Operationsmöglichkeiten, die Schwerverletzten wurden mit einen Sanitätskraftwagen, zum nächst gelegenen Flugplatz nach Insterburg oder Gerdauen gebracht.
    Vermutlich suchst Du an einem falschen Ort, wenn Dein Uropa tatsächlich in der Nähe eines Flugplatzes umkam.


    Gruß, Jane

    Hallo Andreas,


    Deine Suche klingt wahrlich nicht einfach.


    Hast Du schon mal versucht über verschiedene Pommersche Heimatbriefe weiter zu kommen? Ich meine, dort könnte man evt. noch auf Leser/Zeitzeugen treffen, die sich an Deine geschilderten Vorgänge erinnern können, wenn auch nur vom Hören-sagen.


    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit solchen Heimatbriefen gemacht. Die Hilfsbereitschaft der Leserschaft ist groß, ob man nun selbst (s)eine Suchanzeige aufgibt, oder die Hefte chronologisch durcharbeitet. Man findet zumindest etliche weiterführende Hinweise, weil man sich in einem Pool ehemaliger Landsleute befindet.


    Viel Erfolg und liebe Grüße
    Jane

    Hallo Andreas,


    hast Du auch eine Suche beim Volksbund laufen?


    Unter "Letzte Hoffnung" sucht dort jemand in der gleichen RAD Abteilung und gibt die selben Ortschaften an.
    Falls Du nicht der Absender bist wäre es evt. ein Weg um Näheres zu erfahren.


    Grüße, Jane

    Guten Morgen in die Runde,


    [IMG:http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_011.gif] TOLL Gerd !


    Ich danke Dir für Deine Hartnäckigkeit, auch ich hätte vorerst nicht locker gelassen...


    Auch wenn es keine Mengen an Behausungen von diesen "Dingern" gab, es erinnert uns an die große Not, die die Menschen nach Kriegende durchleben mussten. Ein vergessenes Stück Regionalgeschichte hast Du mir da ausgegraben! Ich werde es künftig bei meinen beruflichen Gäste-Führungen durch die maritime Hafenwelten mit erwähnen!


    Vielen Dank und liebe Grüße aus dem CuxLand
    Jane

    Hallo Männer (alle Himmelsrichtungen, auch aus dem Nord Westen ;))


    ...Wir werden sehen, ob die erwogene Idee irgendwo realisiert wurde, oder ob es in die Kategorie Küstenklatsch gehört.
    Der Autor ist mir persönlich bekannt, werde ihn, einen Schiffsberger - und einen betagten Werftbetreiber befragen. So kann ich auch Weiteres erfahren, was z.B. mit den fertigen U-Boot-Teilen (z.B. die Hüllen) nach Kriegsende geschah.


    Danke fürs Mitdenken und liebe Grüße
    Jane

    Hallo Gerd und alle anderen


    Quote

    Original von Gerd Wolf ... "nichts ist unmöglich!"


    Ja, vielleicht hätte ich meine Fragen besser ohne Zeichnungen einstellen sollen?


    Die Skizze lenkt meine Fragen in eine technische Richtung wo ich eigentlich gar nicht hinwollte, da ich aus mangelndem tech. Verständnis auf dieser Art Folge-Fragen eh nicht antworten könnte.


    Für die Techniker unter uns habe ich aus gleicher Quelle nun eine weitere Skizze über Nissenhütten gefunden. Vielleicht ist sie ja interessant für die Technik-Freaks.


    Mich interessiert, ob tatsächlich Menschen in diesen U-Boot-Resten gelebt haben, ggf. wo?


    Gruß, Jane


    edit: Fehler

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      (250.99 kB, downloaded 376 times, last: )

    ?( :( !


    Guten Morgen,
    @ Bernd
    Da bin ich aber froh, dass Du meine Frage verstanden hast.


    Ich habe keine weiteren Infos zu meiner Frage, tut mir leid!


    Sie ergibt sich aus einer 2000 Seitigen Bestandsaufnahme militärischer Bauten in Cux. HIER


    Sollte es weitere Verständigungsprobleme geben, bitte ich meine Eingangsfrage einfach zu überlesen.


    Gruß, Jane

    Quote

    Original von Papa
    Unter "Schutzräumen" verstehe ich etwas anderes als "Behelfsunterkünften", aber vielleicht mißverstehe ich auch nur etwas. ;)


    Hallo Steffen,


    in meiner Anfrage geht es mir um Behelfsunterkünfte (Notunterkünfte) nach Kriegsende.
    Vermutlich hatte/wollte man die Schutzraumanlage(n) wegen der großen Flüchtlingsströme kurzerhand zum "wohnen" umfunktionieren. Doch dass ist bisher eine reine Mutmaßung meinerseits.
    Wegen der großen Wohnungsnot gab es in unserem Gebiete Flecken da schossen die Nissenhütten wie Pilze aus dem Boden.


    Gruß, Jane

    Auch moin,


    Stimmt Jörk, da hast Du wahr ! :)


    Vermutlich werde ich bald mehr erfahren können, bin schon dabei meine Fühler auszustrecken...


    Ich war sehr überrascht als ich von dieser Geschichte hörte. Anderseits wäre es eine frühe, sinnvolle Wertstoff-Nutzung, die gar nicht so dumm klingt.
    Die eingestellte Zeichnung gehörte übrigens zum Genehmigungsverfahren.


    Ich bleibe dran
    Jane

    Hallo Karat


    Quote

    Original von Karat
    ... dürften sich solche Schutzräume nur auf Werften befunden haben und nach den Krieg


    Wenn wir noch die norddeutschen Häfen als etwaige Standorte mit einbeziehen sind wir wohl auf der richtigen Spur ...


    Nette Forschergrüße
    Jane

    Guten Morgen Ronald,


    danke für Deinen Beitrag, der unterschwellig zu einer Urteilsfindung über die Notwendigkeit der Waffen-Kostenfrage beiträgt.
    Das Thema werden wir mit weiteren Zahlen der Waffen- und Kriegs-Kosten bereichen können. Letztendlich bleiben es Zahlenspiele, gigantische Beträge die einem so fern sind, wie richtige Antworten auf die Frage, was mehr Sinn macht: Auf- oder Abrüsten...
    Der Blick in die Geschichte bleibt unerlässlich um sich weiterhin zu wundern, oder aber auch um manches besser zu verstehen...


    Liebe Grüße
    Jane