Posts by Remontenreiter

    Hallo Freddy,
    vielen Dank für die Infos.
    Jetzt haben wir schon mal ein Geburtsdatum.
    Mit Jahrgang 1904 war er bestimmt nicht mehr im Ersten Weltkrieg und
    auch nicht in einem Freikorps. Dann müsste man vielleich über das Militärarchiv weiterforschen. Bei einer WAST-Anfrage wird da wohl nicht allzuviel herauskommen, so man als Nichtverwandter überhaupt Auskunft bekommt. In den WAST-Unterlagen meines Großvaters war nichts von der Dienstzeit vor dem Krieg aufgeführt (er war seit 1934 in der Wehrmacht).
    Gruß Andreas

    Hallo Marc,
    sorry ich habe mich da verschrieben. Der Gesuchte heisst natürlich Schötensack.
    Ein Bekannter von mir konnte die Uniformjacke von Major Schötensack erwerben. Jetzt suchen wir gemeinsam nach der Geschichte des Genannten.
    Hier sind einige Fragen, auf die wir gerne eine Antwort hätten.
    War Schötensack schon im Ersten Weltkrieg eingesetzt und war er in der Reichswehr?
    Über ancestry konnte ich nichts über ihn finden, also war er wohl nicht in der bayerischen Armee.
    Gibt es Bilder von ihm?
    Hat er den Krieg überlebt und wo ist er dann abgeblieben ( vielleicht in Aschaffenburg)?
    Was hatte er für Auszeichnungen?
    An der Uniformjacke waren ausser den 106er Majorsschulterklappen nur noch die vorgenähten Schlaufen für diverse Auszeichnungen.
    Vielleicht weiss ja einer von Euch eine Antwort darauf.
    Gruß Andreas

    Hallo,
    der Kopfbedeckung nach zu urteilen, ist das Bild noch vor der Reichswehrzeit entstanden. Es sind noch die kaiserlichen Kokaden an der Feldmütze.
    Auf dem Reichswehrbild sieht man den Reichswehradler an der Mütze.
    Für einen Freikorpskämpfer trägt er keine sichtbaren Freikorpsabzeichen, Ärmelabzeichen oder ähnliches, was aber nicht unbedingt was zu heissen hat.
    Wenn er Jahrgang 1898 ist, war er 1918 gerademal 20 Jahre alt, das käme auch ungefähr hin.
    Gruß Andreas

    Hier mal mein Säbel.
    Es ist ein Artilleriesäbel neuer Art, der nach dem ersten Weltkrieg für die Kavallerie in die Reichswehr übernommen wurde und auch noch bei der Wehrmacht seine Verwendung in der Ausbildung gefunden hat.
    Die Lanze wurde 1927 abgeschafft.
    Gruß Andreas

    Hallo,
    sehr interessantes Suchbild. Rechts neben dem Soldaten im Hintergrund ist entweder ein abgedecktes Geschütz oder ein Scharfschütze zu sehen, was meint Ihr?
    Links an der Gürtelschlaufe dachte ich zuerst an eine Schaftende eines Mosin-Nagant-Gewehres, aber dafür ist das Teil zu rund.
    Gruß Andreas

    Halo Maxitaxi,
    leider kann man bei der schlechten Bildqualität keine Bestimmung der Halsauszeichnung machen. Vielleicht könnte man das Bild in höherer Auflösung scannen?
    Unter dem Halskreuz ist das Band des EK2 des ersten Weltkrieges mit der Wiederholungsspange des 2. WK zu sehen.
    Gruß Andreas


    Hallo,
    in der Reichswehr war die Kavallerie eine der stärksten Waffengattungen, das war auch vom Versailler Vertrag so festgelegt. Viele hochrangige Führer hatten ihren Anfang in der Kavallerie.
    Zu Kriegsbeginn wurde sie von den motorisierten Waffen verdrängt, aber ab 1941 wieder reaktiviert. Ein weiteres interessantes Buch ist das Buch der Boeselagerschen Reiter von Witte/Offermann. Hier wird der Einsatz der berittenen Truppen während des Zusammenbruches der Heeresgruppe Mitte ausführlich beschrieben. Gerade in den Pritpjet-Sumpfgebieten wäre ohne den "Hafermotor" nicht viel gegangen.
    Statistiken sprechen von 2,7 Millionen Pferden, die ihr Leben im Krieg lassen mussten.
    Gruß Andreas

