Posts by EnkelJustus

    Moin Schwedter Adler,


    ich gebe Joschi Recht mit seinem Hinweis auf die fehlenden Grußformeln und bitte Dich, diese zukünftig zu beachten.


    Für Deine Äußerung


    „Und wenn ich aus der Geschichte was gelernt habe so das der Russen nicht viel kann aber 2 Sachen kann er besser als der Rest der Erdscheibe, saufen und kämpfen.


    muss ich Dich rügen! Derartig dumme Stereotypen haben in unserem Forum nichts verloren!


    Viele Grüße,

    Justus

    Lieber Daniel,


    ich sehe nichts beanstandenswertes darin, Dich persönlich anzusprechen. Deine Einleitung

    Da hier immer wieder in Serie das hochangepriesene Völkerrecht vorgebracht wird, u.a. von EnkelJustus

    war mit den Füllwörtern "in Serie" und "hochangepriesen" unter Hinweis auf meine Person hingegen schon eher ein "Stöckchen", über das ich für Dich übrigens auch wirklich gerne gesprungen bin. Wenn Du in meinen an Dich (persönlich) gerichteten Beiträgen übrigens wirklich etwas Herabsetzendes oder zu Beanstandendes findest, lass es mich bitte wissen.


    Ganz liebe Grüße,

    Justus

    Liebe Diana,


    vielen Dank für diese Hinweise. Insbesondere

    Eine Rezension zu Kai Ambos Essay.

    hilft, die von Daniel aufgeworfene Thematik etwas besser zu verstehen (auch wenn "Mehr Fachmann" als Ambos ja seiner Ansicht nach nicht geht).


    Liebe Grüße,

    Justus

    Lieber Daniel,


    vielen Dank für Deinen erneut sehr erhellenden Beitrag. Ich habe in das Buch von Ambos hineingelesen und kann gut verstehen, dass es Dich sehr anspricht. Vielen Dank daher für diese Empfehlung (Deine Empfehlung des Autors "mehr Fachmann geht also nicht" läßt mich natürlich etwas schmunzeln)! Ich werde mir gerne dieses Büchlein zulegen, erwarte aber nach Lektüre der Abschnitte mit "open acces" leider nicht viel. Denn es mag ja aus völkerrechtstheoretischer Diskursfreude akademisch gewinnbringend sein, die vom Ambos aufgeworfenen Fragen zu diskutieren; allein - ich bin kein Völkerrechtler und maße mir auch nicht an, dieses Fach so gut beurteilen zu können, wie beispielsweise Du es durchblicken lässt.


    In einem Interview mit der "taz" hat Pro. Ambos übrigens noch das folgende geäußert:


    "taz: Wäre das Völkerrecht nicht erst recht beschädigt, wenn Russland in einem Verhandlungsfrieden beispielsweise seinen Zugriff auf die Krim behielte, für seine Völkerrechtsbrüche also noch belohnt wird?

    Ambos: Das würde ich auch so sehen. Natürlich darf man einen so massiven Normbruch nicht ex post facto in einem Friedensvertrag legalisieren und legitimieren. Man müsste eventuelle territoriale Konzessionen – die man machen muss, weil sie sich faktisch einfach nicht rückgängig machen lassen – so verklausuliert formulieren, dass sich daraus keine Rechtswirkungen ergeben. In solchen Situationen kommt dann die Kunst des diplomatischen Formulierens zu seiner vollen Geltung."


    Wie auch immer: ein Ukrainer, der seine Familie im Bombenterror dieses Größenwahnsinnigen im Kreml, verloren hat, würde wahrscheinlich wenig einverstanden mit Ambos Wortwahl sein: "Massiver Normbruch" ist dann doch etwas schönfärberisch - wie übrigens weite Passagen der von mir gelesenen Absätze dieses Essays.


    Du bleibst Dir treu. Ich mir auch.


    Beste Grüße,

    Justus


    P.S. ich finde es bemerkenswert, dass es schlimmer zu sein scheint, eine Doppelmoral zu haben, als gar keine Moral ;)

    Guten Morgen,

    in der Ukraine werden seit einem Jahr tausende unschuldige Frauen, Männer und Kinder - Menschen wie Du und ich, die in Frieden ihr Leben leben wollten - durch russische Bomben, Granaten oder Raketen umgebracht oder verletzt.

