Posts by Paul Spohn

    Hallo Leute,


    warum so barsch und unfreundlich zu Teors, woher soll er als 16jähriger wissen, was es mit der unteren Hälfte einer Erkennungsmarke auf sich hat. Ich glaube es wäre besser gewesen ihm einige erklärende Zeilen zu schreiben.


    Gruß


    Paul

    Hallo Kordula,


    ja, der Hocker stach auch mir sofort ins Auge, gehört irgendwie nicht dahin.


    Diese Hocker muss es damals millionenfach gegeben haben, fast alle Fotos aus der besagten Zeit, z.B. zum Gewehrreinigen zeigen die Hocker, oder auch Mannschaftsstuben. Bei uns im Haus, Stall und Scheune trieben sich in meiner Kindheit auch einige herum, waren da, scheinbar unkapputbar, wurden benutzt, eher lieblos umhergestoßen, irgendwann waren sie verschwunden und vermisst hat sie niemand.


    Soweit ich erinnere hatten sie keinen Farbanstrich, höchstens farblosen Firnis.


    Beste Grüße


    Paul

    Hallo,


    die (vermutete) Herkunft von Lehrer Wendt aus Holstein kann auf die 30. ID hinweisen. Diese Division war ursprünglich in Holstein angesiedelt. Sie Befand sich zur angegebenen Zeit auf dem Weg aus der Pantherstellung (Pskow-Ostrow) in die Marienburgstellung.

    Ausführlich dazu unter: Marienburgstellung


    Beste Grüße


    Paul

    Hallo,


    ab Anfang Juli 1944 zogen sich deutschen Truppen von der Linie Pskow/Pleskau - Ostrow - Opotscha Richtung Westen auf die vorbereitete Marienburgstellung zurück Die Marienburgstellung verlief weitgehend im Grenzbereich zu Lettland. Der Rückzugsweg betrug rd. 60 bis 80 km und führte sehr häufig durch dünn besiedelte Gegenden, die sumpfig und dicht bewaldet waren.

    Es wäre gut, wenn Du die Einheit nennen könntest, damit könnte man den Frontstreifen des Rückzugs eingrenzen. Wichtig zu wissen ist aber auch, dass die Landser sehr oft für Geländebereiche Namen erfanden, die in keiner Karte verzeichnet sind. Da muss man dann Glück haben solche Namen in Gefechtsskizzen und Berichten zu finden.


    Beste Grüße


    Paul

    Hallo Nekorashii,


    schau mal unter diesem Link,


    http://www.susudata.de/messtis…l?lat=51.625&lng=18.5833&


    ob Du die Karten findest, die Du anfragst. Nordwest-Mecklenburg segelt bis heute im Windschatten der Entwicklung, da dürften sich die meisten der in den Karten abgebildeten Strukturen und Gegenstände kaum verändert haben.


    Solltest Du auf den Messtischblättern von vor 1945 Auskunft über und Hinweise auf militärische Einrichtungen des Dritten Reichs suchen, dann dürftest Du sehr häufig ins Leere laufen. Insbesondere Einrichtungen die nach 1935 angelegt und errichtet, wurden kaum in die Topo-Karten übernommen. Einmal wegen der Geheimhaltung und es waren dann ab Kriegsbeginn andere Prioritäten maßgebend.


    Vielmehr kann angenommen werden, dass topografische Gegebenheiten, entstanden im Rahmen der hitlerschen Aufrüstung, und nach 1950 noch erkennbar, nachträglich erfasst und zur Darstellung kamen. Einschränkend ist aber anzumerken, dass viele Verteidigungsanlagen wie Flakstellungen, Radarstationen etc. die nach dem Krieg geschleift wurden und von denen maximal Fundamentreste erhalten blieben, niemals eine Aufnahme, weder vor, während oder nach dem Krieg, in den offiziellen Kartenwerken fanden. Um hier Aufschluss zu erhalten, ist es notwendig in den Archiven gezielt zu suchen.


    Beste Grüße


    Paul

    Hallo,


    die Gefangenen wurden zunächst entwaffnet, da wurde auch schon mal gefilzt, dabei wurden gerne Wertsachen wie Uhren etc. konfisziert. Der Schreibkram bzw. die Registrierung fand in der Regel nicht vor Ort und durch die gefangennehmenden Soldaten statt. Vielmehr gab es für diese Aufgabe besondere Einheiten und es konnte schon Tage und manchmal Wochen dauern, bis der Gefangene einer solchen Einheit begegnete. Die Gefangenen wurden oft über weite Strecken, meist zu Fuß, zu den Sammel- und Registrierungsstellen geführt.

