Posts by Aders

    Guten Tag,

    bei dem RK-Träger Gerhard Stamp (seinerzeit KG 30) konnte ich mal ein Foto reproduzieren, dass Zielsilhouetten bei der Stuka-.Schule in Graz zeigt. Es ist meinem Buch "Stukas, Schlachtflieger, Jagdbomber" Auf s. 48 abgebildet .

    Es scheint mir so, als wären die meisten Krater nur durch nicht explodierte Übungsbomben entstanden,

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Files

    Ja, ja, "verstaubt" - das ist seit 9 Jahren die Ausrede, und wenn man tatsächlich den Staub runtergepustet hat, heisst es, man müsse erst die Akte digitalisieren.


    Komisch, meine Lederjacke, die in derselben Kabie wie die Akten über der Stuhllehne hing, war nicht verstaubt, als sie mir zurückgeschickt wurde (sogar die Brieftasche war da, nur die 280€ Bargeld hatte sich jemand gefingert, ebenso wie mein Handy und das Diktiergerät)

    Beste Grüße

    Aders

    Hallo Manni,

    ist die Lülsdorfer Schulchronik auch das in "Echt-Zeit" geschriebene Original? Bei 2 Porzer Schulchroniken (Wahn und Zündorf) hatten die Rektoren die Seiten 1933-45 herausgerissen und aus dem Gedächtnis neu geschrieben.

    Falls es was hilft: Von den Porzer Schulchroniken gibt es auch Fotokopien, und die sind nicht "eingestürzt", denn die hatte ich an dem bewussten Tag in einer Kabine hinter dem Lesesaal in Benutzung (da sollte mal ein Aufsatz für das Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins entstehen). Die müssten also greifbar sein, die Signaturen habe ich nicht mehr im Kopf, aber die müsste Frau Dr. Wagner ermitteln können.

    Beste Grüße und viel Erfolg

    Ihr

    Aders

    Hallo Manni,

    BC des Bomber Commands hatte bei Tageseinsätzen gegen Nürnberg und Bayreuth keine Verluste.

    Könnte natürlich auch "Medium" der 2. Tactical gewesen sein.


    Zu meinen Kölner Unterlagen habe ich keinen Zugriff mehr: Ich bin 2002 in Pension gegangen, meine ganze Materialssammlung zum Luftkrieg im Großraum Köln blieb bei meiner alten Dienststelle in Porz, die wurde 2003 aufgelöst, alles Material kam in die Zentrale nach Köln und dann kam da ja der bekannte Einsturz.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    als ehem. Leiter der Außenstelle Porz des Stadtarchivs Köln kann ich dazu folgendes sagen:

    In keiner der Schulchroniken von Langel, Wahn und Zündorf wird ein solcher Absturz oder Bruchlandung eines Bombers erwähnt. Aber: Im April 45 ist über dem rechtsrheinischen eine C-47 abgestürzt - die Angaben über den Bruchort variierten von Wahner Heide bis Langel. Ein Teil des Leitwerk s diente jahrzehntelang als Abdeckung einer Jauchegrube in Wahn. Der Besitzer stellte es mir 1985 für eine Ausstellung im Rathaus Porz zur Verfügung.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    er wurde in Wahn beigesetzt, weil es auf dem dortigen Friedhof einen "Ehrenfriedhof" für gefallene Wehrmachtsangehörige gab/gibt. (Ich war 25 Jahre lang Leiter des Porzer Archivs und habe mich in der Zeit mehrt oder minder aktiv mit dem Luftkrieg in diesem Raum befasst).

    Beste Grüße

    G. Aders

    Guten Tag,

    wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich lässt, werden bei Völker, Die deutsche Luftwaffe 1933-1939, gemeinsame Manöver erwähnt (Leider habe ich das Buch nicht mehr).

    Boog, Die deutsche Luftwaffenführung, erwähnt, so weit ich das sehe, die taktische Zusammenarbeit Luftwaffe/Heer lediglich bei Kriegsspielen.


    Mit besten Grüßen

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    in Band 104 der Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins setzt sich Norbert Krüger (der seit Jahrzehnten etliches über den Luftkrieg gegen das Ruhrgebiet veröffentlicht hat) mit den Legenden und Gerüchten über den "Phosphorregen" beim Angriff auf Wuppertal am 29./30. Mai 1943 auseinander.

    Sehr bemerkenswerter Aufsatz, der zeigt, wie damals betroffene Laien sich bemüht haben, für Beobachtungen in einer Extremsituation im Nachhinein Erklärungen zu finden, sich bemüht habe, diese in Worte zu fassen, Diese Erzählungen sind bis in die jüngste Zeit sehr oft unkritisch übernommen worden, wie Krüger an vielen Beispielen zeigt.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    da ich den größten Teil meiner Luftkriegs-Materialsammlung an diverse Forenmitglieder abgegeben habe, kann ich das nachstehende nur aus meiner Erinnerung mitteilen.

