Posts by filigranofil

    Hallo,


    es gibt auf Verfügung ein Dokument über Aufstellung von Pol.-Eisatzmusikkorps..


    Der Chef der Ordnungspolizei, Berlin, den 16. August 1944


    Betr.: Aufstellung von Pol. Einsatzmusikkorps


    (1) Bei der Pol. Waffenschule I in Dresden-Hellerau sind sofort aus Unterführern und Männer der Geburts-Jahrgänge 1906 und jüngere der Musikkorps der Polizeiverwaltung Breslau und Leipzig 2 Einsatzmusikkorps in Stärke von je 1:39 (Mindeststärke aufzustellen,

    Die Musikkorps führen die Bezeichnung:

    Pol.-Einsatmusikkorps I

    Pol.-Einsatzmusikkorps II


    (2) Aufgabe:

    Die Pol.-Einsatzkorps sind für den auswärtigen Einsatz vorgesehen. Sie sollen dem Behelfhaber der Ordnungspolizei, dem sie später zugeteilt werden, neben iher Musiktätigkeit als Einsatzreserve zur Verfügung stehen.

    ...


    (6) Ausbildung:

    a) Militärische Ausbildung:

    Die Angehörigen der Einsatzmusikkorps sind bei der Pol.-Waffenschule I für den vorgesehenen Einsatz mit dem Ziel der Feldverwendungsfähigkeit auszubilden, wobei der Schwerpunkt auf der Kampf - (Nah- und Bandenbekampf) und Schiessausbildung liegen muss.

    Die Waffenausbildung erstreckt sich auf Pistole, Karabiner, Maschinenpistole und l. MG, sowie auf Gebrauch der Handgranate.

    b) Musikausbildung:

    Die täglich im Dienstplan aufzunehmende Musikausbildung erstreckt sich auf Musikexerzieren.....


    Quelle: NARA, T 175 R 8, Nr.2509407 und 2509408


    Grüsse

    Darko

    Hallo,


    es gibt auf Verfügung eine Schnellbrifűber Aufstellung der Pol.-Genesen-Komp. (M) "Magdeburg":


    Der Chef der Ordnungspolizei, Berlin, den 2. August 1944:


    (1) Vom Befehlshaber der Ordnungspolizei Hannover ist in Magdeburg sofort eine Genesenden-Komp. (M) aufzustellen

    ..

    (3) Die Genesenden-Komp. (M) ist für besondere Wachaufgaben ge, Bericht des Befehlshaber der Ordnungspolizei Hannover v. 19.7.1944 zu verwenden


    Quelle: NARA, T175 R 8, Nr.2509277 und 2509278


    Grüsse

    Darko

    Hallo,

    jetzt ist klar von wo diese Dokument ( #120) stammt...


    Der Chef der Ordnungspolizei, Berlin, den 19.Februar 1944


    Betr.: Ablösung SS-Pol.Rgt.19 durch SS-Pol.Rgt. "Todt"


    ....

    Transportbereitschaft für ersten Transport aus Oberkrain 29.2.1944.

    ....


    Quelle: NARA, T 175 R 8, Nr.2510018 und 2510019


    Grüsse

    Darko

    Hallo Roland,

    ......


    Ergänzungen usw. sind gerne gesehen ... 8)


    Herzliche Grüße Roland


    diese Dokument haben wir hier noch nicht gehabt ;)



    Der Chef der Ordnungspolizei Berlin, den 27.Mai 1944

    Kdo. g I Org.(3) Nr. 95/44 (g.)

    Geheim!

    Schnellbrief


    Betr.: Aufstellung der SS-Pol.-Reiterabteilung 1.