    Dieses geschundene Volk wehrt sich tapfer gegen einen inakzeptablen russischen Imperialismus, der nicht in einer eroberten Ukraine enden würde.


    Es ist nicht nur unsere humanitäre Pflicht, diesen Menschen zu helfen, selbstverständlich auch mit Waffen. Es ist auch notwendig, um einem Diktator, der elementare Vereinbarungen des Völkerrechts mit Füßen tritt, entschieden und geeint entgegen zu treten.


    Das Kriegsziel Putins ist die vollständige Eroberung der Ukraine und Einverleibung in ein russisches Großreich. Es bedarf keiner großartigen Phantasie, um zu prognostizieren, dass diese imperialistischen Pläne vor dem Baltikum, Ostpolen oder anderen osteuropäischen Ländern nicht haltmachen werden.


    Viele Grüße,

    Justus

    Guten Morgen lieber Thomas,


    vielen Dank für Deinen außerordentlich wertvollen Beitrag zum Thema. Deine nachvollziehbare Frage nach einem Ende des Krieges kann ich Dir nicht beantworten. Aber ich fürchte, selbst nach Beendigung des Krieges, wird es eine gewisse Notwendigkeit geben, hier darüber zu diskutieren.


    Deine Einlassung ist ja doch gar nicht neu! Auch nach 1945 beklagten sich viele Menschen, es müsse doch mal Schluss sein, über Hitler, den Krieg und den Holocaust zu reden. Wie gut, dass wir nicht auf sie gehört haben!


    Vielleicht bleibt es Dein einziger Beitrag hier. Das würde ich zwar bedauern. Aber es gibt ja hier schließlich auch kein Mitmach- oder Lesezwang.


    Obligatorisch bleiben natürlich die Grußformeln! Und indem Du demonstrativ darauf verzichtet hast, hast Du es uns „Blausternen“ ja mal so richtig gegeben!


    Viele Grüße,

    Justus

    Guten Morgen,


    WMuellner: Deine feuchten Träume von Putins Weltherrschaft kannst Du zukünftig Deiner ukrainischen Magd erzählen.

    Richte Deinem Führungsoffizier freundliche Grüße aus, dass Deine Mission hier im FdW beendet ist.


    Ich gebe Dir noch Gelegenheit zu lesen, dass ich der Meinung bin, dass Leute wie Du den Nährboden für Hass, Gewalt und Krieg bereiten. Dein Zynismus verletzt und demütigt alle Opfer des Krieges erneut. Du trägst damit für mich eine Mitschuld an Putins Krieg!


    Für Dich wird es hier kein Forum mehr geben.


    Tschüss,

    Justus

    Lieber Anhalter,


    das ist der Sprech eines Internettrolls aus Putins "secondary-infection-Schmiede". Lies Dir nur mal den Unsinn mit der singenden, kochenden, glücklichen Vertriebenen aus der Ukraine durch. So etwas schreibt keiner, der klar bei Verstand ist. WMuellner will provozieren und spalten - so wie es sein Auftrag vorsieht. In meinen Augen mittlerweile so eine Art "letztes Gefecht".


    Ich lasse das lediglich als Anschauungsobjekt für die Versuche Putins stehen, die Bürger Westeuropas zu beunruhigen. Ansonsten könnte W.´s Erguss in den Muell.


    Viele Grüße,

    Justus

    Hallo WMuellner,


    wie immer langweilig, überflüssig - und abartig. Merkst Du eigentlich nicht, dass sich hier keiner mit Dir austauschen möchte?


    Sprich bitte mit Deinem Führungsoffizier, dass er Dir ein anderes Forum zuteilt. Hat doch die letzten Monate auch ganz gut geklappt.


    Tschö mit ö,

    Justus

    Lieber Hubert,


    danke für die Erläuterung. Mir war die Bedeutung des Ausdrucks "innerer Reichsparteitag" durchaus geläufig. Ich sehe aber keinen Sinn, Anlass oder Kontext, mit dem eine Verwendung dieses Begriffes hier im Forum "richtig eingeordnet" werden könnte. Meine Bitte an Dich, darüber nachzudenken, hat ebenfalls nichts mit einer "Cancel-Culture" zu tun, auf die Du offenbar anspielst.

