Posts by Aders

    Guten Tag,

    wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich lässt, werden bei Völker, Die deutsche Luftwaffe 1933-1939, gemeinsame Manöver erwähnt (Leider habe ich das Buch nicht mehr).

    Boog, Die deutsche Luftwaffenführung, erwähnt, so weit ich das sehe, die taktische Zusammenarbeit Luftwaffe/Heer lediglich bei Kriegsspielen.


    Mit besten Grüßen

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    in Band 104 der Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins setzt sich Norbert Krüger (der seit Jahrzehnten etliches über den Luftkrieg gegen das Ruhrgebiet veröffentlicht hat) mit den Legenden und Gerüchten über den "Phosphorregen" beim Angriff auf Wuppertal am 29./30. Mai 1943 auseinander.

    Sehr bemerkenswerter Aufsatz, der zeigt, wie damals betroffene Laien sich bemüht haben, für Beobachtungen in einer Extremsituation im Nachhinein Erklärungen zu finden, sich bemüht habe, diese in Worte zu fassen, Diese Erzählungen sind bis in die jüngste Zeit sehr oft unkritisch übernommen worden, wie Krüger an vielen Beispielen zeigt.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    da ich den größten Teil meiner Luftkriegs-Materialsammlung an diverse Forenmitglieder abgegeben habe, kann ich das nachstehende nur aus meiner Erinnerung mitteilen.

    1) In den KTB-Anlagen der Lftl. 6 (sind im BA-MA Freiburg) ist ein Erfahrungsbericht des Kommandeurs einer Sturmgruppe, der die hohen Verluste seines Verbandes damit begründet, dass die Nachwuchsflugzeugführer keinerlei Schulung im jagfliegerischen Verbandfliegen bekommen hätten, bei Feindberührung sofort "abplatzten" und dann einzeln von den Feindjägern vernichtet würden.


    2) Ausbildungsverluste waren auch in USArmy AF erschreckend hoch. Ursachen waren ähnlich wie bei der deutschen LW: Es gab keine wirklichen Schulflugzeuge, die leistungsmäßig den Einsatzmustern nahekamen. Der Sprung von einer Arado 96 auf eine ausgelutschte Bf 109D oder E war einfach zu groß, Und bei den "Amis" war der Sprung von der T-6 auf eine P-47 oder P-51 auch riesig.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Danke, Sunninger, für die Mitteilung.

    Es gab durchaus an dem Tag Einflüge ins Reichsgebiet. Zwar wurde der US-Verband, der Bahnanlagen bei Brüssel und Lüttich angreifen sollte, zurückgerufen, aber eingie Bombenabwürfe gab es bei Aachen und der Jagdschutz stieß teils bis den Raum Köln, teils bis in Pfalz vor. Die dagegen eingesetzten Teile der I./JG 1 und Ii./JG 27 blieben ohne Feindberührung.

    Bei diese Akttion also der Schaden an einer bf 109 G-6 der II./JG 27.

    Beste Grüße

    Ihr

    Aders

    Guten Tag,

    an diesem Tag gab es bei der II./JG 27 einen "Betriebsschaden" oder "Betriebsverlust" bei einem "Feindflug ohne Feindeinwirkung".

    Diese dürftigen Fakten gehen aus den summarischen Materialverlustmeldungen des Generalquartiermeisters hervor.

    Hat jemand mehr Infos? Wo war der Verlsut? Gab es auch einen "Personalverlust"? - Die namentlichen Verlustmeldungen des GQM für diesen Zeitraum sind nicht vorhanden.


    Besten Dank im Voraus

    Gebhard Aders

    Liebe Kollegen,

    geht doch mal zu den Standesämtern bzw. Archiven eurer Gemeinden und schaut in den Sterberegistern 1944/45 nach Eintragungen, ob die Personen durch Flugzeugbeschuss, Bordwaffenbeschuss oder Tiefangriff gestorben sind. Ich habe das mal für den westfälischen Kreis Steinfurt gemacht. Ergebnis: Tote bei Angriffen auf Züge, Lokomotiven, Bahnhöfe, Fliegerhorste - kein einziger Bauer auf dem Feld oder sonstige Eintragungen wie "auf der Straße von x nach b" oder ähnliches.

    Macht Euch mal die Mühe!

    Wenn Ihr Euch die Schießfilme der US-Jäger anschaut, da sieht man, wie das Flugzeug schüttelt und rappelt und ein exaktes Zielen auf ein winziges Ziel wie ein einzelnen Mensch kaum möglich ist. Und dass die Mustangs und Thunderbolts zwischen den Alleebäumen die Straßen entlang geflogen seien und die Flüchtlingsströme niedergemäht hätten (wurde im Umfeld von Dresden von """Zeitzeugen""" behauptet wurde, ist Unsinn.


    Also: Kontrolliert mal eure schriftlichen Quellen.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,


    mir scheint, dass die Flucht aus einem deutschen KG-Lager um einiges einfacher war als aus einem Lager der Alliierten. In dem Gemeindearchiv meines münsterländischen Wohnorts fand ich ein gutes Dutzend Fahndungsrundschreiben der Gestapo nach polnischen, belgischen, französischen, serbischen und russischen Offizieren, denen Massenausbrüche gelungen waren, dazu kommen die Fahndungsaufrufe nach einzelnen Gefangenen und Gruppen entwichener Zwangsarbeiter.