    1) In den KTB-Anlagen der Lftl. 6 (sind im BA-MA Freiburg) ist ein Erfahrungsbericht des Kommandeurs einer Sturmgruppe, der die hohen Verluste seines Verbandes damit begründet, dass die Nachwuchsflugzeugführer keinerlei Schulung im jagfliegerischen Verbandfliegen bekommen hätten, bei Feindberührung sofort "abplatzten" und dann einzeln von den Feindjägern vernichtet würden.


    2) Ausbildungsverluste waren auch in USArmy AF erschreckend hoch. Ursachen waren ähnlich wie bei der deutschen LW: Es gab keine wirklichen Schulflugzeuge, die leistungsmäßig den Einsatzmustern nahekamen. Der Sprung von einer Arado 96 auf eine ausgelutschte Bf 109D oder E war einfach zu groß, Und bei den "Amis" war der Sprung von der T-6 auf eine P-47 oder P-51 auch riesig.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Danke, Sunninger, für die Mitteilung.

    Es gab durchaus an dem Tag Einflüge ins Reichsgebiet. Zwar wurde der US-Verband, der Bahnanlagen bei Brüssel und Lüttich angreifen sollte, zurückgerufen, aber eingie Bombenabwürfe gab es bei Aachen und der Jagdschutz stieß teils bis den Raum Köln, teils bis in Pfalz vor. Die dagegen eingesetzten Teile der I./JG 1 und Ii./JG 27 blieben ohne Feindberührung.

    Bei diese Akttion also der Schaden an einer bf 109 G-6 der II./JG 27.

    Beste Grüße

    Ihr

    Aders

    Guten Tag,

    an diesem Tag gab es bei der II./JG 27 einen "Betriebsschaden" oder "Betriebsverlust" bei einem "Feindflug ohne Feindeinwirkung".

    Diese dürftigen Fakten gehen aus den summarischen Materialverlustmeldungen des Generalquartiermeisters hervor.

    Hat jemand mehr Infos? Wo war der Verlsut? Gab es auch einen "Personalverlust"? - Die namentlichen Verlustmeldungen des GQM für diesen Zeitraum sind nicht vorhanden.


    Besten Dank im Voraus

    Gebhard Aders

    Liebe Kollegen,

    geht doch mal zu den Standesämtern bzw. Archiven eurer Gemeinden und schaut in den Sterberegistern 1944/45 nach Eintragungen, ob die Personen durch Flugzeugbeschuss, Bordwaffenbeschuss oder Tiefangriff gestorben sind. Ich habe das mal für den westfälischen Kreis Steinfurt gemacht. Ergebnis: Tote bei Angriffen auf Züge, Lokomotiven, Bahnhöfe, Fliegerhorste - kein einziger Bauer auf dem Feld oder sonstige Eintragungen wie "auf der Straße von x nach b" oder ähnliches.

    Macht Euch mal die Mühe!

    Wenn Ihr Euch die Schießfilme der US-Jäger anschaut, da sieht man, wie das Flugzeug schüttelt und rappelt und ein exaktes Zielen auf ein winziges Ziel wie ein einzelnen Mensch kaum möglich ist. Und dass die Mustangs und Thunderbolts zwischen den Alleebäumen die Straßen entlang geflogen seien und die Flüchtlingsströme niedergemäht hätten (wurde im Umfeld von Dresden von """Zeitzeugen""" behauptet wurde, ist Unsinn.


    Also: Kontrolliert mal eure schriftlichen Quellen.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,


    mir scheint, dass die Flucht aus einem deutschen KG-Lager um einiges einfacher war als aus einem Lager der Alliierten. In dem Gemeindearchiv meines münsterländischen Wohnorts fand ich ein gutes Dutzend Fahndungsrundschreiben der Gestapo nach polnischen, belgischen, französischen, serbischen und russischen Offizieren, denen Massenausbrüche gelungen waren, dazu kommen die Fahndungsaufrufe nach einzelnen Gefangenen und Gruppen entwichener Zwangsarbeiter.


    Übrigens gab es 1955 mal eine Filmkomödie "Heldentum nah Ladenschluss" (u.a mit Harald Juhnke , Regie Erik Ode)), wo in 2 der 4 Episode es auch um die Flucht aus der Gefangenschaft ging.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Guten Tag,

    da hier das "Verschwinden" von 2 B-24 angesprochen wurde, fällt mir ein:

    Vor etlicher Zeit erzählte mir der Aachener Luftkriegsforscher Franz Zimmermann (schon lange tot), dass auf alliierten Karten das Hohe Venn als Notlandegebiet eingezeichnet gewesen sei und das da wohl etliche Maschinen versackt sein können.

    Gab es solche Eintragungen wirklich?

    Ich halte da für eine Story.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

    Liebe Leute,

    hat den keiner von euch Buchheims Boot gelesen? Da wird doch ziemlich am Anfang geschrieben wie der Ich-Erzähler (also Bucheim) mit dem Kommandanten und dem LI den Bunker betritt und ihnen ein Höllenlärm entgegenschlägt und man sich nur noch brüllend unterhalten kann.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders