Posts by darkstarking

    Hiho,


    Lasch´s Buch hab ich gerade dieses WE für nen Euro auffem Floh gekauft, kann´s nur empfehlen, gut zu lesen und doch recht viele Details. Wenn du noch spezielle Angaben draus brauchst, helfe gerne aus........




    liebe Grüsse


    Hans

    Hallo,



    Quote

    5.Ziel ist Schaffen einer Verkehrswüste im preisgegebenen Gebiet. Verknappung von Sprengmitteln verlangt erfinderisches Nutzen aller Möglichkeiten nachhaltigen Zerstörens (Verwendung jeder Munitionsart, auch Beutemunition, Feueranlagen, Zertrümmern wichtiger Teile). Neben allen verkehrswichtigen Objekten (Kunstbauten jeder Art, Gleisanlagen, Betriebs- und Werkstätteneinrichtungen) auch gesamtes rollendes und schwimmendes Material (besonders Lokomotiven, Zugschiffe, Selbstfahrer) soweit nicht abziehbar, unter Ausschöpfung aller Hilfsmittel restlos zerstören. Hierbei durch Zusammenfahren rollendes Material und Brandanlagen sowie Schiffsversenkungen starke Sperren schaffen. Ausfall von Lokomotiven und Wagen vorwiegend wirksam für auf Beute angewiesenen Ostgegner.



    Allerdings hier wohl eher im Sinne von (Eisenbahn-)Brücken und Co zu verstehen.......



    liebe Grüsse


    Hans

    Hallo,


    ich möchte berufsbedingt auch einmal einen Aspekt in die Disscusion einbringen, an den man vielleicht nicht immer denkt, weil er für uns schon fast "normal" ist.


    Ich meine die fortschreitende Verrohung, die breite mediale Verbreitung unser heutigen Zeit im Gegensatz zu damals, auch oder gerade wenn es sich um Kriegszeiten und die damit verbundenen Vorstellungen handelt.
    Heutzutage stehe ich morgens auf, Kaffeemaschine an und Zeitung aufschlagen, und rein mit der ersten Dosis leicht transportabler Medien, mit Bildern gespickt, die Dinge von unvorstellbarer Graussamkeit zeigen, direkter in den Kopf als jedes Wort.
    Im Laufe des Tages oder Abends Fernseher an, und viele erinnern sich vielleicht noch an die Bilder, als tote GI´s von einem Mob durch die Strassen von Mogadischou geschliffen werden, wie 2 Passagierflieger in Manhatten in das World Trade fliegen oder wie auch z.b. in Filmen a la James Rian die Wirkung einer Granatenexplosion am Strand eine Soldaten dem Arm abreisst und er einen Sanie sucht mit dem abgerissenen Arm in der anderen Hand usw.........


    Was ich damit sagen will, viele Menschen heutzutage wissen, haben irgendwie "gesehen", wie Krieg ausssieht ( nicht, ganz klar nicht wie er sich anfühlt!), effektiver als jede Vorstellungskraft es vermag sich vorzustellen. Die meisten wissen vielleicht (sicherlich) nicht, wie eine 122mm Panzerkanone funktioniert oder Pantherketten den Panzer auf der Stelle drehen können, aber sie haben durch Bilder, filmische Darstellung oder sonstiges eine Ahnung davon, was mit dem Infantristen passiert, dem die Panzergranate in direkter Nähe explosiv um die Ohren fliegt, oder er von einem/mehreren MG-Geschossen getroffen wird.....


    Natürlich haben auch damals genug Leute "live" gesehen, wie Krieg aussieht, blutig, schreiend und vom Tod gekennzeichnet, wenn Bomben ein Haus der Nachbarschaft einäschern und alle töten, die dann später geborgen werden, oder Verwundete in die Heimat kommen, oder Veteranen erzählen, aber halt auf anderer Ebene, mit anderer Quallität als heute.....



    Als Quintessenz denke ich halt, das man damals, trotz oder gerade wegen allem den Menschen zuhause das alles so verkaufen musste, weil ihnen auf einer gewissen Ebene eben das Wissen, das Erahnbare abging, man kann Eltern eben nie gut verkaufen, das der geliebte Sohn mit aufgerissener Bauchdecke, die Innereinen in den eigenen Händen, schreiend und nach qualvollen Stunden gestorben ist, das erhält keinesfalls die Moral und Unterstützung der Betroffenen, als Beispiel sei dagegen z.b. die mitunter "freie" Berichterstattung aus Vietnam aufgeführt, die den Betroffenen zuhause, noch mit der Nachricht in der Hand, eine Vorstellung vom sterben ihrer Sohnes gegeben hat, und die Folgen für die Kriegsunterstützung der breite Bevölkerung allgemein..............



    Hoffentlich nachvollziehbar, was ich mein.


    liebe Grüsse


    Hans

    Hallo,


    ich denke mal, er meint damit, das der Einzelne gegen den anderen strebt, und somit dessen Tot in Kauf nimmt / nehmen muss, alleine schon aus Selbsterhaltung, um den eigenen Tot zu verhindern. Er müsste für und nicht gegen heissen, oder halt "gegen das Leben des Anderen...........".




    liebe Grüsse


    Hans

    Hallo,


    ich denke, das Stolz auf andere eventuell auch das falsche Wort im eigendlichen Sinne ist, ich hole kurz aus:



    Mein Großvater väterlicherseits war VB (Vorgeschobener Beobachter) der Artillerie, er hat mit Funkgerät versehen das Feuer direkt auf den Feind gelenkt und bei Bedarf korrigiert, um die (Treffer-)Genauigkeit zu erhöhen. Er muss da vorne schrecklichste Dinge gesehen haben, er hat nie drüber geprochen, aber seine Alpträume haben ihn ein Leben lang bis zum Ende verfolgt. Ich war damals nicht dabei, und ich habe sein Handeln dieser Zeit nie beurteilt, und weigere mich auch schlicht das zu tun, jedem sein eigenes Kreuz.



    Er hat (so denke ich zumindest im Sinne von Schicksal) in russ. Gefangenschaft dafür "gebüsst" (oder was auch immer) und wurde zum Sterben entlassen, alleine zuhause anzukommen war ein Wunder, (schwer eiternder, nicht verheilte Steckschusswunden im Becken und Achselhöhle + Malaria). Er erholt sich, heiratet eine Jugendbekanntschaft, bekommt 5 Kinder mit ihr und geht trotz der massiven Folgen der Gefangenschaft und Verwundungen/Krankheiten (sowie seelischer Nachfolgen) jeden Tag arbeiten und baut aus dem nichts alles auf, was später sein eigen war.


    Kurzum er trug sein eigenes Kreuz und lebte damit, Stolz konnte er nur selber drauf sein. Aber ich habe noch 8 Jahre nach seinem Tod einen riesen Respekt vor ihm, und bewundere diese Leistung, doch das Wort Stolz gehört ihm, nicht mir...........




    liebe Grüsse



    Hans

    Hallo,


    mein Grossvater väterlicherseits hat bei der Artillerie als VB (vorgeschobener Beobachter) gedient, den gesamten Russlandfeldzug, "rein inne Steppe und bis nach Hause zurück", wie er mal sagte. In der Tschechei wurde er dann kurz vorm Ende (März 45) kassiert und blieb lange in russ. Gefangenschaft, um zum Sterben nach Hause endlassen zu werden. (Er hat ihnen den Gefallen aber nicht getan,)


    Er hat nie auch nur ein Sterbenswort von dem Grauen erzählt, das er ganz vorne gesehen haben muss, keinem von uns. Wenn man ihn anfangs noch nach seiner Kriegszeit fragte, war er danach stunden- tagelang regelrecht manisch depressiv, und quasi nicht ansprechbar, bis er sich gefangen hatte.


    Ich kann mich gut erinnern, dass er nichts technisches mehr angefasst hat, weder Telefon, noch Fernseher usw,. nicht mal mehr sein Kofferradio, das mittags nach dem Essen immer lief. Das musste unsere Grossmutter an- abstellen. (Als VB arbeitete er mit einem Rucksackfunkgerät, wahrscheinlich deswegen)


    liebe Grüsse


    Dark

    Hallo,


    was hat mir das gefehlt, gut wieder hier zu sein bei Hoth. :D



    Wie ich sagte "Hören-Sagen" 3.Klasse, ich kann´s weder bestätigen noch wiederlegen, und nein, ich war noch nicht da. ;)



    liebe Grüsse


    Hans

    Hallo,


    ich habe mal gehört, (von einem der einen kennt, der einen kennt usw.) das auf Rügen, in einigen unzugänglichen Gebieten noch geringe SS-Kräfte partisanenartig Wiederstand geleistet hätten, nach der Kapitulation.


    Ob und inwieweit das stimmen kann, enzieht sich meinem Wissen.....



    liebe Grüsse


    Hans

    Hallo,


    super, das btingt mich gut weiter in meinen Nachforschungen und grenzt den Suchbereich ein. Danke dafür.



    liebe Grüsse



    Hans

    Hallo,


    dass kenne ich leider schon, aber trotzdem Danke für deinen Tip.