    An

    a) den Höchsten SS-und Polizeiführer Ukraine

    - Befehlshaber der Ordnungspolizei

    in Lemberg

    - mit 9 Nebenabdr., 10 KStN. u. 4 StN. f. N-Zug

    zgl. f. SS-Pol.Reiterabt.1, Leit.Vet.Offz., Vet. Park

    d. Ordn. Pol. u. Pol. Rechnungsamt

    b) die Höheren SS-und Polizeiführer

    -Befehlshaber der Ordnungspolizei-

    in Posen, Hamburg, Wien, Krakau

    c) den Polizeipräsidenten in Berlin- mit 2 Nebenabdr., 2 KStN. u. 2 StN.f.N-Zug

    f.d. KdO. d. SCHP. Berlin

    d) den Polizeipräsidenten in Wien

    - mit 1 Nebenabdr.

    e) die Polizeiverwaltungen in Litzmannstadt u. Hamburg

    f) die Pol.San.Ausb. - Ers.Abt. in Tabor/Prot.

    g) die Pol. Reiter-Ers.-Schwadron Posen

    h) die Pol.Reit.-u.Fahrschule in Mosty-Wilki

    i) den Hauptvet. Park d. Ordn.Pol. in Cottbus

    k) das Polizei-Rechnungsamt f. ausw. Einsätze in Grünheide

    l) den Rechnungshof des Deutschen Reiches in Potsdam- mit 5 Nebenabdr.


    (1) Mit den Restteilen der aufgelösten SS-Pol. Reiterabt. I u. II, einschl. der noch verbliebenen Pferde, Fahrzeuge, Waffen, Geräte usw., ist vom Befehlshaber der Ordnungspolizei Lemberg sofort eine neue Reiterabteilung aufzustellen. Die Reiterabteilung führt die Bezeichnung


    "SS-Pol.-Reiterabteilung 1"


    (2) Gliederung:

    ....

    (3) Heimatstandort: PV Berlin

    (4) Ersatzeinheit: Pol. Reiter- Ers. Abt. Posen


    (5) Personelle Bestimmungen:

    a) a) Zum Kommandeur der SS-Pol. Reiter-Abt. 1 wird Major d.SchP. Aschrich, PV Litzmannstadt, unter Aufhebung seiner Abordnung zur Pol. Reit.- u Fahrschule Ukraine bestimmt

    ......


    (6) Materielle Bestimmungen:

    ...


    (7) Wirtschaftliche Versorgung:

    .....


    (8) Ärztliche Versorgung:

    .....


    (9) Zahnärztliche Versorgung:

    ....


    (10) Tierärztliche Versorgung:

    ......


    (11) Pferde:

    ...


    (12) Kraftfahrzeuge:

    ...


    (13) Nachrichtenwesen:

    ....


    (14) Feldpost:

    ......

    (15) Truppenfürsorge:

    ....

    (16) Erkennungsmarken:

    ....

    (17) Verlustwesen:

    ....

    (18) Truppenbetruung:

    .....


    (19) Kriegstagebuch:

    ....

    (20) Die Aufstellung der SS-Pol. Reiterabteilung 1 ist mir unter Beifügung einer Offiziererstellenbesetzung zu melden.


    Im Auftrage: .....



    Verteiler innerhalb:

    ....

    ....


    Quelle: NARA T175 R8 2 509 880 - 882



    Grüsse

    Darko

    Hallo,


    wir haben auf Verfügung eine Bericht des Regimentskommandeur Lechthaler, Oberstleutnant d.SchP. an den Chef der Ordnungspolizei aus Regiment Gefechtstand am 7. Oktober 1944.


    In den Bericht ist ganze Geschichte des Regiment von 10.7.1944 bis 7.10.194 gegeben:


    "1. SS-Pol.Rgt- 17 am 10.7.1944 zur Kampfgruppe von Gottberg in Marsch gesetzt

    Vom 11.7.1944 bis 2.8.1944: Kampfgruppe von Gottberg und Anhalt und vom 2.8.1944 bis 9.9.1944 der Gren.-Div. 562 unterstellt.

    Am 10.9.1944 der Korpsgruppe von dem Bach zugeführt und dan Kampfgruppen Reinefarth und Rohr in Warschau unterstellt.

    Ab 20.9.1944 Rgt.-Stab und I. Batl. (ausserdem 1 Luftwaffen-Alarm-Batl.) der 73. I.D. unterstellt und in Weichselfront südlich Warschau eingesetzt.

    II. Batl. zur Zeit bei Kampfgruppe Schmidt (Wehrmacht) im Stadtgebiet Warschau eingesetzt.


    2. Ausfälle:

    .......

    .......

