Posts by Aders

    Guten Tag,

    in der Nacht zum 1.9.1943 war ein Angriff des britischen Bomber Commands auf Berlin. Zu dessen Abwehr wurden auch Nachtjäger des NJG 4 eingesetzt, die im Verfahren "Zahme Sau" von ihren Liegeplätzn in Frankreich starteten. Die Do 217 N hatte eine große Reichweite. So kann es durchaus sein, dass eine Do 217 des NJG 4 auf dem Anflug zum Einsatzraum bei Erlenbach abgestürzt ist - Motorschaden?

    Im Bundesarchiv-Militärarchiv gibt es Verlustmeldungen. Ein Mitglieder in diesem Forum hat die schon ausgewertet und wird sich bestimmt hier melden.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    es kommt mir ziemlich wirr vor, was h.g.r. da schreibt, z. T. für mich unverständlich.Ich will jetzt nicht überheblich sein: Aber ich empfehle h.g.r., seine Anfrage von jemanden, der die deutsche Rechtschreibung besser beherrscht, als word-DAtei schreiben zu lassen und dann das Rechtschreibeprogramm drüber laufen zu lassen.

    So einige Stellen seiner Anfrage erinnern mich an einen alten Polit-Krimi "Die Akte Odessa".

    Beste HGrüße

    G. Aders

    Guten Tag,


    sind damit die in D. (Luft) 4601 beschriebenen "Vernichtungsmittel von Landflugzeugen bei Notlandung auf Feindgebiet"

    gemeint?


    Die waren meist an den Funk- bzw. Funkmessgeräten angebracht.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Sorry, Stefan,

    ich habe mal meine Mikrofiölme für den Dezember 1944 durchgesehen - da sind nur Ansprüche von Jägern drauf. Abschüsse von Batterien, die im Dez. 44 dem Flak-Rgt 182 unterstellt waren, habe ich nur vom Oktober und November 44.

    Viel Erfolg

    wünscht

    G. Aders

    Guten Abend,

    wären Abschussmeldungen aus dem Dezember 44 hilfreich? Wenn ja, würde ich meine Flakmeldungen mal durchsehen.

    Beste Grüße

    G. Aders

    Danke für Eure Antworten!

    An ein "Loch" zwischen Köln und Düsseldorf glaube ich nicht, und wenn, dann war es ein recht schmales.Im Norden der 7. Flakdivision lag die Untergruppe Leverkusen mit den Großbatterien Kurtkotten und Groß Lachem (mit 12,8-cm-Geschützen). Die Südlichen Batterien der 4. Flakdivison lag beim Monheim und Opladen. Da gab es nicht mehr viel Raum für einen Bomberstrom, um unbekämpft durch zu flutschen. Anders die breite Flaklücke zwischen dem Raum Bonn und Koblenz.

    Beste Grüße

    G. Aders

    Guten Tag an alle und herzlichen Dank!


    Da haben die Flak-Leuter doch den Typ richtig angesprochen als P-38 - obwohl es naheliegend war - jedenfalls für mich - dass ein Nachteinsatz einer P-38 selten war und eine Verwechslung mit einem P-61-Nachtjäger nicht unwahrscheinlich gewesen sei.

    Die Meldungen der andeen Batterien habe ich jetzt auch auf den Mikroflimen mit den Meldungen an den Chef Auszeichnungs- und Disziplinarwesen.

    Danke für die MACR-Angebote, aber das erübrigt sich jetzt, nachdem der Fall geklärt ist.

    Die Anfrage entstand bei der Überarbeitung der Abschuss- und Absturzmeldungen im Bereich der 7. Flakdivision , also für den ereich Bonn-Aachen-Köln-Leverkusen (Nebenerscheinung der Corona-Beschäfttigungs-Therapie). Dabei stellte ich fest, dass doch im September/Oktover/November 44 einiges mehr abgeschossen worden ist, als in meiner alten Liste stand.

    Guten Tag,

    ich hab da wieder mal einen diffizilen Fall:

    Am 28.9.1944 meldete die 3./956 (Etr.) den Abschuss einer P-38 westl. Euskirchen - aber der soll um 23.45 Uhr gewesen sein ! Höchst ungewöhnlich, dass um diese Zeit eine Lightning rumkurvte.

    Könnte es eine Black Widow gewesen sein?

    Hat da jemand von Euch eine MACR?

    Danke im Voraus

    Euer

    G. Aders

    Hallo,

    ich habe in meinen alten Notizen noch was gefunden:

    Die Sfl. waren 2-cm-Vierlingen auf Halbkettenfahrzeugen und wurden als sog. Flakfallen eingesetzt: Die Geschützen waren unter Planen verborgen und sollten Jabos als harmlose Fahrzeuge anlocken. Im letzten Moment fielen die Planen und die Geschütze ballerten los. Die Erfolge waren gering, die Eigenverluste hoch, da die Jabos auseinander flogen und dann von allen Seiten angriffen.

