Posts by deproe

    Hallo zusammen,


    bin grad bei Recherche I.R. 36 beim

    Sudeteneinsatz 1938.


    Dabei existiert

    Hans-Reimer - "Erinnerungen-an-das-Infanterie-Regiment-36"


    Unter 2. Kapitel wird auch von dem Sudeteneinsatz

    geschrieben oder Bilder dokumentiert.


    Wer kann mir diese Seiten zur Verfügung stellen?:/

    Das würde mir sehr helfen bei der Aufarbeitung.


    Danke im voraus.

    Hallo Rudolf,


    wie die Randberliner bemerken,

    "Alles jut".........:)

    Wollte den Bericht von Unger über seinen

    Sudeteneinsatz mit dem Geb.J.R. 100 mit

    einarbeiten, weil persönliche Sachverhalte

    auch Veröffentlichungen oder Überblicksarbeiten

    aufbessern.

    Es ist eben auch nur eine Einheit im umfangreichen

    Sudeteneinsatz................:

    Hier mal noch ein "vorläufiger" Auszug aus dieser o.g. Einheit

    zu der damaligen Zeit zusammen getragen:



    Gebirgs-Jäger-Regiment 100/Bad Reichenhall


    Kommandeur : Oberst Ernst Schlemmer

    : Gruppe "Schlemmer" Einsatz im Raum Ulrichsberg - Göckelberg


    Geb.J.R. 100 : Prachatitz-tsch. Bunker-neue Grenze - Fotos-ebay-2020

    : Oberplan-Krumau-Grenze - Foto-ebay-2020


    I./Geb.J.R. 100 : Kdr. Oberstleutnant Rohmeder/Brannenburg

    : Gruppe "Rohmeder" Einsatz im Raum Nauthal - Humwald

    2./100 : ( Kompaniechef Hauptmann Otto Schury )

    : HVBl Teil C Bl. 8-15.3.41-SudMed.-RussArch-12451-119-81 - 54 Namen

    : Nachlass Holzteller-Wallern-1.10.38 - Andenken-ebay-2020


    II./Geb.J.R. 100 : ( Kdr. Oberstleutnant Hermann Maier )/Berchtesgarden

    6./100 : Nachlass Angehöriger-tsch. Bunker+Turm bei Krumau – Foto-ebay-2018


    III./Geb.J.R. 100 : Kdr. Oberstleutnant Willibald Utz/Laufen

    9./100 : Kompaniechef Hauptmann Hans von Schlebrügge

    : Zugführer Herbert Hodurek-österreichischer Leutnant

    : 01.10.1938 Überschreiten der Grenze bei Glöckelberg

    : dann Ober Plan, über Perneck, Wallern nach Sablat, unweit von Prachatitz

    11./100 : Kompaniechef Hauptmann Forster

    13./100 : tschechischer Bunker - Foto-ebay-2017



    ´Am 15. Oktober 1935 gründete sich das Gebirgsjägerregiment 100 ( G.J.R. 100 ) unter Oberst Rudolf Konrad als ersten Regimentskommandeur. Die Stämme für die Aufstellung des Regimentes kamen vor allem vom Kemptner Jägerbataillon III./I.R. 19 und von der Bayerischen Landespolizei in München.

    Sie wurden aufgefüllt mit Freiwilligen und Rekruten aus Bayern, Württemberg und Rheinland-Westfalen.

    Die Standorte des Regimentes waren mit den dann neuerbauten Kasernen Bad Reichenhall für Regimentsstab, Regimentstruppen und III./Geb.J.R. 100, Brannenburg für I./Geb.J.R. 100 und Berchtesgarden für II./Geb.J.R. 100 sowie Laufen für das Ersatz-Bataillon. Im März 1938 beteiligte sich das Geb.J.R. 100 im Rahmen der 1. Gebirgs-Division am Einmarsch in Österreich. Ab dem 9.4.1938 unterstand des Regiment der 1. Gebirgs-Division.`( LANZ, Hubert-"Kurzgeschichte G.J.R. 100"–Kameradenkreis-09/1968 und KÖHLER, Hermann-"Aus der Geschichte des G.J.R. 100"–Selbstverlag-München-1993 )


    ´Zum Einmarsch ins Sudetenland wurden die Reservisten des Jahres 1937 wieder eingezogen. Ich nahm mit meiner Rekrutenkompanie ( 9./Geb.J.R. 100 ) als Führer eines Zuges am Unternehmen teil. Am 19.9.1938 verließen wir gegen 23:00 Uhr den Bahnhof Bad Reichenhall mit Fahrtrichtung Passau.

    Von dort marschierten wir zu Fuß weiter Richtung böhmische Grenze.

    Der Kompanieführer Hauptmann Hans von Schlebrügge bereitete die Kompanie in ihrem Versammlungsraum durch kleinere Übungen auf den bevorstehenden Einsatz vor.

    Im Morgengrauen des 1.10.1938 überschritten wir bei Glöckelberg die Grenze. Am Grenzbalken stand der kommandierende General unseres Korps, General Ritter von Schobert, dem ich meldete.

    Dann ging der Schranken auf und mein Zug marschierte an der Spitze der 1. Gebirgs-Division unter dem Jubel der Bevölkerung über die Grenze. Der weitere Marschweg führte uns bergab. Hinter uns sah man die Division in einer langen Staubwolke marschieren.

    Mein Zielort lag jenseits eines Baches, den ich zwar mit meinen Leuten und den Muli leicht hätte überqueren können, aber nicht mit den Trossfahrzeugen.

    Zwischenzeitlich erging jedoch von der Division der Befehl zur Auflösung der Kolonne und zum selbständigen Beziehen der Unterkünfte in den jeweils zugewiesenen Orten.

    Unser Einmarsch führte dann von Glöckelberg weiter über Ober Plan, über Perneck, Wallern nach Sablat, unweit von Prachatitz.

    Um den 20.10.1938 ging es dann wieder zurück in unsere Garnison. Im Fußmarsch erreichten wir wieder Passau, von wo wir mit der Bahn nach Bad Reichenhall verlegt wurden. Am 24.10. wurden wir auch dort von der Bevölkerung stürmisch empfangen. Nach der Rückkehr aus dem Sudetenland wurde das II. Bataillon des Geb.J.R. 100 in Berchtesgarden neu aufgestellt. Im Zuge der Umgliederung wurde ich dann der 11. Kompanie unter Hauptmann Forster in Bad Reichenhall ( III./Geb.J.R. 100 ) zugeteilt.` ( HODUREK, Herbert/HUBER, Bernd-"Ein kleines Edelweiß"-Salzburg-1997 )


    Vielleicht hat es ein wenig interessiert?

    Und vielleicht ist es auch an einem falschen Platz!

    Hallo Rudolf,


    nichts zu danken.

    Mein Ziel ist es immer soweit eben wie für mich

    möglich, zu recherchieren.

    Wie weit man da geht, um was darzustellen,

    bleibt eben immer ein wenig offen!

    Anbei ein Ausschnitt der Karte vom 7. bis 8.10.1938.

    ( BAMA-RH19-XVI-30K )

    Die Verortung auf der dargestellten Karte in dem

    Buch kannste ja selbst vornehmen.

    Ist eben eine total andere Ecke........leider.

    Hab da einen blauen Punkt eingezeichnet,

    wo etwa bei diesem Masstab Prachatitz/Prachtice liegt!

    Und die anderen "Schläge" liegen da auch..............

    Es wären ungemein

    viel mehr Kilometer zu Fuss gewesen!


    Rudolf, ich kann deine Erklärungen sehr gut

    nachvollziehen - du hast bestimmt deinen Job

    erledigt!

    Hallo zusammen,


    während meiner Recherche Sudeteneinsatz 1938,

    bitte ich um Ortsänderung

    Lexikon der Wehrmacht - Gebirgs-Pionier-Bataillon 54 (lexikon-der-wehrmacht.de)

    fast mittig:

    "Im September 1938 wurde das Bataillon in die Bereitsstellungsräume an der deutsch-tschechoslowakischen Grenze verlegt. Innerhalb der 1. Gebirgs-Division wurde die Bunkerlinie überschritten und bis Prachwitz vorgegangen. Die Pioniere mussten dabei viele vorgefundene Sperren entfernen, aber es wurde auch zur Brückenverstärkung eingesetzt. "


    Bitte für Prachwitz "Prachatitz/Prachatice" einfügen. Ort in deutsch und tschechisch!

    Hallo Rudolf,


    nach meinen Recherchen hinsichtlich des Sudeteneinsatzes der deutschen

    Wehrmacht im Oktober 1938 fehlt natürlich auch die 1. Gebirgs-Division

    nicht, welche ihren Einmarsch in der Gebietszone 1 hatte.

    Auch das Geb.J.R. 100 war beteiligt, also auch der Autor des Buches.

    Darin ist ein "Marsch durch den Böhmerwald" als Karte auf Seite 105

    dargestellt, welche nicht den Gegebenheiten entspricht!

    Schon wenn man die angegebenen Stationen Prachatitz/Prachatice

    und auch Christelschlag verortet, bekommt die Karte einen ganz

    anderen Inhalt.

    Soweit dieser Hinweis. Ich hoffe, die Seite ist damals noch

    geändert worden.

    Ich bin darauf gestossen, als ich die Heereskarte als

    Vergleich hatte.

    Hallo zusammen,


    in der Recherche zu "Sudeteneinsatz"


    fiel mir auch eine Übungseinheit des Ob.dL.

    im Bereich der Luftnachrichten auf.


    "Auch bei der Nachr. Abt. Ob.d.L wurde mobilisiert. Zur Besetzung der verschiedenen Gefechtsstände

    und zur Erfüllung anderer Aufgaben wurden mehrere Übungseinheiten aufgestellt.
    Aus dem Fernschreibzug der 1./Nachr.-Abt. Ob.d.L wurde die Übungseinheit 316
    in Potsdam-Eiche gebildet.Sehen wir uns nun den Einsatz der schon oben erwähnten Übungseinheit 316 an. Anfang Oktober 1938 wurde aus dieser Einheit ein Fernschreibzug(mot) herausgelöst und unter Führung des Majors Dürr(Kurt)(gest.1956) in Marsch gesetzt.

    Der Zug bestand aus etwa 60 Uffz, und Mannschaften und setzte sich wie folgt zusammen:

    5 Fernsehreib-,Fernschreib-Anschl. Trupps
    davon 1 Fernschreib-Anschl. TruppG (geheim )
    1 Fernschreibvermittlungstrupp
    2 WT-Trupps
    3 PKW
    1 LKW mit Feldküche.
    Zu den WT-Trupps, die damals erst als Neuerung zugeteilt waren, gehörte Uffz.
    Schwarzer(Hubert).Quelle : HOFFMANN, Karl Otto-"Die Geschichte der Luftnachrichtentruppe"-Bd. I-Die Anfänge von 1935 bis 1939-Kurt Vowinckel Verlag-Neckargemünd-1965-S. 243-246

    Hallo zusammen,


    ich bin immer noch dabei so gut wie möglich die damaligen Luftwaffenereignisse während

    des Sudeteneinsatzes zu analysieren und auch fest zu schreiben.

    Es soll zusammen mit dem Heereseinmarsch einen Gesamtüberblick

    konzepiert werden, der in eine Veröffentlichung ( auch im FdW oder LdW )

    oder zumindest für alle hier im Forum Beteiligten münden soll.


    Dazu brauche ich auch Eure Mithilfe, um immer wieder auftauchende

    Fragen, die ich leider nicht von selbst beantworten kann, zu lösen!


    Habe beim BAMA in Freiburg z.B. viel an Digitalisaten zum Thema

    Luftflottenkommando 3 ( für mich zu der damaligen Zeit-10.1938-

    aber Luftwaffengruppe 3 ) für den Sudeteneinsatz herausfiltern

    können.


    Leider ist vom Luftflottenkommando/Luftwaffengruppe 1 kaum was

    vorhanden, außer diese......

    https://invenio.bundesarchiv.d…b-4948-869b-3efb2b1d80f9/


    und auch vom Luftgaukommando VII ( München ) existieren

    eventuell noch ein paar Hinweise zum Sudeteneinsatz..............

    https://invenio.bundesarchiv.d…c-4891-875d-e1345a7c1ba1/


    Gibt es die Möglichkeit, dass mir hier jemand diese Infos zur Verfügung

    stellen kann? Oder hat die überhaupt jemand, da nicht Digitalisat?