    Verwundete Batl._Kdr:

    Major Rogalla, III. Batl.

    Hptm. Strecker: II.Batl.

    Vermisste Batl.-Kdr: Major von Baur, I.Batl.


    3. Jetzige Zusammensetzung und Stärke:

    Rgt.-Stab: 26

    Pi.-Zug: 13

    Nach.-Komp.: 25

    I.Batl.: 354

    III.Batl m. Rest: 273

    II. Batl.: Tross Frankfurt/Main: 18

    usw.


    Gesamte Gefechtstärke des Rgt.: 12 Offz., 543 Unterführer u. Männer


    4. Bewaffnung: ...

    5. Bekleidung: ...

    6. Kraftfahzeuge: ...

    7. Trossteile II. zum Batl. dringend erforderlich.

    8. Ausrücken des Rgt.: ...


    gez. Lechthaler, Oberstleutnant d. SchP. u. Regimentskommandeur


    Quelle: NARA, T175R8, Nr. 2509061 und 2509062


    Bericht aus erste Hand :thumbsup:



    Grüsse

    Darko

    Hallo Roland,


    sieht so aus, dass ist Kannapins Feststellung falsch:


    "06.11.1944

    I.Btl/SS-PolRgt 17 dem FestKdt. Warschau, 9.Armee, unterstellt."



    Gewünschte Dokument über Verlegung des SS-Pol.Rgt.17 nach Laibach/Ljubljana:


    Der Chef der Ordnungspolizei, Berlin, den 1. November 1944


    Fernschreiben:

    An

    a) SS-und Pol.-Führer Warschau/ Warszawa

    b) Höh.-SS-u. Pol.-Führer im Wehrkreis XVIII-Führungsstab für Bandenbekämpfung-in Laibach


    nachr.: BdO Krakau/Kraków und Salzburg


    (1) Auf Befehl RF SS ist SS-Pol.Rgt.17 (Rgts-Stab, I. und III./SS Pol.17) sofort in voller Stärke, mit gesamter Ausrüstung, Kfz. und Gerät im Bahntransport nach Laibach zu verlegen und Höherem SS-und Pol.Führer im Wehrkreis XVIII-Führungsstab für Bandenbekämpfung zu unterstellen.

    ....


    Quelle: NARA, T-175, Rolle 8, Nr.2508974



    Grüsse

    Darko

    Hallo Zoran,


    jedes kann die wichtigste Dukument von "Aktionen" in den Dörfern Hrastnigg/Hrastnik, Kanker/Kokra und Zavoden/Zavodenj um 20.7.1942 auf die Seite

    http://karawankengrenze.at finden.


    Aber es ist schon eine neue Theme über "verbrennende slovenische Dörfern" in der Zeit des Unternehmen "Enzian".

    Warum neue Theme ? Weil unsere Suchmaschine hat grosse Probleme eine Wort zu finden, welche ist "versteckt" ins Text.


    Zitat aus Dr. Tone Ferenc Buch: Quellen zur Nationalsozialistischen Entnationalisierungspolitik in Slowenien 1941-1945, Maribor 1980, auch digitale Version auf obige Seite:


    "In den Monaten Juli und August 1942 wurden von deutschen Okkupator in den besetzten Gebieten Kärntens und Krains 11 Ortschaften niedergebrannt und dem Erdboden gleich gemacht, die männliche Bevölkerung über 15 Jahre erschossen und die übrige Bevölkerung ausgesiedelt.

    Das geschach in:

    Gradišče und Koreno (8.7.)

    Hrastnik, Kokra und Sovodenj (20.7)

    Zlato polje, Brezovica, Obrše, Mala Lašna, Podgora und Trnovče (2.8.)

    Ausserdem wurden mehrere Ortssprengel (z.B. Bistrica pri Kranju am 25.7.1942) ohne Bekanntmachung niedergebrannt und die mänliche Bevölkerung erschossen."