    Ich kenne das schon, in der grossen Masse tritt die 253. leider (oder auch gut) durch nichts sonderlich hervor. Also weitersuchen...... ;)




    liebe Grüsse



    Hans

    Hallo,


    will´s mal wieder top bringen, vielleicht hat einer Info´s für mich.



    Der Zeitraum ist berichtigt, war vorher falsch eingegeben. (Dank an schwarzermai.)



    liebe Grüsse



    Hans

    Hallo ,


    Gerd:


    Natürlich kann sich das so auswirken, wie von dir beschrieben, keine Frage.


    Aber zeigt Frankreich als Beispiel nach dem verlorenen Krieg von 1870/1871, dass das auch gut als positiver Motivator wirken kann, a la " letztes Mal hatten sie nur Glück-wir wurden veraten-usw, aber diesmal sind wir vorbereitet und zeigen es ihnen aber richtig..........".


    Richtig inzeniert, und wir brauchen über den Inzenierungscharakter des 3.Reiches mit Prosa und Lametta nicht streiten, kann man neiner Meinung nach leicht den oben genannten Effekt reproduzieren, dafür gibt es auch heute noch gute Beispiele. (Irak nach dem Iran-Irak Krieg, Udssr in / nach Afghanistan, usw)


    Und in Deutschland herrschten zu jener Zeit mit Medienkontrolle, öffentlicher Zensur und Co sehr gute Bedingungen, um den gewünschten Effekt (positiver Natur) zu erzielen.




    liebe Grüsse



    Hans

    Hallo,



    Gerd


    Quote

    Da hier die Auswirkungen des 1. WK angesprochen wurden, hatte Deutschland nicht auch noch mit den Folgen zu kämpfen?



    Die Frage ist berechtigt, wirtschaftlich kann ich sie nicht beantworten, da haben andere mit Sicherheit mehr Plan.



    Aber Psychologisch-Soziologisch gesehen, würde ich sagen wahrscheinlich nicht oder eher gering. Alle, oder zumindest fast alle Folgen (deutlich gefühlter Natur)sind beseitigt (Vertrag von Versailles-100.000 Mann Heer-neue Wehrpflicht eingeführt- Rheinland "befreit"-usw), die Wirtschaft "brummt" (zumindest wird es erfolreich so verkauft), und international erfolgt bis zum Kriegsausbruch kein Wiederstand (kein fühlbarer für den kleinen Mann). Eine einzige Erfolgsgeschichte (wenn man nicht so genau hinsieht)..........



    Wenn Deutschland Psychologisch-Soziologisch noch "leidet", dann meiner Meinung nach im positivem Sinne. Als Verlierer des letzten Krieges könnte es ähnlich wie zuvor in Frankreich vor dem 1.WK unter dem Effekt eines sogenannten "Revanche-Gedanken" stehen, der es gerade gegen Frankreich sehr beflügelt. Und das in Kombination mit dem oben genanntem.........



    Aber halt meiner Meinung nach, soziologisch querbeet. ;)





    liebe Grüsse




    Hans

    Hallo allesamt,


    in letzter Zeit begegnet mit öfter was über die Gemeinde Büsing, deutsche Enklave innerhalb der Schweiz. (Komplett umschlossen und nur über Schweiz erreichbar)



    Kennt jemand die Ortsgeschiche während des 1. WK, sowie während des 2.WK? Wie regelte sich den alles von Alltagsleben über Einberufung/Wehrdienst bis Kriegshandlungen für dieses Enklavengebiet? Sollte natürlich ein Ortskundiger antworten können, wäre das bombig, aber jeder Gedanke, Ansatz usw. hilft.



    Dank wie immer vorweg




    liebe Grüsse



    Dark

    Hallo,


    habe mich heute wieder mit einem Bekanntem über Gott und die Welt unterhalten. (Halt über alles und jeden, heisst hier so :D )


    Unter anderem erzählte er, die Tage bei Phönix wieder etwas über Rommel,Afrikafeldzug und Co gesehen zu haben. Dabei sei auch von der Planung des Einsatzes von Einsatzgruppen wie im Sinne des Russlandfeldzuges die Rede gewesen. Mir war das total neu.



    Kann mir da jemand weiterhelfen und mich aufklären? Hat es diese Planungen gegeben und/oder sogar schon deren aktiven Einsatz? (z.B. in Lybien)




    liebe Grüsse



    Hans