Posts by deproe

    Hallo Weißenfelser,


    das ist ja mal eine Überraschung.

    Laut deinen Ausführungen ist das Pi. 14 Mitte Oktober 1938 aus dem Sudetenland zurück.

    Warum können dann nicht auch die 11. und 12. Kp. am 24.10.1938 vom Sudeteneinsatz

    zurück gewesen sein?

    Vielleicht kannst du ja mal die Quellen mit Text aufzeigen?

    Sehr interessant finde ich, dass die Zuordnung zu einem der Btl.e des I.R. 53

    möglich ist oder steht da noch was in deiner Quelle?

    Hallo zusammen,


    während des Heeresaufbau der Wehrmacht kam es in dieser Zeit auch im Artillerie-Bereich zur Vermehrung von Abteilungen und Artillerie-Regimenter, die teilweise ohne Rg.-stab und nur einer Abteilung aufgestellt und dann auch entsprechend eingesetzt wurden.


    "Mit der Wehrmacht ist das A.R. 7 ins entmilitarisierte Rheinland eingerückt bzw. dabei gewesen. Der Rg.-Stab und I. Abt. blieben im Einsatzgebiet und bildeten Grundstock für das aufzustellende A.R. 33."


    Ergo gehe ich von aus, dass mehrere Abteilungen dort eingesetzt waren!


    Quelle : von REICHERT : Regimentschronik

    Hallo,


    nach meinen Recherchen muss es sich um das verstärkte I.R. 30 handeln.


    "Das III./I.R. 30 benutzt den Grenzübergang Neusorge-Halbstadt, um in Richtung Braunau zu marschieren. Die 6./I.R. 30 unter Oberleutnant Mühlenburg marschiert am Zollamt Tuntschendorf und dem Divisonskommandeur vorbei. Das I.R. 30 versammelt sich auf dem Marktplatz von Braunau."

    Quelle : "Die 18. Infanterie- und Panzergrenadier-Division 1934-1945" – Schicksalsbericht in Bildern, ENGELMANN, Joachim, Podzun-Pallas-Verlag, 1984"


    Bem. : Ob die Fotos identisch sind, kann ich leider nicht beurteilen?

    Hallo,


    also das Braunauer Ländchen liegt in der Zone II und dort war die deutsche Wehrmacht mit der Heeresgruppe 3 ( H.Gr. 3 ) als sogenannte Friedenstruppe einmarschiert. Die Bereitschaftsräume bzw. Aufmarschgebiete ( für die 8. Armee als Kriegstruppe ) befanden sich verteilt in Sachsen und Schlesien. Dem Heeresgruppenkommando ( H.Gr.Kdo. ) waren zeitweise die Generalkommandos ( Gen.Kdo. ) des III. ( Berlin ) und IV. ( Dresden ) Armeekorps ( A.K. ) unterstellt bzw. zugewiesen.


    Weiteres wird folgen, sobald ich nachgeschaut habe.

    Hallo,


    neu :


    337 Akten

    Das Findbuch 12459 umfasst die von der Roten Armee erbeuteten Akten der Heeresgruppe Nord bzw. Heeresgruppe C sowie der Heeresgruppe Kurland aus dem Zeitraum 1935 bis 1945. Bei den im Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation befindlichen 337 Akten handelt es sich um Splitterbestände, so dass die Überlieferung entsprechende Lücken aufweist und deshalb als fragmentarisch anzusehen ist. Sie ergänzt jedoch die entsprechenden Bestände im Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg. Bei den in Podolsk überlieferten Akten handelt es sich um Unterlagen der Heeresgruppe zum Überfall auf Polen sowie zum Angriff auf Frankreich. Der Großteil der Akten ist jedoch dem Geschehen an der deutsch-sowjetischen Front gewidmet. Hierzu zählen Studien und Ausarbeitungen der Ia-Abteilung des Generalstabes der Heeresgruppe sowie deren Kriegstagebücher aus dem Zeitraum Juni 1944 bis Januar 1945. Überliefert sind ferner Akten des Oberquartiermeisters der Heeresgruppe Kurland und anderes Material. Hinzu kommen zahlreiche Karten, hier vor allem Lagekarten der Operationsabteilung IIIb des Generalstabs des Heeres zur militärischen Situation der Heeresgruppe Nord (September-Dezember 1942, März-April 1944, Februar 1945) bzw. der Heeresgruppe Kurland (Ende Februar-Mai 1945).

    Hallo ,


    weiter neu !


    eben gerade : Zum Findbuch 12495 gehören 13 Akten von Befehlshabern des rückwärtigen Operationsgebietes bzw. von Kommandanten des rückwärtigen Armeegebiets (Korück), die die Rote Armee nach Kriegsende in ihren Besitz gebracht hat. Überliefert sind in diesem Bestand Unterlagen Befehlshabers des rückwärtigen Operationsgebiets Süd sowie der Kommandanten des rückwärtigen Armeegebiets (Korück) 580 und 583. Im Bestand finden sich aber auch Akten der Ost-Artillerieabteilung 621, der Gruppe Rübsam sowie der Sicherungsdivision 444: Bei den entsprechenden Akten handelt es sich zumeist um Einzelstücke wie Kriegstagebücher und deren Anlagen. Die in diesem Findbuch überlieferten Dokumente stammen aus dem Zeitraum 1943 bis 1944. Sie behandeln vor allem Fragen der Partisanenbekämpfung, der Besatzungsverwaltung, des Umgangs mit der Zivilbevölkerung und der Räumung der bislang besetzten Gebiete.

    Hallo "Archivverwalter",


    danke immer fürs Reinstellen. Besser geht's nicht für uns!


    Hier ein Hinweis : Hatte ich jedenfalls noch nicht in meiner Sammlung:huh:



    Bestand 500 Findbuch 12465 Akte 19

    Es handelt sich um ein Kriegstagebuch - "Unterlagen der Ia-Abteilung des Oberkommandos der Heeresgruppe B: KTB des Oberkommandos der Heeresgruppe B, 15.1.-5.6.1944"


    Bestimmt interessant für Einige hier, die sich mit dem Zeitraum beschäftigen, der oben angegeben ist.

    Wird bestimmt umfangreich sein, weil sie das erstmal nur so anzeigen...…?:/

    Hallo Forumsgemeinde,


    neue Bücher vom Helios-Verlag :


    1. '45 Das Ende an Rhein und Ruhr

    Letzte Kämpfe zwischen Köln, Duisburg, Dortmund, Paderborn und Siegen

    Charles Whiting

    112 Seiten

    Hardcover, fadengeheftet, Großformat, 29 x 24 cm

    ISBN 3-938208-13-9

    24,80 €

    Kurzbeschreibung:
    Am 7. März 1945 fiel den amerikanischen Truppen völlig unerwartet die nicht zerstörte “Ludendorff”-Brücke bei Remagen in die Hände. Der sofort gebildete Brückenkopf auf der anderen Rheinseite bildete den Ausgangspunkt der amerikanischen Bemühungen, das Herzstück der deutschen Rüstungsproduktion, das Ruhrgebiet, einzunehmen.

    Schon am 1. April 1945 gelang es US-Truppen in einer groß angelegten Zangenbewegung, den Ruhrkessel bei Lippstadt zu schließen. Damit war das Schicksal von hundertausenden deutschen Soldaten besiegelt. Noch am 12. April begannen die Amerikaner mit der militärischen Operation zur Teilung des Kessels zwischen Köln und Dortmund.