    Hallo,
    alles nach dem FEK-Band ist reine Spekulation.
    Wenn ein Hanseatenkreuz, dann müsste es aber vor dem FEK eingereiht sein.
    Das hinterste Band ist relativ dunkel, möglicherweise dunkelblau, das könnte dann für eine Dienstauszeichnung sein, nur fehlt mir dann die Adler-Auflage dazu.
    Das Eiserne Kreuz erster Klasse und das Verwundetenabzeichen sind noch aus dem ersten Weltkrieg.
    Gruß Andreas


    Hallo,
    an der Bandspange müsste dann das EK vorne sein, ausserdem wurde das EK höher bewertet als das KVK (Kriegsverlängerungskreuz), so dass das Band dann eher im Knopfloch wäre.
    Gruß Andreas

    Hallo Dieter,
    folgende Auszeichnungen sind zu erkennen.
    Im Knopfloch das band für das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse ( das EK2-Band hat eine andere Farbfolge). Die Feldspange zeigt eine Wehrmachtsdienstauszeichnung für 4 Jahre und das Westwallabzeichen.
    Unterhalb befindet sich das Sportabzeichen. Bei der Silberschnur handelt es sich um die Schützenschnur des Heeres in der frühen Ausführung. Die Schulterklappen zeigen den Dienstgrad oberfeldwebel. Möglicherweise war er auch Spiess, was man an den Kolbenringen am Ärmel erkennen könnte.
    Die Waffenfarbe sehe ich weiss für infanterie.
    Gruß Andreas

    Hallo Marc,
    die Kasernen verschwinden stückweise.
    Einzig die Jägerkasserne steht noch komplett. Sie birgt jetzt die Fachhochschule. Auf dem Gelände wird aber permanent dazugebaut.
    Die anderen Kasernen wurden größtenteils abgerissen und durch Wohnanlagen und neue Großhandelsbauten ersetzt.
    Gruß Andreas

    Hallo Steffen,
    da Du leider die Gesichter unkenntlich gemacht hast, möchte ich wissen, ob es sich um ein und die selbe Person handelt?
    Bild 1 und Bild fünf würde ich zu einem Mannschaftsdienstgrad der Vorkriegszeit zuordnen ( eckige Schulterklappen).
    Bild 2 bis 5 zeigt einen Unteroffizier im Ausgehanzug.
    Bei der Auszeichnung könnte es sich um das SA-Wehrabzeichen handeln. Leider ist es nicht gut zu erkennen.
    Falls alle fünf Bilder der selben Person zugeordnet werden können, dann sind es wohl die Kriegserinnerungen aus verschiedenen Jahren.
    Gruß Andreas

    Hallo,
    der direkte Vergleich zeigt uns doch schon erhebliche Unterschiede.
    Gerade an den Ohrläppchen und im Kinnbereich.
    Die Schnur an der Schirmmütze des Offiziers scheint silber wie die Korkade zu sein. Beim Herrn Meier war alles golden.
    Gruß Andreas

    Hallo Kelte,
    anhand des Fotos wird das wohl nichts werden. Leider kann man auf den Schulterklappen keine Einheitsnummer erkennen und der abgebildete Soldat trägt eine Standarduniform. Wo wurde die Aufnahme gemacht?
    Meistens findet man eine Adresse des Fotoateliers auf den CDV_Bildern.
    Vielleicht könnte man das Koppelschloß so hochauflösend einscannen, dass man das Bundesland erkennen könnte. Hier gab es verschiedene Devisen.
    Gruß Andreas

    Hallo Frak,
    ich bin auch noch in einem anderen Sammlerforum angemeldet und dort wurde auch schon nach diesen Verleihungen gefragt.
    Bisher habe ich mich damit noch nicht viel damit auseinandergesetzt, da bei den Auszeichnungen eher das Kaiserreich mein Thema ist.
    Bekannt ist zumindest, dass alle nach dem 8.5. verliehenen Ritterkreuze nicht mehr anerkannt wurden. Meines Wissens wurde den lebenden Ritterkreuzträgern eine Rente bezahlt, aber nur für die Verleihungen vor dem 8.5.
    Die Frage stellt sich auch, ob ein, bei einer Minensuchaktion verletzter Soldat, dann noch ein Verwundetenabzeichen bekam und daraufhin Versorgungsansprüche stellen konnte?


    Das diese Belegstücke existieren und auch original sind bezweifle ich ja gar nicht. Nur rechtswirksam sind sie halt nicht.
    Das wäre genauso, wenn Honecker noch nach der Wende DDR-Auszeichnungen verliehen hätte. Das Material wäre dann auch zu 100 Prozent original, aber halt nicht mehr aus dem Verleihungszeitraum.
    Gruß Andreas