    Erst dort wurde registriert und sortiert. Und garantiert gab es bürokratische Verfahren nach denen diese Vorgänge abliefen.




    Beste Grüße


    Paul

    Hallo,


    zumindest die Rote Armee kassierte zunächst einmal alle Männer, egal wie alt, die eine Uniform trugen ein. Also z.B. Post- und Bahnbeamte und da gab es einige drunter, die bereits die obere Altersgrenze des Volkssturm (60J) überschritten hatten. Und sicherlich war es so, dass z.B. ein Postschaffner, wenn er denn zum Volkssturm beordert wurde, seine Uniform anbehielt um seine Privatkleidung zu schonen.


    Gruß


    Paul

    Hallo,


    JR erzählte keinen Witz, sondern getreulich den Ablauf eines Promotionsverfahrens bis zur Aushändigung der Urkunde. Und die bekommt man eben nur, wenn die Veröffentlichung bestätigt ist.


    Zudem sollte jede wissenschaftliche Bibliothek in Deutschland (rd. 250) ein Exemplar der Dissertation angeliefert bekommen, ein Service den die Verlage gewöhnlich übernehmen.


    Im Moment gibt es einige Probleme zwischen den Bibliotheken und deren digitalen Veröffentlichungen und den alteingesessenen Buch-Verlagen, denen durch die digitale Konkurrenz einiger Umsatz wegbricht.


    Interessant ist, dass bestimmte Fachbereiche (Medizin, Naturwissenschaften) vorzugsweise Digital veröffentlichen, hingegen die Gesellschaftswissenschaften immer noch gerne ein gebundenes Exemplar den Eltern schenken.


    Gruß


    Paul

    Hallo,


    als unbekannter Soldat unmittelbar nach den Kampfhandlunge begraben zu werden war nicht weiter schwer. Gerade zum Ende des Krieg kümmerte sich niemand mehr um die Identifizierung, Dienstwege gab es keine mehr. Auch als sie beim Kabelverlegen 1947 zwei Soldaten gefunden wurden, hat sich niemand die Mühe gemacht die Identität festzustellen. Erst 1965 hat man sich die Mühe gemacht, nochmals das Grab geöffnet und dabei die Erkennungsmarke gefunden.


    Beste Grüße


    Paul

    Hallo,


    der Volkssturm war in aller Regel, vor allem ältere Jahrgänge, nicht uniformiert, sondern trugen am - ich meine am linken Arm - eine Armbinde mit der Aufschrift Deutscher Volkssturm Wehrmacht, ansonsten Zivilkleidung.

    Ich nehme mal an, im Augenblick der Kapitulation wurde die Armbinde einfach abgenommen und schon war man ein älterer Zivilist und kam auf diese Weise um eine Gefangenahme herum. Darum sieht man auf dem Foto keine Armbinden.


    In "Ewalds Erinnerungen" wird deutlich, dass Zivilsten weniger behelligt wurden.


    Beste Grüße


    Paul

    Hallo,


    gibt es von Deinem Vater Feldpostbriefe? Ist eine Feldpostnummer (fünfstellig, evtl. mit Buchstaben) überliefert. Gibt es anderes schriftliches Material zu Deinem Vater?


    Woher stammt die Information über den Tieffliegerangriff.


    Gruss


    Paul

    Hallo,


    In „Ewalds Erinnerungen“ wird ausführlich darüber berichtet, wie sämtliche Abzeichen, Effekten, Orden und auch Soldbücher vor der Gefangennahme sorgfältig entfernt wurden. Daher der Eindruck es nur mit einfachen Soldaten zutun zu haben.


    Auf dem Weg nach Rüdersdorf gibt es nach meinem Wissen keine Situation, wo es eine massive Bebauung in Verbindung mit einer (S-) Brücke gibt.


    Gruß


    Paul

    Hallo,


    nein, dieser Blick geht von der Achse Holzmarktstraße/Stralauer Str in die Brückenstr., links der Bahnhof Jannowitzbrücke. Richtig wäre ein 90Grad Rechtsschwenck in die Stralauer Str. Aber auch hier ist und war die Bebauung nur vier und nicht fünfgeschossig und der Strassenlichtraum ist zu groß!


    Gruss


    Paul