    Sonderbefehl des Befehlshaber der Ordnungspolizei Alpenland für die Niederbrennung der Ortschaften Hrastnik, Kokra und Sovodenj und Erschiessung bzw. Aussiedlung der Bevölkerung kan man auf obige Seite finden:


    http://karawankengrenze.at/fer…php?r=documentshow&id=238


    Grüsse

    Darko

    Hallo,


    entscheidung über "Evakuirung" des slowenische Bevölkerung aus Kärnten und auch Oberkrain war schon am 12.5.1942 bei Besprechung in Klagenfurt Dr. Hans Petri mit Beauftragten des Volksdeutsche Mittelstelle Major Maier-Kaibitsch, Gauleiter Dr. Rainer, des Leiters der Gestapo,SS-Sturmbahnführer Dr. Weinmann, des stellvertretenden kommandierenden Generals der beiden beteiligten Wehrbezirkskommandeure, sowie sämtlicher an der Ausssiedlung beteiligten Landräte.


    Siehe: http://karawankengrenze.at/fer…php?r=documentshow&id=219


    Der Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD in Veldes, Dr. Bauer, SS-Sturmbannführer, muss nur noch ein paar Lügen dabei gegeben und ungefähr Nummer des "evakuirende" Personen zu schätzen.

    Er hat schon entschieden, das werde mit Brennung des Dörfern am 16. Juni 1942 begonnen.


    Leider habe nur zweite Seite des Dokument auf Verfügung...


    IMG_0836d.jpg


    Siehe Bemerkung Nr.2: http://karawankengrenze.at/fer…php?r=documentshow&id=227



    Grüsse

    Darko

    Hallo Marcus,


    ich kan alle Verlusste bestätigen ;)


    Nachname: Brüstl

    Vorname: Franz

    Dienstgrad: Polizei-Meister

    Geburtsdatum: 08.03.1899

    Geburtsort: Leipertitz

    Todes-/Vermisstendatum: 14.01.1944

    Todes-/Vermisstenort: Marburg/Drau-Jugosl., zw. Kötsch u. Schleinitz

    Franz Brüstl konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Celje war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet.


    Nachname: Hergamass

    Vorname: Hermann

    Dienstgrad: Polizei-Anwärter

    Geburtsdatum: 05.04.1897

    Geburtsort: Marburg

    Todes-/Vermisstendatum: 10.02.1944

    Todes-/Vermisstenort: Marburg/Drau-Jugosl.

    Hermann Hergamass konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Celje war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet.



    Erstgrablage: Marburger Friedhof Rrauweiler, Privatgräber


    Hergamass HermannMBZ16_2_1944A.jpg



    Pleterschek Max war Slowene, deswegen war auch privat begrabt.


    Gefallene am 13.3. 1945 sind bei Volkbund (VdK) nicht auf die Liste: https://www.volksbund.de/graebersuche.html


    Alle 3 war auf Heldenfriedhof Marburg-Drauweiler beigesetzt: Erstgrablage: D, Reihe VI, Gräber 69, 70, 72


    [img]<a href="http://shrani.si/f/3s/Lx/2iJFcghm/dsc0652b.jpg">http://shrani.si/f/3s/Lx/2iJFcghm/dsc0652b.jpg</a>[/img]


    Vergöserung:


    [img]http://shrani.si/t/3s/Lx/2iJFcghm/1/dsc0652b.jpg[/img]


    Grüsse

    Darko

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    Hallo Dorian,


    nur kurze Antwort auf deine erste frage:


    "Hat von euch jemand vielleicht Informationen, wo die Hitlerjugend in Marburg a.D. Ihr Lager/Heim hatte?


    Ich habe viel in alten Büchern gesucht, hatte aber nichts gefunden. Ich weiß von meinem Opa, das es Paraden und Zusammentreffen der HJ in Marburg gab, habe aber keine Ortsangaben."


    Ja, du hast nichts gefunden weil Hitlerjugend gibt es in Untersteiermark/Spodnja Štajerska nicht.

