Posts by EnkelJustus

    Moin,

    Nur mal als kleinen Exkurs.


    Ich war Donnerstag beim Grünkohlessen in Wietzenbruch. Der Kommandant, ein Oberst, begrüßte alle Gäste persönlich am Ende des roten Teppich. Ich war fast an der Reihe, als sich ein Kapitän zur See vordrängelte, der als Adjutant des Generalinspekteurs der Bundeswehr denselben direkt vor mich einwies. War schon ein beeindruckender Moment: Zorn eingerahmt von einem Vollkapitän und nem Marinezahnarzt:thumbsup:


    Ich war auch beeindruckt, dass sein Adju so hochrangig war.


    Lg und schönen 2. Advent

    Justus

    Moin Christian,


    auch bei Schiffen gibt es Kommandeure -sofern es sich um einen Verband, ein Geschwader, eine Flotille o.ä. handelt. Z.B. Kommandeur des 3. Minensuchgeschwaders (in dem wiederum so einige Kommandanten tätig sind) ;).

    Bei der Differenzierung Kommandeur-Kommandant geht es eher um Befehls- bzw. hierarchische Strukturen.


    Das zur Ergänzung.


    LG und schönes WE

    Justus

    Moin Karl,


    das ist so nicht ganz korrekt. ASS ist ein sog. Thrombozytenaggregationshemmer.

    Das bedeutet, dass die Thrombozyten, also die Blutplättchen, sich nicht verklumpen (was in der initialen Phase der Blutgerinnung vorgesehen ist). Man hat - je nach Dosis - eine verlängerte Blutungszeit. Nicht mehr und nicht weniger. Das Blut wird also keineswegs „verdünnt“, und man blutet auch nicht stärker. Nur eben länger. Das ist natürlich bei manchen Verletzungen ungünstig. Bei Verletzungen, die man nicht durch Naht, Verödung oder Beigabe gerinnungsfördernder Tamponaden versorgen kann, kann daraus leicht eine lebensbedrohliche Komplikation resultieren.

    Eine ASS 100/d zur Thromboseprophylaxe ist dabei allerdings idR kein Problem. Aspirinpartys ab 5/d sind da eher relevant. Und Vorsicht: die Wirkung hält einige Tage an.


    Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie wie gewohnt Ihren Arzt oder Apotheker;).


    Lg Justus

    Lieber Bert,


    Lass gut sein. So hat DirkK das nicht geschrieben. Wir alle wissen, was es mit diesem Datum auf sich hat.

    Und wie auch immer man die einzelnen Anlässe bewertet - ich bin froh, aus der Perspektive von 2018 darauf zurück zu blicken.


    Wir sollten uns auch angesichts dieses Tages darauf besinnen, wie gut wir es haben.


    In diesem Sinne,

    versöhnliche Grüße,

    Justus

    Moin,


    hier ein paar Fakten:

    Anordnung der Landesregierung

    Rheinland-Pfalz 13. Dezember 1993

    Paragraph 1

    Die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz ist dem Geschäftsbereich des Ministeriums für Wissenschaft und Weiterbildung zugeordnet. Sie ist dem Minister unmittelbar unterstellt.

    Paragraph 2

    Aufgabe der Landeszentrale ist es,

    1. die politische Bildungsarbeit der im Lande Rheinland-Pfalz vorhandenen Einrichtungen und Organisationen anzuregen und zu fördern,
    2. die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch unter den öffentlichen Einrichtungen und freien Vereinigungen, die sich der politischen Bildung widmen, zu verbessern,
    3. zur politischen Bildung der Bürger des Landes durch eigene Maßnahmen - vor allem solche modellhaften Charakters - sowie durch Erarbeiten und Bereitstellung von Informations- und Lehrmaterial und durch Publikationen beizutragen.