    Beste

    G.Aders Grüße

    Hallo Jan,

    ich rollte gerade durch die Mikrofilme mit Abschussansprüchen von Flak und Jägern (bei mir Kopie, Originale im BA Freiburg) uind finde einen Abschuss einer P-38 am 18.10.44 beim Bahnhof Nörvenich.

    Dann habe ich in meinem Zettelkasten noch diese Notiz: Im Okt. 1944 bei Lechenich, Febr. 45 Rheinbach, verlegt Januar 1945 nach Schlesien, Teile im Ruhrkessel vernichtet (beruht auf Berfagfungen aus den 80er Jahren)

    Beste Grüße

    Gebhard Aders.

    Guten Tag,

    ich brauche mal wieder Hilfe:

    Wo waren die Stellungen dieser Batterien, und in welche regulären Batterien wurden sie umgewandelt?

    Beide Batterien waren am 12.6.1943 am Abschuss einer Viermot beteiligt, die um 1.38 Uhr bei Weisweiler (ostwärts von Aachen) herunterkam.

    Da auch 4 Batterien der Flakabteilung 514 beteiligt waren, deren Stellungen bei Aachen lagen, nehme ich an, dass auch diese bei Aachen lagen.

    Danke für Eure Hilfe

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    in dem Wikipedia-Artikel "Geschichte der Stadt Köln, Abschnitt „Köln in der Zeit des NS – 1939-1944“, letzter Absatz, steht folgendes:


    "In der Kölner Bucht gab es eine 32 km breite Lücke im Flak- und Flakscheinwerferriegel vor dem Ruhrgebiet und vor dem verteidigten Gebiet um Koblenz. Die Lücke, das sogenannte Kölner Loch, wurde von vielen alliierten Bomberverbänden als Schlupfloch für den Einflug nach Deutschland genutzt. Deshalb gab es in Köln besonders häufig Luftalarm."


    Woher hat der Verfasserdas mit dem Kölner Loch? Ich habe mich lange mit dem Luftkrieg gegen Köln beschäftigt - aber den Begriff nie gehört.

    Danke für Eure Mitteilungen

    Gebhard Aders

    Ja, vielen Dank!

    ich werde mir mal den Groß beschaffen!

    Manfred Groß kannte ich noch aus der Zeit, wo er beim Landesmuseum in Bonn und ich bei den Stadtarchiven Bonn und Porz tätig war , und wir beide mit Festungsforschungen beschäftigt waren.

    Beste Grüße

    Euer

    Aders

    Danke, Kurt, für den Hinweis.

    Aber: Das Lexikon der Wehrnacht nennt 11 Festungsflakabteilungen mit Stellungen nur südlich der Mosel mit 74 schweren Batterien, auf demText zu der Karte ist von 2000 Flakstelllungen die Rede. Da gibt es rein rechnerische eine große Differenz, selbst wenn man zu den schweren Batterien noch Scheinwerfer und leichte Batterien hinzuzählt.

    Zu welchen Regimentern bzw. Abteilungen sollen denn die Stellungen nördlich der Mosel gehört haben?

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Gutzen Tag,

    soweit ich weiß, war die Festungs-Flakabteilung 31 mit Stab in Trier die nördlichste, also dürften deren ausgebauten Stellungen nach Norden allenfalls in der südlichen Eifel gelegen haben. Geplante war der Ausbau ja bis hinter die Grenze zu den Niederlanden.

    Meine Frage: Gab es ausgebaute Stellungen östlich der Grenze zu Belgien und den Niederlanden?


    Danke für Eure Auskunft.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Hallo, von Hartzen,

    dazu 2 Kommentare:

    1. Versetze Dich mal in die Lage eines damals 18 oder 19jährigen Infanteristen ohne jede Kampferfahrung, der über sich plötzlich ein feindliches Flugzeug eines unbekannten Typs sieht, von dem der junge Mann nicht weiß, ob es Bomben wirft oder schießt. Wahrscheinlich hat sein Unteroffiizier

    beim Auftauchen des Flugzeugs gebrüllt: "Volle Deckung", dann hat er nur noch knatternde Geräusche gehört, seine Kameraden ebenfalls, und dann wurde daraus: "Der Deutsche hat auf uns geschossen".

    2. Die Hs 125 hat den BMW-Motor 132, den auch die Hs 123 hatte. Einer meiner Lehrer inn den 50er Jahren hatte im Krieg die Hs123.geflogen und der erzählte, das man bei Infanterietruppen Panik auslösen konnte, wenn man im Tiefflug kurz die Zündung ausschaltete, dann knallte es fürchterlich aus den Auspuffrohren, lauter als jedes MG.

    Viellöeicht kannten die Hs 126-Piloten auch den Trick?