    Es gibt: Deutsche Jugend im Steierischen Heimatbund


    Zitat aus:

    Titel der Diplomarbeit: Slowenien 1941 – 1945. Soll dieser Abschnitt der Geschichte neu geschrieben werden ?
    Verfasser: Dietmar Brenner

    Uni Wien, 2008

    "Liquidiert wurde auch das slowenische Schulwesen. Die Orts-, Familienund Vornamen wurden germanisiert. Bei der Germanisierung der slowenischen
    Bevölkerung übernahm der Steirische Heimatbund eine wichtige Rolle. Dieser wurde am 10. Mai 1941 von Uiberreither gegründet und stellte die einzige
    politische totalitäre Organisation in der Untersteiermark dar. Die Kinder der Mitglieder des Steirischen Heimatbundes waren in der Deutschen Jugend, die
    Männer in der Wehrmannschaft organisiert."


    Grüsse

    Darko

    Hallo Adam555,


    vor einiger Zeit hast du erhielt aus Belgrad den Kriegsbericht von General Ljubomir Zivkovic über seine Erfahrungen als Kommandeur der Mur Division im April 1941.

    Nach deine Meinung seine Erzählung entspricht ziemlich weitgehend mit der deutschen Version der Ereignisse.

    Nach meiner Meinung ist Bericht eines Kriegsberichter ins Ernst Schnabel Buch übertrieben und nicht realistisch.


    @ Lemmy: danke für den Auszug


    Ich habe leider nur diese Bilder aus T-315, R-1546 (Bilder 209-244): Tätigkeitsbericht der Abteilung Ic vom Einsatz Jugoslawien (183.Inf.-Division)


    Adam555, kannst du hier auf Forum Kriegsbericht von General Ljubomir Zivkovic über seine Erfahrungen als Kommandeur der Mur Division im April 1941 vorstellen, dass kann wir dann mit den Bericht des Kriegsberichter vergleichen ?


    Grüsse

    Darko

    Hallo Adam,


    hast du recht, alles war so, nur Datum ist 10.4.1941.

    Varaždin (Warasdin), Kroatien ist ungefähr 80 km von Zagreb (Agram) entfernt.


    Qeelle: T-315, R-1546 (Bilder 209-244): Tätigkeitsbericht der Abteilung Ic vom Einsatz Jugoslawien (183.Inf.-Division)


    "Kriegsgefangene zwischen Steindof (Stojnci, Slowenien) und Lepoglava, Kroatien.

    In Lepoglava; bis 19 Uhr abends

    General Ljubomir Zivkovic: Inf.Kdr. der Mur-Division gefangen genommen am 10.4. vorm. bei Varasdin durch Radfahr Schwadron 219.

    Hatte 3 Inf. Rgt. untestellt: 105, 36 und 39.

    Drau-Abschnitt: Petrianec-Ludbreg.

    2 Rgt. in erst Linie 105 und 39. Lezteres Rgt. wurde am 9.4. 1941 wegen irgend welcher Vorkommnisse inerhalb des Rgt. die er nicht näher bezeichnen wollte, durch I.R.36 abgelöst und in Reserve geschickt.

    Der Abschnitt seiner Division war durch 2 leichte Artl.Abtl. aus dem Raum südl. Varasdin unterstützt.

    .....

    Gefecht Stärke der Inf. seiner Division angeblich 12.000 bis 13.000 Man.

    Division war der IV. Armee unterstellt."




    Am 10.4.1941 war Jugoslawische Armee schon ins Zusammenbruch, deswegen war möglich ohne 1 Schuss auch ein General zu gefangen genommen.

    In Feldzug gegen Jugoslawien fielen aus den Reihen des LI. A.K. (dabei auch 183.Inf.-Division) nur 24 Soldaten. Von diese 24 war 5 Tödliche verunglückt (ohne Feindeinwirkung).

    Von diese 24 Soldaten war 22 an Gebiet des jetzige Republik Slowenien gefallen, nur zwei (die letzte) am 10.4.1941 auf Gebiet des Kroatien (Wagner Christoph bei Cestica und Zeidler Karl bei Markdorf).


    Wichtige Sache ist, dass:

    "Bereits am 10. April 1941, dem Gründonnerstag, marschierte die Wehrmacht in Zagreb ein, woraufhin Oberst Slavko Kvaternik im Namen der Ustascha-Bewegung am selben Tag mit den folgenden Worten – mit Bezug auf das unmittelbar bevorstehende Osterfest – den Unabhängigen Staat Kroatien proklamierte:

    Gottes Vorsehung und der Wille unseres großen Verbündeten sowie der jahrhundertelange Kampf des kroatischen Volkes und die große Opferbereitschaft unseres Führers Dr. Ante Pavelić und der Ustascha-Bewegung in der Heimat und im Ausland haben es gefügt, dass heute, vor der Auferstehung des Gottessohnes, auch unser unabhängiger Staat Kroatien aufersteht.

