Posts by pitt

    Salut Arnaud,


    Ci-joint la traduction de la lettre transcrite par Diana.


    A l'Ouest, 17.4.43


    Maria, chère soeur ,
    Je veux juste t'écrire quelques lignes, Aujourd'hui, j'ai reçu le 1er courrier de Gust.
    Je t'avais déjà écrit, tu as du recevoir la lettre.
    Gust m'a écrit que Probst Johann et Machel Peter sont tombés.
    Chère Maria, peut-être peux-tu me procurer un short, tu peux l'envoyer dans un paquet de 100 g (pas trop grand).
    Maria, s'il te reste des cigarettes, merci de me les envoyer (ou du tabac).
    Je dois m'arrêter là, j'attends ton courrier.
    Je te souhaite de bonnes fêtes de Pâques.
    Meilleures salutations de Sepp.
    A bientôt.


    La carte a été écrite par le soldat Josef Gruber, FPN 39065 E.
    Le destinataire était Mlle Maria Gruber chez Friesinger à Schacha - Bureau de poste de Albaching

    Hallo Klara,


    Nachtrag : 152 steht für Frontstalag 152. Nach seiner Festnahme bei Lille ende mai kam er also nach Pithiviers (Département Loiret). Von dort aus gings dann vermutlich an die Ostsee, in den Raum Rostock-Stettin (Stalag IIC Greifswald und Stalag IID Stargard).


    Aïn Draham war damals die drittgrößte franz.Garnisonstadt Tunesiens. Da er schon 1935 nach F "verbracht" wurde, vermute ich dass er längere Zeit etwas mit dem franz.Militär zu tun gehabt haben muss...


    Wohin ging der Grossvater deines Mannes nach seiner Rückkehr aus D ? Blieb er in F und von wo aus (welchem departement) bekam er seine "Carte d'ancien combattant" ausgehändigt ? Um diese zu erlangen musste er ein Fragebogen ausfüllen, mit seiner kompletten milit.Laufbahn, einschliesslich Gefangenschaft. Eine Kopie dieses Formulars kannst Du erhalten wenn du die Archives départementales von seinem damaligen Wohnort anschreibst. (Mit Angabe der Kartennummer). Auch der SHD (Service historique de la Défense in Caen ist unumgänglich.


    Gruß


    P.S. : Hier etwas zu den Kämpfen des 24e R.T.T bei Lille : www.les-tirailleurs.fr/unités/24-rtt
    Ganz unten links : campagne 39-45 drücken

    Hallo Klara,


    Ali war "soldat de deuxième (2e) classe", also einfacher soldat = Schütze . Seine EInheit war der 24e R.T.T 152 = 24ème régiment de tirailleurs tunisiens. Also Infanterie. Das Regiment wurde vom 25 bis zum 30 mai 1940 bei Lille eingesetzt und geriet dort auch in Gefangenschaft. Standort des Regiments war in La Roche-sur-Yon.


    Gruß

    Hallo,


    wenn ich mich anschließen darf.... Der darunter stehende camp , camp du Richard, gibt es nicht. Muss camp du Ruchard heißen und befindet sich bei Avon-les-Roches, département Indre-et-Loire.


    Gruß

    Guten Abend,


    Ich stimme Eumex zu. . Ab 1872 wurden elsässische Wehrpflichtige für 3 Jahre in preußische Einheiten eingezogen. Das Foto könnte also zwischen 1873 und 1876 gestellt worden sein.


    Gruß

    Hallo,


    Am 18 oder 19 August 1944, wurden in Theil sur Vanne , zwischen Sens und Troyes (F), mehere "résistants" von einer deutschen Einheit hingerichtet. Einheit welcher mindestens ein Elsässer angehörte. Nun kann sich aber dieser Elsässer nicht mehr so recht daran erinnern welche seine Einheit war. Bewiesen ist dass sich zu diesem Zeitpunkt die SS-Pz-Brigade 51 (GvB) in diesem Raum aufhielt. Laut Soldbuch war sein Truppenteil aber das Feld-Ersatz-Bataillon "Das Reich".


    Weiß jemand wo sich das FEB DR zwischen dem 15 und 20.08.44 aufhielt ?