    Mit bsten Grüßen

    Geb hard Aders

    Guten Tag,


    1945 begann der britische Geheimdienst bzw. dessen „Field Investigation Section“ über Tötungsvererbrechen in der Schlusszeit des Krieges zu ermitteln, denen Angehörig der Alliierten zum Opfer gefallen waren. Die für Köln zuständige Abteilung ermittelte in vier Fällen und legte vier umfangreiche Akten mit der Beze3ichnung „Cologne Case I“ bis „Cologne Case IV“ an.


    Case I, also Fall I betraf die Ermordung von zwei RAF-Offizieren, die nach Abschuss ihrer Maschinen am 23.12.1944 bzw. am 4. März 1945 am Fallschirm in Köln heruntergekommen waren. Diese Fälle wurden später von einem britischen Militärgericht verhandelt. In den Fällen II bis IV ermittelten die Briten 4 Jahre lange gegen Angehörige einer Volkssturmgruppe, die 1945 in Köln-Deutz stationiert war, wegen der Ermordung von Zwangsarbeitern im März und April 1945. 1949 übergaben die Ermittler die penibel geführt Akten mit den Anschriften der Beschuldigten und umfangreichen Zeugenaussagen der Kölner Staatsanwaltschaft.


    Zu der Volksturmtruppe in Köln-Deutz gehörten ein 17jähriger Deserteur und 16jähriger entlassener Luftwaffenhelfer, die von den Mitbeschuldigten als verrohte, gewissenlose Typen geschilödert wurden.


    Im Herbst 1950 begannen die Prozesse wegen der Mordfälle in Deutz. Gegen die Urteile wurde Berufung eingelegt, letztlich wurden 1956 alle Beschuldigten freigesprochen.


    Der Fall „Colgone IV“ war von den britischen Ermittlern besonders ausführlich untersucht und dokumentiert.


    Hier ging es um die „Ausräumung“ eines Lagers für kranke Zwangsarbeiter im Gremberger Wäldchen, das nahe der Autobahn Köln-Aachen im Südosten von Köln lag. Am 8. April 1945 sollten die marschfähigen Insassen in Richtung Bergisch Gladbach marschieren. Die anderen wurden niedergeschossen, oder mit Handgranaten in den Baracken ermordet, die danach angezündet wurden. Die Täter waren Angehörige des Deutzer Volkssturms, und unter diesen waren die beiden Jugendlichen, die sich erneut als erbarmungslose Killer „hervortaten“.


    Und jetzt kommt das unfassbare: Obwohl auch diese Akte nachweislich der Kölner Staatsanwaltschaft zugeleitet wurde, ist nie ein Verfahren gegen die Täter eröffnet worden.


    Den Hinweis auf das Verbrehen im Gemberger Wäldchen bekam ich – damals Archivleiter in Köln-Porz – erstmals 1980. Es hat fast 20 Jahre gedauert, bis meine Nachforschungen druckrief wurden im „Jahrbuch Rechtsrheinisches Köln“, Bd. 25 erschienen sind.


    Es gibt im "Gremberger Wäldchen" einen Gedenkstein - bislang ist unbekannt, wer ihn errichten ließ. Es sollte auch ein Gedenkfeier stattfinden, ist aber wegen der Corona-Krise abngesagt worden.


    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    ich möchte noch mal auf die Ausgangsfrage zurückkommen:

    Sollte die Waffe wirklich als landgestützes Mariengerät zur U-Boot-Abwehr geplant gewesen sein? Wie sollte denn das vor sich gegangen sein, von Land aus ein getauchtes U-Boot zu orten und mittels eines einzelnen Mörsergeschosses zu bekämpfen? Ein schnelles Nachladen des 345 kg schweren Geschosses war ja auch nicht möglich. Bei der geringen Reichweite von rund 5,5 km wäre eine wirksame Bekämpfuing von schweren Überwasserschiffen auf nicht möglich gewesen.

    Frage an Thilo:

    Warum mussten die Treibgase umgeleitet werden? Und warum nicht zur Beschleinigung des Geschosses verwendet?

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    zu dem Stichwort brachte mir googeln nichts - Fehlanzeige auch bei Kampfmittelbeseitigung, Kampfmittelräumdienst o. ä.

    Daher bitte ich um Aufklärung welche britischen Dienste hier zuständig waren?



    Vielen Dank für Eure Hinweise

    BestecGrüße

    G. Aders

    Dankeschön für die Hinweise! (Sorry, habe ganz verschlampt, mich rechtzeitig dafür zu bedanken)


    Frage an Schwarzermai: zum Begriff "RSO-Abteilung" - der Begriff dürfte sich doch wohl nur auf die mit dem RSO ausgestatteten Nachschubkolonne beziehen? Es dürften wohl kaum Selbstfahrlaffetten auf dem RSO sein, oder?

    Bete Grüße und dank

    G. Aders: