Posts by Paul Spohn

    Hallo,


    in Die Zeit erschien in der Ausgabe 11 von 1989 ein längerer Bericht über deutsche Überläufer. Dieser Bericht ist eine Reaktion auf den Film des Hamburger Publizisten Bernd C. Hesslein "Roter Stern und Stacheldraht. Umerziehung in sowjetischer Kriegsgefangenschaft" aus dem selben Jahr.

    Der Bericht wird dadurch lesenswert, weil er einen guten Überblick über die Stellung der Überläufer der Wehrmacht in der RA gibt. Sicherlich nicht sehr tiefgründig, aber für den Anfang ausreichend.

    https://www.zeit.de/1989/11/hoeret-die-signale


    Mir ist nur ein massenhaftes Überlaufen zur RA aus dem Dez. 1944 in der Slowakai / Ungarn bekannt. Zwangsrekrutierte deutsche politische Häftlinge aus allen KLn waren im Oktober des selben Jahres in die Sturmbrigade Dirlewanger überstellt worden. Sie waren in Kompanien zusammengefasst, die dann beim ersten Einsatz gegen die RA im Dez. 1944 geschlossen überlief.

    Zu finden hier:

    H. Auerbach; IFZ Vierteljahreshefte 1962; S. 261f

    https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1962_3_2_auerbach.pdf

    Diese Aktion war auch bereits Thema im Forum:


    Arhtur Koß (1904-1944) trifft Oskar Dirlewanger


    Beste Grüße


    Paul

    Hallo Dirk,


    Uwe K. (DR40eghs) dürfte den Vorgang des Flugzeugabsturzes in Trieplatz hinreichend aufgeklärt haben.


    Die Meldung zu den fünf Soldatengräbern im Wald von KANTOW (nicht Kanton) ging 1946 beim Standesamt DESSOW ein. Es ist bis heute üblich, das verschiedene, meist kleinere Gemeinden ein gemeinsames Standesamt haben.

    Die fünf Soldatengräber dürften wohl in keinem Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz stehen, wäre trotzdem interessant den Hintergrund dieser Gräber zu erfahren.


    Gruß


    Paul

    Hallo Ulf,


    ich habe den Suchbegriff "Lenin Weliki Nowgorod" in Latein eingegeben und dabei kam das unten anliegende Foto raus.

    https://www.alamy.de/stockfoto…st-nowgorod-93684734.html

    Wenn Lenin während der Besatzung verschwand, dann zeigt mein Foto den neuen Lenin, auf altem Sockel.


    Ulf, in der Tat, Dein Lenin neigt zur Fülle, vielleicht darum die Aufschrift "August der Große", der neue Lenin war dann auch jugendlich schlank.

    Wo liegt die Wahrheit?


    Gruß


    Paul

    Hallo Ulf,


    bist Du mit Weliki Nowgorod sicher, denn auf dem linken Oberschenkel steht: August der Große!


    Ich weiß, dass solche Statuen als Katalogware vertrieben wurden, also in Serie gefertigt.


    Nur so am Rande.


    Gruß


    Paul

    Hallo Peter,


    es gibt so einige Glienickes in und um Berlin herum. Hier mal eine Auswahl:


    Glienicke bezeichnet verschiedene Orte in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt:

    Einen Hochmeisterplatz kenne ich nur in Berlin-Wilmersdorf, die Umgebung ist aber frei von Glienicke.

    Als Tipp: Groß Glienicke, nördl. Potsdam, grenzt an den Truppenübungsplatz DÖBERITZ, auf dem wurden zum Kriegsende sehr viele Einheiten aufgestellt.


    Gruß


    Paul

    Hallo,


    lt. Lexikon der Wehrmacht gehörte da Regiment 269 zur 250. Inf. Div., die sogenannte blaue Division. Es war die einzige Divison welche von Spanien gestellt wurde. Sie wurde erst nach dem Kriegsbeginn gegen die Sowjetunion im Juni 1941 nach Deutschland verlegt.

    Folglich kann Belgien und IR 269 in 1940 nicht stimmen.

    Passen könnte jedoch die Inf. Div. 269, die für kurze Zeit 1940 in Belgien stationiert war.

    Wenn Du mehr wissen willst, solltest Du Deinen Wissensstand preisgeben.


    Gruß


    Paul

    Hallo Thilo,


    habe ebenso wie Du diesen Thread verfolgt, kann aber keine ausgewogene Stellungnahme zum bisherigen Ausgang abgegeben. Sondern ich bin sehr parteiisch und mache Tac für den erreichten Grad der Verwüstung verantwortlich.


    Allein sein vorletzter Thread (der mit den Zahnschmerzen) hat maximal zwei Sätze zum Sachverhalt beizutragen, im zweiten Teil seiner Ausführungen beleuchtet er sich narzisstisch selbst und lässt uns Teilhaben an seiner Sicht auf die Welt.

    Die da hochgradig kompatibel mit den Sichtweisen der Herren Trump und Gauland sind. Wobei ich bezweifele, dass Herr Trump den Herrn Gauland kennt.