    In einem anderen Milieu

    Wenn Du schreibst, dass Du anderswo diese Ausdrucksweise - mit der Du nach eigenen Angaben aufgewachsen bist (!) - bewusst vermeidest, dann ist Dir ganz offenbar klar, dass dieser Begriff problematisch ist. Somit erkenne ich, dass mein Hinweis darauf nicht ganz fruchtlos war. Ich würde Dich - da wir hier im Forum ganz sicher kein "anderes Milieu" sein wollen - nunmehr bitten, also auch hier auf "innere Reichsparteitage" zu verzichten.


    Beste Grüße,

    Justus

    Lieber Hubert,

    lieber Stephan,


    ich stimme Euch zu, dass einige der Äußerungen in diesem Thread "ein Blick in den Abgrund" waren, auch wenn wir möglicherweise nicht dieselben Äußerungen meinen. Auch wirklich bemühte und militärhistorisch beschlagene Teilnehmer dieses Forums haben gelegentlich Schwierigkeiten mit den Quellen gezeigt.


    Was ich persönlich - und gerade hier im FdW - problematisch, nein, eigentlich völlig unangebracht finde, ist der Ausdruck "innerer Reichsparteitag". Ich empfehle Dir, lieber Hubert, einmal in Dich zu gehen und zu überlegen, ob Du dieses Synonym nicht zukünftig aus Deinem Wortschatz radierst.


    Ansonsten ist jeder willkommen, hier im Forum oder auch in diesem Thread zu publizieren - oder es zu lassen. Simple as that!


    Dir Stephan, stimme ich zu, dass es wahrscheinlich von minderem Erkenntnisgewinn ist, ob sich Putin in die Hose gemacht hat oder nicht. Die Überschrift "Putin gestürzt" würde ich allerdings sehr gerne in einem eher welthistorisch als medizinisch relevanten Zusammenhang lesen.


    Beste Grüße,

    Justus

    Moin,


    ich habe heute eine interessante Notiz auf ZEITonline gefunden:

    Zwei Männer wegen Verbreitung russischer Propaganda angeklagt

    Die Generalstaatsanwaltschaft in Hamburg hat zwei Männer angeklagt, die denrussischen Angriffskrieg gegen die Ukraine in sozialen Netzwerken befürwortet haben sollen. Über die Anklage muss nun das Landgericht Hamburg entscheiden.

    Ein 31 Jahre alter "Anhänger eines prorussischen nationalbolschewistischen Gedankenguts" habe zur Verbreitung seiner politischen Vorstellungen einen Telegram-Kanal eingerichtet und das russische Propagandasymbol "Z" benutzt, teilte die Behörde mit. Er sitzt seit Anfang August in Untersuchungshaft. Der zweite Beschuldigte, ein 34-jähriger Mann, soll Beihilfe geleistet haben. In Deutschland ist die Verwendung des Symbols in einem entsprechenden Kontext strafbar, weil sie die Billigung eines völkerrechtswidrigen Angriffskriegs darstellt.“


    Beste Grüße,

    Justus

    Moin,

    dieser Krieg ist - schon lange - auch ein Krieg gegen den Zusammenhalt der „westlichen Wertegemeinschaft“.

    Das dürfen wir nicht vergessen. Gesellschaftliche Spaltung, ob in einer Partei dezidiertes Programm oder schafartiges Geblöke Einzelner, darf niemals mehrheitsfähig werden.

    Dieser Krieg wird zudem möglicherweise als Krieg um Energie in die Geschichtsbücher eingehen. Ich bewerte daher die Sprengung von NS1 und 2 sowie die Beobachtung „unbekannter“ Drohnen über der Norwegensee als Vorboten für eine weitere asymmetrische Kriegsführung der kriminellen Kremlclique.