    Die noch vorhandenen deutschen Verbände waren in der Regel nur mehr Schatten ihrer Vergangenheit. Die Wehrmacht hatte in der Phase der Ruhrkämpfe nichts mehr gemein mit den Jahren zuvor. Sie war zu einer aktiven Kriegsführung nicht mehr in der Lage. Die Kampfkraft der Verbände war zusammengeschmolzen. Im Gegensatz zu den wenigen Monaten zuvor stattgefundenen Kämpfen im Hürtgenwald und an der Rurfront (Aachen, Düren, Geilenkirchen) kam es im Ruhrkessel zu einer lawinenartigen Auflösung der Kampfmoral und Motivation, den Kampf fortzuführen. Der Kampfwert der zuvor hastig neu aufgestellten und vielfach bunt zusammengewürfelten und zugeführten deutschen Restverbände war äußerst gering. Die personelle Krise des kaum noch vorhanden Offizier- wie Unteroffizierkorps war das Resultat der permanenten Abwehr- und Rückzugsschlachten. Demoralisierung und militärisches Chaos waren in der Schlußphase des Kampfes nicht nur im Ruhrkessel die bestimmenden Merkmale des Zusammenbruchs der NS-Herrschaft. Die eingesetzten Soldaten kämpften, wie es ein Kommandeur einer Volksgrenadierdivison formulierte, ausschließlich “um ihr eigenes Überleben”.
    In dieser Phase versuchte die NS-Führung die drohende Niederlage dadurch zu verhindern, daß sie die Totalisierung des Krieges im Sinne eines Volkskrieges propagierte. Auch die von der militärischen Führung gnadenlos eingesetzten Fliegenden Standgerichte konnten den militärischen Zusammenbruch nicht mehr verhindern.
    Der bekannte britische Autor Charles Whiting zeigt dem Leser in einer verständlichen Sprache weniger das Zusammenwirken von NS-Dienststellen und oberster Wehrmachtsführung auf, noch werden die in letzter Stunde durchgeführten Mordaktionen der Gestapo nicht detailliert dokumentiert. In erster Linie geht es dem Autor darum, die militärische Ebene der Tragödie um den Zusammenbruch des Ruhrkessels aufzuzeigen.


    2. Der letzte Judenälteste von Bergen-Belsen

    Josef Weiss - würdig in einer unwürdigen Umgebung

    Hans-Dieter Arntz

    712 Seiten

    Hardcover, fadengeheftet, 14,8 x 22,7 cm
    ISBN 978-3-86933-082-2

    38,00 €

    Kurzbeschreibung:

    In der Befehlskette des deutschen NS-Terrors war ein »Judenältester« ein Funktionshäftling, der als exponierte Persönlichkeit einerseits williger Befehlsempfänger, aber andererseits auch Repräsentant eines »Judenrates« und Helfer der unzähligen, für den Holocaust vorgesehenen jüdischen Opfer sein sollte. Aus dieser Problematik heraus entstand ein Balanceakt, der nie ganz frei vom Vorwurf der Kollaboration und Korruption war.
    Insofern ist die vorliegende Dokumentation nicht nur eine Biografie über den aus Deutschland stammenden Josef Weiss, sondern auch der exemplarische Beginn einer bisher in Deutschland kaum angelaufenen Forschung. Die Reputation der »Judenältesten« ist bis heute durch viele Vorwürfe schwer belastet.
    Der Name Bergen-Belsen wurde zu einem Synonym für Terror, Gräuel und verhungerte Menschen im NS-Konzentrationslagersystem. Dass in einem solchen Inferno ein Jude aus der Voreifel zum Vorbild und zur Hoffnung vieler gequälter Menschen werden konnte und als »letzter Judenältester« schließlich zur charismatischen Persönlichkeit wurde, widerspricht der grundsätzlichen Diskriminierung aller Funktionshäftlinge. Das vorgelegte Material ergibt aber dennoch einen eindringlichen Überblick über die eigentlich unbeschreibbaren Verbrechen im Konzentrationslager Bergen-Belsen (1944/45).
    Somit ist das als Biografie konzipierte Buch ein wichtiger Beitrag zur Diskussion um die angeblich »willigen Helfer« des NS-Terrors undein weiterer Nachweis über die Vernichtungsmaßnahmen in Bergen-Belsen. Dass es aber auch viele »unbesungene Helden« gab, die keinen Platz in der Historie fanden, hebt der Autor immer wieder anhand von bisher unbekannten Beispielen hervor.
    Ganz besonders will Hans-Dieter Arntz einen Einblick in das »Sternlager« geben, in dem hauptsächlich die von Westerbork (Holland) nach Bergen-Belsen deportierten niederländischen und deutschen Juden untergebracht waren.

    Files

    • 1.jpg

      (21.63 kB, downloaded 12 times, last: )
    • 2.jpg

      (25.06 kB, downloaded 13 times, last: )