Posts by Aders

    Halllo Stefan,

    ic h nehme an, dass das "W" für Wehrmacht steht - der arme Kerl, der doch etlichee male zusammengeschossen worden ist, wurde nicht nur aus dem Heer, sondern auch aus der Wehrmacht entlassen.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Haallo, Die "Berlichingen" lag im Südwesten. ist ja bekannt.


    Wenn Ihr Vater verwundet worden ist, müsst eigentlich ein Eintrag bei der WAst vorhnanden sein. Eigentlich - ich kenne ein ganze Reihe von Fällen, wo die Verlustmeldung irgendwo auf dem Weg

    zwischen Truppe und Berlin verloren gegangen ist.

    Noch ein Suchmöglichkeit: Ihr Vater wird ja mal einen Rentenantrag gestellt haben - un das wird er wohl auch Angab en zu seinem Wehrdienst gemacht haben.

    Beste Grüße

    G. Aders

    Guten Morgen,

    in Werneuchen lag eine Versuchs- und Erprobungsstelle der Luftwaffe, in der vorwiegend Funkmessgeräte (das war der deutsche Begriff für Radargeräte) entwickelt und Erprobt wurden. Wenn Ihr Vater in Werneuchen war, dann als LN-Mann und nicht als Flugschüler.

    Nun zu der SS-Zugehörigkeit.

    Ich sehe da folgende Möglichkeiten oder Szenarien:

    Ihr Vater war bei einer LN-Einheit irgendwo im Südwesten Frankreichs, und schob wie seine Kameraden dort eine ruhige Kugel. Irgendwie bekam er Kontakt mit der "Berlichingen", die auch im Südwesten lag, vielleicht mit einem Truppenangehörigen, vielleicht mit Werbern. Und da wurde dem jungen Luftwaffenunteroffizier ein Floh ins Ohr gesetzt: Die Waffen-SS hat die besten Waffen, ist die erfolgreichste Truppe, an die Waffen-SS werden die meisten Orden verliehen usw, Und prompt meldet er sich zur Waffen-SS.

    Oder:

    Nach der Invasion wurden Flugmeldestellen im Südwesten aufgelöst und das Personal in die Waffen-SS gesteckt.

    Mit besten Grüßen

    Ihr

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    die Soldaten auf den Fotos gehören einwandfrei zur Luftnachrichtentruppe, was man an den dunklen, nämlich braun en, Kragenspiegeln erkennt. Die Ortsangaben Zwolle und Enschede weisen auf die Zugehörigkeit zu Jägerleitstellen der Nachtjagd in den Niederlanden hin, und die Ortsangabe Berlin könnte auf die Zugehörigkeit zur "Kombinierten Nachtjagd" im Raum Berlin hinweisen.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Abend in die Runde,

    ein Freund bat mich, die Uniformspezialisten im Forum um Hilfe zu bitten:

    Zu welcher gehören die Uniformträger bei der "Siegesfeier der 6. Kolonne (Die Schrift kann man auf einem anderen Foto vollständig erkennen - merkwürdigen Humor hatten die Leute)

    Hinten stehen Männer in Offiziersuniformen (so sehe ich das), vorne sieht man links wohl Mannschaftsdienstgrade und Zivilisten mit Armbändern? Was könnte da drauf stehen?

    Dankbar für alle Tipps

    Euer

    G. Aders

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    Hallo,

    dann gab es noch den Rüstungsplan 9, der bis 1942 eine Verfünffachung der Luftwaffe vorsah:

    16 Jagd- und Zerstörergeschwader,

    8Schlachtfliegergeschwader.

    12 Stukageschwader

    48 KG mit Ju 88,

    10 Geschwader He 177, Bis 1942 wären 30 000 bis 40 000 Flugzeuge neu zu bauen.

    Woher man das Fachpersonal für den Bau hernnehmen sollte, wie man die Fliegerhorste bauen wollte und wie man die personelle Aufstockung der Verbände hinkriegen wollte, blieb außer Betracht.

    Für die Bevorratung des Treibstoffs wurde eine Menge von 10,7 Mio cbm , Die Weltproduktion an Benzin betrug damals nur 1,5 Mio cbm.

    Alles völlig unrealistisch.

    Quelle: BA-MA Freibung, RL 3/2198.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Abend,

    versuch doch mal über Fernleihe folgendes Buch zu besorgen:

    Lutz Budraß, Flugzeugindustrie und Luftrüstung in Deutschland 1918-1958, Düsseldorf 1998, ISBN 3-7700-1604-1.


    Ist ein sehr dickes Buch, fast 1000 Seiten stark Es lohnt sich aber, das durchzuackern. Da werden einem die Zusammenhänge und Widersprüche zwischen Rüstungsplanungen, Industrieplänen, Rohstofflage und Finanzierung der Rüstung klar. Was mir anfangs nicht so ganz klar war: Das Reich musste ja alles kaufen und bezahlen, was zu einer irren Infaltion führte.

    Beste Grüße

    G. Aders!

    Hallo Karl,

    "grundsätzlich" ist nicht ganz richtig - die schweren Batterien hatten spätesten '4 eine Bestand an Nahfeuerpatronen zur Bekämpfung von Tieffliegern - Zielvorrichtung Fehlanzeige, es wurde grob übers Rohr gepeilt. Trefferwahrscheinlichkeit nahe 0, aber hatte für Bedienung wenigstens moralische Wirkung.