    Oder eventuell aus anderen Archiven wie NARA oder RussArch?


    Des Weiteren sind in den folgenden Anlagen

    weitere wichtige BAMA-Archivalien, die das Thema abrunden können..........

    Hat die hier jemand?

    Hallo zusammen,


    Heimatflak ab 1940 is jetzt das Thema?:/


    Für mich, der sich "zwangsweise" mit 1938

    beschäftige, kann auch nur empfehlen, sich

    mit den Luftgauen zu beschäftigen oder den damals

    übergeordneten Luftwaffengruppenkommandos!


    Und Flak dürfte für sich allgemein ein Thema sein...............


    P.S. : Ich finde was A.M. in #15 mitteilt hat schon realen Hintergrund!

    Hallo,


    guck hier unter Suchen mit "Flak"!


    Oder "HUMMEL, Karl-Heinz-Die deutsche Flakartillerie 1935-1945-VDM Heinz Nickel-Zweibrücken-2010" !


    Oder Lexikon der Wehrmacht - Flak-Divisionen (lexikon-der-wehrmacht.de)


    Oder Lexikion der Wehrmacht - Flak-Brigade (lexikon-der-wehrmacht.de)


    Oder Georg Tessin: Verbände und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 14. Die Landstreitkräfte. Namensverbände. Die Luftstreitkräfte. Fliegende Verbände. Flakeinsatz im Reich 1943–1945. Biblio-Verlag

    Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945, Band 2: Die Landstreitkräfte. Nr. 1-5. 2. Auflage Osnabrück 1973

    Karl-Heinz Hummel: Die deutsche Flakartillerie 1935–1945: Ihre Großverbände und Regimenter. 1. Auflage. VDM Heinz Nickel

    Horst-Adalbert Koch: Flak - Die Geschichte der deutschen Flakartillerie 1935 - 1945, Podzun-Verlag 1954

    Bundesarchiv Freiburg: Flakübersicht 11.43 - 12.44, RL 2 III/1119 - 1122

    Hallo zusammen,


    hier ist leider nicht viel vorhanden.

    Lexikon der Wehrmacht - Artillerie-Verbände der Luftwaffe (lexikon-der-wehrmacht.de)


    Es gibt eine Lektüre von Heinz Kamm über das Falk-R. 61 :

    Flak-Regiment 61 - Archivportal-D

    Flak-Regiment 61 - Deutsche Digitale Bibliothek (deutsche-digitale-bibliothek.de)


    BAMA ( unter Flak-R. 61 suchen ) : Heinz Kamm (Hrsg.): Chronik der 3. Batterie, I./Flak-Regiment 61 (mot. gl) 1936 - 1945. Herausgegeben 40 Jahre nach der Auflösung der Batterie am 8. Mai 1945. Grünwald 1985.


    Kann die hier jemand von Euch bereitstellen?

    Oder gibt es Inhaltsverzeichnis?

    Guten Tag. Ich komme aus Stadtallendorf in der Nähe von Marburg und habe in einem Nachkasse Unterlagen von dem gefallenen Wehrmachtsunteroffizier Heinrich Seibel gefunden. Er diente bis zum Todestag am 4.8.41 in der 1. Kompanie des Inf. Reg. 57. Er ist etwa 100km südlich von KIEW in einem Dorf namens Selenki/Zelenky gefallen und wurde auch dort bestattet. Mir liegen die Schreiben vom Kompanie Zugführer vom 5.8.41 an die Familie und ein weiteres Schreiben eines Leutnant Mells vom 14.12.41 vor. In den Schreiben wird auch von einem Gefreiten Dietz berichtet. Liegen Ihnen vielleicht Bilder oder Namen von Dienstgraden vor.

    Hallo.......


    erstmal sei gegrüßt in

    dieser Runde hier.

    Gibt es weitere Informationen

    über den Werdegang?