Posts by EnkelJustus

    Moin,


    also für mich stimmt irgendetwas nicht mit dem Foto. Die Kontraste sind in unterschiedlichen Bereichen der Bildebenen nicht einheitlich, der Schattenwurf beim sitzenden Soldaten links vorne passt so gar nicht zum Ast davor und zu seinem Sitznachbarn bzw. den Personen weiter hinten. Bei einigen "helleren" Uniformjacken habe ich den Eindruck, dass die etwas "überbelichtet" sind (oder dass man mit Bildbearbeitung nachgeholfen hat).

    Die Frau links mit der Sonnenbrille sieht ein wenig "aus der Zeit gefallen" aus. Hmmm...


    Vielleicht täusche ich mich. Was meint Ihr?


    Grüße,

    Justus

    Lieber Charles.Raimund,


    herzlich Willkommen im Forum der Wehrmacht.


    Wir werden Dir hier mit vereinten Kräften versuchen zu helfen. Danke für die Informationen, die Du eingestellt hast.

    Eine Bitte von mir gleich vorab: unsere Regeln schreiben einen Gruß am Anfang der Nachricht und einen am Schluß vor. Sei so nett und beachte das bitte.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Recherche hier.


    Viele Grüße,

    Justus

    Lieber Eulemann,


    es handelt sich bei der von Dir geschilderten Begebenheit um eine zweifelsohne interessante Geschichte, die hier von vielen Lesern verfolgt wird. Genau dies aber würde stark erleichtert, wenn Du Deine Texte, nachdem Du sie diktiert hast, mit Satzzeichen versiehst. Dies wurde hier schon angesprochen. Nicht nur erleichtert eine korrekte Interpunktion das Lesen und Verstehen, es entspricht auch unseren Forumsregeln - die übrigens auch einen Gruß am Anfang und Schluß jeden Beitrags fordern. Die hervorragende Qualität unseres Forums läßt da keinen Spielraum.


    Bitte beachte das also zukünftig. Sonst werden wir auf die Löschtaste drücken müssen. Und das kann´s doch nicht sein.


    Beste Grüße, Justus

    Hallo Lucas,


    Du stellst da keine wirklich einfache Frage. Und beileibe keine neue!


    Sie Dich doch mal in diesem Unterforum etwas um. Blättere Dich durch die vielen, vielen Diskussionen hierzu. Eine neue aufzumachen, wird nicht viel Erkenntnisgewinn bringen.

    Die Antwort kann ich Dir aber schon verraten:

    Es gibt keine.


    Viele Grüße,

    Justus

    Hallo Nicole,


    Kannst Du als Verwandte und Erbin da nicht mal ganz frech Besitzansprüche anmelden?

    So bekommst Du möglicherweise heraus, wie es zum Verkäufer gelangt ist.
    Oder vielleicht lässt er mit sich reden...


    Beste Grüße,

    Justus


    P.S. Benutze bitte zukünftig die hier vorgeschriebenen Grußformeln

    Moin Frank,


    Danke für diese „Sachstandsmeldung“.

    Quote

    wir nur gut 45 Autominuten voneinander entfernt wohnen.

    Das ist auch ein Grund, warum unsere Forumstreffen so schön sind und dringend mal wieder ein Nord-Treffen stattfinden muss:).


    Beste Grüße,

    Justus

    Lieber Karl,


    wieder einmal ein sehr interessanter Aspekt des Militärwesens, den Du da zur Diskussion gestellt hast.

    ein beliebtes "Allheilmittel"

    Nun, Heilmittel mag zu Recht in Anführung gesetzt werden. Vielleicht passt der Begriff "Universalmittel" besser. Ich bin als Kind beim Übersteigen eines einfachen Weide-Stacheldrahtes einmal hängen geblieben. Der Draht schnitt sich sofort in den Oberschenkel, so dass ich mich weder vor noch zurückbewegen konnte. Ich hing wirklich fest! Nach einer Stunde bemerkte mich ein Spaziergänger, der den Bauern informierte. Nach einer gefühlten Ewigkeit schnitt er mch dann raus.

    Diese einfachen und gespannten Weidedrähte sind natürlich im Vergleich zu den militärischen, oft spiralig liegenden und viel stärker verstachelten Drähten geradezu harmlos. Aber ein Surz oder Deckungssprung in einen militärischen Stacheldraht stelle ich mir sehr, sehr unangenehm vor. Ein derartig fixierter Soldat ist wohl erstmal aus dem Spiel.


    Der Stacheldraht ist daher eine hervorragende Passivwaffe,


    Herzliche Grüße,

    Justus

    Lieber Ingar,


    herzlich willkommen in unserem Forum!

    Ich bin sicher, dass Dir mit dieser freundlichen Anfrage von sehr vielen hilfsbereiten Experten geholfen wird.
    Viel Erfolg und herzliche Grüße nach Norwegen,

    Justus

    Lieber Bert, ein spannendes Thema!


    wer so ab vierziger bis Ende der achtziger Jahre die Schulbank drückte dürfte kriegsgediente Lehrer gehabt haben. Die einen haben mehr, die anderen haben weniger über den Krieg geredet, manche auch überhaupt nichts.

    Ich habe in der Tat drei Lehrer an meinem Gymnasium erlebt (es gab sicherlich mehrere Veteranen), die offen mit uns ihre Erinnerungen teilten:

    1. Herr Mxxxx

    Nannten wir "Mxxxx-Kid" oder auch "0-1-9", weil er - kriegsversehrt - ein Glasauge und eine zerschossene rechte Hand hatte. Daher 0 (keine Haare) - 1(Auge) - 9 (Finger). Ihn selbst hätten wir natürlich niemals so angesprochen, so viel Benimm hatten wir dann schon. Außerdem war er ein wunderbarer Geschichtslehrer, bei dem man das Gefühl hatte, er sei schon beim alten Fritz dabei gewesen, wenn er so erzählte. Eines Tages brachte er Feldpostbriefe seines gefallenen Bruders mit, die er selber nicht vorzulesen imstande war. Gottseidank konnte ein Mitschüler Sütterlin lesen. Während er las, saß unser Lehrer erschüttert vor uns. Eine bessere Geschichtsstunde habe ich wohl nie erlebt.


    2. Herr Bxxxxxz

    Er stellte sich einer neuen Klasse stets vor, indem er seinen Namen an die Tafel schrieb, dahinter "1919". Das war sein Geburtsjahrgang und der Hinweis hatte den Hintergrund, dass Männer dieses Baujahrs mit am häufigsten gefallen waren. Er unterrichtete die letzten 5-10 Minuten jeder Stunde Latein, vorher hatte er entweder mit uns Boxen geübt oder - noch lieber - aus den Schulbänken einen Schützengraben gebaut und uns mit seinen 65 Jahren gezeigt, wie man da schnell reinspringt. Seinen VW-Passat Fließheck hatte er in olivgrün (glänzend) bestellt, nach seinen Angaben, damit er im Falle des Falles nicht noch umlackiert zu werden brauchte. Ich habe ihn trotz seiner "Marotten" als einen sehr höflichen, netten und guten Lehrer in Erinnerung.


    3. Herr Kxxxxx

    War Musiklehrer und unterrichtete am liebsten Tanz. Das sah mit seiner Unterschenkelprothese immer etwas drollig aus. Von den drei Lehrern, die ich hier beschrieben habe, hat er am wenigsten über den Krieg berichtet. Wir wußten lange nicht, dass er überhaupt Veteran war. Irgendwann hat er uns mal erzählt, dass er als "Seehund"-Kommandant trainiert wurde und fast jede Nacht, von den Alpträumen dieses Selbstmordkommandos gequält, schreiend aufwacht. Wir haben ihn danach nie wieder geärgert. Allerdings weiß ich nicht mehr, wann und wo er seinen Unterschenkel verloren hat.


    Diese drei Lehrer haben uns alle sehr viel fürs Leben mitgegeben. Wir haben sie gemocht. Sie waren für uns damals sicher schon etwas besonderes. Aber wir haben leider nicht annährend die Bedeutung erfassen können, die der Krieg ganz sicher für diese Generation gehabt haben muss. Sonst hätten wir mehr, noch mehr gefragt. Und mehr, noch mehr gelernt.


    Beste Grüße,

    Justus