    Wäre für jede Antwort dankbar,


    mit freundlichem Gruß

    Hallo zusammen,


    Titel : Die Wahrnehmung des französischen Kriegsgegners in Feldpostbriefen aus dem Zweiten Weltkrieg


    Autor : Marie Wilz, Diplomarbeit


    Ort / Jahr : Berlin, den 08.07.2002


    Thematik : Feldpost im Zweiten Weltkrieg


    Inhaltsangabe : Die Autorin sucht in Feldpostbriefen in Frankreich stationierter Soldaten danach, welchen Niederschlag das Spannungsverhältnis mit dem Erbfeind Frankreich auf ihre Wahrnehmung der Franzosen fand. Die Wahl einer persönlichen, privaten Quelle ermöglicht einen relativ direkten, authentischen Einblick in das subjektive Erleben der Soldaten, da ihre zeitliche Nähe zum Geschehen keine ex-post-Interpretationen oder “Korrekturen” erlaubt. Untersucht werden stichprobenartig die Briefserien von fünf Schreibern.
    Im Ersten Teil geht es darum die Entstehung, Entwicklung und das Gewicht von beiderseitigen Nationalstereotypen und Feindbildern grob zurückzuverfolgen, um durch den Vergleich ihre Ausprägungen in den Briefen beurteilen zu können.
    Im zweiten Teil der Arbeit, der systematischen Untersuchung, tritt sie mit Fragen an die Briefe heran, die verschiedene Aspekte des Franzosenbildes der Briefschreiber beleuchten sollen. In den Kapiteln zwei und drei geht es um Beobachtungen der Soldaten, in denen ihre Einstellung zu Frankreich und den Franzosen sichtbar werden, zuerst in ihrer Haltung zur französischen Kultur, Sprache und Religion (Themenkomplexe „Kultur“ und „touristische Betrachtungen“): Welchen Einfluß hatte die kulturelle und religiöse Verwandtschaft auf die Fremdwahrnehmung der Soldaten? Stellte sie einen Empathie-stiftenden Faktor dar? Wie stark wurden kulturelle Unterschiede betont? Wie aufgeschlossen waren die Soldaten der französischen Sprache gegenüber? Wurde sie eher als Hindernis oder als Kommunikationsmittel gesehen? Lernten sie die Sprache überhaupt, und dies gerne oder ungerne? Bekamen sie vielleicht durch die Sprache Zugang zur “Innenwelt” der Franzosen, und interessierten sie sich dafür?


    Quelle : www.feldpost-archiv.de/pdf/wilz_frankreichbild.pdf -


    Gruss

    Ugh,


    Joseph alias Joe Medicine Crow, geb. am 27.10.13, amerikas letzter Indianer Kriegshaüptling (Stamm der Absarokee) ist am 03.04. 2016 im Alter von 102 Jahren in die ewigen Jagdgründe gegangen. Von 1943 bis 46 diente er in der 103. I.D. und wurde mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt.


    Er ruhe in Frieden.


    Ugh

    Hallo Thilo,


    Du hast es (noch) nicht verlernt .


    In der Tat handelt es sich um Joseph Alexandre Francois (21.02.85), geb. in Bailleul, Sohn von Francois Xavier Joseph und Marie-Sophie Picavet, Bruder von Flore, der Postkarten-schreiberinn.


    Als Angehöriger des 310° Regiment d'Infanterie wurde er am 23.02.1916 bei Beaumont - Departement 55 - Meuse VERMISST.


    Gruß

    Hallo,


    Zu der hochinteressanten französischen Postkarte haben meine Recherchen folgendes ergeben :


    Flore Castrique schreibt ihrem Bruder dass ihr Ehemann Cesar kürzlich auf Urlaub war. Während dieser Woche habe er viel gearbeitet : Bohnen geerntet und jede Menge Kartoffeln verflanzt. Aber seit seinem Aufbruch herscht schlechtes Wetter und es gäbe noch Kartoffeln zu verpflanzen. Aber wenn es so weiter geht, wird bald niemand mehr zum arbeiten da sein. Seither hat sie schon mehrmals Nachrichten von ihm erhalten, er beklagt sich auf das viele Wasser in den Schützengräben. Sie seien beide gesund und hofft dass es ihm genau so geht.


    Flore Castrique (1887-1979) wohnte in der Rue de la gare in Steenwerck (59 -Nord), ein Nachbarsdorf von Bailleul. Sie war mit Cesar Delannoy verheiratet und hatte mit ihm ein Kind.


    Ob der Bruder den Krieg überlebte, und den Namen des Kindes, werde ich später nachreichen.


    Gruss