    Beste Grüße

    G-.A.

    Guten Tag,

    ich habe mal wieder eine Frage, die eigentlich nicht in diese Sparte passt:

    Im August 1944 brachte das OKL-Generalnachrichtenführer Ergänzungen zum "Einheitlichen Deckwortverzeichnis für den Jägersprechverkehr" heraus.

    Darin findet sich das Deckwort "Spargelbeet" für "Tiefenverteidigungszone".

    Nun erkläre mir einer, was hat "Tiefenverteidigungszone" mit der Luftwaffe zu tun? Den Begriff würde ich bei Heeresoperationen ansiedeln.

    Gespannt auf Eure Antworten

    Euer

    Gebhard Aders

    Danke für die ersten Rückmeldungen!

    Das Rohr ist auf einem Glasnegativ - auf der Schachtel mit anderen Negativen, die augenscheinlich im besetzten Belgien aufgenommen worden sind, fehlte jeder Hinweis.

    Könnte das Rohr auch zu einem erbeuteten Geschütz gehören?

    Nebenbei: Der Fotograf war Pächter eines großen Gutshofes südöstlich von Köln, der vor 1914 hunderte von Fotos seines Hofes, der Leute im Dorf gemacht hatte. Die Glasplatten lagen Anfang der 90er Jahre in Kisten auf dem nun leerstehenden Hof, und mit als dem zuständigen Kommunalarchivar gelang es, dieses fürs Archiv zu retten.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    dem Fotonachlass eines Gutsbesitzers aus Langel am Rhein (heute Köln-Porz-Langel) fanden sich éinige wenige Fotos aus dem I. Weltkrieg., darunter dieses von einem Lang-Wagen, auf dem m. An nach ein langes Geschützrohr liegt.

    Was könnte das sein? Marinegeschütz?

    Besten dank im Voraus

    Euer

    Gebhard Aders

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    • Kanone.jpg

      (116.62 kB, downloaded 136 times, last: )

    Danke schon mal,

    anscheinend hat Traxler zwei Spielzeuge miteinander verwechselt oder vertauscht. Die Vorkriegs-111 von Lehmann mit dem Tippco.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    der Schriftseller Hans Traxler beschreibt in seinen Kindheitserinnerungen ein Blechspielzeug: Eine He 111 mit einem Uhrwerksmotor, die an einer Schnur, quer durchs Zimmer gespannt fliegen konnte und dabei eine bleiern Bombe abwerfen konnte. Den Zeitpunkt des Abwurfs musste man mit einem Rändelrad einstellt, beschreibt Traxler das Gerät,.

    Ich konnte mit Google dieses Spielzeug nicht ermitteln.

    Kennt jemand von Euch so ein Ding?

    Beste Grüße

    Gebhard Aders


    Guten Tag in die Runde,


    nach Kriegsbeginn setzte bei der deutschen Wehrmacht eine wahre Flut von Decknahmen und Tarnworten ein:

    • Für militärische Operationen,
    • Für (Führer-)Hauptquartiere
    • Für Gefechtsbunker der Luftwaffe
    • Für Funkmessstellungen und Jägerleitstellungen
    • Für Fliegerhorste,
    • Für technische Geräte und Waffen,
    • Für Einsatzverfahren der Luftwaffe
    • Und vieles andere mehr.

    Die große Preisfrage: Wer vergab diese Decknamen/Tarnworte? Gab es eine Dienstelle beim KW? Ich meine, es musste doch verhindert werden, das dasselbe Deckwort/Tarnname mehrfach für ganz unterschiedliche Sachen verwendet wurden.


    Was da jemand Näheres?

    Danke im Voraus

    Euer

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    ich bleibe dabei: Die einzige Erklärung für eine "R-Maschine", die im Zusammenhang mit dem "Einheitlichen Deckwortverzeichnis für den Jägersprechverkehr" Sinn macht, ist die für eine "Rotterdam-Maschine", also für einen Bomber, der mit dem H2S-Bord-Bodenradar ausgerüstet war. Da bei Rotterdam das erste Wrack mit einem solchen Gerät gefunden wurde, bekam es in der Luftwaffe die Bezeichnung "Rotterdam-Gerät".

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Abend, Ambrosius,

    was hatte ich zu Beginn des Beitrags geschrieben?


    "Im Deckwortverzeichnis für den Jägersprechverkehr tauchen Deckworte auf, deren Bedeutung mir schleierhaft ist:

    Kreuzspinne = R-Maschine wirft,

    Schlagbaum = R-Maschine erfasst

    Pfefferkorn = R-Maschine verloren

    Lastwagen = berühre R-Maschine

    Zauberflöte = bin unter R-Maschine"


    Wieso, bitte sehr, soll ein Jäger mit Deckworten melden, dass er eine Me 323 mit Starthilfe Raketen erfasst oder berührt (sprich: angreift), sie verloren hat oder unter ihr ist?.

    Bitte alles genau lesen.

    Beste Grüße

    G. Aders