    Die kurze Skizzierung der strukturellen Zusammensetzung des letzten Tac´schen Threads lässt sich generell auf fast alle seine Beiträge übertragen, 20 - 30% mehr oder weniger Einlassungen zur Sache, der Rest meistens gegenwartsbezogenes Polemisieren, oftmals etwas schwer einzuordnen (der Herr erlaubt sich stellenweise eine abweichende Meinung), aber tendenziell klar zu den beiden oben genannten Führen neigend.


    Neben der politischen Verortung trollhaftes Verhaltung in allen bisher von ihm heimgesuchten Threads. Die Polemik ist inhaltlich wenig pointiert, aber durchaus flüssig, vermutlich oft geübt, eben Troll.


    Mach das beste aus meiner Analyse bzw. Stellungnahme.


    Beste Grüße


    Paul

    Hallo,


    in meinen Nachforschungen zu der Stadt Luzk stieß ich einige interessante Familienüberlieferungen, die ich erstaunlich fand. Doch bevor dich die schildere, einige Sätze als Hintergrundinformation.

    Wie bereits oben erwähnt stammt meine Schwiegerfamilie aus der Gegend um Luzk in Wolhynien. Bis zum 1. Weltkrieg gehörte die Stadt zum Zarenreich, danach gab es einige Wirrungen (1915 Besetzung durch KuK Truppen, 1916 Rückeroberung durch die russische Armee, 1918 deutsche Besetzung, 1918 Petljura Ukraine) die mit der Annexion durch polnische Truppen im Mai 1919 beendet wurden. Seitdem war Luzk Hauptstadt der Woiwodschaft Wolhynien in der Republik Polen. Dies bis zum Einmarsch der Roten Armee im Gefolge des deutschen Überfalls auf Polen im September 1939.


    Nach dieser Einführung nun die eigentlich Geschichte. Im Zuge des Zusatzvertrages zwischen Deutschland und der Sowjetunion wurden die "Volksdeutschen / Wolhynien-Deutschen" um Jahreswende 1939 / 1940 aus der sowjetischen Besatzungszone in den damals sogenannten Warthegau umgesiedelt. Dort dann nach Prüfung zu Reichsbürgern erhoben und durften die Rechte und Pflichten eines Reichsdeutschen in Hitlers Reich genießen.

    Und die Leute waren nicht faul, sondern begannen nach der Eroberung Wolhyniens (bis August 1941) durch die Wehrmacht Briefverkehr mit alten Freunden in der Gegend aufzunehmen. Eine Sprachbarriere gab es nicht, die meisten waren von der Kindheit her dreisprachig aufgewachsen, deutsch und jiddisch, russisch und ukrainisch sowie polnisch. Zunächst musste man feststellen, dass von den polnischen Nachbarn nicht wenige in die Sowjetunion verfrachtet worden waren. Etwas später musste man feststellen, dass auch einige jüdische Bekannte den Tod durch deutsche Uniformierte gefunden hatten. Und ab Ende 1942 wussten eigentlich alle Wolhynien-Deutschen, dass von den jüdischen Nachbarn und Bekannten in Luzk und Umgebung niemand mehr lebte. Leider ist die letzte Zeitzeugin (Jahrgang 1929) vor wenigen Jahren verstorben. Aber die Kinder, heute tlw. bereits über 70 Jahre alt, erinnern sich noch recht genau an die Gespräche in der Familie über dieses Thema. Man muss sie nur drauf ansprechen!


    Beste Grüße


    Paul

    Hallo Frederic und Hallo an alle Leser,


    aus gegebenen Anlass eine kleine Empfehlung.

    une petite recommandation pour une occasion donnée.


    Ich habe die Ermahnung von Thomas mit meinem bevorzugten Übersetzer https://www.deepl.com/translator übersetzen lassen.

    J'ai fait traduire l'avertissement par Thomas avec le traducteur préféré https://www.deepl.com/translator .

    Möge Frederic entscheiden wie gut die Übersetzung ist.

    Que Frédéric décide de la qualité de la traduction.


    Bonsoir, messieurs,

    Je voudrais vous rappeler que la langue du forum est l'allemand.

    Vous pouvez aussi faire appel à un "traducteur", même s'il ne le fait pas toujours bien,
    d'ajouter ça à son courrier,
    et ceux qui parlent allemand peuvent donner un résumé compréhensible pour tout le monde.

    Salutations Thomas


    Und das Beste ist copy and paste funktioniert bestens. Mein Englisch hat sich sehr verbessert, seitdem ich diesen Übersetzungsdienst nutze, werde ich endlich verstanden.

    Et le mieux, c'est que le copier-coller fonctionne bien. Mon anglais s'est beaucoup amélioré depuis que j'utilise ce service de traduction, je suis enfin compris.


    Und erst recht mein Französisch. Et encore plus mon français.


    Beste Grüße

    Meilleures salutations


    Paul

    Hallo Johann Heinrich,


    Du trägst den folgenden Fall hier ein:

    Die 89. ID wurde aus den Regimentern 1055 und 1056 auf dem Truppenübungsplatz Bergen (Niedersachsen) zwischen Nov. 1943 und Feb. 1944 gebildet, war dann bis Juli 1944 in Norwegen stationiert, Juli bis Mitte August an der Invasionsfront in der Normandie, dort aufgerieben, die Reste wurden bis Dez. 1944 aufgefrischt und nahmen dann an der Ardennenoffensive teil. Wie kommt das Niedersächsische Landesarchiv an die Gerichtsunterlagen der 89. ID?


    Gruß


    Paul

    Hallo Thomas,


    das ist ja ein Ding, ich bin nun seit 2012 hier im Forum unterwegs und dachte bisher immer die ARGE SS ist eine elitäre Gruppe hier im Forum. Ich stellte mir vor: da werkeln fleißige, kenntnisreiche Mitglieder als verschworener Haufen an einem großen Thema, ausgestattet mit einem riesen Haufen Archivalien, zum Thema belesen, Kenntnisreich in der Materie. Alles ein wenig geheimnisvoll hinter einem Vorhang, der nur ab und an werden einige Brocken zum Besten gegeben. Wenn ich daran schnuppere, dann ist es mal wieder eine, mir nichts sagende, langweilige Namensliste mit Dienstaltersangabe oder so.


    Und nun diese Nachricht von Thomas, die Truppe ist zu einer One-Man-Show zusammengeschmolzen. Nichts für ungut Thomas, Deinen Ärger über blödsinnige Anmachen kann ich gut verstehen, aber ich verstehe nicht, warum Du den Personalnotstand nicht publik gemacht hast, wenn die alte Mannschaft von der Fahne geht, warum nicht eine neue keilen.


    Zu Deinem Trost, ich kenne das Problem, neue Leute Einarbeiten ist mühsam, macht man es halt selbst, geht sowieso schneller und man weiß woran man ist. Nur, so meine Erfahrung, auf mittlere und lange Sicht geht sowas immer daneben.


    Vielleicht findet sich ja die oder der eine oder andere Interessierte und ist bereit zur Mitarbeit.


    Beste Grüße


    Paul

    Hallo Wolfgang,


    mich würde interessieren, welche Gefechtsausbildung die Wehrmachtssoldaten erhielten, insbesondere ob so wichtige Elemente wie Hinterhalt, Täuschen, Überraschung etc. tatsächlich nicht zur Ausbildung gehörten, wie es dieses Merkblatt suggeriert. Sondern das laerning by doing angesagt war, wie das (in schauderhafter Sprache abgefasste) Merkblatt beweist. Wenn dem tatsächlich so war, dann lag ein ziemliches Versagen in der Feindaufklärung und der Ausbildung bei der Wehrmacht vor.


    Gruß


    Paul

    Hallo,


    anliegend eine exakte Lagekarte der beiden Friedrichhainbunker. Zusätzlich eine Filmsequenz aus dem Sommer 1945. Gezeigt wird ein Flug über Berlin in dem das Ausmaß der Zerstörung erkennbar ist. Erkennbar sind aber auch viele markante Gebäude, trotz ihrer starken Zerstörung.

    Ab etwa Minute 3:01 bis 3:14 überfliegt die Kamera, aus südwestlicher Richtung kommend den Flakturm Friedrichhain in geringer Höhe. Es sind sehr viele Details zu erkennen.


    https://www.youtube.com/watch?v=-xK0gTML5_g


    Gruß


    Paul

    Hallo Thilo,


    schau mal hier:


    https://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp


    Dort im Verzeichnis digitale Orthofotos suchen und aufrufen. Hier handelt es sich um entzerrte Luftbilder, jährliche Überfliegungen, zuletzt 2018, kostenfrei und gestochen scharf.

    Die Orthofotos gibt es in allen Geoportalen der Bundesländer, allerdings manchmal entdeckt man sie nur nach fantasievoller Suche!


    Wenn Du für Berlin nicht fündig wirst, einfach melden!


    Gruß


    Paul

    Hallo Leute,


    wenn Folgebeiträge zunächst erklären wollen, was die vorherigen Beiträge eigentlich sagen wollten, dann ist der Wurm drin. Mit der ständigen Präsentation einzelner, neuer Zitate von immer neuen Autoren - zumeist aus dem Zusammenhang gerissen - beweisen zu wollen, dass......, ja was eigentlich? Ich Blick da nicht mehr durch, was eigentlich geklärt werden soll.


    Gruß


    Paul

    Hallo Thomas,


    nicht doch, ein Hund bellt, aber die Karawane zieht weiter und Du kannst sie gerne auch zukünftig in Deiner sehr bewährten Art leiten.

    Mit Deiner Haltung kann ich ausgezeichnet leben! Und die blau-weiße Obsession ist Deine ganz private Angelegenheit, jeder Kritik enthoben!.


    Bin gerade in Potsdam, sowas von preußisch hier, ansonsten eine hübsche Stadt


    Paul