    Paragraph 3

    (1) Inhaltliche Schwerpunkte der Arbeit der Landeszentrale sind:

    1. ein durch die elementaren Verfassungsprinzipien bestimmtes politisches Weltbild als Grundlage für das Verständnis aktueller Vorgänge und für politisches Handeln in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu vermitteln.
    2. das Verhältnis zwischen dem Bürger und seinem Land durch Informationen über die landeskundlichen und landesgeschichtlichen Gegebenheiten des Landes Rheinland-Pfalz zu festigen sowie das Verständnis für die föderalistische Struktur der Bundesrepublik zu fördern; politische Bildung soll neues Zusammenleben in Deutschland unterstützen
    3. über zeitgeschichtliche Vorgänge und deren historische Voraussetzungen zu unterrichten und dabei auch die Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz zu behandeln;
    4. Kenntnisse über internationale politische Zusammenhänge zu ermitteln, insbesondere den Gedanken der europäischen Einigung unter besonderer Berücksichtigung der föderalen Strukturen und der anderer Kulturen zu fördern;
    5. die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung mit antidemokratischen Bestrebungen, besonders solchen in den Formen des politischen Extremismus, zu führen;
    6. das Verständnis für den wirtschaftlichen, technischen, sozialen und ökologischen Entwicklungsprozeß zu fördern;
    7. den Gedanken der. Gleichstellung von Frau und Mann zu fördern mit dem Ziel, gleiche Chancen für Frau- en und Männer in Schule und Ausbildung, Arbeits- und Berufswelt, Politik und Gesellschaft zu verwirklichen.

    (2) Grundlage und Rahmen dieser Tätigkeit ist die im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und in der Verfassung Rheinland-Pfalz niedergelegte politische Grundordnung.

    Paragraph 4

    Der/die Leiter/in sowie der/die Stellvertreter/in der Landeszentrale werden vom Minister für Wissenschaft und Weiterbildung im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten bestellt.

    Paragraph 5

    (1) Bei der Landeszentrale wird ein Kuratorium gebildet.

    Es hat die Aufgabe,

    1. die politische Ausgewogenheit der Arbeit der Landeszentrale zu sichern und
    2. an der mittel- und langfristigen Zielsetzung der Tätigkeit der Landeszentrale mitzuwirken.

    (2) Der/die Leiter/in der Landeszentrale erstattet jeweils zum Jahresanfang dem Kuratorium Bericht über die Tätigkeit der Landeszentrale im abgelaufenen Jahr. Vor Abschluß der jeweiligen Jahresplanung erörtert der/die Leiter/in der Landeszentrale mit den Mitgliedern des Kuratoriums die geplanten Vorhaben sowie die haushaltsmäßigen Vorstellungen für das kommende Jahr.

    (3) Das Kuratorium besteht aus 16 Mitgliedern, und zwar

    1. acht Mitgliedern, die vom Landtag vorgeschlagen werden, und
    2. acht weiteren Persönlichkeiten aus dem wissenschaftlichen und öffentlichen Leben, die der politischen Bildung verbunden sind; sie werden vom Minister für Wissenschaft und Weiterbildung aus einer von den unter Nummer 1 genannten Mitgliedern aufgestellten Liste ausgewählt.

    (4) Die Mitglieder des Kuratoriums werden vom Minister für Wissenschaft und Weiterbildung für die Dauer einer Legislaturperiode des Landtags berufen. Wiederholte Berufungen sind zulässig. Die am 1. Januar 1994 im Amt befindlichen Mitglieder des Kuratoriums bleiben bis zu dessen Neubildung nach Satz 1 im Amt.

    (5) An den Sitzungen des Kuratoriums nehmen der Minister für Wissenschaft und Weiterbildung oder ein/e Beauftragte/r des Ministers sowie der/die Leiter/in und der/die Stellvertreter/in der Landeszentrale teil.

    (6) Das Kuratorium gibt sich eine Geschäftsordnung.

    Paragraph 6

    Die Landeszentrale erhält eine Geschäftsordnung, die vom Minister für Wissenschaft und Weiterbildung erlassen wird.

    Paragraph 7

    (1) Diese Anordnung tritt am 1. Januar 1994 in Kraft.(2) Gleichzeitig tritt die Anordnung der Landesregierung über die Errichtung der Landeszentrale für politische Bildung vom 18. Dezember 1973 (StAnz. S. 693) außer Kraft.

    Mainz, den 13. Dezember 1993

    Der Ministerpräsident

    Mit frdl. Gruß,

    Justus

    Hallo Alexander,


    Ich habe Dir da mal was zu Klaus Jochen Arnold rausgesucht:


    „Hoch angesehen“ sieht anders aus bzw. ist natürlich immer eine Frage des Standpunktes bzw. der daraus resultierenden Perspektive.