    Beste Grüße,

    Justus

    Moin,


    in einer Demokratie haben alle Menschen das Recht auf freie Meinungsäußerung - auch Angela Merkel und selbst Gerhard Schröder. Ich finde es nahezu amüsant, dass es hinterher immer alle möglichen "Experten" besser wissen bzw. sogar gewußt haben wollten. Auf die Informationen und Erfahrungen der "elder statesmen/women" zu verzichten - so sehr wir auch mit Fug und Recht anderer Meinung sein dürfen (s.o.) - hieße, nicht nur etliche dieser Erfahrungen mühsam selber machen zu müssen, sondern auch viele viele Fehler zu wiederholen.


    Ich bin angesichts des fast zwanghaften Verjüngungswahns innerhalb der Gruppe unserer Politiker eher skeptisch, dass man überhaupt bereit ist, Erfahrung als Kriterium für gute Politik zuzulassen.


    Angela Merkel und auch Gerhard Schröder haben - bei aller grundsätzlich berechtigten Kritik! - Großes für Deutschland geleistet. Wie nahezu alle Kanzler vor ihnen. Wir Deutschen können auf die Stabilität unseres politischen Systems, auf die daraus resultierende wirtschaftliche Prosperität und internationale Verläßlichkeit mit einiger Zufriedenheit und -ja!- auch mit verhaltener Zuversicht blicken - gerade, wenn man in jüngster Zeit auf andere Nationen schaut, deren politische Systeme oder deren politische Kultur erheblich marodieren.


    Vielleicht probieren wir Deutschen es auch einmal mit Optimismus und Tatkraft, anstelle ewig immer nur an allem herumzunörgeln.


    Ein schönes langes Wochenende zum Tag der Deutschen Einheit wünscht

    Justus

    Lieber Rainer,


    Du sprichst mir aus der Seele!


    Ein fundamentales Problem, welches auch zu einem gewissen Teil zur gegenwärtigen Lage beigetragen hat, ist die - aus heutiger Sicht - nicht nachvollziehbare Vernachlässigung der Interessen, der Geschichte und damit der Bedeutung der osteuropäischen Völker und Staaten außerhalb Russlands. Durch Deutschland.


    Selbst in diesem Thread geht es fast ausschließlich um Putin, um Rußland.


    Wie steht es um die Lage in Polen, Ungarn, Bulgarien, Moldawien, im Baltikum? Und natürlich: wie soll unser zukünftiges Verhältnis zur Ukraine aussehen?


    Deutschland als größtes und mächtigstes Land der EU hat sich hinsichtlich der Ostpolitik - sicherlich aus der Tradition von Brandt, Wehner und Bahr heraus - nach 1990 zu sehr auf das Verhältnis zu Russland konzentriert. Wir haben mindestens 25 Jahre (bis 2014!), geschlafen! (Wahrscheinlich sind es eher 32 Jahre!)


    Sicher tun mir die jungen Russen leid, die jetzt vor der Einberufung fliehen. Aber wer redet von den jungen Ukrainern, die genauso ihren Kopf hinhalten müssen und Witwen und Waisen zurücklassen?


    Hat man je überprüft, ob die russischen Propagandavorwürfe in Richtung ukrainischer Politik begründet sind? Stünde es einer deutschen, französischen oder Italienischen Gesellschaft wirklich zu, sich über „Faschisten“ im Kiewer Parlament zu ereifern? Dabei haben wir drei viel mehr Rechtsradikale in den Parlamenten als Selenski.


    Wir müssen uns mehr mit der Ukraine beschäftigen. Mehr mit Polen. Mehr mit Ungarn. Der Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Moldawien. Und, ja!, auch und erst Recht mit Belarus.


    Wir müssen uns um Osteuropa kümmern. Bevor es Putin tut.


    Beste Grüße,

    Justus

    Lieber Arnd,


    das ist in der Tat ein nicht unerhebliches Problem: die gute Sitte, dass sich hier zum Geburtstag gratuliert wird, wird deutlich erschwert, wenn die Geburtstagsliste nicht oder (fast schlimmer) nicht vollständig angezeigt wird. Vor allem, wenn dies von Tag zu Tag unterschiedlich ist.


    Da ich in den letzten Jahren besonders häufig (und sehr gerne) diese Gratulationen ausgesprochen habe, tut es mir für alle, die ich/wir ausgelassen habe/n, sehr leid - und ich bitte darum, dies nicht persönlich zu nehmen!


    LG Justus