    Ich rufe alle Kroaten, insbesondere die Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Streitkräfte und der Organe der öffentlichen Sicherheit auf, Ruhe und Ordnung zu bewahren. Die Streitkräfte haben ihren Aufenthaltsort anzugeben und sofort den Eid auf den Unabhängigen Staat Kroatien und seinen Poglavnik zu leisten.

    Ich habe heute als der Beauftragte des Poglavnik das Kommando aller Streitkräfte übernommen.


    Gott mit den Kroaten! Für das Vaterland bereit!


    Quelle: wikipedia



    Leider gibt es diese Buch von Ernst Schnabel in keine öffentliche Bibliotek in Slowenien.


    Grüsse

    Darko

    Hallo Marcus,


    Edlingen ist 100% Zagorje.

    In den Verordnungs-und Amtsblatt des Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark (25.9.1941) war neue Ortsname für den Ort Zagorje gegeben: Edlingen. Von Beginn des Zivilverwaltung bis 25.9.1941 war Ortsnahme Sagor.


    Zagorje_Edlingen.jpg


    Trifail = Trbovlje, Slowenien



    Grüsse

    Darko

    Hallo Johann Heinrich,


    danke für den Traueranzeige.


    Jedes Dokument zählt, aber Taueranzeige ist 100%-ige Beweis.


    Warum konnte Josef Oberndorfer nicht geborgen werden ?

    Volksbund:

    "Josef Oberndorfer konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Kranj war somit leider nicht möglich.

    Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet."


    Weil auf Platz des Friedhof Kranj war nach WW2 Zivilfriedhof entstanden. Gebeine des beerdigte Soldaten ist unter in die Erde, unter des neue Gräber.


    Grüsse

    Darko

    Hallo,


    Landesschützen Bataillon 611 war am15.5.1942 als Stab/Ld.Schtz.Btl. 611 gegründet und zu Division z.b.V 438 unterstellt.

    Von 9.11.1943 war zu Ld.Schtz. Reg.18 - Cilli (Celje) unterstellt.

    Bewegungen: Cilli (Celje) - Gurkfeld (Krško) - Schönstein (Šoštanj)

    Leider ist in Arhiv Slovenije auf Verfügung nur einige Dokumenten für den Jahr 1944.


    Grüsse

    Darko

    Hallo Johann Heinrich,


    danke für den Traueranzeige.


    Alois Bandzauner war verwundet in eine Gefecht mit Parisanen (Kokrški odred) bei Črnivec. Wehrmannschaft war in Gefecht zusammen mit Polizeieinheit.

    Alois Bandzauner war dann wahrscheinlich ins Krankenhaus Marburg/Drau/Maribor gestorben.Eintrag ins Todesbuch habe ich für Marburg/Drau/Maribor leider nicht gefunden.

    Aber es gibt eine Artikel ins Marburger Zeitung, den 26.Juni 1942 (über Beisetzung auf Friedhof Marburg/Drau-Drauweiler/Pobrežje) am 25.6.1942.


    http://shrani.si/f/1W/UR/1OXZPeGl/2/bandzauner1.jpg


    Alois Bandzauner war am Friedhof Marburg/Drau-Drauweiler in: A-I-5 beigesetzt, mitkämpfer, Alexander Tovornik, Slowene, Wehrmann aus Standarte Marburg-Stadt, 7. Wm.-Komp. war in A-I-4 beigesetzt.


    http://shrani.si/f/35/HZ/30ZKkrSk/2/dsc0745b.jpg


    Deutsche Militärfriedhof Celje ist jetzt Sammelfriedhof für ganze Untersteiermark/Štajerska, deswegen wird sein Name im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet (Bandzauner konnte nicht auf die Kriegsgräberstätte in Cilli/Celje umgebettet werden).


    Grüsse

    Darko