    Was auch immer Du liest: bleib kritisch. Und glaube nicht alles, was Du liest.



    Schöne Grüße,

    Justus

    Liebe Forums-Detektive!


    Ich habe im Sommer einen sehr netten Griechen kennen gelernt, der vor 50 Jahren als Sohn zweier „Gastarbeiter“ in Schwelm geboren wurde.

    Er hat mir erzählt, dass von ihm ein Schwarz-Weiß-Foto existiert, was ihn als Dreikäsehoch am Fenster der elterlichen Wohnung zeigt. Er hält in beiden Händen Geldscheine.

    Dieses Foto sei immer wieder bei einem jährlich wiederkehrenden Stadtfest gezeigt worden.

    Ich habe schon im Netz gesucht, bin aber nicht fündig geworden.

    Daher meine Bitte an die Such-Profis hier: könnt Ihr mir weiterhelfen, für Grigorios aus Kreta dieses Bild zu finden?

    Ich freue mich über jede Antwort!


    Lg Justus

    Moin Tobi,


    es hat wirklich gute Gründe, warum wir Sondlern sehr kritisch (um es glimpflich auszudrücken) gegenüberstehen. Wer schon einmal der Exhumierung eines gefallenen Soldaten beigewohnt hat (es gibt darüber auch in den diversen Mediatheken bzw. bei youtube Videos über z.B. Umbetter des Volksbundes, auch die vermitteln durchaus Eindrücke), der weiß wie abscheulich es ist, (illegalerweise) den Boden auf "Funde" hin abzusuchen - und die dann womöglich noch auf Flohmärkten oder im Internet zu Kohle zu machen.


    Dein Hobby in allen Ehren. Aber Du solltest zukünftig grundsätzlich keine "Bodenfunde" erwerben, denn damit unterstützt Du nur illegale und abscheuliche Sondlerei.


    LG Justus

    Moin Moinsen, et al.


    ich habe es geschafft, Euch einmal die Fotos des Mirosch-Klosters herauszusuchen. Damals wurde die Transfigurationskathedrale restauriert, so dass dort kaum vernünftige Fotos vom Innenraum möglich waren. Wir konnten aber Einblick in die Kirche des Erzdiakons Stephan nehmen, wo wir auch einen alten Mönch trafen, der uns von der Zeit der deutschen Besetzung Pskows erzählte. Seht selbst...


    LG Justus

    Files

    Hallo Kordula.


    Vielen Dank für Erinnerung an dieses Thema. Der Kampf gegen das Vergessen ist wohl auch naturgemäß ein Kampf gegen die Zeit.


    Horst und ich wollen gerne nochmal nach Newel. Da - mindestens auch ich - jeden Tag gegen die Zeit kämpfe, hoffe ich auf das kommende Jahr. 2019 jährt sich der Ausbruch des 2. Weltkriegs zum 80ten Mal. Ich hoffe, dass wir Deutschen bis dahin nicht zu schnell vergessen haben.


    Herzliche Grüße

    Justus

    Moin kempa,


    bist Du über den rechtlichen Hintergrund der „Sondengängerei“ informiert?

    Hast Du evtl. eine (Sonder-)Genehmigung dafür?

    Welcher Art sind Deine Recherchen? Und was hast Du vor, mit den Fundstücken zu machen?


    Gruß,

    Justus

    Moin Jürgen,


    vielen Dank, dass Du uns an Deiner Suche teilhaben lässt. Du wirst hier viel Hilfe erhalten, auch wenn diese nicht auf den ersten Blick als solche erkennbar ist. Auch Kritik oder die ein oder andere „Bremse“ kann wichtig sein.


    Ich möchte Dir nur zwei Ratschläge mitgeben: bleib dabei, geografische Hinweise zur Grablage keinesfalls zu veröffentlichen. Hier lesen auch finstere Typen mit, die Soldatengräber plündern. Nutze andernfalls die PN-Funktion.

    Binde so früh wie möglich den Volksbund ein und unterstütze ihn unbedingt!

    Du darfst nichts auf eigene Faust unternehmen, das geht garantiert nicht gut.


    Ich finde es wichtig und sehr gut, dass Du suchst! Ich wünsche Dir dabei Glück, gute Erkenntnisse - und viel Erfolg!


    Lg Justus