    Übrigens gab es 1955 mal eine Filmkomödie "Heldentum nah Ladenschluss" (u.a mit Harald Juhnke , Regie Erik Ode)), wo in 2 der 4 Episode es auch um die Flucht aus der Gefangenschaft ging.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    da hier das "Verschwinden" von 2 B-24 angesprochen wurde, fällt mir ein:

    Vor etlicher Zeit erzählte mir der Aachener Luftkriegsforscher Franz Zimmermann (schon lange tot), dass auf alliierten Karten das Hohe Venn als Notlandegebiet eingezeichnet gewesen sei und das da wohl etliche Maschinen versackt sein können.

    Gab es solche Eintragungen wirklich?

    Ich halte da für eine Story.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Liebe Leute,

    hat den keiner von euch Buchheims Boot gelesen? Da wird doch ziemlich am Anfang geschrieben wie der Ich-Erzähler (also Bucheim) mit dem Kommandanten und dem LI den Bunker betritt und ihnen ein Höllenlärm entgegenschlägt und man sich nur noch brüllend unterhalten kann.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,


    wer weiß näheres über die aus Besatzungen der I./KG 2 zusammengestellte Nachtjagdkette 1? Gab es im Mai/Juni 1940-
    Besten Dank für alles Infos
    Euer
    Gebhard Aders

    Das, Thilo, halte ich persönlich für wenig wahrscheinlich, dass der Flak so was bekannt war. Die Kölner Batterie feuerten durch die Wolken auf eine Combat Box, die nach dem Angriff ostwärts Köln in den Feuerbereich kam.
    Eine Maschine wurde angeschossen, dreht nach Westen ab und verlor Höhe und wurden dann vor weiteren Batterien mit weiteren Gruppen eingedeckt. .


    Mit Dank und Gruß,
    Gebhard Aders

    Dankeschön!
    Zur Ergänzung,: Der US-Verband flog oberhalb der 10/10-Bewölkung, in den Gefechtsberichten der einzelnen Batterien heißt es, dass das Ziel "optisch-elektrisch" erfasst und mit "Vernichtungsfeuer" bekämpft wurde, war alos kein Sperrfeuer.
    Beste Grüße
    Gebhard Aders

    Guten Tag in die Runde,


    diese Abteilung bzw. der Batteriestandorte geben mir einige Rätsle auf:
    Nach Lexikon der Wehrmacht und www.ww2.dk wurde die Abteilung im April 43 aufgelöst und im Oktober 43 im Luftgau XI neu aufgestellt.
    Nun kann ich durch Abschussmeldungen im Oktober 43 die 1. Bttr im Raum Köln nachweisen, die 2. ebenfalls (Stellung Liblar), die 3. taucht schon im September 43 als "3./z.b.V." in Brühl-Vochem auf, die 4. in Porz-Zündorf südöstlich von Köln. Dann sollen alle Bttr Anfang 44 in den Raum Hamburg verlegt worden sein. Aber zumindest die 3./137 ist bis Mai 44 noch in der Stellung Köln-Höhenberg zusammen mit der 1./666 nachweisbar. Und eine 5./137 erzielte östlich Köln im September 44 einen Abschuss, und die soll aber in Dorsten gelegen haben.
    Wer kann mir den Wirrwarr entwirren?
    Besten Dank und Grüsse
    Euer
    Gebhard Aders

    Guten Tag, Thea,
    da bin ich auch platt! Bei welcher Batterie war Ihr Vater - 5./135, 4./335 oder 5./371? Die haben auch auf die B-17 geschossen, die bei Rödingen eine Bauchlandung machte, dann demontiert zum Fliegerhorst Ostheim geschleppt wurde.
    Die Brühler Batterien und ihre Luftwaffenhelfer kommen auch in meinen Veröffentlichungen über die Kölner Flak vor.- bei Interesse bitte mir eine private Mitteilung schicken.


    Die Schutzwällen wurden Anfang 1945 bei den Batterien im Westen von Köln abgebaut, damit die schweren Geschütze für die Panzerabwehr eingesetzt werden konnten, also mit minimaler Rohrerhöhung.
    Beste Grüße
    Gebhard Aders

    Richtig Frank,
    bei den Nahfeuer-Patronen hatte ich auch geschrieben: Wenn greifbar - meist lagen die auch in den weitere entfernten Muni-Bunkern und nicht in denen im Geschützstand.
    Nebenbei: Mir berichteten LwH aus einer Kölner Stellung, dass beim Tiefangriff von Jabos alle in Deckung gingen, die russischen HiWis wären dann ans Geschütz gesprungen und hätten geschossen - rein aus Selbsterhaltungstrieb.
    Noch ein Kursiosum: Am 4.2.44 kam eine angeschossene B-17 nahe über den südlichen Kölner Raum hinweg - 6 leichte Batterien haben darauf geschossen - die spätere Untersuchung ergab nur 1 TreffeN in einer Treibstoff-Hauptleitung, der den Bomber zur Baulandung zwang.
    Best Grüße
    G. Aders